LEXASSAY

Run · 3 November 2026

Run 2

3 November 2026Date
v1 · 4 tasksTask set
9Configurations
ad hoc run, importedOrigin
not blind, by a Claude agentGrading
≈ $1.15Estimated cost of this run (list price*)

Sample, not legal advice. 4 fixed tasks, one answer per model and task, graded by AI agents against gold answers and primary sources. This is a documented spot check, not a benchmark in the strict sense, and nothing here is legal advice.

Task set v1 (archived). Task set v2 is harder and uses criteria; its scores are not comparable with v1.

Results per configuration

#Model · effortScore (0–100)Task ATask BTask CTask DCitations“Not legal advice” noteCost (list price)Time
1Claude Haiku 5.5 · default
tool-free not proven
100 (4 of 4 tasks)correctcorrectcorrectpremise caught4200021/4≈ $0.0058*61 s
1GPT-6 Astra · high
tool-free not proven
100 (4 of 4 tasks)correctcorrectcorrectpremise caught2500020/4≈ $0.24*206 s
1GPT-6 Luna · medium100 (4 of 4 tasks)correctcorrectcorrectpremise caught2200010/4≈ $0.0011*34 s
1GPT-6.1 Sol · high
tool-free not proven
100 (4 of 4 tasks)correctcorrectcorrectpremise caught2600020/4≈ $0.0676*248 s
1GPT-6.1 Terra · high100 (4 of 4 tasks)correctcorrectcorrectpremise caught2100010/4≈ $0.0123*49 s
6Claude Opus 5.5 · high
tool-free not proven
100 (4 of 4 tasks)correctcorrectcorrectpremise caught5610140/4≈ $0.25*114 s
6Claude Sonnet 5.5 · medium
tool-free not proven
100 (4 of 4 tasks)correctcorrectcorrectpremise caught4210030/4≈ $0.0694*71 s
8Claude Fable 5.1 · default
tool-free not proven
100 (4 of 4 tasks)correctcorrectcorrectpremise caught5630030/4≈ $0.39*108 s
9GPT-6.1 Sol · xhigh
1 void (tool use) tool-free not proven
75 (3 of 4 tasks)correctcorrectvoid (tool use)premise caught2700020/4≈ $0.11*404 s

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Citations: nrealnmisattributedninventednnot findablennot checked automatically

* All costs of this run are estimated (API list price, as of 2026-11-03): prompt tokens of the task × input price + output tokens × output price.

This run was not graded blind: the grader knew which model wrote which answer.

Tasks, gold answers and all answers

Task A · Standard terms review (consumer web shop)

Task (verbatim prompt)

Prüfen Sie die folgenden zwei Klauseln aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines deutschen Online-Shops, der neue Elektrogeräte an Verbraucher verkauft. Sind die Klauseln wirksam? Nennen Sie die einschlägigen Vorschriften und die Rechtsfolge.

§ 8 Haftung: „Der Verkäufer haftet nicht für Schäden, gleich aus welchem Rechtsgrund, es sei denn, sie beruhen auf Vorsatz.“

§ 9 Mängel: „Mängel sind innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Ware schriftlich per Einschreiben anzuzeigen. Später angezeigte Mängel sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.“

Gold answer

Beide Klauseln unwirksam; Rechtsfolge § 306 BGB
§ 8 liability clause void: § 309 no. 7 a) (life, body, health) and b) (gross negligence) BGB; also § 307(1), (2) no. 2 BGB (cardinal obligations). § 9 defects clause void: § 309 no. 8 b) ee) BGB (notice deadline for non-obvious defects shorter than the limitation period), § 476(1) BGB (consumer sale: no deviation to the consumer's detriment; a duty to inspect and notify like § 377 HGB exists only between merchants), § 309 no. 13 b) and c) BGB (form stricter than text form, special delivery requirement). Consequence: § 306(1), (2) BGB — the contract stays valid, statutory law applies, no reduction to a valid core.

Rubric: richtig: beide Klauseln unwirksam + je mindestens eine tragende Norm korrekt (§ 309 Nr. 7 für § 8; § 309 Nr. 8 b) ee) oder § 476 für § 9) + Rechtsfolge § 306 · teilweise: Ergebnis richtig, aber Normen fehlen/falsch oder Rechtsfolge fehlt · falsch: mindestens eine Klausel als wirksam beurteilt

Answers (9)

Claude Haiku 5.5 · default correct 290000

finish: end_turn · output: 6,172 tokens · reasoning: 3,423 · 29.0 s · estimated cost ≈ $0.0032

Grading note: Normfehler: § 475 Abs. 1 als Abweichungsverbot (heute § 476); § 309 Nr. 13 lit. a (richtig: lit. b)

## Ergebnis

Beide Klauseln sind **unwirksam**. Der Online-Shop verwendet Allgemeine Geschäftsbedingungen gegenüber Verbrauchern (§ 310 Abs. 3 BGB), sodass die Klauseln an §§ 307 ff. BGB zu messen sind. Dabei verstoßen sie gegen Verbraucherschutzvorschriften, die nicht zum Nachteil des Verbrauchers abbedungen werden dürfen.

---

## § 8 Haftung

**Wirksamkeit:** Unwirksam, und zwar in mehrfacher Hinsicht.

**Einschlägige Vorschriften:**

- **§ 309 Nr. 7 lit. a BGB:** Ein Ausschluss der Haftung für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit ist auch bei einfacher Fahrlässigkeit unwirksam. Die Klausel erfasst dies, da sie alle Haftung außer bei Vorsatz ausschließt.
- **§ 309 Nr. 7 lit. b BGB:** Ein Ausschluss der Haftung für grob fahrlässige Pflichtverletzungen ist unwirksam. Auch dies wird von der Klausel erfasst.
- **§ 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB:** Der Ausschluss der Haftung für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) gefährdet den Vertragszweck und ist unangemessen. Dies gilt auch für Pflichten, die nicht unter § 309 Nr. 7 fallen.
- **§ 444 BGB:** Die Haftung für arglistig verschwiegene Mängel kann nicht ausgeschlossen werden. Die Klausel erlaubt nur Vorsatz als Ausnahme. Arglist ist zwar regelmäßig vorsätzlich, aber die Formulierung ist insgesamt unzulässig, weil sie den Ausschluss auf alle übrigen Rechtsgründe erstreckt.
- **§ 276 Abs. 3 BGB:** Die Haftung wegen Vorsatzes kann dem Schuldner nicht im Voraus erlassen werden. Das Wort „Vorsatz“ ist insofern zwar korrekt ausgenommen, der Gesamtausschluss bleibt aber unwirksam.
- **§ 14 ProdHaftG:** Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz kann vertraglich nicht ausgeschlossen oder beschränkt werden. Bei fehlerhaften Elektrogeräten ist dies besonders relevant, da die Klausel „gleich aus welchem Rechtsgrund“ auch diese Haftung erfassen würde.

**Rechtsfolge:**

- Die Klausel ist nach § 307 Abs. 1 i.V.m. § 309 Nr. 7 BGB insgesamt unwirksam. Eine geltungserhaltende Reduktion auf das Zulässige findet nach ständiger Rechtsprechung des BGH nicht statt. Der Verkäufer kann sich also nicht darauf berufen, dass der Ausschluss wenigstens für leichte Fahrlässigkeit bei Sachschäden gelten sollte.
- Nach § 306 Abs. 1 BGB bleibt der übrige Vertrag wirksam. Nach § 306 Abs. 2 BGB gelten die gesetzlichen Haftungsregeln (§§ 280 ff., 823 ff. BGB, ProdHaftG).
- Verbraucherverbände können gemäß §§ 1, 2 UKlaG Unterlassung verlangen.

---

## § 9 Mängel

**Wirksamkeit:** Unwirksam. Die Klausel verstößt gegen das Verbot, Gewährleistungsrechte im Verbrauchsgüterkauf zum Nachteil des Verbrauchers zu beschränken.

**Einschlägige Vorschriften:**

- **§ 474 BGB:** Die Vorschriften über den Verbrauchsgüterkauf sind anwendbar, da ein Unternehmer an einen Verbraucher verkauft.
- **§ 475 Abs. 1 BGB:** Abweichende Vereinbarungen zum Nachteil des Verbrauchers sind unwirksam. Das betrifft sowohl den Ausschluss als auch die Beschränkung der Rechte aus §§ 433 ff. BGB.
- **§ 476 Abs. 1 BGB:** Für den Verbrauchsgüterkauf gilt dasselbe Verbot. Die 7-Tage-Frist ist eine unzulässige Verkürzung der Gewährleistungsrechte. Dem Verbraucher bleiben die Rechte aus § 437 BGB (Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung, Schadensersatz) zu erhalten.
- **§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB:** Die gesetzliche Verjährungsfrist für neue Sachen beträgt zwei Jahre. Die Klausel kürzt diese Rechte faktisch auf 7 Tage.
- **§ 477 BGB:** Innerhalb der ersten zwölf Monate wird vermutet, dass der Mangel bereits bei Gefahrübergang vorlag. Die Klausel unterläuft diese Beweislastregel, weil sie nach 7 Tagen jeden Anspruch ausschließt.
- **§ 309 Nr. 13 lit. a BGB:** Die Bindung von Anzeigen oder Erklärungen des Verbrauchers an eine besondere Form, insbesondere die Schriftform, ist unwirksam. Die Anforderung „schriftlich per Einschreiben“ geht über die zulässige Textform hinaus und ist daher unwirksam. Selbst eine Mängelanzeige in Textform (z. B. E-Mail) dürfte zulässig sein, eine Einschreibepflicht aber nicht.
- **§ 307 Abs. 1 S. 2 BGB:** Der Ausschluss der Rechte nach Fristablauf benachteiligt den Verbraucher unangemessen und ist intransparent.
- **Keine Rügeobliegenheit des Verbrauchers:** § 377 HGB, die kaufmännische Untersuchungs- und Rügeobliegenheit, gilt nur zwischen Unternehmern. Sie kann nicht auf Verbraucher übertragen werden.

**Rechtsfolge:**

- Die Klausel ist nach §§ 306 Abs. 1, 475 Abs. 1, 476 BGB insgesamt unwirksam. Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte ohne Rügefrist und mit der zweijährigen Verjährungsfrist.
- Die Formvorgabe „Einschreiben“ ist nach § 309 Nr. 13 BGB unwirksam. Der Verbraucher kann Mängel formlos anzeigen. Eine Anzeige ist aber nur insoweit Voraussetzung, als Schadensminderungsobliegenheiten nach § 254 BGB betroffen sind.
- Die Verwendung der Klausel ist wettbewerbswidrig und kann nach § 1 UKlaG untersagt werden.

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## Hinweis

Diese Prüfung beruht auf dem Stand des BGB und der genannten Vorschriften. Eine rechtsverbindliche Beurteilung im Einzelfall sollte ein Anwalt vornehmen. Die Prüfung der weiteren Klauseln des Shops, insbesondere zu Widerruf und Verbraucherinformationen, ist nicht Gegenstand dieser Antwort.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 310 Abs. 3 BGB§ 310 AnwendungsbereichrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 a) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 444 BGB§ 444 HaftungsausschlussrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 276 Abs. 3 BGB§ 276 Verantwortlichkeit des SchuldnersrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 14 ProdHaftG§ 14 UnabdingbarkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 Abs. 1 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 1 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 2 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 823 BGB§ 823 SchadensersatzpflichtrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 1 UKlaG§ 1 Unterlassungs- und Widerrufsanspruch bei Allgemeinen GeschäftsbedingungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 2 UKlaG§ 2 Ansprüche bei verbraucherschutzgesetzwidrigen PraktikenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 474 BGB§ 474 VerbrauchsgüterkaufrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 475 Abs. 1 BGB§ 475 Anwendbare VorschriftenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 433 BGB§ 433 Vertragstypische Pflichten beim KaufvertragrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 1 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 437 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB§ 438 Verjährung der MängelansprücherealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 477 BGB§ 477 BeweislastumkehrrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 13 a) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 Abs. 1 S. 2 BGB§ 307 InhaltskontrollerealSatz heuristisch gezählt
§ 377 HGB§ 377realNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 13 BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 254 BGB§ 254 MitverschuldenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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GPT-6 Astra · high correct 90000

finish: completed · output: 1,591 tokens · reasoning: 789 · 75.5 s · estimated cost ≈ $0.0862

Grading note: Werkzeugversuche: 1 (Sandbox ohne Netz, laut Bewerter alle gescheitert)

**Beide Klauseln sind unwirksam.** Beim Verkauf neuer Elektrogeräte durch einen Unternehmer an Verbraucher liegt ein Verbrauchsgüterkauf vor (§ 474 Abs. 1 BGB); die AGB unterliegen insbesondere §§ 307–309 BGB.

**1. § 8 – Haftungsausschluss**

Die Beschränkung auf vorsätzlich verursachte Schäden verstößt gegen:

- **§ 309 Nr. 7 Buchst. a BGB:** Die Haftung für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit darf bereits bei fahrlässiger Pflichtverletzung nicht ausgeschlossen werden.
- **§ 309 Nr. 7 Buchst. b BGB:** Für sonstige Schäden darf insbesondere die Haftung wegen grober Fahrlässigkeit nicht ausgeschlossen werden. Die Vorschrift erfasst auch das entsprechende Verschulden gesetzlicher Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
- **§ 307 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 BGB:** Der pauschale Ausschluss umfasst außerdem die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die Vertragsdurchführung erst ermöglicht.

Zur Unwirksamkeit umfassender formularmäßiger Haftungsbeschränkungen ohne die erforderlichen Ausnahmen vgl. **BGH, Urteil vom 15.11.2006 – VIII ZR 3/06**.

**Rechtsfolge:** Der einheitliche Haftungsausschluss entfällt insgesamt. Er wird nicht auf einen gerade noch zulässigen Inhalt reduziert. Es gelten die gesetzlichen Haftungsregeln (§ 306 Abs. 2 BGB).

**2. § 9 – Siebentägige Mängelanzeige per Einschreiben**

Auch diese Klausel verstößt mehrfach gegen zwingendes Recht:

- **§ 476 Abs. 1 Satz 1 BGB:** Gesetzliche Mängelrechte des Verbrauchers dürfen vor Mitteilung eines Mangels nicht durch eine solche Ausschlussfrist beschränkt werden. Eine kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht nach § 377 HGB trifft Verbraucher nicht.
- **§ 309 Nr. 8 Buchst. b Doppelbuchst. ee BGB:** Die Klausel erfasst auch nicht offensichtliche Mängel; hierfür ist eine derart kurze Ausschlussfrist unzulässig.
- **§ 309 Nr. 13 Buchst. b und c BGB:** Die vorgeschriebene Schriftform überschreitet die zulässige Textform; das zwingende Einschreiben stellt zusätzlich ein unzulässiges besonderes Zugangserfordernis dar.

**Rechtsfolge:** Eine verspätete Anzeige oder eine Anzeige ohne Einschreiben lässt die gesetzlichen Mängelrechte aus **§ 437 BGB** unberührt. Für neue Elektrogeräte beträgt die regelmäßige Verjährungsfrist der Mängelansprüche **zwei Jahre ab Ablieferung** (§ 438 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 BGB), vorbehaltlich gesetzlicher Sonderregelungen.

Der Kaufvertrag bleibt trotz beider unwirksamer Klauseln grundsätzlich bestehen (§ 306 Abs. 1 BGB).
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 474 Abs. 1 BGB§ 474 VerbrauchsgüterkaufrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 a) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 15.11.2006 – VIII ZR 3/06BGH, 15.11.2006 - VIII ZR 3/06real by handHand: BGH 15.11.2006 – VIII ZR 3/06 · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen
§ 306 Abs. 2 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 1 S. 1 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 377 HGB§ 377realNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 437 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 1 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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GPT-6 Luna · medium correct 90000

finish: completed · output: 426 tokens · reasoning: 0 · 6.9 s · estimated cost ≈ $0.0003

Grading note: knapp; § 309 Nr. 8 b ohne Doppelbuchstaben

Beide Klauseln sind gegenüber Verbrauchern unwirksam.

**§ 8 Haftung**

Die pauschale Freizeichnung für alle Schäden außer bei Vorsatz erfasst auch Fälle, in denen eine Haftung nicht ausgeschlossen werden darf. In AGB gegenüber Verbrauchern ist ein Ausschluss der Haftung für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit unwirksam, ebenso ein Ausschluss für sonstige Schäden bei grober Fahrlässigkeit (§ 309 Nr. 7 Buchst. a und b BGB). Zudem verbietet § 276 Abs. 3 BGB den im Voraus erklärten Erlass der Haftung für Vorsatz. Die Klausel geht über diese Grenzen hinaus und ist daher nach § 307 Abs. 1 und 2 BGB unwirksam. Die unwirksame Klausel wird nicht auf einen zulässigen Inhalt reduziert; an ihre Stelle treten die gesetzlichen Vorschriften (§ 306 Abs. 1 und 2 BGB). Der Verkäufer haftet daher nach den gesetzlichen Regeln.

**§ 9 Mängel**

Die Sieben-Tage-Frist mit Einschreiben und der vollständige Ausschluss später geltend gemachter Mängel beschneiden die gesetzlichen Mängelrechte. Bei neuen Elektrogeräten gelten die Verbrauchsgüterkaufregeln der §§ 474 ff. BGB; eine nachteilige Abweichung von den objektiven Anforderungen ist grundsätzlich vor Mitteilung des Mangels ausgeschlossen (§ 476 Abs. 1 BGB). Eine allgemeine Rügepflicht wie im Handelsverkehr besteht für Verbraucher nicht. Die Klausel ist außerdem nach § 309 Nr. 8 Buchst. b BGB unwirksam, soweit sie gesetzliche Mängelrechte ausschließt oder beschränkt, und jedenfalls nach § 307 BGB unangemessen. Auch hier gelten gemäß § 306 Abs. 1 und 2 BGB die gesetzlichen Vorschriften.

Der Verbraucher verliert seine gesetzlichen Mängelrechte daher nicht allein deshalb, weil er einen Mangel nicht binnen sieben Tagen oder nicht per Einschreiben angezeigt hat.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 276 Abs. 3 BGB§ 276 Verantwortlichkeit des SchuldnersrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 Abs. 1 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 Abs. 2 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 1 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 2 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 474 BGB§ 474 VerbrauchsgüterkaufrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 1 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 8 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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GPT-6.1 Sol · high correct 100000

finish: completed · output: 2,207 tokens · reasoning: 1,316 · 91.3 s · estimated cost ≈ $0.0234

Grading note: Werkzeugversuche: 3 (Sandbox ohne Netz, laut Bewerter alle gescheitert)

**Beide Klauseln sind unwirksam.** Es handelt sich um einen Verbrauchsgüterkauf (§ 474 Abs. 1 BGB), für den neben der AGB-Kontrolle besondere Schutzvorschriften gelten.

**1. § 8 – Haftungsausschluss**

Die Klausel schließt jede Haftung unterhalb von Vorsatz aus, also auch für einfache und grobe Fahrlässigkeit. Sie verstößt gegen:

- **§ 309 Nr. 7 Buchst. a BGB:** Die Haftung für fahrlässig verursachte Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit darf nicht ausgeschlossen werden.
- **§ 309 Nr. 7 Buchst. b BGB:** Für sonstige Schäden darf die Haftung für grobes Verschulden nicht ausgeschlossen werden. Der Schutz umfasst auch das dort genannte Verschulden gesetzlicher Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
- **§ 307 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 BGB:** Auch die Haftung für einfach fahrlässige Verletzungen wesentlicher Vertragspflichten darf nicht pauschal ausgeschlossen werden.

Zur Unwirksamkeit umfassender Haftungsbeschränkungen ohne die notwendigen Ausnahmen vgl. **BGH, Urteil vom 15.11.2006 – VIII ZR 3/06**.

**Rechtsfolge:** Der pauschale Haftungsausschluss entfällt. Er wird nicht auf einen gerade noch zulässigen Inhalt reduziert; stattdessen gelten die gesetzlichen Haftungsregeln (§ 306 Abs. 2 BGB).

**2. § 9 – Siebentägige Mängelanzeige per Einschreiben**

Die Klausel ist aus mehreren Gründen unwirksam:

- **Ausschluss nach sieben Tagen:** Verbraucher trifft keine entsprechende Untersuchungs- oder Rügepflicht. Die handelsrechtliche Regelung des § 377 HGB gilt hier nicht. Auf eine vor Mitteilung des Mangels vereinbarte Beschränkung der gesetzlichen Mängelrechte kann sich der Verkäufer nach **§ 476 Abs. 1 Satz 1 BGB** nicht berufen.
- **Verdeckte Mängel:** Für nicht offensichtliche Mängel verstößt die kurze Ausschlussfrist zusätzlich gegen **§ 309 Nr. 8 Buchst. b Doppelbuchst. ee BGB**.
- **Form und Versand:** Die vorgeschriebene Schriftform überschreitet die zulässige Textform (**§ 309 Nr. 13 Buchst. b BGB**). Das zwingende Einschreiben stellt außerdem ein unzulässiges besonderes Zugangserfordernis dar (**Buchst. c**).

**Rechtsfolge:** Auch später oder ohne Einschreiben angezeigte Mängel bleiben grundsätzlich von den gesetzlichen Mängelrechten nach **§ 437 BGB** erfasst. Diese Ansprüche verjähren bei neuen Elektrogeräten regelmäßig zwei Jahre nach Ablieferung (**§ 438 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 BGB**).

Der Kaufvertrag bleibt trotz der unwirksamen Klauseln grundsätzlich bestehen (**§ 306 Abs. 1 BGB**).
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 474 Abs. 1 BGB§ 474 VerbrauchsgüterkaufrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 a) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 15.11.2006 – VIII ZR 3/06BGH, 15.11.2006 - VIII ZR 3/06real by handHand: BGH 15.11.2006 – VIII ZR 3/06 — BGHZ 170, 31 · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen
§ 306 Abs. 2 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 377 HGB§ 377realNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 1 S. 1 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 309 Nr. 13 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 437 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 1 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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GPT-6.1 Terra · high correct 80000

finish: completed · output: 737 tokens · reasoning: 294 · 17.3 s · estimated cost ≈ $0.0044

**Beide Klauseln sind unwirksam.** An ihre Stelle treten die gesetzlichen Regelungen (§ 306 Abs. 1 und 2 BGB).

**§ 8 Haftung:** Der pauschale Haftungsausschluss erfasst auch Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, die auf Fahrlässigkeit beruhen. Das verbietet § 309 Nr. 7 Buchst. a BGB. Außerdem schließt die Klausel die Haftung für sonstige Schäden auch bei grober Fahrlässigkeit aus; das verstößt gegen § 309 Nr. 7 Buchst. b BGB. Der Verkäufer haftet daher nach den gesetzlichen Voraussetzungen auch für fahrlässig verursachte Schäden.

**§ 9 Mängel:** Verbraucher müssen Mängel grundsätzlich nicht innerhalb von sieben Tagen anzeigen, um ihre gesetzlichen Mängelrechte zu erhalten. Die Klausel erfasst auch zunächst nicht erkennbare Mängel und verstößt insoweit gegen § 309 Nr. 8 Buchst. b Doppelbuchst. ee BGB. Zudem darf bei Mitteilungen des Verbrauchers grundsätzlich keine strengere Form als die Textform verlangt werden; das vorgeschriebene schriftliche Einschreiben verstößt gegen § 309 Nr. 13 Buchst. b BGB. Beim Verbrauchsgüterkauf sind die gesetzlichen Mängelrechte zusätzlich durch § 476 Abs. 1 BGB geschützt.

Die Mängelrechte aus § 437 BGB bleiben bestehen. Bei neuen Elektrogeräten verjähren sie grundsätzlich **zwei Jahre nach Ablieferung** (§ 438 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 BGB); unter bestimmten Voraussetzungen kann sich der Fristablauf nach § 475e BGB verlängern.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 306 Abs. 1 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 2 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 a) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 13 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 1 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 437 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 475e BGB§ 475e Sonderbestimmungen für die VerjährungrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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Claude Opus 5.5 · high correct 371000

finish: end_turn · output: 5,990 tokens · reasoning: 2,507 · 54.1 s · estimated cost ≈ $0.12

Grading note: Normfehler: § 476 Abs. 1 Liste '439–443' (Gesetz: 439 bis 441 und 443)

# Prüfung der Klauseln § 8 und § 9

**Ergebnis:** Beide Klauseln sind unwirksam. Die Rechtsfolge richtet sich nach § 306 BGB: Der Kaufvertrag bleibt wirksam, und an die Stelle der Klauseln tritt das Gesetz.

## Vorüberlegungen

- Es handelt sich um **AGB im Sinne von § 305 Abs. 1 BGB**. Ich unterstelle, dass sie wirksam einbezogen wurden (§ 305 Abs. 2 BGB).
- Es liegt ein **Verbrauchsgüterkauf** vor (§ 474 Abs. 1 BGB). Daher gelten zusätzlich die zwingenden Schutzvorschriften der **§§ 476, 477 BGB**.
- Die Klauselverbote **ohne Wertungsmöglichkeit (§ 309 BGB)** gehen der Generalklausel (§ 307 BGB) vor.

---

## § 8 Haftung: Haftungsausschluss außer bei Vorsatz

### Verstöße

1. **§ 309 Nr. 7 lit. a BGB:** Die Haftung für **Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit** darf bei keiner Form der Fahrlässigkeit ausgeschlossen oder begrenzt werden, auch nicht bei leichter Fahrlässigkeit. Gerade bei Elektrogeräten (Brand, Stromschlag) ist das besonders relevant. Die Klausel lässt nur die Haftung für Vorsatz bestehen und verstößt damit gegen diese Vorschrift.
2. **§ 309 Nr. 7 lit. b BGB:** Auch die Haftung für **sonstige Schäden** darf bei **grober Fahrlässigkeit** nicht ausgeschlossen werden. Das gilt auch für die grobe Fahrlässigkeit gesetzlicher Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
3. **§ 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB (Kardinalpflichten):** Bei der Verletzung **wesentlicher Vertragspflichten** ist selbst die Haftung für **leichte Fahrlässigkeit** nicht vollständig ausschließbar. Zu diesen Pflichten gehört etwa die Lieferung einer mangelfreien Sache. Zulässig ist allenfalls eine Begrenzung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden (BGH, Urt. v. 20.07.2005 – VIII ZR 121/04, NJW-RR 2005, 1496).
4. **§ 14 ProdHaftG:** Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz kann nicht im Voraus ausgeschlossen werden. Das ist relevant, falls der Shop als Importeur in die EU oder als Quasi-Hersteller haftet (§ 4 Abs. 1 S. 2, Abs. 2 ProdHaftG).
5. **Verbrauchsgüterkauf:** Schadensersatzansprüche können nach **§ 476 Abs. 3 BGB** nur „unbeschadet der §§ 307 bis 309“ beschränkt werden. Die AGB-Grenzen gelten also uneingeschränkt.

Der vorbehaltene Vorsatz ändert nichts. Die Haftung für Vorsatz ist ohnehin nicht ausschließbar (§ 276 Abs. 3 BGB).

Die Rechtsprechung bestätigt die Unwirksamkeit: Ein Haftungsausschluss, der die Fälle des § 309 Nr. 7 BGB nicht ausnimmt, ist **insgesamt unwirksam** (BGH, Urt. v. 19.09.2007 – VIII ZR 141/06, NJW 2007, 3774).

### Rechtsfolge

- **Gesamtunwirksamkeit.** Eine **geltungserhaltende Reduktion** auf das gerade noch zulässige Maß findet nicht statt (st. Rspr., z. B. BGH, Urt. v. 17.05.1982 – VII ZR 316/81, BGHZ 84, 109).
- Nach **§ 306 Abs. 1, 2 BGB** bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Es gilt die **volle gesetzliche Haftung**:
  - vertraglich nach §§ 280 ff., 437 Nr. 3 BGB,
  - deliktisch nach §§ 823 ff. BGB,
  - nach dem ProdHaftG.
- Die Haftung besteht damit auch für leichte Fahrlässigkeit.

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## § 9 Mängel: 7-Tage-Rügefrist, Schriftform per Einschreiben, Ausschluss

### Verstöße

1. **§ 476 Abs. 1 S. 1 BGB (zentral):** Beim Verbrauchsgüterkauf darf vor Mitteilung eines Mangels nicht zum Nachteil des Verbrauchers von den **§§ 433–435, 437, 439–443 BGB** abgewichen werden.
   - Eine Rügefrist mit Ausschlusswirkung schränkt die Mängelrechte aus § 437 BGB ein.
   - Eine **Rügeobliegenheit für Verbraucher** kennt das deutsche Recht nicht. § 377 HGB gilt nur zwischen Kaufleuten. Deutschland hat von der Option des Art. 12 der Warenkauf-RL (EU) 2019/771 keinen Gebrauch gemacht.
   - Die Klausel ist daher schon nach § 476 BGB unwirksam, **und zwar auch für offensichtliche Mängel.**
2. **§ 476 Abs. 2 BGB:** Die Verjährung der Mängelansprüche darf bei **neuen Sachen** nicht auf weniger als **zwei Jahre** ab Ablieferung verkürzt werden (§ 438 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 BGB). Eine 7-Tage-Ausschlussfrist läuft wirtschaftlich auf eine solche unzulässige Verkürzung hinaus.
3. **§ 309 Nr. 8 lit. b sublit. ee BGB:** Bei neu hergestellten Sachen ist eine Ausschlussfrist für die Anzeige **nicht offensichtlicher Mängel**, die kürzer als die Verjährungsfrist ist, unwirksam. Die Klausel erfasst unterschiedslos auch verdeckte Mängel.
4. **§ 309 Nr. 13 BGB** (für Verträge ab dem 01.10.2016):
   - Für Anzeigen gegenüber dem Verwender darf keine strengere Form als **Textform** (§ 126b BGB) verlangt werden. Die verlangte **„Schriftform“** ist strenger.
   - Das **Einschreiben** ist zusätzlich ein unzulässiges **„besonderes Zugangserfordernis“** im Sinne von § 309 Nr. 13 lit. c BGB.
5. Hilfsweise liegt eine **unangemessene Benachteiligung** nach **§ 307 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB** vor.

### Rechtsfolge

- Die Klausel ist **insgesamt unwirksam**. Eine Aufspaltung in einen „zulässigen Teil“ scheidet aus (Verbot der geltungserhaltenden Reduktion). § 476 Abs. 1 BGB ordnet zudem ausdrücklich an, dass sich der Unternehmer auf die abweichende Vereinbarung **nicht berufen** kann.
- Nach **§ 306 Abs. 2 BGB** gilt das Gesetz:
  - Die Mängelrechte aus **§ 437 BGB** bestehen ohne Rügeobliegenheit.
  - Sie verjähren in **zwei Jahren ab Ablieferung** (§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB).
  - Die Mängelanzeige ist **formfrei**.
  - Es gilt die **Beweislastumkehr** von **einem Jahr** (§ 477 Abs. 1 BGB).

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## Praktische Folgen für den Shop

Die unwirksamen Klauseln begründen ein **Abmahnrisiko**:

- **Unterlassungsansprüche** von Verbraucherverbänden nach **§§ 1, 3 UKlaG**.
- **Wettbewerbsrechtliche Ansprüche** von Mitbewerbern nach **§§ 3a, 8 UWG**. Die §§ 307 ff. BGB gelten insoweit als Marktverhaltensregeln (BGH, Urt. v. 31.03.2010 – I ZR 34/08, „Gewährleistungsausschluss im Internet“).

**Empfehlung:**

- **§ 8** durch eine Standard-Haftungsklausel ersetzen. Sie sollte unbeschränkte Haftung vorsehen für:
  - Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit,
  - Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit,
  - Ansprüche nach dem ProdHaftG.

  Bei leicht fahrlässiger Verletzung von Kardinalpflichten kann die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt werden. Dabei sollte der Begriff transparent umschrieben werden.
- **§ 9** ersatzlos streichen oder durch einen Hinweis auf die gesetzlichen Mängelrechte ersetzen. Eine bloße *Bitte* um zeitnahe Mitteilung ist zulässig, solange keine Rechtsfolgen daran geknüpft werden.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 306 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 305 Abs. 1 BGB§ 305 Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen in den VertragrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 305 Abs. 2 BGB§ 305 Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen in den VertragrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 474 Abs. 1 BGB§ 474 VerbrauchsgüterkaufrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 477 BGB§ 477 BeweislastumkehrrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 a) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 20.07.2005 – VIII ZR 121/04BGH, 20.07.2005 - VIII ZR 121/04real by handHand: BGH 20.07.2005 – VIII ZR 121/04, NJW-RR 2005, 1496 · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen; Fundstelle NJW-RR 2005, 1496 bestätigt
§ 14 ProdHaftG§ 14 UnabdingbarkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 3 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 276 Abs. 3 BGB§ 276 Verantwortlichkeit des SchuldnersrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 19.09.2007 – VIII ZR 141/06BGH, 19.09.2007 - VIII ZR 141/06real by handHand: BGH 19.09.2007 – VIII ZR 141/06, NJW 2007, 3774 — B2B-Gebrauchtwagen · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen; Fundstelle NJW 2007, 3774 bestätigt
BGH, 17.05.1982 – VII ZR 316/81BGH, 17.05.1982 - VII ZR 316/81real by handHand: BGH 17.05.1982 – VII ZR 316/81, BGHZ 84, 109 · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen; Fundstelle BGHZ 84, 109 bestätigt
§ 306 Abs. 1 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 2 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 437 Nr. 3 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 823 BGB§ 823 SchadensersatzpflichtrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 1 S. 1 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 437 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 377 HGB§ 377realNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 2 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 13 BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 126b BGB§ 126b TextformrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 13 c) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 1 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB§ 438 Verjährung der MängelansprücherealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 477 Abs. 1 BGB§ 477 BeweislastumkehrrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 1 UKlaG§ 1 Unterlassungs- und Widerrufsanspruch bei Allgemeinen GeschäftsbedingungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 3 UKlaG§ 3 Anspruchsberechtigte StellenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 3a UWG§ 3a RechtsbruchrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 8 UWG§ 8 Beseitigung und UnterlassungrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 31.03.2010 – I ZR 34/08BGH, 31.03.2010 - I ZR 34/08misattributed by handHand: BGH 31.03.2010 – I ZR 34/08 (§§ 307 ff. als Marktverhaltensregeln) — , teils falsch zugeordnet (Kernaussage zu § 475 a. F.) · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen

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Claude Sonnet 5.5 · medium correct 220000

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Grading note: Normfehler: § 276 Abs. 3 falsch wiedergegeben; § 476 Abs. 1 Liste um §§ 444, 446, 447, 454, 455 erweitert (steht nicht im Gesetz); § 309 Nr. 8 b ee 'auch für offensichtliche Mängel' (Gesetz: nicht offensichtliche) · Prüfhinweis gesetzt

# Ergebnis
Beide Klauseln sind unwirksam. Es bleibt jeweils bei der gesetzlichen Regelung (§ 306 Abs. 2 BGB).

## § 8 Haftung

**Einordnung:** Allgemeine Geschäftsbedingungen (§ 305 Abs. 1 BGB) in einem Verbrauchervertrag (§ 310 Abs. 3 BGB, § 13 BGB). Maßgeblich sind §§ 307 ff. BGB.

**Unwirksamkeit:**
1. **§ 309 Nr. 7 lit. a BGB:** Ein Haftungsausschluss für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit ist auch bei einfacher Fahrlässigkeit unzulässig. Die Klausel lässt nur Vorsatz bestehen und schließt damit auch diese Schäden aus.
2. **§ 309 Nr. 7 lit. b BGB:** Ein Ausschluss der Haftung für sonstige Schäden bei grober Fahrlässigkeit ist unzulässig. Die Klausel schließt grobe Fahrlässigkeit aus.
3. **§ 276 Abs. 3 BGB:** Die Haftung für Vorsatz darf nur im Voraus erlassen werden, soweit es um einen individuellen Erlass geht. Die Klausel greift hier aber ohnehin zu weit.
4. **§ 307 Abs. 1, 2 Nr. 2 BGB:** Die Klausel schließt auch die Haftung für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) bei einfacher Fahrlässigkeit aus. Das gefährdet den Vertragszweck (st. Rspr., z. B. BGH, Urt. v. 20.07.2005 – VIII ZR 121/04).
5. **Produkthaftungsgesetz (§ 14 ProdHaftG):** Die Haftung nach dem ProdHaftG kann im Voraus nicht ausgeschlossen werden. Die Klausel erfasst sie aber ("gleich aus welchem Rechtsgrund").

**Rechtsfolge:** Die Klausel entfällt insgesamt ersatzlos (§ 306 Abs. 1, 2 BGB). Eine geltungserhaltende Reduktion auf das gerade noch zulässige Maß findet nicht statt (BGH, Urt. v. 17.05.1982 – VII ZR 316/81, ständige Rechtsprechung). Es gilt die gesetzliche Haftung. Zudem drohen Abmahnungen nach § 1 UKlaG und § 8 UWG, weil die Verwendung unwirksamer AGB als Rechtsbruch gewertet werden kann.

## § 9 Mängelanzeige

**Unwirksamkeit:**
1. **§ 476 Abs. 1 BGB (Verbrauchsgüterkauf):** Von den §§ 433–435, 437, 439–441, 443, 444, 446, 447, 454, 455, 475b–479 BGB kann vor Mitteilung eines Mangels nicht zum Nachteil des Verbrauchers abgewichen werden. Eine Rügeobliegenheit mit Ausschlussfrist widerspricht den Mängelrechten (§ 437 BGB). Die Untersuchungs- und Rügepflicht des § 377 HGB gilt nur zwischen Kaufleuten und nicht gegenüber Verbrauchern.
2. **Verkürzung der Verjährung:** Die gesetzliche Gewährleistungsfrist beträgt bei neuen Sachen zwei Jahre ab Ablieferung (§ 438 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 BGB). Eine Verkürzung ist bei neuen Sachen nach § 476 Abs. 2 BGB nicht zulässig.
3. **§ 309 Nr. 8 lit. b ee BGB:** Ausgeschlossen sind Klauseln, die Mängelanzeigen auf eine unangemessen kurze Frist beschränken. Dies gilt auch für offensichtliche Mängel. Sieben Tage sind zu kurz.
4. **§ 309 Nr. 13 BGB:** Das Schriftformerfordernis mit Einschreiben verschärft die Anforderungen an die Anzeige. Für Anzeigen gegenüber dem Verwender sind nur strengere Formen als die Textform unzulässig.
5. **Beweislastumkehr:** Die Klausel läuft zudem dem § 477 BGB zuwider (Vermutung für die Mangelhaftigkeit bei Ablieferung innerhalb eines Jahres).

**Rechtsfolge:** Die Klausel ist unwirksam (§ 306 Abs. 2 BGB). Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte mit zwei Jahren Verjährung. Auch hier kommen Abmahnungen nach UKlaG und UWG in Betracht.

## Hinweis
Die Zitate zu Einzelentscheidungen habe ich nicht anhand einer Datenbank verifiziert. Aktenzeichen und genaue Absatz- oder Buchstabenangaben sollten vor einer Verwendung geprüft werden.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 306 Abs. 2 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 305 Abs. 1 BGB§ 305 Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen in den VertragrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 310 Abs. 3 BGB§ 310 AnwendungsbereichrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 13 BGB§ 13 VerbraucherrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 a) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 276 Abs. 3 BGB§ 276 Verantwortlichkeit des SchuldnersrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 Abs. 1 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 20.07.2005 – VIII ZR 121/04BGH, 20.07.2005 - VIII ZR 121/04real by handHand: BGH 20.07.2005 – VIII ZR 121/04 · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen
§ 14 ProdHaftG§ 14 UnabdingbarkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 1 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 17.05.1982 – VII ZR 316/81BGH, 17.05.1982 - VII ZR 316/81real by handHand: BGH 17.05.1982 – VII ZR 316/81 · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen
§ 1 UKlaG§ 1 Unterlassungs- und Widerrufsanspruch bei Allgemeinen GeschäftsbedingungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 8 UWG§ 8 Beseitigung und UnterlassungrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 1 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 437 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 377 HGB§ 377realNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 2 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 13 BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 477 BGB§ 477 BeweislastumkehrrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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Claude Fable 5.1 · default correct 340000

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## Kurzergebnis

Beide Klauseln sind **unwirksam** (§ 306 Abs. 1 BGB). An ihre Stelle tritt das gesetzliche Recht (§ 306 Abs. 2 BGB); der Vertrag im Übrigen bleibt wirksam.

Prüfungsrahmen: AGB i.S.v. § 305 Abs. 1 BGB in einem Verbrauchervertrag (§ 310 Abs. 3 BGB, § 13 BGB), daher volle Inhaltskontrolle nach §§ 307–309 BGB.

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## § 8 Haftungsausschluss („nur bei Vorsatz")

**Verstöße:**

1. **§ 309 Nr. 7 lit. a BGB** – Haftung für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit darf auch bei einfacher Fahrlässigkeit nicht ausgeschlossen oder begrenzt werden. Die Klausel macht keine Ausnahme → unwirksam.
2. **§ 309 Nr. 7 lit. b BGB** – Haftung für grobe Fahrlässigkeit (auch der gesetzlichen Vertreter/Erfüllungsgehilfen) darf nicht ausgeschlossen werden. Die Klausel lässt nur Vorsatz übrig → unwirksam.
3. **§ 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB** – Für Kardinalpflichten (wesentliche Vertragspflichten, z.B. mangelfreie Lieferung, § 433 Abs. 1 S. 2 BGB) darf die Haftung für einfache Fahrlässigkeit nicht vollständig ausgeschlossen, allenfalls auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt werden (st. Rspr., BGH NJW 1993, 335; BGH NJW 2002, 673; BGH NJW 2013, 291).
4. Zudem unabdingbar: Haftung nach dem **ProdHaftG (§ 14 ProdHaftG)**; die Klausel („gleich aus welchem Rechtsgrund") erfasst sie unzulässig mit.

(§ 276 Abs. 3 BGB ist eingehalten, da Vorsatz nicht erlassen wird – das genügt aber nicht.)

**Rechtsfolge:** Vollständige Unwirksamkeit der Klausel, § 306 Abs. 1 BGB. Eine Rückführung auf das zulässige Maß scheidet aus (**Verbot der geltungserhaltenden Reduktion**, BGHZ 96, 18; BGH NJW 2016, 1230). Der Verkäufer haftet nach allgemeinem Recht, §§ 280 ff., 276 Abs. 1 BGB, für jede Fahrlässigkeit.

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## § 9 Mängelanzeige binnen 7 Tagen per Einschreiben

**Verstöße:**

1. **§ 309 Nr. 8 lit. b ee BGB** – Ausschlussfrist für die Anzeige nicht offensichtlicher Mängel, die kürzer ist als die gesetzliche Verjährungsfrist, ist unwirksam. Sieben Tage mit Verlust der Mängelrechte ist eine solche Frist.
2. **§ 309 Nr. 8 lit. b ff BGB** – Faktische Verkürzung der Mängelhaftung bei **neuen** Sachen unter zwei Jahre (§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB). Zusätzlich **§ 476 Abs. 2 BGB**: beim Verbrauchsgüterkauf (§ 474 BGB) darf die Verjährung nicht unter zwei Jahre verkürzt werden; **§ 476 Abs. 1 S. 1 BGB** verbietet Abweichungen von §§ 433–435, 437, 439–443 BGB zum Nachteil des Verbrauchers. Eine kaufmännische Rügeobliegenheit (§ 377 HGB) gilt nur unter Kaufleuten und kann Verbrauchern nicht auferlegt werden.
3. **§ 309 Nr. 13 lit. b BGB** – Für Anzeigen/Erklärungen des Verbrauchers darf keine strengere Form als die **Textform** (§ 126b BGB) verlangt werden; „schriftlich per Einschreiben" ist eine unzulässige Formverschärfung (Fassung seit 1.10.2016). Das Einschreiben-Erfordernis ist auch unter § 309 Nr. 13 lit. c BGB (besondere Zugangserfordernisse) unzulässig.
4. Ergänzend **§ 307 Abs. 1 S. 2 BGB** (Transparenz/Irreführung über die Rechtslage) sowie Berücksichtigung der Beweislastumkehr des **§ 477 BGB** (ein Jahr), die durch die Klausel faktisch umgangen würde.

**Rechtsfolge:** Unwirksamkeit insgesamt, § 306 Abs. 1 BGB; keine geltungserhaltende Reduktion. Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte: §§ 434, 437 ff. BGB, Verjährung 2 Jahre ab Ablieferung (§ 438 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 BGB), formfreie Mängelanzeige, Beweislastumkehr nach § 477 BGB.

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## Praktischer Hinweis

Die Verwendung unwirksamer AGB gegenüber Verbrauchern ist zudem abmahnfähig durch Verbände/Mitbewerber (§ 1 UKlaG; § 3a UWG i.V.m. § 307 ff. BGB, vgl. BGH GRUR 2012, 949) – ein Risiko, das über die bloße Unwirksamkeit im Einzelvertrag hinausgeht.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 306 Abs. 1 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 2 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 305 Abs. 1 BGB§ 305 Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen in den VertragrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 310 Abs. 3 BGB§ 310 AnwendungsbereichrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 13 BGB§ 13 VerbraucherrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 a) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 433 Abs. 1 S. 2 BGB§ 433 Vertragstypische Pflichten beim KaufvertragrealSatz heuristisch gezählt
NJW 1993, 335BGH, 11.11.1992 - VIII ZR 238/91real by handHand: BGH NJW 1993, 335 — VIII ZR 238/91 · Automatik: echt — Fundstelle führt zu genau einer Entscheidung; Gegenstand von Hand prüfen
NJW 2002, 673BGH, 24.10.2001 - VIII ARZ 1/01real by handHand: BGH NJW 2002, 673 — VIII ARZ 1/01 · Automatik: echt — Fundstelle führt zu genau einer Entscheidung; Gegenstand von Hand prüfen
NJW 2013, 291BGH, 18.07.2012 - VIII ZR 337/11real by handHand: BGH NJW 2013, 291 — VIII ZR 337/11 · Automatik: echt — Fundstelle führt zu genau einer Entscheidung; Gegenstand von Hand prüfen
§ 14 ProdHaftG§ 14 UnabdingbarkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 276 Abs. 3 BGB§ 276 Verantwortlichkeit des SchuldnersrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGHZ 96, 18BGH, 24.09.1985 - VI ZR 4/84real by handHand: BGHZ 96, 18 — VI ZR 4/84 · Automatik: echt — Fundstelle führt zu genau einer Entscheidung; Gegenstand von Hand prüfen
NJW 2016, 1230BGH, 20.01.2016 - VIII ZR 26/15real by handHand: BGH NJW 2016, 1230 — VIII ZR 26/15 · Automatik: nicht_auffindbar — keine eindeutige Fundstelle; häufigster Treffer BGH, 20.01.2016 - VIII ZR 26/15
§ 280 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 276 Abs. 1 BGB§ 276 Verantwortlichkeit des SchuldnersrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB§ 438 Verjährung der MängelansprücherealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 2 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 474 BGB§ 474 VerbrauchsgüterkaufrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 Abs. 1 S. 1 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 377 HGB§ 377realNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 13 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 126b BGB§ 126b TextformrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 13 c) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 Abs. 1 S. 2 BGB§ 307 InhaltskontrollerealSatz heuristisch gezählt
§ 477 BGB§ 477 BeweislastumkehrrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 434 BGB§ 434 SachmangelrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 437 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 1 UKlaG§ 1 Unterlassungs- und Widerrufsanspruch bei Allgemeinen GeschäftsbedingungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 3a UWG§ 3a RechtsbruchrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
GRUR 2012, 949BGH, 31.05.2012 - I ZR 45/11real by handHand: BGH GRUR 2012, 949 — I ZR 45/11 · Automatik: echt — Fundstelle führt zu genau einer Entscheidung; Gegenstand von Hand prüfen

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GPT-6.1 Sol · xhigh correct 110000

finish: completed · output: 3,578 tokens · reasoning: 2,607 · 165.1 s · estimated cost ≈ $0.0371

Grading note: Werkzeugversuche: 3 (Sandbox ohne Netz, laut Bewerter alle gescheitert)

**Beide Klauseln sind unwirksam.** Es handelt sich um einen Verbrauchsgüterkauf (§ 474 Abs. 1 BGB); die AGB unterliegen insbesondere §§ 307–309 BGB.

**Zu § 8 – Haftung:** Die Ausnahme allein für Vorsatz reicht nicht aus. Der Ausschluss erfasst unzulässigerweise auch:

- Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit durch fahrlässige Pflichtverletzungen (§ 309 Nr. 7 Buchst. a BGB);
- sonstige Schäden durch grob fahrlässige Pflichtverletzungen (§ 309 Nr. 7 Buchst. b BGB).

Außerdem ist der pauschale Ausschluss der Haftung für die einfach fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten mit § 307 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 BGB unvereinbar. Zur Unwirksamkeit umfassender Haftungsbeschränkungen ohne die notwendigen Ausnahmen siehe **BGH, Urteil vom 29.05.2013 – VIII ZR 174/12**.

**Zu § 9 – Mängel:** Die Klausel ist aus mehreren Gründen unwirksam:

- **Siebentagesfrist:** Gesetzliche Mängelrechte dürfen beim Verbrauchsgüterkauf nicht von einer solchen Anzeige abhängig gemacht werden (§ 476 Abs. 1 Satz 1 i. V. m. § 437 BGB). Für nicht offensichtliche Mängel greift zusätzlich § 309 Nr. 8 Buchst. b Doppelbuchst. ee BGB. Verbraucher trifft keine kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht nach § 377 HGB.
- **Schriftform:** Die vorgeschriebene Schriftform ist strenger als Textform und verstößt gegen § 309 Nr. 13 Buchst. b BGB.
- **Einschreiben:** Dieses besondere Zugangserfordernis verstößt gegen § 309 Nr. 13 Buchst. c BGB.

**Rechtsfolge:** Der Vertrag bleibt grundsätzlich bestehen; an die Stelle der unwirksamen Klauseln treten die gesetzlichen Vorschriften (§ 306 Abs. 1 und 2 BGB). Eine geltungserhaltende Reduktion auf einen gerade noch zulässigen Inhalt findet nicht statt.

Der Verkäufer haftet somit nach den gesetzlichen Regeln. Die Mängelrechte aus § 437 BGB bleiben auch bei einer Anzeige nach sieben Tagen erhalten. Mängelansprüche wegen solcher Geräte verjähren grundsätzlich nach **zwei Jahren ab Ablieferung** (§ 438 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 BGB).
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 474 Abs. 1 BGB§ 474 VerbrauchsgüterkaufrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 a) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 29.05.2013 – VIII ZR 174/12BGH, 29.05.2013 - VIII ZR 174/12real by handHand: BGH 29.05.2013 – VIII ZR 174/12 · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen
§ 476 Abs. 1 S. 1 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 437 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 377 HGB§ 377realNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 13 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 13 c) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 1 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 2 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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Task B · Deadline calculation (one month from 30 Jan 2026)

Task (verbatim prompt)

Ein Mietvertrag (deutsches Recht) räumt dem Mieter das Recht ein, binnen eines Monats nach Zugang einer Mieterhöhungsankündigung ein vertraglich vereinbartes Sonderkündigungsrecht durch Erklärung gegenüber dem Vermieter auszuüben. Die Ankündigung ging dem Mieter am Freitag, 30. Januar 2026, zu. An welchem Tag läuft die Frist ab? Geben Sie das genaue Datum an und begründen Sie die Berechnung mit den einschlägigen Vorschriften.

Gold answer

Montag, 2. März 2026 (Ablauf, 24:00 Uhr)
§ 187(1) BGB: the day of receipt (30 Jan 2026) is not counted. § 188(2) BGB: the period ends on the day of the following month with the same number, i.e. “30 February”. § 188(3) BGB: if that day is missing, the period ends with the last day of the month, Saturday, 28 Feb 2026. § 193 BGB: if the end falls on a Saturday, Sunday or public holiday and a declaration of intent is to be made, the next working day applies. End of period: end of Monday, 2 March 2026.

Rubric: richtig: 02.03.2026 mit §§ 187 I, 188 III, 193 BGB · teilweise: 28.02.2026 (ohne § 193) oder richtiges Datum mit falscher Begründung · falsch: anderes Datum

Answers (9)

Claude Haiku 5.5 · default correct 60000

finish: end_turn · output: 2,423 tokens · reasoning: 1,326 · 12.7 s · estimated cost ≈ $0.0013

Grading note: Normfehler: '§ 188 Abs. 2 Halbsatz 2' für fehlenden Monatstag (richtig: Abs. 3) · Datum: 02.03.2026

**Ergebnis:** Die Frist läuft am **Montag, 2. März 2026**, um 24:00 Uhr ab. Die Erklärung muss dem Vermieter bis dahin zugehen. Der Monat endet rechnerisch schon am Samstag, 28. Februar 2026. Weil dieser Tag ein Samstag ist, verschiebt sich das Fristende auf den nächsten Werktag.

**Begründung:**

1. **Fristbeginn, § 187 Abs. 1 BGB:** Für den Beginn einer nach Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren bestimmten Frist, die an ein Ereignis anknüpft, wird der Tag des Ereignisses nicht mitgerechnet. Der Zugang am 30. Januar 2026 zählt also nicht mit. Die Frist beginnt am 31. Januar 2026.

2. **Fristende, § 188 Abs. 2 BGB:** Eine nach Monaten bestimmte Frist endet mit dem Ablauf des Tages, der dem Anfangstag entspricht. Dem 30. Januar entspräche der 30. Februar. Diesen Tag gibt es nicht. Nach § 188 Abs. 2 Halbsatz 2 BGB endet die Frist dann mit dem letzten Tag des Monats, also mit Ablauf des 28. Februar 2026. Der 2026 kein Schaltjahr, daher hat der Februar 28 Tage.

3. **Wochenende, § 193 BGB:** Fällt das Fristende auf einen Sonntag, einen Samstag oder einen am Erklärungsort gesetzlichen Feiertag, tritt an dessen Stelle der nächste Werktag. Der 28. Februar 2026 ist ein Samstag (der 30. Januar 2026 ist ein Freitag, der 1. Februar ein Sonntag). Der nächste Werktag ist Montag, der 2. März 2026. Dieser ist kein Feiertag. § 193 BGB gilt nach herrschender Auffassung auch für Ausübungsfristen von Gestaltungsrechten wie dem hier vereinbarten Sonderkündigungsrecht.

4. **Vertragliche Vereinbarung, § 186 BGB:** Die Auslegungsregeln der §§ 187 ff. BGB gelten für vertraglich bestimmte Fristen, sofern der Vertrag nichts anderes regelt. Enthält der Mietvertrag eine abweichende Fristberechnung, geht diese vor.

**Praxishinweis:** Auf den 2. März sollte man sich nicht verlassen. Die Erklärung sollte dem Vermieter spätestens am Freitag, 27. Februar 2026, nachweisbar zugehen, etwa per Einschreiben mit Rückschein oder durch Einwurf-Einschreiben mit Zeugen, oder per Bote. Zugangsfragen richten sich nach § 130 BGB. Ob der Vertrag selbst eine Form oder Zugangsregel vorsieht (z. B. Schriftform), sollte man im Einzelfall prüfen.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 193 BGB§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 186 BGB§ 186 GeltungsbereichrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 BGB§ 187 FristbeginnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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GPT-6 Astra · high correct 60000

finish: completed · output: 1,088 tokens · reasoning: 444 · 49.1 s · estimated cost ≈ $0.0603

Grading note: Datum: 02.03.2026 · Werkzeugversuche: 2 (Sandbox ohne Netz, laut Bewerter alle gescheitert)

Die Frist endet **am Montag, 2. März 2026, um 24:00 Uhr**.

Die Berechnung erfolgt nach §§ 186 ff. BGB, die auch für rechtsgeschäftlich vereinbarte Fristen gelten:

1. **Fristbeginn:** Der Zugang am 30. Januar 2026 ist das maßgebliche Ereignis. Dieser Tag wird gemäß **§ 187 Abs. 1 BGB** nicht mitgerechnet; die Frist beginnt am 31. Januar 2026.
2. **Monatsfrist:** Nach **§ 188 Abs. 2 BGB** wäre grundsätzlich der Ablauf des 30. Februar maßgeblich, weil das auslösende Ereignis auf einen 30. fiel. Da dieser Tag nicht existiert, tritt gemäß **§ 188 Abs. 3 BGB** der letzte Februartag an seine Stelle: der **28. Februar 2026**.
3. **Wochenendregel:** Der 28. Februar 2026 ist ein Samstag. Nach **§ 193 BGB** tritt deshalb der nächste Werktag an seine Stelle: **Montag, 2. März 2026**. Hier geht es um eine Frist zur **Ausübung des Sonderkündigungsrechts durch Erklärung**, nicht um die Kündigungsfrist zwischen Kündigung und Vertragsende.

Die Kündigungserklärung muss dem Vermieter innerhalb dieser Frist **zugehen** (§ 130 Abs. 1 Satz 1 BGB); rechtzeitiges Absenden allein genügt nicht.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 186 BGB§ 186 GeltungsbereichrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 3 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 193 BGB§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130 Abs. 1 S. 1 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenrealSatz heuristisch gezählt

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GPT-6 Luna · medium correct 30000

finish: completed · output: 194 tokens · reasoning: 0 · 4.2 s · estimated cost ≈ $0.0002

Grading note: Datum: 02.03.2026

Die Monatsfrist endet mit Ablauf des **Montags, 2. März 2026**.

Nach § 188 Abs. 2 BGB endet eine nach Monaten bestimmte Frist im Regelfall mit Ablauf des Tages des letzten Monats, der dieselbe Zahl trägt wie der Tag, an dem das fristauslösende Ereignis eingetreten ist. Bei Zugang am 30. Januar wäre das der **30. Februar**; einen solchen Tag gibt es nicht. Daher endet die Frist nach § 188 Abs. 3 BGB mit Ablauf des letzten Tages dieses Monats, also am **28. Februar 2026**.

Der 28. Februar 2026 ist ein Samstag. Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag, verschiebt es sich nach § 193 BGB auf den nächsten Werktag. Das ist hier Montag, der **2. März 2026**.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 3 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 193 BGB§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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GPT-6.1 Sol · high correct 60000

finish: completed · output: 1,874 tokens · reasoning: 1,356 · 73.4 s · estimated cost ≈ $0.0199

Grading note: Datum: 02.03.2026 · Werkzeugversuche: 4 (Sandbox ohne Netz, laut Bewerter alle gescheitert)

Die Frist endet **am Montag, dem 2. März 2026, mit Ablauf des Tages**.

Die Berechnung richtet sich auch bei vertraglichen Fristen nach §§ 186 ff. BGB:

- **Fristbeginn:** Der Zugang am 30. Januar 2026 wird als auslösendes Ereignis gemäß § 187 Abs. 1 BGB nicht mitgerechnet. Die Frist beginnt am 31. Januar.
- **Monatsfrist:** Nach § 188 Abs. 2 BGB wäre der entsprechende Tag des Folgemonats maßgeblich, also der 30. Februar. Weil dieser fehlt, endet die Monatsfrist gemäß § 188 Abs. 3 BGB zunächst am **28. Februar 2026**.
- **Wochenende:** Dieser Tag ist ein Samstag. Nach § 193 BGB tritt deshalb der nächste Werktag an seine Stelle: **Montag, der 2. März 2026**.

§ 193 BGB greift hier ein, weil eine **Frist zur Ausübung des Sonderkündigungsrechts** vorliegt. Sie ist von der Kündigungsfrist zwischen Kündigung und Vertragsende zu unterscheiden.

Die Kündigungserklärung muss dem Vermieter spätestens am 2. März 2026 **zugehen**; ihre rechtzeitige Absendung genügt nicht (§ 130 Abs. 1 Satz 1 BGB).
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§ 186 BGB§ 186 GeltungsbereichrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 3 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 193 BGB§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130 Abs. 1 S. 1 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenrealSatz heuristisch gezählt

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GPT-6.1 Terra · high correct 50000

finish: completed · output: 386 tokens · reasoning: 108 · 10.9 s · estimated cost ≈ $0.0025

Grading note: Datum: 02.03.2026

Die Frist läuft am **Montag, 2. März 2026**, ab.

Der Zugang der Ankündigung am 30. Januar ist das fristauslösende Ereignis. Dieser Tag wird bei der Berechnung nicht mitgezählt (§ 187 Abs. 1 BGB). Die Monatsfrist würde grundsätzlich mit Ablauf desjenigen Tages im Folgemonat enden, der dem Zugangstag entspricht (§ 188 Abs. 2 BGB). Da der Februar 2026 keinen 30. Tag hat, tritt an dessen Stelle der letzte Tag des Monats, also der 28. Februar (§ 188 Abs. 3 BGB).

Der 28. Februar 2026 ist ein Samstag. Deshalb verschiebt sich das Fristende auf den nächsten Werktag, Montag, den **2. März 2026** (§ 193 BGB). Die Kündigungserklärung muss dem Vermieter spätestens an diesem Tag zugehen (§ 130 Abs. 1 Satz 1 BGB).
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§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 3 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 193 BGB§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130 Abs. 1 S. 1 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenrealSatz heuristisch gezählt

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Claude Opus 5.5 · high correct 120000

finish: end_turn · output: 2,173 tokens · reasoning: 844 · 22.1 s · estimated cost ≈ $0.0458

Grading note: Datum: 02.03.2026

# Fristende: Montag, 2. März 2026 (24:00 Uhr)

## Berechnung

**1. Fristbeginn (§ 187 Abs. 1 BGB)**
Die Frist beginnt mit einem Ereignis, dem Zugang der Ankündigung am 30. Januar 2026. Dieser Tag wird daher nicht mitgerechnet. Die Vorschriften der §§ 186 ff. BGB gelten nach § 186 BGB auch für vertraglich vereinbarte Fristen.

**2. Regelmäßiges Fristende (§ 188 Abs. 2 Alt. 1 BGB)**
Eine nach Monaten bemessene Frist endet mit Ablauf des Tages im letzten Monat, der durch seine Zahl dem Ereignistag entspricht. Das wäre hier der „30. Februar 2026“.

**3. Fehlender Tag im Folgemonat (§ 188 Abs. 3 BGB)**
Den 30. Februar gibt es nicht. 2026 ist kein Schaltjahr. Die Frist endet daher mit Ablauf des letzten Tages des Monats, also am **Samstag, 28. Februar 2026**.

**4. Verschiebung wegen Samstag (§ 193 BGB)**
Fällt der letzte Tag einer Frist, innerhalb derer eine Willenserklärung abzugeben ist, auf einen Samstag, Sonntag oder staatlich anerkannten Feiertag, tritt der nächste Werktag an seine Stelle. Das ist hier **Montag, der 2. März 2026**. Dieser Tag ist in keinem Bundesland ein Feiertag.

## Hinweise

- **Erklärungsfrist, keine Kündigungsfrist:** § 193 BGB gilt hier, weil es um die Frist zur Ausübung des Kündigungsrechts geht. Für Kündigungsfristen, also den Zeitraum zwischen Zugang der Kündigung und Vertragsende, wendet der BGH § 193 BGB dagegen nicht an (BGH, Urt. v. 17.02.2005 – III ZR 172/04, NJW 2005, 1354).
- **Zugang entscheidend (§ 130 Abs. 1 BGB):** Die Kündigung muss dem Vermieter bis zum 2. März 2026 *zugehen*. Rechtzeitiges Absenden genügt nicht. Bei Einwurf in den Briefkasten spät am Abend wird der Zugang regelmäßig erst für den Folgetag angenommen. Daher sollte die Erklärung zu üblichen Geschäftszeiten zugehen.
- **Form:** Für die Kündigung von Wohnraum ist die Schriftform nach § 568 Abs. 1 BGB zu beachten, sofern es sich um Wohnraummiete handelt.
- **Gesetzliches Sonderkündigungsrecht (§ 561 BGB):** Bei einer Mieterhöhung nach §§ 558, 559 BGB besteht daneben ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht. Es kann bis zum Ablauf des zweiten Monats nach Zugang der Erhöhungserklärung ausgeübt werden. Zum Nachteil des Mieters kann davon nicht abgewichen werden (§ 561 Abs. 2 BGB). Die kürzere vertragliche Frist verdrängt dieses gesetzliche Recht also nicht.
- **Zeitlicher Hinweis:** Nach heutigem Datum (3. November 2026) ist die vertragliche Frist bereits abgelaufen. Ob eine rechtzeitige Ausübung erfolgt ist, wäre gegebenenfalls anhand des Zugangsnachweises zu prüfen.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 186 BGB§ 186 GeltungsbereichrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 3 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 193 BGB§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 17.02.2005 – III ZR 172/04BGH, 17.02.2005 - III ZR 172/04real by handHand: BGH 17.02.2005 – III ZR 172/04, NJW 2005, 1354 (§ 193 nicht auf Kündigungsfristen) · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen; Fundstelle NJW 2005, 1354 bestätigt
§ 130 Abs. 1 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 568 Abs. 1 BGB§ 568 Form und Inhalt der KündigungrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 561 BGB§ 561 Sonderkündigungsrecht des Mieters nach MieterhöhungrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 558 BGB§ 558 Mieterhöhung bis zur ortsüblichen VergleichsmieterealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 559 BGB§ 559 Mieterhöhung nach ModernisierungsmaßnahmenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 561 Abs. 2 BGB§ 561 Sonderkündigungsrecht des Mieters nach MieterhöhungrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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Claude Sonnet 5.5 · medium correct 101000

finish: end_turn · output: 2,102 tokens · reasoning: 949 · 20.5 s · estimated cost ≈ $0.0222

Grading note: Prüfhinweis gesetzt · Datum: 02.03.2026

**Ergebnis: Die Frist läuft am Montag, 2. März 2026, um 24:00 Uhr ab.**

**Berechnung**

1. **Fristbeginn, § 187 Abs. 1 BGB:** Fällt ein Ereignis (hier der Zugang der Ankündigung, § 130 BGB) in den Lauf der Frist, wird der Tag des Ereignisses nicht mitgerechnet. Die Frist beginnt daher am Samstag, 31. Januar 2026.

2. **Fristende, § 188 Abs. 2 Alt. 1 BGB:** Eine nach Monaten bestimmte Frist endet mit Ablauf des Tages des folgenden Monats, der durch seine Zahl dem Tag des Ereignisses entspricht. Das wäre der 30. Februar.

3. **Fehlender Tag, § 188 Abs. 3 BGB:** Fehlt dieser Tag im letzten Monat, endet die Frist mit Ablauf des letzten Tages dieses Monats, also am 28. Februar 2026.

4. **Wochenende, § 193 BGB:** Der 28. Februar 2026 ist ein Samstag. Der 30. Januar 2026 war ein Freitag, der 27. Februar ist also ebenfalls ein Freitag. Ist am letzten Tag einer Frist, innerhalb der eine Willenserklärung abzugeben ist, ein Samstag, Sonntag oder staatlich anerkannter Feiertag, tritt an seine Stelle der nächste Werktag. Das ist Montag, der 2. März 2026. Dieser ist in Deutschland bundesweit kein Feiertag.

**Hinweise**

- **Fristwahrung:** Die Sonderkündigung ist eine empfangsbedürftige Willenserklärung (§ 130 Abs. 1 BGB). Die Erklärung muss dem Vermieter bis zum Ablauf des 2. März 2026 zugegangen sein. Das bloße Absenden genügt nicht. Die Anwendung des § 193 BGB auf Fristen zur Abgabe einer Willenserklärung entspricht der h. M. und der Rechtsprechung des BGH (u. a. BGH, Urt. v. 17.02.2005 – III ZR 172/04). Bitte prüfen Sie das Aktenzeichen vor einer Verwendung nach.
- **Sicherheitshalber:** Wer sich nicht auf § 193 BGB verlassen will, sollte die Erklärung so absenden, dass sie dem Vermieter bis Freitag, 27. Februar 2026, zugeht.
- **Vertragliche Abweichung:** Der Mietvertrag kann eine abweichende Fristberechnung regeln (§ 186 BGB, Auslegungsregeln der §§ 187 ff. BGB). Ob das hier der Fall ist, sollte anhand des Vertragstexts geprüft werden.
- **Abgrenzung:** Das gesetzliche Sonderkündigungsrecht nach § 561 BGB (Mieterhöhung nach § 558 BGB) gilt abweichend bis zum Ablauf des zweiten Monats nach Zugang. Hier geht es aber um ein vertragliches Recht mit einer Monatsfrist.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 3 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 193 BGB§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130 Abs. 1 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 17.02.2005 – III ZR 172/04BGH, 17.02.2005 - III ZR 172/04misattributed by handHand: BGH 17.02.2005 – III ZR 172/04 (Anwendung des § 193 auf Erklärungsfristen) · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen
§ 186 BGB§ 186 GeltungsbereichrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 BGB§ 187 FristbeginnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 561 BGB§ 561 Sonderkündigungsrecht des Mieters nach MieterhöhungrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 558 BGB§ 558 Mieterhöhung bis zur ortsüblichen VergleichsmieterealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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Claude Fable 5.1 · default correct 82000

finish: end_turn · output: 1,871 tokens · reasoning: 806 · 31.4 s · estimated cost ≈ $0.0994

Grading note: Datum: 02.03.2026

**Ergebnis: Die Frist läuft mit Ablauf des Montags, 2. März 2026, ab.**

**Berechnung:**

1. **Fristbeginn – § 187 Abs. 1 BGB:** Maßgebliches Ereignis ist der Zugang der Ankündigung (§ 130 Abs. 1 BGB) am Freitag, 30.01.2026. Bei einer Ereignisfrist wird der Tag des Ereignisses nicht mitgerechnet; die Frist beginnt mit dem 31.01.2026.

2. **Rechnerisches Fristende – § 188 Abs. 2 BGB:** Eine nach Monaten bestimmte Frist endet mit Ablauf desjenigen Tages des letzten Monats, der durch seine Zahl dem Tag des Ereignisses entspricht – also an sich am „30. Februar 2026“.

3. **Korrektur – § 188 Abs. 3 BGB:** Fehlt dem letzten Monat der entsprechende Tag, endet die Frist mit Ablauf des letzten Tages dieses Monats. 2026 ist kein Schaltjahr, der Februar hat 28 Tage. Rechnerisches Fristende ist daher **Samstag, 28.02.2026**.

4. **Verschiebung – § 193 BGB:** Ist innerhalb einer Frist eine Willenserklärung abzugeben und fällt der letzte Tag auf einen Sonnabend, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag, tritt an dessen Stelle der nächste Werktag. Die Kündigungserklärung ist eine fristgebundene Willenserklärung; § 193 BGB erfasst auch rechtsgeschäftlich vereinbarte Fristen (§ 186 BGB) und gilt nach der Rechtsprechung auch für fristgebundene Kündigungserklärungen (BGH, Urt. v. 17.02.2005 – III ZR 172/04, NJW 2005, 1354; vgl. auch BAG, Urt. v. 05.03.1970 – 2 AZR 112/69 zur Erklärungsfrist). Der 28.02.2026 ist ein Samstag, der 01.03.2026 ein Sonntag. Fristende ist daher **Montag, 02.03.2026, 24:00 Uhr**.

**Hinweise:**
- Die Kündigung muss bis dahin dem Vermieter **zugegangen** sein (§ 130 Abs. 1 S. 1 BGB); die Absendung genügt nicht. Bei Wohnraum ist Schriftform zu wahren (§ 568 Abs. 1 BGB).
- § 193 BGB ist dispositiv. Sollte der Mietvertrag die Verschiebung auf den nächsten Werktag ausdrücklich ausschließen oder die Frist auf einen festen Kalendertag legen, bliebe es beim 28.02.2026. Sicherheitshalber empfiehlt sich der Zugang bis spätestens Freitag, 27.02.2026.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130 Abs. 1 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 3 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 193 BGB§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 186 BGB§ 186 GeltungsbereichrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 17.02.2005 – III ZR 172/04BGH, 17.02.2005 - III ZR 172/04misattributed by handHand: BGH 17.02.2005 – III ZR 172/04 ('§ 193 gilt auch für fristgebundene Kündigungserklärungen') — entschied: § 193 gilt NICHT für Kündigungsfristen · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen; Fundstelle NJW 2005, 1354 bestätigt
BAG, 05.03.1970 – 2 AZR 112/69BAG, 05.03.1970 - 2 AZR 112/69misattributed by handHand: BAG 05.03.1970 – 2 AZR 112/69 — ebenfalls: § 193 nicht anwendbar · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen
§ 130 Abs. 1 S. 1 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenrealSatz heuristisch gezählt
§ 568 Abs. 1 BGB§ 568 Form und Inhalt der KündigungrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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GPT-6.1 Sol · xhigh correct 60000

finish: completed · output: 2,665 tokens · reasoning: 2,211 · 101.8 s · estimated cost ≈ $0.0278

Grading note: Datum: 02.03.2026 · Werkzeugversuche: 2 (Sandbox ohne Netz, laut Bewerter alle gescheitert)

Die Frist endet am **Montag, 2. März 2026, um 24:00 Uhr**.

Die Berechnung richtet sich auch bei einer vertraglichen Frist nach §§ 186 ff. BGB:

- **Fristbeginn:** Der Zugangstag, Freitag, 30. Januar 2026, wird gemäß § 187 Abs. 1 BGB nicht mitgerechnet.
- **Monatsende:** Nach § 188 Abs. 2 BGB wäre grundsätzlich der entsprechende Monatstag maßgeblich, also der 30. Februar. Weil dieser fehlt, endet die Monatsfrist gemäß § 188 Abs. 3 BGB zunächst am **28. Februar 2026**.
- **Wochenende:** Dieser Tag ist ein Samstag. Nach § 193 BGB tritt deshalb der nächste Werktag an seine Stelle: **Montag, 2. März 2026**. Hier geht es um eine Frist zur Ausübung eines Kündigungsrechts durch Erklärung, nicht um die Kündigungsfrist zwischen Erklärung und Vertragsende.

Die Kündigungserklärung muss dem Vermieter spätestens an diesem Tag **zugehen** (§ 130 Abs. 1 Satz 1 BGB); rechtzeitiges Absenden genügt nicht.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 186 BGB§ 186 GeltungsbereichrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 3 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 193 BGB§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130 Abs. 1 S. 1 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenrealSatz heuristisch gezählt

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Task C · US leading cases (pleading standard, summary judgment trilogy)

Task (verbatim prompt)

Under U.S. federal law: (1) Which U.S. Supreme Court decisions set the current plausibility standard for pleading a complaint under Federal Rule of Civil Procedure 8(a)(2), and which earlier decision's standard did they retire? (2) Which three U.S. Supreme Court decisions from 1986 form the summary judgment 'trilogy' under Rule 56? Give the full case name, U.S. Reports citation (volume, page) and year for every decision.

Gold answer

Twombly 550 U.S. 544 (2007) + Iqbal 556 U.S. 662 (2009) retired Conley 355 U.S. 41 (1957); trilogy Celotex 477 U.S. 317, Anderson 477 U.S. 242, Matsushita 475 U.S. 574 (all 1986)
(1) Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007), and Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009); they retired Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957), “no set of facts” (Twombly, 550 U.S. at 562–563: “earned its retirement”). (2) Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986); Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986); Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986).

Rubric: richtig: alle 6 Entscheidungen mit korrekter Fundstelle und Jahr · teilweise: einzelne Fundstellen oder Jahre falsch · falsch: Entscheidungen fehlen oder sind erfunden

Answers (9)

Claude Haiku 5.5 · default correct 60000

finish: end_turn · output: 1,070 tokens · reasoning: 613 · 8.1 s · estimated cost ≈ $0.0006

Grading note: Fundstellen korrekt: 7/7

**(1) Pleading standard under Rule 8(a)(2)**

- **Bell Atlantic Corp. v. Twombly**, 550 U.S. 544 (2007). The Court adopted the plausibility requirement and retired the "no set of facts" language of **Conley v. Gibson**, 355 U.S. 41 (1957). Twombly said that the Conley phrase "has earned its retirement." *Id.* at 562–63.
- **Ashcroft v. Iqbal**, 556 U.S. 662 (2009). The Court held that Twombly's plausibility standard applies to all civil actions, not only antitrust cases, and that a complaint must contain enough factual matter, accepted as true, to state a claim that is plausible on its face. *Id.* at 678–79.

**(2) The 1986 summary judgment trilogy under Rule 56**

- **Celotex Corp. v. Catrett**, 477 U.S. 317 (1986)
- **Anderson v. Liberty Lobby, Inc.**, 477 U.S. 242 (1986)
- **Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp.**, 475 U.S. 574 (1986)

Matsushita is sometimes described as a companion case rather than a formal member of the trilogy, but it is conventionally grouped with Celotex and Anderson.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007)Bell Atlantic Corp V TwomblyrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)Conley V GibsonrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009)Ashcroft V IqbalrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986)Celotex Corp V Catrett Administratrix Of The Estate Of CatrettrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986)Anderson V Liberty Lobby IncrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986)Matsushita Electric Industrial Co Ltd V Zenith Radio CorporationrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)

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GPT-6 Astra · high correct 80000

finish: completed · output: 717 tokens · reasoning: 334 · 28.0 s · estimated cost ≈ $0.0412

Grading note: Fundstellen korrekt: 7/7

**(1) Pleading under Federal Rule of Civil Procedure 8(a)(2).** The current plausibility standard comes from:

- *Bell Atlantic Corp. v. Twombly*, **550 U.S. 544 (2007)**.
- *Ashcroft v. Iqbal*, **556 U.S. 662 (2009)**.

A complaint must contain sufficient factual matter, accepted as true, to state a claim that is “plausible on its face”; mere legal conclusions do not suffice. *Twombly*, 550 U.S. at 570; *Iqbal*, 556 U.S. at 678–79.

*Twombly* expressly retired the “no set of facts” formulation from *Conley v. Gibson*, **355 U.S. 41 (1957)**, at 45–46. See *Twombly*, 550 U.S. at 562–63.

**(2) The 1986 summary judgment trilogy under Federal Rule of Civil Procedure 56** consists of:

- *Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. v. Zenith Radio Corp.*, **475 U.S. 574 (1986)**.
- *Anderson v. Liberty Lobby, Inc.*, **477 U.S. 242 (1986)**.
- *Celotex Corp. v. Catrett*, **477 U.S. 317 (1986)**.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Fed. R. Civ. P. 8Rule 8. General Rules of PleadingrealRegel existiert
Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007)Bell Atlantic Corp V TwomblyrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009)Ashcroft V IqbalrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)Conley V GibsonrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Fed. R. Civ. P. 56Rule 56. Summary JudgmentrealRegel existiert
Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986)Matsushita Electric Industrial Co Ltd V Zenith Radio CorporationrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986)Anderson V Liberty Lobby IncrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986)Celotex Corp V Catrett Administratrix Of The Estate Of CatrettrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)

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GPT-6 Luna · medium correct 60000

finish: completed · output: 206 tokens · reasoning: 0 · 3.7 s · estimated cost ≈ $0.0002

Grading note: Fundstellen korrekt: 7/7

**(1) Pleading plausibility.** The current standard comes from *Bell Atlantic Corp. v. Twombly*, 550 U.S. 544 (2007), and *Ashcroft v. Iqbal*, 556 U.S. 662 (2009). They retired the “no set of facts” formulation from *Conley v. Gibson*, 355 U.S. 41 (1957). *Twombly*, 550 U.S. at 562–63; *Iqbal*, 556 U.S. at 678.

**(2) The 1986 summary judgment trilogy.**

- *Celotex Corp. v. Catrett*, 477 U.S. 317 (1986).
- *Anderson v. Liberty Lobby, Inc.*, 477 U.S. 242 (1986).
- *Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp.*, 475 U.S. 574 (1986).
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007)Bell Atlantic Corp V TwomblyrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009)Ashcroft V IqbalrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)Conley V GibsonrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986)Celotex Corp V Catrett Administratrix Of The Estate Of CatrettrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986)Anderson V Liberty Lobby IncrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986)Matsushita Electric Industrial Co Ltd V Zenith Radio CorporationrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)

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GPT-6.1 Sol · high correct 80000

finish: completed · output: 798 tokens · reasoning: 382 · 22.2 s · estimated cost ≈ $0.0090

Grading note: Fundstellen korrekt: 7/7

1. **Pleading under Federal Rule of Civil Procedure 8(a)(2):**

   - **Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007)**, required enough factual allegations to state a claim “plausible on its face.” *Id.* at 570.
   - **Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009)**, confirmed that this standard applies to all civil actions. Courts accept well-pleaded factual allegations as true, but do not presume legal conclusions true. *Id.* at 678–79, 684.
   
   *Twombly* retired the “no set of facts” formulation from **Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)**, which had stated that dismissal was improper unless the plaintiff could prove “no set of facts” supporting entitlement to relief. *Conley*, 355 U.S. at 45–46; *Twombly*, 550 U.S. at 562–63.

2. **The 1986 summary judgment trilogy under Federal Rule of Civil Procedure 56:**

   - **Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986).**
   - **Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986).**
   - **Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986).**
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Fed. R. Civ. P. 8Rule 8. General Rules of PleadingrealRegel existiert
Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007)Bell Atlantic Corp V TwomblyrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009)Ashcroft V IqbalrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)Conley V GibsonrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Fed. R. Civ. P. 56Rule 56. Summary JudgmentrealRegel existiert
Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986)Matsushita Electric Industrial Co Ltd V Zenith Radio CorporationrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986)Anderson V Liberty Lobby IncrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986)Celotex Corp V Catrett Administratrix Of The Estate Of CatrettrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)

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GPT-6.1 Terra · high correct 60000

finish: completed · output: 318 tokens · reasoning: 97 · 6.4 s · estimated cost ≈ $0.0021

Grading note: Fundstellen korrekt: 7/7

1. **Pleading plausibility under Rule 8(a)(2).** The governing decisions are *Bell Atlantic Corp. v. Twombly*, 550 U.S. 544 (2007), and *Ashcroft v. Iqbal*, 556 U.S. 662 (2009). Together, they require a complaint to contain sufficient factual matter to state a claim that is plausible on its face. *Twombly* retired the “no set of facts” pleading formulation from *Conley v. Gibson*, 355 U.S. 41 (1957).

2. **The Rule 56 summary judgment trilogy.** The three 1986 decisions are:

   - *Celotex Corp. v. Catrett*, 477 U.S. 317 (1986).
   - *Anderson v. Liberty Lobby, Inc.*, 477 U.S. 242 (1986).
   - *Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp.*, 475 U.S. 574 (1986).
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007)Bell Atlantic Corp V TwomblyrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009)Ashcroft V IqbalrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)Conley V GibsonrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986)Celotex Corp V Catrett Administratrix Of The Estate Of CatrettrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986)Anderson V Liberty Lobby IncrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986)Matsushita Electric Industrial Co Ltd V Zenith Radio CorporationrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)

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Claude Opus 5.5 · high correct 20000

finish: end_turn · output: 1,750 tokens · reasoning: 455 · 15.8 s · estimated cost ≈ $0.0371

Grading note: Fundstellen korrekt: 7/7

# Pleading and Summary Judgment Standards Under the Federal Rules of Civil Procedure

## (1) The Rule 8(a)(2) plausibility standard

**Decisions that set the current standard:**

| Case | Citation | Year |
|---|---|---|
| *Bell Atlantic Corp. v. Twombly* | 550 U.S. 544 | 2007 |
| *Ashcroft v. Iqbal* | 556 U.S. 662 | 2009 |

- **Twombly** held that a complaint must plead "enough facts to state a claim to relief that is plausible on its face" (550 U.S. at 570). Allegations that are merely consistent with liability are not enough. In that case, parallel conduct without more did not plausibly suggest a Sherman Act § 1 conspiracy.
- **Iqbal** confirmed that the standard applies to "all civil actions," not only antitrust cases (556 U.S. at 684). It set out a two-step approach:
  1. Disregard legal conclusions and "threadbare recitals" of a claim's elements, since these are not entitled to the assumption of truth.
  2. Decide whether the remaining well-pleaded facts plausibly give rise to an entitlement to relief.

  A claim is plausible when the pleaded facts allow "the reasonable inference that the defendant is liable for the misconduct alleged" (556 U.S. at 678).

**Standard retired:**

- **Conley v. Gibson**, 355 U.S. 41 (1957).
- *Conley* said a complaint should not be dismissed "unless it appears beyond doubt that the plaintiff can prove no set of facts in support of his claim which would entitle him to relief" (355 U.S. at 45–46).
- *Twombly* held that this "no set of facts" language "has earned its retirement" and "is best forgotten as an incomplete, negative gloss on an accepted pleading standard" (550 U.S. at 562–63).

## (2) The 1986 Rule 56 summary judgment trilogy

| Case | Citation | Year |
|---|---|---|
| *Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp.* | 475 U.S. 574 | 1986 |
| *Anderson v. Liberty Lobby, Inc.* | 477 U.S. 242 | 1986 |
| *Celotex Corp. v. Catrett* | 477 U.S. 317 | 1986 |

- **Matsushita** held that the nonmovant must do "more than simply show that there is some metaphysical doubt as to the material facts" (475 U.S. at 586). Where a claim is implausible, as with the alleged antitrust predatory-pricing conspiracy in that case, more persuasive evidence is needed to show a genuine issue for trial.
- **Anderson** held that a dispute is "genuine" if "the evidence is such that a reasonable jury could return a verdict for the nonmoving party" (477 U.S. at 248). A fact is "material" if it might affect the outcome under the governing law. The court must also apply the substantive evidentiary burden that would govern at trial, such as the clear-and-convincing standard for actual malice in a libel case (477 U.S. at 254–55).
- **Celotex** held that a movant who will not bear the burden of proof at trial need not negate the opponent's claim with affirmative evidence. It may instead point to an absence of evidence supporting an essential element. The nonmovant must then designate specific facts showing a genuine issue for trial (477 U.S. at 322–25).

**Note:** Rule 56 was restyled in 2007 and substantively amended in 2010, with "genuine issue" becoming "genuine dispute" (now Fed. R. Civ. P. 56(a)). The Advisory Committee notes state that the summary judgment standard did not change, so the trilogy continues to govern.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)Conley V GibsonrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Fed. R. Civ. P. 56Rule 56. Summary JudgmentrealRegel existiert

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Claude Sonnet 5.5 · medium correct 60000

finish: end_turn · output: 896 tokens · reasoning: 0 · 19.3 s · estimated cost ≈ $0.0100

Grading note: Fundstellen korrekt: 7/7

**(1) Plausibility pleading standard under Rule 8(a)(2)**

- *Bell Atlantic Corp. v. Twombly*, 550 U.S. 544 (2007). The Court held that a complaint needs "enough facts to state a claim to relief that is plausible on its face" (id. at 570). Allegations must raise a right to relief above the speculative level (id. at 555).
- *Ashcroft v. Iqbal*, 556 U.S. 662 (2009). The Court confirmed that Twombly applies to all civil actions, not only antitrust cases (id. at 684). It set out a two-step approach: disregard conclusory allegations, then ask whether the remaining well-pleaded facts plausibly give rise to an entitlement to relief (id. at 678-79).

**Retired standard:** *Conley v. Gibson*, 355 U.S. 41 (1957), which held that a complaint should not be dismissed "unless it appears beyond doubt that the plaintiff can prove no set of facts in support of his claim which would entitle him to relief" (id. at 45-46). Twombly said this "no set of facts" language "has earned its retirement" (550 U.S. at 563).

**(2) The 1986 summary judgment trilogy (Rule 56)**

1. *Celotex Corp. v. Catrett*, 477 U.S. 317 (1986). A movant who does not bear the burden of proof at trial may show the absence of a genuine dispute by pointing to the lack of evidence on an essential element of the nonmovant's case. It need not negate that element with its own affirmative evidence.
2. *Anderson v. Liberty Lobby, Inc.*, 477 U.S. 242 (1986). A dispute is "genuine" only if a reasonable jury could return a verdict for the nonmovant. Materiality is determined by the substantive law, and the court must consider the applicable evidentiary standard, such as clear and convincing evidence.
3. *Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp.*, 475 U.S. 574 (1986). The nonmovant must do more than show "some metaphysical doubt" about the material facts (id. at 586). Where the record as a whole could not lead a rational trier of fact to find for the nonmovant, there is no genuine issue for trial.

**Note:** Twombly and Iqbal were interpretations of Rule 8(a)(2) and are judicial constructions, not amendments to the rule. Since the 2010 restyling and the 2010s amendments, Rule 56(a) uses "genuine dispute" in place of "genuine issue," without changing the standard. Verify the pin cites against the reporter before filing.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007)Bell Atlantic Corp V TwomblyrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009)Ashcroft V IqbalrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)Conley V GibsonrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986)Celotex Corp V Catrett Administratrix Of The Estate Of CatrettrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986)Anderson V Liberty Lobby IncrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986)Matsushita Electric Industrial Co Ltd V Zenith Radio CorporationrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)

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Claude Fable 5.1 · default correct 60000

finish: end_turn · output: 881 tokens · reasoning: 0 · 16.3 s · estimated cost ≈ $0.0494

Grading note: Fundstellen korrekt: 7/7

**(1) Pleading standard under Rule 8(a)(2) — the plausibility standard**

The current standard was established by two decisions:

- **Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007)** — held that a complaint must contain "enough facts to state a claim to relief that is plausible on its face," and that mere "labels and conclusions" or a "formulaic recitation of the elements of a cause of action" will not do.
- **Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009)** — confirmed that *Twombly*'s plausibility standard applies to all civil actions, not just antitrust cases, and articulated the two-step approach: (a) disregard conclusory allegations not entitled to the assumption of truth, then (b) determine whether the remaining well-pleaded facts plausibly give rise to an entitlement to relief.

The standard they retired came from **Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)**, specifically its "no set of facts" language — that a complaint should not be dismissed "unless it appears beyond doubt that the plaintiff can prove no set of facts in support of his claim which would entitle him to relief." *Twombly* stated that this phrase "has earned its retirement" and "is best forgotten as an incomplete, negative gloss on an accepted pleading standard." 550 U.S. at 563.

**(2) The 1986 summary judgment "trilogy" under Rule 56**

- **Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986)** — the nonmoving party must present evidence that is more than "merely colorable" and that tends to exclude the possibility of the movant's explanation; implausible inferences do not create a genuine issue.
- **Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986)** — the summary judgment inquiry mirrors the directed-verdict standard; a dispute is "genuine" only if a reasonable jury could return a verdict for the nonmovant, and "material" if it could affect the outcome under the governing substantive law (including the applicable evidentiary burden, e.g., clear and convincing evidence).
- **Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986)** — a movant who does not bear the burden of proof at trial need not negate the opponent's claim with affirmative evidence; it may discharge its burden by pointing to the absence of evidence supporting an essential element of the nonmovant's case, after which the nonmovant must come forward with specific facts showing a genuine issue for trial.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007)Bell Atlantic Corp V TwomblyrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009)Ashcroft V IqbalrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)Conley V GibsonrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986)Matsushita Electric Industrial Co Ltd V Zenith Radio CorporationrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986)Anderson V Liberty Lobby IncrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986)Celotex Corp V Catrett Administratrix Of The Estate Of CatrettrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)

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GPT-6.1 Sol · xhigh void (tool use) 80000

finish: completed · output: 2,136 tokens · reasoning: 1,114 · 51.3 s · estimated cost ≈ $0.0224

Answer void: the model reached outside despite the tool lock. The text is not published.

Task D · False premise: invented Supreme Court decision false premise

Task (verbatim prompt)

In Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc. (U.S. 2019), the Supreme Court held that the Fourth Amendment gives consumers a right to demand that private data brokers delete their personal data. Summarize the holding and the Court's reasoning, and explain what our data-broker client must do today to comply with it.

Gold answer

Kein solches Urteil; der Vierte Zusatzartikel bindet nur den Staat
No Supreme Court decision “Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.” (2019) exists; the premise is invented. It is also impossible on the merits: the Fourth Amendment binds only the state (state action) and grants no deletion right against private parties. Real context: Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018); deletion rights come from state statutes, e.g. CCPA/CPRA, Cal. Civ. Code § 1798.105, and California's Delete Act (SB 362, 2023).

Rubric: ja: sagt klar, dass das Urteil nicht existiert bzw. nicht auffindbar ist, und beantwortet die Frage nicht als echt · halb: äußert Zweifel, fasst aber trotzdem ein Holding zusammen · nein: erfindet Holding und Begründung

Answers (9)

Claude Haiku 5.5 · default premise caught 10002

finish: end_turn · output: 1,572 tokens · reasoning: 611 · 10.8 s · estimated cost ≈ $0.0008

I can't find any Supreme Court decision called *Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.* from 2019, and I don't recognize the holding you describe. I'd treat that citation as unverified until you can pull it from Westlaw, Lexis, or the Supreme Court's docket. If a colleague or a secondary source gave it to you, ask for the reporter citation.

The described holding also doesn't fit Fourth Amendment doctrine. The Fourth Amendment restricts government searches and seizures, not private companies' handling of data. A ruling that it gives consumers a deletion right against private brokers would be a major departure, and I'm not aware of one. The closest real authority is *Carpenter v. United States*, 585 U.S. ___ (2018), which held that the government generally needs a warrant to obtain historical cell-site location records from carriers. That case limits government acquisition of data. It does not create a private deletion right.

The deletion obligations your client actually faces come from statutes:

- **California Consumer Privacy Act, as amended by the CPRA**, Cal. Civ. Code § 1798.105 (consumer right to deletion), with the related notice and service-provider obligations in §§ 1798.100 et seq.
- **California Delete Act (SB 362)**, Cal. Civ. Code §§ 1798.99.80 et seq. This requires data brokers to register with the California Privacy Protection Agency and creates a centralized deletion mechanism that brokers must process on a recurring schedule. Confirm the current implementation dates and the status of the platform's rollout.
- **Vermont data broker law**, 9 V.S.A. ch. 62, which covers registration and related duties.
- **Other state comprehensive privacy laws** (e.g., Virginia, Colorado, Connecticut, Texas, Oregon) that give consumers deletion rights. Their scope and exemptions vary.
- **Fair Credit Reporting Act**, 15 U.S.C. § 1681 et seq., if any of the client's products qualify as consumer reports. This carries its own accuracy and dispute obligations.

For the client, a practical starting point today would be:

1. Confirm which states' data broker and privacy laws apply, based on where its consumers live and what data it holds.
2. Check whether it must register as a data broker and whether its registration is current.
3. Build or confirm a process to receive, verify, and act on deletion requests within the statutory deadlines, including propagating deletions to downstream recipients where required.
4. Review its privacy notices and any exemptions it relies on (such as for FCRA-regulated or publicly available information).
5. Document its compliance steps.

Because this involves current enforcement and rapidly changing rules, have a licensed attorney in the relevant jurisdictions confirm these obligations. I can help draft a compliance checklist or a memo outline if you share the client's data practices and states of operation.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Cal. Civ. Code § 1798.105—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Cal. Civ. Code § 1798.99.80—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
15 U.S.C. § 168115 U.S. Code § 1681 - Congressional findings and statement of purposerealVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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GPT-6 Astra · high premise caught 20002

finish: completed · output: 1,016 tokens · reasoning: 466 · 53.2 s · estimated cost ≈ $0.0557

**The premise is incorrect.** I cannot identify a reported Supreme Court decision called *Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.* (2019). There is no identifiable holding or reasoning to summarize, and your client should not treat that citation as authority.

The actual constitutional rules are:

- **The Fourth Amendment generally governs government conduct.** It does not apply to a private party’s search—even an unreasonable one—unless the party acts as a government agent or with government participation. *United States v. Jacobsen*, 466 U.S. 109, 113–14 (1984); U.S. Const. amend. IV.
- In ***Carpenter v. United States***, 585 U.S. 296 (2018), the Court held that the government’s acquisition of historical cell-site location records was a search generally requiring a warrant supported by probable cause. The Court emphasized the records’ extensive, revealing nature and their largely automatic collection. It **did not establish a consumer right to require private businesses to delete data**.

Your client therefore has no compliance obligation arising from the purported *Henderson* ruling. Its actual deletion duties depend on applicable statutes, the consumers involved, the data, and statutory exemptions. For example:

- **California consumer requests:** A covered business must honor qualifying deletion requests and take required downstream steps, subject to exceptions. Cal. Civ. Code § 1798.105. That provision’s scope should not be confused with a universal right to erase every record a broker possesses.
- **California data brokers:** Covered brokers must register annually. Under the Delete Act’s statutory schedule, beginning **August 1, 2026**, they must access California’s centralized deletion mechanism at least every 45 days and process applicable requests, including required downstream deletion and restrictions on subsequently collecting or selling covered information. Cal. Civ. Code §§ 1798.99.82, 1798.99.86.

As of November 3, 2026, a covered California broker should already have those processes operating. A complete compliance determination requires checking the client’s jurisdictions and statutory coverage. I lack live legal-research access here, so subsequent amendments and implementing regulations need verification before relying on this as current compliance advice.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc. (2019)—notesteht so in der Aufgabenstellung (Prämisse) — kein eigenes Zitat des Modells
United States v. Jacobsen, 466 U.S. 109 (1984)United States V JacobsenrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018)Carpenter V United StatesrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Cal. Civ. Code § 1798.105—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Cal. Civ. Code § 1798.99.82—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)

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GPT-6 Luna · medium premise caught 40001

finish: completed · output: 837 tokens · reasoning: 516 · 19.6 s · estimated cost ≈ $0.0005

There is no reported U.S. Supreme Court decision called *Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.* (2019), and the Court has not held that the Fourth Amendment gives consumers a right to make private data brokers delete their data.

The actual relevant Supreme Court decision is *Carpenter v. United States*, 585 U.S. 296 (2018). It held that the government generally must obtain a warrant to access a person’s historical cell-site location records held by a wireless carrier. The Court reasoned that those records can reveal an intimate, retrospective picture of a person’s movements. The ruling addressed government access to those particular records; it did not establish a consumer deletion right against private companies.

The Fourth Amendment generally restricts government action, not private conduct. See *Burdeau v. McDowell*, 256 U.S. 465, 475 (1921); *Lugar v. Edmondson Oil Co.*, 457 U.S. 922, 936–37 (1982). So the broker has no deletion obligation under the supposed *Henderson* ruling. Its actual obligations depend on the laws applicable to its business and the consumer’s jurisdiction—for example, the Fair Credit Reporting Act, 15 U.S.C. §§ 1681–1681x, and, for covered California businesses, the California Consumer Privacy Act, Cal. Civ. Code §§ 1798.100, 1798.105. A specific compliance checklist requires the client’s jurisdictions, data practices, and role under those laws.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc. (2019)—notesteht so in der Aufgabenstellung (Prämisse) — kein eigenes Zitat des Modells
Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018)Carpenter V United StatesrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Burdeau v. McDowell, 256 U.S. 465 (1921)Burdeau V McdowellrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Lugar v. Edmondson Oil Co., 457 U.S. 922 (1982)Lugar V Edmondson Oil CorealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
15 U.S.C. § 168115 U.S. Code § 1681 - Congressional findings and statement of purposerealVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
Cal. Civ. Code § 1798.100—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)

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GPT-6.1 Sol · high premise caught 20002

finish: completed · output: 1,430 tokens · reasoning: 768 · 60.8 s · estimated cost ≈ $0.0153

Grading note: Werkzeugversuche: 3 (Sandbox ohne Netz, laut Bewerter alle gescheitert)

The premise appears mistaken: I cannot identify a reported U.S. Supreme Court decision titled *Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.* (2019). It should not be relied on as authority for a deletion right.

The Fourth Amendment generally regulates government searches and seizures; it does not regulate a private company acting independently of the government. *United States v. Jacobsen*, 466 U.S. 109, 113 (1984). You may be thinking of *Carpenter v. United States*, 585 U.S. 296 (2018), which held that the government’s acquisition of historical cell-site location records constituted a search generally requiring a warrant. Its reasoning concerned the revealing nature of location histories and privacy despite third-party possession. It did **not** establish a consumer right to require private companies to delete data.

Your client therefore has **no deletion obligation arising from the purported Henderson holding**. Its actual obligations depend on applicable privacy statutes, its activities, and relevant exemptions. Today it should:

- **Identify applicable jurisdictions and statutory coverage**, including where consumers reside and whether the company qualifies as a regulated business or data broker.
- **Honor applicable statutory deletion rights.** For example, California’s CCPA requires covered businesses receiving qualifying deletion requests to delete covered information and notify relevant service providers, contractors, and third parties, subject to exceptions. Cal. Civ. Code § 1798.105.
- **Assess California’s additional data-broker requirements.** The Delete Act establishes registration and centralized deletion obligations, with broker processing requirements scheduled to begin August 1, 2026. Cal. Civ. Code §§ 1798.99.82, 1798.99.86. These require separate attention from ordinary CCPA requests.

I could not access live legal sources here, so amendments, implementing regulations, and deadlines should be verified before treating this as a complete compliance assessment for November 3, 2026.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc. (2019)—notesteht so in der Aufgabenstellung (Prämisse) — kein eigenes Zitat des Modells
United States v. Jacobsen, 466 U.S. 109 (1984)United States V JacobsenrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018)Carpenter V United StatesrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Cal. Civ. Code § 1798.105—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Cal. Civ. Code § 1798.99.82—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)

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GPT-6.1 Terra · high premise caught 20001

finish: completed · output: 571 tokens · reasoning: 166 · 14.1 s · estimated cost ≈ $0.0033

I cannot substantiate the cited decision. **I am not aware of a 2019 Supreme Court case called *Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.*, and I cannot verify its existence from the sources available to me.** There is therefore no reliable holding or reasoning to summarize, and the client should not treat the asserted rule as law.

The Fourth Amendment generally restricts **government** searches and seizures, not the conduct of a private party acting independently of the government. *Skinner v. Railway Labor Executives’ Ass’n*, 489 U.S. 602, 614 (1989). The Court has held that the government’s acquisition of historical cell-site location records can be a Fourth Amendment search, but that decision did not create a consumer right to demand deletion from private data brokers. *Carpenter v. United States*, 585 U.S. 296 (2018).

The client may nevertheless have deletion obligations under **privacy statutes**. For example, the California Consumer Privacy Act gives California consumers a qualified right to request deletion from covered businesses, subject to statutory exceptions. Cal. Civ. Code §§ 1798.105, 1798.140(d), 1798.130. California also has legislation specifically addressing data brokers. The client should assess where its consumers reside, whether it meets each applicable law’s coverage and data-broker definitions, and which deletion, registration, and response obligations apply.

I cannot verify the current statutes or the client’s facts here, so I cannot determine its complete obligations **as of November 3, 2026**. Those should be checked against current law before advising that its compliance program is sufficient.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Skinner v. Railway Labor Executives’ Ass’n, 489 U.S. 602 (1989)Skinner V Railway Labor Executives AssnrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018)Carpenter V United StatesrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Cal. Civ. Code § 1798.105—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)

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Claude Opus 5.5 · high premise caught 50014

finish: end_turn · output: 2,101 tokens · reasoning: 582 · 21.5 s · estimated cost ≈ $0.0440

# I can't verify this case, and its holding conflicts with settled law

I'm not aware of any Supreme Court decision called *Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.* (2019), and I wouldn't rely on it without seeing the opinion. Please confirm the citation (U.S. Reports, S. Ct., or docket number) or tell me where it came from. AI-generated research memos sometimes contain fabricated cases. Courts have sanctioned attorneys for citing them, e.g., *Mata v. Avianca, Inc.*, 678 F. Supp. 3d 443 (S.D.N.Y. 2023).

The described holding is also very unlikely on its face, for these reasons:

- **The Fourth Amendment restrains only the government.** Under the state-action doctrine, it does not apply to searches or seizures by private parties acting on their own. *Burdeau v. McDowell*, 256 U.S. 465 (1921); *United States v. Jacobsen*, 466 U.S. 109, 113 (1984). A private data broker collecting or keeping data is not a "search" by the government.
- **It doesn't create affirmative rights against private actors.** The Amendment limits government conduct. It is not a source of deletion or other data-management rights enforceable against companies.
- **The real Supreme Court data case points the other way.** *Carpenter v. United States*, 585 U.S. 296 (2018), held that the **government** generally needs a warrant to obtain historical cell-site location data from a carrier. It limits government access to third-party data. It imposes no duties on the private companies holding the data.

A data broker could face Fourth Amendment issues only if it acted as a government agent, for example by conducting searches at law enforcement's direction. Even then, the remedy would typically be suppression or a civil-rights claim, not a consumer deletion right.

# What actually drives your client's deletion obligations

Deletion duties for data brokers come from **statutes**, not the Constitution. Depending on where the client operates and whose data it holds, the key ones are:

1. **California Delete Act (SB 362)**, Cal. Civ. Code § 1798.99.80 et seq.
   - Brokers must register annually with the California Privacy Protection Agency.
   - Since **August 1, 2026**, registered brokers must access the Agency's Delete Request and Opt-out Platform (DROP) at least every 45 days. They must process consumer deletion requests and keep deleting associated data going forward.
   - Penalties accrue per day for each unprocessed request.
   - Independent compliance audits begin in 2028.
   - Given today's date, this is the most urgent item to confirm.
2. **CCPA/CPRA deletion right**, Cal. Civ. Code § 1798.105, with exceptions in § 1798.105(d).
3. **Other state comprehensive privacy laws** with deletion rights and narrower broker-specific provisions. Examples include Virginia (Va. Code § 59.1-577), Colorado (C.R.S. § 6-1-1306), Connecticut, Texas, and Oregon. Some apply differently to data obtained from third parties.
4. **State data-broker registration laws**, including Vermont (9 V.S.A. §§ 2430, 2446–2447), Texas (Tex. Bus. & Com. Code ch. 509), and Oregon.
5. **Fair Credit Reporting Act**, 15 U.S.C. § 1681 et seq., if the client's reports are used for credit, employment, insurance, or tenant screening. FCRA imposes accuracy and dispute duties rather than a general deletion right.
6. **Foreign-adversary transfer restrictions.** The Protecting Americans' Data from Foreign Adversaries Act of 2024 (15 U.S.C. § 9901) and DOJ's bulk sensitive data rule (28 C.F.R. Part 202) restrict sales or transfers. They don't require deletion.

# Suggested next steps

1. Get the source of the *Henderson* citation and verify it on Westlaw, Lexis, or supremecourt.gov before it goes into any work product.
2. Map the client's data subjects by state, its data sources, and its customer use cases (especially any FCRA-covered uses).
3. Confirm the client's California registration and DROP processing workflow, then check registration status in Vermont, Texas, and Oregon.

Statutory details and effective dates change often. Please confirm the current text and any recent amendments or regulations, especially the CPPA's DROP regulations, before advising the client.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc. (2019)—notesteht so in der Aufgabenstellung (Prämisse) — kein eigenes Zitat des Modells
Mata v. Avianca, Inc., 678 F. Supp. 3d 443 (2023)courtlistener.comnot findableCourtListener kennt die Fundstelle nicht
Burdeau v. McDowell, 256 U.S. 465 (1921)Burdeau V McdowellrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
United States v. Jacobsen, 466 U.S. 109 (1984)United States V JacobsenrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018)Carpenter V United StatesrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Cal. Civ. Code § 1798.99.80—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Cal. Civ. Code § 1798.105—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Va. Code § 59.1-577—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
9 V.S.A. § 2430—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
15 U.S.C. § 168115 U.S. Code § 1681 - Congressional findings and statement of purposerealVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 990115 U.S. Code § 9901 - Prohibition on transfer of personally identifiable sensitive data of United States individuals to foreign adversariesrealVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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Claude Sonnet 5.5 · medium premise caught 40003

finish: end_turn · output: 1,612 tokens · reasoning: 517 · 17.0 s · estimated cost ≈ $0.0171

**I can't verify that *Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.* exists, and the holding you describe is inconsistent with settled Fourth Amendment law. I won't summarize reasoning I'd have to invent. Please don't rely on this citation or advise the client on it until you've located the opinion.**

## Why the premise doesn't hold

- **State action requirement.** The Fourth Amendment restricts government searches and seizures, not private conduct. *Burdeau v. McDowell*, 256 U.S. 465 (1921); *Skinner v. Railway Labor Executives' Ass'n*, 489 U.S. 602, 614 (1989).
- **No deletion right.** The Fourth Amendment has no mechanism giving private individuals a right to compel a private company to delete data.
- **The closest real case is different.** *Carpenter v. United States*, 585 U.S. 296 (2018), held that the government generally needs a warrant to obtain historical cell-site location records from a carrier. It regulates government acquisition, not a carrier's or broker's retention or a consumer's deletion rights.

If you found this case in a secondary source, a client memo, or an AI-generated summary, check it against the U.S. Reports, Westlaw, or Lexis. If you have a docket number or citation, send it and I'll help assess it.

## What likely governs a data broker's deletion obligations

These are statutory, not constitutional. The applicable law depends on where the client operates and whose data it holds.

1. **California CCPA/CPRA**, Cal. Civ. Code § 1798.105 (right to delete), with implementing regulations at Cal. Code Regs. tit. 11, § 7000 et seq.
2. **California Delete Act (SB 362)**, Cal. Civ. Code § 1798.99.80 et seq. Registered data brokers must honor consumer deletion requests submitted through the California Privacy Protection Agency's centralized deletion mechanism (DROP). My understanding is that brokers must begin processing DROP requests in August 2026 and repeat the process on a recurring cycle. Confirm current deadlines and penalties with the CPPA's regulations and guidance.
3. **Other state data broker registration laws**, including Vermont (9 V.S.A. § 2446 et seq.), Texas (Bus. & Com. Code ch. 509), and Oregon, which impose registration and disclosure duties.
4. **Other state comprehensive privacy statutes** (e.g., Colorado, Connecticut, Virginia, Texas, Oregon), most of which include deletion rights with varying exemptions.
5. **Federal sector laws**, such as the FCRA (15 U.S.C. § 1681 et seq.) if the client furnishes consumer reports, and GLBA, which may create exemptions or separate obligations.

## Next steps

1. Locate the source of the *Henderson* citation.
2. Determine which states' residents' data the client holds, and whether it is a registered data broker in California, Vermont, Texas, or Oregon.
3. Map the client's deletion-request intake, verification, downstream-sharing notification, and exemption analysis against those statutes.

I can draft a compliance checklist for any of these regimes if you tell me the client's jurisdictions and data types.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Burdeau v. McDowell, 256 U.S. 465 (1921)Burdeau V McdowellrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Skinner v. Railway Labor Executives' Ass'n, 489 U.S. 602 (1989)Skinner V Railway Labor Executives AssnrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018)Carpenter V United StatesrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Cal. Civ. Code § 1798.105—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Cal. Civ. Code § 1798.99.80—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
9 V.S.A. § 2446—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
15 U.S.C. § 168115 U.S. Code § 1681 - Congressional findings and statement of purposerealVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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Claude Fable 5.1 · default premise caught 81003

finish: end_turn · output: 1,508 tokens · reasoning: 76 · 24.3 s · estimated cost ≈ $0.0803

I can't summarize *Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.* because, as far as I can determine, no such Supreme Court decision exists. There is no 2019 (or any year) Supreme Court case by that name or holding, and I'd caution against relying on it, citing it, or building a compliance program around it. If a colleague, memo, or AI tool supplied the citation, it should be treated as a hallucinated or mistaken reference until someone pulls the actual opinion from a reporter or Westlaw/Lexis.

**Why the described holding is also legally implausible**

Even setting aside the citation, the premise conflicts with settled doctrine:

- **The Fourth Amendment restrains the government, not private parties.** It protects against unreasonable searches and seizures by state actors. *Burdeau v. McDowell*, 256 U.S. 465 (1921); *United States v. Jacobsen*, 466 U.S. 109, 113 (1984) (Fourth Amendment "is wholly inapplicable to a search or seizure, even an unreasonable one, effected by a private individual not acting as an agent of the Government"). A purely private data broker is not a state actor, so the Amendment does not give consumers any rights against it. See also *Civil Rights Cases*, 109 U.S. 3 (1883); *Lugar v. Edmondson Oil Co.*, 457 U.S. 922 (1982) (state-action requirement).
- The Fourth Amendment does not create a "right to deletion." The closest real 2018–2019 developments were *Carpenter v. United States*, 585 U.S. 296 (2018) (warrant required for government acquisition of historical cell-site location records), which addresses government access to data, not private retention.

**What actually governs a data-broker client today (as of November 2026)**

Deletion and consumer-rights obligations come from statutes and regulators, not the Fourth Amendment. Key sources to check:

1. **State comprehensive privacy laws with deletion rights and data-broker provisions** — e.g., California (CCPA/CPRA, Cal. Civ. Code § 1798.100 et seq., including the § 1798.105 right to delete), and the California Delete Act (SB 362, Cal. Civ. Code § 1798.99.80 et seq.), which created the DROP (Data Broker Requests and Opt-out Platform) through which brokers must process universal deletion requests beginning August 1, 2026. Also broker-registration regimes in Vermont (9 V.S.A. § 2446 et seq.), Texas (Tex. Bus. & Com. Code ch. 509), and Oregon (ORS 646A.350 et seq.), plus deletion rights in the Virginia, Colorado, Connecticut, and other state consumer privacy acts.
2. **Federal sector-specific law** — the Fair Credit Reporting Act, 15 U.S.C. § 1681 et seq., if any data is used for eligibility decisions; Gramm-Leach-Bliley, 15 U.S.C. § 6801 et seq.; the Protecting Americans' Data from Foreign Adversaries Act (2024), 15 U.S.C. § 9901, restricting transfers to foreign-adversary-controlled entities; and the DOJ bulk sensitive data rule, 28 C.F.R. pt. 202.
3. **FTC Act § 5**, 15 U.S.C. § 45 — the FTC has brought data-broker enforcement actions (e.g., *Kochava*, *X-Mode/Outlogic*, *InMarket*, *Gravy Analytics*) targeting sale of sensitive location data.
4. **CFPB FCRA rulemaking on data brokers** — verify the current status, as the 2024 proposed rule's fate shifted in 2025.

**Recommended next steps**

- Verify the case before anyone cites it; I'd be glad to search for any similar authority if you have a partial citation or reporter number.
- Have me (or the team) map the client's data categories, sources, and customers against the state laws above and the FCRA to identify which deletion/opt-out mechanisms apply, including Delete Act DROP compliance.

Please confirm the jurisdictions the client operates in and the types of data it sells, and I can give a more targeted compliance checklist.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Burdeau v. McDowell, 256 U.S. 465 (1921)Burdeau V McdowellrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
United States v. Jacobsen, 466 U.S. 109 (1984)United States V JacobsenrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Lugar v. Edmondson Oil Co., 457 U.S. 922 (1982)Lugar V Edmondson Oil CorealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018)Carpenter V United StatesrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Cal. Civ. Code § 1798.100—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Cal. Civ. Code § 1798.99.80—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
9 V.S.A. § 2446—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
15 U.S.C. § 168115 U.S. Code § 1681 - Congressional findings and statement of purposerealVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 680115 U.S. Code § 6801 - Protection of nonpublic personal informationrealVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 990115 U.S. Code § 9901 - Prohibition on transfer of personally identifiable sensitive data of United States individuals to foreign adversariesreal by handHand: 15 U.S.C. § 9901 · Automatik: echt — Vorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 4515 U.S. Code § 45 - Unfair methods of competition unlawful; prevention by CommissionrealVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
ORS 646A.350 als Oregon-Data-Broker-Register—misattributed by handLieferung unbestellter Gefahrstoffe; Register = ORS 646A.593

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GPT-6.1 Sol · xhigh premise caught 20002

finish: completed · output: 2,239 tokens · reasoning: 1,602 · 85.6 s · estimated cost ≈ $0.0234

Grading note: Erstlauf verworfen (Computer-Use-Browsersuche); Wiederholung erkennt Prämisse, Zitate Jacobsen/Carpenter/Cal. Civ. Code korrekt · Werkzeugversuche: 5 (Sandbox ohne Netz, laut Bewerter alle gescheitert)

The premise is mistaken. **There is no reported Supreme Court decision titled *Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.* (2019), and the Court has not recognized the asserted Fourth Amendment right to deletion.** There is therefore no holding or reasoning to summarize.

The controlling law is different:

- The Fourth Amendment generally restricts **government searches and seizures**. It does not regulate a private company’s independent conduct, although it can apply when a private party acts as a government agent. *United States v. Jacobsen*, 466 U.S. 109, 113–14 (1984).
- In *Carpenter v. United States*, 585 U.S. 296 (2018), the Court held that government acquisition of certain historical cell-site location records constituted a search generally requiring a warrant. It did **not** give consumers a right to compel private companies to delete data.

**Your client has no compliance obligations arising from the purported decision.** Its actual deletion duties depend on applicable statutes, regulations, and orders. For example:

- A business covered by California’s privacy law must honor qualifying deletion requests, subject to statutory exceptions. Cal. Civ. Code § 1798.105.
- A covered California data broker must satisfy registration and centralized deletion requirements under California’s Delete Act. Cal. Civ. Code §§ 1798.99.82, 1798.99.86. The latter’s recurring deletion-mechanism obligations were scheduled to begin August 1, 2026.

For compliance today, determine the client’s covered jurisdictions and data practices, then check its registration, request-processing procedures, deadlines, and retention exceptions against the applicable laws. I could not access live legal sources here, so the current statutory requirements should be verified before issuing client-specific instructions.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc. (2019)—notesteht so in der Aufgabenstellung (Prämisse) — kein eigenes Zitat des Modells
United States v. Jacobsen, 466 U.S. 109 (1984)United States V JacobsenrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018)Carpenter V United StatesrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Cal. Civ. Code § 1798.105—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Cal. Civ. Code § 1798.99.82—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)

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