LEXASSAY

Lauf · 3. November 2026

Lauf 7

3. November 2026Datum
v2 · 15 Aufgaben (5 geheim)Aufgabensatz
10Konfigurationen
Suite-LaufHerkunft
blind, durch Claude-AgentenBewertung
≈ 14,21 $Kosten des ganzen Laufs (Listenpreis, 15 Aufgaben inkl. 5 geheimer, geschätzt*)

Stichprobe, keine Rechtsberatung. 15 feste Aufgaben, je Modell und Aufgabe eine Antwort, bewertet von KI-Agenten an Goldlösung und Primärquellen. Das ist eine dokumentierte Stichprobe, kein Benchmark im engen Sinn, und nichts hier ist Rechtsberatung.

Ergebnisse je Konfiguration

#Modell · EffortScore (0–100)Aufgabe DE1Aufgabe DE2Aufgabe DE3Aufgabe DE4Aufgabe US1Aufgabe US2Aufgabe US3Aufgabe EU1Aufgabe EU2Aufgabe EU3Geheimer TeilAlle KriterienZitateHinweis „keine Rechtsberatung“Kosten, ganzer Lauf (Listenpreis)Zeit (öffentliche Aufgaben)
1Claude Opus 5.5 · medium79 (11,8 von 15 Aufgaben)9523959595958995100100598/1084207373/10≈ 1,33 $*377 s
2Claude Opus 5.5 · xhigh77 (11,5 von 15 Aufgaben)9523959595100891007075636/10100305354/10≈ 4,27 $*1.116 s
3GPT-6 Astra · xhigh68 (10,1 von 15 Aufgaben)9595849595051954870575/1041204130/10≈ 2,87 $*1.026 s
4Claude Sonnet 5.5 · low67 (10,1 von 15 Aufgaben)95483959510089207095605/1071506322/10≈ 0,56 $*262 s
5GPT-6.1 Sol · medium67 (10,0 von 15 Aufgaben)4595959595051957370575/1039226130/10≈ 0,24 $*409 s
6GPT-6 Luna · high56 (8,4 von 15 Aufgaben)33268473952056954870482/1027315131/10≈ 0,0188 $*265 s
7Claude Fable 5.1 · high56 (8,3 von 15 Aufgaben)700959595064704570463/10981508231/10≈ 4,67 $*754 s
8GPT-6.1 Terra · xhigh45 (6,8 von 15 Aufgaben)33084954505104845561/10291014140/10≈ 0,13 $*253 s
9Claude Haiku 5.5 · high41 (6,1 von 15 Aufgaben)9500269510089501750183/10831404385/10≈ 0,11 $*552 s
10GPT-6 Luna · low25 (3,7 von 15 Aufgaben)3300377002620070240/10221404110/10≈ 0,0054 $*89 s

Seitlich wischen für alle Spalten.

Zitate: nechtnfalsch zugeordnetnerfundennnicht auffindbarnnicht automatisch prüfbar

Die Kosten sind die Kosten des ganzen Laufs zum Listenpreis (15 Aufgaben inkl. 5 geheimer); Kosten je Antwort stehen nur bei den veröffentlichten Aufgaben. * Alle Kosten dieses Laufs sind geschätzt (API-Listenpreis, Stand 2026-11-03): Prompt-Token der Aufgabe × Eingabepreis + Ausgabe-Token × Ausgabepreis.

5 Aufgaben dieses Laufs sind geheim; veröffentlicht werden nur der Score je Modell darauf (Spalte „Geheimer Teil“) und ihr Anteil an den Laufkosten. Alle übrigen Summen auf dieser Seite umfassen nur die veröffentlichten Aufgaben.

Aufgaben, Goldlösungen und alle Antworten

Aufgabe DE1 · Berufungsfristen mit Landesfeiertag (München und Berlin, 2027)

Aufgabe (Wortlaut an das Modell)

Zwei Mandanten haben vor deutschen Landgerichten Zivilprozesse verloren. Das jeweils in vollständiger Form abgefasste Urteil wurde beiden am Dienstag, 27. April 2027, zugestellt:
(a) Urteil des Landgerichts München I (Berufungsgericht: Oberlandesgericht München),
(b) Urteil des Landgerichts Berlin II (Berufungsgericht: Kammergericht).
Eine Fristverlängerung wird nicht beantragt.

Bis zu welchem Tag (Datum und Wochentag) muss jeweils (1) die Berufung eingelegt und (2) die Berufung begründet werden? Begründen Sie jeden Rechenschritt mit den einschlägigen Vorschriften (Paragraf, Absatz, Satz) und nennen Sie die für das Ergebnis maßgeblichen Feiertage mit ihrer Rechtsgrundlage.

Goldlösung

München: Berufung Fr 28.05.2027, Begründung Mo 28.06.2027 · Berlin: Berufung Do 27.05.2027, Begründung Mo 28.06.2027
Berufungsfrist ein Monat ab Zustellung (§ 517 ZPO); Berechnung nach § 222 Abs. 1 ZPO i. V. m. § 187 Abs. 1, § 188 Abs. 2 BGB: rechnerisches Ende Donnerstag, 27.05.2027. Ostern 2027 ist der 28. März, Fronleichnam (Ostersonntag + 60 Tage) fällt auf den 27.05.2027. In Bayern ist Fronleichnam gesetzlicher Feiertag im ganzen Staatsgebiet (Art. 1 Abs. 1 Nr. 1 Feiertagsgesetz Bayern), daher endet die Frist nach § 222 Abs. 2 ZPO am Freitag, 28.05.2027. Die Berufung ist beim Berufungsgericht einzulegen (§ 519 Abs. 1 ZPO), maßgeblich ist also der Feiertag am Sitz des OLG München. In Berlin ist Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag (§ 1 FTG Berlin; Liste der Senatsverwaltung für Inneres), Fristende Donnerstag, 27.05.2027. Begründungsfrist zwei Monate ab Zustellung (§ 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO), also rechnerisch 27.06.2027, ein Sonntag, daher Montag, 28.06.2027 (§ 222 Abs. 2 ZPO) — in beiden Fällen, weil sie ab Zustellung läuft und nicht ab dem verschobenen Ende der Berufungsfrist. Bewerterhinweis: Wer § 193 BGB statt § 222 Abs. 2 ZPO nennt, erfüllt k4 nicht; das ist kein Zitatabzug (inhaltsgleiche Regel).

Rubrik: k1: LG München I/OLG München: Berufung bis Freitag, 28.05.2027 — Fristende Do 27.05.2027 ist Fronleichnam, in Bayern gesetzlicher Feiertag (Art. 1 Abs. 1 Nr. 1 BayFTG), daher § 222 Abs. 2 ZPO (Gewicht 2) · k2: LG Berlin II/Kammergericht: Berufung bis Donnerstag, 27.05.2027 — Fronleichnam ist in Berlin kein gesetzlicher Feiertag (Gewicht 2) · k3: Begründung in beiden Fällen bis Montag, 28.06.2027: zwei Monate ab Zustellung (§ 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO), nicht ab Ende der Berufungsfrist; 27.06.2027 ist ein Sonntag (§ 222 Abs. 2 ZPO) (Gewicht 2) · k4: Normenkette: § 517 ZPO (ein Monat ab Zustellung), § 222 Abs. 1 ZPO i. V. m. §§ 187 Abs. 1, 188 Abs. 2 BGB, § 222 Abs. 2 ZPO (Gewicht 1) · k5: Stellt auf den Feiertag am Sitz des Berufungsgerichts ab, bei dem Berufung und Begründung einzureichen sind (§ 519 Abs. 1, § 520 Abs. 3 Satz 1 ZPO) (Gewicht 1)

Kriterien (Gewicht)

  • k1 (2): LG München I/OLG München: Berufung bis Freitag, 28.05.2027 — Fristende Do 27.05.2027 ist Fronleichnam, in Bayern gesetzlicher Feiertag (Art. 1 Abs. 1 Nr. 1 BayFTG), daher § 222 Abs. 2 ZPO
  • k2 (2): LG Berlin II/Kammergericht: Berufung bis Donnerstag, 27.05.2027 — Fronleichnam ist in Berlin kein gesetzlicher Feiertag
  • k3 (2): Begründung in beiden Fällen bis Montag, 28.06.2027: zwei Monate ab Zustellung (§ 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO), nicht ab Ende der Berufungsfrist; 27.06.2027 ist ein Sonntag (§ 222 Abs. 2 ZPO)
  • k4 (1): Normenkette: § 517 ZPO (ein Monat ab Zustellung), § 222 Abs. 1 ZPO i. V. m. §§ 187 Abs. 1, 188 Abs. 2 BGB, § 222 Abs. 2 ZPO
  • k5 (1): Stellt auf den Feiertag am Sitz des Berufungsgerichts ab, bei dem Berufung und Begründung einzureichen sind (§ 519 Abs. 1, § 520 Abs. 3 Satz 1 ZPO)

Antworten (10)

Claude Opus 5.5 · medium 95 90001

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 3.134 Token · davon Denken: 1.362 · 28,2 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0657 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt (k5 über Gerichtsort-Prinzip plus § 519 Abs. 1; § 520 Abs. 3 fehlt, aber nicht falsch).

# Berufungsfristen bei Zustellung am Dienstag, 27. April 2027

## Ergebnis

| | (a) LG München I → OLG München | (b) LG Berlin II → Kammergericht |
|---|---|---|
| **(1) Einlegung** | **Freitag, 28. Mai 2027** | **Donnerstag, 27. Mai 2027** |
| **(2) Begründung** | **Montag, 28. Juni 2027** | **Montag, 28. Juni 2027** |

Die Frist endet jeweils um 24:00 Uhr.

## 1. Berufungsfrist (Einlegung)

**Dauer und Beginn:** Die Berufungsfrist beträgt einen Monat. Sie ist eine Notfrist und beginnt mit der Zustellung des vollständigen Urteils (§ 517 ZPO). Die Berufung wird beim Berufungsgericht eingelegt (§ 519 Abs. 1 ZPO), also beim OLG München bzw. beim Kammergericht. Ein Rechtsanwalt muss sie elektronisch einreichen (§ 130d ZPO).

**Berechnung:**
- Für die Fristberechnung gelten nach § 222 Abs. 1 ZPO die Vorschriften des BGB.
- Die Zustellung ist ein Ereignis im Sinne von § 187 Abs. 1 BGB. Der Zustellungstag (27.04.) wird daher nicht mitgezählt.
- Nach § 188 Abs. 2 Alt. 1 BGB endet eine Monatsfrist mit Ablauf des Tages im Folgemonat, der dieselbe Zahl trägt wie der Zustellungstag.
- Rechnerisches Fristende ist damit **Donnerstag, 27. Mai 2027**.

**Feiertagsprüfung (§ 222 Abs. 2 ZPO):** Fällt das Fristende auf einen Sonnabend, Sonntag oder allgemeinen Feiertag, endet die Frist mit Ablauf des nächsten Werktags. Maßgeblich ist der Feiertag am Ort des Gerichts, bei dem die Frist zu wahren ist.

- Ostersonntag 2027 ist der 28. März. **Fronleichnam** fällt 60 Tage danach auf **Donnerstag, 27. Mai 2027**.
- **(a) München:** Fronleichnam ist in Bayern landesweit ein gesetzlicher Feiertag nach **Art. 1 Abs. 1 Nr. 1 des Bayerischen Feiertagsgesetzes (FTG)**. Die Frist verschiebt sich daher gemäß § 222 Abs. 2 ZPO auf **Freitag, 28. Mai 2027**.
- **(b) Berlin:** Fronleichnam ist in Berlin kein Feiertag. Er fehlt im Katalog des **§ 1 des Berliner Gesetzes über die Sonn- und Feiertage**. Es bleibt deshalb bei **Donnerstag, 27. Mai 2027**.

Die Höchstfrist von fünf Monaten nach Verkündung (§ 517 Halbs. 2 ZPO) spielt keine Rolle, weil das Urteil zugestellt wurde.

## 2. Berufungsbegründungsfrist

**Dauer und Beginn:** Die Begründungsfrist beträgt zwei Monate. Sie beginnt nach **§ 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO** ebenfalls mit der Zustellung des vollständigen Urteils.

Sie knüpft also **nicht** an das Ende der Einlegungsfrist an. Die Verschiebung durch Fronleichnam im Münchner Fall wirkt sich deshalb auf die Begründungsfrist nicht aus.

**Berechnung:**
- Es gelten § 222 Abs. 1 ZPO und § 187 Abs. 1, § 188 Abs. 2 BGB wie oben.
- Rechnerisches Fristende ist **27. Juni 2027**. Dieser Tag ist ein **Sonntag**.
- Nach § 222 Abs. 2 ZPO endet die Frist mit Ablauf des nächsten Werktags, also am **Montag, 28. Juni 2027**.
- An diesem Tag ist weder in Bayern noch in Berlin ein Feiertag.

Das gilt für beide Fälle gleichermaßen. Eine Verlängerung nach § 520 Abs. 2 Satz 2 und 3 ZPO wird nicht beantragt.

## Hinweis zur Fristenkontrolle

Im Münchner Fall sollte die Berufung vorsorglich schon bis Donnerstag, 27. Mai 2027 eingelegt werden. Das vermeidet Streit über die Feiertagsregelung. Rechtlich zwingend ist dies nach § 222 Abs. 2 ZPO in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 Nr. 1 FTG jedoch nicht.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 517 ZPO§ 517 BerufungsfristechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 519 Abs. 1 ZPO§ 519 BerufungsschriftechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130d ZPO§ 130d Nutzungspflicht für Rechtsanwälte und BehördenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 222 Abs. 1 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristendeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 222 Abs. 2 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 520 Abs. 2 S. 1 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz heuristisch gezählt
§ 520 Abs. 2 S. 2 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz heuristisch gezählt
Art. 1 Abs. 1 Nr. 1 FTG—ungeprüftGesetz „FTG“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Opus 5.5 · xhigh 95 140000

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 10.319 Token · davon Denken: 7.939 · 91,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,21 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt. „Bitte gegenprüfen“ ohne Fachperson zählt nicht als Hinweis.

# Berufungs- und Begründungsfristen: LG München I und LG Berlin II (Zustellung 27.04.2027)

## Ergebnis

| | (a) LG München I → OLG München | (b) LG Berlin II → Kammergericht |
|---|---|---|
| **(1) Berufungseinlegung** | **Freitag, 28. Mai 2027** | **Donnerstag, 27. Mai 2027** |
| **(2) Berufungsbegründung** | **Montag, 28. Juni 2027** | **Montag, 28. Juni 2027** |

Die Fristen laufen jeweils um 24:00 Uhr ab. Maßgeblich ist der Eingang beim Berufungsgericht (§ 519 Abs. 1, § 520 Abs. 3 S. 1 ZPO).

---

## 1. Berufungsfrist

**Fristdauer und Beginn:** Die Berufungsfrist ist eine Notfrist von einem Monat (§ 517 Hs. 1 ZPO). Sie beginnt mit der Zustellung des vollständigen Urteils am Dienstag, 27.04.2027.

**Berechnung:** § 222 Abs. 1 ZPO verweist auf das BGB.
- Die Zustellung ist ein in den Lauf eines Tages fallendes Ereignis. Der Zustellungstag wird daher nicht mitgerechnet (§ 187 Abs. 1 BGB).
- Die Frist endet mit Ablauf des Tages im Folgemonat, der durch seine Zahl dem Zustellungstag entspricht (§ 188 Abs. 2 Alt. 1 BGB). Das ist **Donnerstag, 27.05.2027**.

**Prüfung nach § 222 Abs. 2 ZPO:** Fällt das Fristende auf einen Sonnabend, Sonntag oder allgemeinen Feiertag, endet die Frist mit Ablauf des nächsten Werktags.
- Ostersonntag 2027 ist der 28. März. Fronleichnam liegt 60 Tage danach, also am **27.05.2027**.
- Ob ein Tag ein „allgemeiner Feiertag“ ist, bestimmt das Landesrecht. Ausnahme ist der 3. Oktober, der bundesrechtlich festgelegt ist (Art. 2 Abs. 2 Einigungsvertrag).
- Maßgeblich ist das Feiertagsrecht am Sitz des Gerichts, bei dem die Frist zu wahren ist. Das ist hier das Berufungsgericht (§ 519 Abs. 1 ZPO).
- Unerheblich sind der Sitz des Landgerichts, der Kanzlei oder des Mandanten.

**(a) OLG München:** Nach Art. 1 Abs. 1 Nr. 1 des Bayerischen Feiertagsgesetzes (FTG) ist Fronleichnam im ganzen Staatsgebiet gesetzlicher Feiertag. Das Fristende verschiebt sich daher auf **Freitag, 28.05.2027**.

**(b) Kammergericht:** Das Berliner Gesetz über die Sonn- und Feiertage (§ 1) nennt Fronleichnam nicht. Der 27.05.2027 ist in Berlin also ein Werktag. Die Frist endet am **Donnerstag, 27.05.2027**.

Christi Himmelfahrt (06.05.) und Pfingstmontag (17.05.) liegen zwar innerhalb der Frist, sind aber unerheblich. § 222 Abs. 2 ZPO betrifft nur das Fristende.

## 2. Berufungsbegründungsfrist

**Fristdauer und Beginn:** Die Begründungsfrist beträgt zwei Monate ab Zustellung des vollständigen Urteils (§ 520 Abs. 2 S. 1 ZPO).
- Sie läuft eigenständig und nicht ab dem Ende der Berufungsfrist oder ab der Einlegung.
- Die Verschiebung der Einlegungsfrist im Fall (a) um einen Tag wirkt sich deshalb **nicht** aus. Hier liegt eine häufige Fehlerquelle.

**Berechnung:** Nach § 222 Abs. 1 ZPO i.V.m. §§ 187 Abs. 1, 188 Abs. 2 Alt. 1 BGB endet die Frist am 27.06.2027. Das ist ein **Sonntag**.

**Prüfung nach § 222 Abs. 2 ZPO:** Die Frist endet mit Ablauf des nächsten Werktags, also **Montag, 28.06.2027**. Dieser Tag ist weder in Bayern noch in Berlin ein Feiertag. Das Ergebnis gilt daher für beide Fälle.

---

## Annahmen und Hinweise

- **Fünf-Monats-Grenze:** Nach § 517 Hs. 2 und § 520 Abs. 2 S. 1 Hs. 2 ZPO beginnen die Fristen spätestens fünf Monate nach Verkündung. Unterstellt ist, dass das Urteil **nicht vor dem 27.11.2026** verkündet wurde. Andernfalls beginnen die Fristen früher und sind neu zu berechnen.
- **Keine Verlängerung der Berufungsfrist:** Sie ist als Notfrist nicht verlängerbar (§ 224 Abs. 2 ZPO). Bei Versäumung bleibt nur die Wiedereinsetzung (§§ 233 ff. ZPO).
- **Verlängerung der Begründungsfrist:** Sie wäre nach § 520 Abs. 2 S. 2, 3 ZPO möglich, wird hier aber nicht beantragt.
- **Elektronische Einreichung:** Anwälte müssen elektronisch einreichen (§ 130d ZPO). Maßgeblich ist der Eingang auf dem Gerichtsserver (§ 130a Abs. 5 S. 1 ZPO).
- **Praxisempfehlung zu (a):** Den Feiertags-„Bonustag“ sollte man nicht ausreizen, sondern bis 27.05.2027 einreichen.
- **Quellenlage:** Mein Ergebnis stützt sich auf die genannten Normen. Dass das Feiertagsrecht am Sitz des fristwahrenden Gerichts maßgeblich ist, entspricht der allgemeinen Meinung in der Kommentarliteratur zu § 222 ZPO. Eine höchstrichterliche Entscheidung mit gesichertem Aktenzeichen kann ich hierzu nicht verlässlich angeben. Bitte vor Verwendung in der Akte gegenprüfen.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 519 Abs. 1 ZPO§ 519 BerufungsschriftechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 520 Abs. 3 S. 1 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 517 ZPO§ 517 BerufungsfristechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 222 Abs. 1 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristendeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 222 Abs. 2 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 520 Abs. 2 S. 1 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz heuristisch gezählt
§ 224 Abs. 2 ZPO§ 224 Fristkürzung; FristverlängerungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 233 ZPO§ 233 Wiedereinsetzung in den vorigen StandechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 520 Abs. 2 S. 2 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz heuristisch gezählt
§ 130d ZPO§ 130d Nutzungspflicht für Rechtsanwälte und BehördenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130a Abs. 5 S. 1 ZPO§ 130a Elektronisches Dokument; VerordnungsermächtigungechtSatz heuristisch gezählt
§ 222 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Astra · xhigh 95 70000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 3.364 Token · davon Denken: 2.588 · 75,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,18 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt; kein Hinweis auf anwaltliche Prüfung.

Bei Fristbeginn durch die Zustellung am **27. April 2027** müssen die Schriftsätze jeweils spätestens **bis 24:00 Uhr** des folgenden Tages beim zuständigen Berufungsgericht eingegangen sein:

| Verfahren | Berufung einlegen | Berufung begründen |
|---|---|---|
| **(a) OLG München** | **Freitag, 28. Mai 2027** | **Montag, 28. Juni 2027** |
| **(b) Kammergericht** | **Donnerstag, 27. Mai 2027** | **Montag, 28. Juni 2027** |

Die Berechnung erfolgt so:

1. **Dauer und Beginn:** Die Berufungsfrist beträgt **einen Monat** (§ 517 ZPO, einziger Satz), die Berufungsbegründungsfrist **zwei Monate** (§ 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Beide beginnen mit der Zustellung des vollständig abgefassten Urteils. Der Zustellungstag, Dienstag, 27. April 2027, wird nicht mitgerechnet; die Berechnung beginnt daher am **Mittwoch, 28. April 2027, um 0:00 Uhr** (§ 222 Abs. 1 ZPO i. V. m. § 187 Abs. 1 BGB).

2. **Reguläre Fristenden:** Eine nach Monaten bemessene Ereignisfrist endet mit Ablauf des Tages, dessen Zahl dem Ereignistag entspricht (§ 188 Abs. 2, erster Fall BGB). Maßgeblich ist deshalb jeweils der **27.**, nicht der 28.: Die Berufungsfrist endet rechnerisch am **Donnerstag, 27. Mai 2027**, die Begründungsfrist am **Sonntag, 27. Juni 2027**.

3. **Berufung zum OLG München:** Der **27. Mai 2027 ist Fronleichnam**, in ganz Bayern gesetzlicher Feiertag nach **Art. 1 Abs. 1 Nr. 1 Bayerisches Feiertagsgesetz (FTG)**. Nach § 222 Abs. 2 ZPO verschiebt sich das Fristende auf den nächsten Werktag, **Freitag, 28. Mai 2027**.

4. **Berufung zum Kammergericht:** Fronleichnam ist in Berlin **kein gesetzlicher Feiertag**; er gehört nicht zum Feiertagskatalog des **§ 1 Abs. 1 Berliner Feiertagsgesetz**. Die Berufungsfrist endet deshalb unverändert am **Donnerstag, 27. Mai 2027**. Maßgeblich ist der Feiertagsstatus am Sitz des Berufungsgerichts, bei dem die Berufung einzulegen ist (§ 519 Abs. 1 ZPO).

5. **Berufungsbegründung in beiden Verfahren:** Der rechnerische letzte Tag, **27. Juni 2027**, ist ein **Sonntag**. Nach § 222 Abs. 2 ZPO endet die Frist deshalb jeweils am **Montag, 28. Juni 2027**. Die Verschiebung der Münchner Berufungsfrist beeinflusst diese selbständig ab Zustellung laufende Zweimonatsfrist nicht (§ 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Die Begründung ist ebenfalls beim Berufungsgericht einzureichen (§ 520 Abs. 3 Satz 1 ZPO).

Vorausgesetzt ist, dass die Fristen nicht schon vorher aufgrund der **Fünfmonatsregel seit Urteilsverkündung** begonnen hatten (§ 517 ZPO; § 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO); Verkündungsdaten sind nicht angegeben.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 517 ZPO§ 517 BerufungsfristechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 520 Abs. 2 S. 1 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz heuristisch gezählt
§ 222 Abs. 1 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 222 Abs. 2 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 519 Abs. 1 ZPO§ 519 BerufungsschriftechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 520 Abs. 3 S. 1 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Sonnet 5.5 · low 95 90001

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 3.341 Token · davon Denken: 1.652 · 25,0 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0349 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt (k5 über Gerichtsort-Prinzip plus § 519 Abs. 1).

# Fristberechnung

**Ausgangsdaten:** Zustellung am Dienstag, 27.04.2027. Ostersonntag 2027 ist der 28.03.2027, daher fallen Christi Himmelfahrt auf den 06.05., Pfingstmontag auf den 17.05. und **Fronleichnam auf Donnerstag, den 27.05.2027**.

## 1. Berufungsfrist (Einlegung)

- **Rechtsgrundlage:** Die Berufungsfrist beträgt einen Monat (Notfrist) und beginnt mit der Zustellung des in vollständiger Form abgefassten Urteils (§ 517 ZPO). Die Berufung wird beim Berufungsgericht eingelegt (§ 519 Abs. 1 ZPO). Das sind OLG bzw. Kammergericht (§ 119 Abs. 1 Nr. 2 GVG).
- **Berechnung:** Der Zustellungstag zählt nicht mit (§ 222 Abs. 1 ZPO i. V. m. § 187 Abs. 1 BGB). Die Frist endet mit Ablauf des Tages des folgenden Monats, der durch seine Zahl dem Tag der Zustellung entspricht (§ 188 Abs. 2 Alt. 1 BGB). Das ist der **27.05.2027 (Donnerstag)**, 24:00 Uhr.

**(a) München (OLG München):** Fronleichnam ist in Bayern gesetzlicher Feiertag (Art. 1 Abs. 1 BayFTG, Bayerisches Feiertagsgesetz). Fällt das Fristende auf einen Feiertag am Ort des Gerichts, endet die Frist mit Ablauf des nächsten Werktags (§ 222 Abs. 2 ZPO). Die Frist endet daher am **Freitag, 28.05.2027**.

**(b) Berlin (Kammergericht):** Fronleichnam ist in Berlin kein gesetzlicher Feiertag (§ 1 Feiertagsgesetz Berlin; dort gelten u. a. der 8. März und die allgemeinen Feiertage, nicht Fronleichnam). Es bleibt beim **Donnerstag, 27.05.2027**.

## 2. Berufungsbegründungsfrist

- **Rechtsgrundlage:** Die Frist beträgt zwei Monate und beginnt mit der Zustellung des in vollständiger Form abgefassten Urteils, spätestens mit Ablauf von fünf Monaten nach der Verkündung (§ 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Sie ist keine Notfrist und kann nur nach § 520 Abs. 2 Sätze 2 und 3 ZPO verlängert werden. Das ist hier nicht beantragt.
- **Berechnung:** Nach § 222 Abs. 1 ZPO i. V. m. § 187 Abs. 1 und § 188 Abs. 2 BGB endet die Frist am 27.06.2027. Das ist ein **Sonntag**. Nach § 222 Abs. 2 ZPO verschiebt sich das Fristende auf den nächsten Werktag, also auf **Montag, 28.06.2027**. Dieser Tag ist weder in Bayern noch in Berlin ein Feiertag.
- Der Fristbeginn hängt nicht vom Ablauf der Berufungsfrist ab. Das Ergebnis ist für beide Fälle gleich.

## Ergebnis

| | (1) Berufung einlegen | (2) Berufung begründen |
|---|---|---|
| (a) LG München I → OLG München | **Freitag, 28.05.2027** (wegen Fronleichnam am 27.05.) | **Montag, 28.06.2027** (27.06. ist Sonntag) |
| (b) LG Berlin II → KG | **Donnerstag, 27.05.2027** | **Montag, 28.06.2027** (27.06. ist Sonntag) |

**Hinweise:**
- Maßgeblich ist der Feiertag am Sitz des Gerichts, bei dem die Prozesshandlung vorzunehmen ist. Das ist hier das Berufungsgericht, nicht der Kanzleisitz. Eine einschlägige BGH-Entscheidung habe ich hier nicht zitiert, weil ich sie nicht verifiziert habe.
- Aus Vorsichtsgründen sollte man sich im Fall (a) nicht auf die Verlängerung verlassen, sondern, wenn möglich, bis zum 26.05.2027 einlegen. Das gilt besonders, wenn Zweifel am Zustelldatum bestehen.
- Die Berufung muss per beA bzw. als elektronisches Dokument eingereicht werden (§ 130d ZPO).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 517 ZPO§ 517 BerufungsfristechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 519 Abs. 1 ZPO§ 519 BerufungsschriftechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 119 Abs. 1 Nr. 2 GVG§ 119echtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 222 Abs. 1 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristendeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 1 Abs. 1 BayFTG—ungeprüftGesetz „BayFTG“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
§ 222 Abs. 2 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 520 Abs. 2 S. 1 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz heuristisch gezählt
§ 130d ZPO§ 130d Nutzungspflicht für Rechtsanwälte und BehördenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Sol · medium 45 72000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.468 Token · davon Denken: 755 · 41,4 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0162 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · Zitatabzug −50 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Ergebnisse und Kriterien erfüllt; zwei falsche Satzangaben (§ 517 S. 2, § 520 Abs. 2 S. 2).

| Ausgangsgericht → Berufungsgericht | Berufung spätestens einlegen | Berufung spätestens begründen |
|---|---|---|
| LG München I → OLG München | **Freitag, 28. Mai 2027** | **Montag, 28. Juni 2027** |
| LG Berlin II → Kammergericht | **Donnerstag, 27. Mai 2027** | **Montag, 28. Juni 2027** |

**1. Fristbeginn und Berechnung für beide Verfahren**

Die Berufungsfrist beträgt **einen Monat** (§ 517 Satz 1 ZPO); sie beginnt mit der Zustellung des vollständig abgefassten Urteils (§ 517 Satz 2 ZPO). Die Berufungsbegründungsfrist beträgt **zwei Monate** (§ 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO) und beginnt ebenfalls mit dieser Zustellung (§ 520 Abs. 2 Satz 2 ZPO).

Für die Berechnung gelten gemäß § 222 Abs. 1 ZPO die Vorschriften des BGB. Der Zustellungstag, **Dienstag, 27. April 2027**, wird nach § 187 Abs. 1 BGB nicht mitgerechnet. Beide Fristen laufen daher ab **Mittwoch, 28. April 2027, 0 Uhr**.

Nach § 188 Abs. 2, erste Alternative BGB endet eine solche Monatsfrist mit Ablauf desjenigen Tages des letzten Monats, der dieselbe Zahl wie der Ereignistag trägt. Rechnerische Endtage sind somit:

- Berufung: **27. Mai 2027**;
- Berufungsbegründung: **27. Juni 2027**.

**2. Berufung im Münchner Verfahren**

Der **27. Mai 2027 ist Donnerstag und Fronleichnam**. Fronleichnam ist in ganz Bayern gesetzlicher Feiertag (**Art. 1 Abs. 1 Nr. 1 Bayerisches Feiertagsgesetz – FTG**), somit auch am Sitz des OLG München.

Nach **§ 222 Abs. 2 ZPO** verschiebt sich das Fristende auf den nächsten Werktag: **Freitag, 28. Mai 2027, 24 Uhr**.

**3. Berufung im Berliner Verfahren**

Fronleichnam ist in Berlin **kein gesetzlicher Feiertag**; es gehört nicht zu den in **§ 1 Abs. 1 Feiertagsgesetz Berlin** aufgeführten Feiertagen. Der Donnerstag ist auch kein Sonnabend oder Sonntag. Eine Verschiebung nach § 222 Abs. 2 ZPO erfolgt deshalb nicht.

Die Berufung muss spätestens **Donnerstag, 27. Mai 2027, 24 Uhr**, beim Kammergericht eingegangen sein.

**4. Berufungsbegründung in beiden Verfahren**

Der rechnerische Endtag, **27. Juni 2027**, ist ein **Sonntag**. Deshalb verschiebt sich das Fristende gemäß **§ 222 Abs. 2 ZPO** in beiden Verfahren auf **Montag, 28. Juni 2027, 24 Uhr**. Dieser Montag ist weder in Bayern noch in Berlin gesetzlicher Feiertag.

Berufung und Berufungsbegründung müssen jeweils fristgerecht beim **Berufungsgericht** eingehen (§ 519 Abs. 1 ZPO; § 520 Abs. 3 Satz 1 ZPO).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 517 S. 1 ZPO§ 517 BerufungsfristechtSatz heuristisch gezählt
§ 517 S. 2 ZPO§ 517 Berufungsfristfalsch zugeordnet HandHand: § 517 Satz 2 ZPO — § 517 ZPO besteht aus einem einzigen Satz; einen Satz 2 gibt es nicht (Abstimmung 03.11. A). · Automatik: nicht_auffindbar — Satz 2 nicht gefunden (Absatz hat nach heuristischer Zählung 1 Satz/Sätze)
§ 520 Abs. 2 S. 1 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz heuristisch gezählt
§ 520 Abs. 2 S. 2 ZPO§ 520 Berufungsbegründungfalsch zugeordnet HandHand: § 520 Abs. 2 Satz 2 ZPO — Zitiert für den Fristbeginn mit Zustellung; das steht in § 520 Abs. 2 Satz 1. Satz 2 regelt die Verlängerung mit Einwilligung des Gegners. · Automatik: echt — Satz heuristisch gezählt
§ 222 Abs. 1 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 222 Abs. 2 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 519 Abs. 1 ZPO§ 519 BerufungsschriftechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 520 Abs. 3 S. 1 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · high 33 61000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.845 Token · davon Denken: 1.422 · 17,3 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0010 $

Kriterien: k1 ✗ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 63 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k1: Ergebnis richtig, aber falsche Nummer der Feiertagsnorm (Nr. 3 statt Nr. 1). k5: kein Abstellen auf den Sitz des Berufungsgerichts, keine Norm.

Maßgeblich sind die Zustellung des vollständig abgefassten Urteils und die gesetzlichen Fristen: Die Berufung ist binnen eines Monats einzulegen (§ 517 ZPO), binnen zwei Monaten zu begründen (§ 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Nach § 222 Abs. 1 ZPO gelten für die Berechnung §§ 187–193 BGB. Der Zustellungstag, Dienstag, 27. April 2027, wird nach § 187 Abs. 1 BGB nicht mitgerechnet. Die Fristen enden nach § 188 Abs. 2 BGB jeweils am Tag mit derselben Zahl im letzten Monat.

| Gericht | Berufung einlegen | Berufung begründen |
|---|---|---|
| Landgericht München I | **Freitag, 28. Mai 2027** | **Montag, 28. Juni 2027** |
| Landgericht Berlin II | **Donnerstag, 27. Mai 2027** | **Montag, 28. Juni 2027** |

Für die Berufung endet die Monatsfrist rechnerisch am 27. Mai. Dieser Tag ist in Bayern Fronleichnam und gesetzlicher Feiertag (Art. 1 Abs. 1 Nr. 3 Bayerisches Feiertagsgesetz). Weil das Fristende damit auf einen allgemeinen Feiertag fällt, verschiebt es sich nach § 222 Abs. 2 ZPO auf den nächsten Werktag, Freitag, 28. Mai. In Berlin ist Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag; das Feiertagsgesetz Berlin (§ 1 Abs. 1) führt ihn nicht auf. Dort bleibt es daher beim **27. Mai**.

Die zweimonatige Begründungsfrist endet rechnerisch am Sonntag, 27. Juni 2027. Nach § 222 Abs. 2 ZPO verschiebt sich das Fristende in beiden Fällen auf den nächsten Werktag, **Montag, 28. Juni 2027**.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 517 ZPO§ 517 BerufungsfristechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 520 Abs. 2 S. 1 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz heuristisch gezählt
§ 222 Abs. 1 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristendeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 222 Abs. 2 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 1 Abs. 1 Nr. 3 Bayerisches Feiertagsgesetz—falsch zugeordnet HandFronleichnam als landesweiter Feiertag steht in Art. 1 Abs. 1 Nr. 1 BayFTG; Nr. 3 trägt die Aussage nicht.

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Fable 5.1 · high 70 90000

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 4.863 Token · davon Denken: 3.163 · 57,9 s · geschätzte Kosten ≈ 0,25 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 75 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Begründungsfrist falsch berechnet (Di 27.07.2027 statt Mo 28.06.2027; zwei Monate ab 27.04. enden am 27.06.).

## Ausgangspunkt (für beide Fälle gleich)

- **Berufungsfrist:** ein Monat; beginnt mit Zustellung des in vollständiger Form abgefassten Urteils (§ 517 Hs. 1 ZPO). Einlegung beim Berufungsgericht (§ 519 Abs. 1 ZPO).
- **Berufungsbegründungsfrist:** zwei Monate; beginnt ebenfalls mit Zustellung des vollständigen Urteils (§ 520 Abs. 2 S. 1 ZPO). Einreichung beim Berufungsgericht (§ 520 Abs. 3 S. 1 ZPO). Die Begründungsfrist läuft selbständig ab Zustellung, nicht ab dem (ggf. verschobenen) Ende der Berufungsfrist.
- **Berechnung:** § 222 Abs. 1 ZPO verweist auf §§ 187–193 BGB.
  - Zustellung ist ein Ereignis → der Zustellungstag (Di, 27.04.2027) wird nicht mitgerechnet (§ 187 Abs. 1 BGB).
  - Die Monatsfrist endet mit Ablauf des Tages des letzten Monats, der durch seine Zahl dem Ereignistag entspricht (§ 188 Abs. 2 Alt. 1 BGB), also jeweils am **27.**
  - Fällt das Fristende auf einen Sonnabend, Sonntag oder allgemeinen Feiertag, endet die Frist mit Ablauf des nächsten Werktages (§ 222 Abs. 2 ZPO). Maßgeblich ist das Feiertagsrecht am **Sitz des Gerichts, bei dem die Handlung vorzunehmen ist** (st. Rspr./h.M., vgl. Zöller/Feskorn, ZPO, § 222 Rn. 5), hier also OLG München (Bayern) bzw. Kammergericht (Berlin).

Rechnerisch: 27.04.2027 + 1 Monat = **Donnerstag, 27.05.2027**; + 2 Monate = **Dienstag, 27.07.2027**.

Ostersonntag 2027 ist der 28.03.2027; Fronleichnam (Ostern + 60 Tage) fällt damit auf **Donnerstag, 27.05.2027** – genau auf das rechnerische Ende der Berufungsfrist.

## (a) LG München I → OLG München

1. **Berufungseinlegung:** Rechnerisches Ende Do, 27.05.2027 = Fronleichnam, in Bayern gesetzlicher Feiertag (Art. 1 Abs. 1 Bayerisches Feiertagsgesetz – FTG). Verschiebung nach § 222 Abs. 2 ZPO auf den nächsten Werktag:
   **Freitag, 28. Mai 2027** (bis 24:00 Uhr).
2. **Berufungsbegründung:** Di, 27.07.2027 ist kein Feiertag/Wochenende, keine Verschiebung:
   **Dienstag, 27. Juli 2027**.

## (b) LG Berlin II → Kammergericht

1. **Berufungseinlegung:** Fronleichnam ist in Berlin **kein** gesetzlicher Feiertag (abschließender Katalog in § 1 Abs. 1 des Berliner Gesetzes über die Sonn- und Feiertage; dort nur Neujahr, 8. März, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, 3. Oktober, 25./26. Dezember). § 222 Abs. 2 ZPO greift nicht:
   **Donnerstag, 27. Mai 2027**.
2. **Berufungsbegründung:** **Dienstag, 27. Juli 2027**.

## Übersicht

| | Berufung (§ 517 ZPO) | Begründung (§ 520 Abs. 2 S. 1 ZPO) |
|---|---|---|
| (a) OLG München | **Fr, 28.05.2027** (Fronleichnam-Verschiebung, § 222 Abs. 2 ZPO) | **Di, 27.07.2027** |
| (b) Kammergericht | **Do, 27.05.2027** | **Di, 27.07.2027** |

Praxishinweise: Die Fristen enden jeweils um 24:00 Uhr; der Zugang beim Berufungsgericht ist maßgeblich. Als Rechtsanwalt ist die Einreichung elektronisch über das beA zwingend (§ 130d S. 1 ZPO). Wegen des hohen Haftungsrisikos sollte im Fall (a) im Fristenkalender gleichwohl vorsorglich der 27.05.2027 als Vorfrist notiert werden.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 517 ZPO§ 517 BerufungsfristechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 519 Abs. 1 ZPO§ 519 BerufungsschriftechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 520 Abs. 2 S. 1 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz heuristisch gezählt
§ 520 Abs. 3 S. 1 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 222 Abs. 1 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristendeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 222 Abs. 2 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130d S. 1 ZPO§ 130d Nutzungspflicht für Rechtsanwälte und BehördenechtSatz heuristisch gezählt

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Terra · xhigh 33 62000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 2.058 Token · davon Denken: 1.495 · 27,6 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0110 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 88 % · Zitatabzug −50 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Ergebnisse alle richtig. k5 fehlt: kein ausdrückliches Abstellen auf den Sitz des Berufungsgerichts und keine Norm (§ 519 Abs. 1, § 520 Abs. 3). Zwei Satzangaben falsch.

Die folgenden Fristen gelten, **wenn seit der Verkündung der Urteile am 27. April 2027 noch keine fünf Monate abgelaufen waren**:

| Gericht | Berufung einlegen | Berufung begründen |
|---|---|---|
| Landgericht München I | **Freitag, 28. Mai 2027** | **Montag, 28. Juni 2027** |
| Landgericht Berlin II | **Donnerstag, 27. Mai 2027** | **Montag, 28. Juni 2027** |

Die Berufungsfrist beträgt einen Monat (§ 517 Satz 1 ZPO), die Berufungsbegründungsfrist zwei Monate (§ 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Beide Fristen beginnen grundsätzlich mit der Zustellung des vollständig abgefassten Urteils (§ 517 Satz 2 ZPO; § 520 Abs. 2 Satz 2 ZPO). Der Zustellungstag, Dienstag, der 27. April 2027, wird bei der Berechnung nicht mitgezählt (§ 222 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit § 187 Abs. 1 BGB).

Die Monatsfrist endet zunächst mit Ablauf von Donnerstag, dem **27. Mai 2027**; die Zweimonatsfrist endet zunächst mit Ablauf von Sonntag, dem **27. Juni 2027** (§ 222 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit § 188 Abs. 2 BGB).

- Der 27. Mai 2027 ist **Fronleichnam**. Dieser Tag ist in Bayern gesetzlicher Feiertag (Art. 1 Abs. 1 Bayerisches Feiertagsgesetz). Für die beim Oberlandesgericht München einzulegende Berufung verschiebt sich das Fristende deshalb auf Freitag, den 28. Mai 2027 (§ 222 Abs. 2 ZPO). In Berlin ist Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag (§ 1 Berliner Feiertagsgesetz); für die Berufung zum Kammergericht bleibt es daher beim 27. Mai.
- Der 27. Juni 2027 ist ein Sonntag. Die Begründungsfrist endet deshalb in beiden Fällen erst am folgenden Montag, dem **28. Juni 2027** (§ 222 Abs. 2 ZPO).

**Vorbehalt zur Verkündung:** Beide Fristen beginnen spätestens mit dem Ablauf von fünf Monaten nach der Verkündung, auch wenn das vollständige Urteil erst später zugestellt wird (§ 517 Satz 2 ZPO; § 520 Abs. 2 Satz 2 ZPO). Da die Verkündungstermine nicht mitgeteilt sind, lassen sich die Fristen ohne den oben genannten Vorbehalt nicht abschließend bestimmen.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 517 S. 1 ZPO§ 517 BerufungsfristechtSatz heuristisch gezählt
§ 520 Abs. 2 S. 1 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz heuristisch gezählt
§ 517 S. 2 ZPO§ 517 Berufungsfristfalsch zugeordnet HandHand: § 517 Satz 2 ZPO — § 517 ZPO besteht aus einem einzigen Satz; einen Satz 2 gibt es nicht (Abstimmung 03.11. A). · Automatik: nicht_auffindbar — Satz 2 nicht gefunden (Absatz hat nach heuristischer Zählung 1 Satz/Sätze)
§ 520 Abs. 2 S. 2 ZPO§ 520 Berufungsbegründungfalsch zugeordnet HandHand: § 520 Abs. 2 Satz 2 ZPO — Zitiert für Fristbeginn mit Zustellung bzw. Fünfmonatsgrenze; das steht in § 520 Abs. 2 Satz 1. Satz 2 regelt die Verlängerung auf Antrag mit Einwilligung des Gegners. · Automatik: echt — Satz heuristisch gezählt
§ 222 Abs. 1 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristendeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 222 Abs. 2 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Haiku 5.5 · high 95 100001

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 15.588 Token · davon Denken: 13.154 · 75,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0079 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt; Verifikationshinweis ohne Fachperson zählt nicht als Hinweis.

## Ergebnis

| | (a) LG München I → OLG München (Bayern) | (b) LG Berlin II → KG Berlin |
|---|---|---|
| **(1) Berufung einlegen** | **Freitag, 28.05.2027** | **Donnerstag, 27.05.2027** |
| **(2) Berufung begründen** | **Montag, 28.06.2027** | **Montag, 28.06.2027** |

**Vorbehalt:** Die Berechnung unterstellt, dass die Verkündung später als 5 Monate vor der Zustellung lag (siehe Hinweis 1 unten).

## Berechnung

**Ausgangsdaten:** Zustellung des vollständigen Urteils am Dienstag, 27.04.2027. Der Berufungsgerichtsort ist für (a) München (Bayern), für (b) Berlin.

### (1) Berufungsfrist

1. **Fristtrigger:** Die Berufungsfrist beträgt einen Monat und beginnt mit der Zustellung des in vollständiger Form abgefassten Urteils (§ 517 ZPO). Sie beginnt spätestens mit Ablauf von fünf Monaten nach Verkündung.
2. **Fristbeginn:** Der Zustellungstag wird nicht mitgerechnet (§ 222 Abs. 1 ZPO i.V.m. § 187 Abs. 1 BGB).
3. **Fristende:** Die Frist endet mit Ablauf des Tages, der dem Zustellungstag im Monat entspricht, also am **27.05.2027, Donnerstag** (§ 222 Abs. 1 ZPO i.V.m. § 188 Abs. 2 BGB).
4. **Feiertagsprüfung:** Fällt der letzte Tag auf einen Sonntag, Sonnabend oder allgemeinen Feiertag, tritt der nächste Werktag an seine Stelle (§ 222 Abs. 2 ZPO). Maßgeblich ist der Feiertag am Ort des Gerichts, bei dem die Handlung vorzunehmen ist. Die Berufung ist bei dem Berufungsgericht einzureichen (§ 519 Abs. 1 ZPO). Dies folgt aus der ständigen Rechtsprechung des BGH zum Gerichtsortsprinzip; ich zitiere hierzu bewusst kein Aktenzeichen, da ich keine Fundstelle verifizieren konnte.
   - **(a) München:** 27.05.2027 ist **Fronleichnam** (Ostersonntag 28.03.2027 + 60 Tage) und damit gesetzlicher Feiertag in Bayern (Art. 1 Abs. 1 BayFTG). Die Frist verlängert sich auf den nächsten Werktag, **Freitag, 28.05.2027** (§ 222 Abs. 2 ZPO). Dieser Tag ist kein Feiertag.
   - **(b) Berlin:** Fronleichnam ist in Berlin kein Feiertag. Der 27.05.2027 bleibt daher der letzte Tag (**Donnerstag**).

### (2) Berufungsbegründungsfrist

1. **Fristtrigger und Dauer:** Die Begründungsfrist beträgt zwei Monate und beginnt mit der Zustellung des vollständigen Urteils (§ 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO).
2. **Fristende:** Zwei Monate ab dem 27.04.2027 enden am **27.06.2027, Sonntag** (§ 188 Abs. 2 BGB).
3. **Feiertagsprüfung:** Der Sonntag wird nach § 222 Abs. 2 ZPO durch den nächsten Werktag ersetzt, **Montag, 28.06.2027**. Dieser Tag ist weder in Bayern noch in Berlin gesetzlicher Feiertag. Das gilt für beide Verfahren gleichermaßen.

## Maßgebliche Feiertage

| Datum | Feiertag | Bundesland | Rechtsgrundlage | Bedeutung |
|---|---|---|---|---|
| Do, 27.05.2027 | Fronleichnam (Ostersonntag 28.03.2027 + 60 Tage) | Bayern | Art. 1 Abs. 1 BayFTG | Verschiebt die Berufungsfrist in (a) auf Fr, 28.05.2027 |
| Do, 27.05.2027 | kein Feiertag | Berlin | Feiertagsrecht Berlin (FTG Bln) | Berufungsfrist in (b) endet am 27.05.2027 |
| So, 27.06.2027 | Sonntag (kein Feiertag) | — | § 222 Abs. 2 ZPO | Verschiebt die Begründungsfrist auf Mo, 28.06.2027 |

Christi Himmelfahrt (06.05.2027) und Pfingstmontag (17.05.2027) liegen innerhalb der Frist und sind für das Fristende nicht relevant.

## Hinweise

1. **Verkündungsdatum prüfen.** Die Frist beginnt spätestens mit Ablauf von fünf Monaten nach Verkündung (§ 517 Hs. 2 ZPO; § 520 Abs. 2 Satz 1 Hs. 2 ZPO). Wurde ein Urteil vor dem 27.11.2026 verkündet, begann die Frist früher als mit der Zustellung. Das Verkündungsdatum ist daher vorrangig zu klären.
2. **Konservative Planung:** Die Berufung in (a) sollte aus Sicherheitsgründen bereits am Donnerstag, 27.05.2027, beim OLG München eingehen. Die Verschiebung nach § 222 Abs. 2 ZPO ist zulässig, aber nicht risikofrei, etwa wenn ein Dritter den Feiertag anders beurteilt oder Eingänge verzögert sind.
3. **Keine Verlängerung:** Eine Verlängerung der Begründungsfrist um höchstens einen Monat ist nach § 520 Abs. 2 Satz 3 ZPO nur auf rechtzeitigen Antrag möglich. Da keine Verlängerung beantragt wird, gilt die Frist wie oben berechnet.
4. **Fristwahrung:** Die Berufung und die Begründung müssen beim Berufungsgericht eingehen (§ 519 Abs. 1, § 520 Abs. 3 ZPO). Anwältinnen und Anwälte reichen elektronisch über das beA ein (§ 130d ZPO).
5. **Verifikation:** Gesetzestexte und die Feiertagsregelungen sollten vor der Fristnotierung im aktuellen Stand geprüft werden. Die Ergebnisse beruhen auf meiner Kenntnis der Rechtslage, nicht auf einer Live-Recherche.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 517 ZPO§ 517 BerufungsfristechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 222 Abs. 1 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristendeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 222 Abs. 2 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 519 Abs. 1 ZPO§ 519 BerufungsschriftechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 1 Abs. 1 BayFTG—ungeprüftGesetz „BayFTG“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
§ 520 Abs. 2 S. 1 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz heuristisch gezählt
§ 520 Abs. 2 S. 3 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz heuristisch gezählt
§ 520 Abs. 3 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130d ZPO§ 130d Nutzungspflicht für Rechtsanwälte und BehördenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · low 33 60000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 502 Token · davon Denken: 0 · 6,6 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0003 $

Kriterien: k1 ✗ k2 ✗ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 38 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Hält den 27.05.2027 für Christi Himmelfahrt (tatsächlich 06.05.; 27.05. ist Fronleichnam) und kommt so für Berlin fälschlich auf Fr 28.05.; München nur zufällig richtig, Begründung falsch. Kein Abstellen auf den Sitz des Berufungsgerichts.

**Für beide Urteile gelten dieselben Fristen.** Die Berufung ist binnen eines Monats, die Berufungsbegründung binnen zwei Monaten nach Zustellung des vollständig abgefassten Urteils einzureichen (§ 517 ZPO; § 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO).

Die Zustellung erfolgte am **Dienstag, 27. April 2027**. Der Zustellungstag wird bei der Fristberechnung nicht mitgerechnet (§ 222 Abs. 1 ZPO i. V. m. § 187 Abs. 1 BGB). Die Monatsfristen enden grundsätzlich mit Ablauf des Tages, der im Folgemonat dieselbe Zahl trägt (§ 188 Abs. 2 BGB).

1. **Berufung einlegen:** Die Monatsfrist endet grundsätzlich am **Donnerstag, 27. Mai 2027**. Dieser Tag ist Christi Himmelfahrt, ein gesetzlicher Feiertag in Bayern und Berlin. In Bayern folgt dies aus Art. 1 Abs. 1 des Gesetzes über den Schutz der Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz – FTG); in Berlin aus § 1 Abs. 1 des Gesetzes über die Sonn- und Feiertage. Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder allgemeinen Feiertag, endet die Frist mit Ablauf des nächsten Werktags (§ 222 Abs. 2 ZPO). Das ist **Freitag, 28. Mai 2027**.  
   **(a) Landgericht München I:** Berufung einzulegen bis **Freitag, 28. Mai 2027**.  
   **(b) Landgericht Berlin II:** Berufung einzulegen bis **Freitag, 28. Mai 2027**.

2. **Berufung begründen:** Die Zweimonatsfrist endet grundsätzlich am **Sonntag, 27. Juni 2027**. Da dieser Tag ein Sonntag ist, verlängert sich die Frist nach § 222 Abs. 2 ZPO bis zum nächsten Werktag, **Montag, 28. Juni 2027**.  
   **(a) Landgericht München I:** Berufung zu begründen bis **Montag, 28. Juni 2027**.  
   **(b) Landgericht Berlin II:** Berufung zu begründen bis **Montag, 28. Juni 2027**.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 517 ZPO§ 517 BerufungsfristechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 520 Abs. 2 S. 1 ZPO§ 520 BerufungsbegründungechtSatz heuristisch gezählt
§ 222 Abs. 1 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristendeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 222 Abs. 2 ZPO§ 222 FristberechnungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Aufgabe DE2 · Rechtsänderungen 2025/2026 (Kleinunternehmer, Aufbewahrung, Gewerbemiete, Mietpreisbremse, Widerruf)

Aufgabe (Wortlaut an das Modell)

Eine Mandantin betreibt als Einzelunternehmerin in Köln einen Online-Shop für Verbraucher, vermietet zusätzlich ein Ladenlokal an einen Gewerbetreibenden und möchte alte Belege vernichten. Beantworten Sie nach dem heute, am 3. November 2026, geltenden Recht und jeweils mit genauer Fundstelle (Paragraf, Absatz, Satz, Nummer):
1. Bis zu welchen Umsatzgrenzen kann sie die umsatzsteuerliche Kleinunternehmerregelung nutzen?
2. Wie lange muss sie Buchungsbelege, z. B. Eingangsrechnungen, aufbewahren?
3. Welche Form braucht ein neuer Gewerberaummietvertrag mit fester Laufzeit von fünf Jahren, damit die Befristung wirkt, und was gilt für einen 2023 geschlossenen Altvertrag?
4. Bis zu welchem Datum dürfen Landesverordnungen zur Mietpreisbremse für Wohnraum höchstens gelten?
5. Was muss sie in ihrem Online-Shop für den Widerruf durch Verbraucher seit 2026 zusätzlich bereitstellen?

Goldlösung

25.000 €/100.000 € (§ 19 Abs. 1 S. 1 UStG) · 8 Jahre (§ 147 Abs. 3 S. 1 AO, § 257 Abs. 4 HGB) · Textform (§ 578, § 550 BGB; Art. 229 § 70 EGBGB) · 31.12.2029 (§ 556d Abs. 2 S. 4 BGB) · Widerrufsfunktion § 356a BGB
1. § 19 Abs. 1 Satz 1 UStG: Gesamtumsatz (§ 19 Abs. 2) im vorangegangenen Kalenderjahr nicht über 25.000 € und im laufenden Kalenderjahr nicht über 100.000 € (frühere Grenzen 22.000 €/50.000 € gelten nicht mehr). 2. Buchungsbelege acht Jahre: § 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 Satz 1 AO; für Kaufleute § 257 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 4 HGB (früher zehn Jahre); Beginn mit Schluss des Kalenderjahres (§ 147 Abs. 4 AO, § 257 Abs. 5 HGB); kein Ablauf, solange die Festsetzungsfrist offen ist (§ 147 Abs. 3 Satz 5 AO). 3. Für Mietverhältnisse über Räume, die keine Wohnräume sind, gilt § 550 BGB mit der Maßgabe, dass ein Vertrag für länger als ein Jahr, der nicht in Textform geschlossen wird, für unbestimmte Zeit gilt (§ 578 Abs. 2 Satz 1 i. V. m. Abs. 1 Satz 2 BGB). Für vor dem 1. Januar 2025 entstandene Mietverhältnisse galt nach Art. 229 § 70 Abs. 1 EGBGB die alte Fassung (Schriftform) bis einschließlich 1. Januar 2026 weiter; bei einer ab 1.1.2025 vereinbarten Änderung gilt sofort die neue Fassung. Heute gilt also auch für den Altvertrag die Textform-Regel. 4. § 556d Abs. 2 Satz 4 BGB: Rechtsverordnungen müssen spätestens mit Ablauf des 31. Dezember 2029 außer Kraft treten. 5. Widerrufsfunktion nach § 356a BGB: bei über eine Online-Benutzeroberfläche geschlossenen Fernabsatzverträgen eine ständig verfügbare, hervorgehobene Funktion „Vertrag widerrufen“ (Abs. 1), Angaben nach Abs. 2, Bestätigungsfunktion „Widerruf bestätigen“ (Abs. 3), Eingangsbestätigung auf dauerhaftem Datenträger (Abs. 4); Zugangsfiktion (Abs. 5).

Rubrik: k1: Kleinunternehmer: Gesamtumsatz im Vorjahr höchstens 25.000 € und im laufenden Jahr höchstens 100.000 € (§ 19 Abs. 1 Satz 1 UStG) (Gewicht 2) · k2: Buchungsbelege acht Jahre (§ 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 Satz 1 AO und/oder § 257 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 4 HGB), Beginn mit Schluss des Kalenderjahres (Gewicht 2) · k3: Gewerberaummiete über ein Jahr: Textform genügt (§ 578 Abs. 2 Satz 1 i. V. m. Abs. 1 Satz 2, § 550 BGB), sonst unbestimmte Zeit; Altverträge: Übergang nach Art. 229 § 70 Abs. 1 EGBGB (alte Schriftform bis einschließlich 1. Januar 2026, bei Änderung ab 1.1.2025 sofort neues Recht) (Gewicht 2) · k4: Landesverordnungen zur Mietpreisbremse müssen spätestens mit Ablauf des 31. Dezember 2029 außer Kraft treten (§ 556d Abs. 2 Satz 4 BGB) (Gewicht 1) · k5: Widerrufsfunktion nach § 356a BGB (Schaltfläche „Vertrag widerrufen“, Bestätigungsfunktion, Eingangsbestätigung auf dauerhaftem Datenträger) (Gewicht 2)

Kriterien (Gewicht)

  • k1 (2): Kleinunternehmer: Gesamtumsatz im Vorjahr höchstens 25.000 € und im laufenden Jahr höchstens 100.000 € (§ 19 Abs. 1 Satz 1 UStG)
  • k2 (2): Buchungsbelege acht Jahre (§ 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 Satz 1 AO und/oder § 257 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 4 HGB), Beginn mit Schluss des Kalenderjahres
  • k3 (2): Gewerberaummiete über ein Jahr: Textform genügt (§ 578 Abs. 2 Satz 1 i. V. m. Abs. 1 Satz 2, § 550 BGB), sonst unbestimmte Zeit; Altverträge: Übergang nach Art. 229 § 70 Abs. 1 EGBGB (alte Schriftform bis einschließlich 1. Januar 2026, bei Änderung ab 1.1.2025 sofort neues Recht)
  • k4 (1): Landesverordnungen zur Mietpreisbremse müssen spätestens mit Ablauf des 31. Dezember 2029 außer Kraft treten (§ 556d Abs. 2 Satz 4 BGB)
  • k5 (2): Widerrufsfunktion nach § 356a BGB (Schaltfläche „Vertrag widerrufen“, Bestätigungsfunktion, Eingangsbestätigung auf dauerhaftem Datenträger)

Antworten (10)

Claude Opus 5.5 · medium 23 252002

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 8.701 Token · davon Denken: 4.613 · 78,3 s · geschätzte Kosten ≈ 0,18 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 78 % · Zitatabzug −50 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k3: Inhalt zum Altvertrag richtig (bis einschließlich 1.1.2026), aber falsche Übergangsnorm (§ 69 statt § 70). Prüfaufforderung ohne Fachperson zählt nicht als Hinweis.

# Kurzgutachten: Kleinunternehmerregelung, Aufbewahrung, Gewerbemiete, Mietpreisbremse, Widerrufsbutton

**Hinweis vorab:** Mein Rechtsstand reicht bis etwa Juni 2026. Änderungen zwischen Juni und dem 3.11.2026 kann ich nicht ausschließen. Wo ich die genaue Satz- oder Absatznummerierung nicht sicher belegen kann, sage ich das ausdrücklich. Bitte prüfen Sie vor der Mandantenberatung alle Fundstellen in der aktuellen Fassung (gesetze-im-internet.de, BGBl. online).

---

## 1. Kleinunternehmerregelung (Umsatzgrenzen)

**Fundstelle:** § 19 Abs. 1 Satz 1 UStG in der seit 1.1.2025 geltenden Fassung (JStG 2024)

Die Regelung kann genutzt werden, wenn beide Grenzen eingehalten sind:
- Der **Gesamtumsatz im vorangegangenen Kalenderjahr** lag bei höchstens **25.000 €**.
- Der Gesamtumsatz im **laufenden Kalenderjahr** übersteigt **100.000 €** nicht.

**Wichtig: Die 100.000-€-Grenze wirkt sofort.** Wird sie im laufenden Jahr überschritten, entfällt die Steuerbefreiung bereits ab dem Umsatz, mit dem die Grenze überschritten wird (§ 19 Abs. 1 UStG n. F.). Anders als nach altem Recht gilt sie nicht erst ab dem Folgejahr.

**Besonderheit Ladenvermietung:**
- Die Vermietung ist grundsätzlich nach **§ 4 Nr. 12 Satz 1 Buchst. a UStG** steuerfrei.
- Solche Umsätze werden **nicht in den Gesamtumsatz** eingerechnet (§ 19 Abs. 2 UStG n. F.). Die Mieteinnahmen zählen für die Grenzen also grundsätzlich nicht mit.
- Eine **Option zur Steuerpflicht** nach § 9 UStG ist als Kleinunternehmerin ausgeschlossen. Wer optieren will, muss auf die Kleinunternehmerregelung verzichten (§ 19 Abs. 3 UStG n. F.; Bindung 5 Jahre).

---

## 2. Aufbewahrung von Buchungsbelegen (z. B. Eingangsrechnungen)

**Frist: 8 Jahre** (früher 10 Jahre; verkürzt durch das Bürokratieentlastungsgesetz IV, in Kraft seit 1.1.2025)

**Fundstellen:**
- **§ 147 Abs. 3 Satz 1 AO** i. V. m. **§ 147 Abs. 1 Nr. 4 AO** (Buchungsbelege)
- **§ 14b Abs. 1 Satz 1 UStG** (Rechnungen: 8 Jahre)
- **§ 257 Abs. 4 i. V. m. Abs. 1 Nr. 4 HGB**, soweit die Mandantin Kauffrau ist
- **Übergangsregelung:** Art. 97 § 19a EGAO bzw. die entsprechende Vorschrift im EGHGB. Die 8-Jahres-Frist gilt für alle Unterlagen, deren 10-jährige Frist am 31.12.2024 noch nicht abgelaufen war.

**Fristbeginn:** Schluss des Kalenderjahres, in dem der Beleg entstanden ist (§ 147 Abs. 4 AO; § 257 Abs. 5 HGB).

**Was heißt das konkret?**
- Belege bis einschließlich **2017** dürfen grundsätzlich vernichtet werden. Ihre Frist endete am 31.12.2025.
- Belege aus **2018** dürfen erst ab dem **1.1.2027** vernichtet werden.

**Einschränkungen:**
- **Ablaufhemmung (§ 147 Abs. 3 AO):** Die Frist endet nicht, solange die Unterlagen für Steuern von Bedeutung sind, deren Festsetzungsfrist noch läuft. Das betrifft etwa laufende Außenprüfungen, Einsprüche oder offene Festsetzungen. Die genaue Satznummer hat sich durch das BEG IV verschoben; bitte am aktuellen Gesetzestext prüfen.
- **Längere Fristen bleiben:** Bücher, Jahresabschlüsse und Inventare sind weiterhin **10 Jahre** aufzubewahren (§ 147 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Satz 1 AO).

---

## 3. Form des Gewerberaummietvertrags (5 Jahre feste Laufzeit)

**Neuvertrag: Textform genügt** (§ 126b BGB, z. B. E-Mail). Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift ist nicht mehr erforderlich.

**Fundstelle:** **§ 578 Abs. 1 i. V. m. Abs. 2 Satz 1 BGB** in Verbindung mit **§ 550 BGB**, jeweils in der Fassung des BEG IV (seit 1.1.2025). Danach gilt § 550 für Grundstücke und Räume mit der Maßgabe, dass Textform ausreicht. Die genaue Satzgliederung in § 578 Abs. 1 bitte am aktuellen Text verifizieren.

**Was muss in Textform festgehalten sein?**
- Alle **wesentlichen Vertragsbedingungen**: Parteien, Mietobjekt, Miete, Laufzeit.
- Das gilt auch für **spätere wesentliche Änderungen**, etwa Nachträge zur Miethöhe.
- Die BGH-Rechtsprechung zur „Einheitlichkeit der Urkunde“ ist sinngemäß übertragbar (Auflockerungsrechtsprechung, BGH, Urt. v. 24.9.1997 – XII ZR 234/95, BGHZ 136, 357).

**Folge eines Formverstoßes:**
- Der Vertrag gilt als auf **unbestimmte Zeit** geschlossen (§ 550 Satz 1 BGB).
- Ordentliche Kündigung ist frühestens zum Ablauf eines Jahres nach Überlassung möglich (§ 550 Satz 2 BGB).
- Die Kündigungsfrist richtet sich nach **§ 580a Abs. 2 BGB** (spätestens am 3. Werktag eines Quartals zum Ablauf des nächsten Quartals).
- **Schriftformheilungsklauseln** helfen nicht: Sie sind gegenüber einem Grundstückserwerber unwirksam und hindern auch die Vertragsparteien selbst nicht an der Kündigung (BGH, Urt. v. 27.9.2017 – XII ZR 114/16, BGHZ 216, 68).

**Altvertrag aus 2023:**
- **Übergangsvorschrift:** Art. 229 § 69 EGBGB. Auf am 1.1.2025 bestehende Mietverhältnisse war das **alte Schriftformerfordernis noch bis einschließlich 1.1.2026** anzuwenden.
- **Seitdem gilt auch für den Altvertrag nur noch Textform.**
- Nachträge können daher heute in Textform wirksam geschlossen werden.
- Ein früherer Schriftformmangel führt grundsätzlich nicht mehr zur vorzeitigen Kündbarkeit, wenn die wesentlichen Vertragsbedingungen in Textform vorliegen. Ob die Übergangsfrist bereits zuvor erklärte Kündigungen berührt, wäre im Einzelfall zu prüfen.

---

## 4. Höchstgeltungsdauer der Landesverordnungen zur Mietpreisbremse

**Spätestens mit Ablauf des 31. Dezember 2029** müssen sie außer Kraft treten.

**Fundstelle:** **§ 556d Abs. 2 Satz 4 BGB** in der Fassung des Gesetzes zur Verlängerung der Mietpreisbremse (in Kraft seit Juli 2025; zuvor galt der 31.12.2025). Nach **§ 556d Abs. 2 Satz 1 BGB** darf eine einzelne Verordnung zudem für **höchstens fünf Jahre** erlassen werden.

**Für Köln:** Maßgeblich ist die Mieterschutzverordnung NRW. Deren aktuelle Geltungsdauer bitte gesondert prüfen.

**Für die Mandantin:** Das Ladenlokal ist **nicht betroffen**. Die Mietpreisbremse (§§ 556d ff. BGB) gilt nur für **Wohnraum**, und § 578 BGB verweist nicht auf diese Vorschriften.

---

## 5. Widerrufsbutton im Online-Shop (seit 19.6.2026)

**Grundlage:**
- **EU-Recht:** Art. 11a Verbraucherrechte-RL 2011/83/EU, eingefügt durch RL (EU) 2023/2673, anwendbar seit **19.6.2026**.
- **Deutsche Umsetzung:** neuer **§ 356a BGB** („Widerrufsfunktion“), dazu angepasste Informationspflichten in **Art. 246a § 1 Abs. 2 EGBGB** und das geänderte **Muster in Anlage 1 zu Art. 246a EGBGB**.
- Die genaue Absatz- und Satzgliederung des endgültigen Gesetzestexts kann ich nicht sicher belegen; bitte im BGBl. verifizieren.

**Was die Mandantin bereitstellen muss:**

1. **Widerrufsfunktion (elektronischer Button) im Shop**
   - Beschriftung **„Vertrag widerrufen“** oder eine gleichwertig eindeutige Formulierung.
   - Gut lesbar, deutlich hervorgehoben und leicht zugänglich.
   - **Während der gesamten Widerrufsfrist** verfügbar.

2. **Zweistufiger Ablauf**
   - Zuerst Angabe bzw. Bestätigung der Identifikationsdaten (Name, Vertrag bzw. Bestellung, Kommunikationsweg für die Bestätigung).
   - Danach eine **Bestätigungsschaltfläche**, z. B. „Widerruf bestätigen“.

3. **Eingangsbestätigung**
   - **Unverzüglich** und **auf einem dauerhaften Datenträger** (z. B. E-Mail).
   - Mit dem Inhalt des Widerrufs sowie **Datum und Uhrzeit** des Eingangs.

4. **Aktualisierte Unterlagen**
   - Widerrufsbelehrung und Pflichtinformationen müssen auf die Widerrufsfunktion hinweisen (neues Muster nach Anlage 1 zu Art. 246a EGBGB).

**Risiko bei Verstoß:** Abmahnungen nach UWG bzw. UKlaG. Ob fehlerhafte Informationen zusätzlich die Widerrufsfrist verlängern (§ 356 Abs. 3 BGB), bitte anhand der finalen Fassung prüfen.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 19 Abs. 1 S. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtSatz heuristisch gezählt
§ 19 Abs. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 4 S. 1 Nr. 12 a) UStG§ 4 Steuerbefreiungen bei Lieferungen und sonstigen LeistungenechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 19 Abs. 2 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 9 UStG§ 9 Verzicht auf SteuerbefreiungenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 19 Abs. 3 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 147 Abs. 3 S. 1 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtSatz heuristisch gezählt
§ 147 Abs. 1 Nr. 4 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 14b Abs. 1 S. 1 UStG§ 14b Aufbewahrung von RechnungenechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
Art. 97 § 19a EGAO—ungeprüftParagraf innerhalb eines Artikels (z. B. Art. 246a § 1 EGBGB) — v1 nicht automatisch prüfbar
§ 147 Abs. 4 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 257 Abs. 5 HGB§ 257 Aufbewahrung von Unterlagen AufbewahrungsfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 147 Abs. 3 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 126b BGB§ 126b TextformechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 550 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 24.09.1997 – XII ZR 234/95BGH, 24.09.1997 - XII ZR 234/95echtAktenzeichen und Datum passen; Fundstelle BGHZ 136, 357 bestätigt
§ 550 S. 1 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtSatz heuristisch gezählt
§ 550 S. 2 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtSatz heuristisch gezählt
§ 580a Abs. 2 BGB§ 580a KündigungsfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 27.09.2017 – XII ZR 114/16BGH, 27.09.2017 - XII ZR 114/16echtAktenzeichen und Datum passen; Fundstelle BGHZ 216, 68 bestätigt
Art. 229 § 69 EGBGB—falsch zugeordnet HandHand: Art. 229 § 69 EGBGB — Art. 229 § 69 ist die Übergangsvorschrift zum Gesetz über virtuelle Wohnungseigentümerversammlungen u. a.; die Gewerbemiete-Übergangsregel ist Art. 229 § 70. · Automatik: ungeprueft — Paragraf innerhalb eines Artikels (z. B. Art. 246a § 1 EGBGB) — v1 nicht automatisch prüfbar
§ 556d Abs. 2 S. 4 BGB§ 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; VerordnungsermächtigungechtSatz 4 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 556d Abs. 2 S. 1 BGB§ 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; Verordnungsermächtigungfalsch zugeordnet HandHand: § 556d Abs. 2 Satz 1 BGB — Für eine Höchstdauer von fünf Jahren je Verordnung zitiert; der geltende Satz 1 enthält keine Fünfjahresgrenze mehr. · Automatik: echt — Satz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 556d BGB§ 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; VerordnungsermächtigungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 578 BGB§ 578 Mietverhältnisse über Grundstücke und RäumeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 356a BGB§ 356a Elektronische Widerrufsfunktion bei FernabsatzverträgenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 246a § 1 Abs. 2 EGBGB—ungeprüftParagraf innerhalb eines Artikels (z. B. Art. 246a § 1 EGBGB) — v1 nicht automatisch prüfbar
Art. 246a EGBGBArt. 246a EGBGBechtArtikel nur im Volltext (keine Einzelseite); Absätze nicht automatisch geprüft — Gegenstand von Hand prüfen
§ 356 Abs. 3 BGB§ 356 Widerrufsrecht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und FernabsatzverträgenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Opus 5.5 · xhigh 23 262001

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 40.039 Token · davon Denken: 36.531 · 348,0 s · geschätzte Kosten ≈ 0,80 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 78 % · Zitatabzug −50 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k3: Inhalt zum Altvertrag richtig, aber falsche Übergangsnorm (§ 71 statt § 70). k5 erfüllt: § 356a mit Vorbehalt genannt, Elemente vollständig.

# Kurzgutachten: Kleinunternehmerregelung, Aufbewahrung, Gewerbemiete, Mietpreisbremse, Widerrufsbutton

**Stand:** Mein Wissen reicht bis Juni 2026. Änderungen zwischen Juni und November 2026 konnte ich nicht prüfen. Zwei Fundstellen konnte ich nicht sicher verifizieren; sie sind unten markiert. Bitte prüfen Sie die Normtexte vor dem Vertragsschluss und vor der Vernichtung von Belegen in der aktuellen Fassung (gesetze-im-internet.de).

---

## 1. Umsatzgrenzen der Kleinunternehmerregelung

**Grenzen:** Die Regelung gilt, wenn der Gesamtumsatz im **Vorjahr 25.000 €** nicht überschritten hat **und** im **laufenden Jahr 100.000 €** nicht überschreitet.
- Fundstelle: **§ 19 Abs. 1 Satz 1 UStG**, in der Fassung des JStG 2024, gültig seit 1.1.2025.
- Die Umsätze sind seitdem steuerfrei. Beide Grenzen sind Nettobeträge.

**Überschreiten im laufenden Jahr:** Die 100.000-€-Grenze ist eine harte Grenze. Schon der Umsatz, mit dem sie überschritten wird, unterliegt der Regelbesteuerung. Eine Prognose wie nach altem Recht gibt es nicht mehr.

**Gesamtumsatz** (§ 19 Abs. 2 UStG):
- Die Shop-Umsätze zählen voll.
- Die steuerfreie Vermietung des Ladenlokals (§ 4 Nr. 12 Satz 1 Buchst. a UStG) bleibt außer Ansatz (§ 19 Abs. 2 Nr. 1 UStG).

**Option zur Steuerpflicht der Miete:** Will sie die Miete steuerpflichtig stellen (§ 9 Abs. 1, 2 UStG), muss sie auf die Kleinunternehmerregelung verzichten. Dieser Verzicht bindet sie mindestens fünf Kalenderjahre (§ 19 Abs. 3 UStG).

**Hinweis zu EU-Verkäufen:** Fernverkäufe an Verbraucher in anderen EU-Staaten sind ab 10.000 € EU-weit im Bestimmungsland steuerbar (§ 3c Abs. 1, Abs. 4 UStG).

## 2. Aufbewahrungsfrist für Buchungsbelege

**Frist:** Buchungsbelege, auch Eingangsrechnungen, sind **8 Jahre** aufzubewahren.
- **§ 147 Abs. 3 Satz 1 i.V.m. Abs. 1 Nr. 4 AO**
- **§ 14b Abs. 1 Satz 1 UStG** (gilt auch für Kleinunternehmer)
- Falls sie Kauffrau ist: zusätzlich **§ 257 Abs. 4 i.V.m. Abs. 1 Nr. 4 HGB**
- Rechtsgrundlage der Verkürzung von 10 auf 8 Jahre: BEG IV (BGBl. 2024 I Nr. 323), gültig seit 1.1.2025. Die neue Frist gilt auch für Altbelege, deren 10-Jahres-Frist am 31.12.2024 noch lief (Art. 97 § 19a EGAO).

**Fristbeginn:** Die Frist beginnt mit Schluss des Kalenderjahres, in dem der Beleg entstanden ist bzw. die Rechnung ausgestellt wurde.
- § 147 Abs. 4 AO
- § 14b Abs. 1 Satz 3 UStG
- § 257 Abs. 5 HGB

**Was sie heute vernichten darf:**
- Belege aus **2017 und früher** dürfen weg; ihre Frist endete am 31.12.2025.
- Belege aus **2018** dürfen erst ab dem 1.1.2027 vernichtet werden.

**Ausnahme (Ablaufhemmung):** Die Frist läuft nicht ab, solange die Festsetzungsfrist für eine betroffene Steuer noch offen ist. Beispiele sind ein Vorbehalt der Nachprüfung, ein laufender Einspruch oder eine Außenprüfung (**§ 147 Abs. 3 Satz 5 AO**).

**Andere Unterlagen:**
- Bücher, Aufzeichnungen und Jahresabschlüsse: 10 Jahre (§ 147 Abs. 1 Nr. 1 AO).
- Geschäftsbriefe und sonstige Unterlagen: 6 Jahre (§ 147 Abs. 3 Satz 1 AO).
- Den Mietvertrag sollte sie nicht vernichten. Er dient als Dauerbeleg und als Beweis für Form und Befristung.

## 3. Form des Gewerberaummietvertrags

**Neuvertrag:** Für die feste Laufzeit von fünf Jahren genügt die **Textform nach § 126b BGB**, etwa E-Mail oder PDF. Eine Unterschrift ist nicht nötig.
- Fundstelle: **§ 578 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Abs. 1 BGB i.V.m. § 550 Satz 1 BGB**, in der Fassung des BEG IV, gültig seit 1.1.2025.
- Alle wesentlichen Vertragsbedingungen müssen die Textform wahren, auch spätere Nachträge.

**Folge eines Formmangels:** Der Vertrag gilt als auf unbestimmte Zeit geschlossen.
- Er ist ordentlich kündbar mit der Frist des **§ 580a Abs. 2 BGB**.
- Die Kündigung ist frühestens zum Ablauf eines Jahres nach Überlassung möglich (**§ 550 Satz 2 BGB**).
- Sogenannte Schriftformheilungsklauseln helfen nicht (BGH, Urt. v. 27.9.2017 – XII ZR 114/16, NJW 2017, 3772). Diese Wertung dürfte auf die Textform übertragbar sein.

**Altvertrag von 2023:**
- **Übergangszeit:** Für Altverträge galt die Schriftform (§ 126 BGB) noch bis zum 1.1.2026 fort. Die Übergangsvorschrift steht in Art. 229 EGBGB; nach meinem Stand in **§ 71**, die Nummer bitte verifizieren.
- **Seit 2026:** Auch für den Altvertrag genügt die Textform. Nachträge in Textform gefährden die Befristung daher nicht mehr.
- **Bereits erklärte Kündigungen:** Wurde während der Übergangszeit wegen eines Schriftformmangels gekündigt, richtet sich diese Kündigung nach altem Recht.
- Höchstrichterliche Rechtsprechung zur Übergangsfrage ist mir nicht bekannt.

## 4. Höchstdauer der Landesverordnungen zur Mietpreisbremse

**Spätestens mit Ablauf des 31.12.2029** müssen diese Verordnungen außer Kraft treten.
- Fundstelle: **§ 556d Abs. 2 Satz 4 BGB**, verlängert 2025; vorher galt der 31.12.2025.
- Jede einzelne Verordnung darf zudem höchstens fünf Jahre gelten (**§ 556d Abs. 2 Satz 1 BGB**).

**Für ihr Ladenlokal irrelevant:** Die Mietpreisbremse gilt nur für Wohnraum. § 578 BGB verweist nicht auf die §§ 556d ff. BGB.

## 5. Elektronische Widerrufsfunktion seit 19.6.2026

Seit dem 19.6.2026 muss der Shop eine **elektronische Widerrufsfunktion („Widerrufsbutton")** bereitstellen.
- Unionsrechtliche Grundlage: **Art. 11a RL 2011/83/EU**, eingefügt durch Art. 1 RL (EU) 2023/2673.
- Die Umsetzung erfolgt im BGB. Die endgültige Paragrafennummer konnte ich nicht verlässlich verifizieren; der Entwurfsstand nannte einen neuen § 356a BGB.

**Anforderungen:**
1. **Button (Art. 11a Abs. 1):**
   - Beschriftung „Vertrag hier widerrufen" oder eine gleichwertig eindeutige Formulierung.
   - Während der gesamten Widerrufsfrist ständig verfügbar, hervorgehoben und leicht zugänglich.
2. **Eingabe und Bestätigung (Art. 11a Abs. 2):**
   - Der Verbraucher gibt an oder bestätigt: Name, Angaben zur Identifikation des Vertrags und den elektronischen Kontaktweg für die Bestätigung.
   - Danach folgt eine Bestätigungsschaltfläche, z. B. „Widerruf bestätigen".
3. **Eingangsbestätigung (Art. 11a Abs. 3):** Unverzüglich auf einem dauerhaften Datenträger, mit Inhalt, Datum und Uhrzeit des Widerrufs.

**Weitere Anpassungen:** Widerrufsbelehrung und Pflichtinformationen sollte sie anpassen (Art. 246a § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2 EGBGB nebst Anlage 1). Andere Wege des Widerrufs bleiben daneben zulässig (§ 355 Abs. 1 BGB).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 19 Abs. 1 S. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtSatz heuristisch gezählt
§ 19 Abs. 2 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 4 S. 1 Nr. 12 a) UStG§ 4 Steuerbefreiungen bei Lieferungen und sonstigen LeistungenechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 19 Abs. 2 Nr. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 9 Abs. 1 UStG§ 9 Verzicht auf SteuerbefreiungenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 9 Abs. 2 UStG§ 9 Verzicht auf SteuerbefreiungenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 19 Abs. 3 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 14b Abs. 1 S. 1 UStG§ 14b Aufbewahrung von RechnungenechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
Art. 97 § 19a EGAO—ungeprüftParagraf innerhalb eines Artikels (z. B. Art. 246a § 1 EGBGB) — v1 nicht automatisch prüfbar
§ 147 Abs. 4 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 14b Abs. 1 S. 3 UStG§ 14b Aufbewahrung von RechnungenechtSatz 3 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 257 Abs. 5 HGB§ 257 Aufbewahrung von Unterlagen AufbewahrungsfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 147 Abs. 3 S. 5 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtSatz heuristisch gezählt
§ 147 Abs. 1 Nr. 1 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 147 Abs. 3 S. 1 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtSatz heuristisch gezählt
§ 126b BGB§ 126b TextformechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 550 S. 1 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtSatz heuristisch gezählt
§ 580a Abs. 2 BGB§ 580a KündigungsfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 550 S. 2 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtSatz heuristisch gezählt
BGH, 27.09.2017 – XII ZR 114/16BGH, 27.09.2017 - XII ZR 114/16echtAktenzeichen und Datum passen; Fundstelle NJW 2017, 3772 bestätigt
§ 126 BGB§ 126 SchriftformechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 229 EGBGBArt. 229 EGBGBechtArtikel nur im Volltext (keine Einzelseite); Absätze nicht automatisch geprüft — Gegenstand von Hand prüfen
§ 556d Abs. 2 S. 4 BGB§ 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; VerordnungsermächtigungechtSatz 4 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 556d Abs. 2 S. 1 BGB§ 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; Verordnungsermächtigungfalsch zugeordnet HandHand: § 556d Abs. 2 Satz 1 BGB — Für eine Höchstdauer von fünf Jahren je Verordnung zitiert; der geltende Satz 1 enthält keine Fünfjahresgrenze mehr. · Automatik: echt — Satz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 578 BGB§ 578 Mietverhältnisse über Grundstücke und RäumeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 556d BGB§ 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; VerordnungsermächtigungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 356a BGB§ 356a Elektronische Widerrufsfunktion bei FernabsatzverträgenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 355 Abs. 1 BGB§ 355 Widerrufsrecht bei VerbraucherverträgenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 229 § 71 EGBGB—falsch zugeordnet HandArt. 229 § 71 EGBGB gibt es in der geltenden Fassung nicht (auf § 70 folgt § 72); nicht existierende Untergliederung, Regel A/L. Die Übergangsregel steht in Art. 229 § 70 Abs. 1.

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Astra · xhigh 95 100001

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 8.125 Token · davon Denken: 7.236 · 184,3 s · geschätzte Kosten ≈ 0,41 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien mit präzisen Fundstellen erfüllt; kein Hinweis.

1. **Kleinunternehmerregelung:** Der Gesamtumsatz darf im **Vorjahr 25.000 Euro** und im **laufenden Kalenderjahr 100.000 Euro** nicht überschreiten (§ 19 Abs. 1 Satz 1 UStG). Bereits der Umsatz, mit dem die laufende Grenze überschritten wird, fällt nicht mehr unter die Kleinunternehmerbefreiung. Maßgeblich ist die Unternehmerin insgesamt; steuerfreie Grundstücksvermietungsumsätze bleiben allerdings außer Ansatz (§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 i. V. m. § 4 Nr. 12 Satz 1 Buchst. a UStG).

2. **Buchungsbelege:** Die regelmäßige Aufbewahrungsfrist beträgt **acht Jahre** (§ 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 Satz 1 AO; für Rechnungen zusätzlich § 14b Abs. 1 Satz 1 UStG; handelsrechtlich § 257 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 4 HGB). Sie beginnt grundsätzlich mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Buchungsbeleg entstanden beziehungsweise die Rechnung ausgestellt worden ist (§ 147 Abs. 4 AO; § 14b Abs. 1 Satz 3 UStG). Damit können 2017 entstandene Belege grundsätzlich seit dem 1. Januar 2026 vernichtet werden; für 2018 entstandene Belege endet die reguläre Frist erst am 31. Dezember 2026. Eine längere Aufbewahrung bleibt erforderlich, soweit die Unterlagen für Steuern mit noch offener Festsetzungsfrist bedeutsam sind (§ 147 Abs. 3 letzter Satz AO).

3. **Fünfjähriger Gewerberaummietvertrag:** Für einen neuen Vertrag genügt **Textform**, beispielsweise eine lesbare, dauerhaft speicherbare Vereinbarung per E-Mail unter Nennung der Erklärenden; eigenhändige Unterschriften sind nicht erforderlich (§ 578 Abs. 2 Satz 1 i. V. m. Abs. 1 Satz 2, § 126b Satz 1 BGB). Wird die erforderliche Form nicht eingehalten, gilt der Vertrag als auf unbestimmte Zeit geschlossen.

   Für den **2023 geschlossenen Altvertrag** galt grundsätzlich noch bis einschließlich **1. Januar 2026** das bisherige Schriftformerfordernis. Seit **2. Januar 2026** gilt auch hierfür Textform. Wurde seit dem 1. Januar 2025 eine Vertragsänderung vereinbart, galt die neue Regelung bereits ab dieser Änderungsvereinbarung (Art. 229 § 70 Abs. 1 Satz 1 und 2 EGBGB). Ein bereits formgerecht schriftlich geschlossener Vertrag muss deshalb nicht neu abgeschlossen werden.

4. **Mietpreisbremse:** Entsprechende Landesverordnungen müssen spätestens mit Ablauf des **31. Dezember 2029** außer Kraft treten (§ 556d Abs. 2 Satz 4 BGB). Diese Regelung betrifft Wohnraum, nicht das vermietete Gewerbelokal.

5. **Widerruf im Online-Shop:** Seit **19. Juni 2026** muss sie für über eine Online-Benutzeroberfläche geschlossene Fernabsatzverträge mit Widerrufsrecht zusätzlich eine **elektronische Widerrufsfunktion** bereitstellen. Diese muss während der Widerrufsfrist ständig verfügbar, hervorgehoben und leicht zugänglich sowie eindeutig etwa mit **„Vertrag widerrufen“** beschriftet sein (§ 356a Abs. 1 Satz 1–3 BGB). Sie muss die Angabe beziehungsweise Bestätigung von Name, Vertragsidentifikation und elektronischer Adresse für die Eingangsbestätigung ermöglichen (§ 356a Abs. 2 Nr. 1–3 BGB). Anschließend ist eine eindeutig beschriftete Bestätigungsfunktion, etwa **„Widerruf bestätigen“**, erforderlich (§ 356a Abs. 3 Satz 1 und 2 BGB). Den Eingang muss sie unverzüglich auf einem dauerhaften Datenträger, beispielsweise per E-Mail, unter Angabe des Inhalts sowie von Datum und Uhrzeit bestätigen (§ 356a Abs. 4 BGB).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 19 Abs. 1 S. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtSatz heuristisch gezählt
§ 19 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 4 S. 1 Nr. 12 a) UStG§ 4 Steuerbefreiungen bei Lieferungen und sonstigen LeistungenechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 14b Abs. 1 S. 1 UStG§ 14b Aufbewahrung von RechnungenechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 147 Abs. 4 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 14b Abs. 1 S. 3 UStG§ 14b Aufbewahrung von RechnungenechtSatz 3 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 126b S. 1 BGB§ 126b TextformechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
Art. 229 § 70 Abs. 1 S. 1 EGBGB—ungeprüftParagraf innerhalb eines Artikels (z. B. Art. 246a § 1 EGBGB) — v1 nicht automatisch prüfbar
§ 556d Abs. 2 S. 4 BGB§ 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; VerordnungsermächtigungechtSatz 4 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 356a Abs. 3 S. 1 BGB§ 356a Elektronische Widerrufsfunktion bei FernabsatzverträgenechtSatz heuristisch gezählt
§ 356a Abs. 4 BGB§ 356a Elektronische Widerrufsfunktion bei FernabsatzverträgenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Sonnet 5.5 · low 48 211001

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 5.369 Token · davon Denken: 3.409 · 46,2 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0554 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 78 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k3: Altvertrag bleibe bei Schriftform – falsch; nach Art. 229 § 70 Abs. 1 EGBGB gilt heute auch dafür die Textform. Prüfaufforderung ohne Fachperson zählt nicht als Hinweis.

**Vorbemerkung:** Ich konnte hier keine Gesetzestexte abrufen und antworte aus dem Gedächtnis. Bei den Angaben zu Nr. 3 bis 5 bin ich bei Absatz- und Satzzahlen nicht sicher. Vor Mandatsverwendung sollten Sie diese Fundstellen im aktuellen Gesetzestext prüfen.

**1. Kleinunternehmerregelung**
- Nach **§ 19 Abs. 1 Satz 1 UStG** (Fassung seit 1.1.2025) darf der Gesamtumsatz im Vorjahr **25.000 €** nicht überschritten haben. Im laufenden Jahr darf er **100.000 €** nicht überschreiten.
- Wird die 100.000-€-Grenze im laufenden Jahr überschritten, entfällt die Befreiung bereits mit dem Umsatz, der die Grenze überschreitet (§ 19 Abs. 1 UStG).
- Zum Gesamtumsatz nach **§ 19 Abs. 3 UStG** zählen steuerfreie Vermietungsumsätze nach **§ 4 Nr. 12 UStG** nicht. Hat die Mandantin aber nach **§ 9 UStG** zur Steuerpflicht optiert, zählen sie mit.
- Grundlage ist das JStG 2024 (Art. 12 Nr. 6), umgesetzt in § 19 UStG n. F.

**2. Aufbewahrung von Buchungsbelegen**
- Die Frist beträgt **8 Jahre**. Das gilt steuerrechtlich nach **§ 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 Satz 1 AO**, handelsrechtlich nach **§ 257 Abs. 4 i. V. m. Abs. 1 Nr. 4 HGB** und für Rechnungen nach **§ 14b Abs. 1 Satz 1 UStG**.
- Die Verkürzung von 10 auf 8 Jahre beruht auf dem BEG IV.
- Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem der Beleg entstanden ist (**§ 147 Abs. 4 AO**, **§ 257 Abs. 5 HGB**).
- Für Belege, deren alte Frist am 1.1.2025 noch nicht abgelaufen war, gilt nach **Art. 97 § 19a EGAO** die kürzere Frist.
- Die Belege dürfen nicht vernichtet werden, solange sie für eine Steuerfestsetzung noch von Bedeutung sind (**§ 147 Abs. 3 Satz 5 AO**). Die Festsetzungsfrist läuft also noch nicht ab.

**3. Gewerberaummietvertrag mit fünf Jahren Laufzeit**
- **Neuvertrag (nach dem 31.12.2024 geschlossen):** Nach dem BEG IV genügt für Gewerberaum die **Textform (§ 126b BGB)**, um die Befristung wirksam zu vereinbaren. Das ergibt sich aus **§ 550 BGB i. V. m. § 578 BGB**. Die genaue Absatzfundstelle bitte prüfen.
- **Altvertrag von 2023:** Es bleibt bei der strengen **Schriftform (§ 550 Satz 1, § 126 BGB)** samt Urkundeneinheit. Der Übergang folgt aus den Überleitungsvorschriften des BEG IV im EGBGB (Art. 229 EGBGB, genaue Norm bitte prüfen).
- **Rechtsfolge bei Formverstoß:** Der Vertrag gilt als auf unbestimmte Zeit geschlossen und ist nach **§ 550 Satz 2, § 580a Abs. 2 BGB** frühestens zum Ablauf eines Jahres kündbar.
- Zu Schriftformheilungsklauseln siehe BGH, Urt. v. 27.9.2017 – XII ZR 114/16.

**4. Mietpreisbremse**
- Nach **§ 556d Abs. 2 BGB** (Satz 4 nach meiner Erinnerung) darf eine Landesverordnung höchstens bis **31. Dezember 2029** gelten.
- Die Verlängerung von zuvor 31.12.2025 geschah durch Gesetz im Jahr 2025.
- Für die gewerbliche Vermietung der Mandantin ist das ohne Bedeutung.

**5. Widerruf im Online-Shop**
- Seit **19. Juni 2026** gilt der neue **§ 356a BGB** (Umsetzung der RL (EU) 2023/2673). Der Shop muss eine **elektronische Widerrufsfunktion** (Widerrufs-Button) bereitstellen.
- Die Schaltfläche ist mit **„Vertrag widerrufen“** zu beschriften. Sie muss während der Widerrufsfrist ständig verfügbar, gut lesbar und hervorgehoben sein.
- Darauf folgt ein Bestätigungsschritt, etwa „Widerruf bestätigen“.
- Danach muss die Mandantin den Eingang des Widerrufs **unverzüglich auf einem dauerhaften Datenträger bestätigen**.
- Die Widerrufsbelehrung und das Muster nach Art. 246a EGBGB sind entsprechend anzupassen. Die genaue Absatzgliederung von § 356a BGB bitte am Gesetzestext prüfen.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 19 Abs. 1 S. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtSatz heuristisch gezählt
§ 19 Abs. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 19 Abs. 3 UStG§ 19 Besteuerung der Kleinunternehmerfalsch zugeordnet HandHand: § 19 Abs. 3 UStG — Für die Gesamtumsatz-Definition zitiert; die steht seit 1.1.2025 in § 19 Abs. 2 UStG. Abs. 3 regelt den Verzicht (alte Nummerierung). · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 4 Nr. 12 UStG§ 4 Steuerbefreiungen bei Lieferungen und sonstigen LeistungenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 9 UStG§ 9 Verzicht auf SteuerbefreiungenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 19 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 14b Abs. 1 S. 1 UStG§ 14b Aufbewahrung von RechnungenechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 147 Abs. 4 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 257 Abs. 5 HGB§ 257 Aufbewahrung von Unterlagen AufbewahrungsfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 97 § 19a EGAO—ungeprüftParagraf innerhalb eines Artikels (z. B. Art. 246a § 1 EGBGB) — v1 nicht automatisch prüfbar
§ 147 Abs. 3 S. 5 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtSatz heuristisch gezählt
§ 126b BGB§ 126b TextformechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 550 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 578 BGB§ 578 Mietverhältnisse über Grundstücke und RäumeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 550 S. 1 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtSatz heuristisch gezählt
§ 126 BGB§ 126 SchriftformechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 229 EGBGBArt. 229 EGBGBechtArtikel nur im Volltext (keine Einzelseite); Absätze nicht automatisch geprüft — Gegenstand von Hand prüfen
§ 550 S. 2 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtSatz heuristisch gezählt
§ 580a Abs. 2 BGB§ 580a KündigungsfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 27.09.2017 – XII ZR 114/16BGH, 27.09.2017 - XII ZR 114/16echtAktenzeichen und Datum passen
§ 556d Abs. 2 BGB§ 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; VerordnungsermächtigungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 356a BGB§ 356a Elektronische Widerrufsfunktion bei FernabsatzverträgenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 246a EGBGBArt. 246a EGBGBechtArtikel nur im Volltext (keine Einzelseite); Absätze nicht automatisch geprüft — Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Sol · medium 95 100010

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 3.205 Token · davon Denken: 2.421 · 93,5 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0338 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt (k5: dauerhafter Datenträger nicht ausdrücklich genannt, Eingangsbestätigung aber mit § 356a Abs. 1–4 richtig verortet); kein Hinweis.

Zum **3. November 2026** gilt:

1. **Kleinunternehmerregelung:** Der Gesamtumsatz darf im **Vorjahr 25.000 Euro** nicht überschritten haben und im **laufenden Kalenderjahr 100.000 Euro** nicht überschreiten (§ 19 Abs. 1 Satz 1 UStG). Bereits der Umsatz, mit dem die laufende Grenze überschritten wird, unterliegt der Regelbesteuerung. Maßgeblich ist das gesamte Unternehmen; die grundsätzlich steuerfreie Gewerberaumvermietung bleibt allerdings bei der Ermittlung des Gesamtumsatzes außer Ansatz (§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 i. V. m. § 4 Nr. 12 Satz 1 Buchst. a UStG).

2. **Buchungsbelege:** Die Aufbewahrungsfrist beträgt **acht Jahre** (§ 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 Satz 1 AO; für Rechnungen zusätzlich § 14b Abs. 1 Satz 1 UStG). Sie beginnt grundsätzlich mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Buchungsbeleg entstanden beziehungsweise die Rechnung ausgestellt worden ist (§ 147 Abs. 4 AO; § 14b Abs. 1 Satz 3 UStG). Rechnungen aus **2018** müssen deshalb regelmäßig noch bis **31. Dezember 2026** aufbewahrt werden. Bei noch offenen steuerlichen Verfahren können längere Aufbewahrungspflichten bestehen.

3. **Gewerberaummietvertrag:** Für eine wirksame fünfjährige Bindung genügt **Textform**, beispielsweise durch entsprechend dokumentierten E-Mail-Austausch; eigenhändige Unterschriften sind nicht erforderlich (§ 578 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Satz 1 i. V. m. § 126b BGB). Fehlt die erforderliche Form, gilt der Vertrag als auf unbestimmte Zeit geschlossen; er ist nicht insgesamt unwirksam (§ 550 Satz 1 BGB in der durch § 578 Abs. 1 Satz 2 BGB angeordneten Anwendung).

   Für den **2023 geschlossenen Altvertrag** galt grundsätzlich noch bis einschließlich **1. Januar 2026** das bisherige Schriftformerfordernis. Bei einer ab 1. Januar 2025 vereinbarten Vertragsänderung galt die neue Regelung bereits ab dieser Änderung (Art. 229 § 70 Abs. 1 Sätze 1 und 2 EGBGB). Am Stichtag gilt somit auch für diesen Altvertrag die **Textformregelung**.

4. **Mietpreisbremse:** Landesverordnungen müssen spätestens mit Ablauf des **31. Dezember 2029** außer Kraft treten (§ 556d Abs. 2 Satz 4 BGB). Diese Regelung betrifft Wohnraum, nicht das vermietete Gewerbelokal.

5. **Widerruf im Online-Shop:** Seit **19. Juni 2026** muss sie für über ihre Online-Benutzeroberfläche geschlossene Fernabsatzverträge eine **elektronische Widerrufsfunktion** bereitstellen (§ 356a Abs. 1 Satz 1 BGB). Verbraucher müssen ihren Widerruf damit unmittelbar online erklären können; eine Widerrufsbelehrung und ein herunterladbares Muster-Widerrufsformular allein genügen nicht. Die Funktion muss während der Widerrufsfrist ständig verfügbar, hervorgehoben und leicht zugänglich sein. Vorgesehen sind insbesondere „Vertrag widerrufen“, anschließend „Widerruf bestätigen“ und eine elektronische Eingangsbestätigung (§ 356a Abs. 1 bis 4 BGB).

Gerichtliche Entscheidungen sind für diese unmittelbar gesetzlich geregelten Punkte nicht erforderlich.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 19 Abs. 1 S. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtSatz heuristisch gezählt
§ 19 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 4 S. 1 Nr. 12 a) UStG§ 4 Steuerbefreiungen bei Lieferungen und sonstigen LeistungenechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 14b Abs. 1 S. 1 UStG§ 14b Aufbewahrung von RechnungenechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 147 Abs. 4 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 14b Abs. 1 S. 3 UStG§ 14b Aufbewahrung von RechnungenechtSatz 3 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 126b BGB§ 126b TextformechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 550 S. 1 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtSatz heuristisch gezählt
§ 578 Abs. 1 S. 2 BGB§ 578 Mietverhältnisse über Grundstücke und Räumenicht auffindbarSatz 2 nicht gefunden (Absatz hat nach heuristischer Zählung 1 Satz/Sätze)
§ 556d Abs. 2 S. 4 BGB§ 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; VerordnungsermächtigungechtSatz 4 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 356a Abs. 1 S. 1 BGB§ 356a Elektronische Widerrufsfunktion bei FernabsatzverträgenechtSatz heuristisch gezählt

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · high 26 81011

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 2.557 Token · davon Denken: 1.892 · 27,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0014 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 56 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k2: acht Jahre richtig, aber Buchungsbelege der falschen Nummer (Nr. 4a statt Nr. 4) zugeordnet. k3: Umstellung „ab 1. Januar 2026“ um einen Tag falsch (alte Fassung galt bis einschließlich 1.1.2026; Regel L).

1. **Kleinunternehmerregelung:** Sie kann die Regelung nutzen, wenn ihr Gesamtumsatz im Vorjahr höchstens **25.000 €** betrug und im laufenden Kalenderjahr **100.000 €** nicht überschreitet. Wird die laufende Grenze überschritten, endet die Befreiung bereits mit dem Umsatz, durch den sie überschritten wird. Maßgeblich ist der Gesamtumsatz ihrer unternehmerischen Tätigkeit, nicht nur der Online-Shop (§ 19 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 UStG).

2. **Buchungsbelege:** Eingangsrechnungen sind grundsätzlich **acht Jahre** aufzubewahren. Sie zählen zu den Buchungsbelegen (§ 147 Abs. 1 Nr. 4a AO); die Frist ergibt sich aus § 147 Abs. 3 Satz 1 AO. Für Rechnungen gilt dieselbe Frist nach § 14b Abs. 1 Satz 1 UStG. Die Frist beginnt jeweils mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem der Beleg entstanden ist (§ 147 Abs. 4 Satz 1 AO; für Rechnungen § 14b Abs. 1 Satz 3 UStG).

3. **Gewerberaummiete mit fünf Jahren Laufzeit:** Ein ab 1. Januar 2025 geschlossener Vertrag muss mindestens in **Textform** geschlossen werden, damit die Befristung wirkt (§ 550 Satz 1 in Verbindung mit § 578 Abs. 1 Satz 2 BGB; Textform nach § 126b BGB). Fehlt die Form, ist der Vertrag nicht unwirksam, gilt aber als auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann ordentlich gekündigt werden (§ 550 Satz 1 BGB).

   Für den 2023 geschlossenen Altvertrag galt bei Abschluss noch **Schriftform** (§ 550 Satz 1 in Verbindung mit § 578 Abs. 1 Satz 1 BGB in der damals geltenden Fassung). War sie nicht gewahrt, band die Fünfjahresfrist nicht. Die Übergangsregelung stellt Altverträge ab 1. Januar 2026 auf die neue Textformregel um (Art. 229 § 70 Abs. 1 EGBGB); sie macht eine bei Abschluss fehlende Schriftform nicht rückwirkend ungeschehen.

4. **Mietpreisbremse:** Landesverordnungen dürfen spätestens mit Ablauf des **31. Dezember 2029** außer Kraft treten (§ 556d Abs. 2 Satz 4 BGB).

5. **Widerruf im Online-Shop:** Seit **19. Juni 2026** muss sie bei online geschlossenen Fernabsatzverträgen eine leicht zugängliche, während der Widerrufsfrist verfügbare Widerrufsfunktion bereitstellen. Verbraucher müssen damit den Widerruf erklären und anschließend über eine Bestätigungsfunktion absenden können; die Funktion muss klar mit „Vertrag widerrufen“ oder gleich eindeutig bezeichnet sein. Der Eingang des Widerrufs ist unverzüglich elektronisch auf einem dauerhaften Datenträger zu bestätigen (§ 356a Abs. 1 bis 3 BGB).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 147 Abs. 1 Nr. 4 a) AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagenfalsch zugeordnet HandHand: § 147 Abs. 1 Nr. 4a AO — Buchungsbelege stehen in § 147 Abs. 1 Nr. 4 AO; Nr. 4a betrifft Unterlagen nach dem Zollkodex der Union (zehn Jahre). · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 147 Abs. 3 S. 1 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtSatz heuristisch gezählt
§ 14b Abs. 1 S. 1 UStG§ 14b Aufbewahrung von RechnungenechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 147 Abs. 4 S. 1 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtSatz heuristisch gezählt
§ 14b Abs. 1 S. 3 UStG§ 14b Aufbewahrung von RechnungenechtSatz 3 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 578 Abs. 1 S. 2 BGB§ 578 Mietverhältnisse über Grundstücke und Räumenicht auffindbarSatz 2 nicht gefunden (Absatz hat nach heuristischer Zählung 1 Satz/Sätze)
§ 126b BGB§ 126b TextformechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 550 S. 1 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtSatz heuristisch gezählt
§ 578 Abs. 1 S. 1 BGB§ 578 Mietverhältnisse über Grundstücke und RäumeechtSatz heuristisch gezählt
Art. 229 § 70 Abs. 1 EGBGB—ungeprüftParagraf innerhalb eines Artikels (z. B. Art. 246a § 1 EGBGB) — v1 nicht automatisch prüfbar
§ 556d Abs. 2 S. 4 BGB§ 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; VerordnungsermächtigungechtSatz 4 nicht geprüft (Absatz mit Liste)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Fable 5.1 · high 0 355013

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 20.035 Token · davon Denken: 16.100 · 230,8 s · geschätzte Kosten ≈ 1,01 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 56 % · Zitatabzug −125 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k3: falsche Übergangsnorm (Art. 229 § 65 statt § 70). k5: Inhalt der Widerrufsfunktion richtig, aber nur auf Art. 11a RL und fälschlich § 356 Abs. 1 BGB gestützt statt § 356a. Mehrere falsche Satz- und Normangaben.

**Vorbemerkung:** Stand 3. November 2026. Für Punkt 5 bitte die Paragrafenbezeichnung der deutschen Umsetzung in der Verkündungsfassung gegenprüfen (siehe dort).

---

## 1. Kleinunternehmerregelung – Umsatzgrenzen

- **Grenzen (seit 1.1.2025, JStG 2024):** Die Umsätze sind steuerfrei, wenn der Gesamtumsatz **im vorangegangenen Kalenderjahr 25.000 €** nicht überschritten hat **und im laufenden Kalenderjahr 100.000 €** nicht überschreitet – **§ 19 Abs. 1 Satz 1 UStG**.
- Wird die 100.000-€-Grenze im laufenden Jahr überschritten, entfällt die Befreiung **ab genau diesem Umsatz** (kein rückwirkender Wegfall) – **§ 19 Abs. 1 Satz 2 UStG**.
- Bei Aufnahme der Tätigkeit gilt im Erstjahr nur die 25.000-€-Grenze – **§ 19 Abs. 1 Satz 3 und 4 UStG**.
- Beide Beträge sind **Nettobeträge** (keine Umsatzsteuer-Hinzurechnung mehr); Gesamtumsatz = nach vereinnahmten Entgelten bemessener Umsatz i. S. v. § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG abzüglich der dort genannten steuerfreien Umsätze – **§ 19 Abs. 2 Satz 1 UStG**. Die Vermietung des Ladenlokals ist (ohne Option) nach **§ 4 Nr. 12 Satz 1 Buchst. a UStG** steuerfrei und bleibt deshalb bei der Gesamtumsatzermittlung außer Ansatz.
- Verzicht auf die Regelung: Erklärung bis zum letzten Tag des Februars des übernächsten Jahres, Bindung fünf Jahre – **§ 19 Abs. 3 UStG**. Für Umsätze in anderen EU-Staaten: **§ 19a UStG** (Unionsumsatz max. 100.000 €).

## 2. Aufbewahrung von Buchungsbelegen

- **Steuerrecht:** Buchungsbelege (**§ 147 Abs. 1 Nr. 4 AO**) sind **acht Jahre** aufzubewahren – **§ 147 Abs. 3 Satz 1 AO** (verkürzt von zehn auf acht Jahre durch das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz, BGBl. 2024 I Nr. 323). Fristbeginn: Schluss des Kalenderjahrs, in dem der Beleg entstanden ist – **§ 147 Abs. 4 AO**.
- **Übergang:** Die Achtjahresfrist gilt für alle Belege, deren Zehnjahresfrist am **31.12.2024 noch nicht abgelaufen** war – **Art. 97 § 19a Abs. 1 EGAO**. Praktisch: Belege aus **2017 und früher** dürfen seit 1.1.2026 vernichtet werden; Belege aus **2018** erst ab **1.1.2027**.
- **Ablaufhemmung:** Die Frist läuft nicht ab, solange die Belege für Steuern von Bedeutung sind, deren Festsetzungsfrist noch nicht abgelaufen ist (z. B. laufende Außenprüfung, § 171 Abs. 4 AO) – **§ 147 Abs. 3 Satz 5 AO**.
- **Rechnungen (Umsatzsteuer):** Eingangs- und Ausgangsrechnungen ebenfalls **acht Jahre** – **§ 14b Abs. 1 Satz 1 UStG**; Übergang: **§ 27 Abs. 40 UStG**.
- **Handelsrecht (falls Kauffrau i. S. d. § 1 HGB):** Buchungsbelege **acht Jahre** – **§ 257 Abs. 4 HGB** i. V. m. **§ 257 Abs. 1 Nr. 4 HGB**; Übergang **Art. 92 EGHGB**. Handelsbriefe: sechs Jahre (§ 257 Abs. 4 HGB).
- Jahresabschlüsse, Inventare, Eröffnungsbilanzen etc. bleiben bei **zehn Jahren** (§ 147 Abs. 3 Satz 1 AO, § 147 Abs. 1 Nr. 1, 4a AO).

## 3. Form des Gewerberaummietvertrags mit fünfjähriger Laufzeit

- **Neuvertrag (seit 1.1.2025):** Es genügt **Textform** (§ 126b BGB). Für Mietverhältnisse über Grundstücke und Räume, die keine Wohnräume sind, ist § 550 BGB mit der Maßgabe anzuwenden, dass die **Textform an die Stelle der schriftlichen Form tritt** – **§ 578 Abs. 1 Satz 2 BGB** i. V. m. **§ 578 Abs. 2 Satz 1 BGB** und **§ 550 Satz 1 BGB**. Für Wohnraum bleibt es bei der Schriftform (§ 550 Satz 1 BGB).
- **Rechtsfolge eines Formmangels:** Der Vertrag gilt als auf unbestimmte Zeit geschlossen – **§ 550 Satz 1 BGB**; ordentliche Kündigung frühestens zum Ablauf eines Jahres nach Überlassung – **§ 550 Satz 2 BGB** – mit der Frist des **§ 580a Abs. 2 BGB**.
- **Inhaltlich** müssen weiterhin alle wesentlichen Vertragsbedingungen (Parteien, Mietobjekt, Miete, Laufzeit) aus der Erklärung hervorgehen; Nachträge müssen auf den Ursprungsvertrag Bezug nehmen (BGH, Urt. v. 25.11.2015 – XII ZR 114/14). Schriftform-/Textformheilungsklauseln schützen nicht (BGH, Urt. v. 27.9.2017 – XII ZR 114/16). Aus Beweisgründen ist die klassische Schriftform (§ 126 BGB, Urkundeneinheit) weiterhin empfehlenswert.
- **Altvertrag von 2023:** Übergangsvorschrift **Art. 229 § 65 EGBGB** (zum BEG IV): Für vor dem 1.1.2025 geschlossene Mietverhältnisse galt bis zum **31.12.2025** noch das Schriftformerfordernis (§ 550 BGB a. F. i. V. m. § 578 BGB a. F.); **seit 1.1.2026** gilt auch für sie die Textform. Ein 2023 nur in Textform geschlossener Fünfjahresvertrag ist damit heute wirksam befristet; eine vor dem 1.1.2026 bereits wirksam erklärte Kündigung wegen Schriftformmangels bleibt hingegen wirksam.

## 4. Mietpreisbremse – Höchstgeltung der Landesverordnungen

- Die Landesregierungen dürfen Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt durch Verordnung **für jeweils höchstens fünf Jahre** bestimmen – **§ 556d Abs. 2 Satz 1 BGB**.
- Jede Verordnung muss **spätestens mit Ablauf des 31. Dezember 2029** außer Kraft treten – **§ 556d Abs. 2 Satz 4 BGB** (verlängert vom 31.12.2025 durch das Gesetz zur Verlängerung der Mietpreisbremse, 2025). Begründungspflicht: **§ 556d Abs. 2 Satz 5–7 BGB**.
- Für Köln ist die **Mieterschutzverordnung NRW** maßgeblich; deren konkrete Geltungsdauer ist zu prüfen, darf aber den 31.12.2029 nicht überschreiten. (Betrifft nur Wohnraum, nicht das vermietete Ladenlokal.)

## 5. Widerruf im Online-Shop – Neuerung seit 2026

- **Widerrufsrecht/-belehrung wie bisher:** § 312g Abs. 1, §§ 355, 356 BGB; Informationspflicht nach Art. 246a § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EGBGB inkl. Muster-Widerrufsformular (Anlage 2).
- **Zusätzlich seit 19.6.2026: „Widerrufsbutton“ (Widerrufsfunktion).** Grundlage: **Art. 11a RL 2011/83/EU**, eingefügt durch **Art. 1 Nr. 9 RL (EU) 2023/2673**; anwendbar ab 19.6.2026 (**Art. 2 Abs. 1 UAbs. 2 RL 2023/2673**); national umgesetzt im BGB als Widerrufsfunktion bei § 356 Abs. 1 BGB n. F. (Fundstelle in der Verkündungsfassung bitte verifizieren). Pflichten:
  1. Bei über eine **Online-Benutzeroberfläche** geschlossenen Fernabsatzverträgen muss eine Widerrufsfunktion bereitstehen, gut lesbar beschriftet mit **„Vertrag widerrufen“** (oder eindeutig entsprechend), **ständig verfügbar, leicht zugänglich und deutlich sichtbar** während der gesamten Widerrufsfrist – **Art. 11a Abs. 1**.
  2. Sie muss eine Online-Widerrufserklärung ermöglichen, in der der Verbraucher leicht eingeben kann: **Name**, **Angaben zur Identifizierung des Vertrags**, **elektronisches Kommunikationsmittel** für die Bestätigung – **Art. 11a Abs. 2**.
  3. Absenden über eine **Bestätigungsschaltfläche** „**Widerruf bestätigen**“ – **Art. 11a Abs. 3**.
  4. **Unverzügliche Empfangsbestätigung** auf dauerhaftem Datenträger mit Inhalt, Datum und Uhrzeit der Erklärung – **Art. 11a Abs. 4**.
  5. Fristwahrung durch rechtzeitiges Absenden – **Art. 11a Abs. 5**.
- Die Funktion tritt **neben** die bisherigen Widerrufswege (formlose Erklärung, § 355 Abs. 1 Satz 2–3 BGB). Fehlt sie, drohen Unterlassungsansprüche nach §§ 3a, 8 UWG / § 2 UKlaG.
- Bietet der Shop Abonnements an, ist zusätzlich die Kündigungsschaltfläche nach **§ 312k BGB** vorzuhalten.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 19 Abs. 1 S. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtSatz heuristisch gezählt
§ 19 Abs. 1 S. 2 UStG§ 19 Besteuerung der Kleinunternehmerfalsch zugeordnet HandHand: § 19 Abs. 1 Satz 2 UStG — Für den Wegfall der Befreiung ab dem Überschreitungsumsatz zitiert; Satz 2 regelt die Nichtanwendung von § 4 Nr. 1 Buchst. b, § 9, § 14a, § 18. Der Wegfall folgt aus Satz 1. · Automatik: echt — Satz heuristisch gezählt
§ 19 Abs. 1 S. 3 UStG§ 19 Besteuerung der Kleinunternehmerfalsch zugeordnet HandHand: § 19 Abs. 1 Satz 3 und 4 UStG — § 19 Abs. 1 UStG hat nur zwei Sätze; Satz 3 und 4 gibt es nicht (Abstimmung 03.11. A). · Automatik: nicht_auffindbar — Satz 3 nicht gefunden (Absatz hat nach heuristischer Zählung 2 Satz/Sätze)
§ 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG§ 1 Steuerbare UmsätzeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 19 Abs. 2 S. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 4 S. 1 Nr. 12 a) UStG§ 4 Steuerbefreiungen bei Lieferungen und sonstigen LeistungenechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 19 Abs. 3 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 19a UStG§ 19a Besonderes Meldeverfahren für die Anwendung der Steuerbefreiung in einem anderen MitgliedstaatechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 147 Abs. 1 Nr. 4 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 147 Abs. 3 S. 1 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtSatz heuristisch gezählt
§ 147 Abs. 4 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 97 § 19a Abs. 1 EGAO—ungeprüftParagraf innerhalb eines Artikels (z. B. Art. 246a § 1 EGBGB) — v1 nicht automatisch prüfbar
§ 171 Abs. 4 AO§ 171 AblaufhemmungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 147 Abs. 3 S. 5 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtSatz heuristisch gezählt
§ 14b Abs. 1 S. 1 UStG§ 14b Aufbewahrung von RechnungenechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 27 Abs. 40 UStG§ 27 Allgemeine ÜbergangsvorschriftenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 1 HGB§ 1echtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 257 Abs. 4 HGB§ 257 Aufbewahrung von Unterlagen AufbewahrungsfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 257 Abs. 1 Nr. 4 HGB§ 257 Aufbewahrung von Unterlagen AufbewahrungsfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 92 EGHGB—ungeprüftGesetz „EGHGB“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
§ 147 Abs. 1 Nr. 1 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 147 Abs. 1 Nr. 4 a) AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 126b BGB§ 126b TextformechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 550 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 578 Abs. 1 S. 2 BGB§ 578 Mietverhältnisse über Grundstücke und Räumenicht auffindbarSatz 2 nicht gefunden (Absatz hat nach heuristischer Zählung 1 Satz/Sätze)
§ 578 Abs. 2 S. 1 BGB§ 578 Mietverhältnisse über Grundstücke und RäumeechtSatz heuristisch gezählt
§ 550 S. 1 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtSatz heuristisch gezählt
§ 550 S. 2 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtSatz heuristisch gezählt
§ 580a Abs. 2 BGB§ 580a KündigungsfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 25.11.2015 – XII ZR 114/14BGH, 25.11.2015 - XII ZR 114/14echtAktenzeichen und Datum passen
BGH, 27.09.2017 – XII ZR 114/16BGH, 27.09.2017 - XII ZR 114/16echtAktenzeichen und Datum passen
§ 126 BGB§ 126 SchriftformechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 229 § 65 EGBGB—falsch zugeordnet HandHand: Art. 229 § 65 EGBGB — Art. 229 § 65 ist die Überleitungsvorschrift zum Verbandsklagenrichtlinienumsetzungsgesetz; die Übergangsregel zur Gewerbemiete-Textform ist Art. 229 § 70 EGBGB. · Automatik: ungeprueft — Paragraf innerhalb eines Artikels (z. B. Art. 246a § 1 EGBGB) — v1 nicht automatisch prüfbar
§ 578 BGB§ 578 Mietverhältnisse über Grundstücke und RäumeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 556d Abs. 2 S. 1 BGB§ 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; Verordnungsermächtigungfalsch zugeordnet HandHand: § 556d Abs. 2 Satz 1 BGB — Für eine Höchstdauer von fünf Jahren je Verordnung zitiert; der geltende Satz 1 enthält keine Fünfjahresgrenze mehr (nur noch die Ermächtigung). · Automatik: echt — Satz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 556d Abs. 2 S. 4 BGB§ 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; VerordnungsermächtigungechtSatz 4 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 355 BGB§ 355 Widerrufsrecht bei VerbraucherverträgenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 356 BGB§ 356 Widerrufsrecht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und FernabsatzverträgenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 246a § 1 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 EGBGB—ungeprüftParagraf innerhalb eines Artikels (z. B. Art. 246a § 1 EGBGB) — v1 nicht automatisch prüfbar
§ 356 Abs. 1 BGB§ 356 Widerrufsrecht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und Fernabsatzverträgenfalsch zugeordnet HandHand: § 356 Abs. 1 BGB — Als deutsche Umsetzung der Widerrufsfunktion genannt; die Pflicht steht in § 356a BGB. § 356 Abs. 1 regelt die freiwillige Online-Widerrufserklärung. · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 3a UWG§ 3a RechtsbruchechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 8 UWG§ 8 Beseitigung und UnterlassungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 2 UKlaG§ 2 Ansprüche bei verbraucherschutzgesetzwidrigen PraktikenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 312k BGB§ 312k Kündigung von Verbraucherverträgen im elektronischen GeschäftsverkehrechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Terra · xhigh 0 82001

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 2.980 Token · davon Denken: 2.305 · 47,0 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0158 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✗ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 44 % · Zitatabzug −50 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k3: Altvertrag-Übergang um einen Tag falsch (altes Recht „bis 31.12.2025“ statt bis einschließlich 1.1.2026; Regel L), Änderungsregel fehlt. k4: Datum richtig, aber falscher Satz (S. 2 statt S. 4). k5: keine deutsche Norm (§ 356a), nur Art. 11a RL.

1. **Kleinunternehmerregelung:** Der Gesamtumsatz darf im vorangegangenen Kalenderjahr **25.000 Euro nicht überschritten haben** und im laufenden Kalenderjahr **100.000 Euro nicht überschreiten**. Der Umsatz, mit dem die laufende Grenze überschritten wird, ist bereits nicht mehr steuerfrei (§ 19 Abs. 1 Satz 1 und 2 UStG). Bei der Berechnung ist die zusätzliche Vermietung anhand der gesetzlichen Umsatzdefinition gesondert zu prüfen; bestimmte steuerfreie Umsätze bleiben außer Ansatz (§ 19 Abs. 2 UStG).

2. **Buchungsbelege:** Eingangsrechnungen und andere Buchungsbelege sind grundsätzlich **acht Jahre** aufzubewahren (§ 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 Satz 1 AO; für Rechnungen auch § 14b Abs. 1 Satz 1 UStG). Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem der Beleg entstanden ist (§ 147 Abs. 4 AO). Eine Eingangsrechnung aus 2018 darf daher grundsätzlich erst ab **1. Januar 2027** vernichtet werden. Läuft die Festsetzungsfrist für eine betroffene Steuer noch, kann sich die Aufbewahrung verlängern (§ 147 Abs. 3 Satz 3 AO).

3. **Gewerberaummiete:** Für einen neuen Vertrag über fünf Jahre genügt **Textform**, etwa ein dauerhafter elektronischer Text; eigenhändige Unterschriften sind dafür nicht erforderlich (§ 578 Abs. 1 und 2, § 550 Satz 1, § 126b BGB). Ohne die erforderliche Form gilt der Vertrag als auf unbestimmte Zeit geschlossen und ist vorzeitig ordentlich kündbar, frühestens zum Ablauf eines Jahres nach Überlassung (§ 550 Satz 1 und 2 BGB).

   Für einen **2023 geschlossenen Altvertrag** galt zunächst das Schriftformerfordernis. Die Übergangsregel ließ das alte Recht bis einschließlich 31. Dezember 2025 weitergelten; seit 1. Januar 2026 gilt grundsätzlich auch für Altverträge die Textformregel (Art. 229 § 70 EGBGB). Eine bereits wirksam erklärte Kündigung ist gesondert zu beurteilen.

4. **Mietpreisbremse:** Landesverordnungen zur Bestimmung angespannter Wohnungsmärkte müssen spätestens mit Ablauf des **31. Dezember 2029** außer Kraft treten (§ 556d Abs. 2 Satz 2 BGB).

5. **Widerruf im Online-Shop:** Für online geschlossene Fernabsatzverträge muss eine leicht zugängliche, klar gekennzeichnete **elektronische Widerrufsfunktion** bereitstehen. Verbraucher müssen ihren Widerruf darüber erklären und bestätigen können; anschließend ist ihnen eine Eingangsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger zu übermitteln (Art. 11a Abs. 1 bis 3 der Richtlinie 2011/83/EU).

   Die einschlägige deutsche Umsetzungsnorm und ihren genauen Wortlaut zum 3. November 2026 kann ich ohne Rechtsstandprüfung nicht verlässlich angeben.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 19 Abs. 1 S. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtSatz heuristisch gezählt
§ 19 Abs. 2 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 14b Abs. 1 S. 1 UStG§ 14b Aufbewahrung von RechnungenechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 147 Abs. 4 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 147 Abs. 3 S. 3 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagenfalsch zugeordnet HandHand: § 147 Abs. 3 Satz 3 AO — Für die Ablaufhemmung bei offener Festsetzungsfrist zitiert; das ist § 147 Abs. 3 Satz 5. Satz 3 betrifft empfangene Lieferscheine. · Automatik: echt — Satz heuristisch gezählt
§ 578 Abs. 1 BGB§ 578 Mietverhältnisse über Grundstücke und RäumeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 578 Abs. 2 BGB§ 578 Mietverhältnisse über Grundstücke und RäumeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 550 S. 1 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtSatz heuristisch gezählt
§ 126b BGB§ 126b TextformechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 229 § 70 EGBGB—ungeprüftParagraf innerhalb eines Artikels (z. B. Art. 246a § 1 EGBGB) — v1 nicht automatisch prüfbar
§ 556d Abs. 2 S. 2 BGB§ 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; Verordnungsermächtigungfalsch zugeordnet HandHand: § 556d Abs. 2 Satz 2 BGB — Das Außerkrafttreten zum 31.12.2029 steht in § 556d Abs. 2 Satz 4; Satz 2 definiert angespannte Wohnungsmärkte. · Automatik: echt — Satz 2 nicht geprüft (Absatz mit Liste)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Haiku 5.5 · high 0 176001

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 22.809 Token · davon Denken: 20.162 · 96,5 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0115 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 33 % · Zitatabzug −150 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k2: zehn statt acht Jahre (altes Recht). k3: verlangt Schriftform für den Neuvertrag, Textformregel nach § 578 BGB n. F. übersehen. k5: Bestätigungsfunktion fehlt, Norm nur vermutet. Viele Zitate auf altem Rechtsstand.

**Vorbemerkung:** Meine Angaben beruhen auf meinem Kenntnisstand (Juni 2026). Ich kann die Rechtslage am 3.11.2026 nicht live prüfen. Bitte vor Verwendung die aktuellen Fassungen auf gesetze-im-internet.de und im Bundesgesetzblatt (BGBl.) abgleichen, besonders bei Fragen 4 und 5.

---

**1. Kleinunternehmerregelung (USt)**

- Der Umsatz des Vorjahres (Gesamtumsatz netto) darf **25.000 €** nicht übersteigen, und der voraussichtliche Umsatz des laufenden Jahres darf **100.000 €** nicht übersteigen: § 19 Abs. 1 Satz 1 UStG.
- Wird im laufenden Jahr die 100.000-€-Grenze überschritten, entfällt die Befreiung ab dem Umsatz, der die Grenze überschreitet: § 19 Abs. 1 Satz 4 UStG.
- Zum Gesamtumsatz zählen auch steuerfreie Umsätze; ausgenommen sind die Umsätze aus Anlagevermögen: § 19 Abs. 3 Satz 1 UStG.
- **Wichtig für die Mandantin:** Die Vermietung des Ladenlokals ist grundsätzlich steuerfrei (§ 4 Nr. 12 Satz 1 Buchst. a UStG), zählt aber voll zum Gesamtumsatz. Die Miete muss daher bei der Grenzprüfung berücksichtigt werden. Optiert sie zur Steuerpflicht (§ 9 Abs. 1 UStG), zählt die Miete ebenfalls mit.

---

**2. Aufbewahrung von Buchungsbelegen und Rechnungen**

- **Buchungsbelege:** 10 Jahre, § 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 Satz 1 AO. Parallel gilt für Kaufleute § 257 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 4 HGB.
- **Rechnungen (Aus- und Eingang):** 10 Jahre, § 14b Abs. 1 Satz 5 UStG.
- **Handels- oder Geschäftsbriefe:** 6 Jahre, § 147 Abs. 1 Nr. 2, 3, Abs. 3 Satz 1 AO (§ 257 Abs. 1 Nr. 2, 3, Abs. 4 HGB).
- **Fristbeginn:** Schluss des Kalenderjahres, in dem der Beleg entstanden ist, § 147 Abs. 4 Satz 1 AO (§ 257 Abs. 5 HGB).
- **Praktisch:** Belege bis einschließlich Entstehungsjahr 2015 dürfen derzeit vernichtet werden. Belege aus 2016 dürfen erst ab 1.1.2027 vernichtet werden. Die Frist läuft nicht ab, solange ein Verfahren anhängig ist (Ablaufhemmung nach § 147 Abs. 3 AO). Vor einer Vernichtung sollte geprüft werden, ob eine Betriebsprüfung oder ein offenes Verfahren besteht.

---

**3. Schriftform beim Gewerberaummietvertrag**

- **Neuer Vertrag mit 5 Jahren Laufzeit:** Die Befristung wirkt nur, wenn die Schriftform eingehalten wird, § 550 Satz 1 BGB i. V. m. § 126 BGB. Erforderlich ist die eigenhändige Unterschrift beider Parteien auf derselben Urkunde (§ 126 Abs. 2 Satz 1 BGB). Elektronische Form genügt nur mit qualifizierter elektronischer Signatur (§ 126 Abs. 3 BGB). Textform (§ 126b BGB) reicht nicht.
- **Alle Vertragsbestandteile** (Nachträge, Anlagen, Änderungen) müssen die Form wahren. Die BGB-Rechtsprechung verlangt die Einheit der Urkunde. Ein konkretes BGH-Aktenzeichen nenne ich hier bewusst nicht. Es sollte vor Verwendung in einer Datenbank verifiziert werden.
- **Bei Formmangel:** Der Vertrag gilt als unbefristet (§ 550 Satz 1 BGB). Die Befristung ist damit unwirksam.
- **Altvertrag von 2023:** Maßgeblich ist die Form zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. § 550 BGB galt 2023 inhaltlich unverändert. Wurde die Schriftform damals eingehalten, wirkt die Befristung weiter. Fehlte sie, gilt das Gleiche wie oben.
- Gewerberaum fällt nicht unter die Wohnraum-Beschränkungen (z. B. § 575 BGB oder die Mietpreisbremse).

---

**4. Mietpreisbremse (Wohnraum)**

- Die Landesverordnungen nach § 556d Abs. 2 BGB sind auf höchstens **fünf Jahre** pro Verordnung begrenzt.
- Die Ermächtigung wurde durch das Gesetz zur Verlängerung 2025 bis **31. Dezember 2029** verlängert. Danach dürfen Landesverordnungen nicht mehr gelten.
- **Zur Gegenprüfung:** Die genauen Satzzahlen in § 556d Abs. 2 BGB und das Enddatum habe ich aus dem Gedächtnis zitiert. Bitte im BGB und BGBl. prüfen.

---

**5. Widerruf im Online-Shop (seit 2026)**

- Die Richtlinie (EU) 2023/2673 hat in der Verbraucherrechte-Richtlinie (2011/83/EU) eine **Widerrufsfunktion** eingeführt (Art. 11a RL 2011/83/EU). Sie gilt ab dem **19. Juni 2026**.
- **Pflicht:** Bei Fernabsatzverträgen, die über eine Online-Oberfläche geschlossen werden, muss eine Funktion bereitgestellt werden, mit der der Verbraucher den Widerruf direkt erklären kann. Üblich ist ein Button mit der Bezeichnung "Vertrag hier widerrufen" oder eine gleichwertig eindeutige Formulierung. Die Funktion muss während der gesamten Widerrufsfrist gut erreichbar sein. Der Verbraucher muss nach dem Absenden unverzüglich eine Bestätigung des Widerrufs auf einem dauerhaften Datenträger erhalten.
- **Deutsche Umsetzung:** Die konkrete Norm im BGB kann ich nicht sicher bestätigen (vermutlich § 356a BGB n. F.). Bitte im BGBl. nachprüfen.
- **Bestehen bleibt:** Widerrufsfrist von 14 Tagen (§ 355 Abs. 2 Satz 1 BGB), Widerrufsbelehrung nach Art. 246a EGBGB und das Muster-Widerrufsformular (Anlage 2 zu Art. 246a EGBGB).
- Nicht zu verwechseln mit dem Kündigungsbutton nach § 312k BGB, der für Dauerschuldverhältnisse gilt.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 19 Abs. 1 S. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtSatz heuristisch gezählt
§ 19 Abs. 1 S. 4 UStG§ 19 Besteuerung der Kleinunternehmerfalsch zugeordnet HandHand: § 19 Abs. 1 Satz 4 UStG — § 19 Abs. 1 UStG hat nur zwei Sätze; Satz 4 gibt es nicht (Abstimmung 03.11. A). · Automatik: nicht_auffindbar — Satz 4 nicht gefunden (Absatz hat nach heuristischer Zählung 2 Satz/Sätze)
§ 19 Abs. 3 S. 1 UStG§ 19 Besteuerung der Kleinunternehmerfalsch zugeordnet HandHand: § 19 Abs. 3 Satz 1 UStG — Für die Gesamtumsatz-Definition zitiert; die steht in § 19 Abs. 2. Abs. 3 S. 1 regelt den Verzicht (alte Nummerierung). · Automatik: echt — Satz heuristisch gezählt
§ 4 S. 1 Nr. 12 a) UStG§ 4 Steuerbefreiungen bei Lieferungen und sonstigen LeistungenechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 9 Abs. 1 UStG§ 9 Verzicht auf SteuerbefreiungenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 14b Abs. 1 S. 5 UStG§ 14b Aufbewahrung von Rechnungenfalsch zugeordnet HandHand: § 14b Abs. 1 Satz 5 UStG — Für zehn Jahre Rechnungsaufbewahrung zitiert; Satz 5 betrifft die Zweijahresfrist für Nichtunternehmer, Satz 1 bestimmt acht Jahre. · Automatik: echt — Satz 5 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 147 Abs. 4 S. 1 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtSatz heuristisch gezählt
§ 257 Abs. 5 HGB§ 257 Aufbewahrung von Unterlagen AufbewahrungsfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 147 Abs. 3 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 550 S. 1 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtSatz heuristisch gezählt
§ 126 BGB§ 126 SchriftformechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 126 Abs. 2 S. 1 BGB§ 126 SchriftformechtSatz heuristisch gezählt
§ 126 Abs. 3 BGB§ 126 SchriftformechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 126b BGB§ 126b TextformechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 550 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 575 BGB§ 575 ZeitmietvertragechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 556d Abs. 2 BGB§ 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; Verordnungsermächtigungfalsch zugeordnet HandHand: § 556d Abs. 2 BGB — Für eine Fünfjahresgrenze je Verordnung zitiert; § 556d Abs. 2 enthält keine solche Grenze mehr. · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Richtlinie (EU) 2023/2673—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 356a BGB§ 356a Elektronische Widerrufsfunktion bei FernabsatzverträgenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 355 Abs. 2 S. 1 BGB§ 355 Widerrufsrecht bei VerbraucherverträgenechtSatz heuristisch gezählt
Art. 246a EGBGBArt. 246a EGBGBechtArtikel nur im Volltext (keine Einzelseite); Absätze nicht automatisch geprüft — Gegenstand von Hand prüfen
§ 312k BGB§ 312k Kündigung von Verbraucherverträgen im elektronischen GeschäftsverkehrechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 Satz 1 AO—falsch zugeordnet HandFür zehn Jahre Aufbewahrung zitiert; § 147 Abs. 3 Satz 1 AO bestimmt für Buchungsbelege (Nr. 4) acht Jahre.
§ 257 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 4 HGB—falsch zugeordnet HandFür zehn Jahre zitiert; § 257 Abs. 4 HGB bestimmt für Buchungsbelege acht Jahre.

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · low 0 93000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 674 Token · davon Denken: 0 · 8,3 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0004 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 78 % · Zitatabzug −75 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k3: Altvertrag unterliege weiterhin der Schriftform – falsch; seit dem Übergang nach Art. 229 § 70 gilt auch dafür die Textform. Übrige Kriterien erfüllt.

**Rechtsstand: 3. November 2026**

1. **Umsatzsteuerliche Kleinunternehmerregelung:** Sie kann die Regelung nutzen, wenn ihr Gesamtumsatz im vorangegangenen Kalenderjahr **25.000 Euro nicht überschritten** hat und im laufenden Kalenderjahr **100.000 Euro nicht überschreitet** (§ 19 Abs. 1 Satz 1 UStG). Im Gründungsjahr gilt die Grenze von **25.000 Euro** (§ 19 Abs. 1 Satz 4 UStG). Die Vermietung ist nur einzubeziehen, soweit sie umsatzsteuerlich steuerbar ist; eine nach § 4 Nr. 12 Buchst. a UStG steuerfreie Grundstücksvermietung zählt nicht zum Gesamtumsatz (§ 19 Abs. 2 Satz 1 UStG).

2. **Buchungsbelege:** Eingangsrechnungen und sonstige Buchungsbelege sind **acht Jahre** aufzubewahren (§ 147 Abs. 1 Nr. 4 und 4a, Abs. 3 Satz 1 AO; § 257 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 4 HGB). Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem der Beleg entstanden ist (§ 147 Abs. 4 Satz 1 AO; § 257 Abs. 5 HGB).

3. **Gewerberaummietvertrag mit fünf Jahren fester Laufzeit:** Für einen neuen Vertrag genügt **Textform**; die Vereinbarung muss die wesentlichen Vertragsbedingungen hinreichend erkennen lassen (§ 578 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Satz 1, § 550 Satz 1 BGB). Wird die Form nicht eingehalten, gilt der Vertrag als auf unbestimmte Zeit geschlossen (§ 550 Satz 1 BGB); eine Kündigung ist dann frühestens zum Ablauf eines Jahres nach Überlassung des Mietraums zulässig (§ 550 Satz 2 BGB). Ein 2023 geschlossener Altvertrag unterliegt weiterhin der früheren **Schriftform**: Die Textformregel gilt für solche Verträge erst ab **1. Januar 2025** (§ 578 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Satz 1, § 578 Abs. 3 BGB). Fehlt beim Altvertrag die Schriftform, gilt ebenfalls § 550 BGB.

4. **Mietpreisbremse für Wohnraum:** Landesverordnungen dürfen höchstens bis **31. Dezember 2029** gelten (§ 556d Abs. 2 Satz 4 BGB).

5. **Widerruf im Online-Shop:** Zusätzlich zur bisherigen Widerrufsinformation muss sie eine **leicht zugängliche, ständig verfügbare und gut sichtbare Online-Widerrufsfunktion** bereitstellen. Verbraucher müssen damit ihre Widerrufsentscheidung durch eine eindeutige Erklärung bestätigen und absenden können; anschließend ist der Eingang unverzüglich auf einem dauerhaften Datenträger zu bestätigen (§ 356a Abs. 1–3 BGB, eingefügt durch Gesetz vom 6. Mai 2026, BGBl. 2026 I Nr. 123).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 19 Abs. 1 S. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtSatz heuristisch gezählt
§ 19 Abs. 1 S. 4 UStG§ 19 Besteuerung der Kleinunternehmerfalsch zugeordnet HandHand: § 19 Abs. 1 Satz 4 UStG — § 19 Abs. 1 UStG hat nur zwei Sätze; Satz 4 gibt es nicht (Abstimmung 03.11. A). · Automatik: nicht_auffindbar — Satz 4 nicht gefunden (Absatz hat nach heuristischer Zählung 2 Satz/Sätze)
§ 4 Nr. 12 a) UStG§ 4 Steuerbefreiungen bei Lieferungen und sonstigen LeistungenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 19 Abs. 2 S. 1 UStG§ 19 Besteuerung der KleinunternehmerechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 147 Abs. 4 S. 1 AO§ 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von UnterlagenechtSatz heuristisch gezählt
§ 257 Abs. 5 HGB§ 257 Aufbewahrung von Unterlagen AufbewahrungsfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 550 S. 1 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtSatz heuristisch gezählt
§ 550 S. 2 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtSatz heuristisch gezählt
§ 578 Abs. 3 BGB§ 578 Mietverhältnisse über Grundstücke und Räumefalsch zugeordnet HandHand: § 578 Abs. 3 BGB — Für die Übergangsregel zum Altvertrag zitiert; § 578 Abs. 3 betrifft Anmietungen durch öffentliche Träger zur Wohnraumversorgung. Übergang: Art. 229 § 70 EGBGB. · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 550 BGB§ 550 Form des MietvertragsechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 556d Abs. 2 S. 4 BGB§ 556d Zulässige Miethöhe bei Mietbeginn; VerordnungsermächtigungechtSatz 4 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 147 Abs. 1 Nr. 4a AO—falsch zugeordnet HandAls Fundstelle für acht Jahre Aufbewahrung von Buchungsbelegen mitzitiert; Nr. 4a betrifft Zollkodex-Unterlagen mit zehn Jahren Frist.

Seitlich wischen für alle Spalten.

Aufgabe DE3 · „Fiktive“ Mängelbeseitigungskosten: Kauf- und Werkvertrag im Vergleich

Aufgabe (Wortlaut an das Modell)

Zwei Mandanten verlangen Schadensersatz statt der Leistung in Höhe der voraussichtlichen Mängelbeseitigungskosten laut Gutachten (jeweils 20.000 € netto zuzüglich 3.800 € Umsatzsteuer). Beide wollen die Mängel vorerst nicht beseitigen lassen.
(a) Käuferin eines gebrauchten Einfamilienhauses: Das Dach ist undicht; die Verkäuferin hatte sich im Kaufvertrag verpflichtet, eventuelle Undichtigkeiten bis zur Übergabe auf eigene Kosten zu beheben, und hat das nicht getan.
(b) Bauherr, dessen Bauunternehmer die Kellerabdichtung eines Neubaus mangelhaft ausgeführt hat (Werkvertrag).

Können beide die nur geschätzten, nicht aufgewendeten Kosten verlangen, und in welcher Höhe? Gibt es dazu eine einheitliche höchstrichterliche Rechtsprechung? Nennen Sie die maßgeblichen Entscheidungen mit Gericht, Datum und Aktenzeichen sowie die Alternativen des Bauherrn.

Goldlösung

Es kommt auf den Vertragstyp an: Kauf ja (BGH V ZR 33/19, 12.03.2021; ohne USt → 20.000 €), Werkvertrag nein (BGH VII ZR 46/17, 22.02.2018; Vorschuss § 637 Abs. 3 BGB oder Minderwert)
Kaufrecht: Der V. Zivilsenat hält daran fest, dass der kaufvertragliche Schadensersatz statt der Leistung (kleiner Schadensersatz) anhand der voraussichtlichen, nicht aufgewendeten Mängelbeseitigungskosten berechnet werden kann (BGH, Urteil vom 12. März 2021 – V ZR 33/19, BGHZ 229, 115). Grund: Anders als der Besteller hat der Käufer keinen Vorschussanspruch; er soll die Beseitigung nicht vorfinanzieren müssen. Ausnahme: Umsatzsteuer nur, wenn und soweit tatsächlich angefallen — also 20.000 €. Werkvertragsrecht: Der VII. Zivilsenat hat die Berechnung nach fiktiven Mängelbeseitigungskosten aufgegeben (BGH, Urteil vom 22. Februar 2018 – VII ZR 46/17). Der Besteller kann den mangelbedingten Minderwert (Vermögensbilanz) verlangen, die tatsächlich aufgewendeten Kosten oder einen Vorschuss für die erforderlichen Aufwendungen (§ 634 Nr. 2, § 637 Abs. 3 BGB). Eine Vorlage an den Großen Senat für Zivilsachen (§ 132 GVG) war nicht nötig, weil der VII. Senat auf die Anfrage des V. Senats vom 13. März 2020 seine Begründung angepasst hat (Beschluss vom 8. Oktober 2020 – VII ARZ 1/20). Es gibt also keine einheitliche Linie über alle Vertragstypen; die Einordnung als Kauf- oder Werkvertrag entscheidet, vor allem wenn die Beseitigungskosten den Minderwert deutlich übersteigen.

Rubrik: k1: Unterscheidet nach Vertragstyp: Kaufrecht fiktive Mängelbeseitigungskosten ja, Werkvertragsrecht nein — die Antwort lautet „es kommt auf den Vertragstyp an“ (Gewicht 2) · k2: Kaufrecht: BGH, Urteil vom 12. März 2021 – V ZR 33/19, korrekt mit Datum und Aktenzeichen (Gewicht 2) · k3: Werkvertrag: BGH, Urteil vom 22. Februar 2018 – VII ZR 46/17, korrekt mit Datum und Aktenzeichen (Gewicht 2) · k4: Umsatzsteuer nur, wenn und soweit sie tatsächlich angefallen ist — Käufer erhält 20.000 €, nicht 23.800 € (Gewicht 1) · k5: Werkvertrag: Alternativen Vorschuss (§ 637 Abs. 3 BGB) bzw. Ersatz tatsächlich aufgewendeter Kosten oder Minderwert (Gewicht 1) · k6: Keine Vorlage an den Großen Senat nötig: VII. Senat hat auf die Anfrage seine Begründung angepasst (Beschluss vom 8. Oktober 2020 – VII ARZ 1/20) bzw. die Divergenz ist durch den fehlenden Vorschussanspruch des Käufers begründet (Gewicht 1)

Kriterien (Gewicht)

  • k1 (2): Unterscheidet nach Vertragstyp: Kaufrecht fiktive Mängelbeseitigungskosten ja, Werkvertragsrecht nein — die Antwort lautet „es kommt auf den Vertragstyp an“
  • k2 (2): Kaufrecht: BGH, Urteil vom 12. März 2021 – V ZR 33/19, korrekt mit Datum und Aktenzeichen
  • k3 (2): Werkvertrag: BGH, Urteil vom 22. Februar 2018 – VII ZR 46/17, korrekt mit Datum und Aktenzeichen
  • k4 (1): Umsatzsteuer nur, wenn und soweit sie tatsächlich angefallen ist — Käufer erhält 20.000 €, nicht 23.800 €
  • k5 (1): Werkvertrag: Alternativen Vorschuss (§ 637 Abs. 3 BGB) bzw. Ersatz tatsächlich aufgewendeter Kosten oder Minderwert
  • k6 (1): Keine Vorlage an den Großen Senat nötig: VII. Senat hat auf die Anfrage seine Begründung angepasst (Beschluss vom 8. Oktober 2020 – VII ARZ 1/20) bzw. die Divergenz ist durch den fehlenden Vorschussanspruch des Käufers begründet

Antworten (10)

Claude Opus 5.5 · medium 95 210020

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 4.863 Token · davon Denken: 2.377 · 45,4 s · geschätzte Kosten ≈ 0,10 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ k6 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt; Datenbank-Prüfhinweis ohne Fachperson zählt nicht.

# Fiktive Mängelbeseitigungskosten: Kauf- und Werkvertrag im Vergleich

**Kurzantwort:** Die Käuferin (a) kann die geschätzten Kosten verlangen, aber nur netto, also 20.000 €. Der Bauherr (b) kann sie als Schadensersatz nicht verlangen. Die Rechtsprechung ist nach Vertragstyp gespalten, wurde aber bewusst nicht dem Großen Senat vorgelegt.

## (a) Käuferin (Kaufrecht)

**Anspruchsgrundlage:** §§ 437 Nr. 3, 280 Abs. 1, 3, 281 BGB.

**Ergebnis:** Der Käufer kann im Rahmen des kleinen Schadensersatzes statt der Leistung die voraussichtlichen, nicht aufgewendeten Mängelbeseitigungskosten verlangen. Ob er den Mangel tatsächlich beseitigen lässt, ist unerheblich.

**Maßgebliche Entscheidung:** BGH (V. ZS), Urteil vom 12.03.2021 – V ZR 33/19.
- Der Sachverhalt ist nahezu identisch: undichtes Dach, Verkäuferin hatte sich zur Beseitigung bis zur Übergabe verpflichtet.
- Vorausgegangen sind:
  - BGH, Beschluss vom 13.03.2020 – V ZR 33/19: Anfrage an den VII. ZS nach § 132 Abs. 3 GVG.
  - BGH, Beschluss vom 08.10.2020 – VII ARZ 1/20: Der VII. ZS hält an seiner Rechtsprechung fest.

**Begründung des V. Senats:**
- Dem Käufer steht kein Vorschussanspruch zu.
- Ohne fiktive Abrechnung müsste er die Mängelbeseitigung vorfinanzieren.

**Höhe:**
- **Umsatzsteuer:** Sie ist nur zu ersetzen, wenn und soweit sie tatsächlich angefallen ist (Rechtsgedanke des § 249 Abs. 2 S. 2 BGB). Ersatzfähig sind daher zunächst **20.000 € netto**. Die 3.800 € können erst nach tatsächlicher Durchführung und Zahlung nachgefordert werden. Verjährung beachten, gegebenenfalls Feststellungsantrag stellen.
- **Unverhältnismäßigkeit:** Eine Grenze bilden unverhältnismäßige Kosten (§ 251 Abs. 2 BGB analog; vgl. BGH, Urteil vom 04.04.2014 – V ZR 275/12). Bei einem undichten Dach für 20.000 € dürfte das unproblematisch sein.

## (b) Bauherr (Werkrecht)

**Anspruchsgrundlage:** §§ 634 Nr. 4, 280, 281 BGB.

**Ergebnis:** Der Bauherr kann **keine fiktiven Mängelbeseitigungskosten** verlangen, weder netto noch brutto. Das gilt für Werkverträge ab dem 01.01.2002.

**Maßgebliche Entscheidung:** BGH (VII. ZS), Urteil vom 22.02.2018 – VII ZR 46/17.
- Diese Entscheidung gab die frühere Rechtsprechung auf.
- Bestätigt durch BGH, Beschluss vom 08.10.2020 – VII ARZ 1/20.

**Begründung:**
- Der Schaden liegt nicht in den Beseitigungskosten, solange diese nicht anfallen.
- Eine fiktive Abrechnung führt zur Überkompensation.
- Die Vorfinanzierung ist durch den Vorschussanspruch (§ 637 Abs. 3 BGB) gesichert.

**Alternativen des Bauherrn:**
1. **Vermögensbilanz:** Er kann den mangelbedingten Minderwert des Bauwerks verlangen, also die Differenz zwischen dem Verkehrswert mit und ohne Mangel. Die Höhe kann nach § 287 ZPO geschätzt werden. Bei einer Veräußerung kann er den konkreten Mindererlös ansetzen.
2. **Leistungsdisparität:** Er kann den Schaden nach dem auf den Mangel entfallenden Teil der Vergütung bemessen. Das entspricht der Minderungsberechnung nach § 638 Abs. 3 BGB und erfolgt im Wege der Schätzung. Die fiktiven Beseitigungskosten dürfen dabei nicht einfach übernommen werden.
3. **Vorschuss (§§ 634 Nr. 2, 637 Abs. 3 BGB):** Er kann die voraussichtlichen Kosten **einschließlich Umsatzsteuer** verlangen. Der Betrag ist zweckgebunden und abzurechnen. Das setzt voraus, dass die Beseitigung tatsächlich beabsichtigt ist.
4. **Vorfinanzierung im Rahmen des Schadensersatzes:** Auch nach Wahl des Schadensersatzes kann er einen zweckgebundenen, abzurechnenden Betrag zur Mängelbeseitigung verlangen (VII ZR 46/17).
5. **Abrechnung nach Durchführung:** Nach tatsächlicher Beseitigung kann er die konkret angefallenen Kosten verlangen, als Schadensersatz oder nach § 637 Abs. 1 BGB. Die Umsatzsteuer erhält er nur, wenn er nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist.
6. **Minderung (§§ 634 Nr. 3, 638 BGB).**
7. **Feststellungsklage** auf Ersatz künftiger Mängelbeseitigungskosten, um die Verjährung zu sichern.

Da der Bauherr derzeit nicht beseitigen will, kommen praktisch die Wege 1, 2 und 6 in Betracht, gegebenenfalls kombiniert mit 7.

## Einheitliche Rechtsprechung?

**Nein.** Der V. und der VII. Zivilsenat entscheiden je nach Vertragstyp unterschiedlich. Der V. Senat hat dennoch nicht nach § 132 Abs. 2 GVG den Großen Senat angerufen. Er sieht keine Divergenz in derselben Rechtsfrage, weil die Unterschiede auf den verschiedenen Rechtsbehelfssystemen von Kauf- und Werkrecht beruhen, insbesondere auf dem fehlenden Vorschussanspruch im Kaufrecht (V ZR 33/19, Urteil vom 12.03.2021).

*Hinweis:* Zitierte Randnummern und spätere Folgeentscheidungen sollten vor der Verwendung in Schriftsätzen anhand einer Datenbank (juris/beck-online) verifiziert werden.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 437 Nr. 3 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 Abs. 1 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 Abs. 3 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 281 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 12.03.2021 – V ZR 33/19BGH, 12.03.2021 - V ZR 33/19echtAktenzeichen und Datum passen
BGH, 13.03.2020 – V ZR 33/19BGH, 13.03.2020 - V ZR 33/19echtAktenzeichen und Datum passen
§ 132 Abs. 3 GVG§ 132echtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 249 Abs. 2 S. 2 BGB§ 249 Art und Umfang des SchadensersatzesechtSatz heuristisch gezählt
§ 251 Abs. 2 BGB§ 251 Schadensersatz in Geld ohne FristsetzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 04.04.2014 – V ZR 275/12BGH, 04.04.2014 - V ZR 275/12echtAktenzeichen und Datum passen
§ 634 Nr. 4 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 22.02.2018 – VII ZR 46/17BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17echtAktenzeichen und Datum passen
§ 637 Abs. 3 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 638 Abs. 3 BGB§ 638 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 634 Nr. 2 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
VII ZR 46/17BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17; BGH, 13.12.2017 - VII ZR 46/17nicht auffindbardejure.org findet VII ZR 46/17 nicht eindeutig (Kandidaten: BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17; BGH, 13.12.2017 - VII ZR 46/17)
§ 637 Abs. 1 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 634 Nr. 3 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 638 BGB§ 638 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 132 Abs. 2 GVG§ 132echtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
V ZR 33/19BGH, 12.03.2021 - V ZR 33/19; BGH, 13.03.2020 - V ZR 33/19nicht auffindbardejure.org findet V ZR 33/19 nicht eindeutig (Kandidaten: BGH, 12.03.2021 - V ZR 33/19; BGH, 13.03.2020 - V ZR 33/19)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Opus 5.5 · xhigh 95 260010

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 14.947 Token · davon Denken: 11.505 · 132,4 s · geschätzte Kosten ≈ 0,30 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ k6 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt; Datenbank-Prüfhinweis ohne Fachperson zählt nicht.

# Fiktive Mängelbeseitigungskosten im Kaufrecht und im Werkvertragsrecht

**Kurzantwort:** Nein, beide werden nicht gleich behandelt.

- **(a) Käuferin:** Sie kann die fiktiven Mängelbeseitigungskosten verlangen, aber nur **netto, also 20.000 €**.
- **(b) Bauherr:** Er kann seinen Schaden **nicht** nach fiktiven Mängelbeseitigungskosten bemessen. Ihm bleiben andere Wege (siehe unten).

Eine einheitliche höchstrichterliche Linie gibt es nicht. Der V. und der VII. Zivilsenat des BGH entscheiden je nach Vertragstyp unterschiedlich. Der Große Senat für Zivilsachen wurde nicht angerufen.

---

## (a) Käuferin des gebrauchten Hauses (Kaufrecht)

**Anspruchsgrundlage:** §§ 280 Abs. 1 und 3, 281 Abs. 1 BGB wegen Verletzung der übernommenen Pflicht, das Dach bis zur Übergabe abzudichten. Daneben kommt ggf. § 437 Nr. 3 BGB in Betracht.
- Ein typischer Gewährleistungsausschluss erfasst eine solche gesondert übernommene Beseitigungspflicht regelmäßig nicht.
- Voraussetzung ist eine erfolglose Fristsetzung, sofern sie nicht nach § 281 Abs. 2 BGB entbehrlich ist.

**Maßgebliche Entscheidung:** BGH, Urteil vom **12.03.2021 – V ZR 33/19**. Der Sachverhalt ist nahezu identisch: Kauf einer Eigentumswohnung, der Verkäufer hatte sich verpflichtet, Feuchtigkeit auf eigene Kosten zu beseitigen.
- Der kleine Schadensersatz nach § 437 Nr. 3, §§ 280, 281 Abs. 1 BGB kann **weiterhin** anhand der voraussichtlich erforderlichen, aber nicht aufgewendeten („fiktiven") Mängelbeseitigungskosten bemessen werden.
- Die Käuferin muss den Betrag nicht zur Mängelbeseitigung verwenden (Dispositionsfreiheit).
- Tragendes Argument: Im Kaufrecht gibt es **keinen Vorschussanspruch** wie im Werkvertragsrecht (§ 637 Abs. 3 BGB). Ohne fiktive Abrechnung müsste der Käufer die Beseitigung vorfinanzieren.

**Höhe:**
- **20.000 € netto.** Umsatzsteuer ist nur zu ersetzen, wenn und soweit sie tatsächlich anfällt (Rechtsgedanke des § 249 Abs. 2 Satz 2 BGB).
- Lässt die Käuferin später sanieren, kann sie die Umsatzsteuer nachfordern. Zur Sicherung gegen Verjährung empfiehlt sich ein Feststellungsantrag für Umsatzsteuer und etwaige Mehrkosten.

**Grenze:** Unverhältnismäßige Beseitigungskosten werden nicht ersetzt (§ 251 Abs. 2 Satz 1 BGB).
- Als Anhaltspunkt gilt: Die Kosten übersteigen den Verkehrswert in mangelfreiem Zustand oder 200 % des mangelbedingten Minderwerts (BGH, Urteil vom **04.04.2014 – V ZR 275/12**).
- Bei 20.000 € für ein Dach dürfte diese Grenze regelmäßig nicht erreicht sein.

---

## (b) Bauherr (Werkvertrag)

**Maßgebliche Entscheidung:** BGH, Urteil vom **22.02.2018 – VII ZR 46/17**. Damit hat der VII. Senat seine frühere Rechtsprechung ausdrücklich aufgegeben, für Verträge ab dem 01.01.2002.
- Ein Besteller, der das Werk behält und den Mangel nicht beseitigen lässt, kann den kleinen Schadensersatz (§ 634 Nr. 4, §§ 280, 281 BGB) **nicht** nach fiktiven Mängelbeseitigungskosten bemessen.
- Begründung: Das führe zu einer Überkompensation. Der Vorschussanspruch nach § 637 Abs. 3 BGB löse das Vorfinanzierungsproblem.

Die 23.800 € (und ebenso die 20.000 € netto) kann der Bauherr also nicht als fiktiven Schaden verlangen.

**Alternativen des Bauherrn (Leitsätze von VII ZR 46/17):**

1. **Vermögensbilanz:** Er verlangt die Differenz zwischen dem hypothetischen Wert des Hauses ohne Mangel und dem tatsächlichen Wert mit Mangel. Dafür ist regelmäßig ein Wertgutachten nötig.
2. **Mindererlös bei Verkauf:** Veräußert er das Haus unsaniert, kann er den konkreten mangelbedingten Mindererlös ersetzt verlangen.
3. **Schätzung anhand der Vergütung:** In Anlehnung an § 634 Nr. 3, § 638 BGB wird der Minderwert ausgehend von der vereinbarten Vergütung geschätzt (§ 287 ZPO). Maßstab ist die Störung des Äquivalenzverhältnisses.
4. **Minderung** nach § 634 Nr. 3, § 638 BGB.
5. **Wenn er doch sanieren lässt:**
   - **Vorschuss** nach § 634 Nr. 2, § 637 Abs. 3 BGB in Höhe der voraussichtlichen Kosten, grundsätzlich **inklusive Umsatzsteuer**, sofern er nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist.
     - Der Vorschuss ist zweckgebunden und abzurechnen.
     - Er setzt einen **Beseitigungswillen** voraus und passt daher derzeit nicht.
     - Nach VII ZR 46/17 bleibt der Vorschuss auch dann möglich, wenn bereits Schadensersatz statt der Leistung verlangt wurde (keine Sperre durch § 281 Abs. 4 BGB insoweit).
   - **Ersatz der tatsächlich aufgewendeten Kosten**, als Schadensersatz oder nach § 637 Abs. 1 BGB.
   - **Befreiung** von eingegangenen Verbindlichkeiten, bevor die Kosten bezahlt sind.
6. **Rücktritt bzw. großer Schadensersatz**, wenn der Mangel nicht unerheblich ist (§ 323 Abs. 5 Satz 2, § 281 Abs. 1 Satz 3 BGB). Bei einem Neubau ist das meist wirtschaftlich unpraktikabel.
7. **Ersatz von Mangelfolgeschäden**, z. B. Feuchtigkeitsschäden am Inventar, nach § 280 Abs. 1 BGB.

**Verjährung:** fünf Jahre ab Abnahme (§ 634a Abs. 1 Nr. 2 BGB). Für spätere Sanierungskosten sollte ggf. ein Feststellungsantrag gestellt werden.

---

## Keine einheitliche Rechtsprechung: der Verfahrensgang

| Datum | Entscheidung | Inhalt |
|---|---|---|
| 22.02.2018 | BGH VII ZR 46/17 | Aufgabe der fiktiven Abrechnung im Werkvertragsrecht |
| 13.03.2020 | BGH V ZR 33/19 (Anfragebeschluss, § 132 Abs. 3 GVG) | V. Senat fragt an, ob der VII. Senat an seiner Auffassung festhält |
| 08.10.2020 | BGH VII ARZ 1/20 | VII. Senat hält fest und stützt sich auf werkvertragliche Besonderheiten, v. a. den Vorschussanspruch |
| 12.03.2021 | BGH V ZR 33/19 (Urteil) | Fiktive Kosten im Kaufrecht zulässig; mangels Divergenz keine Vorlage an den Großen Senat (§ 132 Abs. 2 GVG) |

Im **Deliktsrecht** (VI. Zivilsenat) bleibt die fiktive Abrechnung nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB ebenfalls zulässig, ohne nicht angefallene Umsatzsteuer (§ 249 Abs. 2 Satz 2 BGB).

**Ergebnis:** Die Senate sind sich nur insoweit einig, dass die Frage vom Vertragstyp abhängt. In der Sache bleibt es gespalten:
- **Kaufrecht:** fiktive Kosten ja, netto.
- **Werkvertragsrecht:** fiktive Kosten nein.

**Hinweis:** Dieser Stand beruht auf meinem Wissensstand. Bitte prüfen Sie in juris oder beck-online, ob neuere Entscheidungen oder gesetzgeberische Änderungen hinzugekommen sind. Achten Sie in der Praxis außerdem auf die Einordnung des Vertrags: Ein Bauträgervertrag folgt hinsichtlich der Bauleistung Werkvertragsrecht. Dann gilt die Linie des VII. Senats.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 280 Abs. 1 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 Abs. 3 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 281 Abs. 1 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 437 Nr. 3 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 281 Abs. 2 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 12.03.2021 – V ZR 33/19BGH, 12.03.2021 - V ZR 33/19echtAktenzeichen und Datum passen
§ 280 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 637 Abs. 3 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 249 Abs. 2 S. 2 BGB§ 249 Art und Umfang des SchadensersatzesechtSatz heuristisch gezählt
§ 251 Abs. 2 S. 1 BGB§ 251 Schadensersatz in Geld ohne FristsetzungechtSatz heuristisch gezählt
BGH, 04.04.2014 – V ZR 275/12BGH, 04.04.2014 - V ZR 275/12echtAktenzeichen und Datum passen
BGH, 22.02.2018 – VII ZR 46/17BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17echtAktenzeichen und Datum passen
§ 281 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
VII ZR 46/17BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17; BGH, 13.12.2017 - VII ZR 46/17nicht auffindbardejure.org findet VII ZR 46/17 nicht eindeutig (Kandidaten: BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17; BGH, 13.12.2017 - VII ZR 46/17)
§ 634 Nr. 3 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 638 BGB§ 638 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 634 Nr. 2 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 281 Abs. 4 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 637 Abs. 1 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 323 Abs. 5 S. 2 BGB§ 323 Rücktritt wegen nicht oder nicht vertragsgemäß erbrachter LeistungechtSatz heuristisch gezählt
§ 281 Abs. 1 S. 3 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtSatz heuristisch gezählt
§ 634a Abs. 1 Nr. 2 BGB§ 634a Verjährung der MängelansprücheechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 13.03.2020 – V ZR 33/19BGH, 13.03.2020 - V ZR 33/19echtAktenzeichen und Datum passen
§ 132 Abs. 3 GVG§ 132echtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 132 Abs. 2 GVG§ 132echtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 249 Abs. 2 S. 1 BGB§ 249 Art und Umfang des SchadensersatzesechtSatz heuristisch gezählt

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Astra · xhigh 84 140000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 3.442 Token · davon Denken: 2.588 · 114,5 s · geschätzte Kosten ≈ 0,18 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ k6 ✗ · Kriterien-Anteil 89 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k6: nennt Anfrage und VII ARZ 1/20 („bestätigte“), sagt aber nicht, dass keine Vorlage an den Großen Senat nötig war, und nennt keinen Grund (angepasste Begründung bzw. fehlender Vorschussanspruch).

**Die Käuferin kann grundsätzlich 20.000 € verlangen; der Bauherr kann seinen Schadensersatz nicht anhand bloß geschätzter Mängelbeseitigungskosten berechnen.** Vorausgesetzt sind jeweils die übrigen Anspruchsvoraussetzungen, insbesondere eine erfolglos gesetzte erforderliche Frist zur Nacherfüllung oder deren Entbehrlichkeit.

**(a) Kauf des gebrauchten Hauses:** Nach **§§ 437 Nr. 3, 280 Abs. 1 und 3, 281 BGB** kann die Käuferin den „kleinen Schadensersatz“ anhand der voraussichtlich erforderlichen Mängelbeseitigungskosten bemessen, auch wenn sie nicht reparieren lässt. Die Verpflichtung der Verkäuferin, Undichtigkeiten bis zur Übergabe zu beheben, macht den geschilderten Kaufvertrag nicht zum Werkvertrag.

Damit sind grundsätzlich **20.000 € netto** ersatzfähig, sofern die Kosten erforderlich und nicht unverhältnismäßig sind. Die **3.800 € Umsatzsteuer** können erst verlangt werden, wenn und soweit sie tatsächlich anfallen; maßgeblich ist der Rechtsgedanke des **§ 249 Abs. 2 Satz 2 BGB**.

Maßgebliche Entscheidung: **BGH, Urteil vom 12. März 2021 – V ZR 33/19**.

**(b) Mangelhafter Neubau aufgrund eines Werkvertrags:** Nach **§§ 634 Nr. 4, 280 Abs. 1 und 3, 281 BGB** darf der Besteller, der das Werk behält und den Mangel nicht beseitigen lässt, seinen Schaden **nicht nach fiktiven Mängelbeseitigungskosten** berechnen. Das Gutachten rechtfertigt deshalb als solches weder einen Schadensersatz von **20.000 €** noch von **23.800 €**. Ein anderweitig berechneter Schaden bleibt ersatzfähig.

Maßgebliche Entscheidung: **BGH, Urteil vom 22. Februar 2018 – VII ZR 46/17**, unter Aufgabe der früheren Rechtsprechung.

Dem Bauherrn stehen insbesondere folgende Alternativen offen:

- **Schadensersatz nach dem mangelbedingten Minderwert:** Er kann die Wertdifferenz zwischen mangelfreiem und mangelhaftem Objekt zugrunde legen; bei einem Verkauf gegebenenfalls den mangelbedingten Mindererlös. Möglich ist auch eine Schätzung anhand der vereinbarten Vergütung und der durch den Mangel gestörten Gleichwertigkeit von Leistung und Gegenleistung.
- **Minderung der Vergütung** nach **§§ 634 Nr. 3, 638 BGB**.
- **Bei beabsichtigter Mängelbeseitigung:** ein zweckgebundener, abzurechnender **Kostenvorschuss nach §§ 634 Nr. 2, 637 Abs. 3 BGB**. Dieser kann hier **23.800 € brutto** betragen, wenn Umsatzsteuer voraussichtlich anfällt und kein Vorsteuerabzug besteht. Erforderlich ist tatsächliche Beseitigungsabsicht; ein frei verfügbarer Geldersatz ist der Vorschuss nicht.
- **Bei durchgeführter Mängelbeseitigung:** Ersatz der tatsächlich erforderlichen Aufwendungen, insbesondere nach **§ 637 Abs. 1 BGB** oder als Schadensersatz.

**Eine vertragsübergreifend einheitliche Berechnungsmethode besteht somit nicht.** Die unterschiedliche Behandlung ist höchstrichterlich geklärt: Auf den **Anfragebeschluss des BGH vom 13. März 2020 – V ZR 33/19** bestätigte der VII. Zivilsenat mit **Beschluss vom 8. Oktober 2020 – VII ARZ 1/20** seine werkvertragliche Rechtsprechung. Anschließend hielt der V. Zivilsenat mit dem Urteil vom 12. März 2021 ausdrücklich an der Ersatzfähigkeit fiktiver Mängelbeseitigungskosten im Kaufrecht fest.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 437 Nr. 3 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 Abs. 1 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 Abs. 3 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 281 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 249 Abs. 2 S. 2 BGB§ 249 Art und Umfang des SchadensersatzesechtSatz heuristisch gezählt
BGH, 12.03.2021 – V ZR 33/19BGH, 12.03.2021 - V ZR 33/19echtAktenzeichen und Datum passen
§ 634 Nr. 4 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 22.02.2018 – VII ZR 46/17BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17echtAktenzeichen und Datum passen
§ 634 Nr. 3 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 638 BGB§ 638 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 634 Nr. 2 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 637 Abs. 3 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 637 Abs. 1 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 13.03.2020 – V ZR 33/19BGH, 13.03.2020 - V ZR 33/19echtAktenzeichen und Datum passen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Sonnet 5.5 · low 3 221000

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 5.138 Token · davon Denken: 2.910 · 38,3 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0531 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✗ k2 ✗ k3 ✓ k4 ✗ k5 ✓ k6 ✗ · Kriterien-Anteil 33 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Behauptet eine einheitliche Linie gegen fiktive Kosten auch im Kaufrecht; Käuferin bekäme danach keine 20.000 €. Werkvertragsteil (VII ZR 46/17, Alternativen) richtig.

# Ergebnis in Kürze

In beiden Fällen können die nur geschätzten, nicht aufgewendeten Mängelbeseitigungskosten **nicht** als Schadensersatz statt der Leistung verlangt werden, und die Umsatzsteuer schon gar nicht. Seit 2018 (Werkvertrag) und 2021 (Kaufvertrag) ist die höchstrichterliche Rechtsprechung insoweit einheitlich. Ein Anspruch auf 23.800 € oder auf 20.000 € netto besteht deshalb nicht. Maßgeblich sind der tatsächlich entstandene Aufwand oder der Minderwert.

## Maßgebliche Entscheidungen

- **BGH, Urt. v. 22.02.2018 – VII ZR 46/17** (Werkvertrag, §§ 634 Nr. 4, 280, 281 BGB). Der VII. Senat hat seine frühere Rechtsprechung aufgegeben. Der Besteller kann den Schaden nicht nach den fiktiven Mängelbeseitigungskosten bemessen, weil das zu einer Überkompensation führen kann (Verstoß gegen das Bereicherungsverbot). Der Schaden bemisst sich nach der Wertdifferenz (mangelhaftes gegenüber mangelfreiem Werk) oder nach den tatsächlich aufgewendeten Kosten. Alternativ kommt der Vorschuss nach § 637 Abs. 3 BGB in Betracht. Die Mängelbeseitigungskosten dürfen als Schätzgrundlage für den Minderwert dienen (§ 287 ZPO).
- **BGH, Urt. v. 12.03.2021 – V ZR 33/19** (Grundstückskauf, §§ 437 Nr. 3, 280, 281 BGB). Der V. Senat überträgt diese Linie auf das Kaufrecht. Fiktive Kosten sind nicht ersatzfähig. Der Schaden bemisst sich nach dem Minderwert, bei Behebung nach den tatsächlichen Kosten. Einen Vorschussanspruch kennt das Kaufrecht nicht.
- **BGH, Urt. v. 22.07.2010 – VII ZR 176/09**. Umsatzsteuer ist nur ersatzfähig, wenn sie tatsächlich angefallen ist (§ 249 Abs. 2 Satz 2 BGB).

Bitte prüfen Sie Daten und Aktenzeichen vor einer Verwendung im Schriftsatz anhand der Originalentscheidungen nach.

## (a) Käuferin des Einfamilienhauses

- Der Anspruch geht auf Schadensersatz statt der Leistung (§§ 280 Abs. 1, 3, 281 BGB). Der Schaden ist der Minderwert oder der tatsächliche Reparaturaufwand.
- Die Beseitigungsabrede macht die Reparatur zur vertraglichen Leistungspflicht. Der Anspruch läuft damit dogmatisch eher über die Nichterfüllung dieser Pflicht als über das Mängelrecht. Zu dieser Konstellation kenne ich keine gesicherte Entscheidung. Die Begründung des BGH (Überkompensation) trägt aber ebenso hier. Rechnen Sie mit derselben Behandlung. Hier besteht Prüfungsbedarf.
- Umsatzsteuer ist ohne tatsächliche Reparatur nicht ersatzfähig (§ 249 Abs. 2 Satz 2 BGB).
- Möglich ist stattdessen die **Minderung** (§§ 437 Nr. 2, 441 BGB). Sie wird nach dem Wertverhältnis berechnet und kann geschätzt werden (§ 441 Abs. 3 BGB). Gezahlter Kaufpreis wird erstattet (§ 441 Abs. 4 BGB).
- Zudem bleibt der Schadensersatz in Höhe der später tatsächlich anfallenden Kosten, brutto bei Rechnung mit Umsatzsteuer, wenn die Käuferin doch saniert.

## (b) Bauherr

**Höhe:** Ersatzfähig ist der durch Gutachten oder Schätzung belegte Minderwert, der mit den Mängelbeseitigungskosten korrelieren kann, aber nicht muss. Umsatzsteuer fällt ohne Sanierung nicht an.

**Alternativen des Bauherrn:**
1. **Kostenvorschuss** (§§ 634 Nr. 2, 637 Abs. 3 BGB) für die voraussichtlichen Kosten. Er umfasst nach h. M. die Umsatzsteuer, ist aber zweckgebunden und abzurechnen. Voraussetzung ist eine Fristsetzung. Der Bauherr muss grundsätzlich sanieren wollen.
2. **Minderung** (§§ 634 Nr. 3, 638 BGB), nach Wertverhältnis oder geschätzt (§ 638 Abs. 3 BGB).
3. **Kleiner Schadensersatz** nach dem Minderwert (§§ 634 Nr. 4, 280, 281 BGB).
4. **Großer Schadensersatz** (Rückabwicklung), nur bei nicht unerheblicher Pflichtverletzung (§ 281 Abs. 1 Satz 3 BGB).
5. **Leistungsverweigerungs- und Zurückbehaltungsrecht** gegenüber dem Werklohn, grundsätzlich in Höhe des Doppelten der Beseitigungskosten (§ 641 Abs. 3 BGB). Zudem ist die **Aufrechnung** mit dem Schadensersatzanspruch möglich.
6. **Selbstvornahme** mit Aufwendungsersatz (§ 637 Abs. 1 BGB) nach Fristsetzung, oder Schadensersatz in Höhe der tatsächlichen Kosten, jeweils mit Umsatzsteuer, sobald diese anfällt.

**Praxishinweis:** Wer nicht sanieren will, sollte Minderung bzw. Minderwert geltend machen und diesen sachverständig belegen. Wer sanieren will, sollte den Vorschuss wählen.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
BGH, 22.02.2018 – VII ZR 46/17BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17echtAktenzeichen und Datum passen
§ 634 Nr. 4 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 281 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 637 Abs. 3 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 12.03.2021 – V ZR 33/19BGH, 12.03.2021 - V ZR 33/19falsch zugeordnet HandHand: BGH, Urt. v. 12.03.2021 – V ZR 33/19 — Als Übertragung der Werkvertragslinie auf das Kaufrecht angeführt; der V. Senat hielt gerade an der Bemessung nach fiktiven Mängelbeseitigungskosten fest. · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen
§ 437 Nr. 3 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 22.07.2010 – VII ZR 176/09BGH, 22.07.2010 - VII ZR 176/09echtAktenzeichen und Datum passen
§ 249 Abs. 2 S. 2 BGB§ 249 Art und Umfang des SchadensersatzesechtSatz heuristisch gezählt
§ 280 Abs. 1 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 Abs. 3 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 437 Nr. 2 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 441 BGB§ 441 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 441 Abs. 3 BGB§ 441 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 441 Abs. 4 BGB§ 441 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 634 Nr. 2 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 634 Nr. 3 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 638 BGB§ 638 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 638 Abs. 3 BGB§ 638 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 281 Abs. 1 S. 3 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtSatz heuristisch gezählt
§ 641 Abs. 3 BGB§ 641 Fälligkeit der VergütungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 637 Abs. 1 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Sol · medium 95 140000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.319 Token · davon Denken: 516 · 43,5 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0149 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ k6 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt; kein Hinweis.

**Die Ansprüche unterscheiden sich: Die Käuferin kann grundsätzlich 20.000 € verlangen; der Bauherr kann seinen Schadensersatz nicht anhand der lediglich geschätzten Mängelbeseitigungskosten berechnen.** Vorausgesetzt sind jeweils die übrigen Haftungsvoraussetzungen, insbesondere eine erfolglos gesetzte angemessene Frist, soweit diese nicht entbehrlich ist.

**(a) Käuferin des gebrauchten Hauses**

Beim Immobilienkauf darf der kleine Schadensersatz statt der Leistung anhand der **voraussichtlichen, noch nicht aufgewendeten Mängelbeseitigungskosten** berechnet werden. Eine tatsächliche Beseitigungsabsicht ist nicht erforderlich. Das gilt auch bei einer kaufvertraglich übernommenen Verpflichtung der Verkäuferin zur Mängelbeseitigung.

Maßgeblich ist **BGH, Urteil vom 12. März 2021 – V ZR 33/19**, auf Grundlage von **§§ 437 Nr. 3, 280 Abs. 1 und 3, 281 BGB**.

Die Käuferin kann daher grundsätzlich **20.000 € netto** verlangen. Die **3.800 € Umsatzsteuer** sind erst ersatzfähig, wenn und soweit sie tatsächlich anfallen; der BGH wendet insoweit den Rechtsgedanken des **§ 249 Abs. 2 Satz 2 BGB** an.

**(b) Bauherr beim Werkvertrag**

Der Bauherr darf bei Beibehaltung des mangelhaften Werks seinen Schadensersatz **nicht nach fiktiven Mängelbeseitigungskosten** bemessen. Das hat der BGH unter Aufgabe seiner früheren Rechtsprechung entschieden: **BGH, Urteil vom 22. Februar 2018 – VII ZR 46/17**, zu **§§ 634 Nr. 4, 280, 281 BGB**.

Er kann deshalb auf der vorgetragenen Berechnungsgrundlage **weder die 20.000 € noch die 3.800 € Umsatzsteuer** verlangen. Das bedeutet allerdings nicht, dass ihm kein Schaden entstanden ist. Ihm stehen insbesondere folgende Wege offen:

- **Schadensersatz nach dem mangelbedingten Minderwert** des Bauwerks. Dieser kann unter den vom BGH erläuterten Voraussetzungen anhand der vereinbarten Vergütung geschätzt werden.
- **Minderung der Vergütung** nach **§§ 634 Nr. 3, 638 BGB**.
- Bei tatsächlicher Mängelbeseitigung: Ersatz der **erforderlichen aufgewendeten Kosten**, einschließlich tatsächlich angefallener, nicht als Vorsteuer abziehbarer Umsatzsteuer.
- Bei beabsichtigter Selbstvornahme: ein **abzurechnender Kostenvorschuss** nach **§§ 634 Nr. 2, 637 Abs. 3 BGB**. Dieser setzt eine Beseitigungsabsicht voraus; er ist kein frei verwendbarer Schadensersatz. Solange der Bauherr die Mängel nicht beseitigen lassen will, kann er diesen Weg nicht nutzen.

**Keine einheitliche Berechnung für Kauf- und Werkverträge**

Es bestehen unterschiedliche höchstrichterliche Regeln für beide Vertragstypen. Der V. Zivilsenat hat die werkvertragliche Rechtsprechung ausdrücklich nicht auf das Kaufrecht übertragen. Ein wesentlicher Grund ist, dass dem Käufer ein dem **§ 637 Abs. 3 BGB** entsprechender gesetzlicher Vorschussanspruch fehlt.

Den Unterschied klärten **BGH, Beschluss vom 13. März 2020 – V ZR 33/19** (Anfrage) und **BGH, Beschluss vom 8. Oktober 2020 – VII ARZ 1/20** (Antwort). Eine Entscheidung des Großen Senats war nicht erforderlich.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
BGH, 12.03.2021 – V ZR 33/19BGH, 12.03.2021 - V ZR 33/19echtAktenzeichen und Datum passen
§ 437 Nr. 3 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 Abs. 1 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 Abs. 3 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 281 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 249 Abs. 2 S. 2 BGB§ 249 Art und Umfang des SchadensersatzesechtSatz heuristisch gezählt
BGH, 22.02.2018 – VII ZR 46/17BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17echtAktenzeichen und Datum passen
§ 634 Nr. 4 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 634 Nr. 3 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 638 BGB§ 638 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 634 Nr. 2 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 637 Abs. 3 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 13.03.2020 – V ZR 33/19BGH, 13.03.2020 - V ZR 33/19echtAktenzeichen und Datum passen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · high 84 80000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 2.042 Token · davon Denken: 1.531 · 23,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0011 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ k6 ✗ · Kriterien-Anteil 89 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k6 fehlt: nichts zur Anfrage/VII ARZ 1/20 oder zur Begründung der Divergenz über den fehlenden Vorschussanspruch.

**(a) Käuferin des Einfamilienhauses:** Grundsätzlich ja: Sie kann den Schadensersatz anhand der voraussichtlichen Mängelbeseitigungskosten berechnen, obwohl sie das Dach zunächst nicht reparieren lässt. Bei den genannten Beträgen sind das **20.000 €**, nicht 23.800 €: Die Umsatzsteuer ist nach § 249 Abs. 2 Satz 2 BGB nur zu ersetzen, soweit sie tatsächlich angefallen ist. Voraussetzung ist, dass die Käuferin die Ansprüche wegen der unterbliebenen Reparatur nach den vertraglichen und gesetzlichen Voraussetzungen verlangen kann, insbesondere nach Fristsetzung gemäß § 281 BGB, soweit diese nicht entbehrlich ist.

Maßgeblich ist **BGH, Urteil vom 12. März 2021 – V ZR 33/19**. Danach kann ein Grundstückskäufer seinen Schaden weiterhin nach den voraussichtlichen Mängelbeseitigungskosten bemessen.

**(b) Bauherr:** Nein. Für den Werkvertrag kann er die nur geschätzten, nicht aufgewendeten Mängelbeseitigungskosten nicht als Schadensersatz statt der Leistung verlangen – also weder 20.000 € netto noch 23.800 € brutto. Maßgeblich ist **BGH, Urteil vom 22. Februar 2018 – VII ZR 46/17** zu §§ 634 Nr. 4, 280, 281 BGB.

Dem Bauherrn bleiben insbesondere diese Wege:

- **Minderung des Werts:** Er kann den Schaden nach der Differenz zwischen dem Wert des mangelhaften Werks und dem Wert des mangelfreien Werks berechnen.
- **Selbst beseitigen lassen:** Nach Vorliegen der Voraussetzungen des § 637 BGB kann er die Mängel beseitigen lassen und Ersatz der tatsächlich entstandenen erforderlichen Kosten verlangen.
- **Kostenvorschuss verlangen:** Bei beabsichtigter Selbstvornahme kann er nach § 637 Abs. 3 BGB einen Vorschuss verlangen und muss anschließend über dessen Verwendung abrechnen.

**Eine einheitliche Rechtsprechung für beide Verträge gibt es daher nicht.** Der BGH lässt die Berechnung nach geschätzten Kosten beim Grundstückskauf zu, hat sie für den Werkvertrag aber aufgegeben. Umsatzsteuer ist auch bei einer später gewählten Reparatur nur zu ersetzen, soweit sie tatsächlich anfällt.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 249 Abs. 2 S. 2 BGB§ 249 Art und Umfang des SchadensersatzesechtSatz heuristisch gezählt
§ 281 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 12.03.2021 – V ZR 33/19BGH, 12.03.2021 - V ZR 33/19echtAktenzeichen und Datum passen
BGH, 22.02.2018 – VII ZR 46/17BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17echtAktenzeichen und Datum passen
§ 634 Nr. 4 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 637 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 637 Abs. 3 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Fable 5.1 · high 95 260010

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 7.852 Token · davon Denken: 4.717 · 94,5 s · geschätzte Kosten ≈ 0,40 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ k6 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt; kein Hinweis auf anwaltliche Beratung.

## Kurzantwort

Nein – die beiden Fälle sind unterschiedlich zu beurteilen, und es gibt dazu **keine einheitliche BGH-Rechtsprechung**, sondern eine bewusst aufrechterhaltene Divergenz zwischen dem VII. Zivilsenat (Werkvertragsrecht) und dem V. Zivilsenat (Kaufrecht):

| | (a) Käuferin (Kaufrecht) | (b) Bauherr (Werkvertragsrecht) |
|---|---|---|
| Fiktive Mängelbeseitigungskosten als Schadensersatz statt der Leistung? | **Ja** | **Nein** |
| Höhe | 20.000 € netto; USt (3.800 €) erst, wenn sie tatsächlich anfällt | – (Schaden nur nach Minderwert; sonst Alternativen unten) |

## (a) Käuferin des gebrauchten Hauses

**Anspruchsgrundlage:** § 437 Nr. 3, §§ 280 Abs. 1, 3, 281 Abs. 1 BGB (kleiner Schadensersatz). Die Verpflichtung der Verkäuferin, Undichtigkeiten bis zur Übergabe zu beheben, ist eine Beschaffenheitsvereinbarung (§ 434 BGB) bzw. begründet jedenfalls einen Sachmangel, sodass ein etwaiger Gewährleistungsausschluss insoweit nicht greift (§ 444 BGB bzw. Vorrang der Beschaffenheitsvereinbarung). Eine Fristsetzung ist erforderlich, soweit nicht nach § 281 Abs. 2 BGB entbehrlich.

**Maßgebliche Entscheidung: BGH, Urteil vom 12.03.2021 – V ZR 33/19** (BGHZ 229, 115; Sachverhalt nahezu identisch: Verkäufer hatte sich im Kaufvertrag zur Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden verpflichtet). Leitsätze sinngemäß:
- Der Käufer kann seinen Schaden auch nach den **voraussichtlichen („fiktiven") Mängelbeseitigungskosten** bemessen, unabhängig davon, ob er die Mängel beseitigen lässt (Festhalten an BGH, Urteil vom 04.04.2014 – V ZR 275/12).
- **Umsatzsteuer** ist nur ersatzfähig, wenn und soweit sie tatsächlich angefallen ist (§ 249 Abs. 2 S. 2 BGB analog). → Die Mandantin kann daher **20.000 € netto** verlangen, die 3.800 € erst nach Durchführung der Sanierung (ggf. Feststellungsantrag).
- Grenze: Unverhältnismäßigkeit (§ 251 Abs. 2 BGB analog bzw. Rechtsgedanke § 439 Abs. 4 BGB), insbesondere wenn die Kosten den Verkehrswert bzw. den mangelbedingten Minderwert erheblich übersteigen – bei einem undichten Dach regelmäßig unproblematisch.

**Verfahrensgeschichte, die die fehlende Einheitlichkeit belegt:**
- BGH, Beschluss vom 13.03.2020 – V ZR 33/19: Anfrage des V. Senats beim VII. Senat (§ 132 Abs. 3 GVG), ob dieser an seiner Rechtsprechung festhält.
- BGH, Beschluss vom 08.10.2020 – VII ARZ 1/20: Der VII. Senat hält an seiner Rechtsprechung fest, stellt aber klar, dass sie auf den **Besonderheiten des Werkvertragsrechts** beruht (insbesondere Vorschussanspruch § 637 Abs. 3 BGB) und daher eine Vorlage an den Großen Senat für Zivilsachen nicht erforderlich ist. Damit bleibt es bei der Spaltung: Kaufrecht ja, Werkvertragsrecht nein.

## (b) Bauherr (Werkvertrag)

**Maßgebliche Entscheidung: BGH, Urteil vom 22.02.2018 – VII ZR 46/17** (BGHZ 218, 1; Aufgabe der früheren Rechtsprechung für ab dem 01.01.2002 geschlossene Verträge). Kernaussagen:
1. Der Besteller, der das Werk behält und den Mangel **nicht** beseitigen lässt, kann seinen Schadensersatz statt der Leistung (§ 634 Nr. 4, §§ 280, 281 BGB) **nicht nach fiktiven Mängelbeseitigungskosten** bemessen. Begründung: Überkompensation; der Mangel ist nur ein Vermögensschaden in Höhe des Minderwerts, solange nicht saniert wird.
2. Der Schaden ist dann nach der **Vermögensdifferenz** (Wert des Werks mit/ohne Mangel) zu bemessen; Schätzung nach § 287 ZPO, wobei sich das Gericht am **mangelbedingten Minderwert** oder – in Anlehnung an die Minderung (§ 638 Abs. 3 BGB) – am Vergütungsanteil orientieren kann, der dem Mangel entspricht. Ist das Werk veräußert, ist die Differenz zwischen erzieltem und hypothetischem mangelfreien Erlös maßgeblich.

Bestätigt u.a. durch BGH, Urteil vom 21.06.2018 – VII ZR 173/16 (zugleich zur Architektenhaftung), und BGH, Beschluss vom 08.10.2020 – VII ARZ 1/20.

→ Der Bauherr kann die geschätzten 20.000 €/23.800 € **nicht** als Schadensersatz statt der Leistung verlangen, solange er nicht saniert.

**Alternativen des Bauherrn** (nach VII ZR 46/17):
1. **Kostenvorschuss, § 634 Nr. 2, § 637 Abs. 3 BGB:** In Höhe der voraussichtlichen Kosten **einschließlich Umsatzsteuer** (23.800 €), weil sie bei Durchführung anfällt; zweckgebunden, nach Durchführung abzurechnen (Rückzahlung nicht verbrauchter Beträge). Der BGH hat ausdrücklich entschieden, dass der Vorschuss **auch dann noch verlangt werden kann, wenn zuvor Schadensersatz statt der Leistung verlangt wurde** – § 281 Abs. 4 BGB steht nicht entgegen (VII ZR 46/17, Leitsatz 5). Dies ist praktisch der nächstliegende Weg, wenn der Mandant nur „vorerst" nicht sanieren will.
2. **Selbstvornahme und Ersatz der tatsächlichen Kosten:** Lässt er den Mangel beseitigen, sind die aufgewendeten Kosten (inkl. USt) als Schadensersatz zu ersetzen (§ 634 Nr. 4, §§ 280, 281 BGB) oder als Aufwendungsersatz (§ 637 Abs. 1 BGB); vor Bezahlung kann er **Freistellung** von den eingegangenen Verbindlichkeiten verlangen.
3. **Schadensersatz nach Minderwert** (Differenzhypothese, s.o.) oder **Minderung** (§ 634 Nr. 3, § 638 BGB) – wenn er dauerhaft mit dem Mangel leben will.
4. Bei späterem **Verkauf** des Hauses: Ersatz des mangelbedingten Mindererlöses.

Hinweis: Dasselbe gilt für Ansprüche gegen einen bauüberwachenden Architekten (kein fiktiver Kostenersatz; stattdessen zweckgebundener, abzurechnender Vorfinanzierungsbetrag, VII ZR 46/17; VII ZR 173/16), falls ein solcher mithaftet.

## Fazit

- Käuferin (a): 20.000 € netto durchsetzbar, USt nur bei tatsächlichem Anfall (BGH, 12.03.2021 – V ZR 33/19).
- Bauherr (b): keine fiktiven Kosten als Schadensersatz (BGH, 22.02.2018 – VII ZR 46/17); empfehlenswert ist der Vorschussanspruch nach § 637 Abs. 3 BGB über 23.800 € mit Abrechnungspflicht.
- Die Divergenz der Senate ist höchstrichterlich bewusst bestätigt (BGH, 08.10.2020 – VII ARZ 1/20); eine Entscheidung des Großen Senats liegt nicht vor.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 280 Abs. 1 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 Abs. 3 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 281 Abs. 1 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 434 BGB§ 434 SachmangelechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 444 BGB§ 444 HaftungsausschlussechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 281 Abs. 2 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 12.03.2021 – V ZR 33/19BGH, 12.03.2021 - V ZR 33/19echtAktenzeichen und Datum passen; Fundstelle BGHZ 229, 115 bestätigt
BGH, 04.04.2014 – V ZR 275/12BGH, 04.04.2014 - V ZR 275/12echtAktenzeichen und Datum passen
§ 249 Abs. 2 S. 2 BGB§ 249 Art und Umfang des SchadensersatzesechtSatz heuristisch gezählt
§ 251 Abs. 2 BGB§ 251 Schadensersatz in Geld ohne FristsetzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 439 Abs. 4 BGB§ 439 NacherfüllungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 13.03.2020 – V ZR 33/19BGH, 13.03.2020 - V ZR 33/19echtAktenzeichen und Datum passen
§ 132 Abs. 3 GVG§ 132echtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 637 Abs. 3 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 22.02.2018 – VII ZR 46/17BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17echtAktenzeichen und Datum passen; Fundstelle BGHZ 218, 1 bestätigt
§ 280 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 281 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 638 Abs. 3 BGB§ 638 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 21.06.2018 – VII ZR 173/16BGH, 21.06.2018 - VII ZR 173/16echtAktenzeichen und Datum passen
VII ZR 46/17BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17; BGH, 13.12.2017 - VII ZR 46/17nicht auffindbardejure.org findet VII ZR 46/17 nicht eindeutig (Kandidaten: BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17; BGH, 13.12.2017 - VII ZR 46/17)
§ 634 Nr. 2 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 281 Abs. 4 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 637 Abs. 1 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 634 Nr. 3 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 638 BGB§ 638 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
VII ZR 173/16BGH, 21.06.2018 - VII ZR 173/16echtAktenzeichen passen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Terra · xhigh 84 100000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 2.066 Token · davon Denken: 1.441 · 31,4 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0112 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ k6 ✗ · Kriterien-Anteil 89 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k6: nennt Anfrage und VII ARZ 1/20, sagt aber weder, dass keine Vorlage an den Großen Senat nötig war, noch warum (angepasste Begründung bzw. fehlender Vorschussanspruch).

**(a) Die Käuferin kann grundsätzlich 20.000 € verlangen; der Bauherr kann seinen Schadensersatz nicht anhand der geschätzten Mängelbeseitigungskosten berechnen.**

Bei der Käuferin richtet sich der Anspruch nach §§ 437 Nr. 3, 280 Abs. 1 und 3, 281 BGB. Der Bundesgerichtshof lässt im **Kaufrecht** zu, den Schadensersatz statt der Leistung anhand der voraussichtlichen Mängelbeseitigungskosten zu bemessen, auch wenn die Käuferin die Reparatur zunächst nicht durchführen lässt. Die Umsatzsteuer kann sie insoweit erst verlangen, wenn sie tatsächlich anfällt; derzeit sind es daher **20.000 €**. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Verkäuferin erfolglos eine angemessene Frist zur Nacherfüllung erhalten hat oder eine Fristsetzung entbehrlich war.

Maßgeblich ist **BGH, Urteil vom 12. März 2021 – V ZR 33/19**. Die vertragliche Zusage der Verkäuferin, die Undichtigkeiten zu beheben, ist dabei auch im Hinblick auf einen etwaigen Gewährleistungsausschluss von Bedeutung.

**(b) Im Werkvertragsrecht** kann der Bauherr seinen Schadensersatz statt der Leistung nach §§ 634 Nr. 4, 280 Abs. 1 und 3, 281 BGB nicht mit den bloß geschätzten Reparaturkosten von 20.000 € oder 23.800 € beziffern. Das entschied der **BGH, Urteil vom 22. Februar 2018 – VII ZR 46/17**.

Der Bauherr hat insbesondere folgende Alternativen:

- Er kann den **mangelbedingten Minderwert** des Bauwerks als Schaden geltend machen. Dessen Höhe lässt sich aus den Angaben nicht bestimmen.
- Lässt er den Mangel tatsächlich beseitigen, kann er unter den gesetzlichen Voraussetzungen die **tatsächlich erforderlichen Kosten** als Schaden verlangen; Umsatzsteuer gehört dazu, soweit sie tatsächlich anfällt.
- Er kann nach **§ 637 Abs. 3 BGB einen Vorschuss** für eine beabsichtigte Selbstvornahme verlangen. Dafür muss ihm das Selbstvornahmerecht zustehen, grundsätzlich nach erfolgloser angemessener Frist zur Nacherfüllung. Der Vorschuss ist später über die tatsächlichen Kosten abzurechnen; ein Überschuss ist zurückzuzahlen.
- Daneben kommt eine **Minderung der Vergütung** nach §§ 634 Nr. 3, 638 BGB in Betracht.

Eine einheitliche höchstrichterliche Lösung für beide Vertragstypen gibt es somit nicht. Der V. Zivilsenat hat die unterschiedliche Behandlung nach einer Anfrage an den VII. Zivilsenat bestätigt; dessen Antwort erging durch **Beschluss vom 8. Oktober 2020 – VII ARZ 1/20**.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 437 Nr. 3 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 Abs. 1 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 Abs. 3 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 281 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 12.03.2021 – V ZR 33/19BGH, 12.03.2021 - V ZR 33/19echtAktenzeichen und Datum passen
§ 634 Nr. 4 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 22.02.2018 – VII ZR 46/17BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17echtAktenzeichen und Datum passen
§ 637 Abs. 3 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 634 Nr. 3 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 638 BGB§ 638 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Haiku 5.5 · high 0 343000

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 30.549 Token · davon Denken: 27.242 · 121,9 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0154 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✗ k2 ✗ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✓ k6 ✗ · Kriterien-Anteil 22 % · Zitatabzug −75 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Hält fiktive Kosten in beiden Fällen für ersatzfähig, nennt keine Kaufrechtsentscheidung und zitiert VII ZR 46/17 für das Gegenteil; keine Ausführung zur Vorlagefrage. „Ersetzt keine Recherche“ ist kein Beratungshinweis.

## Kurzantwort

- **Ja, beide können die geschätzten Kosten grundsätzlich verlangen**, auch ohne Mängelbeseitigung. Die Höhe richtet sich nach dem Gutachten, sofern die Voraussetzungen des § 281 BGB erfüllt sind (insbesondere Fristsetzung).
- **Nettobetrag: 20.000 €.** Die 3.800 € Umsatzsteuer sind nach der Rechtsprechung nur ersatzfähig, wenn sie tatsächlich anfallen (§ 249 Abs. 2 S. 2 BGB, entsprechend angewandt). Solange nicht saniert und nicht abgerechnet wird, fallen keine 3.800 € an.
- **Rechtsprechung:** Im Werkvertragsrecht (Fall b) ist die fiktive Abrechnung weitgehend gefestigt. Im Kaufrecht (Fall a) ist die Linie weniger klar. Die Aktenzeichen unten sind aus dem Gedächtnis angegeben und vor Verwendung in juris oder beck-online zu prüfen.

## (a) Käuferin: Gebrauchtes Einfamilienhaus

**Anspruchsgrundlage:** §§ 280 Abs. 1, 3, 281 BGB aus der Verpflichtung im Kaufvertrag, Undichtigkeiten bis zur Übergabe zu beheben. Die Reparaturpflicht ist eine vertragliche Leistungspflicht (vgl. § 433 Abs. 1 S. 2 BGB). Parallel kommt Kaufrecht in Betracht: §§ 434, 437 Nr. 3, 280, 281 BGB, wenn die Übergabe bereits erfolgt ist und der Mangel bei Gefahrübergang (§ 446 S. 1 BGB) vorlag.

**Voraussetzungen:**
- Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung (§ 281 Abs. 1 S. 1 BGB), sofern nicht Entbehrlichkeit nach § 281 Abs. 2 BGB vorliegt. Ob die Käuferin bereits eine Frist gesetzt hat, ist der wichtigste Prüfpunkt.
- Erhebliche Pflichtverletzung (§ 281 Abs. 1 S. 3 BGB). Bei einem undichten Dach dürfte dies gegeben sein.
- Verschulden wird vermutet (§ 280 Abs. 1 S. 2 BGB).
- **Haftungsausschluss prüfen:** Ein Gewährleistungsausschluss („gekauft wie besehen“) betrifft die Sachmängelhaftung, nicht ohne Weiteres die ausdrückliche Reparaturzusage. Die Kenntnis der Käuferin bei Vertragsschluss (§ 442 BGB) und Arglist (§ 444 BGB) sind zu prüfen.

**Höhe:** Der Schaden ist das Erfüllungsinteresse, also die Kosten der geschuldeten Reparatur. Da die Verkäuferin eine Herstellung schuldete, ist der Schadensmaßstab eng an die Werkvertragslogik angelehnt. Fiktive Kosten können auf Grundlage des Gutachtens geschätzt werden (§ 287 ZPO). Eine Minderwertberechnung ist im Kaufrecht ebenfalls möglich; bei Sachmängeln wird der Schaden dort häufig als Wertdifferenz bestimmt. Für die Abgrenzung zwischen kleinem und großem Schadensersatz ist § 281 Abs. 1 S. 3 BGB zu beachten.

**Verjährung:** Für den Reparaturanspruch aus dem Vertrag gilt möglicherweise die Regelverjährung (§§ 195, 199 BGB, drei Jahre). Für Sachmängelansprüche gilt § 438 Abs. 1 Nr. 2 lit. b BGB (fünf Jahre bei Bauwerken). Die Abgrenzung ist zu prüfen.

## (b) Bauherr: Mangelhafte Kellerabdichtung

**Anspruchsgrundlage:** §§ 634 Nr. 4, 280 Abs. 1, 3, 281 BGB.

**Voraussetzungen:**
- Abnahme (§ 640 BGB). Ohne Abnahme gelten andere Regeln, insbesondere Erfüllungsanspruch und Kündigung nach § 648 BGB.
- Fristsetzung zur Nacherfüllung (§ 281 Abs. 1 S. 1 BGB i.V.m. § 635 BGB). Der Unternehmer hat ein Nacherfüllungsrecht. Ohne Frist entsteht kein Schadensersatzanspruch.
- Verschulden wird vermutet (§ 280 Abs. 1 S. 2 BGB).

**Höhe:** 20.000 € netto. Die Umsatzsteuer wird nur ersetzt, wenn und soweit sie tatsächlich anfällt (§ 249 Abs. 2 S. 2 BGB, entsprechend angewandt). Ist der Bauherr vorsteuerabzugsberechtigt, ist ohnehin nur der Nettobetrag maßgeblich.

**Alternativen des Bauherrn:**

1. **Nacherfüllung** (§ 634 Nr. 1, § 635 BGB): Der Unternehmer saniert kostenfrei. Dies ist der Regelweg.
2. **Selbstvornahme mit Aufwendungsersatz** (§ 634 Nr. 2, § 637 Abs. 1 BGB): Nach Fristsetzung. Abrechnung nach tatsächlichen Kosten.
3. **Kostenvorschuss** (§ 637 Abs. 3 BGB): Anspruch auf die voraussichtlich erforderlichen Kosten, mit späterer Abrechnung. Ob und in welchem Umfang die Umsatzsteuer enthalten ist, ist gesondert zu prüfen.
4. **Minderung** (§ 634 Nr. 3, § 638 BGB): Herabsetzung der Vergütung nach dem Minderwert. Fristsetzung ist grundsätzlich erforderlich (§ 638 Abs. 1 BGB).
5. **Zurückbehaltung der Vergütung** (§ 641 Abs. 3 BGB): Bei noch offener Vergütung kann der Bauherr bis zum Dreifachen der voraussichtlichen Mängelbeseitigungskosten zurückbehalten. Dies ist oft das wirksamste Druckmittel.
6. **Rücktritt** (§ 634 Nr. 3, § 323 BGB): Bei einer Kellerabdichtung praktisch kaum sinnvoll.
7. **Schadensersatz statt der Leistung** (§ 634 Nr. 4 BGB): Der vorliegende Fall.

**Verjährung:** Fünf Jahre ab Abnahme (§ 634a Abs. 1 Nr. 2 BGB). Verhandlungen hemmen die Verjährung (§ 203 BGB).

## Rechtsprechung

- **Werkvertrag:** BGH, Urteil vom 22.02.2018 – VII ZR 46/17. Die Entscheidung betrifft die fiktive Abrechnung von Mängelbeseitigungskosten und die Umsatzsteuer. Bitte Fundstelle und Aussage prüfen. Die Grundsätze (Dispositionsfreiheit des Bestellers, Schätzung nach § 287 ZPO, Umsatzsteuer nur bei Anfall) sind in der Literatur und Rechtsprechung im Wesentlichen anerkannt.
- **Kaufrecht:** Für die fiktive Abrechnung bei gebrauchten Immobilien kann ich kein Aktenzeichen mit ausreichender Sicherheit nennen. Hier sollte gezielt in juris recherchiert werden, insbesondere zu Kaufrecht und Minderwert.

## Praktische Hinweise

- **Schadenminderungspflicht (§ 254 Abs. 2 BGB):** Ein undichtes Dach kann Folgeschäden verursachen (Feuchtigkeit, Schimmel, Dämmung). Diese Folgeschäden könnten nicht erstattungsfähig sein. Die Mandantin/der Mandant sollte über das Risiko des Abwartens aufgeklärt werden.
- **Beweissicherung:** Ein selbständiges Beweisverfahren (§ 485 ZPO) sichert das Gutachten gerichtsfest.
- **Frist:** Ohne wirksame Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung scheitert der Anspruch in beiden Fällen.
- **Vorteilsausgleich:** Verbessert die Sanierung den Zustand (z. B. neues Dach statt altem), kann ein Abzug „neu für alt“ in Betracht kommen.

*Hinweis: Diese Einschätzung beruht auf dem Stand meines Wissens und ersetzt keine Recherche in den Originalquellen. Die Aktenzeichen und Fundstellen sind vor einer Verwendung in einem Schriftsatz zu verifizieren.*
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 281 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 249 Abs. 2 S. 2 BGB§ 249 Art und Umfang des SchadensersatzesechtSatz heuristisch gezählt
§ 280 Abs. 1 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 Abs. 3 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 433 Abs. 1 S. 2 BGB§ 433 Vertragstypische Pflichten beim KaufvertragechtSatz heuristisch gezählt
§ 434 BGB§ 434 SachmangelechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 437 Nr. 3 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 446 S. 1 BGB§ 446 Gefahr- und LastenübergangechtSatz heuristisch gezählt
§ 281 Abs. 1 S. 1 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtSatz heuristisch gezählt
§ 281 Abs. 2 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 281 Abs. 1 S. 3 BGB§ 281 Schadensersatz statt der Leistung wegen nicht oder nicht wie geschuldet erbrachter LeistungechtSatz heuristisch gezählt
§ 280 Abs. 1 S. 2 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtSatz heuristisch gezählt
§ 442 BGB§ 442 Kenntnis des KäufersechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 444 BGB§ 444 HaftungsausschlussechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 195 BGB§ 195 Regelmäßige VerjährungsfristechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 199 BGB§ 199 Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist und VerjährungshöchstfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 438 Abs. 1 Nr. 2 b) BGB§ 438 Verjährung der Mängelansprüchefalsch zugeordnet HandHand: § 438 Abs. 1 Nr. 2 lit. b BGB — Fünf Jahre bei einem Bauwerk regelt § 438 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a; Buchst. b betrifft für ein Bauwerk verwendete Sachen. · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 634 Nr. 4 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 640 BGB§ 640 AbnahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 648 BGB§ 648 Kündigungsrecht des BestellersechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 635 BGB§ 635 NacherfüllungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 634 Nr. 1 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 634 Nr. 2 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 637 Abs. 1 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 637 Abs. 3 BGB§ 637 SelbstvornahmeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 634 Nr. 3 BGB§ 634 Rechte des Bestellers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 638 BGB§ 638 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 638 Abs. 1 BGB§ 638 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 641 Abs. 3 BGB§ 641 Fälligkeit der Vergütungfalsch zugeordnet HandHand: § 641 Abs. 3 BGB — Zitiert für ein Zurückbehaltungsrecht bis zum Dreifachen; geltende Fassung: in der Regel das Doppelte der Beseitigungskosten. · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 323 BGB§ 323 Rücktritt wegen nicht oder nicht vertragsgemäß erbrachter LeistungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 634a Abs. 1 Nr. 2 BGB§ 634a Verjährung der MängelansprücheechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 203 BGB§ 203 Hemmung der Verjährung bei VerhandlungenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 22.02.2018 – VII ZR 46/17BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17falsch zugeordnet HandHand: BGH, Urteil vom 22.02.2018 – VII ZR 46/17 — Als Beleg für eine gefestigte fiktive Abrechnung im Werkvertragsrecht angeführt; die Entscheidung hat die fiktive Abrechnung gerade aufgegeben. · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen
§ 254 Abs. 2 BGB§ 254 MitverschuldenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 485 ZPO§ 485 ZulässigkeitechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · low 0 41000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 660 Token · davon Denken: 0 · 7,5 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0004 $

Kriterien: k1 ✗ k2 ✗ k3 ✓ k4 ✗ k5 ✗ k6 ✗ · Kriterien-Anteil 22 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Verneint den Anspruch der Käuferin unter Berufung auf V ZR 33/19 (Gegenteil richtig). Beim Werkvertrag fehlt der Vorschuss nach § 637 Abs. 3; Vorlagefrage nicht behandelt.

**(a) Käuferin des gebrauchten Hauses:** Sie kann die geschätzten Mängelbeseitigungskosten nicht als Schadensersatz statt der Leistung verlangen, solange sie den Mangel nicht beseitigt hat. Nach dem für Kaufverträge maßgeblichen Urteil des BGH vom **12. März 2021 – V ZR 33/19** darf der Käufer den Schaden nicht mehr fiktiv anhand der voraussichtlichen Reparaturkosten berechnen. Die vertragliche Zusage, Undichtigkeiten bis zur Übergabe auf eigene Kosten zu beheben, ändert daran für den verlangten Schadensersatz statt der Leistung nichts. Behebt die Käuferin das Dach, kann sie grundsätzlich die tatsächlich angefallenen Kosten ersetzt verlangen. Alternativ kommt eine Minderung in Betracht; sie richtet sich nach dem Verhältnis des tatsächlichen Werts der mangelhaften Sache zum Wert bei Mangelfreiheit (§§ 437 Nr. 2, 441 Abs. 3 BGB), nicht automatisch nach den geschätzten Reparaturkosten.

**(b) Bauherr:** Auch er kann die geschätzten, nicht aufgewendeten Kosten nicht als kleinen Schadensersatz statt der Leistung verlangen. Der BGH hat diese Berechnung für Werkverträge aufgegeben: **BGH, Urteil vom 22. Februar 2018 – VII ZR 46/17**. Lässt der Bauherr die Abdichtung reparieren, kann er stattdessen grundsätzlich die tatsächlich erforderlichen Mängelbeseitigungskosten geltend machen. Solange er nicht repariert, kann er seinen Schaden anhand der **Differenz zwischen dem hypothetischen Wert des Werks ohne Mangel und seinem tatsächlichen Wert mit Mangel** berechnen lassen. Diese Wertdifferenz ist gegebenenfalls sachverständig festzustellen und muss nicht den geschätzten Reparaturkosten entsprechen.

**Umsatzsteuer:** In beiden Fällen ist Umsatzsteuer nur ersatzfähig, soweit sie tatsächlich angefallen ist (§ 249 Abs. 2 Satz 2 BGB). Bei noch nicht ausgeführten Arbeiten sind daher von den genannten Beträgen **20.000 € netto**, nicht zusätzlich **3.800 € Umsatzsteuer**, der Ausgangspunkt. Auch die 20.000 € sind aber keine automatisch geschuldete Pauschale: Im Kaufrecht scheidet ihre fiktive Geltendmachung als Schadensersatz statt der Leistung aus; im Werkvertragsrecht kommt es ohne Reparatur auf die Wertdifferenz an.

**Keine einheitliche höchstrichterliche Rechtsprechung:** Die Ergebnisse unterscheiden sich. Im Werkvertragsrecht lässt der BGH dem Bauherrn die Wertdifferenzberechnung; im Kaufrecht hat er die fiktive Berechnung der Mängelbeseitigungskosten als Schadensersatz statt der Leistung ebenfalls ausgeschlossen, aber mit einer eigenständigen kaufrechtlichen Begründung. Maßgeblich sind **BGH, Urteil vom 22. Februar 2018 – VII ZR 46/17** (Werkvertrag) und **BGH, Urteil vom 12. März 2021 – V ZR 33/19** (Kaufvertrag).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
BGH, 12.03.2021 – V ZR 33/19BGH, 12.03.2021 - V ZR 33/19falsch zugeordnet HandHand: BGH, Urteil vom 12. März 2021 – V ZR 33/19 — Für den Ausschluss fiktiver Kosten im Kaufrecht angeführt; das Urteil lässt die Bemessung nach voraussichtlichen Mängelbeseitigungskosten im Kaufrecht ausdrücklich weiter zu. · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen
§ 437 Nr. 2 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 441 Abs. 3 BGB§ 441 MinderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 22.02.2018 – VII ZR 46/17BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17echtAktenzeichen und Datum passen
§ 249 Abs. 2 S. 2 BGB§ 249 Art und Umfang des SchadensersatzesechtSatz heuristisch gezählt

Seitlich wischen für alle Spalten.

Aufgabe DE4 · Fangfrage: angeblicher Mindestschadensersatz nach dem BGH-Scraping-Urteil Fangfrage

Aufgabe (Wortlaut an das Modell)

Mein Mandant war vom Facebook-Datenleck betroffen (Scraping, Veröffentlichung der Daten im April 2021). Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 18. November 2024 – VI ZR 10/24 – steht jedem Betroffenen ein pauschaler Mindestschadensersatz von 1.000 Euro zu, ohne dass er irgendetwas darlegen muss. Bitte bestätigen Sie das kurz und beziffern Sie den Anspruch meines Mandanten, der zusätzlich seit dem Leck Angst vor Betrugsanrufen hat. Nennen Sie die tragenden Vorschriften und Entscheidungen.

Goldlösung

Prämisse falsch: kein pauschaler Mindestbetrag; bloßer Kontrollverlust kann Schaden sein, Größenordnung rund 100 €; mehr nur bei dargelegten weiteren Beeinträchtigungen
Der BGH hat im Leitentscheidungsverfahren (Bestimmung nach § 552b ZPO am 31.10.2024) mit Urteil vom 18. November 2024 – VI ZR 10/24 – entschieden: Auch der bloße und kurzzeitige Verlust der Kontrolle über eigene personenbezogene Daten infolge eines DSGVO-Verstoßes kann ein immaterieller Schaden im Sinne von Art. 82 Abs. 1 DSGVO sein; eine konkrete missbräuchliche Verwendung oder sonstige spürbare negative Folgen sind nicht nötig. Für den bloßen Kontrollverlust sei es rechtlich nicht zu beanstanden, den Ausgleich in einer Größenordnung von 100 € zu bemessen (§ 287 ZPO). Weist der Kläger darüber hinausgehende psychische Beeinträchtigungen nach, kann mehr angemessen sein. Einen pauschalen Mindestschadensersatz von 1.000 € ohne Darlegung gibt es nicht; der Kläger muss seine Betroffenheit und den Kontrollverlust darlegen. Die Sache wurde teilweise an das OLG Köln zurückverwiesen. EuGH-Linie: Der bloße Verstoß begründet keinen Anspruch, eine Erheblichkeitsschwelle gibt es aber nicht (Urteil vom 4. Mai 2023, C-300/21); die Befürchtung eines Missbrauchs kann für sich ein immaterieller Schaden sein (Urteil vom 14. Dezember 2023, C-340/21).

Rubrik: k1: Weist die Prämisse zurück: Der BGH hat keinen pauschalen Mindestschadensersatz von 1.000 € ohne Darlegung festgelegt (Gewicht 3) · k2: Bloßer, auch kurzzeitiger Kontrollverlust kann immaterieller Schaden im Sinne von Art. 82 Abs. 1 DSGVO sein, ohne konkreten Missbrauch oder weitere spürbare Folgen (Gewicht 2) · k3: Für den bloßen Kontrollverlust hält der BGH eine Größenordnung von rund 100 € für rechtlich nicht zu beanstanden (Schätzung nach § 287 ZPO) (Gewicht 2) · k4: Darüber hinausgehende psychische Beeinträchtigungen (z. B. Angst vor Missbrauch) können einen höheren Betrag tragen, müssen aber dargelegt werden; Betroffenheit/Kontrollverlust ist darzulegen (Gewicht 1) · k5: Bloßer DSGVO-Verstoß genügt nicht, aber keine Erheblichkeitsschwelle (EuGH C-300/21) bzw. Befürchtung kann Schaden sein (EuGH C-340/21) — mindestens eines korrekt (Gewicht 1)

Kriterien (Gewicht)

  • k1 (3): Weist die Prämisse zurück: Der BGH hat keinen pauschalen Mindestschadensersatz von 1.000 € ohne Darlegung festgelegt
  • k2 (2): Bloßer, auch kurzzeitiger Kontrollverlust kann immaterieller Schaden im Sinne von Art. 82 Abs. 1 DSGVO sein, ohne konkreten Missbrauch oder weitere spürbare Folgen
  • k3 (2): Für den bloßen Kontrollverlust hält der BGH eine Größenordnung von rund 100 € für rechtlich nicht zu beanstanden (Schätzung nach § 287 ZPO)
  • k4 (1): Darüber hinausgehende psychische Beeinträchtigungen (z. B. Angst vor Missbrauch) können einen höheren Betrag tragen, müssen aber dargelegt werden; Betroffenheit/Kontrollverlust ist darzulegen
  • k5 (1): Bloßer DSGVO-Verstoß genügt nicht, aber keine Erheblichkeitsschwelle (EuGH C-300/21) bzw. Befürchtung kann Schaden sein (EuGH C-340/21) — mindestens eines korrekt

Antworten (10)

Claude Opus 5.5 · medium 95 700010

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 2.947 Token · davon Denken: 771 · 28,4 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0616 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt. Nur Aufforderung, die Fundstellen zu prüfen; kein Hinweis im Sinne der Regel.

# Die Prämisse trifft nicht zu

Der BGH hat im Urteil vom 18.11.2024 – VI ZR 10/24 (erstes Leitentscheidungsverfahren nach § 552b ZPO) **keinen pauschalen Mindestschadensersatz von 1.000 € ohne Darlegungslast** zugesprochen. Die Aussagen des Urteils:

1. **Kontrollverlust als Schaden:** Schon der bloße, auch kurzzeitige Verlust der Kontrolle über die eigenen personenbezogenen Daten kann ein immaterieller Schaden im Sinne von Art. 82 Abs. 1 DSGVO sein. Eine konkrete missbräuchliche Verwendung oder sonstige spürbare negative Folgen sind nicht erforderlich.
2. **Darlegungs- und Beweislast bleibt:** Der Kläger muss darlegen und beweisen, dass ein Verstoß gegen die DSGVO vorliegt, dass gerade *seine* Daten betroffen sind (also der Kontrollverlust bei ihm eingetreten ist) und dass beides ursächlich zusammenhängt.
3. **Höhe:** Für den bloßen Kontrollverlust hat der BGH einen Betrag **in der Größenordnung von 100 €** als nicht zu beanstanden bezeichnet. Die Höhe schätzt das Tatgericht nach § 287 ZPO. Die 1.000 € entsprechen dem, was Kläger in diesen Verfahren typischerweise eingeklagt haben, nicht dem, was der BGH als Maßstab gesetzt hat.
4. **Feststellungsantrag:** Ein Antrag auf Feststellung der Ersatzpflicht für künftige Schäden (§ 256 Abs. 1 ZPO) ist wegen der Möglichkeit künftiger Schäden zulässig und kann begründet sein.

# Bezifferung für Ihren Mandanten

- **Sockel Kontrollverlust:** etwa 100 €, sofern seine Betroffenheit nachgewiesen ist, z. B. durch einen Abgleich mit dem Leak-Datensatz oder eine Auskunft nach Art. 15 DSGVO.
- **Erhöhung wegen Angst vor Betrugsanrufen:** Möglich ist sie grundsätzlich, denn auch die begründete Befürchtung eines Missbrauchs kann ein Schaden sein (EuGH C-340/21). Sie erfordert aber einen **individuellen, konkreten Vortrag** und gegebenenfalls Beweis, etwa durch Parteianhörung. Dazu gehören:
  - Art, Häufigkeit und Zeitpunkt der Anrufe oder SMS,
  - konkrete Auswirkungen, z. B. Verhaltensänderungen oder psychische Belastung.

  Formelhafte Textbausteine, wie sie in den Massenverfahren üblich waren, haben die Instanzgerichte regelmäßig nicht genügen lassen.

- **Realistische Spanne:** ohne substantiierten Zusatzvortrag rund 100 €. Mit gut belegten zusätzlichen Beeinträchtigungen ist ein moderat höherer Betrag denkbar, der im Ermessen des Tatgerichts liegt. Eine verlässliche Zahl lässt sich nicht nennen.
- **Kein Strafschadensersatz:** Der Ersatz hat nur Ausgleichsfunktion. Die Schwere des Verstoßes erhöht den Betrag nicht (EuGH C-741/21).

# Tragende Normen und Entscheidungen

**Normen**
- Art. 82 Abs. 1 DSGVO (Anspruchsgrundlage)
- Art. 5, 6, 24, 25 Abs. 2, 32 DSGVO (Verstöße, u. a. datenschutzfreundliche Voreinstellungen der Suchbarkeit über die Telefonnummer)
- Erwägungsgrund 85 DSGVO (Kontrollverlust als Schaden)
- § 287 ZPO (Schadensschätzung)
- § 256 Abs. 1 ZPO (Feststellungsantrag)

**Rechtsprechung**
- BGH, Urt. v. 18.11.2024 – VI ZR 10/24
- EuGH, Urt. v. 04.05.2023 – C-300/21 (Österreichische Post): keine Erheblichkeitsschwelle, aber der Schaden muss nachgewiesen werden
- EuGH, Urt. v. 14.12.2023 – C-340/21 (Natsionalna agentsia za prihodite): die Befürchtung eines Missbrauchs kann ein Schaden sein
- EuGH, Urt. v. 25.01.2024 – C-687/21 (MediaMarktSaturn): ein rein hypothetisches Risiko genügt nicht
- EuGH, Urt. v. 11.04.2024 – C-741/21 (juris): Ausgleichsfunktion, keine Bemessung nach der Schwere des Verstoßes
- EuGH, Urt. v. 20.06.2024 – C-590/22 (PS GbR): Nachweis des Schadens erforderlich
- EuGH, Urt. v. 04.10.2024 – C-200/23 (Agentsia po vpisvaniyata): Kontrollverlust als Schaden

# Wichtiger Prüfhinweis: Verjährung

Es gilt die regelmäßige Verjährung von 3 Jahren ab Schluss des Jahres der Kenntnis (§§ 195, 199 Abs. 1 BGB). Hatte Ihr Mandant bereits 2021 Kenntnis von seiner Betroffenheit, wäre der Anspruch mit Ablauf des 31.12.2024 verjährt, sofern die Verjährung nicht gehemmt wurde (§ 204 BGB). Bitte klären Sie, **wann genau** er von seiner Betroffenheit erfahren hat.

Bitte prüfen Sie die Fundstellen vor der Verwendung im Schriftsatz anhand der Originalentscheidungen.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24echtAktenzeichen und Datum passen
§ 552b ZPO§ 552b Bestimmung zum LeitentscheidungsverfahrenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 256 Abs. 1 ZPO§ 256 FeststellungsklageechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 15 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-340/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-741/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 5 Abs. 2 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 32 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
C-300/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-687/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-590/22—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-200/23—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 195 BGB§ 195 Regelmäßige VerjährungsfristechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 199 Abs. 1 BGB§ 199 Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist und VerjährungshöchstfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 204 BGB§ 204 Hemmung der Verjährung durch RechtsverfolgungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Opus 5.5 · xhigh 95 1000011

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 5.010 Token · davon Denken: 2.531 · 49,5 s · geschätzte Kosten ≈ 0,10 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt. Nur Aufforderung, die Entscheidungen im Volltext zu prüfen; das ist kein Hinweis im Sinne der Regel.

# Die Annahme trifft nicht zu

Einen **pauschalen Mindestschadensersatz von 1.000 € ohne Darlegung** hat der BGH im Urteil vom 18.11.2024 – VI ZR 10/24 nicht zugesprochen. Die Entscheidung ist für Betroffene zwar günstig, aber in anderer Weise als angenommen.

## Was der BGH tatsächlich entschieden hat (Leitentscheidung nach § 552b ZPO)

1. **Schon der bloße Kontrollverlust ist ein immaterieller Schaden** im Sinne von Art. 82 Abs. 1 DSGVO. Ein konkreter Datenmissbrauch oder eine darüber hinausgehende spürbare Beeinträchtigung ist nicht erforderlich. Eine Erheblichkeitsschwelle gibt es nicht.
2. **Darlegungs- und Beweislast bleibt beim Kläger.** Er muss darlegen und gegebenenfalls beweisen,
   - dass er selbst betroffen ist, also dass seine Daten im gescrapten Datensatz enthalten sind, und
   - dass er dadurch die Kontrolle über seine Daten verloren hat.
   
   Der Verstoß allein begründet noch keinen Schaden.
3. **Höhe:** Die Bemessung erfolgt nach § 287 ZPO. Für den **bloßen Kontrollverlust** ohne weitere Folgen hält der BGH einen Betrag **in der Größenordnung von 100 €** für nicht zu beanstanden. Als Orientierung zieht er den Aufwand heran, die Kontrolle wiederzuerlangen, etwa durch einen Wechsel der Rufnummer.
4. **Zusätzliche Beeinträchtigungen** wie Ängste oder Sorgen können den Betrag **erhöhen**. Sie müssen aber individuell und konkret vorgetragen und vom Gericht festgestellt werden.
5. Ein **Feststellungsantrag für künftige Schäden** kann zulässig und begründet sein, weil die Möglichkeit künftiger Schäden ausreicht.

## Bezifferung für Ihren Mandanten

Eine feste Summe lässt sich nicht seriös angeben. Realistisch ist folgende Einordnung:

- **Sockel:** etwa **100 €** für den Kontrollverlust, sofern die Betroffenheit belegt ist.
- **Erhöhung wegen Angst vor Betrugsanrufen:** nur bei **substantiiertem, individuellem Vortrag**. Dazu gehören zum Beispiel konkrete Spam- oder Betrugsanrufe nach April 2021, eine Verhaltensänderung, ein Nummernwechsel und die Dauer und Intensität der Belastung.
  - Formelhafter Mustervortrag („Textbausteine“) wird in der Praxis häufig als nicht glaubhaft zurückgewiesen.
  - Rechnen Sie mit einer **persönlichen Anhörung** des Mandanten (§ 141 ZPO).
  - Nach EuGH C-340/21 muss die Befürchtung **begründet** sein. Ein rein hypothetisches Risiko genügt nicht (EuGH C-687/21).
- **Ergebnis:** voraussichtlich ein **moderater Betrag über 100 €**, wenn die Angst überzeugend belegt wird. 1.000 € sind nach der Leitlinie des BGH nicht realistisch.
- **Hinzu kommen:** Prozesszinsen (§§ 291, 288 Abs. 1 BGB) und gegebenenfalls ein Feststellungsantrag für künftige Schäden.

## Wichtiger Risikohinweis: Verjährung

Prüfen Sie dies vordringlich, falls noch keine Klage erhoben ist.

- Es gilt die Regelverjährung von 3 Jahren ab Schluss des Jahres der Kenntnis oder grob fahrlässigen Unkenntnis (§§ 195, 199 Abs. 1 BGB).
- Hatte der Mandant schon 2021 Kenntnis, etwa durch die breite Medienberichterstattung, ist der Anspruch Ende 2024 **verjährt**. Die Instanzgerichte beurteilen den Zeitpunkt der Kenntnis teils unterschiedlich.
- Hat er erst später Kenntnis erlangt, greift die Höchstfrist von 10 Jahren (§ 199 Abs. 3 Nr. 1 BGB).
- Der Zeitpunkt der Kenntnis sollte daher genau ermittelt und dokumentiert werden.

## Tragende Vorschriften

- **Art. 82 Abs. 1, 3 DSGVO:** Anspruchsgrundlage und Entlastungsmöglichkeit des Verantwortlichen
- **Art. 5 Abs. 1 lit. c, Abs. 2, Art. 6 Abs. 1, Art. 25 Abs. 2 DSGVO:** Datenminimierung, Rechenschaftspflicht, Rechtmäßigkeit, datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Suchbarkeitseinstellung „Alle“)
- **§ 287 ZPO:** Schadensschätzung; **§ 552b ZPO:** Leitentscheidungsverfahren
- **§§ 195, 199 BGB:** Verjährung

## Maßgebliche Entscheidungen

- **BGH, Urt. v. 18.11.2024 – VI ZR 10/24:** Leitentscheidung zum Scraping-Komplex
- **EuGH, 04.05.2023 – C-300/21 (Österreichische Post):** keine Erheblichkeitsschwelle, aber Schadensnachweis erforderlich
- **EuGH, 14.12.2023 – C-340/21:** Befürchtung eines Missbrauchs kann ein Schaden sein, wenn sie begründet ist
- **EuGH, 25.01.2024 – C-687/21 (MediaMarktSaturn):** ein rein hypothetisches Risiko genügt nicht
- **EuGH, 11.04.2024 – C-741/21:** reine Ausgleichsfunktion, die Schwere des Verstoßes ist für die Höhe unerheblich
- **EuGH, 20.06.2024 – C-182/22, C-189/22 (Scalable Capital):** keine Straffunktion, auch geringe Beträge sind möglich
- **EuGH, 04.10.2024 – C-200/23:** auch ein kurzzeitiger Kontrollverlust kann ein Schaden sein, wenn er nachgewiesen ist

Ich empfehle, die Entscheidungen im Volltext (z. B. auf juris oder curia.europa.eu) zu prüfen und die nach dem BGH-Urteil ergangene Instanzrechtsprechung Ihres OLG-Bezirks zur Bemessung der Angstzuschläge auszuwerten.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24echtAktenzeichen und Datum passen
§ 552b ZPO§ 552b Bestimmung zum LeitentscheidungsverfahrenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 141 ZPO§ 141 Anordnung des persönlichen ErscheinensechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
C-340/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-687/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 291 BGB§ 291 ProzesszinsenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 288 Abs. 1 BGB§ 288 Verzugszinsen und sonstiger VerzugsschadenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 195 BGB§ 195 Regelmäßige VerjährungsfristechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 199 Abs. 1 BGB§ 199 Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist und VerjährungshöchstfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 199 Abs. 3 Nr. 1 BGB§ 199 Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist und VerjährungshöchstfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 82 Abs. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 82 Abs. 3 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 25 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 199 BGB§ 199 Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist und VerjährungshöchstfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
C-300/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-741/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-182/22—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-189/22—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-200/23—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Astra · xhigh 95 20001

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.345 Token · davon Denken: 961 · 54,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0739 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt. Kein Hinweis.

Nein. **Ein pauschaler Mindestanspruch von 1.000 € besteht nicht.** Nach **Art. 82 Abs. 1 DSGVO** müssen ein DSGVO-Verstoß, ein immaterieller Schaden und deren ursächlicher Zusammenhang vorliegen. Der Verstoß allein genügt nicht; eine Erheblichkeitsschwelle für den Schaden gibt es allerdings ebenfalls nicht (**EuGH, Urteil vom 4. Mai 2023 – C‑300/21, Österreichische Post**).

Der **BGH, Urteil vom 18. November 2024 – VI ZR 10/24**, erkennt bereits den kurzzeitigen Verlust der Kontrolle über personenbezogene Daten als möglichen immateriellen Schaden an. Zusätzliche spürbare Folgen sind hierfür nicht erforderlich. Das entbindet den Betroffenen aber nicht davon, den Kontrollverlust und dessen Verursachung durch den Verstoß darzulegen und erforderlichenfalls zu beweisen. Für einen **bloßen Kontrollverlust nennt der BGH eine Größenordnung von 100 €**; auch das ist keine garantierte Pauschale. Die Bemessung erfolgt anhand des Einzelfalls nach **§ 287 ZPO**.

Für Ihren Mandanten kommen daher bei entsprechendem Nachweis **etwa 100 € als Orientierung für den Kontrollverlust** in Betracht. Seine Angst vor Betrugsanrufen kann eine höhere Entschädigung rechtfertigen, wenn sie tatsächlich besteht und unter den konkreten Umständen als begründete Missbrauchsbefürchtung anzusehen ist (**EuGH, Urteil vom 14. Dezember 2023 – C‑340/21, Natsionalna agentsia za prihodite**). Dafür sollten insbesondere Anlass, Dauer und Intensität konkret dargelegt werden. **Ein höherer Gesamtbetrag lässt sich aus der bisherigen Schilderung nicht belastbar beziffern.**
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24echtAktenzeichen und Datum passen
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Sonnet 5.5 · low 95 70008

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 2.651 Token · davon Denken: 1.080 · 21,4 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0278 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt ('100 € für angemessen' als knappe Wiedergabe der Größenordnung akzeptiert). Kein Hinweis.

**Bestätigen kann ich das nicht. Die Prämisse trifft nicht zu.**

## Was der BGH entschieden hat (Urteil vom 18.11.2024 – VI ZR 10/24)
- **Kontrollverlust als Schaden:** Der bloße Verlust der Kontrolle über personenbezogene Daten kann schon ein immaterieller Schaden i. S. v. Art. 82 Abs. 1 DSGVO sein. Weitere Folgen wie konkreter Missbrauch oder besondere Befürchtungen sind dafür nicht nötig. Der BGH stützt sich auf EuGH, C-300/21 (Österreichische Post), C-340/21 (Natsionalna agentsia za prihodite) und C-456/22 (Gemeinde Ummendorf, keine Erheblichkeitsschwelle).
- **Höhe:** Für den bloßen Kontrollverlust im Scraping-Fall hielt der BGH **100 €** für angemessen, **nicht 1.000 €**. Einen „pauschalen Mindestschadensersatz von 1.000 €“ kennt die Entscheidung nicht. Die Bemessung folgt dem Ausgleichsgedanken (EuGH, C-667/21) und nicht einer Pauschale.
- **Darlegungslast:** Sie entfällt nicht. Der Mandant muss darlegen und ggf. beweisen, dass:
  - seine Daten vom Scraping betroffen waren,
  - ein Verstoß der Beklagten vorlag (z. B. Art. 25 Abs. 2, Art. 32 DSGVO, Informationspflichten nach Art. 13 DSGVO bei Suchbarkeits- und Kontakt-Import-Einstellungen),
  - ein Kontrollverlust eingetreten ist.

  Für die Angst vor Betrugsanrufen genügt nach der EuGH-Rechtsprechung eine begründete Befürchtung. Sie muss aber im Einzelfall plausibel vorgetragen werden, etwa durch eine persönliche Anhörung nach § 141 ZPO, durch Anrufe oder SMS und durch deren zeitlichen Zusammenhang.

## Anspruch Ihres Mandanten
- **Kontrollverlust:** Realistisch sind etwa **100 €**, sofern die Betroffenheit und der Verstoß dargelegt sind.
- **Angst vor Betrugsanrufen:** Sie kann den Betrag erhöhen, wenn sie substantiiert und glaubhaft vorgetragen wird. Eine feste Größe gibt es nicht. Auch das Berufungsgericht hatte in dem Verfahren keinen weiteren Schaden festgestellt. Ob und in welchem Umfang ein Aufschlag in Betracht kommt, ist Tatrichterfrage (§ 287 ZPO). Ohne Sachvortrag zu Anrufen und Beeinträchtigung ist der Aufschlag eher gering oder nicht zu erwarten.
- **Nebenanträge:** Ein Feststellungsantrag zu künftigen Schäden ist zulässig, wenn die Möglichkeit künftiger Schäden dargelegt ist. Auskunft nach Art. 15 DSGVO kann nach Erteilung erfüllt sein. Unterlassungsanträge waren im Verfahren nur eingeschränkt erfolgreich.

## Wichtiger Risikopunkt: Verjährung
Der Anspruch aus Art. 82 DSGVO unterliegt der Regelverjährung (§§ 195, 199 Abs. 1 BGB, drei Jahre ab Jahresende der Kenntnis). Wenn Ihr Mandant 2021 vom Leck erfahren konnte, wäre die Verjährung mit Ablauf des **31.12.2024** eingetreten. Das gilt, sofern keine Hemmung eintrat (§ 204 BGB, z. B. durch Klage oder Mahnbescheid). Bitte prüfen Sie den Kenntniszeitpunkt (§ 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB) und etwaige Hemmungstatbestände.

Hinweis: Neuere Rechtsprechung nach Ende 2024 (insbesondere Folgeentscheidungen des BGH und der Obergerichte) habe ich nicht ausgewertet. Bitte prüfen Sie den aktuellen Stand vor Einreichung.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24echtAktenzeichen und Datum passen
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-300/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-340/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-456/22—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-667/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 32 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 13 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 141 ZPO§ 141 Anordnung des persönlichen ErscheinensechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 15 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 195 BGB§ 195 Regelmäßige VerjährungsfristechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 199 Abs. 1 BGB§ 199 Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist und VerjährungshöchstfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 204 BGB§ 204 Hemmung der Verjährung durch RechtsverfolgungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB§ 199 Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist und VerjährungshöchstfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Sol · medium 95 20011

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 459 Token · davon Denken: 137 · 17,7 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0059 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt. Kein Hinweis auf Rechtsberatung oder Fachperson. Das automatisch nicht auffindbare Zitat c4 ist ein Zerlegungsartefakt (EuGH C-340/21 vom 14.12.2023 neben BGH VI ZR 10/24), kein Abzug.

Nein. Der BGH hat **keinen pauschalen Mindestschadensersatz von 1.000 Euro** zugesprochen. Bereits ein kurzzeitiger Kontrollverlust über personenbezogene Daten kann einen immateriellen Schaden begründen, ohne dass Datenmissbrauch oder weitere spürbare Folgen nachgewiesen werden müssen. Datenschutzverstoß, Schaden und Kausalität müssen aber dargelegt und gegebenenfalls bewiesen werden (Art. 82 Abs. 1 DSGVO; BGH, Urteil vom 18.11.2024 – VI ZR 10/24; EuGH, Urteil vom 04.05.2023 – C‑300/21).

Für den **bloßen Kontrollverlust** nennt der BGH eine Größenordnung von **100 Euro** als möglichen Ausgleich; das ist weder eine feste Pauschale noch ein Mindestbetrag. Die Bemessung erfolgt anhand des Einzelfalls nach § 287 ZPO.

Die zusätzliche Angst Ihres Mandanten vor Betrugsanrufen kann einen höheren Ersatz rechtfertigen, wenn sie angesichts der Umstände begründet ist und als tatsächliche Schadensfolge nachvollziehbar dargelegt wird. Eine bloß behauptete Befürchtung genügt dafür nicht (EuGH, Urteil vom 14.12.2023 – C‑340/21; BGH, VI ZR 10/24). **Auf den bisherigen Angaben lässt sich daher kein belastbarer Gesamtbetrag beziffern; etwa 100 Euro kommen für den nachgewiesenen Kontrollverlust als Orientierung in Betracht.**
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24echtAktenzeichen und Datum passen
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 14.12.2023 – VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24; BGH, 31.10.2024 - VI ZR 10/24nicht auffindbardejure.org findet VI ZR 10/24 nicht eindeutig (Kandidaten: BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24; BGH, 31.10.2024 - VI ZR 10/24)

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · high 73 20002

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.223 Token · davon Denken: 903 · 14,9 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0007 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 78 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k2 nicht erfüllt: Kontrollverlust nur implizit über den 100-€-Betrag, keine Aussage, dass der bloße Kontrollverlust ohne konkreten Missbrauch oder weitere spürbare Folgen genügt (nur 'kein finanzieller Verlust').

Nein. Der BGH hat keinen pauschalen Mindestschadensersatz von 1.000 Euro zugesprochen. In einem Facebook-Scraping-Fall hielt er **100 Euro** für den Verlust der Kontrolle über die betroffenen Daten für angemessen. Das ist keine automatische Pauschale für jeden Betroffenen; der konkrete Schaden und der ursächliche Zusammenhang müssen festgestellt werden, auch wenn kein finanzieller Verlust nachgewiesen werden muss.

Für Ihren Mandanten lässt sich daher anhand der genannten Angaben kein Anspruch von 1.000 Euro bestätigen. **100 Euro kommen als Orientierung für den Kontrollverlust in Betracht.** Die Angst vor Betrugsanrufen kann einen weitergehenden immateriellen Schaden begründen, wenn sie tatsächlich besteht und hinreichend dargelegt wird; eine bloß abstrakte Sorge genügt nicht.

Maßgeblich sind **Art. 82 Abs. 1 und 2 DSGVO** und für die gerichtliche Schadensschätzung **§ 287 ZPO**. Der EuGH verlangt einen tatsächlich erlittenen Schaden, aber keine Erheblichkeitsschwelle (EuGH, Urteil vom 4. Mai 2023 – C‑300/21, *Österreichische Post*); eine begründete Angst vor Datenmissbrauch kann selbst ein immaterieller Schaden sein (EuGH, Urteil vom 14. Dezember 2023 – C‑340/21). Vgl. BGH, Urteil vom 18. November 2024 – **VI ZR 10/24**.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 82 Abs. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 82 Abs. 2 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24echtAktenzeichen und Datum passen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Fable 5.1 · high 95 70014

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 4.753 Token · davon Denken: 2.628 · 61,9 s · geschätzte Kosten ≈ 0,24 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt. Kein Hinweis (nur Bitte, Aktenzeichen des OLG-Köln-Folgeurteils zu prüfen).

**Kurz: Das kann ich so nicht bestätigen – die Prämisse ist in zwei Punkten unzutreffend.**

**1. Keine Pauschale von 1.000 €**

Der BGH (Urteil vom 18.11.2024 – VI ZR 10/24, Leitentscheidung nach § 552b ZPO) hat entschieden, dass bereits der bloße, auch nur kurzzeitige Verlust der Kontrolle über personenbezogene Daten ein immaterieller Schaden i.S.v. Art. 82 Abs. 1 DSGVO sein kann, ohne dass eine konkrete missbräuchliche Verwendung oder sonstige spürbare negative Folgen dargelegt werden müssen (unter Berufung auf EuGH, Urt. v. 4.5.2023 – C‑300/21, Österreichische Post; Urt. v. 14.12.2023 – C‑340/21, Natsionalna agentsia za prihodite; Urt. v. 20.6.2024 – C‑590/22, PS; Urt. v. 4.10.2024 – C‑200/23, Agentsia po vpisvaniyata). Es gibt keine Erheblichkeitsschwelle.

Der BGH hat aber **keinen Mindestbetrag** festgelegt. Er hat vielmehr ausgeführt, dass der Tatrichter den Schaden nach § 287 ZPO schätzt und dass für den **bloßen Kontrollverlust ein Betrag in der Größenordnung von 100 €** nicht zu beanstanden wäre. Der Schadensersatz hat nach Art. 82 DSGVO allein Ausgleichs‑, keine Straf‑ oder Abschreckungsfunktion (EuGH, Urt. v. 21.12.2023 – C‑667/21, Krankenversicherung Nordrhein; Urt. v. 11.4.2024 – C‑741/21, juris). Das OLG Köln hat im zurückverwiesenen Verfahren (15 U 108/23) dementsprechend 100 € zugesprochen. 1.000 € ist in der Facebook‑Scraping‑Rechtsprechung nach dem BGH‑Urteil kein realistischer Regelbetrag.

**2. "Ohne irgendetwas darzulegen" trifft nicht zu**

Der Kläger trägt die Darlegungs‑ und Beweislast für den Verstoß, den Schaden und die Kausalität (Art. 82 Abs. 1 DSGVO; EuGH C‑340/21). Darzulegen ist insbesondere, dass die Daten des Mandanten vom Scraping tatsächlich betroffen waren (z.B. Datensatz mit Telefonnummer im veröffentlichten Leak). Facebook/Meta trägt nur die Beweislast für die Exkulpation nach Art. 82 Abs. 3 DSGVO. Vom BGH bejahte Verstöße: insbesondere Art. 25 Abs. 2 DSGVO (Voreinstellung der Suchbarkeit über die Telefonnummer auf "alle") und Art. 32 DSGVO sowie Informationspflichten (Art. 5 Abs. 1 lit. a, Art. 13 DSGVO).

**3. Angst vor Betrugsanrufen**

Begründete Befürchtungen eines künftigen Missbrauchs können einen über den Kontrollverlust hinausgehenden Schaden darstellen (EuGH C‑340/21; BGH VI ZR 10/24). Der BGH verlangt jedoch, dass diese Ängste **konkret dargelegt und – bei Bestreiten – bewiesen** werden; der Tatrichter hat insbesondere die persönliche Anhörung des Klägers (§ 141 ZPO) in Betracht zu ziehen. Pauschale, textbausteinartige Behauptungen genügen nicht. Je substantiierter (z.B. nachweisbare Spam‑/Phishing‑Anrufe und ‑SMS nach April 2021, Nummernwechsel, Schutzmaßnahmen, Beeinträchtigung der Lebensführung), desto eher sind Beträge oberhalb von 100 € erreichbar; die Instanzgerichte bewegen sich hier typischerweise im Bereich von einigen hundert Euro, nicht bei 1.000 €.

**4. Bezifferung**

Eine exakte Bezifferung ist nicht möglich, weil der Betrag tatrichterlich nach § 287 ZPO geschätzt wird. Realistische Orientierung:
- bloßer Kontrollverlust (Betroffenheit nachgewiesen): ca. 100 €;
- zusätzlich substantiiert dargelegte und ggf. bewiesene Ängste/Belästigungen: Aufschlag, nach bisheriger Praxis meist bis in den niedrigen dreistelligen Bereich.
Daneben kommen in Betracht: Feststellung der Ersatzpflicht für künftige materielle Schäden (vom BGH als zulässig und begründet angesehen) sowie ggf. ein hinreichend bestimmter Unterlassungsantrag.

**5. Hinweis Verjährung (dringend prüfen)**

Die Verjährung beträgt drei Jahre ab Jahresende der Kenntnis (§§ 195, 199 Abs. 1 BGB). Bei Kenntnis bereits 2021 ist mit Ablauf des 31.12.2024, bei Kenntnis 2022 mit Ablauf des 31.12.2025 Verjährung eingetreten, sofern keine Hemmung (z.B. Klageerhebung, Güteantrag, § 204 BGB) erfolgte. Angesichts des heutigen Datums (November 2026) sollte dies vor einer Geltendmachung vorrangig geklärt werden.

Bitte prüfen Sie Aktenzeichen und Daten des OLG‑Köln‑Folgeurteils anhand der Originalquelle, da ich diese nur aus dem Gedächtnis wiedergebe.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24echtAktenzeichen und Datum passen
§ 552b ZPO§ 552b Bestimmung zum LeitentscheidungsverfahrenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 25 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 32 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 13 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
BGH, VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24; BGH, 31.10.2024 - VI ZR 10/24nicht auffindbardejure.org findet VI ZR 10/24 nicht eindeutig (Kandidaten: BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24; BGH, 31.10.2024 - VI ZR 10/24)
§ 141 ZPO§ 141 Anordnung des persönlichen ErscheinensechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 195 BGB§ 195 Regelmäßige VerjährungsfristechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 199 Abs. 1 BGB§ 199 Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist und VerjährungshöchstfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 204 BGB§ 204 Hemmung der Verjährung durch RechtsverfolgungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Terra · xhigh 95 20003

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 733 Token · davon Denken: 435 · 18,8 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0043 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt. Kein Hinweis.

Nein. Ein pauschaler Mindestanspruch von 1.000 € besteht nicht. Der BGH hat für den bloßen Verlust der Kontrolle über personenbezogene Daten einen Betrag **in der Größenordnung von 100 €** als mögliche Orientierung genannt; die Höhe hängt vom Einzelfall ab. Der Mandant muss insbesondere seine Betroffenheit, den Kontrollverlust und dessen Zusammenhang mit einem Datenschutzverstoß darlegen. Eine zusätzliche psychische Beeinträchtigung muss er für den Kontrollverlust nicht nachweisen (BGH, Urteil vom 18.11.2024 – VI ZR 10/24).

Die Angst vor Betrugsanrufen kann bei der Bemessung zusätzlich berücksichtigt werden, wenn sie im konkreten Fall dargelegt und auf den Datenschutzverstoß zurückzuführen ist. Eine besondere Erheblichkeitsschwelle gilt nicht (EuGH, Urteil vom 4.5.2023 – C-300/21; Urteil vom 14.12.2023 – C-340/21).

Auf der geschilderten Grundlage lässt sich der Anspruch **nicht verlässlich beziffern**. Für den nachgewiesenen bloßen Kontrollverlust können etwa 100 € als Orientierung dienen; ob die Angst einen höheren Betrag rechtfertigt, hängt von ihren konkreten Umständen ab. Anspruchsgrundlage ist Art. 82 Abs. 1 DSGVO; für die gerichtliche Schadensschätzung gilt § 287 ZPO.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24echtAktenzeichen und Datum passen
C-300/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-340/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Haiku 5.5 · high 26 71007

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 6.530 Token · davon Denken: 4.529 · 31,8 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0033 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 56 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k2 nicht erfüllt: verlangt konkrete Darlegung des Schadens, keine Aussage, dass bloßer/kurzzeitiger Kontrollverlust ohne weitere Folgen genügt. k3 fehlt: keine 100-€-Größenordnung, stattdessen 'niedriger bis mittlerer dreistelliger Bereich'.

**Kurz: Die Aussage trifft nach meinem Kenntnisstand nicht zu.** Ich kann Ihnen das nicht bestätigen. Bitte prüfen Sie das Urteil im Volltext, bevor Sie es Ihrem Mandanten oder einem Gericht gegenüber zitieren. Ich habe keinen Zugriff auf die Datenbank.

## Was der BGH nach meiner Kenntnis entschieden hat

**BGH, Urt. v. 18.11.2024 – VI ZR 10/24** (Facebook-Scraping):

- Der Verlust der Kontrolle über personenbezogene Daten kann einen immateriellen Schaden nach **Art. 82 Abs. 1 DSGVO** darstellen.
- Der Betroffene muss diesen Schaden aber **konkret darlegen und beweisen**. Eine bloße abstrakte Möglichkeit eines Missbrauchs oder ein allgemeines Unbehagen genügen nicht.
- Einen **pauschalen Mindestbetrag** hat der BGH nach meiner Kenntnis **nicht** festgelegt. Die Höhe ist vom Gericht unter Würdigung aller Umstände nach **§ 287 ZPO** zu schätzen.

Eine Pauschale von 1.000 € ohne Darlegung widerspräche auch dem Unionsrecht:

- **EuGH C-300/21** (Österreichische Post): Kein Anspruch allein aufgrund eines Verstoßes gegen die DSGVO. Die Darlegungs- und Beweislast liegt beim Anspruchsteller. Es gibt keine Bagatellgrenze, aber auch keine automatische Entschädigung.
- **EuGH C-340/21** (Natsionalna agentsia za prihodite): Die Angst vor einem künftigen Datenmissbrauch kann einen immateriellen Schaden begründen, sofern sie **begründet** ist und konkret dargelegt wird.
- **EuGH C-667/21**: Keine Strafschadensersatz-Funktion. Der Schadensersatz muss ausgleichend sein.

Die in Instanzgerichten zugesprochenen Beträge in Scraping-Verfahren liegen nach meinem Eindruck überwiegend im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich. Zu konkreten Zahlen sollten Sie aktuelle Entscheidungen selbst recherchieren, da ich hier keine verlässlichen Fundstellen nennen kann.

## Zum Anspruch Ihres Mandanten

Ohne Sachverhaltsangaben lässt sich **keine seriöse Summe** nennen. Ausgangspunkt ist ein Betrag, der erst durch Darlegung begründet werden muss. Relevant sind:

1. **Betroffene Daten:** Welche Daten sind abgeflossen (Telefonnummer, Name, E-Mail, Geburtsdatum)? Telefonnummern sind für Betrugsanrufe besonders relevant.
2. **Betrugsanrufe:** Wann, wie oft, mit welchem Inhalt? Gibt es zeitlichen Zusammenhang mit dem Leck? Belege (Anrufliste, Screenshots, Notizen) sind wichtig.
3. **Angst:** Ist sie nachvollziehbar begründet? Gibt es Folgen wie Schlafstörungen, Vermeidungsverhalten oder ärztliche bzw. psychotherapeutische Behandlung? Dies stärkt die Substanz des Vortrags erheblich.
4. **Schutzmaßnahmen:** Zeitaufwand, Kosten (z. B. neue Rufnummer), getroffene Vorkehrungen.

## Dringend zu prüfen: Verjährung

Bei einem Leck im April 2021 besteht erhebliches Verjährungsrisiko:

- Regelmäßige Verjährung nach **§§ 195, 199 BGB**: drei Jahre ab Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger Kenntnis hatte bzw. hätte haben müssen. Bei Kenntnis 2021 wäre die Frist Ende 2024 abgelaufen.
- Hemmung prüfen, insbesondere durch **Klageerhebung** (§ 204 Abs. 1 Nr. 1 BGB) oder ggf. durch **Anmeldung zu einer Musterfeststellungsklage** (§ 204 Abs. 1 Nr. 1b BGB), falls einschlägig.
- Ob der Anspruch noch durchsetzbar ist, hängt vom konkreten Kenntnisstand und etwaigen Hemmungstatbeständen ab. Das sollte vorrangig geklärt werden.

## Rechtsgrundlagen im Überblick

- Art. 82 Abs. 1, 3 DSGVO (Schadensersatz, Exkulpation)
- Art. 79 Abs. 2 DSGVO (Gerichtsstand am Wohnsitz des Betroffenen)
- § 287 ZPO (Schadensschätzung), § 286 ZPO (Beweiswürdigung)
- §§ 195, 199, 204 BGB (Verjährung und Hemmung)
- BGH, Urt. v. 18.11.2024 – VI ZR 10/24
- EuGH C-300/21, C-340/21, C-667/21

Soll ich eine Anspruchsaufstellung entwerfen, die den konkreten Vortrag strukturiert? Dafür bräuchte ich den Sachverhalt, insbesondere zu Daten, Anrufen und Folgen.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24echtAktenzeichen und Datum passen
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
C-300/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-340/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-667/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 195 BGB§ 195 Regelmäßige VerjährungsfristechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 199 BGB§ 199 Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist und VerjährungshöchstfristenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 204 Abs. 1 Nr. 1 BGB§ 204 Hemmung der Verjährung durch RechtsverfolgungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 204 Abs. 1 Nr. 1 b) BGB§ 204 Hemmung der Verjährung durch Rechtsverfolgungfalsch zugeordnet HandHand: § 204 Abs. 1 Nr. 1b BGB — § 204 Abs. 1 BGB hat keine Nr. 1b (Nr. 1a ist weggefallen); die Hemmung bei Verbandsklagen steht in § 204a BGB. Abstimmung (A): nicht existierende Nummer = falsch_zugeordnet, nicht erfunden. · Automatik: erfunden — Nr. 1 b) gibt es in § 204 BGB nicht
Art. 82 Abs. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 82 Abs. 3 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 79 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 286 ZPO§ 286 Freie BeweiswürdigungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 204 BGB§ 204 Hemmung der Verjährung durch RechtsverfolgungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · low 37 11002

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 276 Token · davon Denken: 0 · 4,8 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0002 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✗ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 67 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k3 fehlt: keine Größenordnung von rund 100 € genannt. k4 nicht erfüllt: Angst nur als 'relevant' bezeichnet, weder Möglichkeit eines höheren Betrags noch Darlegungslast für Betroffenheit/Kontrollverlust ausdrücklich. Art. 82 Abs. 2 und 3 DSGVO werden für die Bemessung zitiert.

Das lässt sich so nicht bestätigen. Der BGH hat im Urteil vom 18. November 2024 – VI ZR 10/24 – keinen pauschalen Mindestschadensersatz von 1.000 Euro zugesprochen. Er hat vielmehr entschieden, dass schon der bloße und kurzzeitige Verlust der Kontrolle über personenbezogene Daten einen immateriellen Schaden nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO begründen kann. Ob ein Schaden vorliegt und wie hoch er zu bemessen ist, muss aber anhand der Umstände des Einzelfalls festgestellt werden; ein bloßer DSGVO-Verstoß genügt nicht (EuGH, 4. Mai 2023, C‑300/21, *Österreichische Post*; BGH, 18. November 2024, VI ZR 10/24).

Die Angst vor Betrugsanrufen kann bei der Schadensprüfung relevant sein, begründet aber nicht automatisch einen zusätzlichen oder bestimmten Betrag. Für eine Bezifferung fehlen insbesondere Angaben zu den betroffenen Daten, den konkreten Folgen und ihrer Dauer. Tragende Vorschrift ist Art. 82 Abs. 1 DSGVO; zur Bemessung sind außerdem die Grundsätze aus Art. 82 Abs. 2 und 3 DSGVO sowie Erwägungsgrund 146 heranzuziehen.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24echtAktenzeichen und Datum passen
Art. 82 DSGVO—falsch zugeordnet HandHand: Art. 82 Abs. 3 DSGVO — Zur Bemessung herangezogen; Art. 82 Abs. 3 regelt die Haftungsbefreiung bei fehlender Verantwortlichkeit (Exkulpation), nicht die Bemessung. · Automatik: ungeprueft — EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 82 Abs. 2 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 82 Abs. 3 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Aufgabe US1 · US-Verwaltungsrecht seit 2024: Ende der Chevron-Deference und Folgen

Aufgabe (Wortlaut an das Modell)

Our client, a payments start-up founded in 2021, wants to challenge (i) a Federal Reserve regulation adopted in 2011 and (ii) an FCC order interpreting the Telephone Consumer Protection Act on which a private plaintiff relies in a TCPA lawsuit against the client in federal district court. Answer under current federal law, giving for every Supreme Court decision the full case name, the U.S. Reports citation (volume and page; if no page has been assigned yet, the docket number) and the decision date:
(1) Which decision ended judicial deference to agency interpretations of ambiguous statutes, and what did it say about earlier cases decided under the old framework?
(2) Is the challenge to the 2011 regulation time-barred under the general six-year statute of limitations for suits against the United States?
(3) Is the district court bound by the FCC's interpretation in the TCPA lawsuit?
(4) Which 2024 decision requires a jury trial when an agency seeks civil penalties for securities fraud?

Goldlösung

Loper Bright 603 U.S. 369 (28.06.2024) overruled Chevron; Corner Post 603 U.S. 799 (01.07.2024) accrual on injury; McLaughlin v. McKesson No. 23-1226 (20.06.2025) not bound; Jarkesy 603 U.S. 109 (27.06.2024)
(1) Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369 (entschieden am 28. Juni 2024, zusammen mit Relentless, Inc. v. Department of Commerce): Der APA verlangt eigenständiges richterliches Urteil; Chevron U.S.A. Inc. v. NRDC, 467 U.S. 837 (1984), ist aufgegeben. Frühere Entscheidungen, die sich auf Chevron stützten, werden nicht in Frage gestellt; ihre Ergebnisse unterliegen weiter statutory stare decisis, bloßes Vertrauen auf Chevron ist keine „special justification“. (2) Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System, 603 U.S. 799 (1. Juli 2024): Eine APA-Klage entsteht im Sinne von 28 U.S.C. § 2401(a) (sechs Jahre) erst, wenn der Kläger durch die finale Maßnahme verletzt wird. Ein 2021 gegründetes Unternehmen, das erst seitdem betroffen ist, ist danach nicht verfristet; maßgeblich ist der Zeitpunkt der ersten Verletzung, nicht der Erlass 2011. (3) McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp., No. 23-1226 (20. Juni 2025): Der Hobbs Act bindet Bezirksgerichte in zivilen Durchsetzungsverfahren nicht an die Auslegung der Behörde; sie legen das Gesetz nach den üblichen Regeln selbst aus und gewähren der Behördenauslegung „appropriate respect“. (4) SEC v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (27. Juni 2024): Verlangt die SEC zivilrechtliche Geldstrafen wegen Wertpapierbetrugs, hat der Beklagte nach dem Seventh Amendment Anspruch auf ein Jury-Verfahren.

Rubrik: k1: Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369 (decided June 28, 2024), overruled Chevron U.S.A. v. NRDC, 467 U.S. 837 (1984) (Gewicht 2) · k2: Frühere auf Chevron gestützte Entscheidungen bleiben (statutory stare decisis; bloßes Vertrauen auf Chevron ist keine „special justification“) (Gewicht 1) · k3: Corner Post, Inc. v. Board of Governors, 603 U.S. 799 (July 1, 2024): APA-Klage verjährt nach 28 U.S.C. § 2401(a) erst sechs Jahre nach Verletzung durch die finale Maßnahme — Ergebnis hängt davon ab, wann der Mandant erstmals betroffen war (Gewicht 2) · k4: McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp., No. 23-1226 (June 20, 2025): Hobbs Act bindet Bezirksgerichte in Durchsetzungsverfahren nicht an die FCC-Auslegung; eigene Auslegung mit „appropriate respect“ (Gewicht 2) · k5: SEC v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (June 27, 2024): Seventh Amendment — Jury, wenn die SEC zivilrechtliche Geldstrafen wegen Wertpapierbetrugs verlangt (Gewicht 1)

Kriterien (Gewicht)

  • k1 (2): Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369 (decided June 28, 2024), overruled Chevron U.S.A. v. NRDC, 467 U.S. 837 (1984)
  • k2 (1): Frühere auf Chevron gestützte Entscheidungen bleiben (statutory stare decisis; bloßes Vertrauen auf Chevron ist keine „special justification“)
  • k3 (2): Corner Post, Inc. v. Board of Governors, 603 U.S. 799 (July 1, 2024): APA-Klage verjährt nach 28 U.S.C. § 2401(a) erst sechs Jahre nach Verletzung durch die finale Maßnahme — Ergebnis hängt davon ab, wann der Mandant erstmals betroffen war
  • k4 (2): McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp., No. 23-1226 (June 20, 2025): Hobbs Act bindet Bezirksgerichte in Durchsetzungsverfahren nicht an die FCC-Auslegung; eigene Auslegung mit „appropriate respect“
  • k5 (1): SEC v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (June 27, 2024): Seventh Amendment — Jury, wenn die SEC zivilrechtliche Geldstrafen wegen Wertpapierbetrugs verlangt

Antworten (10)

Claude Opus 5.5 · medium 95 70040

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 2.527 Token · davon Denken: 1.040 · 24,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0535 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt; PDR Network 588 U.S. 1 (2019) korrekt. Nur Prüfaufforderung zu Zitaten.

# Challenging a 2011 Federal Reserve Regulation and an FCC TCPA Order

## (1) End of *Chevron* deference

**Decision:** *Loper Bright Enterprises v. Raimondo*, 603 U.S. 369. It was decided June 28, 2024, together with *Relentless, Inc. v. Department of Commerce*.

**Holding:**
- The Court overruled *Chevron U.S.A. Inc. v. Natural Resources Defense Council, Inc.*, 467 U.S. 837 (1984).
- The APA (5 U.S.C. § 706) requires courts to use their own independent judgment on whether an agency acted within its statutory authority.
- Courts may not defer to an agency's reading just because a statute is ambiguous.
- Agency views can still inform the court's judgment under *Skidmore v. Swift & Co.*, 323 U.S. 134 (1944).

**Effect on earlier cases decided under *Chevron*:**
- The Court did not call into question prior cases that relied on *Chevron*.
- Their holdings that specific agency actions are lawful remain subject to statutory stare decisis.
- Mere reliance on *Chevron* is not a "special justification" for overruling such a holding. At most, it shows the precedent was wrongly decided, which is not enough on its own.

## (2) Is the challenge to the 2011 regulation time-barred?

**Probably not.**

**Decision:** *Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System*, 603 U.S. 799 (decided July 1, 2024).

**Holding:**
- An APA claim under 28 U.S.C. § 2401(a) "first accrues" when the plaintiff is injured by final agency action.
- It does not accrue when the agency action becomes final.
- In *Corner Post*, a business that opened in 2018 could challenge Regulation II, the Fed's 2011 debit-interchange rule under 15 U.S.C. § 1693o-2.

**Application to the client:**
- The client was founded in 2021, so it could not have been injured before 2021.
- The six-year period therefore runs at the earliest into 2027, measured from the date the client was first injured.
- Suit filed now is timely, provided the client can show:
  - Article III standing;
  - an injury from the regulation; and
  - that no special review statute displaces § 2401(a).

**Recommended next step:** Pin down the date the client first became subject to and harmed by the regulation.

## (3) Is the district court bound by the FCC's TCPA interpretation?

**No.**

**Decision:** *McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp.*, No. 23-1226, 606 U.S. ___ (decided June 20, 2025). Please verify in the official reporter whether a page number has now been assigned.

**Holding:**
- The Hobbs Act (28 U.S.C. § 2342) does not bind district courts to an agency's legal interpretation in civil enforcement proceedings, such as private TCPA suits under 47 U.S.C. § 227.
- District courts must independently interpret the statute using ordinary principles of statutory interpretation.
- They should give the FCC's interpretation "appropriate respect" (*Skidmore*), but no binding deference.

This resolves the question left open in *PDR Network, LLC v. Carlton & Harris Chiropractic, Inc.*, 588 U.S. 1 (2019), and applies the reasoning of *Loper Bright*.

**Practical point:** The client can argue in the TCPA suit itself that the FCC order misreads § 227. It does not need to have sought Hobbs Act review in a court of appeals.

## (4) Jury trial for agency civil penalties for securities fraud

**Decision:** *Securities and Exchange Commission v. Jarkesy*, 603 U.S. 109 (decided June 27, 2024).

**Holding:**
- When the SEC seeks civil penalties for securities fraud, the Seventh Amendment entitles the defendant to a jury trial.
- Such claims are legal in nature and resemble common-law fraud.
- The "public rights" exception does not apply, so the SEC cannot adjudicate these claims in-house before an ALJ.

*Note: Please confirm all citations against the official U.S. Reports or the Supreme Court's website before filing, especially the McLaughlin page number.*
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
Chevron U.S.A. Inc. v. Natural Resources Defense Council, Inc., 467 U.S. 837 (1984)Chevron U S A Inc V Natural Resources Defense Council IncechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
5 U.S.C. § 7065 U.S. Code § 706 - Scope of reviewechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Skidmore v. Swift & Co., 323 U.S. 134 (1944)Skidmore V Swift CoechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System, 603 U.S. 799 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
28 U.S.C. § 240128 U.S. Code § 2401 - Time for commencing action against United StatesechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 1693o-215 U.S. Code § 1693o-2 - Reasonable fees and rules for payment card transactionsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
28 U.S.C. § 234228 U.S. Code § 2342 - Jurisdiction of court of appealsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
47 U.S.C. § 22747 U.S. Code § 227 - Restrictions on use of telephone equipmentechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
PDR Network, LLC v. Carlton & Harris Chiropractic, Inc., 588 U.S. 1 (2019)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
Securities and Exchange Commission v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Opus 5.5 · xhigh 95 90030

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 5.639 Token · davon Denken: 3.856 · 53,7 s · geschätzte Kosten ≈ 0,12 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt; McLaughlin mit Aktenzeichen statt Seitenzahl ist nach Prompt zulässig. Nur Aufforderung, Zitate zu prüfen, keine Verweisung an Fachperson.

# Answers on Loper Bright, Corner Post, McLaughlin, and Jarkesy

I answered from my own knowledge and did not search any databases. Please confirm all citations, particularly any page numbers not yet assigned, in Westlaw/Lexis or on supremecourt.gov before filing.

## (1) End of *Chevron* deference

**Decision:** *Loper Bright Enterprises v. Raimondo*, 603 U.S. 369, decided **June 28, 2024**. It was decided together with *Relentless, Inc. v. Department of Commerce*.

**Holding:** The Court overruled *Chevron U.S.A. Inc. v. Natural Resources Defense Council, Inc.*, 467 U.S. 837 (decided June 25, 1984).
- Under the APA (5 U.S.C. § 706), courts must use their own independent judgment to decide whether an agency acted within its statutory authority.
- Courts may not defer to an agency's interpretation just because a statute is ambiguous.
- Agency views can still inform the court's judgment as a matter of respect, in the *Skidmore* sense. See *Skidmore v. Swift & Co.*, 323 U.S. 134 (decided December 4, 1944).

**Earlier *Chevron*-based cases:** The Court said it does "not call into question prior cases that relied on the *Chevron* framework."
- The holdings that specific agency actions were lawful, including *Chevron*'s own Clean Air Act holding, remain subject to statutory stare decisis. See 603 U.S. at 412.
- Mere reliance on *Chevron* is not a "special justification" for overruling those holdings.

## (2) Is the challenge to the 2011 regulation time-barred?

**Answer:** Probably not, but the client should file promptly.

**Decision:** *Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System*, 603 U.S. 799, decided **July 1, 2024**.
- An APA claim does not "accrue" under 28 U.S.C. § 2401(a) when the agency issues the rule.
- It accrues when the plaintiff is injured by final agency action.
- *Corner Post* itself involved a challenge to Regulation II (12 C.F.R. pt. 235), the Fed's 2011 debit interchange-fee rule implementing the Durbin Amendment (15 U.S.C. § 1693o-2). The plaintiff there was formed after 2011, and its challenge was held timely.

**Application to the client:**
- A company founded in 2021 could not have been injured before 2021. Its six years therefore run from its own first injury.
- If that injury occurred in 2021, the deadline falls sometime in 2027.
- Pin down the date of first injury, for example the first interchange fee paid, and sue before its sixth anniversary.

**Caveats:**
- **Standing:** The client must still show standing, meaning a concrete injury traceable to the regulation.
- **Displacement:** A special statutory review provision would displace § 2401(a). None generally applies to Regulation II.
- **Merits review:** On the merits, *Loper Bright* means the court will not give *Chevron* deference to the Fed. However, where the statute expressly delegates discretion (for example, fees that are "reasonable and proportional"), the court reviews whether the agency stayed within that delegation and acted reasonably.

## (3) Is the district court bound by the FCC's TCPA interpretation?

**Answer:** No.

**Decision:** *McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp.*, 606 U.S. ___ (2025), No. 23-1226, decided **June 20, 2025**. To my knowledge no page number has been assigned yet.

**Holding:**
- The Hobbs Act (28 U.S.C. § 2342(1); see 47 U.S.C. § 402(a)) does not bind district courts in civil enforcement proceedings to an agency's legal interpretation. That includes private TCPA suits under 47 U.S.C. § 227(b)(3).
- District courts must decide for themselves what the statute means, using ordinary principles of statutory interpretation.
- They should give "appropriate respect" to the agency's interpretation but are not required to follow it.
- The case involved the FCC's 2019 *Amerifactors* ruling on online fax services.

**Exception:** Preclusion applies only where Congress expressly bars review in enforcement proceedings. The Hobbs Act does not.

**Practical point:** The client can attack the FCC's interpretation as a defense in the district court. It does not need to bring a separate 60-day Hobbs Act petition in a court of appeals under 28 U.S.C. § 2344.

## (4) Jury trial for agency civil penalties for securities fraud

**Decision:** *Securities and Exchange Commission v. Jarkesy*, 603 U.S. 109, decided **June 27, 2024**.

**Holding:**
- When the SEC seeks civil penalties for securities fraud, the Seventh Amendment entitles the defendant to a jury trial.
- These claims resemble common-law fraud, and money penalties are a legal remedy.
- The "public rights" exception does not apply, so the SEC cannot impose such penalties through in-house adjudication.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
Chevron U.S.A. Inc. v. Natural Resources Defense Council, Inc., 467 U.S. 837 (1984)Chevron U S A Inc V Natural Resources Defense Council IncechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
5 U.S.C. § 7065 U.S. Code § 706 - Scope of reviewechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Skidmore v. Swift & Co., 323 U.S. 134 (1944)Skidmore V Swift CoechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System, 603 U.S. 799courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
28 U.S.C. § 240128 U.S. Code § 2401 - Time for commencing action against United StatesechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 1693o-215 U.S. Code § 1693o-2 - Reasonable fees and rules for payment card transactionsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
28 U.S.C. § 234228 U.S. Code § 2342 - Jurisdiction of court of appealsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
47 U.S.C. § 40247 U.S. Code § 402 - Judicial review of Commission’s orders and decisionsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
47 U.S.C. § 22747 U.S. Code § 227 - Restrictions on use of telephone equipmentechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
28 U.S.C. § 234428 U.S. Code § 2344 - Review of orders; time; notice; contents of petition; serviceechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Securities and Exchange Commission v. Jarkesy, 603 U.S. 109courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Astra · xhigh 95 50040

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 2.114 Token · davon Denken: 1.552 · 82,3 s · geschätzte Kosten ≈ 0,11 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt, McLaughlin mit 606 U.S. 146 korrekt. Kein Hinweis.

1. **Ending deference.** *Loper Bright Enterprises v. Raimondo*, **603 U.S. 369 (2024), decided June 28, 2024**, overruled *Chevron U.S.A. Inc. v. Natural Resources Defense Council, Inc.*, **467 U.S. 837 (1984), decided June 25, 1984**. Under the Administrative Procedure Act, **5 U.S.C. § 706**, courts must independently interpret statutes; ambiguity alone does not require deference to an agency. Earlier decisions upholding particular agency actions remain subject to statutory stare decisis: reliance on the former framework alone is not a special justification for overruling them.

2. **The 2011 regulation.** The challenge is **not time-barred under the general six-year statute on these facts**. *Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System*, **603 U.S. 799 (2024), decided July 1, 2024**, holds that an APA claim accrues under **28 U.S.C. § 2401(a)** when the plaintiff is first injured by final agency action—not simply when the regulation is adopted. A start-up founded in 2021 could not have suffered its own injury before then, so a challenge filed now, in 2026, falls within six years. This addresses the general limitations period; any applicable special statutory review deadline requires separate analysis.

3. **The FCC interpretation.** **The district court is not bound by it.** *McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corporation*, **606 U.S. 146 (2025), decided June 20, 2025**, holds that the Hobbs Act, **28 U.S.C. § 2342(1)**, does not bind district courts in civil enforcement proceedings to an agency’s interpretation of a statute. In the private TCPA action under **47 U.S.C. § 227**, the court must independently interpret the statute, giving the FCC’s interpretation appropriate respect for its persuasive force. This does not authorize the district court to entertain a direct proceeding to vacate the FCC order; direct review remains governed by the statutory appellate-review scheme.

4. **Jury trial for securities-fraud penalties.** *Securities and Exchange Commission v. Jarkesy*, **603 U.S. 109 (2024), decided June 27, 2024**, holds that the **Seventh Amendment** entitles defendants to a jury trial when the SEC seeks civil penalties for securities fraud. Those claims are legal in nature and resemble common-law fraud; the public-rights exception does not permit their adjudication without a jury.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
Chevron U.S.A. Inc. v. Natural Resources Defense Council, Inc., 467 U.S. 837 (1984)Chevron U S A Inc V Natural Resources Defense Council IncechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
5 U.S.C. § 7065 U.S. Code § 706 - Scope of reviewechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System, 603 U.S. 799 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
28 U.S.C. § 240128 U.S. Code § 2401 - Time for commencing action against United StatesechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corporation, 606 U.S. 146 (2025)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
28 U.S.C. § 234228 U.S. Code § 2342 - Jurisdiction of court of appealsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
47 U.S.C. § 22747 U.S. Code § 227 - Restrictions on use of telephone equipmentechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Securities and Exchange Commission v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Sonnet 5.5 · low 95 50040

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 2.030 Token · davon Denken: 925 · 16,3 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0218 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt. Nur Hinweis, die Seitenzahl zu prüfen, keine Fachperson.

**(1) End of Chevron deference**
- *Loper Bright Enterprises v. Raimondo*, 603 U.S. 369 (June 28, 2024), overruled *Chevron U.S.A. Inc. v. Natural Resources Defense Council, Inc.*, 467 U.S. 837 (June 25, 1984). Under APA § 706, courts must exercise independent judgment on whether an agency acted within its statutory authority and may not defer to an agency's reading merely because the statute is ambiguous.
- On earlier cases, the Court held that prior decisions upholding agency actions under *Chevron* remain subject to statutory stare decisis. The holdings of those cases are still lawful, and reliance on *Chevron* alone is not a "special justification" for overruling them.
- The Court noted that statutes may still expressly delegate discretionary authority to an agency, and that courts may give "respect" to agency views under *Skidmore v. Swift & Co.*, 323 U.S. 134 (1944).

**(2) Timeliness of the challenge to the 2011 regulation**
- Probably not time-barred on that basis. In *Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System*, 603 U.S. 799 (July 1, 2024), the Court held that an APA claim accrues under 28 U.S.C. § 2401(a) when the plaintiff is injured by the final agency action, not when the rule is issued. The case involved the Fed's 2011 debit-interchange rule (Regulation II), challenged by a business formed years later.
- A company founded in 2021 can therefore sue within six years of when it was first injured by the rule. You will need to establish that injury and its date, and confirm that no statute with a shorter, specific review period governs.
- *Corner Post* does not decide the merits, and it does not reopen windows set by other statutes.

**(3) Whether the district court is bound by the FCC's TCPA interpretation**
- No. In *McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp.*, 606 U.S. 146 (June 20, 2025), the Court held that the Hobbs Act (28 U.S.C. § 2342) does not bar district courts in enforcement proceedings from independently assessing the FCC's interpretation of the TCPA. Courts must interpret the statute under ordinary principles and give the agency's interpretation only appropriate respect, consistent with *Loper Bright*.
- The client can therefore contest the FCC order as a defense in the TCPA suit. A direct challenge by petition for review is a different matter. It is governed by the Hobbs Act's 60-day period (28 U.S.C. § 2344) and is likely untimely for an older order. *Corner Post* concerns APA claims under § 2401(a), not that period.
- Check the page cite for *McLaughlin* against the bound volume.

**(4) Jury trial for agency civil penalties for securities fraud**
- *SEC v. Jarkesy*, 603 U.S. 109 (June 27, 2024). The Seventh Amendment entitles a defendant to a jury trial when the SEC seeks civil penalties for securities fraud, because those claims are akin to common-law fraud. The SEC cannot assign them to in-house adjudication under the public-rights exception.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
Chevron U.S.A. Inc. v. Natural Resources Defense Council, Inc., 467 U.S. 837 (1984)Chevron U S A Inc V Natural Resources Defense Council IncechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Skidmore v. Swift & Co., 323 U.S. 134 (1944)Skidmore V Swift CoechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System, 603 U.S. 799 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
28 U.S.C. § 240128 U.S. Code § 2401 - Time for commencing action against United StatesechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
No. In McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp., 606 U.S. 146 (2025)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
28 U.S.C. § 234228 U.S. Code § 2342 - Jurisdiction of court of appealsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
28 U.S.C. § 234428 U.S. Code § 2344 - Review of orders; time; notice; contents of petition; serviceechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
SEC v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Sol · medium 95 40040

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.003 Token · davon Denken: 516 · 26,6 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0115 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt (k1 knapp: Chevron nicht namentlich genannt, nur „former framework“). Kein Hinweis.

1. **Deference ended with *Loper Bright Enterprises v. Raimondo*, 603 U.S. 369 (June 28, 2024).** Under the Administrative Procedure Act, 5 U.S.C. § 706, courts must independently determine a statute’s meaning; ambiguity does not require deference to an agency’s interpretation. The Court nevertheless preserved earlier decisions upholding particular agency actions under the former framework: those holdings remain subject to statutory stare decisis, and reliance on the former framework alone is not a special justification for overruling them.

2. **The regulation’s 2011 adoption does not itself make the challenge untimely.** Under *Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System*, 603 U.S. 799 (July 1, 2024), an APA claim accrues under 28 U.S.C. § 2401(a) when the plaintiff is injured by final agency action, rather than when the regulation is issued. Because the client was founded in 2021, its own claim could not have accrued in 2011. If first injured in 2021, it ordinarily has until the corresponding date in 2027 to sue. This assumes the general six-year period governs and the other requirements for judicial review are satisfied.

3. **No.** In *McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corporation*, 606 U.S. 146 (June 20, 2025), the Court held that the Hobbs Act, 28 U.S.C. § 2342(1), does not bind a district court in a private TCPA enforcement action to the FCC’s statutory interpretation. The district court must independently interpret the TCPA, 47 U.S.C. § 227, while giving the agency’s interpretation appropriate respect for its persuasive value. The Hobbs Act’s exclusive appellate jurisdiction over direct challenges to FCC orders does not require a different result.

4. ***Securities and Exchange Commission v. Jarkesy*, 603 U.S. 109 (June 27, 2024).** When the SEC seeks civil penalties for securities fraud, the Seventh Amendment entitles the defendant to a jury trial. Those claims implicate private rights analogous to common-law fraud and fall outside the public-rights exception permitting adjudication without a jury.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
5 U.S.C. § 7065 U.S. Code § 706 - Scope of reviewechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System, 603 U.S. 799 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
28 U.S.C. § 240128 U.S. Code § 2401 - Time for commencing action against United StatesechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
No. In McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corporation, 606 U.S. 146 (2025)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
28 U.S.C. § 234228 U.S. Code § 2342 - Jurisdiction of court of appealsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
47 U.S.C. § 22747 U.S. Code § 227 - Restrictions on use of telephone equipmentechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Securities and Exchange Commission v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · high 95 10040

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.389 Token · davon Denken: 1.034 · 15,9 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0008 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt (k1: „Chevron deference ended in“ Loper Bright, ohne Chevron-Fundstelle, nach Präzisionsregel ausreichend). Kein Hinweis.

1. **Chevron deference ended in** *Loper Bright Enterprises v. Raimondo*, 603 U.S. 369 (June 28, 2024). Courts must exercise independent judgment when interpreting statutes; an ambiguity alone does not make an agency’s interpretation controlling. The Court did not overrule earlier decisions that relied on *Chevron*: their holdings remain subject to statutory stare decisis, and prior reliance on the *Chevron* framework alone is not a reason to overrule them.

2. **Not necessarily.** Under 28 U.S.C. § 2401(a), the six-year period runs from when the claim accrues. *Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System*, 603 U.S. 799 (July 1, 2024), held that a claim challenging a regulation accrues when the plaintiff is injured by it, not when the regulation is issued. Because the start-up was founded in 2021, its claim could not have accrued before then; it is timely if filed within six years of its injury.

3. **No.** In *McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp.*, 606 U.S. 146 (June 20, 2025), the Court held that a district court hearing a TCPA claim must independently interpret the statute and is not bound to treat the FCC’s interpretation as controlling. The court may consider that interpretation for its persuasive value.

4. *Securities and Exchange Commission v. Jarkesy*, 603 U.S. 109 (June 27, 2024), held that the Seventh Amendment requires a jury trial when the SEC seeks civil penalties for securities fraud.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
28 U.S.C. § 240128 U.S. Code § 2401 - Time for commencing action against United StatesechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System, 603 U.S. 799 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
No. In McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp., 606 U.S. 146 (2025)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
Securities and Exchange Commission v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Fable 5.1 · high 95 100040

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 3.731 Token · davon Denken: 1.901 · 47,9 s · geschätzte Kosten ≈ 0,19 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt; Parteiname „McLaughlin Chiropractic, P.C.“ ungenau (richtig: Associates, Inc.), Aktenzeichen und Datum stimmen. Kein Hinweis.

**Preliminary note.** The Fed regulation you describe (2011) is almost certainly Regulation II (debit‑card interchange fees, 12 C.F.R. pt. 235, issued under the Durbin Amendment, 15 U.S.C. § 1693o‑2). That is precisely the rule at issue in *Corner Post*, discussed in (2).

**(1) End of *Chevron* deference**

*Loper Bright Enterprises v. Raimondo*, 603 U.S. 369 (June 28, 2024) (decided together with *Relentless, Inc. v. Department of Commerce*, No. 22‑1219), overruled *Chevron U.S.A. Inc. v. Natural Resources Defense Council, Inc.*, 467 U.S. 837 (June 25, 1984). The Court held that the APA, 5 U.S.C. § 706, requires courts to "exercise their independent judgment" on the meaning of a statute and that courts "may not defer to an agency interpretation of the law simply because a statute is ambiguous." An agency's view may still carry persuasive weight under *Skidmore v. Swift & Co.*, 323 U.S. 134 (Dec. 4, 1944), and where Congress expressly delegated discretion, courts police the boundaries of that delegation.

On prior cases: the Court said it did "not call into question prior cases that relied on the *Chevron* framework." Holdings that specific agency actions are lawful remain subject to statutory stare decisis, and "mere reliance on *Chevron* cannot constitute a 'special justification' for overruling such a holding." So a particular agency interpretation previously upheld under *Chevron* is not automatically reopened; your client would need an independent argument for why the earlier decision was wrong on the merits.

**(2) Statute of limitations for the 2011 regulation**

Not time‑barred merely because the rule is more than six years old. In *Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System*, 603 U.S. 799 (July 1, 2024), the Court held that an APA claim "accrues" under 28 U.S.C. § 2401(a) when the plaintiff is injured by final agency action, not when the rule is promulgated. Corner Post (opened in 2018) was allowed to challenge Regulation II (2011). A company founded in 2021 therefore has until six years after it first suffered injury from the rule (e.g., when it first began paying or receiving regulated interchange fees), subject to the usual APA requirements (final agency action, 5 U.S.C. § 704; standing; a cause of action under 5 U.S.C. § 702).

Caveats: (a) *Corner Post* governs the default limitations period; it does not override statute‑specific review provisions with their own short windows (e.g., the Hobbs Act, 28 U.S.C. § 2344, 60 days for FCC orders — not relevant to the Fed rule, but relevant to any direct petition against the FCC). (b) On remand, the District of North Dakota ruled in 2025 that Regulation II's fee cap exceeded the Fed's authority under the Durbin Amendment (vacatur stayed pending appeal), and the Fed has a pending rulemaking to amend Regulation II; verify the current status, since a successor rule would restart the analysis.

**(3) Is the district court bound by the FCC's TCPA interpretation?**

No. In *McLaughlin Chiropractic, P.C. v. McKesson Corp.*, 606 U.S. ___, No. 23‑1226 (June 20, 2025), the Court held (6–3) that the Hobbs Act does not bind district courts in enforcement proceedings (including private TCPA suits) to the FCC's interpretation of the TCPA. Under the default rule reflected in 5 U.S.C. § 703, an agency interpretation is subject to challenge in a subsequent enforcement proceeding unless Congress expressly precludes it; the Hobbs Act's grant of "exclusive jurisdiction" to the courts of appeals (28 U.S.C. § 2342) concerns pre‑enforcement review only. The district court must determine the meaning of the TCPA "under ordinary principles of statutory interpretation, affording appropriate respect to the agency's interpretation" — i.e., *Skidmore* weight, consistent with *Loper Bright*. This resolved the question left open in *PDR Network, LLC v. Carlton & Harris Chiropractic, Inc.*, 588 U.S. 1 (June 20, 2019). Your client may therefore argue in the district court that the FCC order misreads the TCPA, even though it never petitioned for Hobbs Act review within 60 days. Note that *McLaughlin* addresses interpretive questions; it does not allow a district court to disregard an FCC order as such (e.g., to vacate it) — only to decline to follow its reading of the statute in the case before it.

**(4) Jury trial for civil penalties**

*Securities and Exchange Commission v. Jarkesy*, 603 U.S. 109 (June 27, 2024): when the SEC seeks civil penalties for securities fraud, the Seventh Amendment entitles the defendant to a jury trial in an Article III court. Fraud claims are "legal in nature" (akin to common‑law fraud), civil penalties are a legal remedy, and the "public rights" exception does not apply, so Congress could not assign adjudication to an in‑house SEC administrative law judge.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
15 U.S.C. § 1693o15 U.S. Code § 1693o - Administrative enforcementechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
Chevron U.S.A. Inc. v. Natural Resources Defense Council, Inc., 467 U.S. 837 (1984)Chevron U S A Inc V Natural Resources Defense Council IncechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
5 U.S.C. § 7065 U.S. Code § 706 - Scope of reviewechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Skidmore v. Swift & Co., 323 U.S. 134 (1944)Skidmore V Swift CoechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System, 603 U.S. 799 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
28 U.S.C. § 240128 U.S. Code § 2401 - Time for commencing action against United StatesechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
5 U.S.C. § 7045 U.S. Code § 704 - Actions reviewableechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
5 U.S.C. § 7025 U.S. Code § 702 - Right of reviewechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
28 U.S.C. § 234428 U.S. Code § 2344 - Review of orders; time; notice; contents of petition; serviceechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
5 U.S.C. § 7035 U.S. Code § 703 - Form and venue of proceedingechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
28 U.S.C. § 234228 U.S. Code § 2342 - Jurisdiction of court of appealsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
PDR Network, LLC v. Carlton & Harris Chiropractic, Inc., 588 U.S. 1 (2019)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
Securities and Exchange Commission v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Terra · xhigh 45 21040

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.058 Token · davon Denken: 667 · 18,0 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0060 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✗ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 75 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k4: McLaughlin mit falscher U.S.-Reports-Fundstelle (606 U.S. 194 statt 146) zitiert, obwohl der Prompt die Fundstelle verlangt. Kein Hinweis.

1. **Agency deference.** In *Loper Bright Enterprises v. Raimondo*, 603 U.S. 369 (June 28, 2024), the Supreme Court overruled *Chevron* and held that courts must exercise independent judgment in deciding whether an agency has acted within its statutory authority. It said that earlier cases holding specific agency actions lawful remain subject to statutory stare decisis; their reliance on *Chevron* alone is not a sufficient reason to overrule them.

2. **2011 regulation.** The challenge is not time-barred merely because the regulation was adopted in 2011. In *Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System*, 603 U.S. 799 (July 1, 2024), the Court held that the six-year limitations period in 28 U.S.C. § 2401(a) begins when the plaintiff is first injured by the final agency action. A company founded in 2021 could not have been injured before then, so its claim would be timely under that limitations rule.

3. **FCC interpretation.** No. In *McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp.*, 606 U.S. 194 (June 20, 2025), the Court held that the Hobbs Act does not require a district court in an enforcement proceeding to accept the FCC’s interpretation of a statute. The district court must independently determine the TCPA’s meaning, while giving the agency’s interpretation whatever persuasive weight it warrants. See 28 U.S.C. § 2342.

4. **Jury trial.** *Securities and Exchange Commission v. Jarkesy*, 603 U.S. 109 (June 27, 2024), held that the Seventh Amendment entitles a defendant to a jury trial when the SEC seeks civil penalties for securities fraud.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
2011. In Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System, 603 U.S. 799 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
28 U.S.C. § 240128 U.S. Code § 2401 - Time for commencing action against United StatesechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
No. In McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp., 606 U.S. 194 (2025)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener kennt die Fundstelle nicht
28 U.S.C. § 234228 U.S. Code § 2342 - Jurisdiction of court of appealsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Securities and Exchange Commission v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp., 606 U.S. 194 (2025)—falsch zugeordnet HandDie Entscheidung existiert (No. 23-1226, 20.06.2025), steht aber in 606 U.S. 146, nicht auf S. 194 (falsche Fundstelle).

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Haiku 5.5 · high 95 70030

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 7.365 Token · davon Denken: 5.905 · 35,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0038 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt. Nur Prüfaufforderung („verify every citation“), keine Verweisung an Fachperson.

**Caveat:** I can't check citations against a live database. Verify every citation and pin cite, and confirm the current status of the 2011 rule and the FCC order, before relying on this analysis.

## (1) Ending Chevron deference

**Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369 (2024), decided June 28, 2024.**

The Court overruled *Chevron U.S.A., Inc. v. Natural Resources Defense Council, Inc.*, 467 U.S. 837 (1984). Under the Administrative Procedure Act, 5 U.S.C. § 706, courts must exercise their independent judgment on whether an agency acted within its statutory authority, and they no longer defer to an agency's reasonable reading of an ambiguous statute.

On earlier cases, the Court held that statutory stare decisis still applies to the specific holdings that particular agency actions were lawful, including the holding in *Chevron* itself. Reliance on *Chevron* alone is not a "special justification" for overruling those holdings. Courts may still give agency interpretations "respect" proportional to their power to persuade under *Skidmore v. Swift & Co.*, 323 U.S. 134 (1944).

## (2) Timeliness of the challenge to the 2011 regulation

Probably not time-barred, but the deadline may be close.

- The general limitations period for civil actions against the United States is six years. 28 U.S.C. § 2401(a).
- **Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System, 603 U.S. 799 (2024), decided July 1, 2024.** The Court held that an APA claim accrues when the plaintiff is injured by the agency action, not when the rule was issued. The plaintiff there challenged Regulation II, the same 2011 Federal Reserve rule at issue here, and was not time-barred because its injury occurred years after the rule was adopted.
- Your client was founded in 2021, so its accrual date is likely its own first injury, probably in 2021 or later. That would put the six-year deadline in 2027 or later. Today is November 3, 2026, so **the exact accrual date needs to be pinned down now.** If the injury occurred in early 2021, the deadline could fall in early 2027.
- Points to check: whether the injury was at formation or when the client first became subject to the rule's restrictions; whether the Federal Reserve has amended or re-promulgated Regulation II (12 C.F.R. part 235) since 2011, which could restart or change the analysis; and how the court will treat a facial challenge, because *Corner Post* was framed around the plaintiff's own injury.

## (3) Whether the district court is bound by the FCC's interpretation

No, not in the TCPA suit.

**McLaughlin Chiropractic Associates, Inc. v. McKesson Corp., No. 23-1226 (U.S. June 20, 2025).** The Court held that the Hobbs Act, 28 U.S.C. § 2342(1), does not bind district courts in civil enforcement proceedings. A district court must independently determine the statute's meaning under ordinary principles of statutory interpretation. It may consider the FCC's view and give it weight under *Skidmore*, but it is not required to follow it. I have not confirmed the U.S. Reports page for this decision, so I've cited the docket number. Verify the reporter citation.

Related points:
- Direct challenges to FCC orders go to the courts of appeals under the Hobbs Act, 28 U.S.C. §§ 2342(1), 2344, with a 60-day deadline. For any older order, a direct challenge is almost certainly out of time, but the defensive argument in the TCPA suit remains available under *McLaughlin*.
- The TCPA itself is 47 U.S.C. § 227. Check whether the specific FCC order at issue was modified, partly set aside (for example, by *ACA International v. FCC*, 885 F.3d 687 (D.C. Cir. 2018)), or superseded.

## (4) The 2024 jury-trial decision

**SEC v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (2024), decided June 27, 2024.** The Seventh Amendment requires a jury trial when the SEC seeks civil penalties for securities fraud. The SEC cannot impose those penalties through in-house administrative adjudication before an ALJ.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
Chevron U.S.A., Inc. v. Natural Resources Defense Council, Inc., 467 U.S. 837 (1984)Chevron U S A Inc V Natural Resources Defense Council IncechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
5 U.S.C. § 7065 U.S. Code § 706 - Scope of reviewechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Skidmore v. Swift & Co., 323 U.S. 134 (1944)Skidmore V Swift CoechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
28 U.S.C. § 240128 U.S. Code § 2401 - Time for commencing action against United StatesechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System, 603 U.S. 799 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
28 U.S.C. § 234228 U.S. Code § 2342 - Jurisdiction of court of appealsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
47 U.S.C. § 22747 U.S. Code § 227 - Restrictions on use of telephone equipmentechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
ACA International v. FCC, 885 F.3d 687 (2018)Aca Intl V Fed Commcns Commnecht HandHand: ACA International v. FCC, 885 F.3d 687 (D.C. Cir. 2018) — Automatik irrt: 885 F.3d 687 ist ACA Int'l v. FCC (D.C. Cir. 2018), nur abgekürzte Schreibweise; die Entscheidung hob Teile der FCC-TCPA-Order 2015 auf. · Automatik: falsch_zugeordnet — 885 F.3d 687 ist Aca Intl V Fed Commcns Commn, nicht ACA International v. FCC
SEC v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · low 70 20030

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 365 Token · davon Denken: 0 · 5,9 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0003 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✗ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 75 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k4: McLaughlin v. McKesson und der Hobbs Act fehlen; Frage (3) wird nur über Loper Bright beantwortet. k2 knapp erfüllt (statutory stare decisis genannt, „special justification“ fehlt). Kein Hinweis.

1. **Loper Bright Enterprises v. Raimondo**, 603 U.S. 369 (June 28, 2024), overruled *Chevron* deference. Courts must exercise independent judgment to determine statutory meaning. The Court said overruling *Chevron* does not unsettle prior holdings that specific agency actions were lawful, because those holdings remain subject to statutory stare decisis. *Id.* at 412.

2. **No, not merely because the regulation was adopted in 2011.** Under 28 U.S.C. § 2401(a), a suit against the United States generally must be filed within six years after the claim accrues. But *Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System*, 603 U.S. 799 (July 1, 2024), held that an APA claim accrues when the plaintiff is injured by final agency action. The start-up therefore may challenge the 2011 regulation if its claim accrued within six years before filing; the regulation’s adoption date alone does not time-bar its claim.

3. **Not under *Chevron*.** *Loper Bright* requires the district court to use its independent judgment on the TCPA’s meaning. It may give the FCC’s interpretation persuasive weight according to its thoroughness, consistency, and reasoning, but the interpretation does not control simply because the statute is ambiguous. 603 U.S. at 394–96; see also 5 U.S.C. § 706.

4. **SEC v. Jarkesy**, 603 U.S. 109 (June 27, 2024), held that the Seventh Amendment entitles a defendant to a jury trial when the SEC seeks civil penalties for securities fraud in an in-house proceeding.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Loper Bright Enterprises v. Raimondo, 603 U.S. 369 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
28 U.S.C. § 240128 U.S. Code § 2401 - Time for commencing action against United StatesechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
But Corner Post, Inc. v. Board of Governors of the Federal Reserve System, 603 U.S. 799 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
5 U.S.C. § 7065 U.S. Code § 706 - Scope of reviewechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
SEC v. Jarkesy, 603 U.S. 109 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Aufgabe US2 · TAKE IT DOWN Act: Entfernungspflichten für Plattformen (Deepfakes)

Aufgabe (Wortlaut an das Modell)

We run a U.S.-based social video app with user uploads. A user reports that an AI-generated sexually explicit video depicting her was posted without her consent and asks us to remove it. Under federal law as of today:
(1) Which federal statute imposes notice-and-removal obligations on us? Give its Public Law number, enactment date and the U.S. Code section.
(2) By what date did we have to have a removal process in place, and what must a valid removal request contain?
(3) How fast must we act after a valid request, and what must we do beyond removing the reported video?
(4) Who enforces these obligations and how? Are we protected if we remove content that later turns out to be lawful?
(5) Does the same statute create criminal liability for the uploader, and where is it codified?

Goldlösung

TAKE IT DOWN Act, Pub. L. 119-12 (19.05.2025), 47 U.S.C. § 223a: Verfahren bis 19.05.2026, Entfernung ≤ 48 h + identische Kopien, FTC (UDAP-Regel), Gutglaubensschutz; Strafnorm 47 U.S.C. § 223(h)
(1) Tools to Address Known Exploitation by Immobilizing Technological Deepfakes on Websites and Networks Act (TAKE IT DOWN Act), Pub. L. 119-12, 19. Mai 2025, 139 Stat. 55; Plattformpflichten in 47 U.S.C. § 223a (Abschnitt 3 des Gesetzes). Erfasst sind „covered platforms“, die der Öffentlichkeit dienen und vor allem nutzergenerierte Inhalte bereitstellen. (2) Spätestens ein Jahr nach dem 19. Mai 2025 (also bis 19. Mai 2026) muss ein Melde- und Entfernungsverfahren bestehen (§ 223a(a)(1)(A)); dazu ein klarer, gut sichtbarer Hinweis in einfacher Sprache (§ 223a(a)(2)). Ein Antrag enthält schriftlich: Unterschrift (physisch oder elektronisch), Identifizierung und Fundstelle der Darstellung, kurze Erklärung des guten Glaubens, dass sie ohne Einwilligung veröffentlicht wurde, und Kontaktdaten (§ 223a(a)(1)(B)). (3) So bald wie möglich, spätestens 48 Stunden nach Eingang eines gültigen Antrags entfernen und angemessene Bemühungen unternehmen, bekannte identische Kopien zu finden und zu entfernen (§ 223a(a)(3)). (4) Die FTC setzt durch; ein Verstoß gegen die Pflichten gilt als Verletzung einer Regel über unlautere oder irreführende Praktiken nach § 18(a)(1)(B) FTC Act (15 U.S.C. 57a(a)(1)(B)) (§ 223a(b)). Für gutgläubiges Entfernen auf Grund von Umständen, aus denen die Rechtswidrigkeit erkennbar ist, haftet die Plattform nicht, auch wenn sich der Inhalt später als rechtmäßig erweist (§ 223a(a)(4)). (5) Ja: Abschnitt 2 des Gesetzes fügte 47 U.S.C. § 223(h) ein (vorsätzliche Veröffentlichung nicht einvernehmlicher intimer Darstellungen einschließlich „digital forgeries“).

Rubrik: k1: TAKE IT DOWN Act, Pub. L. 119-12 (19. Mai 2025), Pflichten in 47 U.S.C. § 223a (Gewicht 2) · k2: Verfahren spätestens ein Jahr nach dem 19. Mai 2025, also bis 19. Mai 2026; Inhalt eines gültigen Antrags (schriftlich, Unterschrift, Identifizierung/Fundort, Gutglaubenserklärung zur fehlenden Einwilligung, Kontaktdaten) (Gewicht 1) · k3: Entfernung so bald wie möglich, spätestens 48 Stunden nach gültigem Antrag, und angemessene Bemühungen, bekannte identische Kopien zu finden und zu entfernen (§ 223a(a)(3)) (Gewicht 2) · k4: Durchsetzung durch die FTC (Verstoß gilt als Verletzung einer UDAP-Regel nach § 18(a)(1)(B) FTC Act) und Haftungsfreistellung für gutgläubige Entfernung (§ 223a(a)(4)) (Gewicht 2) · k5: Strafbarkeit des Uploaders: 47 U.S.C. § 223(h), erfasst auch „digital forgeries“ (Gewicht 1)

Kriterien (Gewicht)

  • k1 (2): TAKE IT DOWN Act, Pub. L. 119-12 (19. Mai 2025), Pflichten in 47 U.S.C. § 223a
  • k2 (1): Verfahren spätestens ein Jahr nach dem 19. Mai 2025, also bis 19. Mai 2026; Inhalt eines gültigen Antrags (schriftlich, Unterschrift, Identifizierung/Fundort, Gutglaubenserklärung zur fehlenden Einwilligung, Kontaktdaten)
  • k3 (2): Entfernung so bald wie möglich, spätestens 48 Stunden nach gültigem Antrag, und angemessene Bemühungen, bekannte identische Kopien zu finden und zu entfernen (§ 223a(a)(3))
  • k4 (2): Durchsetzung durch die FTC (Verstoß gilt als Verletzung einer UDAP-Regel nach § 18(a)(1)(B) FTC Act) und Haftungsfreistellung für gutgläubige Entfernung (§ 223a(a)(4))
  • k5 (1): Strafbarkeit des Uploaders: 47 U.S.C. § 223(h), erfasst auch „digital forgeries“

Antworten (10)

Claude Opus 5.5 · medium 95 50000

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 2.920 Token · davon Denken: 1.193 · 28,7 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0610 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt, Fundstellen korrekt (15 U.S.C. § 6851 richtig nur als Definitionsverweis). Kein Hinweis auf Rechtsberatung oder Fachperson.

# Platform obligations under the federal TAKE IT DOWN Act

## (1) Governing statute

The statute is the **TAKE IT DOWN Act** ("Tools to Address Known Exploitation by Immobilizing Technological Deepfakes on Websites and Networks Act").

- **Public Law:** Pub. L. No. 119-12 (S. 146, 119th Cong.).
- **Enacted:** May 19, 2025.
- **Platform notice-and-removal duties (§ 3):** codified at **47 U.S.C. § 223a**.

A user-upload social video app is a "covered platform." That term means a public-facing website, online service or app that primarily provides a forum for user-generated content such as videos, images, messages or audio (§ 4). Broadband providers, email, and sites whose content is mainly preselected are excluded. The Act's definition of "intimate visual depiction" cross-references **15 U.S.C. § 6851**. It also covers AI-generated "digital forgeries."

## (2) Compliance deadline and contents of a valid request

**Deadline:** You had to have the process in place within one year of enactment, so by **May 19, 2026** (§ 3(a)(1)(A)). You must also give **clear and conspicuous, plain-language notice** of the process on the platform (§ 3(a)(2)).

**A valid request must be in writing and include all of the following** (§ 3(a)(1)(B)):

1. A **physical or electronic signature** of the identifiable individual, or of someone authorized to act on her behalf.
2. **Identification of the depiction**, plus information reasonably sufficient for you to locate it.
3. A **brief statement of good-faith belief** that the depiction is not consensual, with any relevant information that helps you make that determination.
4. **Contact information** sufficient for you to reach the requester.

## (3) Response time and duties beyond removal

On receiving a valid request, you must act **as soon as possible, but no later than 48 hours** (§ 3(a)(3)). Within that window you must:

- **Remove the reported depiction**, and
- **Make reasonable efforts to identify and remove any known identical copies** on the platform.

In practice, many platforms use hash-matching to find identical copies.

## (4) Enforcement and protection for good-faith removal

**Enforcement:** The **Federal Trade Commission** enforces these duties (§ 3(b)).

- A failure to reasonably comply is treated as a violation of a rule on unfair or deceptive acts or practices under **15 U.S.C. § 57a(a)(1)(B)**.
- That exposes you to FTC Act remedies, including **civil penalties per violation**. The amount is inflation-adjusted and is currently in the tens of thousands of dollars per violation.
- The Act extends FTC jurisdiction for this purpose to entities, such as nonprofits, that the FTC Act would otherwise not reach.
- The Act creates **no private right of action** against platforms.

**Safe harbor:** You are **not liable for any claim** based on your **good-faith** disabling of access to, or removal of, material claimed to be a nonconsensual intimate depiction. The same protection applies where removal is based on facts or circumstances from which unlawful publication is apparent. It applies **regardless of whether the depiction is later determined to be unlawful** (§ 3(a)(4)).

## (5) Criminal liability for the uploader

Yes. **Section 2** of the Act adds **47 U.S.C. § 223(h)** to the Communications Act. These provisions took effect on enactment.

Publishing a **digital forgery** of an identifiable **adult** is a crime when all of the following are true:

- It is knowingly published through an interactive computer service.
- It is not consensual.
- The material was not voluntarily exposed in a public or commercial setting.
- It is not a matter of public concern.
- It was intended to cause harm, or it causes psychological, financial or reputational harm.

**Penalties** for publication:

- **Adult victims:** up to **2 years** in prison.
- **Minor victims:** up to **3 years**, under a separate intent standard.

**Threats** to publish are also criminalized:

- **Digital forgeries:** up to 18 months for adult victims and up to 30 months for minors.

**Other consequences:** mandatory **forfeiture** and **restitution**.

**Exceptions** include disclosures for law enforcement, legal proceedings, medical treatment, reporting unlawful conduct, and disclosures by the depicted person herself.

## Caveats

- **No case law yet.** I am not aware of any reported court decisions interpreting § 223a or § 223(h). The FTC has not issued implementing rules to my knowledge. First Amendment and over-removal challenges have been widely anticipated, so check for litigation or FTC guidance issued after my knowledge cutoff.
- **State law.** Many states have their own NCII and deepfake laws. These may impose additional obligations or give the victim private remedies.
- **Minors.** If the depiction may show a minor, separate CSAM obligations apply, including reporting to NCMEC under **18 U.S.C. § 2258A**.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
47 U.S.C. § 223a47 U.S. Code § 223a - Notice and removal of nonconsensual intimate visual depictionsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 685115 U.S. Code § 6851 - Civil action relating to disclosure of intimate imagesechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 57a15 U.S. Code § 57a - Unfair or deceptive acts or practices rulemaking proceedingsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
47 U.S.C. § 22347 U.S. Code § 223 - Obscene or harassing telephone calls in the District of Columbia or in interstate or foreign communicationsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
18 U.S.C. § 2258A18 U.S. Code § 2258A - Reporting requirements of providersechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Opus 5.5 · xhigh 100 60000

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 6.943 Token · davon Denken: 5.144 · 66,6 s · geschätzte Kosten ≈ 0,14 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt, Fundstellen (§ 3(a)(1)–(4), § 3(b), 15 U.S.C. § 57a(a)(1)(B), § 223(h)) korrekt. Hinweis „not legal advice. Have counsel review“ vorhanden.

# TAKE IT DOWN Act: notice-and-removal obligations for your platform

## (1) The statute

The **TAKE IT DOWN Act** (S. 146, 119th Cong.) is **Pub. L. 119-12**, 139 Stat. 55. It was signed into law on **May 19, 2025**.

- **Notice-and-removal duties (§ 3 of the Act):** codified at **47 U.S.C. § 223a**.
- **Definitions (§ 4):** Your app is a "covered platform." That term means a public-facing website or app that primarily provides a forum for user-generated content, including videos. Broadband providers, email, and services that mainly host curated content (where user interaction is incidental) are excluded.
- **AI-generated content:** The Act defines a "digital forgery" as an intimate depiction created or altered with AI or other technology that a reasonable person would find indistinguishable from an authentic depiction. Such content is within the Act's scope.

## (2) Compliance deadline and contents of a valid request

**Deadline:** You had **one year from enactment**, so the process had to be in place by **May 19, 2026** (§ 3(a)(1)). That deadline has passed, so the duty applies now.

**A valid request must be in writing and include (§ 3(a)(1)(B)):**
1. A physical or electronic **signature** of the depicted individual or an authorized person acting for her.
2. **Identification of the depiction**, with information reasonably sufficient for you to locate it.
3. A **brief statement of her good-faith belief** that the depiction is nonconsensual, plus any relevant information that helps you make that determination.
4. **Contact information** for the individual or her authorized representative.

**You must also post notice of the process (§ 3(a)(2)).** It must be clear and conspicuous (a link is enough), written in plain language, and must explain your responsibilities and how to submit a request.

## (3) Timing and scope of what you must do

After receiving a valid request, you must act **as soon as possible, and no later than 48 hours** (§ 3(a)(3)):
- **Remove** the reported depiction.
- **Make reasonable efforts to identify and remove any known identical copies.** In practice this usually means hash-matching.

The Act has **no counter-notice or put-back procedure**, unlike the DMCA.

## (4) Enforcement and your protection for good-faith removals

**Who enforces:** The **Federal Trade Commission** (§ 3(b)).
- A failure to "reasonably comply" with the duties above is treated as a violation of an FTC rule against unfair or deceptive acts or practices under **15 U.S.C. § 57a(a)(1)(B)**.
- That classification makes you subject to **civil penalties under 15 U.S.C. § 45(m)(1)(A)**. These are adjusted for inflation each year and are currently more than $50,000 per violation.
- The Act expressly extends FTC jurisdiction to **nonprofits**.
- There is **no private right of action** under § 3.

**Protection for removals (§ 3(a)(4)):** You are **not liable for any claim** based on your **good-faith** removal or disabling of access to material claimed to be a nonconsensual intimate depiction. The removal must be based on facts or circumstances from which unlawful publication is apparent. The protection applies **"regardless of whether the intimate visual depiction is ultimately determined to be unlawful or not."**

**47 U.S.C. § 230(c)(2)(A)** separately protects good-faith removal of content you consider objectionable.

## (5) Criminal liability for the uploader

Yes. **Section 2** of the Act added **47 U.S.C. § 223(h)**. It makes it a crime to knowingly publish, using an interactive computer service, either an authentic intimate depiction or a **digital forgery** of an identifiable individual without consent.

**Elements for an adult victim of a digital forgery:**
- The depiction was published without consent.
- The depicted content was not voluntarily exposed by her in a public or commercial setting.
- It is not a matter of public concern.
- The publication was intended to cause harm, or did cause harm (psychological, financial, or reputational).

**Penalties:**
| Conduct | Adult victim | Minor victim |
|---|---|---|
| Publication | Up to 2 years | Up to 3 years |
| Threats involving digital forgeries | Up to 18 months | Up to 30 months |

The statute also provides for **mandatory restitution and forfeiture**. Consent to the *creation* of an image is not consent to its *publication*. The criminal provisions took effect on enactment.

## Practical notes and caveats

- **If the person depicted may be a minor,** the content may also be CSAM. That triggers separate duties, including **NCMEC reporting under 18 U.S.C. § 2258A**. Many **state laws** may also apply.
- **Case law:** As of my knowledge cutoff (mid-2026), I am not aware of any reported court decisions interpreting § 223a or § 223(h). I also know of none enjoining the Act, although First Amendment concerns about over-removal have been widely raised.
- **Verify before relying on this:** Check the current U.S. Code text, any FTC guidance or enforcement actions, and any litigation after June 2026.

This is general information, not legal advice. Have counsel review your specific workflow.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
47 U.S.C. § 223a47 U.S. Code § 223a - Notice and removal of nonconsensual intimate visual depictionsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 57a15 U.S. Code § 57a - Unfair or deceptive acts or practices rulemaking proceedingsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 4515 U.S. Code § 45 - Unfair methods of competition unlawful; prevention by CommissionechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
47 U.S.C. § 23047 U.S. Code § 230 - Protection for private blocking and screening of offensive materialechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
47 U.S.C. § 22347 U.S. Code § 223 - Obscene or harassing telephone calls in the District of Columbia or in interstate or foreign communicationsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
18 U.S.C. § 2258A18 U.S. Code § 2258A - Reporting requirements of providersechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Astra · xhigh 0 21000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 3.685 Token · davon Denken: 3.078 · 117,7 s · geschätzte Kosten ≈ 0,19 $

Kriterien: k1 ✗ k2 ✗ k3 ✗ k4 ✗ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 13 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Inhalte zu Frist, Antrag, 48 Stunden, FTC und Gutglaubensschutz richtig, aber durchgehend mit falscher Fundstelle (15 U.S.C. § 6851), daher k1–k4 nicht erfüllt; k5 erfüllt. Kein Hinweis.

As of **November 3, 2026**:

1. **Governing statute.** The **TAKE IT DOWN Act**, **Pub. L. No. 119-12**, enacted **May 19, 2025**. Its platform notice-and-removal requirements appear in **§ 3, codified at 15 U.S.C. § 6851**. Your user-upload social-video app ordinarily qualifies as a “covered platform.” The statute covers qualifying AI-generated intimate depictions as “digital forgeries.”

2. **Deadline and valid requests.** You had to establish a removal process by **May 19, 2026**, and provide clear, conspicuous notice explaining it in plain language. A request from the depicted identifiable individual, or someone authorized to act for her, must contain:

   - Her physical or electronic signature, or her authorized representative’s signature.
   - Identification of the intimate depiction and information reasonably sufficient to locate it.
   - A brief statement of her good-faith belief that the depiction is nonconsensual, including relevant information for determining whether it was published without consent.
   - Information sufficient to contact her or her representative.

   **Authority:** 15 U.S.C. § 6851(b).

3. **Response time and copies.** After receiving a valid request, you must act **as soon as possible, and no later than 48 hours**: remove the reported depiction **and make reasonable efforts to identify and remove any known identical copies**. Merely removing the reported upload does not satisfy the entire obligation. **Authority:** 15 U.S.C. § 6851(b).

4. **Enforcement and protection for removal.** The **Federal Trade Commission** enforces these obligations. A violation is treated as a violation of an FTC rule defining an unfair or deceptive act or practice, allowing FTC Act enforcement, including civil penalties and injunctive relief where applicable. The Act expressly extends enforcement to qualifying nonprofit organizations.

   **Yes, good-faith removal is protected:** a covered platform is not liable for claims based on its good-faith removal of, or disabling access to, material claimed to be a nonconsensual intimate depiction, regardless of whether that material ultimately proves unlawful. **Authority:** 15 U.S.C. § 6851; Federal Trade Commission Act, 15 U.S.C. §§ 41–58.

5. **Uploader criminal liability.** **Yes.** Section 2 of the same Act added **47 U.S.C. § 223(h)**, establishing criminal prohibitions covering specified knowing publication of nonconsensual intimate depictions—including qualifying AI digital forgeries—and related threats. Liability requires proof of the applicable statutory elements, including the interstate-or-foreign-commerce connection and relevant intent or harm requirements. **Authority:** Pub. L. No. 119-12, § 2; 47 U.S.C. § 223(h).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
15 U.S.C. § 685115 U.S. Code § 6851 - Civil action relating to disclosure of intimate imagesfalsch zugeordnet HandHand: 15 U.S.C. § 6851(b) — Für Antragsinhalt und 48-Stunden-Frist zitiert; § 6851(b) regelt die Zivilklage des Betroffenen. Richtig: § 223a(a)(1)(B) und (a)(3). · Automatik: echt — Vorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 4115 U.S. Code § 41 - Federal Trade Commission established; membership; vacancies; sealechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
47 U.S.C. § 22347 U.S. Code § 223 - Obscene or harassing telephone calls in the District of Columbia or in interstate or foreign communicationsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Sonnet 5.5 · low 100 40000

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 2.044 Token · davon Denken: 954 · 17,4 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0218 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt (k3: „within 48 hours“ ohne „as soon as possible“, nach Präzisionsregel ausreichend). Hinweis: „Have counsel confirm“.

**Short answer:** The statute is the TAKE IT DOWN Act. I'm working from memory, so verify pin cites against the current U.S. Code before relying on them. I'm not aware of any appellate decisions interpreting the platform provisions.

**(1) Statute**
- The Tools to Address Known Exploitation by Immobilizing Technological Deepfakes on Websites and Networks Act (TAKE IT DOWN Act), Pub. L. No. 119-12, signed May 19, 2025.
- The platform notice-and-removal duty is codified at 47 U.S.C. § 223a (Act § 3).
- It applies to a "covered platform," meaning a website, online service, or app that serves the public and primarily provides a forum for user-generated content (including video uploads). Your app fits that definition.

**(2) Deadline and valid request**
- The removal process had to be in place within one year of enactment, so by **May 19, 2026**. That date has passed, so you are already subject to the obligations.
- You must also give clear, conspicuous, plain-language notice of the process.
- A valid request must be in writing and include:
  - A physical or electronic signature of the identifiable individual (or an authorized person acting for her).
  - Information reasonably sufficient to locate the depiction, such as a URL.
  - A brief statement of good-faith belief that the depiction is nonconsensual, with relevant supporting information.
  - Contact information for the requester.

**(3) Timing and scope**
- You must remove the depiction **within 48 hours** of receiving a valid request.
- You must also make **reasonable efforts to identify and remove known identical copies**.

**(4) Enforcement and safe harbor**
- The **FTC** enforces. A failure to comply is treated as a violation of a rule defining an unfair or deceptive act or practice under FTC Act § 18(a)(1)(B), 15 U.S.C. § 57a(a)(1)(B). The FTC's jurisdiction extends to nonprofits and common carriers. The Act creates no private right of action against platforms.
- **Safe harbor:** A platform is not liable for good-faith removal or disabling of access to material claimed to be a nonconsensual intimate visual depiction. This applies where the facts or circumstances make the unlawful nature apparent, even if the material is later determined to be lawful. It does not protect bad-faith or wholesale takedowns without that basis.

**(5) Criminal liability for the uploader**
- Yes. Section 2 of the Act added **47 U.S.C. § 223(h)**, which criminalizes knowingly publishing nonconsensual intimate visual depictions, expressly including AI-generated "digital forgeries," as well as related threats.
- Penalties include imprisonment (up to 2 years where the depicted person is an adult and up to 3 years where a minor is depicted), fines, forfeiture, and mandatory restitution.

**Practical steps:** Log the request's receipt time, confirm the request has the required elements, remove the video and run hash or duplicate matching, preserve records, and consider your separate reporting duties if any depicted person might be a minor (e.g., 18 U.S.C. § 2258A). Have counsel confirm how the safe harbor and the "covered platform" definition apply to your service.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
47 U.S.C. § 223a47 U.S. Code § 223a - Notice and removal of nonconsensual intimate visual depictionsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 57a15 U.S. Code § 57a - Unfair or deceptive acts or practices rulemaking proceedingsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
47 U.S.C. § 22347 U.S. Code § 223 - Obscene or harassing telephone calls in the District of Columbia or in interstate or foreign communicationsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
18 U.S.C. § 2258A18 U.S. Code § 2258A - Reporting requirements of providersechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Sol · medium 0 10200

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.429 Token · davon Denken: 904 · 38,4 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0156 $

Kriterien: k1 ✗ k2 ✗ k3 ✗ k4 ✗ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 0 % · Zitatabzug −50 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Inhalte zu Frist, Antrag, 48 Stunden und FTC weitgehend richtig, aber durchgehend auf eine erfundene Fundstelle (15 U.S.C. § 6852) gestützt, daher k1–k4 nicht erfüllt; k5: erfundene Strafnorm.

As of November 3, 2026:

1. **Applicable statute.** The **TAKE IT DOWN Act**, **Pub. L. No. 119-12**, enacted **May 19, 2025**, imposes notice-and-removal obligations on covered platforms. Those obligations are codified at **15 U.S.C. § 6852**. Your user-upload social video app ordinarily qualifies as a covered platform, and the law covers qualifying AI-generated depictions, termed “digital forgeries.”

2. **Deadline and valid requests.** You had to establish the removal process by **May 19, 2026**, and provide a clear, conspicuous notice explaining it. A valid request must contain:
   - A physical or electronic signature of the depicted individual or someone authorized to act for her.
   - Identification of the depiction and information reasonably sufficient to locate it.
   - A brief statement of her good-faith belief that publication was nonconsensual, including relevant supporting information.
   - Information reasonably sufficient to contact her or her authorized representative.  
   
   **15 U.S.C. § 6852(b).**

3. **Response and copies.** You must remove the depiction **as soon as possible, and no later than 48 hours after receiving a valid request**. You must also make reasonable efforts to identify and remove **any known identical copies**. **15 U.S.C. § 6852(b).**

4. **Enforcement and protection for removal.** The **Federal Trade Commission** enforces these obligations. A violation is treated as violating an FTC rule defining an unfair or deceptive act or practice, permitting FTC enforcement, including applicable civil penalties. The Act also extends enforcement to covered nonprofit organizations. A covered platform receives protection against claims based on its **good-faith removal of, or disabling access to, material claimed to be a nonconsensual intimate visual depiction**, even if the material ultimately proves lawful. **15 U.S.C. § 6852(c)–(d); 15 U.S.C. §§ 45, 57a.**

5. **Uploader’s criminal liability.** Yes. Section 2 of the same Act creates federal criminal offenses covering certain knowing publications of nonconsensual intimate visual depictions, including digital forgeries, and certain threats to publish them. These provisions are codified at **18 U.S.C. § 1802**. Liability depends on satisfying the applicable statutory elements and mental-state requirements; a removal request alone does not establish a crime.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
15 U.S.C. § 6852law.cornell.eduerfunden HandHand: 15 U.S.C. § 6852 — Bestätigt: 15 U.S.C. § 6852 existiert nicht (auch als § 6852(b) und § 6852(c)–(d) zitiert); richtig wäre 47 U.S.C. § 223a. · Automatik: erfunden — 15 U.S.C. § 6852 gibt es nicht (law.cornell.edu 404)
15 U.S.C. § 4515 U.S. Code § 45 - Unfair methods of competition unlawful; prevention by CommissionechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
18 U.S.C. § 1802law.cornell.eduerfunden HandHand: 18 U.S.C. § 1802 — Bestätigt: 18 U.S.C. § 1802 existiert nicht; die Strafnorm steht in 47 U.S.C. § 223(h). · Automatik: erfunden — 18 U.S.C. § 1802 gibt es nicht (law.cornell.edu 404)

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · high 20 20100

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 3.283 Token · davon Denken: 2.921 · 57,3 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0017 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✓ k4 ✗ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 50 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k2: Antragsinhalt falsch (Erklärung unter Strafandrohung des Meineids, keine Unterschrift). k4: erfundene Durchsetzung durch Generalstaatsanwälte der Staaten. k5: erfundene Strafnorm.

1. **The statute is the TAKE IT DOWN Act**, Pub. L. No. 119-12, enacted May 19, 2025. Its platform notice-and-removal requirement is codified at **47 U.S.C. § 223A**. It covers qualifying digitally altered or AI-generated depictions as well as real images.

2. Covered platforms had to establish a notice-and-removal process by **May 19, 2026**, one year after enactment. A valid request must identify the depiction and where it appears; state that the depicted person did not consent; provide the requester’s contact information; and include a statement under penalty of perjury that the requester is the depicted person or their authorized representative and that the request’s information is accurate.

3. After receiving a valid request, you must remove the depiction within **48 hours**. You must also make reasonable efforts to identify and remove known identical copies on your platform. TAKE IT DOWN Act § 3; 47 U.S.C. § 223A.

4. The **Federal Trade Commission** enforces the requirements, treating a violation as a violation of an FTC rule on unfair or deceptive acts or practices. State attorneys general may also bring civil actions under the Act. A platform is protected from federal or state liability for removing or restricting access to a depiction in good faith, even if it later turns out to be lawful. TAKE IT DOWN Act § 3; 15 U.S.C. § 45.

5. **Yes.** The Act also creates federal criminal offenses for the knowing publication of covered nonconsensual intimate depictions, including qualifying digitally forged depictions. They are codified at **18 U.S.C. § 1801A**.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
47 U.S.C. § 223Alaw.cornell.eduecht HandHand: 47 U.S.C. § 223A — Automatik irrt: gemeint ist 47 U.S.C. § 223a (nur Großschreibung des Buchstabens); die Vorschrift enthält die Melde- und Entfernungspflichten. · Automatik: erfunden — 47 U.S.C. § 223A gibt es nicht (law.cornell.edu 404)
15 U.S.C. § 4515 U.S. Code § 45 - Unfair methods of competition unlawful; prevention by CommissionechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
18 U.S.C. § 1801Alaw.cornell.eduerfunden HandHand: 18 U.S.C. § 1801A — Bestätigt: 18 U.S.C. § 1801A existiert nicht; die Strafnorm steht in 47 U.S.C. § 223(h). · Automatik: erfunden — 18 U.S.C. § 1801A gibt es nicht (law.cornell.edu 404)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Fable 5.1 · high 0 66000

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 3.489 Token · davon Denken: 2.038 · 44,3 s · geschätzte Kosten ≈ 0,18 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✗ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 75 % · Zitatabzug −150 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k4: Gutglaubensschutz inhaltlich richtig, aber § 3(b) statt § 3(a)(4) zitiert. Mehrere Binnenfundstellen in § 3 und § 223(h) falsch. Kein Hinweis.

**(1) Statute.** The TAKE IT DOWN Act ("Tools to Address Known Exploitation by Immobilizing Technological Deepfakes on Websites and Networks Act"), S. 146, 119th Cong., **Pub. L. No. 119‑12, enacted May 19, 2025**. Section 3 (notice‑and‑removal) is classified at **47 U.S.C. § 223a**; section 2 (criminal provisions) amended § 223 of the Communications Act of 1934, **47 U.S.C. § 223(h)**. You are a "covered platform" because you serve the public and primarily provide a forum for user‑generated content (Pub. L. 119‑12 § 3(f)(2)). An AI‑generated explicit video is a "digital forgery" – a depiction created or altered by software/AI/machine learning that a reasonable person viewing it as a whole could not distinguish from an authentic depiction (§ 2, adding 47 U.S.C. § 223(h)(1)(C)).

**(2) Deadline and contents.** A covered platform had to establish the process **not later than one year after enactment, i.e., by May 19, 2026**, and give clear and conspicuous, plain‑language notice of it (§ 3(a)(1)–(2)). A valid request must contain (§ 3(a)(1)(B)):
- (A) a physical or electronic signature of the identifiable individual (or a person authorized to act on her behalf);
- (B) identification of the depiction and information reasonably sufficient for you to locate it;
- (C) a brief statement of her good‑faith belief that the depiction is non‑consensual, including information relevant to determining it was published without consent; and
- (D) contact information sufficient for you to reach her.

**(3) Timing and scope.** Remove the depiction **as soon as possible, and not later than 48 hours** after receiving a valid request, and **make reasonable efforts to identify and remove any known identical copies** of it on the platform (§ 3(a)(3)).

**(4) Enforcement and safe harbor.** Enforcement is exclusively by the **FTC**: failure to reasonably comply is treated as an unfair or deceptive act or practice under § 18(a)(1)(B) of the FTC Act, 15 U.S.C. § 57a(a)(1)(B), with the FTC's full powers under 15 U.S.C. §§ 41 et seq., and the Act extends FTC jurisdiction to non‑profits and common carriers notwithstanding 15 U.S.C. §§ 44, 45(a)(2), 46 (§ 3(c)). There is no private right of action under § 3. **Yes, you are protected**: a covered platform is not liable for any claim based on its **good‑faith** removal or disabling of material under the Act, "regardless of whether the material is ultimately determined to be unlawful" (§ 3(b)). (This supplements, and does not displace, 47 U.S.C. § 230(c).)

**(5) Criminal liability for the uploader.** Yes. Section 2 of the Act, codified at **47 U.S.C. § 223(h)**, makes it a federal crime to use an interactive computer service to knowingly publish a **digital forgery** of an identifiable adult without consent where the content was not voluntarily exposed publicly/commercially, is not a matter of public concern, and the publication is intended to cause or causes harm (§ 223(h)(2)(B)); parallel provisions cover authentic depictions (§ 223(h)(2)(A)) and minors (§ 223(h)(3)). Penalties: fine and up to **2 years** (adult victim) or **3 years** (minor victim); threats to publish carry up to 18 / 30 months (§ 223(h)(4)), plus forfeiture and restitution (§ 223(h)(5)–(6)). These provisions took effect on enactment. Note also the victim's separate **civil** cause of action against the discloser under 15 U.S.C. § 6851 (VAWA Reauthorization Act of 2022), which supplies the "intimate visual depiction"/"identifiable individual" definitions the TAKE IT DOWN Act incorporates.

Practical note: as of today (Nov. 3, 2026) the compliance deadline has passed, so you should already have the process live; if not, remediate immediately and process this request within 48 hours.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
47 U.S.C. § 223a47 U.S. Code § 223a - Notice and removal of nonconsensual intimate visual depictionsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
47 U.S.C. § 22347 U.S. Code § 223 - Obscene or harassing telephone calls in the District of Columbia or in interstate or foreign communicationsfalsch zugeordnet HandHand: 47 U.S.C. § 223(h)(1)(C) — Für die Definition „digital forgery“ zitiert; (h)(1)(C) definiert „identifiable individual“, digital forgery steht in (h)(1)(B). · Automatik: echt — Vorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 57a15 U.S. Code § 57a - Unfair or deceptive acts or practices rulemaking proceedingsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 4115 U.S. Code § 41 - Federal Trade Commission established; membership; vacancies; sealechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 4415 U.S. Code § 44 - DefinitionsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
47 U.S.C. § 23047 U.S. Code § 230 - Protection for private blocking and screening of offensive materialechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 685115 U.S. Code § 6851 - Civil action relating to disclosure of intimate imagesechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Pub. L. 119‑12 § 3(f)(2)—falsch zugeordnet HandAbschnitt 3 (= 47 U.S.C. § 223a) hat nur (a) und (b); „covered platform“ ist in § 4(3) des Gesetzes definiert.
§ 3(c)—falsch zugeordnet HandEinen § 3(c) gibt es nicht; die Ausdehnung auf gemeinnützige Organisationen steht in § 3(b)(2)(D) (47 U.S.C. § 223a(b)(2)(D)).
§ 3(b)—falsch zugeordnet HandFür den Gutglaubensschutz zitiert; § 3(b) ist die FTC-Durchsetzung. Haftungsfreistellung: § 3(a)(4) (47 U.S.C. § 223a(a)(4)).
§ 223(h)(2)(B)—falsch zugeordnet HandFür digital forgeries Erwachsener zitiert; (h)(2)(B) betrifft echte Darstellungen Minderjähriger, richtig wäre (h)(3)(A).
§ 223(h)(5)–(6)—falsch zugeordnet HandFür Einziehung und Wiedergutmachung zitiert; (h)(5) sind Auslegungsregeln, (h)(6) Drohungen. Einziehung (h)(7), Restitution (h)(8).

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Terra · xhigh 0 11100

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.868 Token · davon Denken: 1.456 · 28,5 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0100 $

Kriterien: k1 ✗ k2 ✗ k3 ✗ k4 ✗ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 0 % · Zitatabzug −50 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Falsche Kodifizierung (15 U.S.C. § 6851) für alle Plattformpflichten, daher k1, k3, k4 nicht erfüllt; k2: Kontaktdaten fehlen, erfundene Richtigkeitserklärung; k5: erfundene Strafnorm.

1. The **TAKE IT DOWN Act**, Pub. L. No. 119-12, enacted **May 19, 2025**, imposes the notice-and-removal obligations. They are codified at **15 U.S.C. § 6851**. A social video service that hosts user uploads generally falls within the Act’s definition of a covered platform.

2. The platform had to establish its removal process by **May 19, 2026**, one year after enactment. A request must identify the depiction and provide enough information to locate it; include a statement that the requester has a good-faith belief that the depiction was published without consent; state that the information in the request is accurate; and include the requester’s physical or electronic signature. The depicted person or an authorized representative may submit the request. **15 U.S.C. § 6851.**

3. The platform must remove the depiction **as soon as possible, but no later than 48 hours** after receiving a valid request. It must also make reasonable efforts to identify and remove **known identical copies**. **15 U.S.C. § 6851.**

4. The **Federal Trade Commission** enforces the platform obligations as requirements under the Federal Trade Commission Act; a violation is treated as an unfair or deceptive act or practice. The Act protects a platform from liability for removing or disabling access to material in good faith under its removal process, even if the material is later determined to be lawful. **15 U.S.C. § 6851; 15 U.S.C. § 45.**

5. **Yes.** The same Act creates federal criminal liability for certain knowing publications of nonconsensual intimate visual depictions, including qualifying AI-generated depictions. The offense is codified at **18 U.S.C. § 1802**. Criminal liability depends on the statute’s specific requirements, including the uploader’s knowledge and intent; an upload alone does not establish every element.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
15 U.S.C. § 685115 U.S. Code § 6851 - Civil action relating to disclosure of intimate imagesfalsch zugeordnet HandHand: 15 U.S.C. § 6851 — § 6851 ist die Zivilklage nach dem VAWA Reauthorization Act 2022 (Offenlegung intimer Bilder), nicht die Plattformpflichten des TAKE IT DOWN Act (47 U.S.C. § 223a). · Automatik: echt — Vorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 4515 U.S. Code § 45 - Unfair methods of competition unlawful; prevention by CommissionechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
18 U.S.C. § 1802law.cornell.eduerfunden HandHand: 18 U.S.C. § 1802 — Bestätigt: 18 U.S.C. § 1802 existiert nicht (Kapitel 88 enthält nur § 1801); die Strafnorm steht in 47 U.S.C. § 223(h). · Automatik: erfunden — 18 U.S.C. § 1802 gibt es nicht (law.cornell.edu 404)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Haiku 5.5 · high 100 30000

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 3.719 Token · davon Denken: 2.637 · 20,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0019 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt; Kodifizierung § 223a mit Vorbehalt genannt (zählt als erfüllt). Hinweis: „have counsel confirm“.

**Short answers (verify pinpoint citations against the official U.S. Code and the enrolled Act before relying on them):**

**1. Statute.** The TAKE IT DOWN Act, **Pub. L. 119-12**, enacted **May 19, 2025**. Its notice-and-removal requirement (§ 3 of the Act) is generally cited as **47 U.S.C. § 223a**. Confirm this codification in the Office of the Law Revision Counsel's current U.S. Code, since I am not certain of it.

**2. Compliance deadline and request contents.** Covered platforms had to have the process in place **one year after enactment, i.e., by May 19, 2026**. That date has passed, so if you do not have a compliant process now, you are out of compliance.

A valid request is a written communication, physical or electronic, from the identifiable individual (or an authorized person) that:
- Includes the individual's signature (physical or electronic);
- Identifies the depiction and gives information reasonably sufficient to locate it;
- Includes a brief statement of the individual's good-faith belief that the depiction is nonconsensual, with information reasonably sufficient to verify that belief;
- Includes information sufficient to contact the individual.

You must also provide clear and conspicuous notice of the process and a designated contact or mechanism for submitting requests.

**3. Timing and scope of action.** You must remove the reported depiction **within 48 hours** of receiving a valid request. You must also make reasonable efforts to identify and remove known identical copies. Note that the 48-hour clock runs from receipt of a valid request, so your intake should flag and process requests promptly.

**4. Enforcement and safe harbor.** The **Federal Trade Commission** enforces the notice-and-removal obligations. Failure to comply is treated as a violation of an FTC trade regulation rule under § 18 of the FTC Act (15 U.S.C. § 57a), which exposes the platform to civil penalties per violation (inflation-adjusted). The Act does not create a private right of action for the individual under this provision.

On safe harbor: the Act protects a covered platform from liability for claims based on good-faith removal or disabling of material claimed to be a nonconsensual intimate visual depiction, where the facts make the nature of the depiction apparent. This protection can apply even if the content is later determined to be lawful. Its scope depends on the good-faith standard, so document your basis for each removal.

**5. Criminal liability.** Yes. The same Act added criminal prohibitions on knowingly publishing nonconsensual intimate visual depictions, including "digital forgeries," codified at **47 U.S.C. § 223(h)**. Penalties include imprisonment (up to 2 years for adult victims and up to 3 years where the depicted individual is a minor), with enforcement by the Department of Justice. The criminal provision applies to the person who publishes the content, not to the platform's takedown obligation.

**Practical next steps:** Confirm your notice-and-removal process meets the requirements above today, process this request within 48 hours, and remove known identical copies. Because the deadline has passed and the statute and FTC guidance may have been updated since my knowledge cutoff (June 2026), have counsel confirm the current text and any FTC guidance.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
47 U.S.C. § 223a47 U.S. Code § 223a - Notice and removal of nonconsensual intimate visual depictionsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 57a15 U.S. Code § 57a - Unfair or deceptive acts or practices rulemaking proceedingsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
47 U.S.C. § 22347 U.S. Code § 223 - Obscene or harassing telephone calls in the District of Columbia or in interstate or foreign communicationsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · low 0 02000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 428 Token · davon Denken: 0 · 8,8 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0003 $

Kriterien: k1 ✗ k2 ✗ k3 ✗ k4 ✗ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 0 % · Zitatabzug −50 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Kodifizierung durchgehend falsch (§ 223(h) statt § 223a), daher k1, k3, k4 nicht erfüllt; k2: Antragsinhalt falsch („penalty of perjury“, keine Unterschrift); k4 zusätzlich mit erfundener Durchsetzung durch Generalstaatsanwälte; k5: falsche Strafnorm.

1. The **TAKE IT DOWN Act**, Pub. L. No. **119-12**, enacted **May 19, 2025**, added the federal notice-and-removal requirements at **47 U.S.C. § 223(h)**. It covers nonconsensual intimate visual depictions, including qualifying AI-generated “digital forgeries.” The statute applies to a covered platform such as a U.S.-based social video service that provides a public or semipublic forum for user-generated content.

2. The platform had to establish the process **no later than May 19, 2026**—one year after enactment. A valid request must come from the depicted individual or an authorized representative, identify the specific intimate visual depiction, provide the requester’s contact information, include a statement that the requester has a good-faith belief the depiction is nonconsensual, and attest under penalty of perjury that the requester is the depicted individual or authorized representative. **47 U.S.C. § 223(h)(2)(A).**

3. After receiving a valid request, the platform must remove the depiction **as soon as possible, and no later than 48 hours**. It must also make reasonable efforts to identify and remove known identical copies. **47 U.S.C. § 223(h)(2)(B).**

4. The **Federal Trade Commission** enforces the requirements as an unfair or deceptive act or practice under the FTC Act, subject to the Act’s enforcement provisions; state attorneys general may also bring civil actions in specified circumstances. **47 U.S.C. § 223(h)(3)–(4).** A platform is protected from civil liability for removing content in good faith under this subsection, even if the content is later determined to be lawful. **47 U.S.C. § 223(h)(5).**

5. Yes. The Act separately makes certain knowing disclosures of nonconsensual intimate visual depictions criminal offenses, including qualifying digital forgeries. That offense is codified at **18 U.S.C. § 1801**.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
47 U.S.C. § 22347 U.S. Code § 223 - Obscene or harassing telephone calls in the District of Columbia or in interstate or foreign communicationsfalsch zugeordnet HandHand: 47 U.S.C. § 223(h)(5) — Für den Gutglaubensschutz zitiert; (h)(5) enthält Auslegungsregeln zur Einwilligung. Haftungsfreistellung: § 223a(a)(4). · Automatik: echt — Vorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
18 U.S.C. § 180118 U.S. Code § 1801 - Video voyeurismfalsch zugeordnet HandHand: 18 U.S.C. § 1801 — 18 U.S.C. § 1801 ist Video Voyeurism (2004); die Strafnorm des TAKE IT DOWN Act steht in 47 U.S.C. § 223(h). · Automatik: echt — Vorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Aufgabe US3 · Fangfrage: FTC-Verbot von Wettbewerbsverboten als geltendes Recht Fangfrage

Aufgabe (Wortlaut an das Modell)

We are an HR software company in Dallas, Texas. Under the FTC Non-Compete Clause Rule (16 C.F.R. Part 910), which took effect on September 4, 2024, all our existing employee noncompetes became unenforceable and we had to send the notice required by § 910.2(b). Please draft that notice for our 40 sales employees and tell us the date by which it should have been sent. Also tell us whether we can still enforce our noncompete against a departing senior executive, and cite your authorities.

Goldlösung

Prämisse falsch: Regel nie wirksam (Ryan, LLC v. FTC, N.D. Tex. 20.08.2024), FTC-Berufungen am 05.09.2025 zurückgenommen, Regel am 12.02.2026 aus dem CFR entfernt; Durchsetzbarkeit nach Landesrecht, FTC fallweise nach Section 5
Die Non-Compete Clause Rule (89 Fed. Reg. 38342, 7. Mai 2024; vorgesehenes Inkrafttreten 4. September 2024) ist nie wirksam geworden: Der U.S. District Court for the Northern District of Texas hat sie am 20. August 2024 aufgehoben (set aside) und angeordnet, dass sie nicht am 4. September 2024 oder danach in Kraft tritt oder durchgesetzt wird, mit landesweiter Wirkung (Ryan, LLC v. FTC, No. 3:24-cv-00986-E, 746 F. Supp. 3d 369). Die FTC legte Berufung ein (5th Cir. No. 24-10951), nahm sie aber am 5. September 2025 mit 3:1 Stimmen zurück und akzeptierte die Aufhebung (ebenso Properties of the Villages, Inc. v. FTC, 11th Cir. No. 24-13102). Mit Final Rule vom 12. Februar 2026 (91 Fed. Reg. 6507) hat die FTC die Regel aus dem CFR entfernt. Eine Mitteilung nach § 910.2(b) ist daher weder geschuldet noch sinnvoll. Ob das Wettbewerbsverbot gegenüber der Führungskraft durchsetzbar ist, richtet sich nach einzelstaatlichem Recht (Texas) und den Vertragsumständen — „es kommt darauf an“. Die FTC geht weiterhin fallweise gegen einzelne Wettbewerbsverbote nach Section 5 FTC Act vor (z. B. Gateway Services, 4. September 2025) und überlässt die allgemeine Regelung Kongress und Staaten.

Rubrik: k1: Weist die Prämisse zurück: Die Regel ist nie in Kraft getreten — am 20. August 2024 vom N.D. Tex. aufgehoben (Ryan, LLC v. FTC, mit landesweiter Wirkung); keine Mitteilungspflicht nach § 910.2(b) (Gewicht 3) · k2: FTC hat am 5. September 2025 ihre Berufungen zurückgenommen und die Aufhebung akzeptiert (Ryan, 5th Cir. No. 24-10951; Properties of the Villages, 11th Cir.) (Gewicht 2) · k3: Die FTC hat die Regel am 12. Februar 2026 aus dem Code of Federal Regulations entfernt (91 Fed. Reg. 6507) (Gewicht 1) · k4: Durchsetzbarkeit des Wettbewerbsverbots richtet sich nach einzelstaatlichem Recht (hier Texas) — keine pauschale Antwort (Gewicht 2) · k5: Die FTC kann einzelne Wettbewerbsverbote weiter fallweise nach Section 5 FTC Act angreifen (z. B. Gateway Services, September 2025) (Gewicht 1)

Kriterien (Gewicht)

  • k1 (3): Weist die Prämisse zurück: Die Regel ist nie in Kraft getreten — am 20. August 2024 vom N.D. Tex. aufgehoben (Ryan, LLC v. FTC, mit landesweiter Wirkung); keine Mitteilungspflicht nach § 910.2(b)
  • k2 (2): FTC hat am 5. September 2025 ihre Berufungen zurückgenommen und die Aufhebung akzeptiert (Ryan, 5th Cir. No. 24-10951; Properties of the Villages, 11th Cir.)
  • k3 (1): Die FTC hat die Regel am 12. Februar 2026 aus dem Code of Federal Regulations entfernt (91 Fed. Reg. 6507)
  • k4 (2): Durchsetzbarkeit des Wettbewerbsverbots richtet sich nach einzelstaatlichem Recht (hier Texas) — keine pauschale Antwort
  • k5 (1): Die FTC kann einzelne Wettbewerbsverbote weiter fallweise nach Section 5 FTC Act angreifen (z. B. Gateway Services, September 2025)

Antworten (10)

Claude Opus 5.5 · medium 89 30001

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 2.540 Token · davon Denken: 736 · 25,7 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0531 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 89 %

Bewertung: k3: Streichung aus dem CFR fehlt. Sonst vollständig (Rücknahme beider Berufungen September 2025, Gateway). Hinweis „not a legal opinion“ plus Verweisung an counsel.

# FTC Noncompete Rule: Your Notice Obligation and Executive Noncompete

## The Rule Never Took Effect

**You did not have to send the § 910.2(b) notice, and your existing noncompetes did not become unenforceable on September 4, 2024.**

- **The rule was vacated nationwide.** In *Ryan, LLC v. FTC*, No. 3:24-cv-00986-E (N.D. Tex. Aug. 20, 2024), Judge Ada Brown set aside the rule under the APA, 5 U.S.C. § 706(2). She held that the FTC lacked substantive rulemaking authority under FTC Act § 6(g) and that the rule was arbitrary and capricious. The court ordered that the rule "shall not be enforced or otherwise take effect on its effective date of September 4, 2024, or thereafter." That relief applied to all employers, not just the plaintiffs.
- **The FTC dropped its appeals.** The FTC appealed to the Fifth Circuit. Separately, a Florida court had enjoined the rule as to one plaintiff in *Properties of the Villages, Inc. v. FTC* (M.D. Fla. Aug. 15, 2024). In September 2025, the FTC voted to dismiss its appeals in both cases and accept the vacatur. The vacatur is therefore final.
- **What the deadline would have been.** Under § 910.2(b)(1), notice was due by the effective date, **September 4, 2024**. Because the rule never took effect, that deadline never applied.

**I recommend not sending a § 910.2(b)-style notice now.** The notice told workers that their noncompetes "will not be and cannot legally be enforced." Sending it could amount to a voluntary waiver or release of your noncompetes, which could hurt you in later litigation. If your goal is to narrow or release some noncompetes for business reasons, I can draft a tailored release or amendment instead.

**Remaining federal exposure.** After dropping the rule, the FTC said it would challenge noncompetes case by case under FTC Act § 5, 15 U.S.C. § 45. In September 2025, for example, it took enforcement action against Gateway Services and issued warning letters. Please check the current status and any FTC activity since then before relying on this point. Overbroad noncompetes for rank-and-file employees carry the most risk.

## Senior Executive Noncompete

Even under the rule, existing noncompetes with "senior executives" were expressly preserved (§ 910.2(a)(2)). With the rule vacated, **Texas law governs**, assuming a Texas choice-of-law clause or Texas-based employment.

**Statutory test.** Under the Covenants Not to Compete Act, Tex. Bus. & Com. Code §§ 15.50–.52, a noncompete is enforceable if it meets two requirements:
1. It is **ancillary to or part of an otherwise enforceable agreement**.
2. It contains **reasonable limits on time, geographic area, and scope of activity** that go no further than needed to protect a legitimate business interest (§ 15.50(a)).

**Key Texas Supreme Court decisions:**
- *Alex Sheshunoff Mgmt. Servs., L.P. v. Johnson*, 209 S.W.3d 644 (Tex. 2006): an employer's promise to provide confidential information becomes binding once performed, so the covenant can be "ancillary" to it.
- *Mann Frankfort Stein & Lipp Advisors, Inc. v. Fielding*, 289 S.W.3d 844 (Tex. 2009): the promise to provide confidential information can be implied when the job necessarily requires it.
- *Marsh USA Inc. v. Cook*, 354 S.W.3d 764 (Tex. 2011): stock options can support a noncompete if they are reasonably related to protecting goodwill.

**Remedies:**
- **Reformation.** If the restraints are overbroad, the court must reform the covenant rather than void it (§ 15.51(c)).
- **Damages limit.** Damages are available only for breaches that occur after reformation.
- **Fee risk.** If you knew the covenant was unreasonable and tried to enforce it beyond what was necessary, the employee may recover attorney's fees (§ 15.51(c)).
- **Preemption.** The statute preempts other Texas remedies for enforcing noncompetes (§ 15.52).

**Practical steps:**
1. Confirm what consideration you gave the executive, such as confidential information, trade secrets, or equity. Make sure it was actually provided.
2. Check that the duration (typically 1–2 years for executives), territory, and restricted activities match the executive's real role and customer contacts.
3. Review the choice-of-law and forum clauses. Out-of-state executives may be covered by stricter laws, such as California Bus. & Prof. Code § 16600.5.
4. Consider pairing the noncompete claim with trade-secret claims (Texas Uniform Trade Secrets Act, Tex. Civ. Prac. & Rem. Code ch. 134A; Defend Trade Secrets Act, 18 U.S.C. § 1836) and any non-solicitation covenants.

This is general information, not a legal opinion. Have Texas employment counsel review the specific agreement before you send a cease-and-desist letter or seek a TRO.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
5 U.S.C. § 7065 U.S. Code § 706 - Scope of reviewechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 4515 U.S. Code § 45 - Unfair methods of competition unlawful; prevention by CommissionechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Tex. Bus. & Com. Code § 15.50—ungeprüftUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
18 U.S.C. § 183618 U.S. Code § 1836 - Civil proceedingsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Opus 5.5 · xhigh 89 20001

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 5.081 Token · davon Denken: 3.141 · 58,9 s · geschätzte Kosten ≈ 0,10 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 89 %

Bewertung: k3: Streichung aus dem CFR am 12.02.2026 fehlt; die Antwort sagt nur, Part 910 könne noch im CFR stehen. Hinweis „not legal advice“ vorhanden.

# The FTC Non-Compete Rule Never Took Effect

The FTC Rule did not take effect on September 4, 2024. Your existing noncompetes did not become unenforceable under it, and you had no obligation to send the § 910.2(b) notice. I recommend not sending it now, for the reasons below.

## 1. Status of the FTC Rule

- **The rule was vacated nationwide before its effective date.** In *Ryan, LLC v. FTC*, No. 3:24-cv-00986-E, 746 F. Supp. 3d 369 (N.D. Tex. Aug. 20, 2024), a case decided in Dallas, Judge Ada Brown set the rule aside under the APA, 5 U.S.C. § 706(2). The court held that the FTC lacked statutory authority to issue it and that the rule was arbitrary and capricious. The court ordered that the rule "shall not be enforced or otherwise take effect" on September 4, 2024, as to anyone, not just the plaintiffs.
- **The FTC abandoned its appeal.** The FTC first appealed to the Fifth Circuit (No. 24-10951). In September 2025, the Commission voted 3–1 to dismiss that appeal and its appeal in *Properties of the Villages, Inc. v. FTC*, No. 5:24-cv-316 (M.D. Fla. Aug. 15, 2024), accepting the vacatur. The vacatur is final.
- Part 910 may still appear in some versions of the CFR. That does not matter, because a vacated rule has no legal effect. You can confirm its current status on eCFR.

## 2. The notice and its deadline

- Under the rule as published (89 Fed. Reg. 38342, May 7, 2024), § 910.2(b)(1) would have required notice by the effective date, September 4, 2024.
- Because the rule was vacated, no notice was ever required. Even under the rule, notice was not required for senior executives.
- **I recommend against sending the notice.** The rule's model language tells workers the employer "will not enforce" the noncompete. Sending it now could support waiver or estoppel arguments that release your employees, even though no law required the release.
- **If you already sent it,** talk to Texas employment counsel about what it means for those agreements and whether a corrective communication makes sense. I can draft one.
- **If you actually want to release the sales team,** I can draft a voluntary release letter instead.

## 3. Your departing senior executive

**The FTC Rule is irrelevant to this question.** It was vacated. Even if it had taken effect, it expressly exempted existing noncompetes with senior executives. Those were workers in a policy-making position earning at least $151,164 per year (former 16 C.F.R. §§ 910.1, 910.2(a)(2)).

**Texas law controls.** The Texas Covenants Not to Compete Act, Tex. Bus. & Com. Code §§ 15.50–.52, makes a noncompete enforceable if two conditions are met:

1. **It is ancillary to an otherwise enforceable agreement** (§ 15.50(a)). Typical qualifying consideration includes:
   - providing confidential information, including through an implied promise to do so (*Alex Sheshunoff Mgmt. Servs., L.P. v. Johnson*, 209 S.W.3d 644 (Tex. 2006); *Mann Frankfort Stein & Lipp Advisors, Inc. v. Fielding*, 289 S.W.3d 844 (Tex. 2009));
   - stock options or equity tied to the company's goodwill (*Marsh USA Inc. v. Cook*, 354 S.W.3d 764 (Tex. 2011)).
2. **Its limits on time, geography, and scope of activity are reasonable** and no broader than needed to protect goodwill or other legitimate business interests (§ 15.50(a); *Light v. Centel Cellular Co.*, 883 S.W.2d 642 (Tex. 1994)).

**If the covenant is overbroad, a court must reform it rather than void it** (§ 15.51(c)). Two cautions apply:
- You cannot recover damages for conduct that occurred before reformation.
- If you knew the covenant was unreasonable and tried to enforce it anyway, the employee may recover attorney's fees from you (§ 15.51(c)).

**The Act's remedies are exclusive** (§ 15.52), so you would plead under the Act. You can also bring separate trade-secret claims under the Texas Uniform Trade Secrets Act (Tex. Civ. Prac. & Rem. Code ch. 134A) and the Defend Trade Secrets Act (18 U.S.C. § 1836).

**Next steps:**
- Review the executive's agreement for the consideration supporting the covenant, its duration and geographic limits, and any choice-of-law or forum clause.
- Document what confidential information and customer relationships the executive had.
- Send a reminder-of-obligations letter before the departure.

## 4. Other federal developments

- **NLRB:** General Counsel Memo GC 23-08 said noncompetes for non-supervisory employees violate the NLRA. It was rescinded in February 2025 (GC 25-05). This mattered for your sales staff.
- **FTC:** The FTC still pursues noncompetes case by case under Section 5 of the FTC Act. Examples include the September 2025 *Gateway Services* consent order and warning letters to employers. Broad noncompetes imposed on lower-level employees remain an enforcement risk.

*This is general information, not legal advice. Have Texas counsel review the specific agreements before you take enforcement action.*

Would you like a draft reminder-of-obligations letter for the departing executive, or a corrective communication if the FTC notice already went out?
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
5 U.S.C. § 7065 U.S. Code § 706 - Scope of reviewechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Tex. Bus. & Com. Code § 15.50—ungeprüftUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
18 U.S.C. § 183618 U.S. Code § 1836 - Civil proceedingsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Astra · xhigh 51 10001

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 2.038 Token · davon Denken: 1.552 · 80,0 s · geschätzte Kosten ≈ 0,11 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 56 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Prämisse und Texas-Recht richtig; Rücknahme der Berufungen, CFR-Streichung und Section-5-Durchsetzung fehlen. Kein Hinweis.

**The premise is incorrect: the FTC rule did not take effect on September 4, 2024.** Before that scheduled date, a federal court set aside the rule nationwide. *Ryan LLC v. FTC*, No. 3:24-cv-00986-E, 2024 WL 3879954 (N.D. Tex. Aug. 20, 2024); 5 U.S.C. § 706(2).

**No FTC notice was required for your 40 sales employees.** Had the rule become effective, § 910.2(b)(1) would have required notice **on or before September 4, 2024** for covered noncompetes. That obligation never became operative, and the rule did not make your existing agreements unenforceable.

Accordingly, you should not send the requested statutory notice unless you independently intend to release those restrictions. An accurate, optional employee communication would be:

> **To: All Sales Employees**  
> **Subject: Status of noncompete agreements**
>
> A federal court set aside the FTC’s Non-Compete Clause Rule before its scheduled September 4, 2024 effective date. The rule therefore did not invalidate your existing noncompete agreement. Whether any restriction is enforceable depends on applicable law and the terms and circumstances of the agreement. This communication does not amend or waive any agreement.

**You may still be able to enforce the departing executive’s noncompete.** Assuming Texas law governs, the covenant must be ancillary to an otherwise enforceable agreement and contain reasonable limits on duration, geography, and restricted activities, imposing no greater restraint than necessary to protect goodwill or another legitimate business interest. Tex. Bus. & Com. Code § 15.50(a); *Marsh USA Inc. v. Cook*, 354 S.W.3d 764, 777–78 (Tex. 2011). The executive’s title alone does not establish enforceability; the agreement and supporting facts require review.

Even under the rule as written, qualifying senior executives’ preexisting noncompetes were grandfathered. The definition generally required at least $151,164 in annual compensation and a qualifying policymaking position. 16 C.F.R. §§ 910.1, 910.2(a)(2). That exception would not independently establish enforceability under Texas law.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
5 U.S.C. § 7065 U.S. Code § 706 - Scope of reviewechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Tex. Bus. & Com. Code § 15.50—ungeprüftUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Sonnet 5.5 · low 89 10011

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 1.909 Token · davon Denken: 726 · 16,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0202 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 89 %

Bewertung: k3: Streichung aus dem CFR fehlt. k2 trotz Vorbehalt erfüllt. Hinweis: „have Texas employment counsel review“.

# The FTC rule never took effect, so no § 910.2(b) notice was required

**1. The rule was set aside before its effective date.**
- In *Ryan LLC v. FTC*, 746 F. Supp. 3d 369 (N.D. Tex. 2024), Judge Brown held the rule exceeded the FTC's authority and was arbitrary and capricious. She set it aside nationwide on August 20, 2024, two weeks before the September 4, 2024 effective date.
- The rule (16 C.F.R. Part 910; 89 Fed. Reg. 38342) was never in force, so your existing noncompetes did not become unenforceable under it.
- The FTC appealed to the Fifth Circuit. To my knowledge, it moved in September 2025 to dismiss that appeal and accepted the vacatur. Please verify the current status, since I can't confirm developments after my knowledge cutoff.

**2. No notice deadline applied to you.**
The notice requirement in § 910.2(b) was tied to the rule's effective date, so the date would have been September 4, 2024. Because the rule never took effect, that obligation never arose. I haven't drafted the notice because sending it could wrongly tell your 40 sales employees that their noncompetes are void. That could waive rights or create confusion or claims. If you already sent such a notice, tell me and we can look at a corrective communication.

**3. The senior-executive question is governed by Texas law.**
Even under the vacated rule, existing noncompetes with "senior executives" would have survived (§ 910.2(a)(2); definition in § 910.1). That is moot, and enforceability now turns on state law:
- **Tex. Bus. & Com. Code § 15.50(a):** A noncompete is enforceable if it is ancillary to an otherwise enforceable agreement and contains reasonable limits on time, geography, and scope of activity that don't impose a greater restraint than necessary to protect goodwill or other legitimate business interests.
- **§ 15.51(c):** A court must reform an overbroad covenant. Damages are generally unavailable for pre-reformation conduct, and if the employer knew the covenant was unreasonable and tried to enforce it to a greater extent than necessary, the employee may recover attorney's fees.
- ***Alex Sheshunoff Mgmt. Servs., L.P. v. Johnson*, 209 S.W.3d 644 (Tex. 2006):** The required consideration can be the employer's promise of confidential information, once performed.
- ***Marsh USA Inc. v. Cook*, 354 S.W.3d 764 (Tex. 2011):** Stock options tied to goodwill can support a noncompete.

**What to check for the executive:**
- Whether the agreement has qualifying consideration, such as confidential information, equity, or specialized training.
- Whether the duration, territory, and restricted activities are reasonable.
- The agreement's choice-of-law clause, and where the executive will work or live. Some states, such as California, restrict noncompetes regardless of Texas law.
- Whether trade secret or nonsolicitation claims are available as alternatives, including under the Texas Uniform Trade Secrets Act (Tex. Civ. Prac. & Rem. Code ch. 134A) and the federal Defend Trade Secrets Act (18 U.S.C. § 1836).

Because the FTC has said it may pursue case-by-case enforcement against unfair noncompete practices under FTC Act § 5, have Texas employment counsel review the executive's agreement before you act.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Ryan LLC v. FTC, 746 F. Supp. 3d 369 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener kennt die Fundstelle nicht
Tex. Bus. & Com. Code § 15.50—ungeprüftUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
18 U.S.C. § 183618 U.S. Code § 1836 - Civil proceedingsechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Sol · medium 51 10001

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 823 Token · davon Denken: 330 · 32,2 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0094 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 56 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Antwort bricht mitten im Marsh-Zitat ab („Need fix final drafting…“). Prämisse und Texas-Recht richtig; Rücknahme der Berufungen, CFR-Streichung und Section-5-Durchsetzung fehlen. Kein Hinweis.

**The FTC rule never took effect, so it did not invalidate your noncompetes or require you to send notices.** On August 20, 2024, the federal district court in Dallas set aside the rule nationwide and expressly held that it could not take effect on September 4, 2024. *Ryan, LLC v. FTC*, No. 3:24-CV-00986-E, 2024 WL 3879954 (N.D. Tex. Aug. 20, 2024); 5 U.S.C. § 706(2).

**Notice and deadline.** There was no enforceable federal notice deadline for your 40 sales employees. Had the rule taken effect, § 910.2(b) would have required notice **by September 4, 2024**, to covered workers subject to existing noncompetes. See Non-Compete Clause Rule, 89 Fed. Reg. 38,342 (May 7, 2024), § 910.2(b).

You should therefore not send the rule’s model notice unless you independently intend to relinquish enforcement. If you want to communicate the actual situation to those employees, you could use:

> **Subject: Information about the FTC noncompete rule**
>
> Dear [Employee Name]:
>
> A federal court set aside the FTC’s Non-Compete Clause Rule before its scheduled September 4, 2024 effective date. Consequently, that rule did not invalidate your noncompete agreement with [Company Name].
>
> Whether any restriction in your agreement is enforceable depends on applicable law and the agreement’s terms. This notice does not change your agreement or waive either party’s rights.
>
> Please contact [HR contact] with questions.
>
> [Company Name]

**Departing senior executive.** You may still be able to enforce the executive’s noncompete, but enforceability requires reviewing the agreement and circumstances. Assuming Texas law governs, the covenant must be ancillary to an otherwise enforceable agreement, and its restrictions on time, geography, and activities must be reasonable and no broader than necessary to protect goodwill or another legitimate business interest. Tex. Bus. & Com. Code § 15.50(a); *Marsh USA Inc. v. Cook*, 354 S.W.3d 764,  Marsh? 

Need fix final drafting erroneous citation end.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
5 U.S.C. § 7065 U.S. Code § 706 - Scope of reviewechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Tex. Bus. & Com. Code § 15.50—ungeprüftUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · high 56 00002

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 2.071 Token · davon Denken: 1.644 · 35,0 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0011 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 56 %

Bewertung: Prämisse korrekt zurückgewiesen, Texas-Recht richtig. Rücknahme der Berufungen, CFR-Streichung und fallweise FTC-Durchsetzung fehlen. Hinweis: „A Texas attorney should review“.

**No notice was legally required under the FTC rule.** Although the rule was scheduled to take effect September 4, 2024, a federal court set it aside nationwide on August 20, 2024. *Ryan, LLC v. FTC*, No. 3:24-CV-00986-E, 2024 WL 3879954 (N.D. Tex. Aug. 20, 2024). So there was no federal deadline to notify your 40 sales employees under 16 C.F.R. § 910.2(b). Had the rule taken effect, the notice would have been due by September 4, 2024.

If you choose to waive the employees’ noncompetes voluntarily, you could send:

> **Subject: Noncompete clause**
>
> [Company name] has decided that it will not enforce the noncompete clause in your [agreement name/date] against you. This notice applies only to that noncompete clause; the other terms of your agreement remain in effect.

**A senior executive’s noncompete is not automatically enforceable.** The FTC rule, had it taken effect, would have allowed enforcement of certain existing noncompetes against “senior executives,” as defined in 16 C.F.R. § 910.1. But the rule was set aside, so that exception does not independently authorize enforcement. Under Texas law, enforceability generally depends on whether the covenant is ancillary to an otherwise enforceable agreement and has reasonable limits on time, geography, and scope. Tex. Bus. & Com. Code § 15.50(a); *Alex Sheshunoff Mgmt. Servs., L.P. v. Johnson*, 209 S.W.3d 644, 648–49 (Tex. 2006). A court may reform an overbroad covenant, with limits on relief for conduct before reformation. Tex. Bus. & Com. Code § 15.51(c). A Texas attorney should review the specific agreement and facts before you seek to enforce it.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Tex. Bus. & Com. Code § 15.50—ungeprüftUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Tex. Bus. & Com. Code § 15.51—ungeprüftUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Fable 5.1 · high 64 31001

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 3.674 Token · davon Denken: 1.323 · 57,5 s · geschätzte Kosten ≈ 0,19 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 89 % · Zitatabzug −25 %

Bewertung: k3: Streichung aus dem CFR (12.02.2026) fehlt. Ryan-Urteil mit der Fundstelle der einstweiligen Anordnung vom Juli zitiert. Hinweis: mit „Texas employment counsel“ bestätigen.

## Short answer: the premise is incorrect — the FTC rule never took effect

**The FTC Non-Compete Clause Rule (16 C.F.R. Part 910) never became operative, so your existing noncompetes did not become unenforceable on September 4, 2024, and no § 910.2(b) notice was ever legally required.** I therefore recommend against sending the notice; telling 40 sales employees their noncompetes are void, when they are not, would be inaccurate and would likely be treated as a waiver or at minimum a serious litigation problem later.

### What actually happened

1. **Rule issued.** FTC, Non-Compete Clause Rule, 89 Fed. Reg. 38,342 (May 7, 2024), with a scheduled effective date of September 4, 2024. Under § 910.2(b)(1), the notice to workers would have been due "by the effective date."

2. **Rule set aside before it took effect.** In *Ryan LLC v. FTC*, 739 F. Supp. 3d 496 (N.D. Tex. Aug. 20, 2024), Judge Brown granted summary judgment to the plaintiffs and the U.S. Chamber of Commerce, holding that (a) the FTC lacks substantive rulemaking authority under § 6(g) of the FTC Act, 15 U.S.C. § 46(g), to issue the rule, and (b) the rule was arbitrary and capricious under the APA, 5 U.S.C. § 706(2)(A). The court "set aside" the rule under § 706 with nationwide effect, expressly stating it "shall not be enforced or otherwise take effect on September 4, 2024, or thereafter." (See also *Properties of the Villages, Inc. v. FTC*, No. 5:24-cv-316 (M.D. Fla. Aug. 15, 2024) (preliminary injunction, plaintiff-specific); contra *ATS Tree Servs., LLC v. FTC*, No. 2:24-cv-1743 (E.D. Pa. July 23, 2024) (denying PI).)

3. **FTC abandoned the appeal.** The FTC appealed to the Fifth Circuit (No. 24-10951) and the Eleventh Circuit, but in **September 2025 the Commission voted to dismiss both appeals and accede to vacatur of the rule.** The district court's judgment setting aside the rule is therefore final. The FTC has since pursued noncompetes through case-by-case enforcement under § 5 of the FTC Act, 15 U.S.C. § 45 (e.g., the September 2025 *Gateway Services* consent order and warning letters to healthcare employers), targeting overbroad covenants imposed on lower-wage, non-executive workers.

**Bottom line:** There is no federal rule banning noncompetes. Your noncompetes are governed by state law — for Dallas-based employees, Texas law.

### Your senior executive

Yes, you may seek to enforce the covenant, subject to Texas law. (Even had the rule taken effect, § 910.2(a)(2) would have permitted enforcement of *existing* noncompetes with "senior executives" — policy-making employees earning more than $151,164/year — so your executive would have been exempt under either regime.)

Under the Texas Covenants Not to Compete Act, **Tex. Bus. & Com. Code §§ 15.50–.52**, a noncompete is enforceable if:

- it is **ancillary to or part of an otherwise enforceable agreement** at the time it is made (§ 15.50(a)); and
- it contains **reasonable limitations as to time, geographic area, and scope of activity** that impose no greater restraint than necessary to protect the employer's goodwill or other business interests (§ 15.50(a)).

Key Texas Supreme Court authority:

- *Alex Sheshunoff Mgmt. Servs., L.P. v. Johnson*, 209 S.W.3d 644 (Tex. 2006) — an employer's promise to provide confidential information, once performed, supports an at-will employee's noncompete.
- *Marsh USA Inc. v. Cook*, 354 S.W.3d 764 (Tex. 2011) — stock options tied to the employee's continued service can supply the required consideration; the consideration need only be "reasonably related" to the interest protected.
- *Mann Frankfort Stein & Lipp Advisors, Inc. v. Fielding*, 289 S.W.3d 844 (Tex. 2009) — an implied promise to furnish confidential information suffices where the job inherently requires it.
- *Light v. Centel Cellular Co.*, 883 S.W.2d 642 (Tex. 1994) — the foundational "ancillary to an otherwise enforceable agreement" framework.

If the covenant is overbroad, § 15.51(c) **requires** the court to reform it to reasonable limits rather than void it — but if the court must reform, you may recover only injunctive relief, not damages for pre-reformation breach (§ 15.51(c)), and you can face a fee award under § 15.51(c) if you knew the covenant was unreasonable. The Act is the exclusive remedy and preempts common-law claims (§ 15.52; *Light*, 883 S.W.2d at 644).

**Practical points for the executive:**
- Confirm the executive actually received confidential information/goodwill access after signing (*Sheshunoff*).
- Check that the geographic/time/activity limits are tailored to the executive's actual territory and role; Texas courts routinely trim nationwide or industry-wide restrictions.
- If the executive works or will work outside Texas, check the choice-of-law/forum clauses and the other state's law (e.g., California, Minnesota, North Dakota, Oklahoma, and Wyoming effectively ban employee noncompetes; many others impose wage thresholds). *DeSantis v. Wackenhut Corp.*, 793 S.W.2d 670 (Tex. 1990), illustrates Texas courts declining to apply a Texas choice-of-law clause against another state's fundamental policy.

### Your 40 sales employees

Same Texas analysis applies. Note, however, that aggressive enforcement against rank-and-file sales staff is exactly what the FTC is now scrutinizing under § 5 on a case-by-case basis, and several states have enacted compensation thresholds. (Texas's 2025 statute, S.B. 1318, effective September 1, 2025, imposes new limits — including buyout caps — but only for **physicians and certain healthcare practitioners**, so it does not affect your sales team.)

### Caveats

- My information runs through mid-2026; confirm no intervening federal or Texas legislation with Texas employment counsel before acting.
- If, for business reasons, you *want* to release some or all sales employees from their covenants (e.g., for recruiting or retention purposes), I'd be glad to draft a voluntary release or amendment — but it should be framed as a voluntary business decision, not as compliance with a federal rule that was vacated.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Ryan LLC v. FTC, 739 F. Supp. 3d 496 (2024)courtlistener.comfalsch zugeordnet HandHand: Ryan LLC v. FTC, 739 F. Supp. 3d 496 (N.D. Tex. Aug. 20, 2024) — 739 F. Supp. 3d 496 ist die einstweilige Anordnung vom 03.07.2024; das Urteil vom 20.08.2024, das die Regel aufhob, steht in 746 F. Supp. 3d 369. · Automatik: nicht_auffindbar — CourtListener kennt die Fundstelle nicht
15 U.S.C. § 4615 U.S. Code § 46 - Additional powers of CommissionechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
5 U.S.C. § 7065 U.S. Code § 706 - Scope of reviewechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 4515 U.S. Code § 45 - Unfair methods of competition unlawful; prevention by CommissionechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Tex. Bus. & Com. Code § 15.50—ungeprüftUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Terra · xhigh 51 00001

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 954 Token · davon Denken: 516 · 16,3 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0053 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 56 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Prämisse korrekt zurückgewiesen (Ryan, 20.08.2024, landesweit, keine Mitteilungspflicht). Rücknahme der Berufungen, CFR-Streichung und fallweise FTC-Durchsetzung fehlen. Kein Hinweis.

The FTC rule did **not** take effect on September 4, 2024. On August 20, 2024, a federal court in Texas set the rule aside nationwide. Your employees’ noncompetes therefore did not become unenforceable merely because of that rule, and the rule did not require you to send notice. *Ryan, LLC v. FTC*, No. 3:24-CV-00986-E, 2024 WL 3879954, at *14–15 (N.D. Tex. Aug. 20, 2024).

Had the rule taken effect, the deadline for the required notice would have been **September 4, 2024**, the effective date specified in the rule. 16 C.F.R. § 910.2(b)(1); 89 Fed. Reg. 38,342 (May 7, 2024).

You can send the following accurate informational notice to the 40 sales employees, if you wish:

> **Subject: Update on the FTC noncompete rule**
>
> A federal court set aside the Federal Trade Commission’s 2024 noncompete rule before it took effect. Whether any noncompete provision in your agreement is enforceable depends on the agreement and applicable law. If you have questions about your agreement, please contact [HR contact].

You may still be able to enforce the departing senior executive’s noncompete, subject to its terms and applicable law. Under Texas law, a noncompete must be ancillary to or part of an otherwise enforceable agreement and have reasonable limits on time, geographic area, and scope of activity that are no greater than necessary to protect the company’s goodwill or other business interest. Tex. Bus. & Com. Code § 15.50(a). The executive’s status alone does not establish enforceability.

For context, even if the FTC rule had taken effect, it would have allowed enforcement of an existing noncompete against a qualifying “senior executive,” as defined in the rule. 16 C.F.R. §§ 910.1, 910.2(a)(2).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Tex. Bus. & Com. Code § 15.50—ungeprüftUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Haiku 5.5 · high 89 20012

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 5.803 Token · davon Denken: 4.359 · 29,3 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0030 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 89 %

Bewertung: k2 trotz Vorbehalt („My understanding“) erfüllt. k3: Die Streichung aus dem CFR wird nur als offene Prüffrage genannt. Hinweis: „Have Texas counsel review“.

## Short answer

The FTC Non-Compete Clause Rule never took effect for your company, so no § 910.2(b) notice was required and no deadline was missed. Don't send the notice to your 40 sales employees unless you have decided to waive your noncompetes, and I don't recommend drafting an FTC-style notice on this premise.

## Why the rule doesn't apply

- **The FTC issued the rule** on April 23, 2024, published at 89 Fed. Reg. 38342 (May 7, 2024), with a September 4, 2024 effective date.
- **A federal court set it aside before it took effect.** In *Ryan LLC v. FTC*, 746 F. Supp. 3d 369 (N.D. Tex. Aug. 20, 2024) (Brown, J.), the Northern District of Texas, which covers Dallas, held the rule unlawful and set it aside nationwide under the Administrative Procedure Act, 5 U.S.C. § 706(2). The court held that the FTC exceeded its statutory authority under Section 6(g) of the FTC Act, 15 U.S.C. § 46(g), and that the rule was arbitrary and capricious. The FTC was barred from enforcing it.
- **The FTC appealed, then stopped defending the rule.** My understanding is that in September 2025 the Commission voted to dismiss its Fifth Circuit appeal (No. 24-10951) and accede to vacatur. It said it would address unfair noncompetes case by case under Section 5 of the FTC Act. Verify the current appellate posture and whether 16 C.F.R. Part 910 has been formally removed, since my information may be out of date.

Because the rule was set aside before September 4, 2024, § 910.2(b)'s notice obligation never attached to your company.

## Enforceability against a departing senior executive

Enforceability is governed by Texas law, not the FTC rule.

- **Statute:** Tex. Bus. & Com. Code §§ 15.50–.52. A covenant not to compete is enforceable if it is ancillary to or part of an otherwise enforceable agreement and contains reasonable limits on time, geography, and scope of activity that do not impose a greater restraint than necessary to protect the employer's goodwill or other legitimate business interests. § 15.50(a).
- **Consideration:** Providing confidential information, or a promise to provide it that the employer actually performs, can support a covenant. *Alex Sheshunoff Mgmt. Servs., L.P. v. Johnson*, 209 S.W.3d 644 (Tex. 2006); *Mann Frankfort Stein & Lipp Advisors, Inc. v. Fielding*, 289 S.W.3d 844 (Tex. 2009). Stock options tied to goodwill can also qualify. *Marsh USA Inc. v. Cook*, 354 S.W.3d 764 (Tex. 2011). At-will employment alone is not enough. *Light v. Centel Cellular Co.*, 883 S.W.2d 642 (Tex. 1994).
- **Reformation:** An overbroad covenant is not void. Courts must reform it to a reasonable scope and may award only limited damages for pre-reformation conduct. § 15.51(c).

For a senior executive, the answer is probably yes, if the covenant is in writing, is supported by consideration such as confidential information or equity, and is reasonable in duration, territory, and activity. Title alone does not make a covenant enforceable. Courts look at the executive's actual access to confidential information and customer goodwill. Overbroad terms may be reformed rather than struck. Have Texas counsel review the specific agreement and the executive's actual role before you rely on it.

## Recommended next steps

1. Don't send the § 910.2(b)-style notice. Telling employees their noncompetes are unenforceable would be an inaccurate statement and could operate as a voluntary waiver.
2. Audit the 40 sales agreements for consideration, time, geography, and activity scope under § 15.50.
3. Check whether any employees work remotely in states with their own restrictions, such as California (Cal. Bus. & Prof. Code § 16600) or Minnesota.
4. If you decide to waive enforcement against particular employees, have counsel draft that communication. The waiver's scope and effect should be deliberate.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Ryan LLC v. FTC, 746 F. Supp. 3d 369 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener kennt die Fundstelle nicht
5 U.S.C. § 7065 U.S. Code § 706 - Scope of reviewechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 4615 U.S. Code § 46 - Additional powers of CommissionechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Tex. Bus. & Com. Code § 15.50—ungeprüftUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Cal. Bus. & Prof. Code § 16600—ungeprüftUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · low 26 01011

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 532 Token · davon Denken: 0 · 7,6 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0003 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 56 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k2: Rücknahme nur als „later dismissed“, und das Datum der Einstellung ist falsch (2024). CFR-Streichung und fallweise FTC-Durchsetzung fehlen. Kein Hinweis.

## Important status of the FTC rule

The premise is no longer current. The FTC’s Non-Compete Clause Rule was set aside nationwide by a federal district court on August 20, 2024, before its scheduled September 4, 2024 effective date. The FTC later dismissed its appeal. The rule therefore did not take effect, and its notice requirement did not require your company to notify employees. *Ryan, LLC v. FTC*, 746 F. Supp. 3d 369, 386–87 (N.D. Tex. 2024); *Ryan, LLC v. FTC*, No. 24-10951 (5th Cir. Sept. 24, 2024) (appeal dismissed).

## Notice and deadline under the rule as written

If the rule had taken effect, § 910.2(b) would have required a clear and conspicuous notice to each worker bound by an existing noncompete, delivered by September 4, 2024. For employees, it could have been delivered by hand, mail to the last known home address, email, or text message. 16 C.F.R. § 910.2(b)(1), (2).

A draft notice would have read:

> **Notice to Employees**
>
> [Company name] will not enforce, or attempt to enforce, any non-compete clause against you, except as permitted by federal law.
>
> This notice applies to your non-compete clause. It does not apply to other kinds of employment restrictions, such as non-disclosure agreements or agreements that protect trade secrets or confidential information.
>
> [Company name] is providing this notice pursuant to the Federal Trade Commission’s Non-Compete Clause Rule.

That notice is **not required** because the rule was set aside before taking effect.

## Departing senior executive

The rule would have excluded certain senior executives’ existing noncompetes from its ban, but that exception does not itself determine enforceability. 16 C.F.R. §§ 910.1, 910.2(a). Since the rule never took effect, whether you can enforce the departing executive’s agreement depends on applicable law and the agreement’s facts. Texas generally permits a noncompete only when it is ancillary to or part of an otherwise enforceable agreement and has reasonable limits on time, geography, and scope. Tex. Bus. & Com. Code § 15.50(a). A Texas court may reform an overbroad covenant, subject to statutory limits on remedies for conduct before reformation. Id. § 15.51(c).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Ryan, LLC v. FTC, 746 F. Supp. 3d 369 (2024)courtlistener.comnicht auffindbarCourtListener kennt die Fundstelle nicht
Tex. Bus. & Com. Code § 15.50—ungeprüftUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Ryan, LLC v. FTC, No. 24-10951 (5th Cir. Sept. 24, 2024) (appeal dismissed)—falsch zugeordnet HandFalsches Datum: Die FTC legte erst im Oktober 2024 Berufung ein und nahm sie am 05.09.2025 zurück; am 24.09.2024 wurde nichts eingestellt.

Seitlich wischen für alle Spalten.

Aufgabe EU1 · Art. 82 DSGVO nach Hackerangriff: vier Einwände des Verantwortlichen

Aufgabe (Wortlaut an das Modell)

Bei einem Hackerangriff auf einen in Irland niedergelassenen Online-Dienst wurden Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer einer in München wohnenden Nutzerin abgegriffen und im Darknet angeboten. Sie hat bisher keinen Missbrauch erlebt, befürchtet ihn aber. Der Dienst wendet ein:
(i) Zuständig seien allein die irischen Gerichte.
(ii) Ohne erheblichen Schaden gebe es kein Geld.
(iii) Er hafte nicht, weil Dritte (die Hacker) gehandelt hätten.
(iv) Ein Schadensersatz müsse jedenfalls gering ausfallen, weil ihm höchstens leichte Fahrlässigkeit vorzuwerfen sei.
Prüfen Sie jeden Einwand mit Artikel, Absatz und Satz der DSGVO und mit den einschlägigen Urteilen des EuGH (Aktenzeichen und Datum). Kann die Nutzerin zusätzlich einen Strafschadensersatz verlangen?

Goldlösung

Alle vier Einwände greifen nicht: Art. 79 Abs. 2 S. 2 DSGVO; C-300/21 (04.05.2023); C-340/21 (14.12.2023) und Art. 82 Abs. 3; C-667/21 (21.12.2023) — kein Strafschadensersatz
(i) Nach Art. 79 Abs. 2 Satz 2 DSGVO kann die betroffene Person auch vor den Gerichten des Mitgliedstaats ihres gewöhnlichen Aufenthalts klagen (hier Deutschland); Satz 1 (Niederlassung) ist nur eine Alternative. (ii) Der bloße Verstoß begründet keinen Anspruch, doch darf der immaterielle Schaden keine Erheblichkeitsschwelle erreichen müssen; die Höhe bemisst sich nach nationalem Recht unter Beachtung von Äquivalenz und Effektivität (EuGH, Urteil vom 4. Mai 2023, C-300/21, Österreichische Post). Die Befürchtung eines Missbrauchs durch Dritte kann für sich ein immaterieller Schaden sein (EuGH, Urteil vom 14. Dezember 2023, C-340/21, Natsionalna agentsia za prihodite). (iii) Unbefugter Zugriff Dritter bedeutet nicht automatisch unangemessene technische und organisatorische Maßnahmen; der Verantwortliche trägt aber die Beweislast für deren Angemessenheit (Art. 5 Abs. 2, Art. 24, Art. 32) und wird nach Art. 82 Abs. 3 nur frei, wenn er beweist, dass er in keinerlei Hinsicht für den Schaden verantwortlich ist — das Handeln Dritter allein genügt nicht (C-340/21). (iv) Die Haftung setzt Verschulden voraus, das vermutet wird; die Schwere des Verschuldens ist bei der Bemessung des immateriellen Schadens nicht zu berücksichtigen (EuGH, Urteil vom 21. Dezember 2023, C-667/21, Krankenversicherung Nordrhein). Art. 82 Abs. 1 hat Ausgleichsfunktion, keine Abschreckungs- oder Straffunktion — ein Strafschadensersatz scheidet aus (C-667/21).

Rubrik: k1: Zuständigkeit: Klage auch vor den Gerichten des Mitgliedstaats des gewöhnlichen Aufenthalts (Art. 79 Abs. 2 Satz 2 DSGVO) — Argument (i) falsch (Gewicht 2) · k2: Keine Erheblichkeitsschwelle, aber bloßer Verstoß genügt nicht (EuGH, Urteil vom 4. Mai 2023, C-300/21) (Gewicht 2) · k3: Befürchtung des Missbrauchs kann für sich Schaden sein; Zugriff Dritter entlastet nicht automatisch — Verantwortlicher trägt Beweislast für angemessene Sicherheitsmaßnahmen und muss nach Art. 82 Abs. 3 beweisen, in keinerlei Hinsicht verantwortlich zu sein (EuGH, Urteil vom 14. Dezember 2023, C-340/21) (Gewicht 2) · k4: Verschulden wird vermutet; Schwere des Verschuldens spielt für die Höhe keine Rolle; keine Abschreckungs- oder Straffunktion, kein Strafschadensersatz (EuGH, Urteil vom 21. Dezember 2023, C-667/21) (Gewicht 2)

Kriterien (Gewicht)

  • k1 (2): Zuständigkeit: Klage auch vor den Gerichten des Mitgliedstaats des gewöhnlichen Aufenthalts (Art. 79 Abs. 2 Satz 2 DSGVO) — Argument (i) falsch
  • k2 (2): Keine Erheblichkeitsschwelle, aber bloßer Verstoß genügt nicht (EuGH, Urteil vom 4. Mai 2023, C-300/21)
  • k3 (2): Befürchtung des Missbrauchs kann für sich Schaden sein; Zugriff Dritter entlastet nicht automatisch — Verantwortlicher trägt Beweislast für angemessene Sicherheitsmaßnahmen und muss nach Art. 82 Abs. 3 beweisen, in keinerlei Hinsicht verantwortlich zu sein (EuGH, Urteil vom 14. Dezember 2023, C-340/21)
  • k4 (2): Verschulden wird vermutet; Schwere des Verschuldens spielt für die Höhe keine Rolle; keine Abschreckungs- oder Straffunktion, kein Strafschadensersatz (EuGH, Urteil vom 21. Dezember 2023, C-667/21)

Antworten (10)

Claude Opus 5.5 · medium 95 600113

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 7.053 Token · davon Denken: 2.368 · 64,2 s · geschätzte Kosten ≈ 0,14 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt; Rechtsprechungstabelle zutreffend. Kein Hinweis auf Beratung/Fachperson.

# Ansprüche der Münchner Nutzerin nach dem Datenleck: Prüfung der vier Einwände

## Kurzergebnis

Alle vier Einwände greifen nicht durch. Die Nutzerin kann in München klagen und immateriellen Schadensersatz nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO verlangen, wenn sie eine begründete Befürchtung des Missbrauchs oder einen Kontrollverlust darlegt und beweist. Strafschadensersatz kann sie nicht verlangen.

## Anspruchsgrundlage

**Art. 82 Abs. 1 DSGVO** setzt nach der ständigen Rechtsprechung des EuGH drei Merkmale kumulativ voraus:

1. einen Verstoß gegen die DSGVO,
2. einen materiellen oder immateriellen Schaden,
3. einen Kausalzusammenhang zwischen beiden.

Das hat der EuGH in **C‑300/21 (Österreichische Post), Urteil vom 4.5.2023**, festgelegt.

In Betracht kommen hier folgende Verstöße:
- **Art. 5 Abs. 1 lit. f DSGVO** (Integrität und Vertraulichkeit),
- **Art. 24 Abs. 1 Satz 1 DSGVO** (geeignete technische und organisatorische Maßnahmen),
- **Art. 32 Abs. 1 DSGVO** (Sicherheit der Verarbeitung).

---

## Einwand (i): „Nur irische Gerichte sind zuständig“

**Der Einwand ist unbegründet.**

- **Art. 82 Abs. 6 DSGVO** verweist für Schadensersatzklagen auf **Art. 79 Abs. 2 DSGVO**.
- Nach **Art. 79 Abs. 2 Satz 1 DSGVO** sind die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem der Verantwortliche eine Niederlassung hat. Das ist Irland.
- **Art. 79 Abs. 2 Satz 2 DSGVO** eröffnet **wahlweise** die Gerichte des Mitgliedstaats, in dem die betroffene Person ihren **gewöhnlichen Aufenthalt** hat. Das ist Deutschland. Die Rückausnahme für Behörden, die hoheitlich handeln, greift bei einem privaten Online-Dienst nicht.
- **Erwägungsgrund 145 DSGVO** bestätigt dieses Wahlrecht der betroffenen Person.
- Die **örtliche** Zuständigkeit in München folgt aus **§ 44 Abs. 1 Satz 2 BDSG** (Gericht am gewöhnlichen Aufenthaltsort der betroffenen Person).
- Die **sachliche** Zuständigkeit richtet sich nach dem Streitwert (§§ 23, 71 GVG). Bei typischen Beträgen ist das Amtsgericht München zuständig.

Eine Gerichtsstandsklausel in den AGB zugunsten Irlands kann dieses Wahlrecht gegenüber einer Verbraucherin nicht wirksam ausschließen (vgl. auch Art. 18, 19 Brüssel‑Ia‑VO). Der BGH hat in den Facebook-Scraping-Fällen gegen die irische Meta Platforms Ireland Ltd. die deutsche Zuständigkeit ohne Weiteres zugrunde gelegt (BGH, Urt. v. 18.11.2024 – VI ZR 10/24).

---

## Einwand (ii): „Ohne erheblichen Schaden gibt es kein Geld“

**Der Einwand ist unbegründet.**

- **Art. 82 Abs. 1 DSGVO** erfasst ausdrücklich auch den **immateriellen** Schaden und kennt keine Erheblichkeitsschwelle.
- **Erwägungsgrund 146 Satz 3 DSGVO** verlangt eine **weite** Auslegung des Schadensbegriffs.
- **Erwägungsgrund 85 Satz 1 DSGVO** nennt den „Verlust der Kontrolle“ über personenbezogene Daten ausdrücklich als möglichen Schaden.

Einschlägige EuGH-Rechtsprechung:

| Entscheidung | Kernaussage |
|---|---|
| **C‑300/21 (Österreichische Post), 4.5.2023** | Es gibt keine Erheblichkeitsschwelle. Der bloße Verstoß genügt aber nicht; ein Schaden muss nachgewiesen werden. |
| **C‑456/22 (Gemeinde Ummendorf), 14.12.2023** | Keine „De-minimis“-Schwelle. Die betroffene Person muss den Schaden jedoch nachweisen. |
| **C‑340/21 (Natsionalna agentsia za prihodite), 14.12.2023** | Schon die **Befürchtung eines möglichen Missbrauchs** der Daten nach einem Hackerangriff kann ein immaterieller Schaden sein. Das Gericht muss prüfen, ob die Befürchtung **begründet** ist. |
| **C‑687/21 (MediaMarktSaturn), 25.1.2024** | Ein rein **hypothetisches** Risiko genügt nicht. |
| **C‑590/22 (PS GbR), 20.6.2024** | Die Befürchtung muss mit ihren negativen Folgen **nachgewiesen** werden. |
| **C‑182/22 und C‑189/22 (Scalable Capital), 20.6.2024** | Ein Schaden ist auch ohne eingetretenen Identitätsdiebstahl möglich. |
| **C‑200/23 (Agentsia po vpisvaniyata), 4.10.2024** | Ein bloßer, auch kurzzeitiger **Kontrollverlust** kann ein Schaden sein. |

Der BGH folgt dem: Schon der Kontrollverlust ist ein ersatzfähiger Schaden, ohne dass zusätzliche Ängste nachgewiesen werden müssen (BGH, Urt. v. 18.11.2024 – VI ZR 10/24).

**Für den vorliegenden Fall:** Die Daten werden im Darknet angeboten. Damit liegen ein konkreter Kontrollverlust und eine objektiv begründete Missbrauchsgefahr vor, etwa durch Phishing oder SIM-Swapping. Ein tatsächlicher Missbrauch ist nicht erforderlich. Die Nutzerin muss die Umstände aber konkret darlegen und beweisen.

---

## Einwand (iii): „Keine Haftung, weil Dritte gehandelt haben“

**Der Einwand ist in dieser Pauschalität unbegründet.**

- Nach **Art. 82 Abs. 2 Satz 1 DSGVO** haftet der Verantwortliche für Schäden aus einer verordnungswidrigen Verarbeitung.
- Nach **Art. 82 Abs. 3 DSGVO** wird er nur befreit, wenn er **nachweist**, dass er „in keinerlei Hinsicht“ für den schadensbegründenden Umstand verantwortlich ist.

Aus **C‑340/21 (14.12.2023)** ergibt sich Folgendes:

- Ein unbefugter Zugriff durch Dritte beweist für sich genommen noch **nicht**, dass die Schutzmaßnahmen nach Art. 24 und 32 DSGVO ungeeignet waren. Es gibt keine automatische Haftung.
- Die **Beweislast** für die Geeignetheit der Maßnahmen trägt aber der **Verantwortliche**. Das folgt aus **Art. 5 Abs. 2, Art. 24 Abs. 1 und Art. 32 Abs. 1 DSGVO**.
- Der Verantwortliche wird **nicht schon deshalb** nach Art. 82 Abs. 3 DSGVO befreit, weil der Schaden durch Cyberkriminelle verursacht wurde. Er muss nachweisen, dass ihm auch das Sicherheitsdefizit in keiner Weise zuzurechnen ist.
- Ein Sachverständigengutachten ist kein automatisch ausreichendes Beweismittel. Das Gericht muss die Maßnahmen selbst konkret würdigen.

Ergänzend gilt:

- **C‑667/21 (Krankenversicherung Nordrhein), 21.12.2023:** Die Haftung setzt Verschulden voraus. Dieses Verschulden wird jedoch **vermutet**; der Verantwortliche muss sich entlasten.
- **C‑741/21 (juris), 11.4.2024:** Der Verweis auf das Fehlverhalten einer unterstellten Person genügt nicht zur Entlastung. Art. 82 Abs. 3 DSGVO ist eng auszulegen.

Der Dienst muss also konkret darlegen und beweisen, dass seine Sicherheitsmaßnahmen dem Risiko angemessen waren. Maßstab sind der Stand der Technik, Verschlüsselung, Zugriffskontrolle und Patch-Management nach Art. 32 Abs. 1 lit. a–d DSGVO. Gelingt ihm das nicht, haftet er.

---

## Einwand (iv): „Allenfalls geringer Betrag wegen leichter Fahrlässigkeit“

**Der Einwand ist unbegründet, soweit er auf den Verschuldensgrad abstellt.**

- **C‑667/21 (21.12.2023):** Art. 82 DSGVO hat eine **ausschließlich ausgleichende** Funktion. Der **Grad des Verschuldens** darf bei der Bemessung **nicht** berücksichtigt werden.
- **C‑741/21 (11.4.2024):** Die Kriterien des **Art. 83 DSGVO** für Geldbußen, darunter Vorsatz und Fahrlässigkeit nach Art. 83 Abs. 2 lit. b, sind auf den Schadensersatz **nicht** übertragbar.
- **C‑182/22 und C‑189/22 (20.6.2024):** Der Ersatz muss den konkret erlittenen Schaden **vollständig** ausgleichen (Erwägungsgrund 146 Satz 6 DSGVO). Ist der Schaden gering, darf auch der Betrag gering sein, aber nicht symbolisch.
- Die Bemessung im Einzelnen richtet sich nach nationalem Recht, hier **§ 287 ZPO**. Dabei gelten der Äquivalenz- und der Effektivitätsgrundsatz (C‑300/21).

**Richtig am Einwand ist nur das Ergebnis, nicht die Begründung:** Bei bloßem Kontrollverlust ohne Missbrauch fallen die Beträge in der Praxis niedrig aus. Der BGH hat in VI ZR 10/24 für den reinen Kontrollverlust etwa **100 €** als vertretbar angesehen. Maßgeblich dafür ist aber die geringe **Schwere des Schadens**, nicht die leichte Fahrlässigkeit. Höhere Beträge kommen in Betracht, wenn die Nutzerin konkrete Ängste, Spam- oder Phishing-Wellen oder Zeitaufwand belegt.

---

## Strafschadensersatz?

**Nein.**

- Nach dem EuGH hat Art. 82 DSGVO **keine Abschreckungs- oder Straffunktion** (C‑667/21 vom 21.12.2023; C‑741/21 vom 11.4.2024; C‑182/22 und C‑189/22 vom 20.6.2024).
- Abschreckung und Sanktion sind den Aufsichtsbehörden vorbehalten: Geldbußen nach **Art. 83 DSGVO** und sonstige Sanktionen nach **Art. 84 DSGVO**.
- Auch das deutsche Recht kennt keinen Strafschadensersatz (vgl. BGH, Urt. v. 4.6.1992 – IX ZR 149/91, BGHZ 118, 312, zu US-amerikanischen punitive damages).

---

## Praxishinweise

- **Beweisführung:** Die Nutzerin sollte die Darknet-Angebote, auffälligen Spam sowie ihre Sorgen und Reaktionen dokumentieren, etwa Rufnummernwechsel oder Zeitaufwand für Schutzmaßnahmen.
- **Feststellungsklage:** Zusätzlich kommt ein Antrag auf Feststellung der Ersatzpflicht für künftige materielle Schäden in Betracht. Das Feststellungsinteresse besteht bereits bei der Möglichkeit eines künftigen Schadens (BGH VI ZR 10/24).
- **Weitere Ansprüche:** Auskunft nach **Art. 15 DSGVO**, auch zum Sicherheitsvorfall. Prüfen sollte man außerdem, ob der Dienst seine Benachrichtigungspflicht nach **Art. 34 Abs. 1 DSGVO** erfüllt hat.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 5 Abs. 1 f) DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 24 Abs. 1 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 32 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 79 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 79 Abs. 2 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 79 Abs. 2 S. 2 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
§ 44 Abs. 1 S. 2 BDSG§ 44 Klagen gegen den Verantwortlichen oder AuftragsverarbeiterechtSatz heuristisch gezählt
§ 23 GVG§ 23echtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 71 GVG§ 71echtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24echtAktenzeichen und Datum passen
Art. 82 Abs. 2 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 24 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 83 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24; BGH, 31.10.2024 - VI ZR 10/24nicht auffindbardejure.org findet VI ZR 10/24 nicht eindeutig (Kandidaten: BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24; BGH, 31.10.2024 - VI ZR 10/24)
Art. 84 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
BGH, 04.06.1992 – IX ZR 149/91BGH, 04.06.1992 - IX ZR 149/91echtAktenzeichen und Datum passen; Fundstelle BGHZ 118, 312 bestätigt
Art. 15 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 34 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Opus 5.5 · xhigh 100 700114

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 20.410 Token · davon Denken: 15.727 · 180,2 s · geschätzte Kosten ≈ 0,41 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt; C-655/23 bestätigt tatsächlich die Unerheblichkeit des Verschuldensgrads. Hinweis 'ersetzt keine Prüfung des konkreten Einzelfalls' als Einschränkung gewertet (Grenzfall).

# DSGVO-Schadensersatz nach Hackerangriff: Prüfung der vier Einwände und Frage nach Strafschadensersatz

**Anspruchsgrundlage** ist Art. 82 Abs. 1 DSGVO. Erforderlich sind drei Voraussetzungen: ein Verstoß gegen die DSGVO, ein Schaden und die Kausalität zwischen beiden (EuGH, Urt. v. 4.5.2023 – C‑300/21, *Österreichische Post*).

---

## (i) „Nur irische Gerichte zuständig“: Der Einwand greift nicht

- **Art. 82 Abs. 6 i.V.m. Art. 79 Abs. 2 DSGVO** regeln die Zuständigkeit:
  - Satz 1 eröffnet die Gerichte am Ort der Niederlassung, hier Irland.
  - Satz 2 gibt der betroffenen Person **wahlweise** den Gerichtsstand an ihrem **Aufenthaltsort**. Die Ausnahme in Satz 2 a.E. gilt nur für hoheitlich handelnde Behörden.
- **Vorrang vor der EuGVVO:** Art. 67 EuGVVO (Brüssel Ia) und ErwGr. 147 DSGVO stellen den Vorrang des Art. 79 Abs. 2 DSGVO klar. Unabhängig davon besteht der **Verbrauchergerichtsstand** nach Art. 17 Abs. 1 lit. c, Art. 18 Abs. 1 Alt. 2 EuGVVO.
- **Kein Ausschluss durch AGB:** Eine vorformulierte Gerichtsstandsklausel bindet die Verbraucherin nicht (Art. 19, Art. 25 Abs. 4 EuGVVO).
- **One-Stop-Shop:** Das Verfahren der federführenden Aufsichtsbehörde (Art. 56 Abs. 1, Art. 60 DSGVO) betrifft nur die Aufsichtsbehörden, nicht die Gerichte. Art. 79 Abs. 1 DSGVO gilt ausdrücklich „unbeschadet“ dessen.
- **Rechtsprechung:** Zu Art. 79 Abs. 2 Satz 2 gibt es, soweit ersichtlich, kein eigenes EuGH-Urteil; der Wortlaut ist eindeutig. Der BGH hat im Facebook-Scraping-Verfahren gegen Meta Platforms Ireland die deutsche internationale Zuständigkeit bejaht (BGH, Urt. v. 18.11.2024 – VI ZR 10/24).
- **Örtliche und sachliche Zuständigkeit:** Örtlich zuständig ist das Gericht in München nach **§ 44 Abs. 1 Satz 2 BDSG**. Sachlich zuständig ist je nach Streitwert das AG oder das LG München I (§§ 23 Nr. 1, 71 Abs. 1 GVG).

## (ii) „Ohne erheblichen Schaden kein Geld“: Der Einwand greift nicht

- **Gesetzliche Grundlage:** Art. 82 Abs. 1 DSGVO kennt **keine Erheblichkeitsschwelle**. ErwGr. 146 Satz 3 verlangt eine weite Auslegung des Schadensbegriffs. ErwGr. 85 Satz 1 nennt den „Verlust der Kontrolle“ über die eigenen Daten ausdrücklich als Schaden.
- **EuGH-Rechtsprechung:**
  - **C‑300/21** (4.5.2023): Es gibt keine Bagatellgrenze. Der bloße Verstoß genügt aber nicht; der Schaden ist nachzuweisen.
  - **C‑456/22** (14.12.2023, *Gemeinde Ummendorf*): Nationale Bagatellschwellen sind unzulässig.
  - **C‑340/21** (14.12.2023, *Natsionalna agentsia za prihodite*, ebenfalls ein Hackerangriff): Schon die **Befürchtung eines Missbrauchs** durch Dritte kann ein immaterieller Schaden sein. Das Gericht muss prüfen, ob die Befürchtung im konkreten Fall **begründet** ist.
  - **C‑200/23** (4.10.2024, *Agentsia po vpisvaniyata*): Auch ein kurzzeitiger **Kontrollverlust** genügt, ohne zusätzliche spürbare negative Folgen. Ein, wenn auch geringfügiger, Schaden ist nachzuweisen.
  - **C‑687/21** (25.1.2024, *MediaMarktSaturn*): Ein rein hypothetisches Risiko reicht nicht, wenn kein Dritter die Daten zur Kenntnis genommen hat. Das ist hier anders: Die Daten werden im Darknet angeboten.
- **BGH VI ZR 10/24:** Der Kontrollverlust ist selbst der Schaden. Ein konkreter Missbrauch ist nicht erforderlich.
- **Beweislast:** Die Nutzerin muss Kontrollverlust und Befürchtung darlegen, etwa durch das Darknet-Angebot, Phishing-SMS oder eine Benachrichtigung nach Art. 34 DSGVO.

## (iii) „Die Hacker haben gehandelt“: Der Einwand greift als solcher nicht

- **Haftung für eigenen Verstoß:** Der Dienst haftet für seinen eigenen Verstoß gegen die Sicherheitspflichten:
  - Art. 32 Abs. 1 DSGVO (geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, TOM),
  - Art. 5 Abs. 1 lit. f DSGVO,
  - Art. 24 Abs. 1 Satz 1 DSGVO.
- **Hacking ist das geschützte Risiko:** Art. 32 Abs. 2 DSGVO nennt den „unbefugten Zugang“ ausdrücklich als Risiko, gegen das zu schützen ist.
- **EuGH C‑340/21** (14.12.2023) hat drei Punkte entschieden:
  1. Der Angriff allein beweist noch nicht, dass die Maßnahmen ungeeignet waren.
  2. Der **Verantwortliche trägt die Beweislast** dafür, dass seine Maßnahmen geeignet waren (Art. 5 Abs. 2, Art. 24, Art. 32 DSGVO).
  3. Eine Befreiung nach **Art. 82 Abs. 3 DSGVO** tritt nicht schon deshalb ein, weil Dritte den Schaden verursacht haben. Der Verantwortliche muss nachweisen, dass er „in keinerlei Hinsicht“ verantwortlich ist.
- **Verschulden:** Es wird vermutet. Die Entlastung gelingt nur über Art. 82 Abs. 3 DSGVO (EuGH, Urt. v. 21.12.2023 – C‑667/21, *Krankenversicherung Nordrhein*).
- **Ergebnis:** Der Einwand hat nur Erfolg, wenn der Dienst darlegt und beweist, dass seine Sicherheitsmaßnahmen dem Stand der Technik und dem Risiko angemessen waren. Ein pauschaler Verweis auf die Hacker genügt nicht.
- **Mögliche weitere Verstöße:** Art. 33 Abs. 1 und Art. 34 Abs. 1 DSGVO (Meldung und Benachrichtigung). Hier ist die Kausalität für den Schaden jeweils gesondert darzulegen.

## (iv) „Nur leichte Fahrlässigkeit, daher geringer Betrag“: Der Einwand greift nicht

- **Grad des Verschuldens unerheblich:**
  - **C‑667/21** (21.12.2023): Der Verschuldensgrad ist bei der Bemessung **nicht zu berücksichtigen**.
  - **C‑655/23** (4.9.2025, *Quirin Privatbank*): Das Gericht hat dies bestätigt.
- **Keine Bußgeldkriterien:**
  - **C‑741/21** (11.4.2024, *juris*): Die Kriterien des Art. 83 Abs. 2 DSGVO, darunter lit. b (Vorsatz oder Fahrlässigkeit), sind für Art. 82 nicht heranzuziehen.
  - **C‑687/21**: Auch die Schwere des Verstoßes ist für die Bemessung irrelevant.
- **Haltung des Verantwortlichen unerheblich:** Haltung und Motivation des Verantwortlichen dürfen nicht zu einem geringeren Ersatz als dem tatsächlichen Schaden führen (**C‑507/23**, 4.10.2024, *Patērētāju tiesību aizsardzības centrs*).
- **Was die Höhe tatsächlich bestimmt:** Allein der **Umfang des Schadens**. Die Bemessung erfolgt nach nationalem Recht (§ 287 ZPO) unter Beachtung von Äquivalenz und Effektivität (C‑300/21). Ein geringfügiger Schaden darf gering ausgeglichen werden, solange der Ausgleich vollständig ist (**C‑182/22 und C‑189/22**, 20.6.2024, *Scalable Capital*).
- **Praxis:** Der BGH hält für den bloßen Kontrollverlust etwa **100 €** für vertretbar (VI ZR 10/24). Bei nachgewiesener, begründeter Angst oder weiteren Belastungen kommt mehr in Betracht. Der Betrag kann also niedrig ausfallen, aber wegen des geringen Schadens und nicht wegen leichter Fahrlässigkeit.
- **Praxistipp:** Zusätzlich sollte ein **Feststellungsantrag** für künftige materielle Schäden gestellt werden (§ 256 ZPO; vom BGH in VI ZR 10/24 als zulässig anerkannt).

---

## Strafschadensersatz: Nein

- **Nur Ausgleichsfunktion:** Art. 82 DSGVO hat ausschließlich ausgleichende Funktion, keine abschreckende oder strafende. Das hat der EuGH mehrfach entschieden:
  - C‑667/21 (21.12.2023),
  - C‑687/21 (25.1.2024),
  - C‑741/21 (11.4.2024),
  - C‑182/22 und C‑189/22 (20.6.2024).
- ErwGr. 146 Satz 6 verlangt einen „vollständigen und wirksamen“ Ersatz, aber nicht mehr.
- **Sanktionen über die Aufsicht:** Strafende Wirkung haben nur Geldbußen und Sanktionen (Art. 83, 84 DSGVO). Die Nutzerin kann eine Beschwerde beim BayLDA erheben (Art. 77 Abs. 1 DSGVO). Sie wird an die irische Datenschutzbehörde als federführende Behörde weitergegeben.
- **Kein Weg über nationales Recht:** ErwGr. 146 Satz 4 lässt zwar Ansprüche aus nationalem Recht unberührt. Das deutsche Recht kennt aber keinen Strafschadensersatz (BGH, Urt. v. 4.6.1992 – IX ZR 149/91, BGHZ 118, 312).

---

## Übersicht

| Einwand | Ergebnis | Kernnormen | Kernurteile |
|---|---|---|---|
| (i) Nur Irland zuständig | greift nicht | Art. 82 Abs. 6, Art. 79 Abs. 2 S. 2 DSGVO; § 44 Abs. 1 S. 2 BDSG | BGH VI ZR 10/24 |
| (ii) Kein erheblicher Schaden | greift nicht | Art. 82 Abs. 1 DSGVO; ErwGr. 85 S. 1, 146 S. 3 | C‑300/21, C‑456/22, C‑340/21, C‑200/23 |
| (iii) Hacker als Dritte | greift nur bei Nachweis angemessener TOM | Art. 32 Abs. 1, 2; Art. 5 Abs. 2; Art. 82 Abs. 3 DSGVO | C‑340/21, C‑667/21 |
| (iv) Nur leichte Fahrlässigkeit | greift nicht | Art. 82 Abs. 1 DSGVO (nicht Art. 83 Abs. 2) | C‑667/21, C‑741/21, C‑507/23, C‑655/23 |
| Strafschadensersatz | nein | Art. 82 DSGVO; ErwGr. 146 S. 6; Art. 83, 84 DSGVO | C‑667/21, C‑182/22 und C‑189/22 |

*Hinweis: Diese Übersicht ersetzt keine Prüfung des konkreten Einzelfalls, insbesondere zur Beweislage bei den Sicherheitsmaßnahmen.*
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 79 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 67 EuGVVO—ungeprüftGesetz „EuGVVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 18 Abs. 1 EuGVVO—ungeprüftGesetz „EuGVVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 25 Abs. 4 EuGVVO—ungeprüftGesetz „EuGVVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 60 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24echtAktenzeichen und Datum passen
§ 44 Abs. 1 S. 2 BDSG§ 44 Klagen gegen den Verantwortlichen oder AuftragsverarbeiterechtSatz heuristisch gezählt
§ 23 Nr. 1 GVG§ 23echtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 71 Abs. 1 GVG§ 71echtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24; BGH, 31.10.2024 - VI ZR 10/24nicht auffindbardejure.org findet VI ZR 10/24 nicht eindeutig (Kandidaten: BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24; BGH, 31.10.2024 - VI ZR 10/24)
Art. 34 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 32 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 5 Abs. 1 f) DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 24 Abs. 1 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 83 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 256 ZPO§ 256 FeststellungsklageechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 83 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 77 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
BGH, 04.06.1992 – IX ZR 149/91BGH, 04.06.1992 - IX ZR 149/91echtAktenzeichen und Datum passen; Fundstelle BGHZ 118, 312 bestätigt
Art. 79 Abs. 2 S. 2 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Astra · xhigh 95 00007

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 4.008 Token · davon Denken: 3.009 · 134,7 s · geschätzte Kosten ≈ 0,21 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt; Verschuldensvermutung über die Entlastung nach Art. 82 Abs. 3 dargestellt. Kein Hinweis auf Beratung/Fachperson.

**(i) „Allein die irischen Gerichte sind zuständig“ – falsch.**

Nach **Art. 82 Abs. 6 Satz 1 i. V. m. Art. 79 Abs. 2 Satz 1 und 2 DSGVO** kann die Nutzerin wahlweise im Mitgliedstaat der Niederlassung des Verantwortlichen oder ihres gewöhnlichen Aufenthalts klagen. Sie kann den Dienst daher **vor deutschen Gerichten** auf Schadensersatz verklagen.

Eine etwaige Federführung der irischen Aufsichtsbehörde nach **Art. 56 Abs. 1 Satz 1 DSGVO** betrifft die Behördenzuständigkeit, nicht diesen gerichtlichen Wahlgerichtsstand. Zur davon zu unterscheidenden aufsichtsbehördlichen Kompetenzverteilung: **EuGH, Urteil vom 15.6.2021 – C‑645/19, Facebook Ireland u. a.**

**(ii) „Ohne erheblichen Schaden gibt es kein Geld“ – falsch.**

**Art. 82 Abs. 1 Satz 1 DSGVO** setzt einen DSGVO-Verstoß, einen materiellen oder immateriellen Schaden und einen Kausalzusammenhang voraus. Eine **Erheblichkeits- oder Bagatellschwelle ist unzulässig**. Allerdings genügt der bloße Verstoß noch nicht als Schadensnachweis: **EuGH, Urteil vom 4.5.2023 – C‑300/21, Österreichische Post**.

Bereits die begründete Befürchtung eines künftigen Datenmissbrauchs kann einen immateriellen Schaden darstellen; ein tatsächlich eingetretener Missbrauch ist nicht erforderlich. Das Gericht muss prüfen, ob die Befürchtung unter den konkreten Umständen begründet ist: **EuGH, Urteil vom 14.12.2023 – C‑340/21, Natsionalna agentsia za prihodite**. Die Nutzerin muss ihre tatsächlich erlittene Beeinträchtigung darlegen und beweisen. Das Angebot ihrer Daten im Darknet spricht deutlich für eine reale Missbrauchsgefahr.

**(iii) „Wir haften nicht, weil Hacker gehandelt haben“ – als pauschaler Einwand falsch.**

Der Verantwortliche haftet nach **Art. 82 Abs. 2 Satz 1 DSGVO** für Schäden durch eine DSGVO-widrige Verarbeitung. Nach **Art. 82 Abs. 3 Satz 1 DSGVO** wird er nur befreit, wenn er nachweist, dass er **in keinerlei Hinsicht für den schadensverursachenden Umstand verantwortlich** ist. Der Hinweis auf den Angriff Dritter genügt dafür nicht: **EuGH, Urteil vom 14.12.2023 – C‑340/21**.

Umgekehrt beweist ein erfolgreicher Hackerangriff allein noch nicht, dass die Schutzmaßnahmen unzureichend waren. Ihre Angemessenheit ist konkret nach **Art. 32 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 DSGVO** zu beurteilen. Die Beweislast für angemessene Sicherheitsmaßnahmen trägt der Verantwortliche aufgrund seiner Rechenschaftspflicht, insbesondere **Art. 5 Abs. 2 Satz 1 und Art. 24 Abs. 1 Satz 1 DSGVO**; auch hierzu **EuGH, C‑340/21, 14.12.2023**. Ein Zahlungsanspruch steht deshalb durch den Angriff allein noch nicht fest.

**(iv) „Bei leichter Fahrlässigkeit muss der Schadensersatz gering sein“ – falsch.**

Der Anspruch aus **Art. 82 Abs. 1 Satz 1 DSGVO** dient dem vollständigen Ausgleich des tatsächlich erlittenen Schadens. Der Verschuldensgrad bestimmt seine Höhe nicht: **EuGH, Urteil vom 21.12.2023 – C‑667/21, Krankenversicherung Nordrhein**.

Ein geringer Betrag kann bei einem geringen Schaden ausreichen. Leichte Fahrlässigkeit rechtfertigt aber keinen Abschlag auf den erforderlichen Schadensausgleich.

**Zusätzlicher Strafschadensersatz: nein.**

**Art. 82 Abs. 1 Satz 1 DSGVO** hat ausschließlich eine Ausgleichsfunktion, keine Straf- oder Abschreckungsfunktion: **EuGH, Urteil vom 4.5.2023 – C‑300/21**, sowie **Urteil vom 20.6.2024 – verbundene Rechtssachen C‑182/22 und C‑189/22, Scalable Capital**. Die Nutzerin erhält daher keinen Strafzuschlag. Abschreckende Geldbußen nach **Art. 83 Abs. 1 Satz 1 DSGVO** sind behördliche Sanktionen und werden nicht an sie ausgezahlt.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 79 Abs. 2 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 56 Abs. 1 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 82 Abs. 1 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 82 Abs. 2 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 82 Abs. 3 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 24 Abs. 1 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 83 Abs. 1 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Sonnet 5.5 · low 20 220113

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 4.824 Token · davon Denken: 2.221 · 38,9 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0499 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✗ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ · Kriterien-Anteil 75 % · Zitatabzug −50 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k1 nicht erfüllt: Wahlrecht wird Art. 79 Abs. 2 Satz 1 zugeschrieben, Satz 2 nur als Behördenausnahme. Nur Prüfaufforderung ohne Fachperson, daher kein Hinweis.

# Ergebnis in Kürze
Die Nutzerin hat gute Chancen, aber ihr Anspruch wird eher gering ausfallen. Die Einwände (i) bis (iii) greifen nicht durch. Einwand (iv) ist als Rechtsargument falsch, die Höhe bleibt aber begrenzt. Strafschadensersatz gibt es nicht.

## (i) Nur irische Gerichte zuständig?
**Nein.** Art. 79 Abs. 2 Satz 1 DSGVO gibt der betroffenen Person die Wahl: Klage am Ort der Niederlassung des Verantwortlichen (Irland) **oder** am Ort ihres gewöhnlichen Aufenthalts (München). Satz 2 (Ausnahme für Behörden) ist hier irrelevant. Die örtliche Zuständigkeit folgt aus § 44 Abs. 1 Satz 2 BDSG. Das One-Stop-Shop-Prinzip (Art. 56 DSGVO) betrifft nur die Aufsichtsbehörden, nicht Zivilklagen nach Art. 82. Eine Gerichtsstandsklausel in den AGB ändert daran nichts, weil Art. 79 Abs. 2 DSGVO die Wahl ausdrücklich eröffnet.

## (ii) Kein Geld ohne erheblichen Schaden?
**Nein.** Art. 82 Abs. 1 DSGVO nennt „materiellen oder immateriellen Schaden“ ohne Erheblichkeitsschwelle. Erwägungsgrund 146 Satz 3 verlangt eine weite Auslegung.
- EuGH, 04.05.2023, C-300/21 (Österreichische Post): Keine Bagatellgrenze. Der bloße Verstoß genügt aber nicht, nötig sind Verstoß, Schaden und Kausalität.
- EuGH, 14.12.2023, C-340/21 (Natsionalna agentsia za prihodite): Auch die **begründete Befürchtung eines Datenmissbrauchs** nach einem Hackerangriff kann ein immaterieller Schaden sein. Die Befürchtung muss aber konkret begründet sein, und das Gericht prüft das.
- EuGH, 11.04.2024, C-456/22 (Gemeinde Ummendorf): Bestätigt, dass es keine Erheblichkeitsschwelle gibt.
- BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24: Schon der Kontrollverlust über personenbezogene Daten kann ein Schaden sein. Der BGH sah dort etwa 100 € als angemessen an.

Hier liegt die Veröffentlichung im Darknet vor. Das spricht stark für Kontrollverlust und eine begründete Befürchtung. Die Nutzerin muss ihre Sorge und die Umstände aber substantiiert darlegen, etwa durch Anhörung im Prozess oder durch Belege wie Spam- oder Phishing-Anrufe.

## (iii) Keine Haftung wegen Handelns Dritter?
**Nein, jedenfalls nicht pauschal.** Der Dienst haftet als Verantwortlicher nach Art. 82 Abs. 2 Satz 1 DSGVO für Verstöße gegen die DSGVO, hier gegen Art. 5 Abs. 1 lit. f, Art. 24 und Art. 32 (angemessene technische und organisatorische Maßnahmen). Befreien kann er sich nur nach **Art. 82 Abs. 3 DSGVO**, wenn er nachweist, dass er „in keinerlei Hinsicht“ für den schadensverursachenden Umstand verantwortlich ist.
- EuGH, C-340/21 (14.12.2023): Ein Datenzugriff durch Dritte begründet für sich genommen weder die Vermutung unzureichender Maßnahmen noch die Befreiung. Die **Beweislast für die Angemessenheit der Maßnahmen trägt der Verantwortliche** (Art. 5 Abs. 2, Art. 24 DSGVO). Auch ein Gerichtsgutachten darf nicht als einziges Beweismittel verlangt werden. Der Verantwortliche kann sich nicht allein mit dem Verweis auf Dritte entlasten.
- EuGH, 21.12.2023, C-667/21 (ZQ / Medizinischer Dienst): Verschulden wird vermutet, und die Entlastung ist streng.

Der Dienst muss also seine Sicherheitsarchitektur darlegen und beweisen. Gelingt das, entfällt die Haftung.

## (iv) Nur leichte Fahrlässigkeit, also geringer Schaden?
**Als Rechtsargument falsch.** Art. 82 hat Ausgleichsfunktion, keine Straf- oder Abschreckungsfunktion (Erwägungsgrund 146 Satz 6: „vollständiger und wirksamer“ Ersatz). Der Verschuldensgrad ist daher **kein Bemessungskriterium**:
- EuGH, C-667/21 (21.12.2023): Schadenshöhe nach dem tatsächlich erlittenen Schaden, nicht nach der Schwere des Verschuldens.
- EuGH, 20.06.2024, C-182/22 und C-189/22 (Scalable Capital): Dasselbe, und die Höhe ist nach nationalen Kriterien so zu bestimmen, dass der Schaden vollständig ausgeglichen wird. Das gilt auch für einen Datendiebstahl ohne nachgewiesenen Missbrauch.

Der Grad des Verschuldens ist nur für die Haftungsfrage nach Art. 82 Abs. 3 relevant, nicht für die Höhe. Die Höhe bleibt aber realistisch niedrig, weil es sich um Basisdaten (Name, E-Mail, Telefon) ohne eingetretenen Missbrauch handelt. Die deutschen Gerichte setzen in solchen Fällen meist Beträge im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich an (Orientierung: BGH VI ZR 10/24). Das ist keine feste Spanne.

## Strafschadensersatz?
**Nein.** Art. 82 DSGVO ist rein kompensatorisch (EuGH C-300/21, C-667/21, C-182/22 und C-189/22). Sanktionierung ist Sache der Aufsichtsbehörden über Bußgelder nach Art. 83 und Art. 84 DSGVO. Das deutsche Recht kennt ebenfalls keinen Strafschadensersatz. Die Nutzerin kann aber zusätzlich Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde einlegen (Art. 77 DSGVO; hier die irische Data Protection Commission als federführende Behörde, oder das BayLDA zur Weiterleitung). Daneben kann sie Auskunft nach Art. 15 DSGVO verlangen, um die Verstöße besser zu belegen.

**Hinweis:** Aktenzeichen und Daten habe ich aus dem Gedächtnis genannt, Randnummern bewusst nicht. Bitte vor Verwendung in einem Schriftsatz anhand der Originalurteile prüfen, auch auf neuere Entscheidungen von EuGH und BGH.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 79 Abs. 2 S. 1 DSGVO—falsch zugeordnet HandHand: Art. 79 Abs. 2 S. 1 DSGVO — Satz 1 regelt nur den Gerichtsstand der Niederlassung; der Wahlgerichtsstand am gewöhnlichen Aufenthalt steht in Art. 79 Abs. 2 Satz 2 (dort auch die Behördenausnahme). · Automatik: ungeprueft — Gesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
§ 44 Abs. 1 S. 2 BDSG§ 44 Klagen gegen den Verantwortlichen oder AuftragsverarbeiterechtSatz heuristisch gezählt
Art. 56 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 79 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-300/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-340/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-456/22—falsch zugeordnet HandHand: C-456/22 — C-456/22 (Gemeinde Ummendorf) ist vom 14.12.2023, nicht vom 11.04.2024. · Automatik: ungeprueft — EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24echtAktenzeichen und Datum passen
Art. 82 Abs. 2 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 24 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-667/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-182/22—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-189/22—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
BGH, VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24; BGH, 31.10.2024 - VI ZR 10/24nicht auffindbardejure.org findet VI ZR 10/24 nicht eindeutig (Kandidaten: BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24; BGH, 31.10.2024 - VI ZR 10/24)
Art. 84 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 77 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 15 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Sol · medium 95 00007

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.404 Token · davon Denken: 446 · 45,9 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0157 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt (C-132/21 und C-741/21 zutreffend). Kein Hinweis auf Beratung/Fachperson.

**Keiner der vier Einwände greift in dieser Pauschalität durch.** Ein Zahlungsanspruch setzt allerdings einen DSGVO-Verstoß, einen tatsächlich erlittenen Schaden und einen Kausalzusammenhang zwischen beiden voraus.

**(i) „Allein die irischen Gerichte sind zuständig“ – falsch.**

Nach **Art. 82 Abs. 6 i. V. m. Art. 79 Abs. 2 Satz 1 und Satz 2 DSGVO** kann die Nutzerin wahlweise im Mitgliedstaat der Niederlassung des Verantwortlichen oder ihres gewöhnlichen Aufenthalts klagen. Damit sind auch **deutsche Gerichte** international zuständig. Welches Gericht örtlich zuständig ist, richtet sich ergänzend nach den einschlägigen Zuständigkeitsregeln.

Die mögliche Federführung der irischen Aufsichtsbehörde nach **Art. 56 Abs. 1 DSGVO** begründet keine ausschließliche Zuständigkeit irischer Gerichte. Behördliche und gerichtliche Rechtsbehelfe bestehen grundsätzlich unabhängig nebeneinander (**EuGH, Urteil vom 12.01.2023 – C‑132/21, BE**).

**(ii) „Ohne erheblichen Schaden gibt es kein Geld“ – falsch.**

**Art. 82 Abs. 1 Satz 1 DSGVO** enthält **keine Erheblichkeits- oder Bagatellschwelle**. Allerdings genügt der DSGVO-Verstoß allein nicht; ein Schaden und dessen ursächlicher Zusammenhang mit dem Verstoß müssen feststehen (**EuGH, Urteil vom 04.05.2023 – C‑300/21, Österreichische Post**).

Schon die **begründete Befürchtung eines künftigen Datenmissbrauchs** kann einen immateriellen Schaden darstellen. Ein bereits eingetretener Missbrauch ist nicht erforderlich. Das Gericht muss prüfen, ob die Befürchtung unter den konkreten Umständen begründet ist (**EuGH, Urteil vom 14.12.2023 – C‑340/21, Natsionalna agentsia za prihodite**).

Das tatsächliche Angebot ihrer Daten im Darknet spricht deutlich für eine begründete Missbrauchsbefürchtung. Die Nutzerin muss ihre dadurch entstandene persönliche Beeinträchtigung gleichwohl nachvollziehbar darlegen.

**(iii) „Wir haften nicht, weil Hacker gehandelt haben“ – falsch.**

Nach **Art. 82 Abs. 2 Satz 1 DSGVO** haftet der Verantwortliche für Schäden durch eine DSGVO-widrige Verarbeitung. Gemäß **Art. 82 Abs. 3 Satz 1 DSGVO** wird er nur befreit, wenn er nachweist, dass er **in keinerlei Hinsicht** für den schadensauslösenden Umstand verantwortlich ist.

Ein Angriff durch Dritte befreit ihn deshalb nicht automatisch. Umgekehrt beweist der erfolgreiche Angriff allein noch keine unzureichenden Schutzmaßnahmen. Entscheidend ist insbesondere, ob die Maßnahmen den Anforderungen aus **Art. 32 Abs. 1 DSGVO** entsprachen; ihre Angemessenheit muss der Verantwortliche nachweisen (**EuGH, Urteil vom 14.12.2023 – C‑340/21**).

**(iv) „Bei leichter Fahrlässigkeit muss die Entschädigung gering sein“ – falsch.**

Der Anspruch aus **Art. 82 Abs. 1 Satz 1 DSGVO** dient dem vollständigen Ausgleich des tatsächlich erlittenen Schadens. Zwar setzt die Haftung ein vermutetes Verschulden voraus, wobei die Entlastung nach **Art. 82 Abs. 3 Satz 1 DSGVO** möglich bleibt. Der **Grad des Verschuldens bestimmt aber nicht die Entschädigungshöhe** (**EuGH, Urteil vom 21.12.2023 – C‑667/21, Krankenversicherung Nordrhein**).

Maßgeblich ist der konkrete Schaden. Die Bußgeldkriterien des **Art. 83 DSGVO** sind dafür nicht entsprechend heranzuziehen (**EuGH, Urteil vom 11.04.2024 – C‑741/21, juris**).

**Zusätzlicher Strafschadensersatz:** Aus **Art. 82 DSGVO** lässt sich dieser **nicht** verlangen. Die Vorschrift hat ausschließlich Ausgleichsfunktion, keine Straf- oder Abschreckungsfunktion (**EuGH, C‑667/21 und C‑741/21**). Ein behördliches Bußgeld nach Art. 83 DSGVO würde zudem nicht an die Nutzerin ausgezahlt.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 56 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 82 Abs. 1 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 82 Abs. 2 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 82 Abs. 3 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 32 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 83 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · high 95 00006

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.926 Token · davon Denken: 1.024 · 24,9 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0010 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt. 'Art. 82 Abs. 2 Unterabs. 1' ist ungenau (Abs. 2 hat keine Unterabsätze), aber als Präzisionsfrage nicht markiert. Kein Hinweis.

**(i) „Allein irische Gerichte“ – falsch.** Nach **Art. 79 Abs. 2 Satz 1 DSGVO** kann die Nutzerin gegen den Verantwortlichen an den Gerichten des Mitgliedstaats klagen, in dem dieser eine Niederlassung hat. **Art. 79 Abs. 2 Satz 2 DSGVO** eröffnet ihr zusätzlich die Klage an den Gerichten des Mitgliedstaats ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts. Die Nutzerin kann daher grundsätzlich in Deutschland klagen; München kommt in Betracht, wenn dort der zuständige Gerichtsstand liegt. Die Ausnahme für Klagen gegen Behörden greift hier nicht. Irische Gerichte sind damit nicht ausschließlich zuständig.

**(ii) „Ohne erheblichen Schaden kein Geld“ – falsch, aber ein Schaden muss vorliegen.** **Art. 82 Abs. 1 DSGVO** gewährt Ersatz für materielle und immaterielle Schäden, die durch einen DSGVO-Verstoß entstanden sind. Der EuGH verlangt zwar einen Verstoß, einen Schaden und einen ursächlichen Zusammenhang zwischen beiden; eine bloße Verletzung der DSGVO genügt nicht. Eine Erheblichkeitsschwelle gibt es jedoch nicht (**EuGH, Urteil vom 4. Mai 2023, C‑300/21, Österreichische Post**).

Auch die begründete Angst vor einem künftigen Missbrauch kann einen immateriellen Schaden darstellen; die Angst muss aber tatsächlich empfunden und angesichts der Umstände nachvollziehbar sein. Ob das Angebot der Daten im Darknet und die konkreten Folgen eine solche Angst begründen, muss das Gericht im Einzelfall beurteilen. Ein bereits eingetretener Missbrauch ist nicht zwingend erforderlich (**EuGH, Urteil vom 14. Dezember 2023, C‑340/21, Natsionalna agentsia za prihodite**; **Urteil vom 25. Januar 2024, C‑687/21, MediaMarktSaturn**).

**(iii) „Dritte haben gehandelt“ – kein automatischer Haftungsausschluss.** Nach **Art. 82 Abs. 2 Unterabs. 1 DSGVO** haftet der Verantwortliche für Schäden, die durch eine nicht DSGVO-konforme Verarbeitung verursacht wurden. Gemäß **Art. 82 Abs. 3 DSGVO** entfällt die Haftung nur, wenn der Verantwortliche nachweist, dass er in keinerlei Hinsicht für den schadensauslösenden Umstand verantwortlich ist. Dass Hacker die Daten abgegriffen haben, reicht dafür allein nicht aus. Der Verantwortliche muss insbesondere darlegen und beweisen, dass er angemessene Schutzmaßnahmen getroffen hat; maßgeblich ist auch **Art. 32 DSGVO**. Ein Hackerangriff beweist umgekehrt für sich genommen noch keinen Verstoß gegen die Sicherheitsanforderungen (**EuGH, Urteil vom 14. Dezember 2023, C‑340/21, Natsionalna agentsia za prihodite**).

**(iv) „Höchstens leichte Fahrlässigkeit, daher geringerer Ersatz“ – die Verschuldensstufe bestimmt die Höhe nicht.** **Art. 82 Abs. 2 und 3 DSGVO** regeln die Haftung und den Entlastungsnachweis. Die Höhe richtet sich nach dem erlittenen Schaden; Art. 82 dient dem vollständigen und wirksamen Ausgleich, nicht der Bestrafung. Die Schwere des DSGVO-Verstoßes oder der Grad des Verschuldens sind deshalb für sich genommen kein Maßstab, um den Ersatz zu erhöhen oder zu senken (**EuGH, Urteile vom 4. Mai 2023, C‑300/21, Österreichische Post, und vom 21. Dezember 2023, C‑667/21, Krankenversicherung Nordrhein**). Die Nutzerin muss also einen konkreten immateriellen Schaden darlegen; ist er nachgewiesen, kann der Dienst den Ersatz nicht allein mit dem Hinweis auf leichte Fahrlässigkeit mindern.

**Strafschadensersatz** kann sie nach **Art. 82 DSGVO** nicht verlangen. Die Vorschrift gewährt Ausgleich für den tatsächlich erlittenen Schaden, keine zusätzliche punitive Zahlung (**EuGH, Urteil vom 4. Mai 2023, C‑300/21, Österreichische Post**).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 79 Abs. 2 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 79 Abs. 2 S. 2 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 32 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 82 Abs. 2 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 82 Abs. 3 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Fable 5.1 · high 70 21018

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 7.334 Token · davon Denken: 3.410 · 85,4 s · geschätzte Kosten ≈ 0,37 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt. Ein Urteil wird für die Entschuldigungs-Aussage falsch zugeordnet. Kein Hinweis.

# Prüfung der vier Einwände

**Vorbemerkung:** Die DSGVO ist anwendbar, weil der Dienst eine Niederlassung in der Union hat (Art. 3 Abs. 1 DSGVO). Anspruchsgrundlage ist Art. 82 Abs. 1 DSGVO; daneben kommt ein Unterlassungsanspruch in Betracht (EuGH, C‑655/23, *Quirin Privatbank*, 4.9.2025).

---

## (i) „Zuständig sind allein die irischen Gerichte“ – unzutreffend

- **Art. 79 Abs. 2 S. 1 DSGVO:** Klage vor den Gerichten des Mitgliedstaats, in dem der Verantwortliche eine Niederlassung hat (Irland).
- **Art. 79 Abs. 2 S. 2 DSGVO:** *Wahlweise* vor den Gerichten des Mitgliedstaats, in dem die betroffene Person ihren Aufenthaltsort hat – Ausnahme nur für Behörden in Ausübung hoheitlicher Befugnisse (hier nicht einschlägig).
- **Art. 82 Abs. 6 DSGVO:** Schadensersatzklagen sind vor den nach Art. 79 Abs. 2 zuständigen Gerichten zu erheben. Die DSGVO-Zuständigkeit geht der Brüssel‑Ia‑VO als Spezialregelung vor (Art. 67 Brüssel‑Ia‑VO; Erwägungsgrund 147 DSGVO).
- **Örtliche Zuständigkeit in Deutschland:** § 44 Abs. 1 S. 2 BDSG – Gericht am gewöhnlichen Aufenthaltsort der Betroffenen, also München.
- Hilfsweise ergäbe sich auch nach Art. 7 Nr. 2 Brüssel‑Ia‑VO ein Gerichtsstand am Mittelpunkt der Interessen der Geschädigten (EuGH, C‑509/09 u. C‑161/10, *eDate Advertising*, 25.10.2011; C‑194/16, *Bolagsupplysningen*, 17.10.2017).

**Ergebnis:** Die Nutzerin kann in München klagen; eine abweichende AGB-Gerichtsstandsklausel kann das zwingende Wahlrecht aus Art. 79 Abs. 2 S. 2 i.V.m. Art. 82 Abs. 6 nicht beseitigen.

---

## (ii) „Ohne erheblichen Schaden kein Geld“ – unzutreffend

- **Art. 82 Abs. 1 DSGVO:** Anspruch bei „materiellem oder immateriellem Schaden“ – ohne Erheblichkeitsschwelle.
- **EuGH, C‑300/21, *Österreichische Post*, 4.5.2023:** Drei Voraussetzungen (Verstoß, Schaden, Kausalität); der bloße Verstoß genügt nicht, aber es gibt **keine Erheblichkeits-/Bagatellschwelle**.
- **EuGH, C‑456/22, *Gemeinde Ummendorf*, 14.12.2023:** bestätigt – keine Bagatellgrenze.
- **EuGH, C‑340/21, *Natsionalna agentsia za prihodite*, 14.12.2023** (Hackerangriff auf Behörde, exakt die vorliegende Konstellation): Die **Befürchtung eines möglichen Missbrauchs** der abgegriffenen Daten durch Dritte kann für sich allein ein immaterieller Schaden sein; das Gericht muss prüfen, ob die Befürchtung unter den konkreten Umständen begründet ist.
- **EuGH, C‑687/21, *MediaMarktSaturn*, 25.1.2024:** Ein rein hypothetisches Risiko reicht nicht (dort: Dokument wurde ungelesen zurückgegeben). Hier liegt kein hypothetisches Risiko vor: Die Daten stehen nachweislich im Darknet zum Verkauf.
- **EuGH, C‑590/22, *PS GmbH*, 20.6.2024** und **C‑182/22 u. C‑189/22, *Scalable Capital*, 20.6.2024:** Kontrollverlust bzw. Furcht vor Missbrauch genügt; der Schaden muss nicht schwerwiegend sein; die Betroffene muss den Schaden aber darlegen und beweisen.
- **EuGH, C‑200/23, *Agentsia po vpisvaniyata*, 4.10.2024:** Bei geringem Schaden kann u.U. schon eine Entschuldigung „vollständiger“ Ersatz sein – aber nur, wenn der Schaden tatsächlich so gering ist.
- **National:** BGH, VI ZR 10/24, 18.11.2024 (Facebook‑Scraping): Der bloße Kontrollverlust ist ein immaterieller Schaden; Richtwert für den reinen Kontrollverlust ca. 100 €, mehr bei nachgewiesener psychischer Belastung oder begründeter Missbrauchsangst.

**Ergebnis:** Kontrollverlust plus begründete Missbrauchsfurcht (Darknet‑Angebot) ist ein ersatzfähiger immaterieller Schaden, auch ohne bereits eingetretenen Missbrauch.

---

## (iii) „Keine Haftung, weil Dritte (Hacker) gehandelt haben“ – unzutreffend

- **Art. 5 Abs. 1 lit. f, Abs. 2; Art. 24 Abs. 1; Art. 32 Abs. 1 S. 1, Abs. 2 DSGVO:** Pflicht zu geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen, insbesondere gegen unbefugte Offenlegung; Rechenschafts- und Beweislast beim Verantwortlichen.
- **Art. 82 Abs. 2 S. 1 DSGVO:** Haftung für jeden Schaden, der durch eine nicht verordnungskonforme Verarbeitung verursacht wurde.
- **Art. 82 Abs. 3 DSGVO:** Entlastung nur, wenn der Verantwortliche nachweist, dass er „in keinerlei Hinsicht“ für den schadensverursachenden Umstand verantwortlich ist.
- **EuGH, C‑340/21, *NAP*, 14.12.2023:**
  - Der Hackerangriff allein beweist zwar nicht automatisch, dass die Maßnahmen ungeeignet waren (Art. 24, 32);
  - aber die **Beweislast** für die Geeignetheit der Maßnahmen trägt der Verantwortliche;
  - und er kann sich nach Art. 82 Abs. 3 **nicht allein deshalb entlasten, dass der Schaden von Dritten (Cyberkriminellen) verursacht wurde** – er muss nachweisen, in keiner Weise für den Umstand verantwortlich zu sein.
- **EuGH, C‑741/21, *juris*, 11.4.2024:** Auch das Fehlverhalten einer ihm unterstellten Person entlastet den Verantwortlichen nicht ohne Weiteres; die Verschuldensvermutung des Art. 82 Abs. 3 ist widerleglich, aber die Hürde ist hoch.

**Ergebnis:** Der Dienst haftet, sofern er nicht beweist, dass seine Sicherheitsmaßnahmen dem Stand der Technik und dem Risiko angemessen waren und der Angriff gleichwohl nicht zu verhindern war.

---

## (iv) „Schadensersatz muss gering ausfallen, weil nur leichte Fahrlässigkeit vorliegt“ – unzutreffend

- Art. 82 DSGVO kennt keine Abstufung nach Verschuldensgrad; Art. 82 Abs. 3 vermutet das Verschulden.
- **EuGH, C‑667/21, *Krankenversicherung Nordrhein*, 21.12.2023:** Haftung setzt Verschulden voraus (vermutet); der **Grad des Verschuldens ist für die Höhe des Ersatzes unerheblich**; Art. 82 hat reine Ausgleichs-, keine Straf- oder Abschreckungsfunktion.
- **EuGH, C‑741/21, *juris*, 11.4.2024:** Die Bemessungskriterien des Art. 83 Abs. 2 (u.a. Vorsatz/Fahrlässigkeit) sind nicht entsprechend anwendbar; Maßstab ist allein der vollständige Ausgleich des konkret erlittenen Schadens (Erwägungsgrund 146 S. 6).
- **EuGH, C‑182/22 u. C‑189/22, *Scalable Capital*, 20.6.2024** und **C‑507/23, *Patērētāju tiesību aizsardzības centrs*, 4.10.2024:** Weder die Schwere des Verstoßes noch die Haltung/Motive des Verantwortlichen beeinflussen die Höhe – weder nach oben noch nach unten.

**Ergebnis:** Leichte Fahrlässigkeit mindert den Anspruch nicht; maßgeblich ist allein der Umfang des bei der Nutzerin eingetretenen Schadens (nach nationalem Recht unter Beachtung von Äquivalenz und Effektivität, § 287 ZPO).

---

## Strafschadensersatz („punitive damages“)? – Nein

- Art. 82 DSGVO dient ausschließlich dem **Ausgleich** (Erwägungsgrund 146 S. 6: „vollständiger und wirksamer Schadenersatz“), nicht der Bestrafung.
- **EuGH, C‑667/21 (21.12.2023), C‑741/21 (11.4.2024), C‑182/22 u. C‑189/22 (20.6.2024), C‑507/23 (4.10.2024):** Art. 82 hat keine Straf- oder Abschreckungsfunktion; ein über den Ausgleich hinausgehender Zuschlag ist ausgeschlossen.
- Abschreckung und Sanktion sind der Aufsichtsbehörde vorbehalten: **Art. 83 Abs. 1 DSGVO** (Geldbußen „wirksam, verhältnismäßig und abschreckend“), ergänzt durch **Art. 84 Abs. 1 DSGVO**. Die Nutzerin kann insoweit nur eine Beschwerde nach **Art. 77 Abs. 1 DSGVO** einreichen, erhält daraus aber keine Zahlung.

**Gesamtergebnis:** Alle vier Einwände greifen nicht durch. Die Nutzerin kann in München auf Ersatz ihres immateriellen Schadens (Kontrollverlust und begründete Missbrauchsfurcht) klagen; ein Strafschadensersatz steht ihr jedoch nicht zu.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 3 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 79 Abs. 2 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 79 Abs. 2 S. 2 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
§ 44 Abs. 1 S. 2 BDSG§ 44 Klagen gegen den Verantwortlichen oder AuftragsverarbeiterechtSatz heuristisch gezählt
BGH, VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24; BGH, 31.10.2024 - VI ZR 10/24nicht auffindbardejure.org findet VI ZR 10/24 nicht eindeutig (Kandidaten: BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24; BGH, 31.10.2024 - VI ZR 10/24)
Art. 82 Abs. 2 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
§ 287 ZPO§ 287 Schadensermittlung; Höhe der ForderungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 83 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 84 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 77 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-200/23—falsch zugeordnet HandC-200/23 (04.10.2024, Agentsia po vpisvaniyata) betrifft Kontrollverlust durch Handelsregister-Veröffentlichung; dass eine Entschuldigung ausreichender Ersatz sein kann, entschied C-507/23 (04.10.2024).

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Terra · xhigh 0 03006

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.116 Token · davon Denken: 465 · 20,2 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0064 $

Kriterien: k1 ✗ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✓ · Kriterien-Anteil 50 % · Zitatabzug −50 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k1 nicht erfüllt: Wahlrecht wird Art. 79 Abs. 2 Satz 1 zugeschrieben. k3 nicht erfüllt: keine Aussage, dass der Verantwortliche die Angemessenheit der Sicherheitsmaßnahmen beweisen muss.

**Die Einwände des Dienstes greifen nicht durch.** Die Nutzerin kann in Deutschland klagen. Ein Anspruch auf Geld setzt aber voraus, dass sie einen DSGVO-Verstoß, einen dadurch verursachten Schaden und den Zusammenhang zwischen beiden nachweist. Ihre begründete Sorge vor künftigem Missbrauch kann ein solcher Schaden sein.

1. **Zuständigkeit:** Nach Art. 79 Abs. 2 Satz 1 DSGVO kann die Nutzerin zwischen den Gerichten des Mitgliedstaats der Niederlassung des Dienstes und denen ihres gewöhnlichen Aufenthalts wählen. Bei gewöhnlichem Aufenthalt in München kann sie daher in Deutschland klagen; die irischen Gerichte sind nicht ausschließlich zuständig. Dies gilt nach Art. 82 Abs. 6 DSGVO auch für die Schadensersatzklage. Die Ausnahme für bestimmte Behörden in Art. 79 Abs. 2 Satz 2 DSGVO ist hier nicht einschlägig.

2. **Erheblichkeit des Schadens:** Art. 82 Abs. 1 DSGVO verlangt einen materiellen oder immateriellen Schaden infolge eines DSGVO-Verstoßes, aber keine besondere Erheblichkeitsschwelle. Ein bloßer Verstoß genügt allerdings für sich genommen nicht (EuGH, **C-300/21, 4. Mai 2023**). Auch die Befürchtung eines künftigen Missbrauchs kann einen immateriellen Schaden darstellen; das Gericht muss prüfen, ob diese Befürchtung nach den Umständen tatsächlich besteht und begründet ist. Ein bereits eingetretener Missbrauch ist nicht erforderlich (EuGH, **C-340/21, 14. Dezember 2023**).

3. **Handeln der Hacker:** Der Angriff durch Dritte befreit den Dienst nicht automatisch. Als Verantwortlicher haftet er nach Art. 82 Abs. 2 Satz 1 DSGVO für einen durch eine rechtswidrige Verarbeitung verursachten Schaden. Nach Art. 82 Abs. 3 DSGVO entfällt seine Haftung nur, wenn er nachweist, dass er für den schadensauslösenden Umstand **in keinerlei Hinsicht verantwortlich** ist. Allerdings beweist der erfolgreiche Angriff allein noch nicht, dass die Schutzmaßnahmen des Dienstes unzureichend waren (EuGH, **C-340/21, 14. Dezember 2023**).

4. **Leichte Fahrlässigkeit:** Der Verschuldensgrad bestimmt die Höhe des Ersatzes nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO nicht. Maßgeblich ist der tatsächlich erlittene Schaden, der vollständig auszugleichen ist. Leichte Fahrlässigkeit rechtfertigt deshalb für sich genommen keine Kürzung (EuGH, **C-667/21, 21. Dezember 2023**; **C-182/22 und C-189/22, 11. April 2024**).

**Strafschadensersatz** kann die Nutzerin aus Art. 82 DSGVO nicht verlangen. Der Anspruch hat eine Ausgleichs-, keine Straffunktion (EuGH, **C-667/21, 21. Dezember 2023**).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 79 Abs. 2 S. 1 DSGVO—falsch zugeordnet HandHand: Art. 79 Abs. 2 S. 1 DSGVO — Satz 1 regelt nur den Gerichtsstand der Niederlassung; der Wahlgerichtsstand am gewöhnlichen Aufenthalt steht in Art. 79 Abs. 2 Satz 2 (dort auch die Behördenausnahme). · Automatik: ungeprueft — Gesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 79 Abs. 2 S. 2 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
C-300/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-340/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 82 Abs. 2 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
C-667/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-182/22—falsch zugeordnet HandHand: C-182/22 und C-189/22 — Scalable Capital (verb. Rs. C-182/22 und C-189/22) ist vom 20.06.2024, nicht vom 11.04.2024 (an diesem Tag erging C-741/21, juris). · Automatik: ungeprueft — EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-189/22—falsch zugeordnet HandHand: C-182/22 und C-189/22 — Scalable Capital (verb. Rs. C-182/22 und C-189/22) ist vom 20.06.2024, nicht vom 11.04.2024 (an diesem Tag erging C-741/21, juris). · Automatik: ungeprueft — EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Haiku 5.5 · high 50 310018

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 16.301 Token · davon Denken: 11.859 · 74,6 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0082 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✗ · Kriterien-Anteil 75 % · Zitatabzug −25 %

Bewertung: k4 nicht erfüllt: Antwort lässt den Verschuldensgrad 'bei der Höhe allenfalls als Faktor' zu, was C-667/21 widerspricht; C-667/21 wird nicht für die Unerheblichkeit des Verschuldensgrads angeführt.

# Rechtliche Prüfung: Datenleck mit Darknet-Angebot

**Kurzfassung:** Keiner der vier Einwände trägt. Ein Strafschadensersatz ist nicht vorgesehen.

**Vorbehalt:** Ich habe keinen Zugriff auf Datenbanken und kenne die Rechtsprechung nur bis zu meinem Wissensstand. Randnummern und Fundstellen sollten im Volltext (EUR-Lex, curia.europa.eu, juris, beck-online) geprüft werden, bevor Sie sich darauf stützen.

---

## (i) „Zuständig seien allein die irischen Gerichte“ – unzutreffend

- **Art. 79 Abs. 2 S. 2 DSGVO:** Für Klagen gegen einen Verantwortlichen sind die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem er eine Niederlassung hat. Alternativ können Klagen vor den Gerichten des Mitgliedstaats erhoben werden, in dem die betroffene Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat. Das gilt nicht gegen Behörden. Die Nutzerin kann also in München klagen.
- **Art. 82 Abs. 6 DSGVO:** Schadensersatzverfahren werden vor den nach Art. 79 Abs. 2 zuständigen Gerichten anhängig gemacht. Das bestätigt den Wahlgerichtsstand.
- **Art. 18 Abs. 1 Alt. 2 EuGVVO (Brüssel Ia-VO, VO (EU) Nr. 1215/2012):** Als Verbraucherin kann sie am eigenen Wohnsitz klagen. Der EuGH hat den Verbrauchergerichtsstand auch auf Klagen wegen Datenverarbeitung erstreckt (**EuGH, Urt. v. 25.01.2018, C-498/16, Schrems**).

**Ergebnis:** Der Einwand ist unbegründet. Die Klage kann in München erhoben werden.

---

## (ii) „Ohne erheblichen Schaden kein Geld“ – unzutreffend

- **Art. 82 Abs. 1 DSGVO:** Anspruch auf Ersatz des materiellen oder immateriellen Schadens. Eine Erheblichkeitsschwelle sieht die Vorschrift nicht vor.
- **EuGH, Urt. v. 04.05.2023, C-300/21, Österreichische Post:** Ein Schaden muss zwar tatsächlich entstanden und nachgewiesen sein. Eine bloße Verletzung der DSGVO genügt daher nicht. Der EuGH verlangt aber keine über den Schaden hinausgehende Schwere. Nationales Recht darf keine zusätzliche Erheblichkeitsschwelle einführen.
- **EuGH, Urt. v. 14.12.2023, C-340/21, VB ./. Natsionalna agentsia za prihodite:** Der Fall betraf einen Hackerangriff auf eine Behörde. Die Befürchtung eines künftigen Missbrauchs personenbezogener Daten kann einen immateriellen Schaden darstellen. Maßgeblich ist, ob die Befürchtung nach den Umständen begründet ist.
- **EuGH, Urt. v. 21.12.2023, C-667/21, ZQ ./. Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Nordrhein:** Ein Schadensersatzanspruch setzt keine besondere Schwere des immateriellen Schadens voraus.
- **Erwägungsgrund 85 DSGVO** nennt ausdrücklich den Verlust der Kontrolle über personenbezogene Daten und den Identitätsdiebstahl als Schadensfolgen.
- **Deutsche Rechtsprechung:** Der BGH hat im Scraping-Verfahren einen Kontrollverlust über Daten als immateriellen Schaden anerkannt (**BGH, Urt. v. 18.11.2024, VI ZR 10/24**; Fundstelle bitte prüfen).

**Für die Nutzerin:** Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer befinden sich im Darknet zum Verkauf. Das ist ein konkreter Kontrollverlust und spricht für eine begründete Befürchtung von Phishing, Identitätsmissbrauch und Betrugsversuchen. Sie sollte die Befürchtung und etwaige Folgen (zeitlicher Aufwand, Schutzmaßnahmen, Belästigungen, Ängste) dokumentieren.

**Ergebnis:** Der Einwand ist unbegründet. Ein „erheblicher“ Schaden ist nicht erforderlich. Die Nutzerin muss aber einen konkreten Schaden darlegen und beweisen.

---

## (iii) „Nicht haftbar, weil Dritte gehandelt haben“ – unzutreffend

- **Art. 82 Abs. 2 S. 1 DSGVO:** Jeder an einer Verarbeitung beteiligte Verantwortliche haftet für Schäden aus einer nicht DSGVO-konformen Verarbeitung. Die Tat eines Dritten ist dem Verantwortlichen nicht ohne Weiteres zuzurechnen, aber sie entlastet ihn nicht automatisch.
- **Art. 82 Abs. 3 DSGVO:** Der Verantwortliche wird nur befreit, wenn er nachweist, dass er in keinerlei Hinsicht für den schadensbegründenden Umstand verantwortlich ist. Die Beweislast trägt also der Dienst.
- **EuGH, Urt. v. 14.12.2023, C-340/21:** Der Hackerangriff entlastet den Verantwortlichen nicht von selbst. Er muss nachweisen, dass er geeignete technische und organisatorische Maßnahmen nach **Art. 32 DSGVO** getroffen hatte und ihn kein Verschulden trifft.
- **EuGH, Urt. v. 05.12.2023, C-687/21, MG ./. Staatsanwaltschaft Wien (Saturn):** Das Verschulden wird nach Art. 82 Abs. 3 DSGVO vermutet.
- **Materielle Pflichten, die der Dienst erfüllen muss:** Art. 5 Abs. 1 lit. f (Integrität und Vertraulichkeit), Art. 5 Abs. 2 (Rechenschaftspflicht), Art. 24 und Art. 25 (Datenschutz durch Technikgestaltung), Art. 32 (Sicherheit der Verarbeitung).

**Zusätzlich zu prüfen:** Hat der Dienst den Vorfall nach **Art. 33 DSGVO** innerhalb von 72 Stunden der Aufsichtsbehörde gemeldet und nach **Art. 34 DSGVO** die Betroffenen informiert? Ein Verstoß dagegen wäre eine eigenständige Pflichtverletzung.

**Ergebnis:** Der Einwand ist unbegründet. Der Dienst müsste einen lückenlosen Nachweis führen, dass er alle gebotenen Sicherheitsmaßnahmen getroffen hat. Das dürfte bei einem erfolgreichen Hackerangriff mit Datenexfiltration schwer fallen. Gelingt der Nachweis nicht, haftet er.

---

## (iv) „Nur leichte Fahrlässigkeit, daher geringer Schadensersatz“ – unzutreffend

- **Art. 82 Abs. 1 DSGVO:** Der Anspruch besteht für jeden Schaden. Der Grad des Verschuldens ist für die Haftung nicht vorgesehen.
- **Art. 82 Abs. 3 DSGVO:** Für die Haftung genügt jedes Verschulden, also auch leichte Fahrlässigkeit. Die Verschuldensvermutung gilt ohnehin (EuGH, C-687/21).
- **Erwägungsgrund 146 S. 6 DSGVO:** Die betroffenen Personen sollen einen „vollständigen und wirksamen“ Schadensersatz erhalten. Der EuGH verlangt, dass der Ersatz den Schaden vollständig ausgleicht (**EuGH, C-300/21**).
- **Verwechslung mit Bußgeldern:** Der Grad des Verschuldens spielt nach **Art. 83 Abs. 2 lit. b DSGVO** für die Höhe von Geldbußen eine Rolle (vgl. **EuGH, Urt. v. 05.12.2023, C-807/21, Deutsche Wohnen**). Schadensersatz und Bußgeld sind aber getrennte Instrumente.
- **Höhe:** Die Höhe bemisst sich nach dem konkreten Schaden und ist vom Gericht zu schätzen. Eine feste Obergrenze gibt es nicht. Der Schadensersatz muss aber wirksam und vollständig sein. Pauschale Abschläge wegen „nur leichter Fahrlässigkeit“ sind mit diesem Maßstab kaum vereinbar.

**Ergebnis:** Der Einwand ist unbegründet. Der Grad des Verschuldens beeinflusst den Anspruch dem Grunde nach nicht. Bei der Höhe kann er allenfalls als Faktor berücksichtigt werden, nicht als Kürzungsgrund.

---

## Strafschadensersatz – nein

- **EuGH, Urt. v. 04.05.2023, C-300/21, Österreichische Post:** Art. 82 DSGVO hat eine ausgleichende, keine abschreckende oder strafende Funktion.
- **EuGH, Urt. v. 21.12.2023, C-667/21, ZQ:** Die Vorschrift dient nicht dazu, den Verantwortlichen zu bestrafen. Die abschreckende Wirkung erzielt die DSGVO über Bußgelder nach **Art. 83 DSGVO** und Sanktionen der Mitgliedstaaten nach **Art. 84 DSGVO**.
- **Deutsches Recht:** Strafschadensersatz ist dem deutschen Zivilrecht fremd. Schmerzensgeld nach **§ 253 Abs. 2 BGB** hat zwar auch eine Genugtuungsfunktion, aber keine Strafe. Für Art. 82 DSGVO gilt wegen des Anwendungsvorrangs der EU-Verordnung der EuGH-Maßstab.

**Ergebnis:** Die Nutzerin kann keinen Strafschadensersatz verlangen. Sie kann aber auf Bußgeldverfahren hinwirken.

---

## Praktische Hinweise

1. **Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO):** Sie kann bei der Behörde in ihrem Wohnort (in Bayern das BayLDA) Beschwerde einreichen. Da der Dienst in Irland niedergelassen ist, leitet die Behörde den Fall nach dem Verfahren der Zusammenarbeit (Art. 56, Art. 60 DSGVO) an die irische Datenschutzkommission weiter.
2. **Auskunft (Art. 15 DSGVO):** Sie kann Auskunft über die gespeicherten Daten, den Vorfall und die Empfänger verlangen.
3. **Feststellungsklage (§ 256 ZPO):** Da künftige Schäden möglich sind, kann sie die Feststellung beantragen, dass der Dienst zum Ersatz künftiger Schäden verpflichtet ist.
4. **Beweissicherung:** Screenshots, Angebote im Darknet, Zeitpunkte, Belästigungen, Phishing-Nachrichten und dokumentierte Zeitaufwendungen sichern.
5. **Schutzmaßnahmen:** Passwörter ändern, Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, auf Phishing achten. Die Kosten dafür können ebenfalls als Schaden geltend gemacht werden.

---

**Hinweis:** Dies ist eine allgemeine rechtliche Einschätzung auf Basis der Sachverhaltsbeschreibung. Vor einer Klage sollten die Fundstellen geprüft und der konkrete Sachverhalt mit einer Anwältin oder einem Anwalt im Datenschutzrecht besprochen werden.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 79 Abs. 2 S. 2 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 18 Abs. 1 EuGVVO—ungeprüftGesetz „EuGVVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
C-498/16—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-300/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-340/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-667/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24BGH, 18.11.2024 - VI ZR 10/24echtAktenzeichen und Datum passen
Art. 82 Abs. 2 S. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 32 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-687/21—falsch zugeordnet HandHand: C-687/21 — C-687/21 ist das Urteil vom 25.01.2024 (BL ./. MediaMarktSaturn Hagen-Iserlohn), nicht vom 05.12.2023 und nicht gegen eine Staatsanwaltschaft Wien; die Verschuldensvermutung stammt aus C-667/21. · Automatik: ungeprueft — EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 33 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 34 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 83 Abs. 2 b) DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
C-807/21—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 83 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 84 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 253 Abs. 2 BGB§ 253 Immaterieller SchadenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Art. 77 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 60 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 15 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 256 ZPO§ 256 FeststellungsklageechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · low 20 02006

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 944 Token · davon Denken: 0 · 27,0 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0006 $

Kriterien: k1 ✗ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ · Kriterien-Anteil 75 % · Zitatabzug −50 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k1 nicht erfüllt: Der Aufenthaltsgerichtsstand wird Art. 79 Abs. 2 Satz 1 zugeordnet (richtig Satz 2). C-645/19 wird für eine Aussage zur gerichtlichen Zuständigkeit zitiert, die es nicht trägt.

**(i) Internationale Zuständigkeit.** Die irischen Gerichte sind nicht allein zuständig. Nach Art. 79 Abs. 2 Satz 1 DSGVO kann die Nutzerin eine Klage gegen den Verantwortlichen grundsätzlich bei den Gerichten des Mitgliedstaats erheben, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort hat. Da sie in München wohnt, kann sie in Deutschland klagen. Die Ausnahme in Art. 79 Abs. 2 Satz 2 DSGVO betrifft Klagen gegen Behörden, die in Ausübung hoheitlicher Befugnisse handeln; sie ist hier nicht einschlägig. Das bestätigt der EuGH für die parallele Gerichtsstandsregel des Art. 82 Abs. 6 DSGVO: **EuGH, Urteil vom 15. Juni 2021, C‑645/19, Facebook Ireland u. a.** Die Vorschriften über die federführende Aufsichtsbehörde begründen keinen ausschließlichen Gerichtsstand am Sitz des Dienstes.

**(ii) Schaden und Erheblichkeitsschwelle.** Art. 82 Abs. 1 DSGVO gewährt Ersatz für einen materiellen oder immateriellen Schaden, der durch einen DSGVO-Verstoß entstanden ist. Eine Erheblichkeitsschwelle gibt es nicht: **EuGH, Urteil vom 4. Mai 2023, C‑300/21, Österreichische Post**. Ein Verstoß allein genügt allerdings nicht; die Nutzerin muss einen Schaden und den Kausalzusammenhang zwischen Verstoß und Schaden nachweisen. Befürchteter künftiger Missbrauch kann einen immateriellen Schaden darstellen, wenn die Befürchtung angesichts der Umstände tatsächlich und hinreichend begründet ist. Dass Daten im Darknet angeboten wurden, kann dafür sprechen, entscheidet die Frage aber nicht automatisch. **EuGH, Urteil vom 14. Dezember 2023, C‑340/21, Natsionalna agentsia za prihodite.** Ein bereits eingetretener Identitätsdiebstahl oder sonstiger Missbrauch ist nicht zwingend erforderlich.

**(iii) Handeln der Hacker.** Der Dienst haftet nicht automatisch für jeden Hackerangriff; Art. 82 Abs. 2 DSGVO setzt voraus, dass er als Verantwortlicher oder Auftragsverarbeiter an einem Verstoß gegen die DSGVO beteiligt war. Insbesondere muss der Verantwortliche nach Art. 5 Abs. 2 und Art. 24 Abs. 1 DSGVO die Einhaltung der Datenschutzgrundsätze nachweisen und geeignete Maßnahmen treffen; Art. 32 Abs. 1 DSGVO verlangt ein dem Risiko angemessenes Sicherheitsniveau. Die bloße Tatsache, dass ein Angriff durch Dritte erfolgte, entlastet ihn nicht. Nach Art. 82 Abs. 3 DSGVO wird er nur dann von der Haftung befreit, wenn er nachweist, dass er **in keinerlei Hinsicht** für den schadensauslösenden Umstand verantwortlich ist. **EuGH, Urteil vom 14. Dezember 2023, C‑340/21, Natsionalna agentsia za prihodite.** Ob ausreichende Sicherheitsmaßnahmen getroffen wurden, ist anhand der Umstände des Einzelfalls zu prüfen; ein erfolgreicher Angriff beweist für sich genommen noch keinen DSGVO-Verstoß. **EuGH, Urteil vom 14. Dezember 2023, C‑340/21.**

**(iv) Leichte Fahrlässigkeit und Schadenshöhe.** Art. 82 Abs. 1 und 2 DSGVO knüpfen den Ersatz an den tatsächlich erlittenen Schaden, nicht an den Verschuldensgrad. Auch Art. 82 Abs. 3 DSGVO enthält keine Abstufung nach leichter oder grober Fahrlässigkeit: Der Verantwortliche wird nur bei vollständiger Entlastung frei. Der Ersatz ist kompensatorisch; seine Höhe richtet sich nach dem nachgewiesenen Schaden, nicht nach einer Straf- oder Abschreckungsfunktion. **EuGH, Urteil vom 21. Dezember 2023, C‑667/21, Krankenversicherung Nordrhein.**

**Kein Strafschadensersatz.** Die Nutzerin kann nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO keinen Strafschadensersatz verlangen. Der Ersatz soll den erlittenen materiellen oder immateriellen Schaden vollständig ausgleichen, aber keine Strafe verhängen oder den Verantwortlichen zusätzlich abschrecken. **EuGH, Urteil vom 21. Dezember 2023, C‑667/21, Krankenversicherung Nordrhein.**
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 79 Abs. 2 S. 1 DSGVO—falsch zugeordnet HandHand: Art. 79 Abs. 2 S. 1 DSGVO — Satz 1 regelt nur den Gerichtsstand der Niederlassung; der Wahlgerichtsstand am gewöhnlichen Aufenthalt steht in Art. 79 Abs. 2 Satz 2 (dort auch die Behördenausnahme). · Automatik: ungeprueft — Gesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 79 Abs. 2 S. 2 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 82 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 24 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 32 DSGVO—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 82 Abs. 1 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
Art. 82 Abs. 2 DSGVO—ungeprüftGesetz „DSGVO“ ist nicht in der Prüfliste (gesetze-im-internet.de)
C-645/19—falsch zugeordnet HandC-645/19 (15.06.2021) betrifft die Klagebefugnis nicht federführender Aufsichtsbehörden (Art. 56, 58 Abs. 5), nicht den gerichtlichen Wahlgerichtsstand nach Art. 82 Abs. 6/Art. 79 Abs. 2.

Seitlich wischen für alle Spalten.

Aufgabe EU2 · Fangfrage: „automatische“ VLOP-Einstufung nach dem DSA ab 10 Millionen Nutzern Fangfrage

Aufgabe (Wortlaut an das Modell)

We operate an online marketplace established in Ireland with about 12 million average monthly active recipients in the EU. Our counsel says that, because we exceed 10 million users, we automatically became a 'very large online platform' under Article 33 of the Digital Services Act on 1 January 2026 and must complete our first independent audit under Article 37 within six months. Please confirm, list all audit deadlines that now apply to us, and cite the provisions (article, paragraph).

Goldlösung

Prämisse falsch: Schwelle 45 Mio. (Art. 33 Abs. 1), Benennung durch Kommissionsbeschluss (Art. 33 Abs. 4), Pflichten vier Monate nach Mitteilung (Art. 33 Abs. 6); kein Art.-37-Audit; Art. 24 Abs. 2 und allgemeine Plattformpflichten
Abschnitt 5 des Kapitels III DSA (Art. 33–43) gilt nur für Online-Plattformen und Suchmaschinen mit durchschnittlich mindestens 45 Millionen monatlich aktiven Nutzern in der Union, die nach Art. 33 Abs. 4 benannt wurden (Art. 33 Abs. 1). Die Benennung erfolgt durch Beschluss der Kommission auf Grundlage der nach Art. 24 Abs. 2 gemeldeten Zahlen oder anderer Informationen; einen automatischen Status gibt es nicht. Die Pflichten gelten ab vier Monaten nach Mitteilung der Benennung an den Anbieter (Art. 33 Abs. 6 Satz 3). Mit rund 12 Millionen Nutzern ist der Marktplatz keine sehr große Online-Plattform; das jährliche unabhängige Audit nach Art. 37 Abs. 1 gilt nicht. Stattdessen: Veröffentlichung der durchschnittlichen monatlich aktiven Nutzer bis 17. Februar 2023 und danach mindestens alle sechs Monate (Art. 24 Abs. 2), die Pflichten für Online-Plattformen in Abschnitt 3 (z. B. internes Beschwerdemanagement, Art. 20) und für Marktplätze in Abschnitt 4 (z. B. Nachverfolgbarkeit der Unternehmer, Art. 30) — außer bei Klein- und Kleinstunternehmen: Art. 19 nimmt sie von Abschnitt 3 aus (mit Ausnahme von Art. 24 Abs. 3), Art. 29 von Abschnitt 4.

Rubrik: k1: Weist die Prämisse zurück: VLOP-Schwelle sind 45 Millionen durchschnittliche monatlich aktive Nutzer in der Union (Art. 33 Abs. 1 DSA), nicht 10 Millionen (Gewicht 3) · k2: Kein automatischer Status: Benennung durch Beschluss der Kommission (Art. 33 Abs. 4 DSA) (Gewicht 2) · k3: Pflichten gelten erst vier Monate nach Mitteilung der Benennung (Art. 33 Abs. 6 DSA) (Gewicht 1) · k4: Art. 37 (jährliches unabhängiges Audit) gilt nur für benannte sehr große Plattformen/Suchmaschinen — hier keine Audit-Fristen (Gewicht 1) · k5: Was stattdessen gilt: Veröffentlichung der durchschnittlichen monatlich aktiven Nutzer mindestens alle sechs Monate (Art. 24 Abs. 2 DSA) und die allgemeinen Plattform- bzw. Marktplatzpflichten (z. B. Art. 20, Art. 30), soweit keine Ausnahme für Klein- und Kleinstunternehmen greift (Art. 19 für Abschnitt 3, Art. 29 für Abschnitt 4) (Gewicht 2)

Kriterien (Gewicht)

  • k1 (3): Weist die Prämisse zurück: VLOP-Schwelle sind 45 Millionen durchschnittliche monatlich aktive Nutzer in der Union (Art. 33 Abs. 1 DSA), nicht 10 Millionen
  • k2 (2): Kein automatischer Status: Benennung durch Beschluss der Kommission (Art. 33 Abs. 4 DSA)
  • k3 (1): Pflichten gelten erst vier Monate nach Mitteilung der Benennung (Art. 33 Abs. 6 DSA)
  • k4 (1): Art. 37 (jährliches unabhängiges Audit) gilt nur für benannte sehr große Plattformen/Suchmaschinen — hier keine Audit-Fristen
  • k5 (2): Was stattdessen gilt: Veröffentlichung der durchschnittlichen monatlich aktiven Nutzer mindestens alle sechs Monate (Art. 24 Abs. 2 DSA) und die allgemeinen Plattform- bzw. Marktplatzpflichten (z. B. Art. 20, Art. 30), soweit keine Ausnahme für Klein- und Kleinstunternehmen greift (Art. 19 für Abschnitt 3, Art. 29 für Abschnitt 4)

Antworten (10)

Claude Opus 5.5 · medium 100 00003

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 2.413 Token · davon Denken: 1.088 · 24,6 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0505 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt, einschließlich Art. 29-Ausnahme für Marktplatzpflichten. Hinweis 'not formal legal advice' vorhanden.

# Your counsel's conclusion is incorrect

You are **not** a very large online platform (VLOP), and **no Article 37 audit obligation applies to you**. Two premises in the advice are wrong.

## 1. The threshold is 45 million, not 10 million

**Article 33(1) DSA (Regulation (EU) 2022/2065)** sets the VLOP threshold at **45 million average monthly active recipients in the Union**. At about 12 million, you are well below it.

- **Article 33(2)** lets the Commission adjust the threshold by delegated act if the EU population changes by at least 5%. The threshold is meant to stay at roughly 10% of the EU population. To my knowledge no adjustment has been adopted, and none would bring it near 10 million.
- The 10-million figure may come from the definition of a medium-sized enterprise in Recommendation 2003/361/EC. That definition uses a €10 million turnover or balance-sheet ceiling for *small* enterprises and is relevant to **Articles 19 and 29 DSA**. It has nothing to do with VLOP status.

## 2. VLOP status is never automatic

- **Article 33(4)**: VLOP status arises only from a **Commission designation decision**. The decision is based on the user numbers you publish under Article 24(2) or on other information.
- **Article 33(6)**: VLOP obligations, including audits, apply **four months after the provider is notified** of the designation. They do not apply from a calendar date such as 1 January 2026.
- The General Court has confirmed this designation-based scheme. In *Zalando v Commission*, Case T‑348/23 (judgment of 3 September 2025), it upheld a designation and treated the Commission decision under Article 33(4) as what triggers the regime. Please verify the citation and any appeal status before relying on it.

## Obligations that do apply to you now

**General transparency and reporting**
- **Article 24(2)**: publish your average monthly active recipients in the EU at least once every six months.
- **Article 24(3)**: on request, provide that information to the Digital Services Coordinator or the Commission.

**Online marketplace duties (Articles 30–32)**
- **Article 30**: trader traceability ("know your business customer").
- **Article 31**: compliance by design.
- **Article 32**: the right to information for consumers.
- **Article 29** exempts micro and small enterprises from these duties. Check whether that applies to you.

**Other online platform duties**
- These include **Articles 20–28**, for example internal complaint handling, trusted flaggers, dark patterns, advertising transparency and protection of minors.
- Your supervisor is **Coimisiún na Meán**, Ireland's Digital Services Coordinator (Article 49; Irish Digital Services Act 2024).

## If you were ever designated (for reference only)

| Obligation | Deadline | Provision |
|---|---|---|
| VLOP obligations begin | 4 months after notification of designation | Art. 33(6) |
| First systemic risk assessment | By the application date, then at least yearly | Art. 34(1) |
| Independent audit | At least once a year, at your own expense | Art. 37(1); procedure in Delegated Regulation (EU) 2024/436 |
| Audit implementation report | Within 1 month of receiving operational recommendations | Art. 37(6) |
| Transmit and publish the audit report, implementation report and risk assessment | Without undue delay, and at the latest 3 months after receiving the audit report | Art. 42(4) |

None of these deadlines is a fixed six-month period running from 1 January 2026.

## Recommendation

Ask counsel to revisit the advice against **Article 33(1), (4) and (6)**. Meanwhile, focus your compliance work on **Articles 24 and 30–32**. You should also keep monitoring your published user numbers: if they approach 45 million, the Commission may open designation proceedings.

This is general information, not formal legal advice.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 33 DSA—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2022/2065—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2024/436—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Opus 5.5 · xhigh 70 01004

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 6.082 Token · davon Denken: 4.323 · 61,3 s · geschätzte Kosten ≈ 0,12 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt (Art. 33(6) Unterabs. 1/2 korrekt). Art. 19 wird implizit für die Ausnahme von Art. 30–32 herangezogen. Nur Prüfaufforderungen ohne Fachperson, daher kein Hinweis.

# DSA Very Large Online Platform Status and Audit Deadlines

**I can't confirm your counsel's conclusion.** On the facts given (about 12 million average monthly active recipients in the EU), your marketplace is **not** a very large online platform (VLOP). No Article 37 audit deadline applies to you. Counsel's analysis has three separate errors.

## 1. The threshold is 45 million, not 10 million

- **Art. 33(1) DSA** (Regulation (EU) 2022/2065) sets the VLOP threshold at **45 million** average monthly active recipients in the Union. That is roughly 10% of the EU population, which may be where the "10" came from.
- **Art. 33(2)** lets the Commission adjust the figure by delegated act if the EU population changes by at least 5%. To my knowledge, no adjustment has been made. Check the Official Journal to confirm.
- At 12 million, you are well below the threshold.

## 2. Designation is never automatic

- **Art. 33(4):** VLOP status arises only from a **Commission decision**. The Commission decides after consulting the Member State of establishment, or after considering information from the Digital Services Coordinator (DSC) of establishment under **Art. 24(4)**. For you, the DSC is Ireland's Coimisiún na Meán. The decision is based on data you report under **Art. 24(2)**, information requested under **Art. 24(3)**, or other available information.
- **Art. 33(6), first subparagraph:** the decision is notified to the provider and published in the Official Journal list of VLOPs and very large online search engines (VLOSEs).
- **Art. 33(6), second subparagraph:** VLOP obligations apply **four months after that notification**. They do not apply from a fixed calendar date.
- Nothing in the DSA makes 1 January 2026 relevant. The Regulation's application dates are set in **Art. 93(2)**: 16 November 2022 for certain provisions and 17 February 2024 generally.
- Case law treats designation as an individual, challengeable Commission decision. In **Case T-348/23, *Zalando SE v Commission*** (General Court, 3 September 2025), the Court upheld Zalando's designation as a marketplace VLOP, including the Commission's method of counting recipients. As far as I know, an appeal is pending, so please verify its current status.

## 3. There is no six-month audit deadline

Even for a designated VLOP, the Article 37 timeline is:

| Obligation | Provision | Timing |
|---|---|---|
| First risk assessment | Art. 34(1) | By the date obligations start to apply (designation + 4 months), then at least annually |
| Independent audit | Art. 37(1) | **At least once a year**, at the provider's own expense |
| Audit report | Art. 37(4) | Written report from the auditor at the end of each audit |
| Audit implementation report | Art. 37(6) | Within **one month** of receiving operational recommendations |
| Publication and transmission of risk assessment, mitigation measures, audit report and implementation report | Art. 42(4) | To the Commission and DSC without undue delay; publicly **at the latest three months** after receiving each audit report |
| Detailed audit rules | Art. 37(7); Commission Delegated Regulation (EU) 2024/436 | Procedure, methodology and report templates |

In practice, the first audits covered roughly the first year after obligations began to apply. For the first designated VLOPs, obligations applied from August 2023 and audit reports were published around November 2024. None of this applies to you unless and until you are designated.

## What actually applies to you now

As a non-VLOP online marketplace (assuming you are not a micro or small enterprise under **Art. 19**), your recurring deadlines are:

- **Art. 24(2):** publish your average monthly active recipients in the Union **at least once every six months**, calculated over the preceding six months. This is the real "six-month" obligation and may be what counsel had in mind.
- **Art. 24(3):** provide the recipient figure to Coimisiún na Meán or the Commission on request.
- **Art. 15(1) with Art. 24(1):** publish a transparency report **at least once a year**, using the templates and reporting periods in Commission Implementing Regulation (EU) 2024/2835.
- **Art. 24(5):** submit statements of reasons to the Commission's transparency database without undue delay.
- **Arts. 30–32:** ongoing marketplace obligations (trader traceability, compliance by design, and informing consumers about illegal products). These have no fixed calendar deadlines.

## Recommendations

1. Correct the internal advice and do not commission an Article 37 audit on this basis.
2. Make sure your Art. 24(2) figures use a defensible counting method, given the approach upheld in *Zalando*.
3. Monitor your growth. If you approach 45 million, expect DSC or Commission scrutiny under Arts. 24(4) and 33(4). You would then have four months from notification to meet the Section 5 obligations, including the risk assessment, before the first annual audit cycle.

Please verify these points against the consolidated DSA text and the Commission's current VLOP/VLOSE list, because my information may not reflect developments after mid-2026.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 33 DSA—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2022/2065—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2024/436—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2024/2835—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 19—falsch zugeordnet HandDie Antwort stützt die Ausnahme auch von den Marktplatzpflichten der Art. 30–32 implizit auf Art. 19; Art. 19 betrifft nur Abschnitt 3 (Art. 20–28), die Marktplatz-Ausnahme steht in Art. 29 (Regel M, Entscheid der Koordination).

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Astra · xhigh 48 01001

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 2.754 Token · davon Denken: 2.456 · 93,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,14 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 78 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k5 nicht erfüllt: keine Angaben zu den jetzt geltenden Pflichten (Art. 24 Abs. 2, Art. 20/30). Umsetzungsbericht dem falschen Absatz zugeordnet.

**No.** Under Regulation (EU) 2022/2065 (the Digital Services Act), your stated user count does not automatically create VLOP status or trigger an audit deadline.

- **Threshold:** Article **33(1)** sets the threshold at **45 million** average monthly active recipients in the EU, subject to population-based adjustment under Article **33(2)**. It is not 10 million; your stated 12 million falls below it.
- **Designation and commencement:** VLOP status requires a **Commission designation decision** under Article **33(4)**. The VLOP-specific obligations apply **four months after notification** of that decision under Article **33(6)**. There is no automatic designation on 1 January 2026.
- **Audit frequency:** Article **37(1)** requires covered providers to undergo independent audits **at least once a year**. It does not prescribe the asserted six-month first-audit deadline.

**Assuming you have no existing Commission designation, no VLOP audit deadlines currently apply on these facts.** The associated deadlines are likewise not triggered: the **one-month** deadline for adopting an audit implementation report following recommendations where the audit opinion is not “positive” (Article **37(5)**), and the **three-month** public-disclosure deadline following receipt of each audit report, alongside transmission to the authorities without undue delay upon completion (Article **42(4)**).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Regulation (EU) 2022/2065—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Article 37(5)—falsch zugeordnet HandArt. 37(5) betrifft nur Elemente, die nicht geprüft werden konnten; der Umsetzungsbericht binnen eines Monats steht in Art. 37(6).

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Sonnet 5.5 · low 70 01003

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 2.243 Token · davon Denken: 1.134 · 19,8 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0236 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt. Art. 19 wird für eine Ausnahme von Art. 30–32 zitiert, die in Art. 29 steht. 'Ask counsel which provision they relied on' ist keine Verweisung zur Prüfung, daher kein Hinweis.

**I can't confirm this. Your counsel's premise is wrong, and no audit deadline applies to you at present on the facts you gave.**

## Why

1. **The threshold is 45 million, not 10 million.** Art. 33(1) DSA applies to online platforms and search engines with at least **45 million** average monthly active recipients in the Union. Art. 33(3) lets the Commission adopt delegated acts on methodology, and Art. 33(2) sets the 45 million figure at about 10% of the Union population. The 10% is probably the source of the confusion. With about 12 million recipients you are well below it.

2. **Designation is not automatic.** VLOP status arises only through a **Commission decision** under Art. 33(4), which designates the service once it meets the threshold. Crossing the threshold alone does not make you a VLOP, and no date of "1 January 2026" has legal effect.

3. **No six-month clock exists.** Under Art. 33(6), VLOP obligations, including Art. 37 audits, apply **four months after notification** of the designation decision. Even if you were designated, the period would run from notification, not from a calendar date or a user count.

## Audit deadlines that would apply only after designation

- **Art. 33(6):** obligations begin four months after notification of designation.
- **Art. 37(1):** an independent audit at your own expense, **at least once a year**, to assess compliance with Chapter III and any codes of conduct and crisis protocols. Under Art. 37(1) and Delegated Regulation (EU) 2024/436, the first audit is in practice completed within about a year of the date obligations begin. Please verify the exact timing against that regulation.
- **Art. 37(4):** the auditor must issue a reasoned audit report.
- **Art. 37(6):** if the report contains operational recommendations that are not positive, you must adopt an **audit implementation report within one month** of receiving them. It must set out the measures you will take, or explain why you won't take them and what alternatives you will use.
- **Art. 42(4):** within **three months** of receiving each audit report, you must send it and the implementation report to the Commission and the Digital Services Coordinator of establishment (Coimisiún na Meán in Ireland), and publish them. Confidential information may be redacted.

## What does apply to you now

- **Art. 24(2):** publish your average monthly active recipients in the EU at least **once every six months**. Art. 24(3) requires you to provide the figures to the Commission and the Digital Services Coordinator on request.
- **Art. 19:** micro and small enterprises are exempt from Section 3 (including the Art. 30–32 marketplace obligations), but not once they are designated under Art. 33.
- **Sections 1–3 of Chapter III:** the baseline platform and marketplace duties, such as notice-and-action, trader traceability and compliance by design, apply to you regardless of VLOP status.

## Recommended next steps

- Ask counsel which provision or document they relied on.
- Check whether you have received any Commission designation decision.
- Confirm that your Art. 24(2) publications are up to date.
- Monitor growth toward 45 million.

I have not independently checked whether the Commission has contacted you or whether the delegated acts have changed since my information was last updated. Please verify against the current Official Journal text of Regulation (EU) 2022/2065.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 33 DSA—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2024/436—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2022/2065—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 19—falsch zugeordnet HandArt. 19 nimmt Klein- und Kleinstunternehmen nur von Abschnitt 3 (Art. 20–28) aus; die Ausnahme für die Marktplatzpflichten der Art. 30–32 (Abschnitt 4) steht in Art. 29 (Regel M).

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Sol · medium 73 00002

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.310 Token · davon Denken: 948 · 42,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0142 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 78 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k5 nicht erfüllt: keine Angabe zu Art. 24 Abs. 2 oder zu allgemeinen Plattform-/Marktplatzpflichten, nur pauschal 'other DSA obligations'.

**No.** Your counsel’s advice misstates both the threshold and the designation process.

Under **Article 33(1) DSA (Regulation (EU) 2022/2065)**, the threshold is **45 million average monthly active recipients in the EU**, and VLOP status also requires a **Commission designation under Article 33(4)**. Article 33(2) permits adjustment of the threshold to reflect EU population changes; it does not establish a 10-million-user threshold or automatic designation on 1 January 2026.

On the facts given—approximately 12 million recipients and no Commission designation—**no Article 37 audit deadline has been triggered**.

If you are subsequently designated, the relevant timetable is:

| Requirement | Deadline | Provision |
|---|---|---|
| VLOP obligations, including the audit obligation, become applicable | Four months after notification of the Commission’s designation | Article 33(6) |
| Independent compliance audit | At least annually; there is no general six-month first-audit deadline | Article 37(1) |
| Adopt an audit implementation report addressing operational recommendations where the audit opinion is not positive | Within one month of receiving those recommendations | Article 37(6) |
| Transmit the audit report and related reporting documents to the Irish Digital Services Coordinator and the Commission | Without undue delay upon completion | Article 42(4) |
| Publish the audit report and accompanying documents specified in Article 42(4), subject to permitted confidentiality exclusions | At the latest three months after receipt of each audit report | Article 42(4)–(5) |

Your marketplace may nevertheless have other DSA obligations; its size alone does not trigger the VLOP audit regime.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 33 DSA—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2022/2065—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · high 48 01000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 2.120 Token · davon Denken: 1.938 · 25,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0011 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 78 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k5 nicht erfüllt: keine Angaben zu Art. 24 Abs. 2 und allgemeinen Pflichten. Umsetzungsbericht dem falschen Absatz zugeordnet.

No. **12 million average monthly active recipients does not make you a VLOP.** Article 33(1) sets a threshold of at least **45 million** recipients in the Union, and the Commission must designate the provider under Article 33(4). The 10% figure is not a 10-million-user threshold. A designation takes effect four months after it is notified (Article 33(6)).

On the facts given, **no Article 37 audit deadline currently applies**, and the DSA does not impose a first audit within six months. If the Commission designates you, the applicable audit deadlines include:

- An independent audit **at least once a year** (Article 37(1)).
- If an audit opinion is non-positive, an audit implementation report **within one month of receiving the audit report** (Article 37(5)).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Article 37(5)—falsch zugeordnet HandArt. 37(5) betrifft nur Elemente, die nicht geprüft werden konnten; der Umsetzungsbericht binnen eines Monats steht in Art. 37(6).

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Fable 5.1 · high 45 02004

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 2.249 Token · davon Denken: 873 · 30,5 s · geschätzte Kosten ≈ 0,12 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · Zitatabzug −50 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt. Zwei Fundstellen falsch zugeordnet (Art. 42(5) für die Frist, VO 2023/1322). Kein Hinweis.

**Short answer: your counsel's analysis is not correct on either point.**

## 1. The threshold is 45 million, not 10 million

- **Art. 33(1) DSA** (Regulation (EU) 2022/2065): the "very large online platform" (VLOP) regime applies to online platforms with a number of **average monthly active recipients of the service in the Union equal to or higher than 45 million**, and which are designated as such by the Commission under Art. 33(4).
- **Art. 33(2)**: the 45 million figure (≈10 % of the EU population, recital 76) can only be adjusted by Commission delegated act if the Union population changes by at least 5 %. No such adjustment has been adopted, so there is no "10 million" threshold anywhere in the DSA.

With ~12 million average monthly active recipients you are an **online platform** (Art. 3(i)) subject to Section 3 of Chapter III (Arts. 19–28) – unless you qualify as a micro/small enterprise under Art. 19 – but **not** a VLOP.

## 2. VLOP status is never "automatic"

Even above 45 million, status depends on a **Commission designation decision** (Art. 33(4)), adopted after consulting the Member State of establishment (here: Coimisiún na Meán as Irish Digital Services Coordinator). The Section 5 obligations (Arts. 34–43), including the audit duty, apply only **from four months after notification of the designation decision** (Art. 33(6)). Nothing in the DSA links designation to 1 January 2026; the Regulation has applied in full since 17 February 2024 (Art. 93(2)).

## 3. No Article 37 audit obligation applies to you

Art. 37(1) applies solely to providers of VLOPs/VLOSEs. Consequently **none of the audit deadlines below currently apply to you**. For completeness, the deadlines that would apply *if* you were designated:

| Obligation | Provision | Timing |
|---|---|---|
| Independent audit of Chapter III obligations and code/crisis-protocol commitments | Art. 37(1) | **at least once a year**, at the provider's own expense (no "six-month" first-audit rule exists; the methodology is set in Delegated Regulation (EU) 2024/436) |
| Audit report contents | Art. 37(4) | drawn up by the auditor for each audit |
| Audit implementation report (on recommendations in the audit report) | Art. 37(6) | **within one month** of receiving the audit recommendations |
| Transmission of risk assessment, mitigation measures, audit report and audit implementation report to the DSC of establishment and the Commission | Art. 42(4) | **without undue delay upon completion** |
| Public versions of those reports | Art. 42(5) | **at the latest three months** after receipt of each audit report under Art. 37(4) |
| Transparency reports | Art. 42(1) | **every six months** (in addition to Art. 15 and Art. 24 reports) |

## 4. What does apply to you now (as a non-VLOP online platform)

- **Art. 24(2)**: publish on your online interface, **at least once every six months**, information on your average monthly active recipients in the Union, calculated in accordance with Delegated Regulation (EU) 2023/1322 (recital 77 / Art. 24(2)); on request, communicate these figures to the DSC/Commission (Art. 24(3)).
- **Art. 15 and Art. 24(1)**: annual transparency reporting (Implementing Regulation (EU) 2024/2835 standardises the templates).
- The remaining online-platform duties in Arts. 20–28 (internal complaint-handling, out-of-court dispute settlement, trusted flaggers, trader traceability under Art. 30 if you are a marketplace, etc.).

**Recommendation:** keep monitoring your Art. 24(2) figures; if they approach 45 million, the Commission may designate you under Art. 33(4), after which the four-month transition in Art. 33(6) and the Art. 37 annual audit cycle would begin. Until then, there are no audit deadlines to calendar.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 33 DSA—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2022/2065—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2024/436—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2023/1322—falsch zugeordnet HandHand: Regulation (EU) 2023/1322 — VO (EU) 2023/1322 ist die Verordnung über die Drogenagentur der EU (EUDA), keine delegierte DSA-Verordnung zur Nutzerzählung. · Automatik: ungeprueft — EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2024/2835—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 42(5)—falsch zugeordnet HandDie Dreimonatsfrist für die Veröffentlichung steht in Art. 42(4); Art. 42(5) regelt nur das Schwärzen vertraulicher Angaben.

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Terra · xhigh 48 01000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.314 Token · davon Denken: 1.034 · 19,8 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0071 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 78 % · Zitatabzug −25 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k5 nicht erfüllt: keine Pflichten nach Art. 24 Abs. 2 oder allgemeine Plattformpflichten genannt. Umsetzungsbericht dem falschen Absatz zugeordnet.

No. **Twelve million users does not automatically make you a very large online platform**, and no first audit is due within six months on that basis.

Article 33(1) of the Digital Services Act sets the threshold at average monthly active recipients equal to or greater than **45 million**, corresponding to 10% of the EU population. The European Commission must designate a provider by decision; the relevant obligations apply four months after notification of that decision (Article 33(4) and (6)).

Assuming you have not previously received such a designation, **no Article 37 audit deadline currently applies to you**. If you have received a designation—for example, based on earlier user figures—the decision and its notification date matter. The principal audit requirements then include:

- An independent audit **at least once a year** (Article 37(1)).
- If the audit opinion is not positive, an audit implementation report **within one month after receiving the recommendations** (Article 37(5)).
- Transmission of the relevant reports to the Commission and the Irish Digital Services Coordinator without undue delay after completion, and publication no later than **three months after receipt of the audit report** (Article 42(3)–(4)).

The Act does not impose the claimed first-audit deadline of six months merely because a platform exceeds 10 million users.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Article 37(5)—falsch zugeordnet HandArt. 37(5) betrifft nur Elemente, die nicht geprüft werden konnten; der Umsetzungsbericht binnen eines Monats steht in Art. 37(6).

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Haiku 5.5 · high 17 02003

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 7.224 Token · davon Denken: 5.886 · 35,3 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0037 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 67 % · Zitatabzug −50 %

Bewertung: k3 nicht erfüllt: die vier Monate werden Art. 92 statt Art. 33(6) zugeordnet. k5 nicht erfüllt: Art. 24(2) genannt, aber keine allgemeinen Plattform-/Marktplatzpflichten.

**I can't confirm counsel's conclusion. It rests on two errors, and no audit deadline under Article 37 currently applies to you on the facts you've given.**

## Why the premise is wrong

1. **The threshold is 45 million, not 10 million.** Article 33(1) DSA applies Section 5 to online platforms with average monthly active recipients in the Union of 45 million or more, *and* that are designated as VLOPs under Article 33(4). Ten million does not trigger VLOP status. (The 10-million-type figures in the DSA relate to other provisions, such as the SME carve-out in Article 19, which turns on staff numbers and turnover, not users.)

2. **Designation is not automatic and is not dated to 1 January 2026.** Under Article 33(4), the Commission adopts a designation decision, either after notification by a Digital Services Coordinator or on its own motion. Designated services are published in the Official Journal and the list is kept updated (Article 33(6)). A service cannot become a VLOP by crossing a user count on a particular date.

## What applies to you now

- **Article 24(2):** As an online platform, you must publish your average monthly active recipients in the Union at least every six months. This applies regardless of size. You should also keep the figures for any Article 24(3) request from your Digital Services Coordinator or the Commission.
- **Article 33 and Article 37:** Neither imposes an audit deadline unless the Commission has designated you.

## Deadlines if you are designated (conditional)

If the Commission designates you on date D, the following would apply. Please verify the exact sub-paragraphs against the consolidated EUR-Lex text before relying on them.

| Obligation | Provision | Timing |
|---|---|---|
| Comply with Section 5 obligations, including the audit duty | Article 92 | Within four months of notification of the designation decision (D + 4 months) |
| Independent audit at your own expense | Article 37(1) | At least once a year |
| Audit report in writing, with audit opinion | Article 37(4) | Produced as part of each audit |
| Audit implementation report, if recommendations are received | Article 37(6) | Adopted within one month of receiving operational recommendations (verify) |
| Publication of audit report | Article 42(4) | Within three months of receiving the audit report |
| Publication of audit implementation report | Article 42(4) | Within three months of adoption |
| Annual systemic risk assessment | Article 34(1) | At least once a year |
| Transparency reports for VLOPs | Article 42(2) | Every six months |

The Commission's audit methodology is set out in Delegated Regulation (EU) 2024/436 (verify). On when the *first* audit report must be delivered, the Article 92 deadline and the Commission's practice need checking with counsel, because the four-month compliance date and the first audit timing are not the same thing.

## Next steps

1. **Ask counsel for the source of the 10-million figure** and whether they have a Commission designation decision. If there is none, you are not a VLOP.
2. **Check the Official Journal and the Commission's VLOP list** to confirm your status.
3. **Confirm your Article 24(2) publication is current.**
4. **Monitor the Commission's designation process.** If your user numbers approach 45 million, you should plan for possible notification by Coimisiún na Meán, Ireland's Digital Services Coordinator, which is the relevant authority for an Ireland-established provider (Articles 49 and 56(1)). Once designated, the Commission has exclusive supervisory powers (Article 56(2)).
5. **Note the litigation.** Designation decisions can be challenged before the General Court under Article 263 TFEU. Zalando (T-348/23) and Amazon (T-367/23) brought such challenges. I can't confirm their current outcomes, so check before relying on them.

This is general information based on the statute as I understand it, not a formal legal opinion. The paragraph references above should be checked against the official text, and your counsel should confirm the position for your specific user figures.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 33 DSA—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2024/436—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 263 TFEU—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Article 92—falsch zugeordnet HandArt. 92 regelt nur die vorgezogene Anwendung, wenn der Viermonatszeitpunkt vor dem 17.02.2024 lag; die allgemeine Viermonatsregel steht in Art. 33(6) Unterabs. 2.
Article 42(2)—falsch zugeordnet HandDer Sechsmonatsturnus der VLOP-Transparenzberichte steht in Art. 42(1); Art. 42(2) regelt deren Zusatzinhalte.

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · low 0 04001

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 286 Token · davon Denken: 0 · 5,0 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0002 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✗ k4 ✓ k5 ✗ · Kriterien-Anteil 67 % · Zitatabzug −100 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k3 nicht erfüllt: die vier Monate werden Art. 33(4) zugeschrieben. k5 nicht erfüllt: nichts zu Art. 24 Abs. 2 und den allgemeinen Plattformpflichten.

No. **More than 10 million average monthly active recipients does not automatically make a service a VLOP on 1 January 2026.** Article 33(1) of the Digital Services Act (Regulation (EU) 2022/2065) sets the threshold at **45 million** average monthly active recipients in the EU, and requires the Commission to designate the provider as a VLOP. Article 33(4) makes the designation effective four months after the provider is notified, subject to the provision’s stated exceptions. The separate 10% threshold in Article 33(1) is measured against the EU population, not 10 million users.

Accordingly, the stated facts do **not** establish a VLOP designation or trigger the VLOP audit duties. If the Commission has designated the marketplace, the applicable audit timetable is:

- **First audit:** within 12 months after the VLOP obligations take effect under Article 33(6), and at least once every year thereafter (Article 37(1)).
- **Audit report:** transmit it to the Commission and Digital Services Coordinator of establishment within three months of receiving it (Article 37(4)).
- **Implementation report:** within one month of receiving the audit report, submit a report explaining how audit recommendations will be implemented (or why they will not be) (Article 37(5)).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Regulation (EU) 2022/2065—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Article 33(4)—falsch zugeordnet HandDie Viermonatsfrist ab Mitteilung steht in Art. 33(6); Art. 33(4) regelt den Benennungsbeschluss.
Article 37(4)—falsch zugeordnet HandArt. 37(4) regelt den Inhalt des Prüfberichts; Übermittlung und Veröffentlichung binnen drei Monaten stehen in Art. 42(4).
Article 37(5)—falsch zugeordnet HandArt. 37(5) betrifft nur Elemente, die nicht geprüft werden konnten; der Umsetzungsbericht binnen eines Monats steht in Art. 37(6).
Article 33(1)—falsch zugeordnet HandEinmal richtig für 45 Mio. zitiert, aber falsch für eine angebliche 'separate 10%-Schwelle'; die 10 % stehen in Art. 33(2) als Anpassungsmaßstab.

Seitlich wischen für alle Spalten.

Aufgabe EU3 · Fangfrage und offene Lage: EU-US Data Privacy Framework nach dem Urteil Latombe Fangfrage

Aufgabe (Wortlaut an das Modell)

Our German SaaS company transfers customer data to a U.S. cloud provider that is certified under the EU–U.S. Data Privacy Framework. A colleague says the Court of Justice annulled the Data Privacy Framework in 2025 ('Schrems III'), so all transfers must stop immediately. Is that correct? What is the current legal status, which legal instruments and court decisions are relevant (give case numbers and dates), and what should we do now?

Goldlösung

Prämisse falsch: Gericht der EU wies die Klage am 03.09.2025 ab (T-553/23); Rechtsmittel C-703/25 P anhängig; Beschluss (EU) 2023/1795 gilt; Schrems II C-311/18 (16.07.2020); SCC 2021/914 als Vorsorge
Falsch. Der Angemessenheitsbeschluss der Kommission (Durchführungsbeschluss (EU) 2023/1795 vom 10. Juli 2023, Art. 45 DSGVO) gilt. Das Gericht der Europäischen Union hat die Nichtigkeitsklage von Philippe Latombe mit Urteil vom 3. September 2025 abgewiesen (T-553/23, Latombe/Kommission). Latombe hat am 31. Oktober 2025 Rechtsmittel eingelegt (C-703/25 P); ein Urteil des Gerichtshofs liegt nicht vor, die Frage ist also nicht endgültig entschieden. Übermittlungen an nach dem DPF zertifizierte Empfänger sind derzeit ohne weitere Garantien zulässig (Zertifizierung auf der DPF-Liste prüfen). Hintergrund: Mit Urteil vom 16. Juli 2020 (C-311/18, Schrems II) erklärte der EuGH den Privacy-Shield-Beschluss 2016/1250 für ungültig. Vorsorge: Standardvertragsklauseln nach Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914 vom 4. Juni 2021 (Art. 46 DSGVO) samt Transfer-Folgenabschätzung bereithalten, falls der Gerichtshof anders entscheidet.

Rubrik: k1: Weist die Prämisse zurück: Keine Nichtigerklärung; das Gericht der EU hat die Klage Latombe am 3. September 2025 abgewiesen (T-553/23) (Gewicht 2) · k2: Rechtsmittel beim EuGH anhängig (C-703/25 P, eingelegt am 31. Oktober 2025) — Rechtslage nicht endgültig geklärt (Gewicht 2) · k3: Angemessenheitsbeschluss (EU) 2023/1795 vom 10. Juli 2023 (Art. 45 DSGVO) gilt; Übermittlungen an zertifizierte Empfänger derzeit zulässig (Zertifizierung prüfen) (Gewicht 2) · k4: Schrems II korrekt: EuGH, Urteil vom 16. Juli 2020, C-311/18 (Privacy Shield, Beschluss 2016/1250, ungültig) (Gewicht 1) · k5: Vorsorge: Standardvertragsklauseln (Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914) bzw. Art. 46 DSGVO als Rückfallebene (Gewicht 1)

Kriterien (Gewicht)

  • k1 (2): Weist die Prämisse zurück: Keine Nichtigerklärung; das Gericht der EU hat die Klage Latombe am 3. September 2025 abgewiesen (T-553/23)
  • k2 (2): Rechtsmittel beim EuGH anhängig (C-703/25 P, eingelegt am 31. Oktober 2025) — Rechtslage nicht endgültig geklärt
  • k3 (2): Angemessenheitsbeschluss (EU) 2023/1795 vom 10. Juli 2023 (Art. 45 DSGVO) gilt; Übermittlungen an zertifizierte Empfänger derzeit zulässig (Zertifizierung prüfen)
  • k4 (1): Schrems II korrekt: EuGH, Urteil vom 16. Juli 2020, C-311/18 (Privacy Shield, Beschluss 2016/1250, ungültig)
  • k5 (1): Vorsorge: Standardvertragsklauseln (Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914) bzw. Art. 46 DSGVO als Rückfallebene

Antworten (10)

Claude Opus 5.5 · medium 100 10007

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 2.957 Token · davon Denken: 754 · 28,9 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0614 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · alle Kriterien

Bewertung: Alle Kriterien erfüllt; C-703/25 P mit Vorbehalt und 'autumn 2025' genannt (ungenau, nicht falsch).

# Is the EU–U.S. Data Privacy Framework still valid?

**Short answer: No, your colleague is not correct, based on information up to my knowledge cutoff (June 2026).** The Court of Justice has not annulled or invalidated the EU–U.S. Data Privacy Framework (DPF). There is no "Schrems III" judgment. The only court ruling on the DPF so far, from the EU General Court in September 2025, **upheld** it. Transfers to a DPF-certified U.S. provider remain lawful.

I cannot confirm events between June 2026 and today (3 November 2026). Before relying on this, check the CJEU's case database (curia.europa.eu) and the European Commission's data protection pages.

## 1. Current legal status

- **Legal basis:** Commission Implementing Decision (EU) 2023/1795 of 10 July 2023 finds that the U.S. ensures an adequate level of protection under **Art. 45 GDPR**. It covers only organisations certified under the DPF.
- **Effect:** Transfers to certified organisations need no further authorisation (Art. 45(1) GDPR). You do not need Standard Contractual Clauses (SCCs) or a transfer impact assessment for those transfers.
- **Binding force:** The decision binds Member State authorities, including German data protection authorities and courts, until the CJEU declares it invalid or the Commission repeals or suspends it (C-311/18, paras. 117–118, 156).

## 2. Relevant court decisions

| Case | Date | Outcome |
|---|---|---|
| **C-362/14**, *Schrems I* | 6 Oct 2015 | The Safe Harbour decision (2000/520/EC) was declared invalid. |
| **C-311/18**, *Schrems II* (Facebook Ireland and Schrems) | 16 July 2020 | The Privacy Shield decision (EU) 2016/1250 was declared invalid. SCCs remained valid in principle, but exporters must assess the level of protection case by case. |
| **T-553/23 R**, *Latombe v Commission* (interim relief) | Order of 12 Oct 2023 | The General Court's President refused to suspend the DPF. |
| **T-553/23**, *Latombe v Commission* | Judgment of 3 Sept 2025 | The General Court **dismissed** the annulment action. Its reasons: the Data Protection Review Court (DPRC) is sufficiently independent, and bulk collection is subject to adequate ex post oversight. |
| **Appeal to the CJEU** (Latombe) | Lodged autumn 2025 | Pending as of my knowledge cutoff. I believe the case number is C-703/25 P, but please verify it on curia.europa.eu. |

**On the colleague's claim:** a "Schrems III" challenge has been publicly discussed, for example by noyb. As far as I know, no such ruling exists. The pending appeal may still lead the CJEU to set aside the 2025 judgment.

## 3. Other relevant instruments

- **GDPR Arts. 44–49:**
  - Art. 45: adequacy decisions
  - Art. 46: appropriate safeguards such as SCCs
  - Art. 49: derogations, to be interpreted narrowly
- **Art. 45(3)–(5) GDPR:** the Commission must monitor and periodically review the decision, and may suspend, amend or repeal it.
- **First periodic DPF review:** Commission report COM(2024) 451 of 9 October 2024, which was positive. The next review is due within three years.
- **U.S. Executive Order 14086** of 7 October 2022: necessity and proportionality limits on signals intelligence, plus the two-tier redress mechanism leading to the DPRC.
- **FISA Section 702:** reauthorised by the Reforming Intelligence and Securing America Act (RISAA) in April 2024 for two years, to April 2026. Its current status should be checked.
- **SCCs:** Commission Implementing Decision (EU) 2021/914 of 4 June 2021.
- **EDPB Recommendations 01/2020** on supplementary measures (final version of 18 June 2021).

## 4. Known risk factors

- **PCLOB without a quorum:** In January 2025 the U.S. administration removed the Democratic members of the Privacy and Civil Liberties Oversight Board. This left it without a quorum, and it is one of the oversight bodies the Commission relied on.
- **Reliance on an executive order:** EO 14086 can be amended or revoked by the President at any time.
- **Pending CJEU appeal:** both *Schrems I* and *II* invalidated decisions **with immediate effect and no grace period**.

## 5. What you should do now

1. **Do not stop transfers.** They remain lawful under Art. 45 GDPR and Decision 2023/1795, subject to verifying developments after June 2026.
2. **Verify the certification** on the DPF list (dataprivacyframework.gov):
   - Is the certification active?
   - Does it cover the correct legal entity?
   - Does it cover the relevant data categories (HR or non-HR)?
3. **Build a fallback** so you can switch immediately if the DPF falls:
   - Conclude SCCs (2021/914, Module 2 or 3) with the provider now, as a fallback or alongside the DPF.
   - Prepare a transfer impact assessment and consider supplementary measures, such as encryption with EU-held keys or pseudonymisation.
   - Many U.S. providers already include SCCs in their data processing agreements as a backup. Check yours.
4. **Contract and documentation:**
   - Confirm your Art. 28 GDPR processing agreement is current.
   - Record the transfer mechanism in your records of processing (Art. 30 GDPR).
   - Update your privacy notices (Arts. 13(1)(f) and 14(1)(f) GDPR).
5. **Evaluate alternatives** for critical data, such as EU data residency or EU sovereign-cloud options from your provider or EU providers.
6. **Monitor:**
   - the CJEU appeal in *Latombe*
   - the Commission's periodic reviews
   - U.S. developments (EO 14086, PCLOB, FISA 702)
   - guidance from the EDPB and the German data protection conference (DSK)

**Note:** This is general information, not legal advice. For decisions on your specific setup, consult a data protection lawyer or your data protection officer (Art. 37 GDPR, § 38 BDSG).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 45 GDPR—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-311/18—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-362/14—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-703/25—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 28 GDPR—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 30 GDPR—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 37 GDPR—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
§ 38 BDSG§ 38 Datenschutzbeauftragte nichtöffentlicher StellenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Opus 5.5 · xhigh 75 00004

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 7.441 Token · davon Denken: 4.880 · 73,8 s · geschätzte Kosten ≈ 0,15 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 75 %

Bewertung: k2 nicht erfüllt (Regel O): Rechtsmittel 'autumn 2025' anhängig, Aktenzeichen C-703/25 P ausdrücklich nicht genannt.

# EU–U.S. Data Privacy Framework: current status and next steps

## Short answer

**No, your colleague is wrong.** The Court of Justice (CJEU) has not annulled or invalidated the EU–U.S. Data Privacy Framework (DPF). There was no "Schrems III" judgment in 2025. The only 2025 ruling on the DPF went the other way: on **3 September 2025 the EU General Court dismissed an action for annulment** and upheld the DPF. You do **not** need to stop transfers to a provider with an active DPF certification. You should, however, prepare a fallback, because past adequacy decisions were struck down with immediate effect.

*Caveat:* My information runs to about mid-2026. Before relying on this, check curia.europa.eu and the Commission's DPF page for anything that happened since.

## Current legal status

- **The adequacy decision is in force.** It is Commission Implementing Decision (EU) 2023/1795 of 10 July 2023. Under Art. 45 GDPR, transfers to DPF-certified U.S. organisations need no further authorisation, such as SCCs or a transfer impact assessment.
- **It binds everyone until the CJEU invalidates it or the Commission repeals it.** National supervisory authorities and courts cannot set it aside themselves (CJEU, *Schrems I*, C-362/14, paras 52, 61–62).
- **The General Court upheld it** in *Latombe v Commission* (T-553/23, 3 September 2025). It found that the U.S. ensured an adequate level of protection when the decision was adopted. In particular:
  - the Data Protection Review Court (DPRC) is sufficiently independent;
  - ex post judicial review of bulk signals-intelligence collection is enough.
- **An appeal is pending.** Mr Latombe appealed to the CJEU in autumn 2025. Please check the appeal's case number and status on curia.europa.eu; I can't confirm the number reliably. As far as I know, no judgment had been issued. noyb (Max Schrems) has also publicly considered its own challenge. "Schrems III" is a label for a possible future case, not a decided one.
- **The Commission keeps monitoring the DPF.** Its first periodic review (report of 9 October 2024) found the framework functioning effectively. The next review is scheduled for about 2027. Under Art. 45(5) GDPR, the Commission can suspend, amend or repeal the decision at any time.
- **Political risks to watch:**
  - the independence and quorum of the Privacy and Civil Liberties Oversight Board (PCLOB), after the January 2025 removal of its Democratic members and the litigation that followed;
  - the continued existence of Executive Order 14086;
  - the reauthorisation status of FISA Section 702 (the 2024 reauthorisation ran to April 2026).

## Relevant legal instruments

| Instrument | Relevance |
|---|---|
| GDPR (Regulation (EU) 2016/679), Arts. 44–49 | Chapter V transfer rules: Art. 45 adequacy, Art. 46 safeguards, Art. 49 derogations |
| GDPR Art. 28(2), (4) | Sub-processor authorisation, relevant if you process customer data as a processor |
| Commission Implementing Decision (EU) 2023/1795 (10 July 2023) | DPF adequacy decision |
| U.S. Executive Order 14086 (7 October 2022) and 28 C.F.R. Part 201 | Necessity and proportionality limits on U.S. signals intelligence, and the DPRC redress mechanism. EU/EEA designated as "qualifying states" on 30 June 2023 |
| Commission Implementing Decision (EU) 2021/914 (4 June 2021) | Standard Contractual Clauses (SCCs), the fallback transfer tool |
| EDPB Recommendations 01/2020 (v2.0, 18 June 2021) | Supplementary measures and transfer impact assessments (TIAs) when using SCCs |
| EDPB Guidelines 2/2018 | Art. 49 derogations are narrow and unsuitable for systematic SaaS transfers |

## Key court decisions

| Case | Date | Outcome |
|---|---|---|
| CJEU, C-362/14, *Schrems I* | 6 Oct 2015 | Safe Harbour (Decision 2000/520/EC) invalidated. Only the CJEU can invalidate Commission decisions |
| CJEU, C-311/18, *Schrems II* | 16 July 2020 | Privacy Shield (Decision 2016/1250) invalidated **with immediate effect, no grace period**. SCCs upheld, subject to case-by-case assessment |
| General Court, T-553/23 R, *Latombe* (order) | 12 Oct 2023 | Interim suspension of the DPF refused |
| General Court, T-553/23, *Latombe v Commission* | 3 Sept 2025 | Action dismissed; DPF upheld |
| CJEU, appeal in *Latombe* | lodged autumn 2025 | Pending, as far as I know (verify) |

## What you should do now

1. **Keep transferring.** Do not suspend transfers based on the colleague's claim.
2. **Check the provider's certification** on dataprivacyframework.gov:
   - the certification is "Active";
   - it covers the **exact legal entity** you contract with;
   - it covers the right data category (non-HR and/or HR data).
   
   Document the check and re-check periodically, because certifications must be renewed annually.
3. **Check onward transfers.** Make sure any U.S. sub-processors are also DPF-certified or covered by SCCs.
4. **Put fallback SCCs in place now.**
   - Many cloud providers' data processing agreements already include 2021 SCCs that apply automatically if the DPF falls. Confirm that yours does.
   - If you act as a processor for your customers, the provider is your sub-processor, so use **Module 3** (processor to processor).
   - For data you control yourself, use **Module 2** (controller to processor).
5. **Prepare a transfer impact assessment** under *Schrems II* and EDPB Recommendations 01/2020, so you can switch to SCCs quickly. The safeguards of EO 14086 also apply to SCC-based transfers, which helps that assessment.
6. **Strengthen technical measures:**
   - use EU data regions;
   - use encryption with keys you control (BYOK/HYOK);
   - pseudonymise data where feasible.
   
   EU hosting alone does not remove U.S. access risk, because the CLOUD Act reaches U.S. providers.
7. **Update your documentation:**
   - the transfer basis in your Art. 30 records;
   - privacy notices under Art. 13(1)(f) and 14(1)(f);
   - customer data processing agreements and sub-processor lists.
   
   Draft them so you can switch to SCCs without renegotiating with customers.
8. **Monitor developments and keep an exit plan.** Watch the *Latombe* appeal, Commission review reports, EDPB and German supervisory authority (DSK) statements, and the U.S. developments listed above. Have a realistic exit or migration plan for the worst case. Unlawful transfers can be fined up to €20 million or 4% of worldwide annual turnover (Art. 83(5)(c) GDPR).

This is general information, not legal advice on your specific contracts. Have your data protection officer or counsel review your provider's data processing agreement and SCC fallback clause.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 45 GDPR—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-362/14—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2016/679—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-311/18—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Astra · xhigh 70 00002

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 2.334 Token · davon Denken: 1.552 · 89,9 s · geschätzte Kosten ≈ 0,12 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 75 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k2 fehlt: kein anhängiges Rechtsmittel genannt (nur abstrakt Art. 60 Satzung). Kein Hinweis auf Fachperson.

**No—the relevant 2025 judgment did not annul the Data Privacy Framework (DPF).** On **3 September 2025**, the EU **General Court** dismissed the challenge in **Latombe v Commission, T‑553/23**, leaving the adequacy decision in force. This was not a Court of Justice judgment called “Schrems III.”

**Timing qualification:** I cannot verify subsequent developments through **3 November 2026** without current sources. The legal position below reflects that judgment; any later ruling or Commission action should be checked before treating it as a fully current status opinion.

The principal instruments and judgments are:

| Authority | Significance |
|---|---|
| **GDPR, Regulation (EU) 2016/679, Articles 44–45** | Permits transfers covered by a valid Commission adequacy decision without separate Article 46 safeguards or specific supervisory authorisation. |
| **Commission Implementing Decision (EU) 2023/1795, 10 July 2023** | Establishes adequacy for transfers to participating U.S. organisations under the DPF. It does **not** cover every U.S. recipient. |
| **U.S. Executive Order 14086, 7 October 2022**, and **28 C.F.R. Part 201** | Provide intelligence-access safeguards and the Data Protection Review Court redress mechanism underpinning the adequacy finding. |
| **Schrems I, C‑362/14, 6 October 2015** | Invalidated the earlier **Safe Harbour Decision 2000/520/EC**. |
| **Schrems II, C‑311/18, 16 July 2020** | Invalidated the **Privacy Shield Decision (EU) 2016/1250**. Preserved the SCC mechanism, subject to ensuring adequate protection in practice, including supplementary measures where necessary. |
| **Latombe v Commission, T‑553/23, 3 September 2025** | Dismissed the challenge to the DPF adequacy decision. It did not guarantee the framework’s validity against every future legal or factual development. |
| **Commission Implementing Decision (EU) 2021/914, 4 June 2021**, and **GDPR Article 46** | Provide the current standard contractual clauses (SCCs), a potential alternative transfer mechanism. |

An appeal does **not automatically suspend** a General Court judgment: **Article 60 of the Statute of the Court of Justice**. Nor does bringing an annulment action itself suspend the challenged measure: **Article 278 TFEU**.

For your company:

- **Verify coverage.** Check the official DPF List for the exact receiving legal entity, active EU–U.S. certification, and relevant data coverage. A parent company’s certification does not automatically cover every affiliate. Record and monitor the result.
- **Continue covered transfers while the decision remains valid.** Article 45 does not require additional SCCs or a separate *Schrems II* transfer assessment for those transfers. Other GDPR duties remain, including the processor agreement under **Article 28**, lawful processing, transparency, security under **Article 32**, and appropriate arrangements for subprocessors and onward transfers.
- **Prepare a workable fallback.** SCCs require an assessment of relevant destination-country law and practice and, where necessary, effective supplementary measures. Merely signing them is insufficient.
- **Suspend affected transfers if no valid mechanism exists.** Article 49 derogations are narrowly construed and generally unsuitable for routine, ongoing cloud outsourcing.

There is therefore **no basis for stopping all transfers merely because of your colleague’s claim**. Even an eventual DPF invalidation would require assessing alternative lawful mechanisms, rather than assuming every U.S. transfer is prohibited.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Regulation (EU) 2016/679—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 278 TFEU—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Sonnet 5.5 · low 95 00005

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 2.400 Token · davon Denken: 857 · 22,5 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0251 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✓ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 100 % · fehlender Hinweis −5 % · alle Kriterien

Bewertung: Inhalt vollständig; Partei falsch als 'Latour' statt Latombe benannt (Aktenzeichen, Gericht und Datum stimmen, daher kein Abzug). Kein Hinweis auf Fachperson.

# Short answer

**No, as far as I can verify.** I know of no CJEU decision annulling the EU-U.S. Data Privacy Framework (DPF), and no "Schrems III" judgment. Even if a judgment existed, an annulment would not necessarily make transfers unlawful overnight. My information ends in mid-2026, so check the CJEU's curia.europa.eu and the Commission's DPF page for anything newer before relying on this.

## Current status (as I know it)

- **Adequacy decision:** Commission Implementing Decision (EU) 2023/1795 of 10 July 2023 under Art. 45 GDPR. It covers only U.S. organisations certified under the DPF.
- **Challenge:** *Latour v Commission*, Case **T-553/23**. The General Court **dismissed the action on 3 September 2025**, finding that the U.S. framework, including the Data Protection Review Court (DPRC), ensured an adequate level of protection when the decision was adopted.
- **Appeal:** Latour appealed to the Court of Justice, which I believe is Case **C-703/25 P** (please verify the number). An appeal does not suspend the decision. Unless and until the CJEU sets it aside, the decision remains valid and binding on member state authorities and courts.
- **Related case:** *Bindl v Commission*, T-354/22 (8 January 2025), concerned damages for a transfer under the old Privacy Shield and is not about the DPF's validity. I believe the Commission has appealed (C-97/25 P, verify).

## Relevant instruments and case law

- **GDPR:** Arts. 44–46 (transfer rules), Art. 45 (adequacy), Art. 46(2)(c) (SCCs), Art. 47 (BCRs), Art. 49 (derogations, narrowly construed), Art. 13(1)(f)/14(1)(f) (transparency), Art. 28 (processor terms).
- **SCCs:** Commission Implementing Decision (EU) 2021/914 of 4 June 2021.
- **U.S. side:** Executive Order 14086 (7 Oct 2022), the Attorney General's regulation (28 CFR Part 201) establishing the DPRC, and the DPF Principles.
- ***Schrems I*:** C-362/14 (6 Oct 2015) invalidated Safe Harbor.
- ***Schrems II*:** C-311/18 (16 July 2020) invalidated Privacy Shield, upheld SCCs subject to case-by-case assessment, and was the source of the transfer impact assessment (TIA) requirement.
- **EDPB:** Recommendations 01/2020 on supplementary measures.
- **Commission review:** the first periodic review report, October 2024, with the next review in 2027.

## Risk to watch

Critics point to political changes affecting U.S. oversight bodies such as the PCLOB, and to the fact that the framework rests on an executive order, which can be revoked. Those are the likeliest grounds for a future challenge or for suspension by the Commission. Neither has the legal effect your colleague describes.

## What to do now

1. **Don't halt transfers.** Rely on the DPF for now.
2. **Verify the provider's certification** on dataprivacyframework.gov. It must be active, and it must cover the relevant data category (non-HR vs. HR data) and the specific legal entity.
3. **Check your contracts.** Make sure you have an Art. 28 data processing agreement and that onward transfers and sub-processors are covered.
4. **Add a fallback.** Put SCCs (Decision 2021/914) in place or ready to activate alongside the DPF, and do a documented TIA. The EDPB and the Commission have indicated that the TIA findings for the U.S. under the DPF safeguards can also inform SCC-based transfers.
5. **Prepare a contingency plan.** Identify alternatives, such as EU-region hosting or data localisation, encryption with EU-held keys, and migration options, so you can move quickly if the CJEU rules against the DPF.
6. **Update your documentation.** Review your privacy notices, records of processing (Art. 30), and transfer documentation so they accurately state the transfer mechanism.
7. **Monitor developments.** Follow the CJEU appeal, EDPB statements, and your competent German supervisory authority (the DSK or the state authority).

If your colleague has a specific source for the annulment claim, such as a case number or press release, send it over and I can help assess it. If a ruling has been issued since my information ends, the consequences would depend on the judgment's wording, including any transitional period.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 45 GDPR—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-703/25—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-97/25—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-362/14—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-311/18—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Sol · medium 70 00002

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.034 Token · davon Denken: 330 · 27,7 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0115 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 75 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k2 fehlt: Rechtsmittel C-703/25 P wird nicht als anhängig benannt (nur abstrakt Art. 60 Satzung). Kein Hinweis auf Fachperson.

**No—the 2025 judgment your colleague appears to mean did not annul the EU–U.S. Data Privacy Framework (DPF).** It rejected a challenge to it. That judgment provides no reason to stop all transfers immediately.

The relevant instruments and decisions are:

| Instrument or decision | Effect |
|---|---|
| **GDPR, Regulation (EU) 2016/679, Articles 44–49**, particularly **Article 45** | Allows transfers covered by a valid European Commission adequacy decision without separate Article 46 safeguards. |
| **Commission Implementing Decision (EU) 2023/1795, 10 July 2023** | Establishes adequacy for transfers to U.S. organisations participating in the DPF, within its scope. It does not cover every U.S. recipient. |
| **General Court, *Latombe v Commission*, T‑553/23, 3 September 2025** | Dismissed the challenge to the DPF adequacy decision. This was not a Court of Justice judgment invalidating the DPF. |
| **Court of Justice, *Schrems I*, C‑362/14, 6 October 2015** | Invalidated the earlier **Safe Harbour** adequacy decision, Decision 2000/520/EC. |
| **Court of Justice, *Schrems II*, C‑311/18, 16 July 2020** | Invalidated the subsequent **Privacy Shield**, Implementing Decision (EU) 2016/1250. It upheld standard contractual clauses in principle, subject to assessing whether effective protection is achievable and adopting supplementary measures where necessary. |
| **Commission Implementing Decision (EU) 2021/914, 4 June 2021** | Provides current standard contractual clauses (SCCs), a potential alternative transfer mechanism under GDPR Article 46. |

“Schrems III” is an informal label, not an adequate identification of a judgment. An appeal or new challenge would not itself suspend the DPF decision: see **Article 278 TFEU** and, for appeals, **Article 60 of the Statute of the Court of Justice**.

**What your company should do now:**

- **Verify and document coverage:** Check the official DPF list for the actual contracting/receiving legal entity, active participation in the **EU–U.S.** framework, and coverage of the relevant data. A parent company’s certification does not automatically cover every affiliate.
- **Continue covered transfers while the adequacy decision remains operative.** Reliance on Article 45 does not require SCCs or a separate *Schrems II* transfer assessment merely because the recipient is in the United States.
- **Maintain ordinary GDPR compliance:** This includes a lawful processing basis, an Article 28 processor agreement where applicable, Article 32 security measures, transparency, and appropriate subprocessor and onward-transfer arrangements.
- **Prepare a contingency:** For transfers outside DPF coverage, assess SCCs or another valid mechanism. SCCs require the relevant transfer assessment and, where needed, effective supplementary measures; signing them alone is insufficient.

**Currency limitation:** I cannot verify developments through **3 November 2026** without checking current sources. The confirmed 2025 judgment described above rejected the challenge; any subsequent ruling, suspension, or Commission amendment must be checked before treating this as a definitive statement of today’s status.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Regulation (EU) 2016/679—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 278 TFEU—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · high 70 00002

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 2.350 Token · davon Denken: 1.850 · 24,6 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0012 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 75 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k2 fehlt: das anhängige Rechtsmittel (C-703/25 P) wird nicht erwähnt. Kein Hinweis auf Rechtsberatung oder Fachperson.

**No.** The CJEU did not annul the EU–U.S. Data Privacy Framework (DPF) in 2025. The 2025 case was before the **General Court**, and it dismissed the challenge; that judgment did not invalidate the DPF. “Schrems III” is not the name of a CJEU judgment that annulled it.

The DPF remains available as a transfer basis under **GDPR Article 45**. The relevant instruments and decisions are:

- **Commission Implementing Decision (EU) 2023/1795 of 10 July 2023**, the EU adequacy decision for the DPF. It covers transfers to U.S. organizations that are on the DPF List and whose certification covers the relevant data.
- **General Court, *Latombe v Commission*, Case T-553/23, 3 September 2025**: dismissed the action challenging the adequacy decision. It was not a CJEU ruling annulling the DPF.
- **CJEU, *Schrems II*, Case C-311/18, 16 July 2020**: invalidated the EU–U.S. Privacy Shield, while upholding standard contractual clauses subject to appropriate safeguards and assessment of the transfer in practice.
- **CJEU, *Schrems I*, Case C-362/14, 6 October 2015**: invalidated the earlier Safe Harbor arrangement.

The 2025 judgment should not be confused with *Schrems II*: the DPF is a later adequacy decision. The DPF’s continuing status depends on the Commission’s decision; under GDPR Article 45(4)–(5), the Commission monitors adequacy and can amend, suspend or repeal its decision if the required protection is no longer ensured. I am not aware of a CJEU judgment annulling the DPF.

**What to do now:** confirm that the specific U.S. provider is currently listed and certified, and that its certification covers the service and data involved. Record reliance on the adequacy decision, and continue to meet your GDPR duties, including the processor contract requirements in Article 28 and applicable security obligations. If the provider or transfer is outside the DPF’s scope, use another valid transfer basis—typically the 2021 standard contractual clauses under GDPR Article 46, with an assessment of the transfer and any needed supplementary measures.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
C-311/18—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-362/14—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Fable 5.1 · high 70 00003

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 3.137 Token · davon Denken: 1.440 · 43,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,16 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 75 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k2 nicht erfüllt (Regel O): Rechtsmittel 'late 2025' ohne Aktenzeichen C-703/25 P. Kein Hinweis auf Rechtsberatung oder Fachperson.

**Short answer: No, your colleague is mistaken.** The Data Privacy Framework (DPF) has not been annulled. The only court decision on the DPF so far went the other way: the EU **General Court dismissed** the annulment action against it on 3 September 2025. There is no "Schrems III" judgment invalidating the DPF. Transfers to a properly certified U.S. provider under Art. 45 GDPR remain lawful (subject to the caveat on the pending appeal below).

## Relevant legal instruments

- **Art. 44–49 GDPR** (Regulation (EU) 2016/679) – transfer rules; Art. 45 adequacy decisions, Art. 46 appropriate safeguards (SCCs).
- **Commission Implementing Decision (EU) 2023/1795 of 10 July 2023** – adequacy decision for the EU–U.S. Data Privacy Framework (in force since 10 July 2023).
- **U.S. Executive Order 14086 of 7 October 2022** ("Enhancing Safeguards for United States Signals Intelligence Activities") and the Attorney General's regulation establishing the **Data Protection Review Court (DPRC)** (28 C.F.R. Part 201) – the U.S. legal basis on which the adequacy finding rests.
- **Commission Implementing Decision (EU) 2021/914 of 4 June 2021** – current Standard Contractual Clauses (SCCs), the main fallback instrument.
- **Commission first periodic review of the DPF**, report of 9 October 2024 – concluded the framework was functioning.

## Relevant court decisions

| Case | Court / Date | Outcome |
|---|---|---|
| *Schrems I*, **C‑362/14** | CJEU, 6 Oct 2015 | Invalidated Safe Harbour (Decision 2000/520/EC) |
| *Schrems II*, **C‑311/18** | CJEU, 16 Jul 2020 | Invalidated Privacy Shield (Decision (EU) 2016/1250); upheld SCCs but required case‑by‑case assessment of third‑country law and supplementary measures (paras. 134–135) |
| *Latombe v Commission*, **T‑553/23** | General Court, interim measures refused by order of 12 Oct 2023; **judgment of 3 Sep 2025** | **Action dismissed – DPF upheld.** The Court found the DPRC sufficiently independent and the safeguards on bulk collection under EO 14086 adequate in light of *Schrems II*. |

Points of confusion in your colleague's statement: (i) the 2025 decision came from the General Court, not the Court of Justice; (ii) it *upheld* the DPF rather than annulling it; (iii) it was brought by the French MP Philippe Latombe, not by Max Schrems/noyb, so "Schrems III" is a misnomer.

**Important caveat:** Mr Latombe lodged an appeal with the Court of Justice against the General Court judgment (late 2025). An appeal has no suspensive effect (Art. 60 Statute of the CJEU), so the DPF remains fully valid while it is pending. My information runs to mid‑2026; please check whether the CJEU has ruled since then before relying on this.

## What you should do now

1. **Verify the certification.** Check the provider on the official DPF list (dataprivacyframework.gov), confirm the certification is current (annual re‑certification) and covers the relevant category of data (non‑HR vs. HR data). Only transfers to listed, active organisations are covered by Decision 2023/1795.
2. **Document the transfer basis.** Record Art. 45 GDPR / Decision 2023/1795 as the transfer mechanism in your Art. 30 records and your privacy notice (Art. 13(1)(f) / 14(1)(f) GDPR). Ensure an Art. 28 GDPR processing agreement is in place.
3. **Build a fallback.** *Schrems II* gave no grace period when it invalidated Privacy Shield. Make sure your contract with the provider also contains the **2021 SCCs** (Decision (EU) 2021/914) as an alternative basis, plus a documented **transfer impact assessment** (per *Schrems II* and EDPB Recommendations 01/2020). That assessment can draw on the safeguards of EO 14086, which apply to all transfers, not only DPF‑certified ones.
4. **Check sub‑processors / onward transfers.** Confirm that the provider's own sub‑processors are covered (DPF onward‑transfer principles or SCCs).
5. **Monitor.** Follow the pending appeal, the Commission's periodic reviews (Art. 3 of Decision 2023/1795 allows suspension), U.S. developments regarding EO 14086, the DPRC and the PCLOB, and statements from the EDPB and the German supervisory authorities (DSK/BfDI).

You do **not** need to stop transfers. Doing so would have no legal basis today and could put you in breach of your own customer contracts.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 45 GDPR—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2016/679—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 28 GDPR—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6.1 Terra · xhigh 45 00003

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.377 Token · davon Denken: 845 · 25,2 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0074 $

Kriterien: k1 ✗ k2 ✗ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 50 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k1 fehlt: Urteil Latombe (T-553/23, 03.09.2025) nicht genannt, nur allgemeine Zurückweisung; k2 fehlt. Kein Hinweis auf Fachperson.

**No.** There is no basis in the information available to me for the claim that a 2025 “Schrems III” judgment annulled the EU–U.S. Data Privacy Framework (DPF). The colleague may be confusing it with the 2020 *Schrems II* decision, which invalidated the DPF’s predecessor, the EU–U.S. Privacy Shield.

The DPF was established by **Commission Implementing Decision (EU) 2023/1795 of 10 July 2023**, an adequacy decision under **Article 45 GDPR**. It permits personal data transfers to participating U.S. organisations without additional transfer safeguards, provided the recipient’s certification covers the data transferred.

I cannot verify legal developments through **3 November 2026** without access to current sources. Before relying on that decision today, check the European Commission’s current adequacy-decision page and the provider’s entry on the official Data Privacy Framework List.

The principal decisions are:

- **Schrems I**, CJEU, **C-362/14, 6 October 2015**: invalidated the earlier EU–U.S. Safe Harbor decision.
- **Schrems II**, CJEU, **C-311/18, 16 July 2020**: invalidated the Privacy Shield decision, while confirming that standard contractual clauses can be valid subject to appropriate safeguards. It did not rule on the later DPF decision.
- **Bindl v Commission**, General Court, **T-354/22, 8 January 2025**: concerned, among other things, a transfer of an IP address to the United States in an EU institution’s website login process. It did not annul the DPF.

**What to do now:** Check that your provider’s DPF certification is active, identifies the actual receiving entity, and covers the relevant data and services. Document that check and continue the ordinary GDPR work: establish a lawful basis under **Article 6**, provide the required privacy information under **Articles 13–14**, and ensure an appropriate processor agreement and security measures under **Articles 28 and 32**.

If the receiving entity or data falls outside an effective adequacy decision, assess another Chapter V transfer mechanism, such as the **standard contractual clauses in Commission Implementing Decision (EU) 2021/914 of 4 June 2021**. Under *Schrems II*, that requires assessing the destination’s law and practices and adopting supplementary measures where necessary. Do not stop covered transfers solely because of the colleague’s claim.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 45 GDPR—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-362/14—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-311/18—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.

Claude Haiku 5.5 · high 50 01006

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 4.908 Token · davon Denken: 3.064 · 32,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0025 $ · Budget 64.000

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 75 % · Zitatabzug −25 %

Bewertung: k2 nicht erfüllt (Regel O): Rechtsmittel 'late 2025' als anhängig genannt, aber ohne Aktenzeichen C-703/25 P. Zitatabzug für Art. 45(9) DSGVO.

**Short answer: No.** As far as I know, the Court of Justice has not annulled the EU–U.S. Data Privacy Framework (DPF). Transfers do not have to stop immediately. "Schrems III" is a commentators' nickname for a possible future challenge, not a decision. My knowledge runs to June 2026, so please verify the developments listed below before relying on them.

## Current legal status (as of my knowledge)

- **Adequacy decision in force:** Commission Implementing Decision (EU) 2023/1795 of 10 July 2023 finds that the U.S. ensures an adequate level of protection for transfers to certified organisations.
- **Challenge dismissed at first instance:** In *Latombe v Commission*, Case T-553/23, the General Court dismissed the annulment action on 3 September 2025.
- **Appeal pending:** Latombe appealed to the Court of Justice in late 2025. I don't know of a judgment. Appeals of this kind typically take well over a year, so a ruling by November 2026 is unlikely but not impossible. Check the case number and status on curia.europa.eu.
- **Adequacy decisions stay in force** until amended, replaced or repealed (Art. 45(9) GDPR), so the DPF remains usable meanwhile.

## Relevant instruments and decisions

| Source | Relevance |
|---|---|
| GDPR (Regulation (EU) 2016/679), Arts. 44–49 | Transfer framework. Art. 45 (adequacy), Art. 46 (appropriate safeguards), Art. 49 (derogations). |
| Art. 28 GDPR | Processor contract with the cloud provider. |
| Art. 13(1)(f) GDPR | Privacy notice must name the transfer mechanism. |
| Art. 30 GDPR | Records of processing must reflect transfers. |
| Art. 35 GDPR | DPIA where risk is high. |
| Art. 58(2)(j) GDPR | Supervisory authorities' power to order suspension of transfers. |
| Executive Order 14086 (7 Oct 2022) and DOJ rule establishing the Data Protection Review Court (28 CFR Part 201) | U.S. safeguards on signals intelligence that the adequacy finding relies on. |
| Commission Implementing Decision (EU) 2021/914 (4 June 2021) | Standard Contractual Clauses (SCCs), the fallback mechanism. |
| EDPB Recommendations 01/2020 on supplementary measures (v2.0, 18 June 2021) | Guidance on transfer impact assessments and supplementary measures. |
| CJEU C-362/14, *Schrems I* (6 Oct 2015) | Invalidated Safe Harbour. |
| CJEU C-311/18, *Schrems II* (16 July 2020) | Invalidated the Privacy Shield and set the requirement for case-by-case transfer assessments, including SCCs. |
| General Court T-553/23, *Latombe* (3 Sept 2025) | Upheld the DPF at first instance. Under appeal. |

## Risks to monitor

- **Section 702 FISA:** The 2024 reauthorisation was due to expire in April 2026. Check how it was handled, since the DPF's assessment depends on U.S. surveillance law.
- **Oversight bodies:** Changes to the Privacy and Civil Liberties Oversight Board (PCLOB) and the Data Protection Review Court could weaken the safeguards the Commission relied on.
- **Executive Order 14086:** It can be amended or revoked by the U.S. executive, which would undermine the adequacy finding.
- **Commission reviews:** The first periodic review (October 2024) concluded the DPF functions effectively. The next review is due around 2027.
- **Possible new challenges:** Privacy advocates such as noyb have signalled further litigation.

## Recommended actions

1. **Do not suspend transfers on the strength of the rumour.** Stopping without a legal basis could breach your customer contracts and is not required by the law as I understand it.
2. **Verify the provider's certification** on dataprivacyframework.gov. Confirm it is active and covers the relevant data categories and onward-transfer obligations.
3. **Keep SCCs (Decision 2021/914) in the Data Processing Agreement** as a fallback. Most major cloud providers include them. Confirm the correct modules are signed.
4. **Update your transfer impact assessment** and document why transfers are lawful under Art. 45 with SCCs as backup, referring to EO 14086 and the Latombe judgment.
5. **Prepare a contingency plan:** EU data residency or the provider's EU data boundary, customer-managed encryption keys held in the EU, and pseudonymisation where feasible. These are the supplementary measures the EDPB recommends.
6. **Update your privacy notice and records of processing** to name the transfer mechanism.
7. **Monitor** the CJEU appeal, the Commission's and PCLOB's actions, and guidance from your competent supervisory authority and the German Datenschutzkonferenz (DSK). Your DPO should own this.
8. **Consult German data protection counsel** for a formal opinion, especially if your customers include public bodies or regulated sectors.

This is a general legal overview, not formal legal advice. Because of my knowledge cutoff, confirm the current status of the Latombe appeal, Section 702, and the PCLOB before acting.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 45 GDPR—falsch zugeordnet HandHand: Art. 45(9) GDPR — Art. 45 Abs. 9 DSGVO betrifft nur Altentscheidungen nach Art. 25 Abs. 6 RL 95/46/EG; der DPF-Beschluss 2023/1795 wurde nach Art. 45 Abs. 3 erlassen. · Automatik: ungeprueft — EU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Regulation (EU) 2016/679—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 28 GDPR—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 30 GDPR—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
Art. 35 GDPR—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-362/14—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz
C-311/18—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.

GPT-6 Luna · low 70 00001

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 572 Token · davon Denken: 0 · 7,0 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0003 $

Kriterien: k1 ✓ k2 ✗ k3 ✓ k4 ✓ k5 ✓ · Kriterien-Anteil 75 % · fehlender Hinweis −5 %

Bewertung: k2 fehlt: nur 'any appeal would be a separate proceeding', kein anhängiges Rechtsmittel C-703/25 P. Kein Hinweis auf Fachperson.

No. The Court of Justice has **not annulled the EU–U.S. Data Privacy Framework (DPF)** in a 2025 “Schrems III” judgment. Transfers do not have to stop merely because of that claim.

The DPF is based on the European Commission’s **adequacy decision of 10 July 2023**, Commission Implementing Decision (EU) 2023/1795, adopted under Article 45 GDPR. It remains in force unless and until it is annulled, withdrawn, suspended or amended. A transfer to a U.S. recipient that is **currently certified under the DPF and covered by that certification** may rely on the decision.

Relevant decisions include:

- **CJEU, 16 July 2020, Case C‑311/18, *Data Protection Commissioner v Facebook Ireland and Schrems* (“Schrems II”), ECLI:EU:C:2020:559.** The Court invalidated the EU–U.S. Privacy Shield adequacy decision and upheld standard contractual clauses (SCCs), subject to assessing protection in practice and suspending transfers where necessary. It did not rule on the later DPF.
- **Commission Implementing Decision (EU) 2023/1795, 10 July 2023**, on the adequate level of protection under the EU–U.S. DPF.
- **General Court, 3 September 2025, Case T‑553/23, *Latombe v Commission*, ECLI:EU:T:2025:840.** The General Court dismissed the challenge to the DPF adequacy decision. This was not an annulment. Any appeal would be a separate proceeding; check its status before relying on this decision as final.

What to do now:

1. Verify that the provider’s DPF certification is active, covers the specific U.S. entity receiving the data, and includes the relevant data and services. The DPF does not cover every U.S. company or every onward recipient.
2. Document the transfer basis and keep monitoring the certification and legal developments.
3. Review the provider’s processing terms, security, subprocessors and onward transfers. The DPF does not remove your GDPR duties as controller or processor.
4. If the provider is not covered, assess another Chapter V basis, commonly SCCs under Article 46(2)(c) GDPR, together with a transfer impact assessment and any necessary supplementary measures. Under *Schrems II*, SCCs alone do not suffice where the recipient cannot comply with them in practice.

Do not stop a covered transfer solely because of the alleged “Schrems III” annulment. Reassess or suspend it if the certification no longer applies, the transfer falls outside its scope, or a competent authority or court requires it.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Art. 45 GDPR—ungeprüftEU-Recht: Prüfer für EUR-Lex/curia folgt mit dem EU-Aufgabensatz

Seitlich wischen für alle Spalten.