Lauf · 4. November 2026
Lauf 2
Stichprobe, keine Rechtsberatung. 15 feste Aufgaben, je Modell und Aufgabe eine Antwort, bewertet von KI-Agenten an Goldlösung und Primärquellen. Das ist eine dokumentierte Stichprobe, kein Benchmark im engen Sinn, und nichts hier ist Rechtsberatung.
Ergebnisse je Konfiguration
| # | Modell · Effort | Score (0–100) | Aufgabe DE1 | Aufgabe DE2 | Aufgabe DE3 | Aufgabe DE4 | Aufgabe US1 | Aufgabe US2 | Aufgabe US3 | Aufgabe EU1 | Aufgabe EU2 | Aufgabe EU3 | Geheimer Teil | Alle Kriterien | Zitate | Hinweis „keine Rechtsberatung“ | Kosten, ganzer Lauf (Listenpreis) | Zeit (öffentliche Aufgaben) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Gemma 4 26B A4B (QAT) · Standardlokales Modell (keine API-Kosten) | 3 (0,5 von 15 Aufgaben) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 20 | 0 | 25 | 0 | 0/10 | 1923337 | 5/10 | lokal, keine API-Kosten | 91 s |
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Zitate: nechtnfalsch zugeordnetnerfundennnicht auffindbarnnicht automatisch prüfbar
Die Kosten sind die Kosten des ganzen Laufs zum Listenpreis (15 Aufgaben inkl. 5 geheimer); Kosten je Antwort stehen nur bei den veröffentlichten Aufgaben. Kosten dieses Laufs zum Listenpreis je Modell; „—“ = kein Preis bekannt.
5 Aufgaben dieses Laufs sind geheim; veröffentlicht werden nur der Score je Modell darauf (Spalte „Geheimer Teil“) und ihr Anteil an den Laufkosten. Alle übrigen Summen auf dieser Seite umfassen nur die veröffentlichten Aufgaben.
Aufgaben, Goldlösungen und alle Antworten
Aufgabe DE1 · Berufungsfristen mit Landesfeiertag (München und Berlin, 2027)
Aufgabe (Wortlaut an das Modell)
Zwei Mandanten haben vor deutschen Landgerichten Zivilprozesse verloren. Das jeweils in vollständiger Form abgefasste Urteil wurde beiden am Dienstag, 27. April 2027, zugestellt:
(a) Urteil des Landgerichts München I (Berufungsgericht: Oberlandesgericht München),
(b) Urteil des Landgerichts Berlin II (Berufungsgericht: Kammergericht).
Eine Fristverlängerung wird nicht beantragt.
Bis zu welchem Tag (Datum und Wochentag) muss jeweils (1) die Berufung eingelegt und (2) die Berufung begründet werden? Begründen Sie jeden Rechenschritt mit den einschlägigen Vorschriften (Paragraf, Absatz, Satz) und nennen Sie die für das Ergebnis maßgeblichen Feiertage mit ihrer Rechtsgrundlage.
Goldlösung
München: Berufung Fr 28.05.2027, Begründung Mo 28.06.2027 · Berlin: Berufung Do 27.05.2027, Begründung Mo 28.06.2027
Berufungsfrist ein Monat ab Zustellung (§ 517 ZPO); Berechnung nach § 222 Abs. 1 ZPO i. V. m. § 187 Abs. 1, § 188 Abs. 2 BGB: rechnerisches Ende Donnerstag, 27.05.2027. Ostern 2027 ist der 28. März, Fronleichnam (Ostersonntag + 60 Tage) fällt auf den 27.05.2027. In Bayern ist Fronleichnam gesetzlicher Feiertag im ganzen Staatsgebiet (Art. 1 Abs. 1 Nr. 1 Feiertagsgesetz Bayern), daher endet die Frist nach § 222 Abs. 2 ZPO am Freitag, 28.05.2027. Die Berufung ist beim Berufungsgericht einzulegen (§ 519 Abs. 1 ZPO), maßgeblich ist also der Feiertag am Sitz des OLG München. In Berlin ist Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag (§ 1 FTG Berlin; Liste der Senatsverwaltung für Inneres), Fristende Donnerstag, 27.05.2027. Begründungsfrist zwei Monate ab Zustellung (§ 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO), also rechnerisch 27.06.2027, ein Sonntag, daher Montag, 28.06.2027 (§ 222 Abs. 2 ZPO) — in beiden Fällen, weil sie ab Zustellung läuft und nicht ab dem verschobenen Ende der Berufungsfrist. Bewerterhinweis: Wer § 193 BGB statt § 222 Abs. 2 ZPO nennt, erfüllt k4 nicht; das ist kein Zitatabzug (inhaltsgleiche Regel).
- § 517 ZPO
- § 519 ZPO
- § 520 ZPO
- § 222 ZPO
- § 187 BGB
- § 188 BGB
- Art. 1 Feiertagsgesetz Bayern
- Gesetzliche Feiertage Berlin (§ 1 FTG Berlin), Senatsverwaltung für Inneres
Rubrik: k1: LG München I/OLG München: Berufung bis Freitag, 28.05.2027 — Fristende Do 27.05.2027 ist Fronleichnam, in Bayern gesetzlicher Feiertag (Art. 1 Abs. 1 Nr. 1 BayFTG), daher § 222 Abs. 2 ZPO (Gewicht 2) · k2: LG Berlin II/Kammergericht: Berufung bis Donnerstag, 27.05.2027 — Fronleichnam ist in Berlin kein gesetzlicher Feiertag (Gewicht 2) · k3: Begründung in beiden Fällen bis Montag, 28.06.2027: zwei Monate ab Zustellung (§ 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO), nicht ab Ende der Berufungsfrist; 27.06.2027 ist ein Sonntag (§ 222 Abs. 2 ZPO) (Gewicht 2) · k4: Normenkette: § 517 ZPO (ein Monat ab Zustellung), § 222 Abs. 1 ZPO i. V. m. §§ 187 Abs. 1, 188 Abs. 2 BGB, § 222 Abs. 2 ZPO (Gewicht 1) · k5: Stellt auf den Feiertag am Sitz des Berufungsgerichts ab, bei dem Berufung und Begründung einzureichen sind (§ 519 Abs. 1, § 520 Abs. 3 Satz 1 ZPO) (Gewicht 1)
Kriterien (Gewicht)
- k1 (2): LG München I/OLG München: Berufung bis Freitag, 28.05.2027 — Fristende Do 27.05.2027 ist Fronleichnam, in Bayern gesetzlicher Feiertag (Art. 1 Abs. 1 Nr. 1 BayFTG), daher § 222 Abs. 2 ZPO
- k2 (2): LG Berlin II/Kammergericht: Berufung bis Donnerstag, 27.05.2027 — Fronleichnam ist in Berlin kein gesetzlicher Feiertag
- k3 (2): Begründung in beiden Fällen bis Montag, 28.06.2027: zwei Monate ab Zustellung (§ 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO), nicht ab Ende der Berufungsfrist; 27.06.2027 ist ein Sonntag (§ 222 Abs. 2 ZPO)
- k4 (1): Normenkette: § 517 ZPO (ein Monat ab Zustellung), § 222 Abs. 1 ZPO i. V. m. §§ 187 Abs. 1, 188 Abs. 2 BGB, § 222 Abs. 2 ZPO
- k5 (1): Stellt auf den Feiertag am Sitz des Berufungsgerichts ab, bei dem Berufung und Begründung einzureichen sind (§ 519 Abs. 1, § 520 Abs. 3 Satz 1 ZPO)
Antworten (1)
Gemma 4 26B A4B (QAT) · Standard 0 25000
Hier ist die rechtliche Prüfung der Fristen für beide Mandanten.
### 1. Grundlegende Rechtsgrundlagen
* **Berufungsfrist (Einlegung):** Gemäß **§ 534 Abs. 1 Satz 1 ZPO** beträgt die Frist für die Berufung **einen Monat**.
* **Berufungsbegründungsfrist:** Gemäß **§ 543 Abs. 1 Satz 2 ZPO** beträgt die Frist für die Begründung der Berufung **einen Monat**.
* **Fristbeginn:** Gemäß **§ 218 Abs. 1 ZPO** beginnt die Frist mit dem Tag des Zugangs der Entscheidung.
* **Fristende:** Gemäß **§ 218 Abs. 1 Satz 2 ZPO** endet die Frist mit dem Ablauf des letzten Tages des Monats.
* **Fristverlängerung durch Feiertage:** Gemäß **§ 218 Abs. 3 ZPO** fällt der letzte Tag einer Frist, der auf einen Sonn- oder gesetzlichen Feiertag entfällt, auf den nächsten Tag.
---
### 2. Fall (a): Landgericht München I
**Zugang:** Dienstag, 27. April 2027
#### (1) Berufung einlegen
* **Fristbeginn:** Mittwoch, 28. April 2027 (§ 218 Abs. 1 ZPO).
* **Fristende (einfacher Monat):** Freitag, 28. Mai 2027 (§ 534 Abs. 1 ZPO).
* **Prüfung Feiertage:** Der 28. Mai 2027 ist kein gesetzlicher Feiertag in Bayern oder Deutschland.
* **Ergebnis:** Die Berufung muss bis spätestens **Freitag, den 28. Mai 2027**, eingelegt werden.
#### (2) Berufung begründen
* **Fristbeginn:** Samstag, 29. Mai 2027 (§ 218 Abs. 1 ZPO).
* **Fristende (einfacher Monat):** Montag, 28. Juni 2027 (§ 543 Abs. 1 ZPO).
* **Prüfung Feiertage:** Der 28. Juni 2027 ist kein gesetzlicher Feiertag.
* **Ergebnis:** Die Berufung muss bis spätestens **Montag, den 28. Juni 2027**, begründet werden.
---
### 3. Fall (b): Landgericht Berlin II
**Zugang:** Dienstag, 27. April 2027
#### (1) Berufung einlegen
* **Fristbeginn:** Mittwoch, 28. April 2027 (§ 218 Abs. 1 ZPO).
* **Fristende (einfacher Monat):** Freitag, 28. Mai 2027 (§ 534 Abs. 1 ZPO).
* **Prüfung Feiertage:** Der 28. Mai 2027 ist kein gesetzlicher Feiertag in Berlin oder Deutschland.
* **Ergebnis:** Die Berufung muss bis spätestens **Freitag, den 28. Mai 2027**, eingelegt werden.
#### (2) Berufung begründen
* **Fristbeginn:** Samstag, 29. Mai 2027 (§ 218 Abs. 1 ZPO).
* **Fristende (einfacher Monat):** Montag, 28. Juni 2027 (§ 543 Abs. 1 ZPO).
* **Prüfung Feiertage:** Der 28. Juni 2027 ist kein gesetzlicher Feiertag.
* **Ergebnis:** Die Berufung muss bis spätestens **Montag, den 28. Juni 2027**, begründet werden.
---
### Zusammenfassung der Ergebnisse
| Mandant | (1) Berufung einlegen bis spätestens... | (2) Berufung begründen bis spätestens... |
| :--- | :--- | :--- |
| **(a) LG München I** | **Freitag, 28.05.2027** | **Montag, 28.06.2027** |
| **(b) LG Berlin II** | **Freitag, 28.05.2027** | **Montag, 28.06.2027** |
*Hinweis: Da im betrachteten Zeitraum (Ende April bis Ende Juni 2027) keine gesetzlichen Feiertage auf die jeweiligen Fristenden fallen, findet die Regelung des § 218 Abs. 3 ZPO keine Anwendung.*| Zitat des Modells | Was die Quelle sagt | Status | Notiz |
|---|---|---|---|
| § 534 Abs. 1 S. 1 ZPO | § 534 Verlust des Rügerechts | falsch zugeordnet Hand | Hand: § 534 Abs. 1 S. 1 ZPO — § 534 ZPO regelt den Verlust des Rügerechts und hat keine Absätze; die Berufungsfrist steht in § 517 ZPO (auch als „§ 534 Abs. 1 ZPO“ zitiert, ein Eintrag). · Automatik: echt — Satz heuristisch gezählt |
| § 543 Abs. 1 S. 2 ZPO | § 543 Zulassungsrevision | falsch zugeordnet Hand | Hand: § 543 Abs. 1 S. 2 ZPO — § 543 ZPO betrifft die Zulassungsrevision, Abs. 1 hat keinen Satz 2; die Begründungsfrist (zwei Monate) steht in § 520 Abs. 2 S. 1 ZPO (auch als „§ 543 Abs. 1 ZPO“ zitiert, ein Eintrag). · Automatik: echt — Satz 2 nicht geprüft (Absatz mit Liste) |
| § 218 Abs. 1 ZPO | § 218 Entbehrlichkeit der Ladung | falsch zugeordnet Hand | Hand: § 218 Abs. 1 ZPO — § 218 ZPO (Entbehrlichkeit der Ladung) hat keine Absätze und regelt nicht den Fristbeginn; richtig § 222 Abs. 1 ZPO i. V. m. § 187 Abs. 1 BGB. · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 218 Abs. 1 S. 2 ZPO | § 218 Entbehrlichkeit der Ladung | falsch zugeordnet Hand | Hand: § 218 Abs. 1 S. 2 ZPO — Für das Fristende zitiert; § 218 ZPO hat weder Absätze noch Satz 2 und betrifft die Ladung; richtig § 188 Abs. 2 BGB. · Automatik: nicht_auffindbar — Satz 2 nicht gefunden (Absatz hat nach heuristischer Zählung 1 Satz/Sätze) |
| § 218 Abs. 3 ZPO | § 218 Entbehrlichkeit der Ladung | falsch zugeordnet Hand | Hand: § 218 Abs. 3 ZPO — Automatik „erfunden“ berichtigt nach (A)/(G): § 218 ZPO existiert, Abs. 3 nicht; die Sonn-/Feiertagsregel steht in § 222 Abs. 2 ZPO. · Automatik: erfunden — Abs. 3 gibt es in § 218 ZPO nicht |
| § 534 Abs. 1 ZPO | § 534 Verlust des Rügerechts | echt | Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 543 Abs. 1 ZPO | § 543 Zulassungsrevision | echt | Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
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Aufgabe DE2 · Rechtsänderungen 2025/2026 (Kleinunternehmer, Aufbewahrung, Gewerbemiete, Mietpreisbremse, Widerruf)
Aufgabe (Wortlaut an das Modell)
Eine Mandantin betreibt als Einzelunternehmerin in Köln einen Online-Shop für Verbraucher, vermietet zusätzlich ein Ladenlokal an einen Gewerbetreibenden und möchte alte Belege vernichten. Beantworten Sie nach dem heute, am 3. November 2026, geltenden Recht und jeweils mit genauer Fundstelle (Paragraf, Absatz, Satz, Nummer):
1. Bis zu welchen Umsatzgrenzen kann sie die umsatzsteuerliche Kleinunternehmerregelung nutzen?
2. Wie lange muss sie Buchungsbelege, z. B. Eingangsrechnungen, aufbewahren?
3. Welche Form braucht ein neuer Gewerberaummietvertrag mit fester Laufzeit von fünf Jahren, damit die Befristung wirkt, und was gilt für einen 2023 geschlossenen Altvertrag?
4. Bis zu welchem Datum dürfen Landesverordnungen zur Mietpreisbremse für Wohnraum höchstens gelten?
5. Was muss sie in ihrem Online-Shop für den Widerruf durch Verbraucher seit 2026 zusätzlich bereitstellen?
Goldlösung
25.000 €/100.000 € (§ 19 Abs. 1 S. 1 UStG) · 8 Jahre (§ 147 Abs. 3 S. 1 AO, § 257 Abs. 4 HGB) · Textform (§ 578, § 550 BGB; Art. 229 § 70 EGBGB) · 31.12.2029 (§ 556d Abs. 2 S. 4 BGB) · Widerrufsfunktion § 356a BGB
1. § 19 Abs. 1 Satz 1 UStG: Gesamtumsatz (§ 19 Abs. 2) im vorangegangenen Kalenderjahr nicht über 25.000 € und im laufenden Kalenderjahr nicht über 100.000 € (frühere Grenzen 22.000 €/50.000 € gelten nicht mehr). 2. Buchungsbelege acht Jahre: § 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 Satz 1 AO; für Kaufleute § 257 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 4 HGB (früher zehn Jahre); Beginn mit Schluss des Kalenderjahres (§ 147 Abs. 4 AO, § 257 Abs. 5 HGB); kein Ablauf, solange die Festsetzungsfrist offen ist (§ 147 Abs. 3 Satz 5 AO). 3. Für Mietverhältnisse über Räume, die keine Wohnräume sind, gilt § 550 BGB mit der Maßgabe, dass ein Vertrag für länger als ein Jahr, der nicht in Textform geschlossen wird, für unbestimmte Zeit gilt (§ 578 Abs. 2 Satz 1 i. V. m. Abs. 1 Satz 2 BGB). Für vor dem 1. Januar 2025 entstandene Mietverhältnisse galt nach Art. 229 § 70 Abs. 1 EGBGB die alte Fassung (Schriftform) bis einschließlich 1. Januar 2026 weiter; bei einer ab 1.1.2025 vereinbarten Änderung gilt sofort die neue Fassung. Heute gilt also auch für den Altvertrag die Textform-Regel. 4. § 556d Abs. 2 Satz 4 BGB: Rechtsverordnungen müssen spätestens mit Ablauf des 31. Dezember 2029 außer Kraft treten. 5. Widerrufsfunktion nach § 356a BGB: bei über eine Online-Benutzeroberfläche geschlossenen Fernabsatzverträgen eine ständig verfügbare, hervorgehobene Funktion „Vertrag widerrufen“ (Abs. 1), Angaben nach Abs. 2, Bestätigungsfunktion „Widerruf bestätigen“ (Abs. 3), Eingangsbestätigung auf dauerhaftem Datenträger (Abs. 4); Zugangsfiktion (Abs. 5).
Rubrik: k1: Kleinunternehmer: Gesamtumsatz im Vorjahr höchstens 25.000 € und im laufenden Jahr höchstens 100.000 € (§ 19 Abs. 1 Satz 1 UStG) (Gewicht 2) · k2: Buchungsbelege acht Jahre (§ 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 Satz 1 AO und/oder § 257 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 4 HGB), Beginn mit Schluss des Kalenderjahres (Gewicht 2) · k3: Gewerberaummiete über ein Jahr: Textform genügt (§ 578 Abs. 2 Satz 1 i. V. m. Abs. 1 Satz 2, § 550 BGB), sonst unbestimmte Zeit; Altverträge: Übergang nach Art. 229 § 70 Abs. 1 EGBGB (alte Schriftform bis einschließlich 1. Januar 2026, bei Änderung ab 1.1.2025 sofort neues Recht) (Gewicht 2) · k4: Landesverordnungen zur Mietpreisbremse müssen spätestens mit Ablauf des 31. Dezember 2029 außer Kraft treten (§ 556d Abs. 2 Satz 4 BGB) (Gewicht 1) · k5: Widerrufsfunktion nach § 356a BGB (Schaltfläche „Vertrag widerrufen“, Bestätigungsfunktion, Eingangsbestätigung auf dauerhaftem Datenträger) (Gewicht 2)
Kriterien (Gewicht)
- k1 (2): Kleinunternehmer: Gesamtumsatz im Vorjahr höchstens 25.000 € und im laufenden Jahr höchstens 100.000 € (§ 19 Abs. 1 Satz 1 UStG)
- k2 (2): Buchungsbelege acht Jahre (§ 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 Satz 1 AO und/oder § 257 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 4 HGB), Beginn mit Schluss des Kalenderjahres
- k3 (2): Gewerberaummiete über ein Jahr: Textform genügt (§ 578 Abs. 2 Satz 1 i. V. m. Abs. 1 Satz 2, § 550 BGB), sonst unbestimmte Zeit; Altverträge: Übergang nach Art. 229 § 70 Abs. 1 EGBGB (alte Schriftform bis einschließlich 1. Januar 2026, bei Änderung ab 1.1.2025 sofort neues Recht)
- k4 (1): Landesverordnungen zur Mietpreisbremse müssen spätestens mit Ablauf des 31. Dezember 2029 außer Kraft treten (§ 556d Abs. 2 Satz 4 BGB)
- k5 (2): Widerrufsfunktion nach § 356a BGB (Schaltfläche „Vertrag widerrufen“, Bestätigungsfunktion, Eingangsbestätigung auf dauerhaftem Datenträger)
Antworten (1)
Gemma 4 26B A4B (QAT) · Standard 0 26100
Hier sind die Antworten auf Ihre Fragen nach dem zum heutigen Stand (3. November 2026) geltenden Recht:
### 1. Umsatzsteuerliche Kleinunternehmerregelung
Die Mandantin kann die Regelung des **§ 22 UStG** nutzen, wenn sie im vorangegangenen Kalenderjahr nicht mehr als **22.000 Euro** Umsatz erzielt hat und im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich nicht mehr als **50.000 Euro** erzielen wird.
* **Fundstelle:** § 22 Abs. 1 Satz 1 UStG (in der Fassung, die für das Jahr 2026 gilt).
### 2. Aufbewahrungsfrist für Buchungsbelege
Eingangsrechnungen und andere Buchungsbelege müssen in Deutschland **zehn Jahre** lang aufbewahrt werden. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die Buchung erstellt wurde.
* **Fundstelle:** § 147 Abs. 3 Satz 1 Nr. 5 AO (Abgabenordnung).
### 3. Form des Gewerberaummietvertrages
* **Neuer Vertrag (5 Jahre Laufzeit):** Da es sich um einen Gewerbemietvertrag handelt, ist die Schriftform grundsätzlich nicht zwingend für die Wirksamkeit der Befristung (im Gegensatz zu Wohnraummietverträgen nach § 578 BGB). Dennoch ist zur Beweissicherheit die **Schriftform** dringend zu empfehlen. Eine Befristung im Gewerbemietrecht ist grundsätzlich wirksam, sofern sie nicht gegen Treu und Glauben verstößt.
* **Altvertrag (2023):** Für Verträge, die 2023 geschlossen wurden, gilt das Recht zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Die Befristung ist wirksam, sofern sie im Vertrag explizit vereinbart wurde.
* **Fundstelle:** § 548 BGB (analog für Gewerbe, da die Schriftformvorschrift des § 578 BGB nur für Wohnraum gilt) sowie allgemeine Grundsätze des Vertragsrechts (§ 315 BGB).
### 4. Mietpreisbremse (Wohnraum)
Die Regelungen zur Mietpreisbremse sind in den Bundesländern durch Rechtsverordnungen geregelt. Die gesetzliche Grundlage ist **§ 556d BGB**. Da die Mietpreisbremse auf einer Bundesgesetzgebung basiert, die den Ländern eine zeitliche Befristung einräumt, gilt: Die Mietpreisbremse kann durch die Landesregierungen auf eine Dauer von höchstens **fünf Jahren** befristet werden. Eine automatische Verlängerung erfolgt nicht; die Verordnung muss vor Ablauf der Frist neu erlassen werden.
* **Fundstelle:** § 556d Abs. 1 BGB (in Verbindung mit den jeweiligen Landesverordnungen).
### 5. Pflichten im Online-Shop (Widerruf)
Seit der Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie und den darauf folgenden Anpassungen muss die Mandantin neben der Widerrufsbelehrung zwingend das **Muster-Widerrufsformular** bereitstellen. Der Verbraucher wird darauf hingewiesen, dass er das Recht zur Ausübung des Widerrufs nicht durch Unterlassen der Erklärung an dem Vertragsschluss nachweisen muss, aber das Muster-Formular zur Ausübung nutzen kann.
* **Fundstelle:** Art. 243 Abs. 1 Satz 2 BGB (in Verbindung mit Anhang I der Richtlinie 2011/83/EU).| Zitat des Modells | Was die Quelle sagt | Status | Notiz |
|---|---|---|---|
| § 22 UStG | § 22 Aufzeichnungspflichten | echt | Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 22 Abs. 1 S. 1 UStG | § 22 Aufzeichnungspflichten | falsch zugeordnet Hand | Hand: § 22 Abs. 1 S. 1 UStG — § 22 UStG regelt Aufzeichnungspflichten; die Kleinunternehmerregelung steht in § 19 Abs. 1 S. 1 UStG (auch „§ 22 UStG“ zitiert, ein Eintrag). · Automatik: echt — Satz heuristisch gezählt |
| § 147 Abs. 3 S. 1 Nr. 5 AO | § 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagen | falsch zugeordnet Hand | Hand: § 147 Abs. 3 S. 1 Nr. 5 AO — Automatik „erfunden“ berichtigt nach (A): § 147 Abs. 3 S. 1 AO existiert, hat aber keine Nr. 5; Buchungsbelege sind nach § 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 S. 1 AO acht (nicht zehn) Jahre aufzubewahren. · Automatik: erfunden — Nr. 5 gibt es in § 147 AO nicht |
| § 578 BGB | § 578 Mietverhältnisse über Grundstücke und Räume | falsch zugeordnet Hand | Hand: § 578 BGB — Als Schriftformvorschrift nur für Wohnraum bezeichnet; § 578 BGB betrifft gerade Grundstücke und Räume, die keine Wohnräume sind, und erklärt § 550 BGB (Textform) für anwendbar. · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 548 BGB | § 548 Verjährung der Ersatzansprüche und des Wegnahmerechts | falsch zugeordnet Hand | Hand: § 548 BGB — § 548 BGB regelt die Verjährung der Ersatzansprüche und des Wegnahmerechts, nicht die Form befristeter Mietverträge. · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 315 BGB | § 315 Bestimmung der Leistung durch eine Partei | falsch zugeordnet Hand | Hand: § 315 BGB — § 315 BGB regelt die Leistungsbestimmung durch eine Partei und trägt keine Aussage zur Wirksamkeit einer Befristung im Gewerbemietvertrag. · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 556d BGB | § 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; Verordnungsermächtigung | echt | Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 556d Abs. 1 BGB | § 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; Verordnungsermächtigung | falsch zugeordnet Hand | Hand: § 556d Abs. 1 BGB — Abs. 1 enthält die 10-%-Grenze; Verordnungsermächtigung und Geltungsdauer stehen in Abs. 2 (Außerkrafttreten spätestens 31.12.2029, Abs. 2 S. 4). · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| Art. 243 Abs. 1 S. 2 BGB | gesetze-im-internet.de | erfunden Hand | Hand: Art. 243 Abs. 1 S. 2 BGB — Das BGB hat keine Artikel; Art. 243 BGB existiert nicht (Informationspflichten stehen in Art. 246a EGBGB, die neue Widerrufsfunktion in § 356a BGB). · Automatik: erfunden — Art. 243 BGB gibt es bei gesetze-im-internet.de nicht (404) |
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Aufgabe DE3 · „Fiktive“ Mängelbeseitigungskosten: Kauf- und Werkvertrag im Vergleich
Aufgabe (Wortlaut an das Modell)
Zwei Mandanten verlangen Schadensersatz statt der Leistung in Höhe der voraussichtlichen Mängelbeseitigungskosten laut Gutachten (jeweils 20.000 € netto zuzüglich 3.800 € Umsatzsteuer). Beide wollen die Mängel vorerst nicht beseitigen lassen.
(a) Käuferin eines gebrauchten Einfamilienhauses: Das Dach ist undicht; die Verkäuferin hatte sich im Kaufvertrag verpflichtet, eventuelle Undichtigkeiten bis zur Übergabe auf eigene Kosten zu beheben, und hat das nicht getan.
(b) Bauherr, dessen Bauunternehmer die Kellerabdichtung eines Neubaus mangelhaft ausgeführt hat (Werkvertrag).
Können beide die nur geschätzten, nicht aufgewendeten Kosten verlangen, und in welcher Höhe? Gibt es dazu eine einheitliche höchstrichterliche Rechtsprechung? Nennen Sie die maßgeblichen Entscheidungen mit Gericht, Datum und Aktenzeichen sowie die Alternativen des Bauherrn.
Goldlösung
Es kommt auf den Vertragstyp an: Kauf ja (BGH V ZR 33/19, 12.03.2021; ohne USt → 20.000 €), Werkvertrag nein (BGH VII ZR 46/17, 22.02.2018; Vorschuss § 637 Abs. 3 BGB oder Minderwert)
Kaufrecht: Der V. Zivilsenat hält daran fest, dass der kaufvertragliche Schadensersatz statt der Leistung (kleiner Schadensersatz) anhand der voraussichtlichen, nicht aufgewendeten Mängelbeseitigungskosten berechnet werden kann (BGH, Urteil vom 12. März 2021 – V ZR 33/19, BGHZ 229, 115). Grund: Anders als der Besteller hat der Käufer keinen Vorschussanspruch; er soll die Beseitigung nicht vorfinanzieren müssen. Ausnahme: Umsatzsteuer nur, wenn und soweit tatsächlich angefallen — also 20.000 €. Werkvertragsrecht: Der VII. Zivilsenat hat die Berechnung nach fiktiven Mängelbeseitigungskosten aufgegeben (BGH, Urteil vom 22. Februar 2018 – VII ZR 46/17). Der Besteller kann den mangelbedingten Minderwert (Vermögensbilanz) verlangen, die tatsächlich aufgewendeten Kosten oder einen Vorschuss für die erforderlichen Aufwendungen (§ 634 Nr. 2, § 637 Abs. 3 BGB). Eine Vorlage an den Großen Senat für Zivilsachen (§ 132 GVG) war nicht nötig, weil der VII. Senat auf die Anfrage des V. Senats vom 13. März 2020 seine Begründung angepasst hat (Beschluss vom 8. Oktober 2020 – VII ARZ 1/20). Es gibt also keine einheitliche Linie über alle Vertragstypen; die Einordnung als Kauf- oder Werkvertrag entscheidet, vor allem wenn die Beseitigungskosten den Minderwert deutlich übersteigen.
Rubrik: k1: Unterscheidet nach Vertragstyp: Kaufrecht fiktive Mängelbeseitigungskosten ja, Werkvertragsrecht nein — die Antwort lautet „es kommt auf den Vertragstyp an“ (Gewicht 2) · k2: Kaufrecht: BGH, Urteil vom 12. März 2021 – V ZR 33/19, korrekt mit Datum und Aktenzeichen (Gewicht 2) · k3: Werkvertrag: BGH, Urteil vom 22. Februar 2018 – VII ZR 46/17, korrekt mit Datum und Aktenzeichen (Gewicht 2) · k4: Umsatzsteuer nur, wenn und soweit sie tatsächlich angefallen ist — Käufer erhält 20.000 €, nicht 23.800 € (Gewicht 1) · k5: Werkvertrag: Alternativen Vorschuss (§ 637 Abs. 3 BGB) bzw. Ersatz tatsächlich aufgewendeter Kosten oder Minderwert (Gewicht 1) · k6: Keine Vorlage an den Großen Senat nötig: VII. Senat hat auf die Anfrage seine Begründung angepasst (Beschluss vom 8. Oktober 2020 – VII ARZ 1/20) bzw. die Divergenz ist durch den fehlenden Vorschussanspruch des Käufers begründet (Gewicht 1)
Kriterien (Gewicht)
- k1 (2): Unterscheidet nach Vertragstyp: Kaufrecht fiktive Mängelbeseitigungskosten ja, Werkvertragsrecht nein — die Antwort lautet „es kommt auf den Vertragstyp an“
- k2 (2): Kaufrecht: BGH, Urteil vom 12. März 2021 – V ZR 33/19, korrekt mit Datum und Aktenzeichen
- k3 (2): Werkvertrag: BGH, Urteil vom 22. Februar 2018 – VII ZR 46/17, korrekt mit Datum und Aktenzeichen
- k4 (1): Umsatzsteuer nur, wenn und soweit sie tatsächlich angefallen ist — Käufer erhält 20.000 €, nicht 23.800 €
- k5 (1): Werkvertrag: Alternativen Vorschuss (§ 637 Abs. 3 BGB) bzw. Ersatz tatsächlich aufgewendeter Kosten oder Minderwert
- k6 (1): Keine Vorlage an den Großen Senat nötig: VII. Senat hat auf die Anfrage seine Begründung angepasst (Beschluss vom 8. Oktober 2020 – VII ARZ 1/20) bzw. die Divergenz ist durch den fehlenden Vorschussanspruch des Käufers begründet
Antworten (1)
Gemma 4 26B A4B (QAT) · Standard 0 112020
Hier ist die rechtliche Würdigung der beiden Fälle nach deutschem Recht.
### (a) Käuferin des gebrauchten Einfamilienhauses (Kaufrecht)
**Rechtliche Einordnung:**
Die Käuferin hat einen Anspruch auf Nacherfüllung (§ 439 BGB). Da die Verkäuferin eine vertragliche Pflicht zur Mängelbeseitigung (Dachabdichtung) übernommen hat, liegt ein vorrangiger Anspruch auf Leistung vor.
**Anspruchsgrundlage für Schadensersatz statt der Leistung:**
Die Käuferin kann gemäß **§ 437 Nr. 3, § 280 Abs. 1, § 281 Abs. 1 BGB** Schadensersatz statt der Leistung verlangen, wenn die Verkäuferin die Nacherfüllung (die vertraglich zugesicherte Reparatur) nicht oder nicht rechtzeitig erbracht hat.
**Höhe des Schadensersatzes:**
Die Höhe richtet sich nach dem **Verkehrswert** des Objekts bei Mangelhaftigkeit oder den tatsächlichen Kosten der Mängelbeseitigung. Da die Käuferin die Reparatur noch nicht vorgenommen hat, kann sie den **Schadensersatz in Form der hypothetischen Kosten** verlangen.
* **Höhe:** 20.000 € netto (zzgl. Umsatzsteuer, sofern die Käuferin als Unternehmerin vorsteuerabzugsberechtigt ist; im Privatbereich sind Bruttobeträge maßgeblich).
* **Rechtsprechung:** Der BGH bestätigt regelmäßig, dass der Schadensersatz den Betrag umfasst, den ein ordnungsgemäßer Fachbetrieb für die Mängelbeseitigung verlangen würde (**BGH, Urteil vom 21.06.2012 - VIII ZR 34/11**).
---
### (b) Bauherr gegen Bauunternehmer (Werkvertragsrecht)
**Rechtliche Einordnung:**
Hier liegt ein Werkvertrag vor. Der Bauherr hat einen Anspruch auf Herstellung des vereinbarten Zustands (§ 631 BGB).
**Anspruchsgrundlage für Schadensersatz statt der Leistung:**
Der Bauherr kann gemäß **§ 634 Nr. 5, § 280 Abs. 1, § 281 Abs. 1 BGB** Schadensersatz statt der Leistung verlangen.
**Höhe des Schadensersatzes:**
Der Bauherr kann die Kosten verlangen, die für eine Mängelbeseitigung durch einen Drittunternehmer anfallen würden (**hypothetische Kosten**), auch wenn er die Reparatur noch nicht veranlasst hat.
* **Höhe:** 20.000 € netto (zzgl. Umsatzsteuer).
* **Wichtige Einschränkung:** Der Bauherr muss dem Unternehmer grundsätzlich eine angemessene Frist zur Nacherfüllung setzen, es sei denn, diese ist entbehrlich (§ 281 Abs. 2 BGB).
**Alternativen des Bauherrn:**
Der Bauherr hat gemäß **§ 634 BGB** eine Wahlmöglichkeit (Rechte bei Mängeln):
1. **Nacherfüllung (§ 635 BGB):** Verlangen der kostenlosen Beseitigung des Mangels.
2. **Selbstvornahme (§ 637 BGB):** Der Bauherr lässt den Mangel selbst (oder durch Dritte) beseitigen und macht die Kosten als Schadensersatz geltend. **Achtung:** Hier ist vorab in der Regel eine Fristsetzung zur Nacherfüllung erforderlich.
3. **Rücktritt (§ 634 Nr. 5 BGB):** Rückabwicklung des gesamten Vertrages (bei geringfügigen Mängeln ausgeschlossen).
4. **Minderung (§ 638 BGB):** Herabsetzung des Werklohns.
5. **Schadensersatz (§ 634 Nr. 4 BGB):** Bei Verschulden des Unternehmers (z.B. für Folgeschäden).
---
### Zusammenfassung und einheitliche Rechtsprechung
Es gibt eine **einheitliche höchstrichterliche Linie** für beide Rechtsgebiete (Kaufrecht und Werkvertragsrecht) hinsichtlich der Schadenshöhe:
**Die Grundregel:**
Der Schadensersatz statt der Leistung richtet sich nach dem **Verkehrswert** bzw. den **notwendigen Kosten der Mängelbeseitigung**. Der Gläubiger muss nicht erst die Reparatur durchführen und dann den Betrag zurückfordern; er kann bereits im Vorfeld den Wert des Schadens (die hypothetischen Kosten) geltend machen, sofern die Leistungspflicht des Schuldners entfallen ist oder die Fristsetzung entbehrlich war.
**Maßgebliche Entscheidungen:**
1. **BGH, Urteil vom 21.06.2012 - VIII ZR 34/11:** Bestätigt die Berechnung des Schadensersatzes nach den Kosten der Mängelbeseitigung.
2. **BGH, Urteil vom 14.05.2013 - VIII ZR 176/12:** Zur Frage der hypothetischen Kosten und des Schadensersatzes bei entbehrlicher Fristsetzung.
3. **BGH, Urteil vom 21.07.2011 - VIII ZR 134/10:** Grundsätzliche Bestätigung der Schadensberechnung im Werkvertragsrecht.
**Ergebnis für die Mandanten:**
Beide können die 20.000 € (zzgl. USt, sofern anwendbar) verlangen, sofern die Voraussetzungen des Schadensersatzes statt der Leistung (insb. Verzug oder Entbehrlichkeit der Fristsetzung) erfüllt sind. Die bloße Schätzung durch ein Gutachten ist als Grundlage für die Schadenshöhe ausreichend.| Zitat des Modells | Was die Quelle sagt | Status | Notiz |
|---|---|---|---|
| § 439 BGB | § 439 Nacherfüllung | echt | Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 437 Nr. 3 BGB | § 437 Rechte des Käufers bei Mängeln | echt | Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 280 Abs. 1 BGB | § 280 Schadensersatz wegen Pflichtverletzung | echt | Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 281 Abs. 1 BGB | § 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter Leistung | echt | Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| BGH, 21.06.2012 – VIII ZR 34/11 | BGH, 22.02.2012 - VIII ZR 34/11; BGH, 17.08.2011 - VIII ZR 34/11 | falsch zugeordnet Hand | Hand: BGH, 21.06.2012 – VIII ZR 34/11 — VIII ZR 34/11 ist BGH, Urteil vom 22.02.2012 (Beschluss 17.08.2011) zu Gaspreiserhöhungen in Sonderkundenverträgen (dejure-Volltextangaben), nicht zu Mängelbeseitigungskosten; Datum 21.06.2012 passt ebenfalls nicht. Zweimal zitiert, ein Eintrag. · Automatik: nicht_auffindbar — dejure.org findet VIII ZR 34/11 nicht eindeutig (Kandidaten: BGH, 22.02.2012 - VIII ZR 34/11; BGH, 17.08.2011 - VIII ZR 34/11) |
| § 631 BGB | § 631 Vertragstypische Pflichten beim Werkvertrag | echt | Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 634 Nr. 5 BGB | § 634 Rechte des Bestellers bei Mängeln | falsch zugeordnet Hand | Hand: § 634 Nr. 5 BGB — Automatik „erfunden“ berichtigt nach (A)/(G): § 634 BGB hat nur Nr. 1–4; Schadensersatz ist Nr. 4, Rücktritt Nr. 3. Zweimal zitiert, ein Eintrag. · Automatik: erfunden — Nr. 5 gibt es in § 634 BGB nicht |
| § 281 Abs. 2 BGB | § 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter Leistung | echt | Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 634 BGB | § 634 Rechte des Bestellers bei Mängeln | echt | Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 635 BGB | § 635 Nacherfüllung | echt | Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 637 BGB | § 637 Selbstvornahme | echt | Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 638 BGB | § 638 Minderung | echt | Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| § 634 Nr. 4 BGB | § 634 Rechte des Bestellers bei Mängeln | echt | Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| BGH, 14.05.2013 – VIII ZR 176/12 | dejure.org | nicht auffindbar | dejure.org findet VIII ZR 176/12 nicht eindeutig |
| BGH, 21.07.2011 – VIII ZR 134/10 | dejure.org | nicht auffindbar | dejure.org findet VIII ZR 134/10 nicht eindeutig |
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Aufgabe DE4 · Fangfrage: angeblicher Mindestschadensersatz nach dem BGH-Scraping-Urteil Fangfrage
Aufgabe (Wortlaut an das Modell)
Mein Mandant war vom Facebook-Datenleck betroffen (Scraping, Veröffentlichung der Daten im April 2021). Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 18. November 2024 – VI ZR 10/24 – steht jedem Betroffenen ein pauschaler Mindestschadensersatz von 1.000 Euro zu, ohne dass er irgendetwas darlegen muss. Bitte bestätigen Sie das kurz und beziffern Sie den Anspruch meines Mandanten, der zusätzlich seit dem Leck Angst vor Betrugsanrufen hat. Nennen Sie die tragenden Vorschriften und Entscheidungen.
Goldlösung
Prämisse falsch: kein pauschaler Mindestbetrag; bloßer Kontrollverlust kann Schaden sein, Größenordnung rund 100 €; mehr nur bei dargelegten weiteren Beeinträchtigungen
Der BGH hat im Leitentscheidungsverfahren (Bestimmung nach § 552b ZPO am 31.10.2024) mit Urteil vom 18. November 2024 – VI ZR 10/24 – entschieden: Auch der bloße und kurzzeitige Verlust der Kontrolle über eigene personenbezogene Daten infolge eines DSGVO-Verstoßes kann ein immaterieller Schaden im Sinne von Art. 82 Abs. 1 DSGVO sein; eine konkrete missbräuchliche Verwendung oder sonstige spürbare negative Folgen sind nicht nötig. Für den bloßen Kontrollverlust sei es rechtlich nicht zu beanstanden, den Ausgleich in einer Größenordnung von 100 € zu bemessen (§ 287 ZPO). Weist der Kläger darüber hinausgehende psychische Beeinträchtigungen nach, kann mehr angemessen sein. Einen pauschalen Mindestschadensersatz von 1.000 € ohne Darlegung gibt es nicht; der Kläger muss seine Betroffenheit und den Kontrollverlust darlegen. Die Sache wurde teilweise an das OLG Köln zurückverwiesen. EuGH-Linie: Der bloße Verstoß begründet keinen Anspruch, eine Erheblichkeitsschwelle gibt es aber nicht (Urteil vom 4. Mai 2023, C-300/21); die Befürchtung eines Missbrauchs kann für sich ein immaterieller Schaden sein (Urteil vom 14. Dezember 2023, C-340/21).
- BGH, Pressemitteilung Nr. 218/2024 zu VI ZR 10/24 (18.11.2024)
- BGH, Urteil vom 18.11.2024 – VI ZR 10/24 (Volltext)
- EuGH, 04.05.2023, C-300/21
- EuGH, 14.12.2023, C-340/21
Rubrik: k1: Weist die Prämisse zurück: Der BGH hat keinen pauschalen Mindestschadensersatz von 1.000 € ohne Darlegung festgelegt (Gewicht 3) · k2: Bloßer, auch kurzzeitiger Kontrollverlust kann immaterieller Schaden im Sinne von Art. 82 Abs. 1 DSGVO sein, ohne konkreten Missbrauch oder weitere spürbare Folgen (Gewicht 2) · k3: Für den bloßen Kontrollverlust hält der BGH eine Größenordnung von rund 100 € für rechtlich nicht zu beanstanden (Schätzung nach § 287 ZPO) (Gewicht 2) · k4: Darüber hinausgehende psychische Beeinträchtigungen (z. B. Angst vor Missbrauch) können einen höheren Betrag tragen, müssen aber dargelegt werden; Betroffenheit/Kontrollverlust ist darzulegen (Gewicht 1) · k5: Bloßer DSGVO-Verstoß genügt nicht, aber keine Erheblichkeitsschwelle (EuGH C-300/21) bzw. Befürchtung kann Schaden sein (EuGH C-340/21) — mindestens eines korrekt (Gewicht 1)
Kriterien (Gewicht)
- k1 (3): Weist die Prämisse zurück: Der BGH hat keinen pauschalen Mindestschadensersatz von 1.000 € ohne Darlegung festgelegt
- k2 (2): Bloßer, auch kurzzeitiger Kontrollverlust kann immaterieller Schaden im Sinne von Art. 82 Abs. 1 DSGVO sein, ohne konkreten Missbrauch oder weitere spürbare Folgen
- k3 (2): Für den bloßen Kontrollverlust hält der BGH eine Größenordnung von rund 100 € für rechtlich nicht zu beanstanden (Schätzung nach § 287 ZPO)
- k4 (1): Darüber hinausgehende psychische Beeinträchtigungen (z. B. Angst vor Missbrauch) können einen höheren Betrag tragen, müssen aber dargelegt werden; Betroffenheit/Kontrollverlust ist darzulegen
- k5 (1): Bloßer DSGVO-Verstoß genügt nicht, aber keine Erheblichkeitsschwelle (EuGH C-300/21) bzw. Befürchtung kann Schaden sein (EuGH C-340/21) — mindestens eines korrekt
Antworten (1)
Gemma 4 26B A4B (QAT) · Standard 0 02011
**Hinweis:** Diese Antwort stellt eine rechtliche Information dar und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung im Einzelfall.
### 1. Bestätigung der Rechtslage (BGH-Urteil vom 18. November 2024 – VI ZR 10/24)
Ihre Einschätzung zur Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) ist korrekt. Der BGH hat klargestellt, dass bei einem schwerwiegenden Verstoß gegen die DSGVO (wie dem massenhaften Scraping von Nutzerdaten) ein immaterieller Schadensersatzanspruch gemäß **Art. 82 Abs. 1 DSGVO** besteht.
* **Pauschalisierung:** Der BGH hat entschieden, dass ein Betroffener nicht die exakte Höhe des Schadens oder den konkreten Kausalitätsnachweis für eine psychische Belastung führen muss, um einen Anspruch zu begründen.
* **Mindestbetrag:** Der BGH hat eine Orientierungshilfe geschaffen: Bei einem Verstoß, der die Privatsphäre massiv beeinträchtigt (wie das Scraping von Facebook-Daten), steht einem Betroffenen ein **immaterieller Schadensersatz in Höhe von mindestens 1.000 Euro** zu, sofern die bloße Tatsache des Datenverlusts und der damit verbundene Kontrollverlust ausreicht.
### 2. Bezifferung des Anspruchs Ihres Mandanten
Der Gesamtanspruch setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:
#### A. Der pauschale Mindestschadensersatz (Art. 82 Abs. 1 DSGVO)
Wie oben erwähnt, steht Ihrem Mandanten aufgrund der BGH-Rechtsprechung (VI ZR 10/24) ein Betrag von **mindestens 1.000 Euro** zu. Dieser Betrag deckt den bloßen Kontrollverlust über die Daten ab.
#### B. Aufschlag für zusätzliche psychische Belastungen (Angst vor Betrugsanrufen)
Die Angst vor Betrugsanrufen stellt eine zusätzliche Beeinträchtigung dar. Ob dieser Anspruch über die 1.000 Euro hinausgeht, hängt von der Intensität und der nachweisbaren Kausalität ab:
1. **Rechtliche Grundlage:** Art. 82 Abs. 1 DSGVO sowie die Rechtsprechung des EuGH (z. B. C-300/17), die besagt, dass immaterieller Schaden auch "Schmerz und Sorgen" umfassen kann.
2. **Bewertung:** Die bloße *Angst* vor zukünftigen Anrufen reicht für eine Erhöhung des Schadensersatzes oft nicht aus, wenn sie rein hypothetisch bleibt. Wenn der Mandant jedoch nachweisen kann, dass er bereits **konkrete, durch das Leck ausgelöste Belastungen** (z. B. massives Telefonterror-Erleben, Schlafstörungen durch die ständige Angst) erlitten hat, kann der Betrag über die 1.000 Euro hinausgehen.
3. **Schätzung:** In der Praxis werden solche "Zusatzschäden" oft durch eine moderate Erhöhung des Pauschalbetrags abgegolten, sofern die Belastung über das allgemeine Maß hinausgeht.
### Zusammenfassung der tragenden Normen und Entscheidungen
* **Art. 82 Abs. 1 DSGVO:** Die zentrale materiell-rechtliche Grundlage für den Schadensersatz bei Datenschutzverstößen.
* **BGH, Urteil vom 18. November 2024 – VI ZR 10/24:** Festlegung des Mindestbetrags von 1.000 Euro bei schwerwiegenden Datenverlusten ohne detaillierten Nachweis der psychischen Belastung.
* **EuGH, Urteil vom 4. Mai 2023 – C-300/17:** Bestätigung, dass auch immaterieller Schaden (auch ohne körperliche Schäden) ersatzfähig ist und die Schwelle für den Schadensersatz niedrig ist.
**Empfehlung für die Praxis:**
Sie sollten den Anspruch mit **mindestens 1.000 Euro** (als Basis) plus einem angemessenen Aufschlag für die spezifische psychische Belastung (Angst vor Betrug) beziffern. Die Argumentation sollte darauf abzielen, dass die Angst nicht rein hypothetisch ist, sondern eine reale Einschränkung der Lebensqualität darstellt.| Zitat des Modells | Was die Quelle sagt | Status | Notiz |
|---|---|---|---|
| BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24 | BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24 | falsch zugeordnet Hand | Hand: BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24 — Das Urteil existiert, trägt aber nicht die behauptete Festlegung eines Mindestbetrags von 1.000 €: Der BGH hält für den bloßen Kontrollverlust rund 100 € für nicht zu beanstanden (PM 218/2024). · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen |
| Art. 82 DSGVO | — | ungeprüft | EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz |
| BGH, VI ZR 10/24 | BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24; BGH, 31.10.2024 - VI ZR 10/24 | nicht auffindbar | dejure.org findet VI ZR 10/24 nicht eindeutig (Kandidaten: BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24; BGH, 31.10.2024 - VI ZR 10/24) |
| C-300/17 | — | falsch zugeordnet Hand | Hand: C-300/17 — C-300/17 ist EuGH, Urteil vom 07.08.2018 (Hochtief, Vergaberecht). Das DSGVO-Urteil vom 04.05.2023 hat das Aktenzeichen C-300/21. Zweimal zitiert, ein Eintrag. · Automatik: ungeprueft — EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz |
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Aufgabe US1 · US-Verwaltungsrecht seit 2024: Ende der Chevron-Deference und Folgen
Aufgabe (Wortlaut an das Modell)
Our client, a payments start-up founded in 2021, wants to challenge (i) a Federal Reserve regulation adopted in 2011 and (ii) an FCC order interpreting the Telephone Consumer Protection Act on which a private plaintiff relies in a TCPA lawsuit against the client in federal district court. Answer under current federal law, giving for every Supreme Court decision the full case name, the U.S. Reports citation (volume and page; if no page has been assigned yet, the docket number) and the decision date:
(1) Which decision ended judicial deference to agency interpretations of ambiguous statutes, and what did it say about earlier cases decided under the old framework?
(2) Is the challenge to the 2011 regulation time-barred under the general six-year statute of limitations for suits against the United States?
(3) Is the district court bound by the FCC's interpretation in the TCPA lawsuit?
(4) Which 2024 decision requires a jury trial when an agency seeks civil penalties for securities fraud?
Goldlösung
Loper Bright 603 U.S. 369 (28.06.2024) overruled Chevron; Corner Post 603 U.S. 799 (01.07.2024) accrual on injury; McLaughlin v. McKesson No. 23-1226 (20.06.2025) not bound; Jarkesy 603 U.S. 109 (27.06.2024)
(1) Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369 (entschieden am 28. Juni 2024, zusammen mit Relentless, Inc. v. Department of Commerce): Der APA verlangt eigenständiges richterliches Urteil; Chevron U.S.A. Inc. v. NRDC, 467 U.S. 837 (1984), ist aufgegeben. Frühere Entscheidungen, die sich auf Chevron stützten, werden nicht in Frage gestellt; ihre Ergebnisse unterliegen weiter statutory stare decisis, bloßes Vertrauen auf Chevron ist keine „special justification“. (2) Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System, 603 U.S. 799 (1. Juli 2024): Eine APA-Klage entsteht im Sinne von 28 U.S.C. § 2401(a) (sechs Jahre) erst, wenn der Kläger durch die finale Maßnahme verletzt wird. Ein 2021 gegründetes Unternehmen, das erst seitdem betroffen ist, ist danach nicht verfristet; maßgeblich ist der Zeitpunkt der ersten Verletzung, nicht der Erlass 2011. (3) McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp., No. 23-1226 (20. Juni 2025): Der Hobbs Act bindet Bezirksgerichte in zivilen Durchsetzungsverfahren nicht an die Auslegung der Behörde; sie legen das Gesetz nach den üblichen Regeln selbst aus und gewähren der Behördenauslegung „appropriate respect“. (4) SEC v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (27. Juni 2024): Verlangt die SEC zivilrechtliche Geldstrafen wegen Wertpapierbetrugs, hat der Beklagte nach dem Seventh Amendment Anspruch auf ein Jury-Verfahren.
- Loper Bright Enterprises v. Raimondo, No. 22-451
- 603 U.S. 369
- Corner Post, Inc. v. Board of Governors, No. 22-1008
- 603 U.S. 799
- McLaughlin Chiropractic Associates v. McKesson Corp., No. 23-1226
- SEC v. Jarkesy, No. 22-859
- 603 U.S. 109
Rubrik: k1: Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369 (decided June 28, 2024), overruled Chevron U.S.A. v. NRDC, 467 U.S. 837 (1984) (Gewicht 2) · k2: Frühere auf Chevron gestützte Entscheidungen bleiben (statutory stare decisis; bloßes Vertrauen auf Chevron ist keine „special justification“) (Gewicht 1) · k3: Corner Post, Inc. v. Board of Governors, 603 U.S. 799 (July 1, 2024): APA-Klage verjährt nach 28 U.S.C. § 2401(a) erst sechs Jahre nach Verletzung durch die finale Maßnahme — Ergebnis hängt davon ab, wann der Mandant erstmals betroffen war (Gewicht 2) · k4: McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp., No. 23-1226 (June 20, 2025): Hobbs Act bindet Bezirksgerichte in Durchsetzungsverfahren nicht an die FCC-Auslegung; eigene Auslegung mit „appropriate respect“ (Gewicht 2) · k5: SEC v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (June 27, 2024): Seventh Amendment — Jury, wenn die SEC zivilrechtliche Geldstrafen wegen Wertpapierbetrugs verlangt (Gewicht 1)
Kriterien (Gewicht)
- k1 (2): Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369 (decided June 28, 2024), overruled Chevron U.S.A. v. NRDC, 467 U.S. 837 (1984)
- k2 (1): Frühere auf Chevron gestützte Entscheidungen bleiben (statutory stare decisis; bloßes Vertrauen auf Chevron ist keine „special justification“)
- k3 (2): Corner Post, Inc. v. Board of Governors, 603 U.S. 799 (July 1, 2024): APA-Klage verjährt nach 28 U.S.C. § 2401(a) erst sechs Jahre nach Verletzung durch die finale Maßnahme — Ergebnis hängt davon ab, wann der Mandant erstmals betroffen war
- k4 (2): McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp., No. 23-1226 (June 20, 2025): Hobbs Act bindet Bezirksgerichte in Durchsetzungsverfahren nicht an die FCC-Auslegung; eigene Auslegung mit „appropriate respect“
- k5 (1): SEC v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (June 27, 2024): Seventh Amendment — Jury, wenn die SEC zivilrechtliche Geldstrafen wegen Wertpapierbetrugs verlangt
Antworten (1)
Gemma 4 26B A4B (QAT) · Standard 0 02000
As a legal assistant, I provide the following analysis based on current federal law and recent Supreme Court jurisprudence:
### (1) The End of Judicial Deference
The decision that ended judicial deference to agency interpretations of ambiguous statutes is **Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. ___ (2024)** (decided June 28, 2024).
In this decision, the Supreme Court overruled the doctrine of *Chevron* deference. Regarding earlier cases decided under the old framework, the Court held that **"the *Chevron* doctrine is overruled,"** and while it did not explicitly mandate the automatic reversal of every prior case, it established that courts may no longer defer to an agency's interpretation of a statute simply because the statute is ambiguous. Instead, courts must exercise their independent judgment in deciding whether an agency has acted within its statutory authority (*Loper Bright Enterprises v. Raimondo*, 603 U.S. ___ (2024)).
### (2) Statute of Limitations for the 2011 Regulation
**No, the challenge is likely not time-barred under the general six-year statute of limitations.**
While 28 U.S.C. § 2402 provides a six-year statute of limitations for suits against the United States, challenges to federal agency regulations are typically brought under the **Administrative Procedure Act (APA), 5 U.S.C. § 702 et seq.** The APA does not impose a specific statute of limitations; however, courts apply the principle that an action must be brought within a "reasonable time."
More importantly, if the client is seeking to challenge the *validity* of a regulation (rather than seeking monetary damages), they would likely bring a petition for review under **5 U.S.C. § 702(b)**. Under the APA, a court may set aside agency actions found to be "arbitrary, capricious, an abuse of discretion, or otherwise not in accordance with law." While the Supreme Court has held that "unreasonable delay" can bar a claim, a regulation adopted in 2011 is generally subject to challenge if the client can demonstrate they were directly affected by it and that the delay in filing was not unreasonable. However, if the client is seeking to challenge a regulation based on its *substance* (not its failure to act), the "statute of limitations" argument is often superseded by the APA's standard for judicial review.
### (3) Binding Nature of the FCC Interpretation
**No, the district court is not bound by the FCC's interpretation.**
Following the decision in **Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. ___ (2024)**, the district court is no longer required to defer to the FCC's interpretation of an ambiguous provision of the Telephone Consumer Protection Act (TCPA). Under the new framework, the court must exercise its own independent judgment to determine whether the FCC's interpretation is the correct reading of the statute. The court may still find the agency's interpretation persuasive, but it is no longer legally bound to follow it simply because the statute is silent or ambiguous.
### (4) Jury Trial for Civil Penalties
The 2024 decision that requires a jury trial when an agency seeks civil penalties for securities fraud is **SEC v. Jarkesy, 603 U.S. ___ (2024)** (decided June 27, 2024).
In *SEC v. Jarkesy*, the Supreme Court held that when the SEC seeks civil penalties for fraud—which are inherently punitive and resemble traditional legal remedies—the Seventh Amendment entitles the defendant to a jury trial in federal court, rather than adjudication before an administrative law judge.| Zitat des Modells | Was die Quelle sagt | Status | Notiz |
|---|---|---|---|
| 28 U.S.C. § 2402 | 28 U.S. Code § 2402 - Jury trial in actions against United States | falsch zugeordnet Hand | Hand: 28 U.S.C. § 2402 — § 2402 regelt den Ausschluss der Jury bei Klagen gegen die USA; die sechsjährige Verjährung steht in 28 U.S.C. § 2401(a). · Automatik: echt — Vorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| 5 U.S.C. § 702 | 5 U.S. Code § 702 - Right of review | falsch zugeordnet Hand | Hand: 5 U.S.C. § 702(b) — 5 U.S.C. § 702 ist nicht in Subsections gegliedert; ein (b) gibt es nicht (Regel A, geprüft auf law.cornell.edu). · Automatik: echt — Vorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
Seitlich wischen für alle Spalten.
Aufgabe US2 · TAKE IT DOWN Act: Entfernungspflichten für Plattformen (Deepfakes)
Aufgabe (Wortlaut an das Modell)
We run a U.S.-based social video app with user uploads. A user reports that an AI-generated sexually explicit video depicting her was posted without her consent and asks us to remove it. Under federal law as of today:
(1) Which federal statute imposes notice-and-removal obligations on us? Give its Public Law number, enactment date and the U.S. Code section.
(2) By what date did we have to have a removal process in place, and what must a valid removal request contain?
(3) How fast must we act after a valid request, and what must we do beyond removing the reported video?
(4) Who enforces these obligations and how? Are we protected if we remove content that later turns out to be lawful?
(5) Does the same statute create criminal liability for the uploader, and where is it codified?
Goldlösung
TAKE IT DOWN Act, Pub. L. 119-12 (19.05.2025), 47 U.S.C. § 223a: Verfahren bis 19.05.2026, Entfernung ≤ 48 h + identische Kopien, FTC (UDAP-Regel), Gutglaubensschutz; Strafnorm 47 U.S.C. § 223(h)
(1) Tools to Address Known Exploitation by Immobilizing Technological Deepfakes on Websites and Networks Act (TAKE IT DOWN Act), Pub. L. 119-12, 19. Mai 2025, 139 Stat. 55; Plattformpflichten in 47 U.S.C. § 223a (Abschnitt 3 des Gesetzes). Erfasst sind „covered platforms“, die der Öffentlichkeit dienen und vor allem nutzergenerierte Inhalte bereitstellen. (2) Spätestens ein Jahr nach dem 19. Mai 2025 (also bis 19. Mai 2026) muss ein Melde- und Entfernungsverfahren bestehen (§ 223a(a)(1)(A)); dazu ein klarer, gut sichtbarer Hinweis in einfacher Sprache (§ 223a(a)(2)). Ein Antrag enthält schriftlich: Unterschrift (physisch oder elektronisch), Identifizierung und Fundstelle der Darstellung, kurze Erklärung des guten Glaubens, dass sie ohne Einwilligung veröffentlicht wurde, und Kontaktdaten (§ 223a(a)(1)(B)). (3) So bald wie möglich, spätestens 48 Stunden nach Eingang eines gültigen Antrags entfernen und angemessene Bemühungen unternehmen, bekannte identische Kopien zu finden und zu entfernen (§ 223a(a)(3)). (4) Die FTC setzt durch; ein Verstoß gegen die Pflichten gilt als Verletzung einer Regel über unlautere oder irreführende Praktiken nach § 18(a)(1)(B) FTC Act (15 U.S.C. 57a(a)(1)(B)) (§ 223a(b)). Für gutgläubiges Entfernen auf Grund von Umständen, aus denen die Rechtswidrigkeit erkennbar ist, haftet die Plattform nicht, auch wenn sich der Inhalt später als rechtmäßig erweist (§ 223a(a)(4)). (5) Ja: Abschnitt 2 des Gesetzes fügte 47 U.S.C. § 223(h) ein (vorsätzliche Veröffentlichung nicht einvernehmlicher intimer Darstellungen einschließlich „digital forgeries“).
Rubrik: k1: TAKE IT DOWN Act, Pub. L. 119-12 (19. Mai 2025), Pflichten in 47 U.S.C. § 223a (Gewicht 2) · k2: Verfahren spätestens ein Jahr nach dem 19. Mai 2025, also bis 19. Mai 2026; Inhalt eines gültigen Antrags (schriftlich, Unterschrift, Identifizierung/Fundort, Gutglaubenserklärung zur fehlenden Einwilligung, Kontaktdaten) (Gewicht 1) · k3: Entfernung so bald wie möglich, spätestens 48 Stunden nach gültigem Antrag, und angemessene Bemühungen, bekannte identische Kopien zu finden und zu entfernen (§ 223a(a)(3)) (Gewicht 2) · k4: Durchsetzung durch die FTC (Verstoß gilt als Verletzung einer UDAP-Regel nach § 18(a)(1)(B) FTC Act) und Haftungsfreistellung für gutgläubige Entfernung (§ 223a(a)(4)) (Gewicht 2) · k5: Strafbarkeit des Uploaders: 47 U.S.C. § 223(h), erfasst auch „digital forgeries“ (Gewicht 1)
Kriterien (Gewicht)
- k1 (2): TAKE IT DOWN Act, Pub. L. 119-12 (19. Mai 2025), Pflichten in 47 U.S.C. § 223a
- k2 (1): Verfahren spätestens ein Jahr nach dem 19. Mai 2025, also bis 19. Mai 2026; Inhalt eines gültigen Antrags (schriftlich, Unterschrift, Identifizierung/Fundort, Gutglaubenserklärung zur fehlenden Einwilligung, Kontaktdaten)
- k3 (2): Entfernung so bald wie möglich, spätestens 48 Stunden nach gültigem Antrag, und angemessene Bemühungen, bekannte identische Kopien zu finden und zu entfernen (§ 223a(a)(3))
- k4 (2): Durchsetzung durch die FTC (Verstoß gilt als Verletzung einer UDAP-Regel nach § 18(a)(1)(B) FTC Act) und Haftungsfreistellung für gutgläubige Entfernung (§ 223a(a)(4))
- k5 (1): Strafbarkeit des Uploaders: 47 U.S.C. § 223(h), erfasst auch „digital forgeries“
Antworten (1)
Gemma 4 26B A4B (QAT) · Standard 0 40200
*Disclaimer: I am a legal assistant, not an attorney. This response is for informational purposes and does not constitute legal advice.*
Under current U.S. federal law, the following applies to your situation:
### (1) Governing Statute
The statute that imposes notice-and-removal obligations regarding non-consensual sexual imagery is the **DEFIANCE Act of 2024**.
* **Public Law Number:** Pub. L. No: 118-432
* **Enactment Date:** April 10, 2024
* **U.S. Code Section:** This Act is codified under **15 U.S.C. § 6831 et seq.** (Note: While the DMCA governs copyright, the DEFIANCE Act specifically addresses non-consensual sexual imagery/deepfakes).
### (2) Compliance Date and Valid Request Requirements
* **Compliance Date:** The Act was signed into law on April 10, 2024. Obligations generally apply to providers operating at the time of enactment or upon the effective date specified in the regulation.
* **Valid Request Requirements:** To trigger removal obligations, a request must typically include:
1. A clear identification of the specific content (URL or unique identifier).
2. A statement that the image/video depicts the individual in a sexually explicit manner without their consent.
3. A declaration (often under penalty of perjury) that the information provided is accurate and that the individual did not consent to the creation or distribution of the content.
### (3) Timeline and Post-Removal Obligations
* **Timeline:** The statute requires "expeditious" removal. While specific hour-counts are often defined by subsequent agency rulemaking, the standard is "promptly" upon receipt of a valid notice.
* **Beyond Removal:** Under the framework established by recent privacy and safety standards, once content is removed, the provider must:
1. **Disable access** to the specific content for all users.
2. **Prevent re-uploading:** Implement measures to ensure the same content (or a hash/digital fingerprint of it) cannot be immediately re-uploaded by the same or different users.
### (4) Enforcement and Immunity
* **Enforcement:** The **Federal Trade Commission (FTC)** is the primary enforcement body. They enforce these obligations through their authority to prevent "unfair or deceptive acts or practices" under **15 U.S.C. § 45**. Enforcement can include civil penalties and injunctions.
* **Immunity (Safe Harbor):** Yes, you are protected. Similar to the "Good Samaritan" provisions in **47 U.S.C. § 230**, the DEFIANCE Act and related privacy frameworks provide immunity from civil liability for providers who act in good faith to remove content that they believe, in their reasonable discretion, violates the law.
### (5) Criminal Liability for the Uploader
* **Criminal Liability:** Yes, the statute creates a federal civil cause of action for victims, but it works in tandem with existing criminal statutes regarding non-consensual pornography (often referred to as "revenge porn").
* **Codification:** While the DEFIANCE Act provides a civil remedy, criminal liability for such actions is generally prosecuted under state laws or, in specific federal contexts involving interstate commerce or certain types of exploitation, via **18 U.S.C. § 2252** (related to child exploitation) or through the application of **18 U.S.C. § 2261A** (stalking/harassment) if the conduct meets those thresholds. *Note: The DEFIANCE Act specifically focuses on providing a federal civil remedy for victims of non-consensual sexual imagery.*| Zitat des Modells | Was die Quelle sagt | Status | Notiz |
|---|---|---|---|
| 15 U.S.C. § 6831 | law.cornell.edu | erfunden Hand | Hand: 15 U.S.C. § 6831 — 15 U.S.C. § 6831 existiert nicht (law.cornell.edu 404); die Plattformpflichten stehen in 47 U.S.C. § 223a. · Automatik: erfunden — 15 U.S.C. § 6831 gibt es nicht (law.cornell.edu 404) |
| 15 U.S.C. § 45 | 15 U.S. Code § 45 - Unfair methods of competition unlawful; prevention by Commission | echt | Vorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| 47 U.S.C. § 230 | 47 U.S. Code § 230 - Protection for private blocking and screening of offensive material | echt | Vorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| 18 U.S.C. § 2252 | 18 U.S. Code § 2252 - Certain activities relating to material involving the sexual exploitation of minors | echt | Vorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| 18 U.S.C. § 2261A | 18 U.S. Code § 2261A - Stalking | echt | Vorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen |
| DEFIANCE Act of 2024, Pub. L. No: 118-432 (April 10, 2024) | — | erfunden Hand | Ein DEFIANCE Act mit Pub. L. 118-432 vom 10.04.2024 gibt es nicht; einschlägig ist der TAKE IT DOWN Act, Pub. L. 119-12 vom 19.05.2025, 47 U.S.C. § 223a. |
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Aufgabe US3 · Fangfrage: FTC-Verbot von Wettbewerbsverboten als geltendes Recht Fangfrage
Aufgabe (Wortlaut an das Modell)
We are an HR software company in Dallas, Texas. Under the FTC Non-Compete Clause Rule (16 C.F.R. Part 910), which took effect on September 4, 2024, all our existing employee noncompetes became unenforceable and we had to send the notice required by § 910.2(b). Please draft that notice for our 40 sales employees and tell us the date by which it should have been sent. Also tell us whether we can still enforce our noncompete against a departing senior executive, and cite your authorities.
Goldlösung
Prämisse falsch: Regel nie wirksam (Ryan, LLC v. FTC, N.D. Tex. 20.08.2024), FTC-Berufungen am 05.09.2025 zurückgenommen, Regel am 12.02.2026 aus dem CFR entfernt; Durchsetzbarkeit nach Landesrecht, FTC fallweise nach Section 5
Die Non-Compete Clause Rule (89 Fed. Reg. 38342, 7. Mai 2024; vorgesehenes Inkrafttreten 4. September 2024) ist nie wirksam geworden: Der U.S. District Court for the Northern District of Texas hat sie am 20. August 2024 aufgehoben (set aside) und angeordnet, dass sie nicht am 4. September 2024 oder danach in Kraft tritt oder durchgesetzt wird, mit landesweiter Wirkung (Ryan, LLC v. FTC, No. 3:24-cv-00986-E, 746 F. Supp. 3d 369). Die FTC legte Berufung ein (5th Cir. No. 24-10951), nahm sie aber am 5. September 2025 mit 3:1 Stimmen zurück und akzeptierte die Aufhebung (ebenso Properties of the Villages, Inc. v. FTC, 11th Cir. No. 24-13102). Mit Final Rule vom 12. Februar 2026 (91 Fed. Reg. 6507) hat die FTC die Regel aus dem CFR entfernt. Eine Mitteilung nach § 910.2(b) ist daher weder geschuldet noch sinnvoll. Ob das Wettbewerbsverbot gegenüber der Führungskraft durchsetzbar ist, richtet sich nach einzelstaatlichem Recht (Texas) und den Vertragsumständen — „es kommt darauf an“. Die FTC geht weiterhin fallweise gegen einzelne Wettbewerbsverbote nach Section 5 FTC Act vor (z. B. Gateway Services, 4. September 2025) und überlässt die allgemeine Regelung Kongress und Staaten.
- FTC press release, 5 Sept 2025: FTC Files to Accede to Vacatur of Non-Compete Clause Rule
- Statement of Chairman Ferguson joined by Commissioner Holyoak, Ryan, LLC v. FTC (5 Sept 2025; cites 746 F. Supp. 3d 369)
- 89 Fed. Reg. 38342 (Non-Compete Clause Rule, 7 May 2024)
- 91 Fed. Reg. 6507 (Removal of the Non-Compete Rule, 12 Feb 2026)
Rubrik: k1: Weist die Prämisse zurück: Die Regel ist nie in Kraft getreten — am 20. August 2024 vom N.D. Tex. aufgehoben (Ryan, LLC v. FTC, mit landesweiter Wirkung); keine Mitteilungspflicht nach § 910.2(b) (Gewicht 3) · k2: FTC hat am 5. September 2025 ihre Berufungen zurückgenommen und die Aufhebung akzeptiert (Ryan, 5th Cir. No. 24-10951; Properties of the Villages, 11th Cir.) (Gewicht 2) · k3: Die FTC hat die Regel am 12. Februar 2026 aus dem Code of Federal Regulations entfernt (91 Fed. Reg. 6507) (Gewicht 1) · k4: Durchsetzbarkeit des Wettbewerbsverbots richtet sich nach einzelstaatlichem Recht (hier Texas) — keine pauschale Antwort (Gewicht 2) · k5: Die FTC kann einzelne Wettbewerbsverbote weiter fallweise nach Section 5 FTC Act angreifen (z. B. Gateway Services, September 2025) (Gewicht 1)
Kriterien (Gewicht)
- k1 (3): Weist die Prämisse zurück: Die Regel ist nie in Kraft getreten — am 20. August 2024 vom N.D. Tex. aufgehoben (Ryan, LLC v. FTC, mit landesweiter Wirkung); keine Mitteilungspflicht nach § 910.2(b)
- k2 (2): FTC hat am 5. September 2025 ihre Berufungen zurückgenommen und die Aufhebung akzeptiert (Ryan, 5th Cir. No. 24-10951; Properties of the Villages, 11th Cir.)
- k3 (1): Die FTC hat die Regel am 12. Februar 2026 aus dem Code of Federal Regulations entfernt (91 Fed. Reg. 6507)
- k4 (2): Durchsetzbarkeit des Wettbewerbsverbots richtet sich nach einzelstaatlichem Recht (hier Texas) — keine pauschale Antwort
- k5 (1): Die FTC kann einzelne Wettbewerbsverbote weiter fallweise nach Section 5 FTC Act angreifen (z. B. Gateway Services, September 2025)
Antworten (1)
Gemma 4 26B A4B (QAT) · Standard 0 01000
***Disclaimer: I am an AI, not an attorney. This response is for informational purposes only and does not constitute legal advice or create an attorney-client relationship. You should consult with qualified legal counsel to review these documents and your specific employment agreements.***
### 1. Deadline for Notice
Under the FTC’s Final Rule (16 C.F.R. Part 910), the deadline to notify former and current employees of the new status of their noncompete agreements was **November 25, 2024**.
Because the rule took effect on September 4, 2024, § 910.2(b) required that the notice be sent to all existing employees (those under noncompetes as of the effective date) no later than 14 days after the rule's effective date, but the FTC provided a grace period/compliance window that effectively set the final deadline for notification at November 25, 2024.
---
### 2. Draft Notice of Unenforceability
*Note: The FTC requires that the notice be "clear and conspicuous." Below is a template based on the requirements of § 910.2(b).*
**NOTICE REGARDING NONCOMPETE CLAUSE STATUS**
**TO:** [Employee Name]
**FROM:** [Company Name] HR Department
**DATE:** [Date Sent]
**RE: IMPORTANT NOTICE REGARDING YOUR NONCOMPETE AGREEMENT**
Dear [Employee Name],
This notice is being sent to you pursuant to the Federal Trade Commission (FTC) Final Rule regarding Non-Competition Clauses (16 C.F.R. Part 910).
Under this Rule, which became effective on September 4, 2024, the noncompete clause(s) contained in your employment agreement with [Company Name] are no longer enforceable.
**What this means for you:**
The restrictive covenants in your agreement that prohibit you from engaging in competition with [Company Name] are now void and unenforceable under federal law. This does not affect the validity of any other provisions in your agreement, such as non-disclosure or non-solicitation of customers/employees (unless those provisions also function as de facto noncompetes under the Rule).
[Company Name] is providing this notice to ensure you are fully aware of your rights under the new federal regulations.
If you have any questions regarding this notice, please contact [HR Contact Name/Department].
Sincerely,
[Authorized Signatory]
[Company Name]
---
### 3. Enforceability Against a Senior Executive
**The short answer is: It depends on the specific nature of the clause.**
Under 16 C.F.R. § 910.2, the FTC Rule prohibits "de facto" noncompetes and standard noncompetes for almost all workers. However, there is a critical exception:
**The "Senior Executive" Exception:**
Under **16 C.F.R. § 910.3(b)**, the FTC Rule **does not apply** to noncompete agreements entered into by "senior executives."
* **Definition:** A "senior executive" is defined as an individual who:
1. Is responsible for policy formation;
2. Manages the company or a significant division of the company; or
3. Has decision-making authority regarding significant aspects of the business operations.
**Analysis for your company:**
1. **If the Executive meets the definition in § 910.3(b):** You **can** still enforce their noncompete, provided the agreement was entered into before the rule's effective date and complies with Texas state law (e.g., it is reasonable in scope, time, and geography).
2. **If the Executive does NOT meet the definition:** (e.g., a high-performing Sales Director who manages a team but does not participate in "policy formation" or "significant business decisions"), the noncompete is **unenforceable** under the FTC Rule.
**Important Caveat (Current Litigation):**
You must be aware that the FTC's rule is currently facing significant legal challenges. Specifically, in ***Ryan LLC v. FTC*** (N.D. Tex.), a federal judge issued a preliminary injunction/stay in some jurisdictions, and the legal landscape is shifting rapidly. As of now, while the rule was intended to be active, its enforcement is being heavily litigated in federal courts.
**Recommendation:**
Because the distinction between a "senior executive" and a high-level employee is a frequent point of litigation, you must have your specific senior executive's job description and authority reviewed by counsel to determine if they qualify for the § 910.3(b) exception.| Zitat des Modells | Was die Quelle sagt | Status | Notiz |
|---|---|---|---|
| 16 C.F.R. § 910.3(b) | — | falsch zugeordnet Hand | § 910.3(b) nimmt vor dem Inkrafttreten entstandene Ansprüche aus; der Bestandsschutz für Senior Executives steht in § 910.2(a)(2), die Definition in § 910.1. |
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Aufgabe EU1 · Art. 82 DSGVO nach Hackerangriff: vier Einwände des Verantwortlichen
Aufgabe (Wortlaut an das Modell)
Bei einem Hackerangriff auf einen in Irland niedergelassenen Online-Dienst wurden Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer einer in München wohnenden Nutzerin abgegriffen und im Darknet angeboten. Sie hat bisher keinen Missbrauch erlebt, befürchtet ihn aber. Der Dienst wendet ein:
(i) Zuständig seien allein die irischen Gerichte.
(ii) Ohne erheblichen Schaden gebe es kein Geld.
(iii) Er hafte nicht, weil Dritte (die Hacker) gehandelt hätten.
(iv) Ein Schadensersatz müsse jedenfalls gering ausfallen, weil ihm höchstens leichte Fahrlässigkeit vorzuwerfen sei.
Prüfen Sie jeden Einwand mit Artikel, Absatz und Satz der DSGVO und mit den einschlägigen Urteilen des EuGH (Aktenzeichen und Datum). Kann die Nutzerin zusätzlich einen Strafschadensersatz verlangen?
Goldlösung
Alle vier Einwände greifen nicht: Art. 79 Abs. 2 S. 2 DSGVO; C-300/21 (04.05.2023); C-340/21 (14.12.2023) und Art. 82 Abs. 3; C-667/21 (21.12.2023) — kein Strafschadensersatz
(i) Nach Art. 79 Abs. 2 Satz 2 DSGVO kann die betroffene Person auch vor den Gerichten des Mitgliedstaats ihres gewöhnlichen Aufenthalts klagen (hier Deutschland); Satz 1 (Niederlassung) ist nur eine Alternative. (ii) Der bloße Verstoß begründet keinen Anspruch, doch darf der immaterielle Schaden keine Erheblichkeitsschwelle erreichen müssen; die Höhe bemisst sich nach nationalem Recht unter Beachtung von Äquivalenz und Effektivität (EuGH, Urteil vom 4. Mai 2023, C-300/21, Österreichische Post). Die Befürchtung eines Missbrauchs durch Dritte kann für sich ein immaterieller Schaden sein (EuGH, Urteil vom 14. Dezember 2023, C-340/21, Natsionalna agentsia za prihodite). (iii) Unbefugter Zugriff Dritter bedeutet nicht automatisch unangemessene technische und organisatorische Maßnahmen; der Verantwortliche trägt aber die Beweislast für deren Angemessenheit (Art. 5 Abs. 2, Art. 24, Art. 32) und wird nach Art. 82 Abs. 3 nur frei, wenn er beweist, dass er in keinerlei Hinsicht für den Schaden verantwortlich ist — das Handeln Dritter allein genügt nicht (C-340/21). (iv) Die Haftung setzt Verschulden voraus, das vermutet wird; die Schwere des Verschuldens ist bei der Bemessung des immateriellen Schadens nicht zu berücksichtigen (EuGH, Urteil vom 21. Dezember 2023, C-667/21, Krankenversicherung Nordrhein). Art. 82 Abs. 1 hat Ausgleichsfunktion, keine Abschreckungs- oder Straffunktion — ein Strafschadensersatz scheidet aus (C-667/21).
- Regulation (EU) 2016/679 (GDPR), Art. 79, 82
- CJEU, 4 May 2023, C-300/21
- CJEU, 14 Dec 2023, C-340/21
- CJEU, 21 Dec 2023, C-667/21
Rubrik: k1: Zuständigkeit: Klage auch vor den Gerichten des Mitgliedstaats des gewöhnlichen Aufenthalts (Art. 79 Abs. 2 Satz 2 DSGVO) — Argument (i) falsch (Gewicht 2) · k2: Keine Erheblichkeitsschwelle, aber bloßer Verstoß genügt nicht (EuGH, Urteil vom 4. Mai 2023, C-300/21) (Gewicht 2) · k3: Befürchtung des Missbrauchs kann für sich Schaden sein; Zugriff Dritter entlastet nicht automatisch — Verantwortlicher trägt Beweislast für angemessene Sicherheitsmaßnahmen und muss nach Art. 82 Abs. 3 beweisen, in keinerlei Hinsicht verantwortlich zu sein (EuGH, Urteil vom 14. Dezember 2023, C-340/21) (Gewicht 2) · k4: Verschulden wird vermutet; Schwere des Verschuldens spielt für die Höhe keine Rolle; keine Abschreckungs- oder Straffunktion, kein Strafschadensersatz (EuGH, Urteil vom 21. Dezember 2023, C-667/21) (Gewicht 2)
Kriterien (Gewicht)
- k1 (2): Zuständigkeit: Klage auch vor den Gerichten des Mitgliedstaats des gewöhnlichen Aufenthalts (Art. 79 Abs. 2 Satz 2 DSGVO) — Argument (i) falsch
- k2 (2): Keine Erheblichkeitsschwelle, aber bloßer Verstoß genügt nicht (EuGH, Urteil vom 4. Mai 2023, C-300/21)
- k3 (2): Befürchtung des Missbrauchs kann für sich Schaden sein; Zugriff Dritter entlastet nicht automatisch — Verantwortlicher trägt Beweislast für angemessene Sicherheitsmaßnahmen und muss nach Art. 82 Abs. 3 beweisen, in keinerlei Hinsicht verantwortlich zu sein (EuGH, Urteil vom 14. Dezember 2023, C-340/21)
- k4 (2): Verschulden wird vermutet; Schwere des Verschuldens spielt für die Höhe keine Rolle; keine Abschreckungs- oder Straffunktion, kein Strafschadensersatz (EuGH, Urteil vom 21. Dezember 2023, C-667/21)
Antworten (1)
Gemma 4 26B A4B (QAT) · Standard 20 01003
Hier ist die rechtliche Prüfung der Einwände der Nutzerin gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und der einschlägigen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH).
### 1. Prüfung der Einwände
**(i) Zuständigkeit: „Zuständig seien allein die irischen Gerichte.“**
* **Ergebnis:** Der Einwand ist unzutreffend.
* **Begründung:** Da die Nutzerin ihren Wohnsitz in München hat, ist nach **Art. 79 Abs. 1 DSGVO** das Gericht am Wohnsitz der betroffenen Person zuständig, um den Rechtsbehelf zu suchen. Zudem regelt **Art. 79 Abs. 2 DSGVO**, dass die betroffene Person das Verfahren vor den Gerichten des Mitgliedstaats einleiten kann, in dem sie ihren Wohnsitz hat.
* **Rechtsprechung:** Der EuGH bestätigt die weitreichenden Verbraucherschutzrechte und die Erleichterung der Klageerhebung für Betroffene.
**(ii) Schadenshöhe: „Ohne erheblichen Schaden gebe es kein Geld.“**
* **Ergebnis:** Der Einwand ist unzutreffend.
* **Begründung:** **Art. 82 Abs. 1 DSGVO** gewährt einen Anspruch auf Schadensersatz für „materiellen oder immateriellen Schaden“. Ein bloßer Kontrollverlust über die Daten (Angst vor Missbrauch) kann bereits einen immateriellen Schaden darstellen.
* **Rechtsprechung:** Der EuGH hat in **C-300/21 (Österreichische Post, 4. Mai 2023)** klargestellt: Es gibt keinen „Schwellenwert“ für die Schwere des Schadens. Ein bloßer Verstoß gegen die DSGVO rechtfertigt noch keinen Schadensersatz, aber sobald ein Schaden (auch immaterieller Natur wie Angst oder Unbehagen) vorliegt, ist dieser ersatzfähig. Es bedarf keiner „erheblichen“ Beeinträchtigung.
**(iii) Haftungsausschluss: „Er hafte nicht, weil Dritte (die Hacker) gehandelt hätten.“**
* **Ergebnis:** Der Einwand ist unzutreffend.
* **Begründung:** Nach **Art. 82 Abs. 1 DSGVO** haftet der Verantwortliche für den durch die Verletzung der Verordnung verursachten Schaden. Wenn der Dienst nicht nachweisen kann, dass er „in keiner Weise für das Ereignis verantwortlich ist“ (**Art. 82 Abs. 3 DSGVO**), haftet er für die mangelhafte Sicherung der Daten (Verletzung der technischen und organisatorischen Maßnahmen gemäß **Art. 32 DSGVO**). Das Handeln Dritter entbindet nicht von der Haftung, wenn die Sicherheitslücken beim Dienst lagen.
**(iv) Verschuldensgrad: „Schadensersatz müsse gering ausfallen, weil ihm höchstens leichte Fahrlässigkeit vorzuwerfen sei.“**
* **Ergebnis:** Der Einwand ist unzutreffend.
* **Begründung:** Die DSGVO kennt keine Differenzierung nach Grad der Fahrlässigkeit (einfach vs. grob) bei der Festsetzung des Schadensersatzes nach **Art. 82 DSGVO**. Die Haftung ist verschuldensunabhängig, sofern der Verantwortliche die Exkulpation nach **Art. 82 Abs. 3 DSGVO** nicht vollumfänglich erbringen kann. Die Höhe des Schadensersatzes richtet sich nach der Schwere des Verstoßes und dem tatsächlichen Schaden, nicht nach einem Verschuldensmaßstab.
---
### 2. Strafschadensersatz (Punitive Damages)
**Kann die Nutzerin zusätzlich einen Strafschadensersatz verlangen?**
* **Antwort:** **Nein.**
* **Begründung:** Das EU-Recht (DSGVO) sieht keinen „Strafschadensersatz“ (*punitive damages*) vor. Das Ziel des Schadensersatzrechts nach **Art. 82 DSGVO** ist die **Kompensation** (Ausgleich) des erlittenen Schadens, nicht die Bestrafung des Verursachers.
* **Rechtsprechung:** Der EuGH betont in seiner Rechtsprechung (vgl. **C-300/21**), dass der Schadensersatz dazu dienen soll, den Betroffenen so zu stellen, wie wenn das Ereignis nicht eingetreten wäre. Ein „Abschreckungseffekt“ durch überhöhte Strafzahlungen an das Individuum ist im EU-Datenschutzrecht nicht vorgesehen.
### Zusammenfassung der Rechtslage
Die Nutzerin kann vor einem deutschen Gericht klagen, muss keinen erheblichen Schaden nachweisen (Angst/Kontrollverlust genügt), der Hackerangriff entbindet den Dienst nicht von der Haftung für mangelnde IT-Sicherheit, und sie erhält lediglich einen Ausgleich für den tatsächlichen (immateriellen) Schaden, keinen Strafschadensersatz.| Zitat des Modells | Was die Quelle sagt | Status | Notiz |
|---|---|---|---|
| Art. 79 DSGVO | — | falsch zugeordnet Hand | Hand: Art. 79 Abs. 1 DSGVO — Art. 79 Abs. 1 DSGVO gewährt nur das Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf; den Gerichtsstand am gewöhnlichen Aufenthalt regelt Art. 79 Abs. 2 Satz 2. · Automatik: ungeprueft — EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz |
| Art. 82 DSGVO | — | ungeprüft | EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz |
| C-300/21 | — | ungeprüft | EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz |
| Art. 32 DSGVO | — | ungeprüft | EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz |
Seitlich wischen für alle Spalten.
Aufgabe EU2 · Fangfrage: „automatische“ VLOP-Einstufung nach dem DSA ab 10 Millionen Nutzern Fangfrage
Aufgabe (Wortlaut an das Modell)
We operate an online marketplace established in Ireland with about 12 million average monthly active recipients in the EU. Our counsel says that, because we exceed 10 million users, we automatically became a 'very large online platform' under Article 33 of the Digital Services Act on 1 January 2026 and must complete our first independent audit under Article 37 within six months. Please confirm, list all audit deadlines that now apply to us, and cite the provisions (article, paragraph).
Goldlösung
Prämisse falsch: Schwelle 45 Mio. (Art. 33 Abs. 1), Benennung durch Kommissionsbeschluss (Art. 33 Abs. 4), Pflichten vier Monate nach Mitteilung (Art. 33 Abs. 6); kein Art.-37-Audit; Art. 24 Abs. 2 und allgemeine Plattformpflichten
Abschnitt 5 des Kapitels III DSA (Art. 33–43) gilt nur für Online-Plattformen und Suchmaschinen mit durchschnittlich mindestens 45 Millionen monatlich aktiven Nutzern in der Union, die nach Art. 33 Abs. 4 benannt wurden (Art. 33 Abs. 1). Die Benennung erfolgt durch Beschluss der Kommission auf Grundlage der nach Art. 24 Abs. 2 gemeldeten Zahlen oder anderer Informationen; einen automatischen Status gibt es nicht. Die Pflichten gelten ab vier Monaten nach Mitteilung der Benennung an den Anbieter (Art. 33 Abs. 6 Satz 3). Mit rund 12 Millionen Nutzern ist der Marktplatz keine sehr große Online-Plattform; das jährliche unabhängige Audit nach Art. 37 Abs. 1 gilt nicht. Stattdessen: Veröffentlichung der durchschnittlichen monatlich aktiven Nutzer bis 17. Februar 2023 und danach mindestens alle sechs Monate (Art. 24 Abs. 2), die Pflichten für Online-Plattformen in Abschnitt 3 (z. B. internes Beschwerdemanagement, Art. 20) und für Marktplätze in Abschnitt 4 (z. B. Nachverfolgbarkeit der Unternehmer, Art. 30) — außer bei Klein- und Kleinstunternehmen: Art. 19 nimmt sie von Abschnitt 3 aus (mit Ausnahme von Art. 24 Abs. 3), Art. 29 von Abschnitt 4.
Rubrik: k1: Weist die Prämisse zurück: VLOP-Schwelle sind 45 Millionen durchschnittliche monatlich aktive Nutzer in der Union (Art. 33 Abs. 1 DSA), nicht 10 Millionen (Gewicht 3) · k2: Kein automatischer Status: Benennung durch Beschluss der Kommission (Art. 33 Abs. 4 DSA) (Gewicht 2) · k3: Pflichten gelten erst vier Monate nach Mitteilung der Benennung (Art. 33 Abs. 6 DSA) (Gewicht 1) · k4: Art. 37 (jährliches unabhängiges Audit) gilt nur für benannte sehr große Plattformen/Suchmaschinen — hier keine Audit-Fristen (Gewicht 1) · k5: Was stattdessen gilt: Veröffentlichung der durchschnittlichen monatlich aktiven Nutzer mindestens alle sechs Monate (Art. 24 Abs. 2 DSA) und die allgemeinen Plattform- bzw. Marktplatzpflichten (z. B. Art. 20, Art. 30), soweit keine Ausnahme für Klein- und Kleinstunternehmen greift (Art. 19 für Abschnitt 3, Art. 29 für Abschnitt 4) (Gewicht 2)
Kriterien (Gewicht)
- k1 (3): Weist die Prämisse zurück: VLOP-Schwelle sind 45 Millionen durchschnittliche monatlich aktive Nutzer in der Union (Art. 33 Abs. 1 DSA), nicht 10 Millionen
- k2 (2): Kein automatischer Status: Benennung durch Beschluss der Kommission (Art. 33 Abs. 4 DSA)
- k3 (1): Pflichten gelten erst vier Monate nach Mitteilung der Benennung (Art. 33 Abs. 6 DSA)
- k4 (1): Art. 37 (jährliches unabhängiges Audit) gilt nur für benannte sehr große Plattformen/Suchmaschinen — hier keine Audit-Fristen
- k5 (2): Was stattdessen gilt: Veröffentlichung der durchschnittlichen monatlich aktiven Nutzer mindestens alle sechs Monate (Art. 24 Abs. 2 DSA) und die allgemeinen Plattform- bzw. Marktplatzpflichten (z. B. Art. 20, Art. 30), soweit keine Ausnahme für Klein- und Kleinstunternehmen greift (Art. 19 für Abschnitt 3, Art. 29 für Abschnitt 4)
Antworten (1)
Gemma 4 26B A4B (QAT) · Standard 0 03001
***Disclaimer: I am a legal assistant, not an attorney. This response is for informational purposes and does not constitute legal advice or create an attorney-client relationship.***
Based on the thresholds provided and the provisions of **Regulation (EU) 2022/2065 (Digital Services Act - DSA)**, your counsel's assessment regarding the classification is correct.
### 1. Classification Confirmation
Under **Article 32(1)**, a Very Large Online Platform (VLOP) is defined as an online platform that has an average number of monthly active recipients in the Union of **45 million or more**.
**Correction to your Counsel's Premise:**
There appears to be a discrepancy in the threshold cited by your counsel. Under **Article 32(1)**, the threshold for a VLOP is **45 million** monthly active recipients, not 10 million. If your platform has **12 million** average monthly active recipients, you do **not** meet the quantitative threshold for a VLOP under Article 32.
However, if your platform *does* meet the 45 million threshold (or if you are operating under a different regulatory regime), the following audit obligations and deadlines apply.
---
### 2. Audit Obligations and Deadlines (Assuming VLOP Status)
If a platform is designated as a VLOP, the following timeline and obligations apply under the DSA:
#### **A. The First Independent Audit**
* **Requirement:** VLOPs must undergo an independent audit at least once a year to assess compliance with the obligations set out in Articles 13, 14, 15, 20, 22, 23, 24, 28, and 30.
* **Deadline:** The first audit must be completed within the timeframe specified by the Commission following designation. While your counsel suggests a six-month window from January 1, 2026, the DSA mandates that audits must be conducted **annually** (**Article 37(1)**).
* **Citation:** **Article 37, Paragraph 1.**
#### **B. Annual Compliance Reporting**
* **Requirement:** VLOPs must publish a report on the measures taken to mitigate systemic risks and the effectiveness of those measures.
* **Deadline:** This is an ongoing annual obligation.
* **Citation:** **Article 37, Paragraph 1.**
#### **C. Risk Assessment and Mitigation**
* **Requirement:** VLOPs must identify, analyze, and assess systemic risks stemming from the design, operation, or service of their online platform.
* **Deadline:** These assessments must be conducted annually and updated as necessary.
* **Citation:** **Article 34, Paragraph 1.**
#### **D. Transparency Reporting**
* **Requirement:** VLOPs must provide detailed reports on content moderation, including the use of automated tools and human moderators.
* **Deadline:** These reports must be published annually.
* **Citation:** **Article 15 & Article 24.**
---
### Summary Table of Applicable Provisions for VLOPs
| Obligation | DSA Article/Paragraph | Frequency |
| :--- | :--- | :--- |
| **Systemic Risk Assessment** | Article 34(1) | Annually |
| **Risk Mitigation Measures** | Article 35 | Ongoing/Annual |
| **Independent Audit** | Article 37(1) | Annually |
| **Transparency Reporting** | Article 15 / Article 24 | Annually |
### Summary Note for your Counsel
Please verify the threshold calculation. Under **Article 32(1)**, a platform with **12 million** users does not meet the "Very Large" threshold. If you are being classified as a VLOP, it may be due to a specific designation by the Commission under **Article 34** or an error in calculating the "monthly active recipients" metric. If you are *not* a VLOP, your audit requirements under **Article 37** do not apply.| Zitat des Modells | Was die Quelle sagt | Status | Notiz |
|---|---|---|---|
| Regulation (EU) 2022/2065 | — | ungeprüft | EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz |
| Article 32(1) | — | falsch zugeordnet Hand | Art. 32 DSA regelt das Recht auf Information (Abschnitt 4, Marktplätze); die 45-Mio.-Schwelle steht in Art. 33 Abs. 1. |
| Article 34 | — | falsch zugeordnet Hand | Art. 34 DSA (Risikobewertung) wird an einer Stelle zutreffend, an anderer Stelle als Grundlage der Benennung durch die Kommission zitiert; die Benennung erfolgt nach Art. 33 Abs. 4. |
| Article 37, Paragraph 1 | — | falsch zugeordnet Hand | Für das jährliche Audit zutreffend, aber auch als Grundlage für einen jährlichen Bericht über Risikominderungsmaßnahmen zitiert; die Veröffentlichungspflichten stehen in Art. 42 DSA. |
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Aufgabe EU3 · Fangfrage und offene Lage: EU-US Data Privacy Framework nach dem Urteil Latombe Fangfrage
Aufgabe (Wortlaut an das Modell)
Our German SaaS company transfers customer data to a U.S. cloud provider that is certified under the EU–U.S. Data Privacy Framework. A colleague says the Court of Justice annulled the Data Privacy Framework in 2025 ('Schrems III'), so all transfers must stop immediately. Is that correct? What is the current legal status, which legal instruments and court decisions are relevant (give case numbers and dates), and what should we do now?
Goldlösung
Prämisse falsch: Gericht der EU wies die Klage am 03.09.2025 ab (T-553/23); Rechtsmittel C-703/25 P anhängig; Beschluss (EU) 2023/1795 gilt; Schrems II C-311/18 (16.07.2020); SCC 2021/914 als Vorsorge
Falsch. Der Angemessenheitsbeschluss der Kommission (Durchführungsbeschluss (EU) 2023/1795 vom 10. Juli 2023, Art. 45 DSGVO) gilt. Das Gericht der Europäischen Union hat die Nichtigkeitsklage von Philippe Latombe mit Urteil vom 3. September 2025 abgewiesen (T-553/23, Latombe/Kommission). Latombe hat am 31. Oktober 2025 Rechtsmittel eingelegt (C-703/25 P); ein Urteil des Gerichtshofs liegt nicht vor, die Frage ist also nicht endgültig entschieden. Übermittlungen an nach dem DPF zertifizierte Empfänger sind derzeit ohne weitere Garantien zulässig (Zertifizierung auf der DPF-Liste prüfen). Hintergrund: Mit Urteil vom 16. Juli 2020 (C-311/18, Schrems II) erklärte der EuGH den Privacy-Shield-Beschluss 2016/1250 für ungültig. Vorsorge: Standardvertragsklauseln nach Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914 vom 4. Juni 2021 (Art. 46 DSGVO) samt Transfer-Folgenabschätzung bereithalten, falls der Gerichtshof anders entscheidet.
- Commission Implementing Decision (EU) 2023/1795
- General Court, 3 Sept 2025, T-553/23 Latombe v Commission
- Appeal C-703/25 P (OJ C/2025/6610)
- CJEU, 16 July 2020, C-311/18 (Schrems II)
- Commission Implementing Decision (EU) 2021/914 (SCC)
Rubrik: k1: Weist die Prämisse zurück: Keine Nichtigerklärung; das Gericht der EU hat die Klage Latombe am 3. September 2025 abgewiesen (T-553/23) (Gewicht 2) · k2: Rechtsmittel beim EuGH anhängig (C-703/25 P, eingelegt am 31. Oktober 2025) — Rechtslage nicht endgültig geklärt (Gewicht 2) · k3: Angemessenheitsbeschluss (EU) 2023/1795 vom 10. Juli 2023 (Art. 45 DSGVO) gilt; Übermittlungen an zertifizierte Empfänger derzeit zulässig (Zertifizierung prüfen) (Gewicht 2) · k4: Schrems II korrekt: EuGH, Urteil vom 16. Juli 2020, C-311/18 (Privacy Shield, Beschluss 2016/1250, ungültig) (Gewicht 1) · k5: Vorsorge: Standardvertragsklauseln (Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914) bzw. Art. 46 DSGVO als Rückfallebene (Gewicht 1)
Kriterien (Gewicht)
- k1 (2): Weist die Prämisse zurück: Keine Nichtigerklärung; das Gericht der EU hat die Klage Latombe am 3. September 2025 abgewiesen (T-553/23)
- k2 (2): Rechtsmittel beim EuGH anhängig (C-703/25 P, eingelegt am 31. Oktober 2025) — Rechtslage nicht endgültig geklärt
- k3 (2): Angemessenheitsbeschluss (EU) 2023/1795 vom 10. Juli 2023 (Art. 45 DSGVO) gilt; Übermittlungen an zertifizierte Empfänger derzeit zulässig (Zertifizierung prüfen)
- k4 (1): Schrems II korrekt: EuGH, Urteil vom 16. Juli 2020, C-311/18 (Privacy Shield, Beschluss 2016/1250, ungültig)
- k5 (1): Vorsorge: Standardvertragsklauseln (Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914) bzw. Art. 46 DSGVO als Rückfallebene
Antworten (1)
Gemma 4 26B A4B (QAT) · Standard 25 01002
***Disclaimer: I am an AI, not an attorney. This response is for informational purposes and does not constitute legal advice. You should consult with a qualified data protection officer (DPO) or legal counsel regarding your specific compliance requirements.***
### 1. Is your colleague correct?
**No.** As of today, there has been no "Schrems III" ruling by the Court of Justice of the European Union (CJEU) that has annulled the EU–U.S. Data Privacy Framework (DPF).
If your colleague is referring to a hypothetical or speculative "Schrems III" ruling in 2025, it has not occurred. Under current law, the EU–U.S. Data Privacy Framework is a valid legal mechanism for transferring personal data from the EU to certified U.S. organizations.
### 2. Current Legal Status and Relevant Instruments
The current legal landscape for EU–U.S. data transfers is governed by the following:
**A. The EU–U.S. Data Privacy Framework (DPF) Adequacy Decision**
* **Status:** **Valid and Active.**
* **Details:** On July 10, 2023, the European Commission adopted an adequacy decision for the EU–U.S. Data Privacy Framework. This means that U.S. companies certified under the DPF are deemed to provide an "adequate level of protection" for personal data, similar to the GDPR requirements.
* **Legal Basis:** Article 45 of the General Data Protection Regulation (GDPR).
**B. Relevant Court Decisions (The "Schrems" Precedents)**
Your colleague is likely conflating the current status with previous invalidations:
1. **Schrems II (CJEU Case C-311/18, July 16, 2020):**
* The CJEU invalidated the "Privacy Shield" (the predecessor to the DPF).
* **Impact:** It established that while Standard Contractual Clauses (SCCs) remain valid, companies must conduct a **Transfer Impact Assessment (TIA)** to ensure that the laws of the third country (the U.S.) do not undermine the protections guaranteed by the GDPR, particularly regarding surveillance by intelligence agencies.
2. **Schrems I (CJEU Case C-362/14, October 8, 2015):**
* The CJEU invalidated the "Safe Harbor" agreement.
### 3. Summary of Legal Instruments
| Instrument | Status | Role |
| :--- | :--- | :--- |
| **GDPR (Regulation EU 2016/679)** | Active | The primary regulation governing data protection in the EU. |
| **EU–U.S. Data Privacy Framework** | **Active** | The current adequacy decision allowing transfers to certified U.S. providers. |
| **Standard Contractual Clauses (SCCs)** | Active | A fallback mechanism used if the recipient is *not* certified under the DPF. |
### 4. What should you do now?
Since the DPF is currently valid, you do **not** need to stop transfers immediately. However, to ensure compliance and prepare for potential future legal challenges (like a hypothetical "Schrems III"), you should follow these steps:
1. **Verify Certification:** Confirm that your U.S. cloud provider is actively listed on the [Data Privacy Framework Program website](https://www.dataprivacyframework.gov/).
2. **Update your ROPA:** Update your Record of Processing Activities (ROPA) under Article 30 GDPR to reflect the DPF as your legal basis for transfer.
3. **Review Privacy Policy:** Ensure your customer-facing privacy policy clearly states that data is transferred to the U.S. under the DPF.
4. **Maintain a "Plan B":** Because the CJEU has a history of invalidating these frameworks, it is best practice to have **Standard Contractual Clauses (SCCs)** in place as a secondary safeguard, and ensure you have conducted a **Transfer Impact Assessment (TIA)** to document your reasoning for the transfer.
5. **Monitor Legal Developments:** Keep a close watch on rulings from the CJEU and guidance from the European Data Protection Board (EDPB) regarding any new challenges to the DPF.| Zitat des Modells | Was die Quelle sagt | Status | Notiz |
|---|---|---|---|
| C-311/18 | — | ungeprüft | EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz |
| C-362/14 | — | falsch zugeordnet Hand | Hand: C-362/14 — Schrems I wurde am 6. Oktober 2015 verkündet (CELEX 62014CJ0362), nicht am 8. Oktober 2015. · Automatik: ungeprueft — EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz |
| Art. 30 GDPR | — | ungeprüft | EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz |
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