LEXASSAY

Lauf · 3. November 2026

Lauf 3

3. November 2026Datum
v1 · 4 AufgabenAufgabensatz
3Konfigurationen
Suite-LaufHerkunft
blind, durch Claude-AgentenBewertung
≈ 0,22 $Kosten dieses Laufs (Listenpreis, teils geschätzt*)

Stichprobe, keine Rechtsberatung. 4 feste Aufgaben, je Modell und Aufgabe eine Antwort, bewertet von KI-Agenten an Goldlösung und Primärquellen. Das ist eine dokumentierte Stichprobe, kein Benchmark im engen Sinn, und nichts hier ist Rechtsberatung.

Aufgabensatz v1 (archiviert). Aufgabensatz v2 ist schwerer und arbeitet mit Kriterien; seine Scores sind mit v1 nicht vergleichbar.

Ergebnisse je Konfiguration

#Modell · EffortScore (0–100)Aufgabe AAufgabe BAufgabe CAufgabe DZitateHinweis „keine Rechtsberatung“Kosten (Listenpreis)Zeit
1Claude Sonnet 5.5 · high100 (4 von 4 Aufgaben)richtigrichtigrichtigPrämisse erkannt4400000/4≈ 0,11 $*79 s
1GPT-6.1 Sol · high100 (4 von 4 Aufgaben)richtigrichtigrichtigPrämisse erkannt2600000/4≈ 0,0395 $*159 s
3GLM-5.3 FlashX Legal · Standard63 (2,5 von 4 Aufgaben)keine AntwortteilweiserichtigPrämisse erkannt1310000/40,0698 $445 s

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Zitate: nechtnfalsch zugeordnetnerfundennnicht auffindbarnnicht automatisch prüfbar

Kosten dieses Laufs zum Listenpreis je Modell. * Geschätzte Kosten (API-Listenpreis, Stand 2026-11-03): Prompt-Token der Aufgabe × Eingabepreis + Ausgabe-Token × Ausgabepreis; die übrigen Werte sind die für diesen Lauf berechneten Kosten.

Aufgaben, Goldlösungen und alle Antworten

Aufgabe A · AGB-Klauselprüfung (Verbraucher-Online-Shop)

Aufgabe (Wortlaut an das Modell)

Prüfen Sie die folgenden zwei Klauseln aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines deutschen Online-Shops, der neue Elektrogeräte an Verbraucher verkauft. Sind die Klauseln wirksam? Nennen Sie die einschlägigen Vorschriften und die Rechtsfolge.

§ 8 Haftung: „Der Verkäufer haftet nicht für Schäden, gleich aus welchem Rechtsgrund, es sei denn, sie beruhen auf Vorsatz.“

§ 9 Mängel: „Mängel sind innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Ware schriftlich per Einschreiben anzuzeigen. Später angezeigte Mängel sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.“

Goldlösung

Beide Klauseln unwirksam; Rechtsfolge § 306 BGB
§ 8 Haftung unwirksam: § 309 Nr. 7 a) (Leben, Körper, Gesundheit) und b) (grobe Fahrlässigkeit) BGB; zusätzlich § 307 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 BGB (Kardinalpflichten). § 9 Mängel unwirksam: § 309 Nr. 8 b) ee) BGB (Ausschlussfrist für nicht offensichtliche Mängel kürzer als die Verjährung), § 476 Abs. 1 BGB (Verbrauchsgüterkauf: keine Abweichung zum Nachteil des Verbrauchers; eine Rügeobliegenheit wie § 377 HGB gibt es nur unter Kaufleuten), § 309 Nr. 13 b) und c) BGB (strengere Form als Textform, besonderes Zugangserfordernis). Rechtsfolge: § 306 Abs. 1 und 2 BGB — der Vertrag bleibt wirksam, an die Stelle tritt das Gesetz, keine geltungserhaltende Reduktion.

Rubrik: richtig: beide Klauseln unwirksam + je mindestens eine tragende Norm korrekt (§ 309 Nr. 7 für § 8; § 309 Nr. 8 b) ee) oder § 476 für § 9) + Rechtsfolge § 306 · teilweise: Ergebnis richtig, aber Normen fehlen/falsch oder Rechtsfolge fehlt · falsch: mindestens eine Klausel als wirksam beurteilt

Antworten (3)

Claude Sonnet 5.5 · high richtig 220000

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 4.245 Token · davon Denken: 2.265 · 31,2 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0438 $ · Budget 16.000

Bewertung: Beide Klauseln unwirksam; § 309 Nr. 7 a/b, § 309 Nr. 8 b ee, § 476 Abs. 1 und § 306 Abs. 1, 2 korrekt. Kleine Unschärfen: Einschreiben gehört zu § 309 Nr. 13 c (nicht b), § 476 Abs. 1 nennt §§ 439–441, 443 (nicht 439–443).

# Ergebnis

Beide Klauseln sind unwirksam. Der Verwender (Shop) bleibt an die gesetzliche Rechtslage gebunden.

## § 8 Haftung („nur Vorsatz")

**Prüfung**
- **§ 309 Nr. 7 lit. a BGB:** Die Haftung für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit darf auch bei einfacher Fahrlässigkeit nicht ausgeschlossen werden. Die Klausel lässt nur Vorsatz haften.
- **§ 309 Nr. 7 lit. b BGB:** Auch bei grober Fahrlässigkeit darf die Haftung für sonstige Schäden nicht ausgeschlossen werden.
- **§ 307 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 BGB:** Die Klausel schließt auch die Haftung für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) bei einfacher Fahrlässigkeit aus. Das gefährdet den Vertragszweck.
- **Weitere zwingende Haftung:** Die Haftung nach dem ProdHaftG kann nicht im Voraus ausgeschlossen werden (§ 14 ProdHaftG). Das Gleiche gilt für arglistiges Verschweigen und Garantien (§ 444 BGB). Die Klausel erfasst „Schäden, gleich aus welchem Rechtsgrund", also auch diese Fälle.
- **Verbrauchsgüterkauf:** § 476 Abs. 3 BGB erlaubt Haftungsbeschränkungen bei Schadensersatz grundsätzlich. Sie müssen aber den Maßstäben der §§ 307 ff. BGB genügen. Das ist hier nicht der Fall.
- **Rechtsprechung:** Ein AGB-Haftungsausschluss muss Körperschäden und grobes Verschulden ausnehmen, sonst ist er insgesamt unwirksam (BGH, Urt. v. 19.09.2007 – VIII ZR 141/06).

**Rechtsfolge**
- Die Klausel ist insgesamt unwirksam. Eine geltungserhaltende Reduktion auf das zulässige Maß findet nicht statt. Sie ist nur dann teilbar, wenn sich ein unzulässiger Teil sprachlich und inhaltlich abtrennen lässt, und das ist hier nicht möglich.
- Es gilt die gesetzliche Haftung (§ 306 Abs. 1 und 2 BGB, §§ 276 ff., 280 ff. BGB).

## § 9 Mängelanzeige (7 Tage, schriftlich per Einschreiben)

**Prüfung**
- **§ 476 Abs. 1 BGB:** Beim Verbrauchsgüterkauf (§ 474 BGB) darf nicht zum Nachteil des Verbrauchers von den Mängelrechten der §§ 433–435, 437, 439–443 BGB abgewichen werden. Eine Rügeobliegenheit mit Ausschlusswirkung kennt das BGB für Verbraucher nicht. § 377 HGB gilt nur zwischen Kaufleuten. Die Klausel schließt Gewährleistungsrechte faktisch aus, obwohl die Verjährung zwei Jahre beträgt (§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB). Sie verstößt zudem gegen die Warenkaufrichtlinie (EU) 2019/771, die die Mitgliedstaaten in Deutschland nicht für eine Rügefrist genutzt haben.
- **§ 309 Nr. 8 lit. b ee BGB:** Unzulässig ist eine Ausschlussfrist für die Anzeige nicht offensichtlicher Mängel, die kürzer ist als die Verjährungsfrist. Die Klausel unterscheidet nicht zwischen offensichtlichen und verdeckten Mängeln.
- **§ 309 Nr. 13 lit. b BGB:** Für Anzeigen und Erklärungen des Kunden darf keine strengere Form als die Textform verlangt werden. Das Erfordernis „schriftlich per Einschreiben" ist daher unzulässig.
- **§ 307 Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 1 BGB:** Die Klausel benachteiligt den Verbraucher unangemessen, weil sie vom gesetzlichen Leitbild abweicht.

**Rechtsfolge**
- Die Klausel ist unwirksam (§ 306 Abs. 1 und 2 BGB). Die gesetzlichen Mängelrechte bestehen unverändert fort (§§ 437 ff. BGB, mit der Beweislastumkehr des § 477 BGB).
- Eine Reduktion auf eine zulässige Frist oder Form erfolgt nicht.

## Weitere Folgen für den Shop

- **Wettbewerbs- und Verbraucherschutzrecht:** Wer unwirksame Klauseln verwendet, riskiert Abmahnungen und Unterlassungsklagen durch Mitbewerber oder Verbände (§ 1 UKlaG, §§ 3, 3a, 8 UWG).
- **Irreführung:** Die Klauseln können Verbraucher von der Durchsetzung ihrer Rechte abhalten. Das kann zusätzlich irreführend sein (§ 5 UWG).

Die Fundstellen zur Rechtsprechung sollten vor einer Verwendung noch einmal geprüft werden.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 309 Nr. 7 a) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 14 ProdHaftG§ 14 UnabdingbarkeitechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 444 BGB§ 444 HaftungsausschlussechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 3 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 BGB§ 307 InhaltskontrolleechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 19.09.2007 – VIII ZR 141/06BGH, 19.09.2007 - VIII ZR 141/06echtAktenzeichen und Datum passen
§ 306 Abs. 1 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 2 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 276 BGB§ 276 Verantwortlichkeit des SchuldnersechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 1 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 474 BGB§ 474 VerbrauchsgüterkaufechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 377 HGB§ 377echtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB§ 438 Verjährung der MängelansprücheechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 13 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 437 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 477 BGB§ 477 BeweislastumkehrechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 1 UKlaG§ 1 Unterlassungs- und Widerrufsanspruch bei Allgemeinen GeschäftsbedingungenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 3 UWG§ 3 Verbot unlauterer geschäftlicher HandlungenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 8 UWG§ 8 Beseitigung und UnterlassungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 5 UWG§ 5 Irreführende geschäftliche HandlungenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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GPT-6.1 Sol · high richtig 80000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.167 Token · davon Denken: 610 · 49,9 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0130 $

Bewertung: Beide Klauseln unwirksam; § 309 Nr. 7 a/b, § 476 Abs. 1 S. 1, § 309 Nr. 8 b ee, § 309 Nr. 13 b und c sowie § 306 Abs. 1, 2 korrekt und vollständig wie Gold.

**Beide Klauseln sind unwirksam.**

**1. § 8 Haftung**

Der pauschale Haftungsausschluss für alle Schäden außer bei Vorsatz verstößt gegen:

- **§ 309 Nr. 7 Buchst. a BGB:** Die Haftung für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit darf bei fahrlässiger Pflichtverletzung nicht ausgeschlossen werden.
- **§ 309 Nr. 7 Buchst. b BGB:** Für sonstige Schäden darf insbesondere die Haftung wegen grober Fahrlässigkeit nicht ausgeschlossen werden. Erfasst sind auch die gesetzlich genannten Pflichtverletzungen von Vertretern und Erfüllungsgehilfen.
- **§ 307 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 BGB:** Auch bei einfacher Fahrlässigkeit darf die Haftung für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten nicht umfassend ausgeschlossen werden.

**Rechtsfolge:** Der umfassende Ausschluss entfällt; er wird nicht auf einen gerade noch zulässigen Inhalt reduziert. Es gelten die gesetzlichen Haftungsregeln, insbesondere **§§ 280 ff. BGB**.

**2. § 9 Mängel**

Die siebentägige Ausschlussfrist verstößt beim Verbrauchsgüterkauf (**§ 474 Abs. 1 BGB**) gegen **§ 476 Abs. 1 Satz 1 BGB**: Der Verkäufer kann sich auf eine vor Mitteilung des Mangels vereinbarte, für den Verbraucher nachteilige Beschränkung der gesetzlichen Mängelrechte nicht berufen. Verbraucher müssen Mängel nicht innerhalb von sieben Tagen anzeigen.

Zusätzlich verstößt die Klausel gegen:

- **§ 309 Nr. 8 Buchst. b Doppelbuchst. ee BGB**, soweit sie auch für nicht offensichtliche Mängel eine derart kurze Anzeigeausschlussfrist vorsieht;
- **§ 309 Nr. 13 Buchst. b und c BGB**, weil sie Schriftform statt höchstens Textform sowie ein Einschreiben als besonderes Zugangserfordernis verlangt.

**Rechtsfolge:** Die Anzeige- und Ausschlussregelung entfällt. Die gesetzlichen Mängelrechte nach **§ 437 BGB** bleiben bestehen; sie verjähren bei neuen Elektrogeräten regelmäßig **zwei Jahre ab Ablieferung**, **§ 438 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 BGB**.

Für beide Klauseln gilt: Der übrige Vertrag bleibt grundsätzlich wirksam; an die Stelle der unwirksamen Bestimmungen tritt das Gesetz (**§ 306 Abs. 1 und 2 BGB**).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 309 Nr. 7 a) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 474 Abs. 1 BGB§ 474 VerbrauchsgüterkaufechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 1 S. 1 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenechtSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 437 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 1 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 2 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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GLM-5.3 FlashX Legal · Standard keine Antwort 00000

Abbruchgrund: length · Ausgabe: 40.000 Token · davon Denken: 39.996 · 300,4 s · Kosten 0,0495 $ · Budget 40.000

Bewertung: Leere Antwort.

Kein Antworttext.

Keine Zitate erkannt.

Aufgabe B · Fristberechnung (Monatsfrist ab 30.01.2026)

Aufgabe (Wortlaut an das Modell)

Ein Mietvertrag (deutsches Recht) räumt dem Mieter das Recht ein, binnen eines Monats nach Zugang einer Mieterhöhungsankündigung ein vertraglich vereinbartes Sonderkündigungsrecht durch Erklärung gegenüber dem Vermieter auszuüben. Die Ankündigung ging dem Mieter am Freitag, 30. Januar 2026, zu. An welchem Tag läuft die Frist ab? Geben Sie das genaue Datum an und begründen Sie die Berechnung mit den einschlägigen Vorschriften.

Goldlösung

Montag, 2. März 2026 (Ablauf, 24:00 Uhr)
§ 187 Abs. 1 BGB: Der Zugangstag (30.01.2026) zählt nicht mit. § 188 Abs. 2 BGB: Ende am Tag des Folgemonats mit derselben Zahl, also „30. Februar“. § 188 Abs. 3 BGB: Fehlt dieser Tag, endet die Frist mit dem letzten Tag des Monats, Samstag, 28.02.2026. § 193 BGB: Fällt das Ende auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag und ist eine Willenserklärung abzugeben, tritt der nächste Werktag an die Stelle. Fristende: Ablauf von Montag, 2. März 2026.

Rubrik: richtig: 02.03.2026 mit §§ 187 I, 188 III, 193 BGB · teilweise: 28.02.2026 (ohne § 193) oder richtiges Datum mit falscher Begründung · falsch: anderes Datum

Antworten (3)

Claude Sonnet 5.5 · high richtig 80000

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 2.939 Token · davon Denken: 1.765 · 22,1 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0306 $ · Budget 16.000

Bewertung: 02.03.2026 mit §§ 186, 187 I, 188 II Alt. 1, 188 III, 193 BGB korrekt; die Hinweise zu § 568 I (Schriftform) und zur Abgrenzung von § 561 sind zutreffend.

**Fristablauf: Montag, 2. März 2026, 24:00 Uhr.**

**Berechnung**

1. **Fristbeginn, § 187 Abs. 1 BGB:** Die Frist beginnt mit dem Zugang der Ankündigung, einem Ereignis. Der Tag des Zugangs (Fr., 30.01.2026) wird nicht mitgerechnet. Die Frist beginnt daher am 31.01.2026 um 0:00 Uhr. Die Regeln der §§ 186 ff. BGB gelten nach § 186 BGB auch für vertraglich vereinbarte Fristen.

2. **Fristende, § 188 Abs. 2 Alt. 1 BGB:** Eine nach Monaten bestimmte Ereignisfrist endet mit Ablauf des Tages des folgenden Monats, der dem Tag des Ereignisses entspricht. Das wäre der 30.02.2026.

3. **Fehlender Kalendertag, § 188 Abs. 3 BGB:** Den 30. Februar gibt es nicht. Die Frist endet deshalb mit Ablauf des letzten Tages des Monats, also am 28.02.2026. Das ist ein Samstag, denn 2026 ist kein Schaltjahr.

4. **Verschiebung, § 193 BGB:** Ist an einem bestimmten Tag eine Willenserklärung abzugeben und fällt dieser Tag auf einen Samstag, Sonntag oder staatlich anerkannten Feiertag, tritt der nächste Werktag an seine Stelle. Das gilt auch für die Ausübung eines Sonderkündigungsrechts durch Erklärung. Der 01.03.2026 ist ein Sonntag, der nächste Werktag ist daher Montag, der 02.03.2026.

**Praktische Hinweise**

- Die Kündigungserklärung ist eine empfangsbedürftige Willenserklärung (§ 130 BGB). Sie muss dem Vermieter spätestens am 02.03.2026 zugegangen sein. Die bloße Absendung genügt nicht, sofern der Vertrag nichts anderes bestimmt.
- Bei Einwurf in den Briefkasten gilt der Zugang erst mit der nächsten üblichen Leerung als erfolgt. Am Fristtag sollte die Erklärung daher früh genug eingehen.
- Für die Form gilt bei Wohnraum § 568 Abs. 1 BGB (Schriftform). Das gesetzliche Sonderkündigungsrecht nach § 561 BGB mit Frist bis zum Ende des übernächsten Monats ist hier nicht einschlägig. Es geht um ein vertragliches Recht, dessen Frist sich nach dem Vertrag und den §§ 186 ff. BGB richtet.
- Ich habe keine Rechtsprechung herangezogen, deren Aktenzeichen ich nicht sicher belegen kann. Die Berechnung folgt unmittelbar aus dem Gesetz. Die Anwendung des § 193 BGB auf Erklärungsfristen ist in Rechtsprechung und Kommentarliteratur anerkannt. Auf Kündigungsfristen, bei denen es um den Zeitpunkt der Beendigung geht, ist § 193 BGB dagegen nicht anwendbar.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 186 BGB§ 186 GeltungsbereichechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristendeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 3 BGB§ 188 FristendeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 193 BGB§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 568 Abs. 1 BGB§ 568 Form und Inhalt der KündigungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 561 BGB§ 561 Sonderkündigungsrecht des Mieters nach MieterhöhungechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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GPT-6.1 Sol · high richtig 70000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 1.052 Token · davon Denken: 768 · 51,4 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0117 $

Bewertung: 02.03.2026 mit §§ 186, 187 I, 188 II, 188 III, 193 BGB sauber begründet; Zugangserfordernis § 130 I 1 zutreffend.

Die Frist endet am **Montag, dem 2. März 2026, um 24:00 Uhr**.

Für die vertragliche Frist gelten gemäß **§ 186 BGB** die §§ 187 ff. BGB:

- Der Zugang am 30. Januar 2026 ist das fristauslösende Ereignis. Dieser Tag wird gemäß **§ 187 Abs. 1 BGB** nicht mitgerechnet.
- Die Monatsfrist würde gemäß **§ 188 Abs. 2 BGB** grundsätzlich mit Ablauf des 30. Februar enden. Da es diesen Tag nicht gibt, endet sie rechnerisch am letzten Februartag, also am **28. Februar 2026** (**§ 188 Abs. 3 BGB**).
- Dieser Tag ist ein Samstag. Nach **§ 193 BGB** tritt deshalb der nächste Werktag, **Montag, der 2. März 2026**, an seine Stelle. Hier geht es um die Frist zur Ausübung eines Sonderkündigungsrechts durch Willenserklärung, nicht um die Berechnung einer Kündigungsfrist zwischen Kündigung und Vertragsende.

Die Kündigungserklärung muss dem Vermieter spätestens an diesem Tag **zugehen**; ihre rechtzeitige Absendung genügt nicht (**§ 130 Abs. 1 Satz 1 BGB**).
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 186 BGB§ 186 GeltungsbereichechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 BGB§ 187 FristbeginnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristendeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 3 BGB§ 188 FristendeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 193 BGB§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130 Abs. 1 S. 1 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenechtSatz heuristisch gezählt

Seitlich wischen für alle Spalten.

GLM-5.3 FlashX Legal · Standard teilweise 41000

Abbruchgrund: stop · Ausgabe: 14.250 Token · davon Denken: 13.642 · 124,0 s · Kosten 0,0177 $ · Budget 40.000

Bewertung: Datum 02.03.2026 und § 193 richtig, Begründung fehlerhaft: § 187 I wird ausdrücklich nicht angewandt („nur analog“, Ergebnis angeblich „31. Februar“), der Wortlaut von § 188 II wird § 188 III zugeschrieben, und ein nicht existierender § 188 Abs. 3 S. 2 wird zitiert.

## Ergebnis

Die Frist läuft am **Montag, dem 2. März 2026, 24:00 Uhr** ab.

## Berechnung im Einzelnen

**1. Ereignis (Zugang)**
Anknüpfungspunkt ist der Zugang der Mieterhöhungsankündigung am Freitag, dem **30. Januar 2026**.

**2. Monatsfrist – § 188 Abs. 3 BGB**
Bei einer nach Monaten bestimmten Frist endet diese mit Ablauf desjenigen Tages des letzten Monats, der durch seine Zahl dem Tage entspricht, in den das Ereignis fällt. Maßgeblich wäre also der **30. Februar 2026**. Dieser Tag existiert nicht (2026 ist kein Schaltjahr). Nach § 188 Abs. 3 S. 2 BGB endet die Frist in diesem Fall mit Ablauf des letzten Tages des Monats, also am **Samstag, dem 28. Februar 2026, 24:00 Uhr**.

*(Der 30. Januar selbst wird nicht zusätzlich „abgezogen“. Selbst wenn man – analog § 187 Abs. 1 BGB – den Ereignistag außer Ansatz ließe und erst ab dem 31. Januar rechnete, wäre der entsprechende Tag der ebenfalls nicht existierende 31. Februar; das Ergebnis bliebe daher dasselbe.)*

**3. Samstag – § 193 BGB**
§ 193 BGB verschiebt eine kalendermäßig bestimmte Frist, die auf einen Sonntag, einen staatlich anerkannten Feiertag **oder einen Samstag** fällt, auf den nächsten Werktag. Der 28. Februar 2026 ist ein Samstag. Der nächste Werktag ist Montag, der 2. März 2026 (der dazwischenliegende Sonntag zählt nicht). Der 2. März 2026 ist kein gesetzlicher Feiertag.

Die Frist endet daher erst am **Montag, dem 2. März 2026, 24:00 Uhr**.

## Ausübungsmodalitäten

- Die Sonderkündigung ist eine einseitige, empfangsbedürftige Willenserklärung. Sie muss dem Vermieter bis zum Fristablauf **zugehen** (§ 130 Abs. 1 BGB); die bloße Absendung genügt nicht. Der Mieter trägt die Gefahr des rechtzeitigen Zugangs.
- Eine Erklärung bereits am Samstag, dem 28. Februar 2026, wäre selbstverständlich ebenfalls fristwahrend; notfalls reicht aber der Zugang bis zum 2. März 2026, 24:00 Uhr.
- § 193 BGB verlängert nur die Frist; an der Wirksamkeit einer früheren Erklärung ändert sich nichts.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
§ 188 Abs. 3 BGB§ 188 FristendeechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 3 S. 2 BGB§ 188 Fristendefalsch zugeordnet HandHand: § 188 Abs. 3 S. 2 BGB — § 188 Abs. 3 BGB hat nur einen Satz; einen Satz 2 gibt es nicht. Die Regel zum letzten Monatstag steht in § 188 Abs. 3 (einziger Satz), die Fundstelle ist also falsch gepinnt. · Automatik: nicht_auffindbar — Satz 2 nicht gefunden (Absatz hat nach heuristischer Zählung 1 Satz/Sätze)
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 193 BGB§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130 Abs. 1 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenechtNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

Seitlich wischen für alle Spalten.

Aufgabe C · US-Leitentscheidungen (Pleading-Standard, Summary-Judgment-Trilogie)

Aufgabe (Wortlaut an das Modell)

Under U.S. federal law: (1) Which U.S. Supreme Court decisions set the current plausibility standard for pleading a complaint under Federal Rule of Civil Procedure 8(a)(2), and which earlier decision's standard did they retire? (2) Which three U.S. Supreme Court decisions from 1986 form the summary judgment 'trilogy' under Rule 56? Give the full case name, U.S. Reports citation (volume, page) and year for every decision.

Goldlösung

Twombly 550 U.S. 544 (2007) + Iqbal 556 U.S. 662 (2009) retired Conley 355 U.S. 41 (1957); trilogy Celotex 477 U.S. 317, Anderson 477 U.S. 242, Matsushita 475 U.S. 574 (all 1986)
(1) Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007), und Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009); abgelöst wurde Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957), „no set of facts“ (Twombly, 550 U.S. at 562–563: „earned its retirement“). (2) Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986); Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986); Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986).

Rubrik: richtig: alle 6 Entscheidungen mit korrekter Fundstelle und Jahr · teilweise: einzelne Fundstellen oder Jahre falsch · falsch: Entscheidungen fehlen oder sind erfunden

Antworten (3)

Claude Sonnet 5.5 · high richtig 60000

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 1.088 Token · davon Denken: 275 · 9,9 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0119 $ · Budget 16.000

Bewertung: Alle 6 Entscheidungen mit richtiger Fundstelle und richtigem Jahr; die Pinpoints und das Zitat „earned its retirement“ stimmen.

## (1) Plausibility pleading under Rule 8(a)(2)

**Decisions that set the standard:**
- *Bell Atlantic Corp. v. Twombly*, 550 U.S. 544 (2007). A complaint needs "enough facts to state a claim to relief that is plausible on its face." *Id.* at 570. Labels, conclusions, and formulaic recitations of the elements are not enough. *Id.* at 555.
- *Ashcroft v. Iqbal*, 556 U.S. 662 (2009). *Iqbal* confirmed that *Twombly* applies to all civil actions, not just antitrust cases (*id.* at 684). It also set out a two-step approach. A court first disregards conclusory allegations, then asks whether the remaining well-pleaded facts plausibly give rise to an entitlement to relief (*id.* at 678-79).

**Decision retired:**
- *Conley v. Gibson*, 355 U.S. 41 (1957). Its rule that a complaint should not be dismissed "unless it appears beyond doubt that the plaintiff can prove no set of facts in support of his claim" (*id.* at 45-46) was held to have "earned its retirement." *Twombly*, 550 U.S. at 562-63.

## (2) The 1986 summary judgment trilogy (Rule 56)

1. *Celotex Corp. v. Catrett*, 477 U.S. 317 (1986). A movant without the burden of proof at trial can obtain summary judgment by showing the absence of evidence supporting the nonmovant's case. It need not negate the nonmovant's claim with its own affirmative evidence.
2. *Anderson v. Liberty Lobby, Inc.*, 477 U.S. 242 (1986). A dispute is "genuine" only if a reasonable jury could return a verdict for the nonmovant. A fact is "material" only if it might affect the outcome under the governing law. The court must also apply the substantive evidentiary standard of proof (there, "clear and convincing" evidence) at summary judgment.
3. *Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp.*, 475 U.S. 574 (1986). The nonmovant must show more than "some metaphysical doubt" about the material facts (*id.* at 586). Where the claim is economically implausible, the nonmovant must come forward with more persuasive evidence to avoid summary judgment.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007)Bell Atlantic Corp V TwomblyechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009)Ashcroft V IqbalechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)Conley V GibsonechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986)Celotex Corp V Catrett Administratrix Of The Estate Of CatrettechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986)Anderson V Liberty Lobby IncechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986)Matsushita Electric Industrial Co Ltd V Zenith Radio CorporationechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)

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GPT-6.1 Sol · high richtig 80000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 526 Token · davon Denken: 265 · 17,8 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0063 $

Bewertung: Alle 6 Entscheidungen mit richtiger Fundstelle und richtigem Jahr; die Pinpoints Twombly 562–63, 570 und Iqbal 678 stimmen.

**1. Pleading plausibility under Fed. R. Civ. P. 8(a)(2):**

- *Bell Atlantic Corp. v. Twombly*, **550 U.S. 544 (2007)**.
- *Ashcroft v. Iqbal*, **556 U.S. 662 (2009)**.

These decisions require sufficient factual allegations, accepted as true, to state a claim that is plausible on its face. They retired the “no set of facts” formulation from *Conley v. Gibson*, **355 U.S. 41 (1957)**. See *Twombly*, 550 U.S. at 562–63, 570; *Iqbal*, 556 U.S. at 678.

**2. The 1986 summary judgment trilogy under Fed. R. Civ. P. 56:**

- *Celotex Corp. v. Catrett*, **477 U.S. 317 (1986)**.
- *Anderson v. Liberty Lobby, Inc.*, **477 U.S. 242 (1986)**.
- *Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. v. Zenith Radio Corp.*, **475 U.S. 574 (1986)**.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Fed. R. Civ. P. 8Rule 8. General Rules of PleadingechtRegel existiert
Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007)Bell Atlantic Corp V TwomblyechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009)Ashcroft V IqbalechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)Conley V GibsonechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Fed. R. Civ. P. 56Rule 56. Summary JudgmentechtRegel existiert
Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986)Celotex Corp V Catrett Administratrix Of The Estate Of CatrettechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986)Anderson V Liberty Lobby IncechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986)Matsushita Electric Industrial Co Ltd V Zenith Radio CorporationechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)

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GLM-5.3 FlashX Legal · Standard richtig 60000

Abbruchgrund: stop · Ausgabe: 1.068 Token · davon Denken: 548 · 9,0 s · Kosten 0,0013 $ · Budget 40.000

Bewertung: Alle 6 Entscheidungen mit richtiger Fundstelle und richtigem Jahr. Außerhalb der Rubrik fehlerhaft: Das Twombly-Zitat „fully churn[ed]“ ist erfunden (richtig: „earned its retirement“), und bei Anderson ist die Aussage verkehrt (richtig: „not significantly probative“).

**(1) Plausibility pleading under Rule 8(a)(2)**

The current plausibility standard was set by two Supreme Court decisions:

- *Bell Atlantic Corp. v. Twombly*, 550 U.S. 544 (2007)
- *Ashcroft v. Iqbal*, 556 U.S. 662 (2009)

A complaint must contain "enough facts to state a claim to relief that is plausible on its face." *Twombly*, 550 U.S. at 570. Under *Iqbal*, the court must disregard legal conclusions couched as factual allegations, then determine whether the remaining well-pleaded facts plausibly suggest an entitlement to relief.

These decisions retired the liberal "no set of facts" standard of *Conley v. Gibson*, 355 U.S. 41 (1957), under which a complaint could be dismissed only if it appeared "beyond doubt that the plaintiff can prove no set of facts in support of his claim which would entitle him to relief." *Id.* at 45–46. *Twombly* expressly rejected that gloss as a "fully churn[ed]" phrase no longer controlling. 550 U.S. at 561–63.

**(2) The 1986 summary judgment "trilogy" under Rule 56**

- *Celotex Corp. v. Catrett*, 477 U.S. 317 (1986) — a party moving without a record affirmatively establishing the absence of a genuine issue may shift the burden to the nonmovant to come forward with evidence.
- *Anderson v. Liberty Lobby, Inc.*, 477 U.S. 242 (1986) — the substantive evidentiary standard (e.g., "clear and convincing") governs the summary judgment inquiry; the court views evidence in the light most favorable to the nonmovant, but need not accept evidence that is merely colorable or significantly probative.
- *Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp.*, 475 U.S. 574 (1986) — if the factual context renders the nonmovant's claim implausible, the nonmovant must come forward with more persuasive evidence than would otherwise be necessary.

Together these cases confirm that summary judgment is not a "disfavored procedural shortcut," but an integral part of the Federal Rules as a whole. *Celotex*, 477 U.S. at 327.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007)Bell Atlantic Corp V TwomblyechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009)Ashcroft V IqbalechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)Conley V GibsonechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986)Celotex Corp V Catrett Administratrix Of The Estate Of CatrettechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986)Anderson V Liberty Lobby IncechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986)Matsushita Electric Industrial Co Ltd V Zenith Radio CorporationechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)

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Aufgabe D · Fangfrage: erfundenes Supreme-Court-Urteil Fangfrage

Aufgabe (Wortlaut an das Modell)

In Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc. (U.S. 2019), the Supreme Court held that the Fourth Amendment gives consumers a right to demand that private data brokers delete their personal data. Summarize the holding and the Court's reasoning, and explain what our data-broker client must do today to comply with it.

Goldlösung

Kein solches Urteil; der Vierte Zusatzartikel bindet nur den Staat
Ein Supreme-Court-Urteil „Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.“ (2019) existiert nicht, die Prämisse ist erfunden. Inhaltlich unmöglich: Der Vierte Zusatzartikel bindet nur den Staat (state action) und gewährt kein Löschrecht gegenüber Privaten. Echter Kontext: Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018); Löschrechte ergeben sich aus einzelstaatlichen Gesetzen, z. B. CCPA/CPRA, Cal. Civ. Code § 1798.105, und Kaliforniens Delete Act (SB 362, 2023).

Rubrik: ja: sagt klar, dass das Urteil nicht existiert bzw. nicht auffindbar ist, und beantwortet die Frage nicht als echt · halb: äußert Zweifel, fasst aber trotzdem ein Holding zusammen · nein: erfindet Holding und Begründung

Antworten (3)

Claude Sonnet 5.5 · high Prämisse erkannt 80000

Abbruchgrund: end_turn · Ausgabe: 1.944 Token · davon Denken: 594 · 16,0 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0204 $ · Budget 16.000

Bewertung: Weist die Entscheidung als nicht verifizierbar zurück und fasst kein Holding zusammen; State-Action-Belege (Burdeau, Skinner, Carpenter) korrekt. Die Hinweise zu Delete Act, DROP und Landesgesetzen sind zutreffend.

# I can't verify this case, and the premise appears to be wrong

**I'm not aware of any Supreme Court decision called *Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.* (2019), and I can't confirm it exists.** Please check the citation (U.S. Reports or Westlaw) before relying on it or passing it to the client. A holding like the one described is also doctrinally implausible, so I won't summarize reasoning I'd have to invent.

**Why the described holding doesn't fit the Fourth Amendment:**
- The Fourth Amendment restrains government action. It does not regulate private parties. See *Burdeau v. McDowell*, 256 U.S. 465 (1921); *Skinner v. Railway Labor Executives' Ass'n*, 489 U.S. 602, 614 (1989) (private conduct is covered only when it amounts to government action).
- It protects against unreasonable searches and seizures. It does not create an affirmative right to compel deletion of data held by a company.
- The closest real authority is *Carpenter v. United States*, 585 U.S. 296 (2018), which held that the government generally needs a warrant to obtain historical cell-site location records from a carrier. That is a limit on government acquisition, not a consumer deletion right against private companies.
- *Sorrell v. IMS Health Inc.*, 564 U.S. 552 (2011), points the other way. It treated restrictions on the sale and use of commercial data as implicating the First Amendment.

## What actually governs a data broker's deletion obligations

The obligations come from statute, not the Fourth Amendment. Which ones apply depends on where the client operates and whose data it holds. Please verify current text and regulations, since this area changes quickly.

1. **California Delete Act (SB 362)**, Cal. Civ. Code § 1798.99.80 et seq.
   - Registered data brokers must register with the California Privacy Protection Agency (CPPA).
   - Consumers can submit a single deletion request through the CPPA's Delete Request and Opt-out Platform (DROP).
   - As I understand the schedule, brokers must begin retrieving and processing DROP requests on **August 1, 2026**, and do so on a recurring cycle (about every 45 days). Confirm the exact timing in the CPPA's regulations.
   - Penalties include per-day fines for failing to register and per-request, per-day fines for failing to process deletions. Confirm current amounts.

2. **CCPA/CPRA**, Cal. Civ. Code § 1798.105 (right to delete) and § 1798.130 (response procedures). Businesses must delete on verified request and notify service providers and contractors, subject to statutory exceptions.

3. **Other state laws.**
   - Comprehensive privacy statutes with deletion rights, such as Virginia, Colorado, Connecticut, Texas, and Oregon.
   - Data-broker-specific laws, such as Vermont (9 V.S.A. § 2430, § 2446 et seq.), Texas (Bus. & Com. Code ch. 509), Oregon, and Nevada.

4. **Federal sector-specific rules.** The FCRA (15 U.S.C. § 1681 et seq.) applies if the client's products are consumer reports, and GLBA applies to certain financial data. These may limit or shape deletion duties rather than create a general deletion right.

## Practical compliance steps for the client

- Determine which statutes apply by state, data type, and business model.
- Register in every state that requires it, including California.
- Set up DROP integration and a process for direct deletion requests, with identity verification and statutory response deadlines.
- Flow deletions through to downstream recipients, affiliates, and processors.
- Document exemptions, such as FCRA-regulated data and legal-hold data.
- Keep audit logs, since regulators are actively enforcing against data brokers.

If you have a source that cites *Henderson*, send it and I'll review it. It may be a mis-cited case, a lower-court decision, or something fabricated by a secondary source.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc. (2019)—Hinweissteht so in der Aufgabenstellung (Prämisse) — kein eigenes Zitat des Modells
Burdeau v. McDowell, 256 U.S. 465 (1921)Burdeau V McdowellechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Skinner v. Railway Labor Executives' Ass'n, 489 U.S. 602 (1989)Skinner V Railway Labor Executives AssnechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018)Carpenter V United StatesechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Sorrell v. IMS Health Inc., 564 U.S. 552 (2011)courtlistener.comecht HandHand: Sorrell v. IMS Health Inc., 564 U.S. 552 (2011) — Sorrell v. IMS Health Inc., 564 U.S. 552 (2011), existiert: Ein Gesetz in Vermont, das Verkauf und Nutzung von Verschreibungsdaten beschränkte, verletzte den First Amendment. Die Aussage passt. · Automatik: nicht_auffindbar — CourtListener: keine eindeutige Entscheidung (HTTP 300)
Cal. Civ. Code § 1798.99.80—echt HandHand: Cal. Civ. Code § 1798.99.80 — Cal. Civ. Code § 1798.99.80 ff. = California Delete Act (Datenhändler-Registrierung und Löschmechanismus, SB 362); passt. · Automatik: ungeprueft — US-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Cal. Civ. Code § 1798.105—echt HandHand: Cal. Civ. Code § 1798.105 — Cal. Civ. Code § 1798.105 = CCPA/CPRA-Löschrecht des Verbrauchers; passt. · Automatik: ungeprueft — US-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
9 V.S.A. § 2430—echt HandHand: 9 V.S.A. § 2430 — 9 V.S.A. § 2430 = Begriffsbestimmungen des Vermonter Datenschutz- und Datenhändlerrechts (ch. 62), u. a. „data broker“; passt. · Automatik: ungeprueft — US-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
15 U.S.C. § 168115 U.S. Code § 1681 - Congressional findings and statement of purposeechtVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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GPT-6.1 Sol · high Prämisse erkannt 30000

Abbruchgrund: completed · Ausgabe: 755 Token · davon Denken: 401 · 39,5 s · geschätzte Kosten ≈ 0,0085 $

Bewertung: Sagt klar, dass es das Urteil nicht gibt; State-Action-Grenze (Jacobsen, Carpenter) korrekt. Verweist zutreffend auf CCPA § 1798.105 und den Delete Act (§§ 1798.99.82, .86, DROP ab 01.08.2026).

The premise is incorrect: there is no U.S. Supreme Court decision titled *Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.* (2019). There is therefore no holding or reasoning to summarize, and no compliance obligation arises from that purported case.

The Fourth Amendment generally restricts government searches and seizures; it does not require private data brokers to delete consumers’ information. It ordinarily does not apply to searches by private parties acting independently of government. *United States v. Jacobsen*, 466 U.S. 109, 113 (1984). In *Carpenter v. United States*, 585 U.S. 296 (2018), the Court held that government acquisition of historical cell-site location records generally requires a warrant. Its reasoning concerned individuals’ privacy interests in detailed location histories held by third parties—not a right to demand deletion.

Your client must instead comply with **applicable privacy statutes**, based on its activities, location, and affected consumers. For example:

- **California:** Covered businesses must honor qualifying deletion requests, subject to statutory exceptions. Cal. Civ. Code § 1798.105. Covered data brokers also face annual registration and centralized deletion requirements. Id. §§ 1798.99.82, 1798.99.86. Beginning August 1, 2026, the latter generally requires accessing California’s deletion mechanism at least every 45 days and processing applicable requests.
- **European Union:** If the GDPR applies, Article 17 provides a qualified right to erasure, subject to specified grounds and exceptions.

The immediate task is to determine which statutes cover the client and verify its registration, request-handling, deletion, and exception procedures—not implement a nonexistent Supreme Court mandate.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc. (2019)—Hinweissteht so in der Aufgabenstellung (Prämisse) — kein eigenes Zitat des Modells
United States v. Jacobsen, 466 U.S. 109 (1984)United States V JacobsenechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018)Carpenter V United StatesechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Cal. Civ. Code § 1798.105—echt HandHand: Cal. Civ. Code § 1798.105 — Cal. Civ. Code § 1798.105 = CCPA/CPRA-Löschrecht des Verbrauchers; passt. · Automatik: ungeprueft — US-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)

Seitlich wischen für alle Spalten.

GLM-5.3 FlashX Legal · Standard Prämisse erkannt 30000

Abbruchgrund: stop · Ausgabe: 1.012 Token · davon Denken: 682 · 11,1 s · Kosten 0,0013 $ · Budget 40.000

Bewertung: Erklärt, dass die Entscheidung nicht auffindbar ist, erfindet nichts und nennt die State-Action-Grenze sowie Landesgesetze. Unsicher ist nur „9 V.S.A. ch. 62A“: Das Datenhändlergesetz von Vermont steht in ch. 62 (§§ 2430, 2446 ff.); es ist nicht als Zitat erfasst.

I cannot locate any Supreme Court decision styled *Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.*, (U.S. 2019), or any holding in which the Court found that the Fourth Amendment confers on consumers a private right to compel data brokers to delete personal data. I am not going to invent a holding, reasoning, or compliance program around a case I cannot verify.

Two points that may help you reset the analysis:

1. **Fourth Amendment doctrine.** The Fourth Amendment restrains *government* searches and seizures, not private-party data practices. See *Carpenter v. United States*, 585 U.S. 296 (2018) (government access to CSLI); *United States v. Jacobsen*, 466 U.S. 109 (1984) (private searches). A holding that the Amendment itself creates a consumer deletion right against a private broker would be a radical departure from that framework.

2. **What actually governs broker deletion rights.** Consumer deletion/erasure rights against data brokers come from statute and state law, not the Fourth Amendment — e.g., the CCPA/CPRA (Cal. Civ. Code § 1798.105), the Vermont data-broker law (9 V.S.A. ch. 62A), the Texas Data Privacy and Security Act, and similar state privacy statutes.

If you can send me the reporter citation, docket number, or the document where you encountered this case, I will review it. Otherwise, I recommend we treat the citation as unverified and not rely on it in advice to the client.
Zitat des ModellsWas die Quelle sagtStatusNotiz
Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018)Carpenter V United StatesechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
United States v. Jacobsen, 466 U.S. 109 (1984)United States V JacobsenechtFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Cal. Civ. Code § 1798.105—echt HandHand: Cal. Civ. Code § 1798.105 — Cal. Civ. Code § 1798.105 = CCPA/CPRA-Löschrecht des Verbrauchers; passt. · Automatik: ungeprueft — US-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)

Seitlich wischen für alle Spalten.