LEXASSAY

Run · 3 November 2026

Run 1

3 November 2026Date
v1 · 4 tasksTask set
4Configurations
ad hoc run, importedOrigin
not blind, by a Claude agentGrading
$0.14Cost of this run (list price)

Sample, not legal advice. 4 fixed tasks, one answer per model and task, graded by AI agents against gold answers and primary sources. This is a documented spot check, not a benchmark in the strict sense, and nothing here is legal advice.

Task set v1 (archived). Task set v2 is harder and uses criteria; its scores are not comparable with v1.

Results per configuration

#Model · effortScore (0–100)Task ATask BTask CTask DCitations“Not legal advice” noteCost (list price)Time
1Gemini 4 Argon · default100 (4 of 4 tasks)correctcorrectcorrectpremise caught4020190/4$0.036757 s
2GLM-5.3 FlashX Legal · defaulttoken limit 40,00075 (1.5 of 2 tasks)partly correctcorrect——2342300/2$0.0345233 s
3GLM-5.3 FlashX · default63 (2.5 of 4 tasks)partly correctwrongcorrectpremise caught3285030/4$0.0250162 s
4GLM-5.3 FlashX Legal · defaulttoken limit 16,00050 (2 of 4 tasks)no answerno answercorrectpremise caught800000/4$0.0415277 s

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Tasks, gold answers and all answers

Task A · Standard terms review (consumer web shop)

Task (verbatim prompt)

Prüfen Sie die folgenden zwei Klauseln aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines deutschen Online-Shops, der neue Elektrogeräte an Verbraucher verkauft. Sind die Klauseln wirksam? Nennen Sie die einschlägigen Vorschriften und die Rechtsfolge.

§ 8 Haftung: „Der Verkäufer haftet nicht für Schäden, gleich aus welchem Rechtsgrund, es sei denn, sie beruhen auf Vorsatz.“

§ 9 Mängel: „Mängel sind innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Ware schriftlich per Einschreiben anzuzeigen. Später angezeigte Mängel sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.“

Gold answer

Beide Klauseln unwirksam; Rechtsfolge § 306 BGB
§ 8 liability clause void: § 309 no. 7 a) (life, body, health) and b) (gross negligence) BGB; also § 307(1), (2) no. 2 BGB (cardinal obligations). § 9 defects clause void: § 309 no. 8 b) ee) BGB (notice deadline for non-obvious defects shorter than the limitation period), § 476(1) BGB (consumer sale: no deviation to the consumer's detriment; a duty to inspect and notify like § 377 HGB exists only between merchants), § 309 no. 13 b) and c) BGB (form stricter than text form, special delivery requirement). Consequence: § 306(1), (2) BGB — the contract stays valid, statutory law applies, no reduction to a valid core.

Rubric: richtig: beide Klauseln unwirksam + je mindestens eine tragende Norm korrekt (§ 309 Nr. 7 für § 8; § 309 Nr. 8 b) ee) oder § 476 für § 9) + Rechtsfolge § 306 · teilweise: Ergebnis richtig, aber Normen fehlen/falsch oder Rechtsfolge fehlt · falsch: mindestens eine Klausel als wirksam beurteilt

Answers (4)

Gemini 4 Argon · default correct 181010

finish: stop · output: 1,248 tokens · reasoning: 0 · 18.9 s · cost $0.0127 · budget 16,000

Grading note: § 309 Nr. 7 a/b, § 307 II Nr. 2, § 476 I, § 309 Nr. 8 b) ee), § 309 Nr. 13 b), § 306 I/II korrekt. Kleinigkeiten: 'mindestens zwei Wochen' steht nicht im Gesetz; Einschreiben fällt unter Nr. 13 c).

Hier ist die rechtliche Prüfung der beiden Klauseln für den B2C-Bereich (Verkauf von Unternehmern nach § 14 BGB an Verbraucher nach § 13 BGB). Da es sich um vorformulierte Vertragsbedingungen handelt, unterliegen sie der AGB-Kontrolle nach den §§ 305 ff. BGB.

### 1. Prüfung von § 8 (Haftung)
**Ergebnis:** Die Klausel ist **unwirksam**.

**Begründung und einschlägige Vorschriften:**
Die Klausel schließt jegliche Haftung für Fahrlässigkeit (einfache und grobe) aus und beschränkt die Haftung ausschließlich auf Vorsatz. Dies verstößt gegen mehrere Klauselverbote ohne Wertungsmöglichkeit:
*   **§ 309 Nr. 7 a) BGB:** Ein Haftungsausschluss für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, ist stets unwirksam. Da die Klausel pauschal „Schäden, gleich aus welchem Rechtsgrund“ ausschließt, sind auch Körperschäden umfasst.
*   **§ 309 Nr. 7 b) BGB:** Ein Ausschluss der Haftung für sonstige Schäden, die auf einer *grob fahrlässigen* Pflichtverletzung des Verwenders (oder seiner Erfüllungsgehilfen) beruhen, ist ebenfalls unwirksam. 
*   **§ 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB (Kardinalpflichten):** Zudem benachteiligt die Klausel den Verbraucher unangemessen, da sie auch die Haftung für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sog. Kardinalpflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht) ausschließt (ständige Rechtsprechung, vgl. *BGH, Urteil vom 24.07.2008 – III ZR 221/07*).

---

### 2. Prüfung von § 9 (Mängel)
**Ergebnis:** Die Klausel ist **mehrfach unwirksam**.

**Begründung und einschlägige Vorschriften:**
*   **Unzulässiger Gewährleistungsausschluss (§ 476 Abs. 1 Satz 1 BGB):** Da es sich um einen Verbrauchsgüterkauf (§ 474 BGB) über neue Sachen handelt, darf der Unternehmer zum Nachteil des Verbrauchers nicht von den gesetzlichen Gewährleistungsrechten (§§ 433 bis 435, 437, 439 bis 443 BGB) abweichen. Die gesetzliche Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt zwei Jahre (§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB). Eine Rügefrist von 7 Tagen verkürzt diese Rechte unzulässig.
*   **Verbot von Ausschlussfristen bei nicht offensichtlichen Mängeln (§ 309 Nr. 8 b) ee) BGB):** Selbst außerhalb des Verbrauchsgüterkaufs ist eine Ausschlussfrist in AGB nur für *offensichtliche* Mängel zulässig und muss *mindestens zwei Wochen* betragen. Die Klausel differenziert nicht zwischen offensichtlichen und versteckten Mängeln und unterschreitet mit 7 Tagen die Mindestfrist.
*   **Verbot der strengeren Form als Textform (§ 309 Nr. 13 b) BGB):** Die Klausel verlangt für die Anzeige „schriftlich per Einschreiben“. Nach § 309 Nr. 13 b) BGB darf in AGB für Anzeigen oder Erklärungen des Verbrauchers keine strengere Form als die Textform (§ 126b BGB, z.B. E-Mail) vereinbart werden. Das Erfordernis der Schriftform (§ 126 BGB) sowie einer besonderen Übermittlungsart (Einschreiben) ist unwirksam (vgl. *BGH, Urteil vom 25.01.2012 – VIII ZR 95/11* zur Unzulässigkeit des Einschreibens).

---

### 3. Rechtsfolge für beide Klauseln

*   **Kein Rückgriff auf geltungserhaltende Reduktion:** Unwirksame Klauseln werden nicht auf ein gerade noch zulässiges Maß reduziert (ständige Rechtsprechung, vgl. *BGH, Urteil vom 17.05.1982 – VII ZR 316/81*). Sie fallen ersatzlos weg.
*   **Gesetzliche Regelung tritt an die Stelle (§ 306 Abs. 1 und Abs. 2 BGB):** Der Kaufvertrag bleibt im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Klauseln treten die gesetzlichen Vorschriften:
    *   **Zu § 8:** Der Verkäufer haftet nach dem gesetzlichen Maßstab des § 276 BGB für Vorsatz und *jede* Form der Fahrlässigkeit.
    *   **Zu § 9:** Der Verbraucher kann Mängel formfrei (auch mündlich oder per E-Mail) innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfrist von zwei Jahren ab Ablieferung der Ware (§ 438 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 BGB) geltend machen.
*   **Wettbewerbsrechtliche Konsequenz:** Die Verwendung dieser Klauseln stellt zudem einen Rechtsbruch nach § 3a UWG dar und kann von Mitbewerbern oder Verbraucherschutzverbänden kostenpflichtig abgemahnt werden (§ 8 UWG, § 1 UKlaG).
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 14 BGB§ 14 UnternehmerrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 13 BGB§ 13 VerbraucherrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 305 BGB§ 305 Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen in den VertragrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 a) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 24.07.2008 – III ZR 221/07dejure.orgnot findable by handHand: BGH 24.07.2008 – III ZR 221/07 · Automatik: nicht_auffindbar — dejure.org findet III ZR 221/07 nicht eindeutig
§ 476 Abs. 1 S. 1 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealSatz 1 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 474 BGB§ 474 VerbrauchsgüterkaufrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB§ 438 Verjährung der MängelansprücherealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 8 b) ee) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 13 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 126b BGB§ 126b TextformrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 126 BGB§ 126 SchriftformrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 25.01.2012 – VIII ZR 95/11BGH, 25.01.2012 - VIII ZR 95/11misattributed by handHand: BGH 25.01.2012 – VIII ZR 95/11 'zur Unzulässigkeit des Einschreibens' — Postfachadresse in Widerrufsbelehrung · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen
BGH, 17.05.1982 – VII ZR 316/81BGH, 17.05.1982 - VII ZR 316/81real by handHand: BGH 17.05.1982 – VII ZR 316/81 — BGHZ 84, 109 · Automatik: echt — Aktenzeichen und Datum passen
§ 276 BGB§ 276 Verantwortlichkeit des SchuldnersrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 3a UWG§ 3a RechtsbruchrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 8 UWG§ 8 Beseitigung und UnterlassungrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 1 UKlaG§ 1 Unterlassungs- und Widerrufsanspruch bei Allgemeinen GeschäftsbedingungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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GLM-5.3 FlashX Legal · default partly correct 181030

finish: stop · output: 13,725 tokens · reasoning: 12,184 · 121.1 s · cost $0.0170 · budget 40,000

Grading note: Beide Klauseln unwirksam, § 309 Nr. 7 a/b und § 306 korrekt. Für § 9: § 475 statt § 476 (Zählung vor 2022), § 309 Nr. 8 b) ee) und Nr. 13 fehlen, Beweislastvermutung als § 476 und 'innerhalb der Verjährungsfrist' (richtig: § 477, ein Jahr).

## Ergebnis vorab

Beide Klauseln sind **unwirksam**. Sie werden nicht Vertragsbestandteil; es greift die gesetzliche Haftung und Gewährleistung (§ 306 Abs. 2 BGB). Der Verkäufer kann sich nicht auf sie berufen.

Maßstab ist das AGB-Recht der §§ 305 ff. BGB (B2C-Vertrag, neue Waren an Verbraucher = auch Verbrauchsgüterkauf, §§ 474 ff. BGB).

---

## 1. § 8 AGB – Haftungsausschluss

Die Klausel schließt jede Haftung „gleich aus welchem Rechtsgrund" aus – außer bei Vorsatz. Das ist in mehrfacher Hinsicht verboten:

**a) Verstoß gegen § 309 Nr. 7 BGB (feste Verbote)**

- **Nr. 7a:** Haftung für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Verwenders beruhen, darf nicht ausgeschlossen oder beschränkt werden.
- **Nr. 7b:** Haftung für sonstige Schäden aus **grob fahrlässiger** Pflichtverletzung des Verwenders darf nicht ausgeschlossen werden.

Die Klausel lässt nur Vorsatz haften und schließt damit gerade die grobe Fahrlässigkeit aus. Das ist der Kern des Verbots der Nr. 7b (und für Personenschäden der Nr. 7a).

**b) Verstoß gegen § 307 Abs. 1, 2 BGB**

Eine formularmäßige Haftungsbegrenzung, die die Haftung für die fahrlässige Verletzung von **Kardinalpflichten** (wesentliche Vertragspflichten, deren Erfüllung den Vertrag überhaupt erst sinnvoll machen – hier: Lieferung gebrauchstauglicher Elektrogeräte) ausschließt, benachteiligt den Vertragspartner unangemessen; vgl. BGH, Urt. v. 19.07.2010 – VII ZR 224/09, NJW 2010, 2568.

**c) Zusätzliche Verstöße**

- „Gleich aus welchem Rechtsgrund" erfasst auch **Deliktsansprüche** (§ 823 BGB) und die **Produkthaftung**. Die Ersatzpflicht nach dem ProdHaftG ist zwingend: **§ 14 ProdHaftG**.
- Eine geltungserhaltende Reduktion („nur einfache Fahrlässigkeit sei ausgeschlossen") ist im AGB-Recht **unzulässig**; die Klausel ist insgesamt nichtig (st. Rspr., vgl. BGHZ 145, 203).

**Rechtsfolge:** § 8 AGB ist unwirksam. Es gelten die gesetzlichen Haftungsregeln (§§ 280, 823 BGB, ProdHaftG), einschließlich Haftung für Fahrlässigkeit und für Kardinalpflichten.

---

## 2. § 9 AGB – 7-Tage-Rügefrist mit Gewährleistungsausschluss

**a) Keine Rügepflicht des Verbrauchers**

Die Untersuchungs- und Rügeobliegenheit des § 377 HGB gilt nur bei beiderseitigen Handelsgeschäften. Ein Verbraucher muss die Ware nicht untersuchen und Mängel nicht fristgebunden anzeigen. Die Klausel erfindet eine solche Pflicht und knüpft daran einen vollständigen Gewährleistungsausschluss.

**b) Verstoß gegen § 475 BGB**

Bei neuen Waren an Verbraucher ist eine Vereinbarung unwirksam, die die Rechte des Käufers aus §§ 437, 438 BGB **ausschließt, beschränkt oder erschwert** (§ 475 BGB). Das tut die Klausel doppelt:

- kurze Ausschlussfrist (7 Tage ab Erhalt),
- zusätzlich die Formvorgabe „schriftlich per Einschreiben".

Ein vollständiger Gewährleistungsausschluss ist bei **neuen** Waren in AGB generell unzulässig; auch der Zusatz „soweit gesetzlich zulässig" rettet nichts (BGH, Urt. v. 12.07.2017 – VIII ZR 225/16, NJW 2017, 2624). Selbst die Verkürzung der Verjährung auf ein Jahr ist nur bei **gebrauchten** Sachen und nur unter engen Transparenzvoraussetzungen denkbar (BGH, Urt. v. 15.11.2006 – VIII ZR 75/05, NJW 2006, 3743) – hier liegen **neue** Elektrogeräte vor.

**c) Verstoß gegen § 307 Abs. 1, 2 BGB**

Unabhängig davon ist die Klausel unangemessen: Bei Elektrogeräten zeigen sich viele Mängel (insbesondere latente Defekte) erst nach Inbetriebnahme oder erst nach längerer Nutzung. Eine 7-Tage-Frist ab Erhalt faktisch demontiert die gesetzliche Gewährleistung und widerspricht den wesentlichen Grundgedanken des § 438 BGB (2 Jahre ab Ablieferung) sowie der Beweislastvermutung des § 476 BGB (Vermutung, dass ein innerhalb der Verjährungsfrist auftretender Mangel schon bei Gefahrübergang vorhanden war).

**Rechtsfolge:** § 9 AGB ist unwirksam. Es gilt das Gesetz:

- Mängelansprüche verjähren in **2 Jahren** ab Ablieferung (§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB),
- keine Rüge- oder Ausschlussfrist; Geltendmachung in Textform genügt,
- Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung, Schadens- und Aufwendungsersatz nach § 437 BGB stehen dem Käufer uneingeschränkt zu.

---

## 3. Gesamtregelung

Nach § 306 Abs. 1 und 2 BGB bleiben die übrigen Vertragsbedingungen wirksam; an die Stelle der unwirksamen Klauseln tritt das **gesetzliche Leitbild**. Praktisch bedeutet das:

| | Geltende Rechtslage |
|---|---|
| **Haftung** | Volle gesetzliche Haftung (Vertrag, Delikt, ProdHaftG), auch für Fahrlässigkeit |
| **Gewährleistung** | 2 Jahre, keine 7-Tage-Rügefrist, Mängelanzeige formfrei möglich |

Hinweis für die Praxis des Shops: Beide Klauseln sind nicht nur zivilrechtlich nichtig, sondern können auch wettbewerbsrechtlich abgemahnt werden (§ 3a UWG i. V. m. § 307 bzw. § 309 BGB).
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 306 Abs. 2 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 305 BGB§ 305 Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen in den VertragrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 474 BGB§ 474 VerbrauchsgüterkaufrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 Abs. 1 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 Abs. 2 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 19.07.2010 – VII ZR 224/09dejure.orgnot findable by handHand: BGH 19.07.2010 – VII ZR 224/09, NJW 2010, 2568 · Automatik: nicht_auffindbar — dejure.org findet VII ZR 224/09 nicht eindeutig
§ 823 BGB§ 823 SchadensersatzpflichtrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 14 ProdHaftG§ 14 UnabdingbarkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGHZ 145, 203BGH, 27.09.2000 - VIII ZR 155/99real by handHand: BGHZ 145, 203 · Automatik: echt — Fundstelle führt zu genau einer Entscheidung; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 377 HGB§ 377realNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 475 BGB§ 475 Anwendbare Vorschriftenmisattributed by handHand: § 475 BGB als Abweichungsverbot — heute § 476 · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 437 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 438 BGB§ 438 Verjährung der MängelansprücherealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 12.07.2017 – VIII ZR 225/16dejure.orgnot findable by handHand: BGH 12.07.2017 – VIII ZR 225/16, NJW 2017, 2624 · Automatik: nicht_auffindbar — dejure.org findet VIII ZR 225/16 nicht eindeutig
BGH, 15.11.2006 – VIII ZR 75/05dejure.orgnot findable by handHand: BGH 15.11.2006 – VIII ZR 75/05, NJW 2006, 3743 — NJW 2006, 3743 = BFH IX R 47/04 und IX R 4/04, Steuerrecht · Automatik: nicht_auffindbar — dejure.org findet VIII ZR 75/05 nicht eindeutig
§ 476 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB§ 438 Verjährung der MängelansprücherealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 1 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 3a UWG§ 3a RechtsbruchrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 307 BGB§ 307 InhaltskontrollerealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen

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GLM-5.3 FlashX · default partly correct 155300

finish: stop · output: 8,169 tokens · reasoning: 7,199 · 67.3 s · cost $0.0102 · budget 16,000

Grading note: Ergebnis richtig (beide unwirksam), § 476 und § 306 genannt; Normstellen mehrfach falsch oder nicht existent.

# Klauselprüfung nach den §§ 305 ff. BGB

**Vorab:** Da es sich um ein B2C-Geschäft handelt, ist § 309 BGB ohne Billigkeitsprüfung direkt anwendbar (§ 310 Abs. 3 S. 2 BGB).

## Klausel 1 (§ 8 – Haftungsausschluss): **unwirksam**

Der Ausschluss der Haftung für alles außer Vorsatz verstößt gegen mehrere zwingende Normen:

- **§ 309 Nr. 7a, 7b BGB:** Die Haftung für grobe Fahrlässigkeit (bei Kardinalpflichten) und für Vorsatz (auch bei einfachen Pflichten) darf nicht ausgeschlossen oder beschränkt werden – hier aber ausgeschlossen.
- **§ 309 Nr. 7c BGB:** Verletzungen von Leben, Körper und Gesundheit dürfen bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit nicht ausgeschlossen werden.
- **§ 309 Nr. 7d BGB:** Auch leichte Fahrlässigkeit bei Kardinalpflichten ist nicht ausschließbar.
- **§ 276 Abs. 3 BGB:** Die Vorsatzhaftung kann überhaupt nicht im Voraus erlassen werden.
- **§ 14 ProdHaftG:** Produzentenhaftung ist abbedingungsfeindlich.

**Rechtsfolge:** Die Klausel ist gem. § 306 Abs. 2 BGB insgesamt unwirksam. Eine geltungserhaltende Reduktion („nur grobe Fahrlässigkeit unzulässig, leichter Fahrlässigkeitsschutz bleibt") ist unzulässig; st. Rspr., vgl. BGHZ 145, 203 (211). Es gilt das gesetzliche Haftungssystem (§§ 280 ff., 823 ff. BGB).

## Klausel 2 (§ 9 – Mängelanzeige in 7 Tagen): **unwirksam**

- **§ 309 Nr. 8 b) bb) BGB:** Bei Verbrauchsgüterkaufverträgen (§ 474 BGB) über **neue** Sachen darf die Verjährung der Gewährleistungsrechte (§ 437 BGB) nicht verkürzt und erst recht nicht ausgeschlossen werden. Eine Frist von 7 Tagen ist vollkommen unvereinbar mit der gesetzlichen Regelverjährung von **2 Jahren ab Überlassung** (§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB); eine Verkürzung wäre selbst bei Gebrauchtwaren höchstens auf 1 Jahr möglich.
- **§ 476 BGB:** Abweichungen von §§ 474 ff. BGB zu Lasten des Verbrauchers sind unzulässig.
- **§ 377 BGB** ist nicht einschlägig – er gilt nur für beiderseitige Handelsgeschäfte; eine Rügeobliegenheit des Verbrauchers besteht nicht (§ 475d BGB). Der Ausschluss später angezeigter Mängel trifft daher einen Verbraucher, dem keine Prüf- und Anzeigepflicht obliegt.
- **§ 309 Nr. 13 b) ee) BGB:** Zusätzlich unzulässig ist die Verbindung einer kurzen Ausschlussfrist mit der Formpflicht „per Einschreiben" (Zwang zum Zugangsnachweis).

**Rechtsfolge:** Die Klausel ist gem. § 306 Abs. 2 BGB unwirksam (die Frist und der Ausschluss bilden eine untrennbare Regelung). Es gilt das gesetzliche Gewährleistungsrecht: § 437 BGB mit 2-jähriger Verjährung (§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB) sowie die Beweisvermutung, dass die Sache mangelhaft war, wenn sich der Mangel innerhalb eines Jahres zeigt (§ 475a Abs. 1 S. 2 BGB, abdingbar nur zu Gunsten des Verbrauchers, § 476 BGB).

## Fazit

Beide Klauseln sind **unwirksam**. Der Vertrag bleibt im Übrigen wirksam (§ 306 Abs. 2 BGB); an die Stelle der Klauseln tritt jeweils das dispositive Gesetzesrecht – also volle Haftung auch für Fahrlässigkeit sowie ungekürzte 2-jährige Gewährleistung ohne Anzeigepflicht des Verbrauchers.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 305 BGB§ 305 Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen in den VertragrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 310 Abs. 3 S. 2 BGB§ 310 AnwendungsbereichrealSatz 2 nicht geprüft (Absatz mit Liste)
§ 309 Nr. 7 a) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 b) BGB§ 309 Klauselverbote ohne WertungsmöglichkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 7 c) BGB§ 309 Klauselverbote ohne Wertungsmöglichkeitinvented by handHand: § 309 Nr. 7c BGB · Automatik: erfunden — Nr. 7 c) gibt es in § 309 BGB nicht
§ 309 Nr. 7 d) BGB§ 309 Klauselverbote ohne Wertungsmöglichkeitinvented by handHand: § 309 Nr. 7d BGB · Automatik: erfunden — Nr. 7 d) gibt es in § 309 BGB nicht
§ 276 Abs. 3 BGB§ 276 Verantwortlichkeit des SchuldnersrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 14 ProdHaftG§ 14 UnabdingbarkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 306 Abs. 2 BGB§ 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und UnwirksamkeitrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGHZ 145, 203BGH, 27.09.2000 - VIII ZR 155/99real by handHand: BGHZ 145, 203 · Automatik: echt — Fundstelle führt zu genau einer Entscheidung; Gegenstand von Hand prüfen
§ 280 BGB§ 280 Schadensersatz wegen PflichtverletzungrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 823 BGB§ 823 SchadensersatzpflichtrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 8 b) bb) BGB§ 309 Klauselverbote ohne Wertungsmöglichkeitmisattributed by handHand: § 309 Nr. 8 b) bb) BGB (für Verjährung) — bb = Beschränkung auf Nacherfüllung · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 474 BGB§ 474 VerbrauchsgüterkaufrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 437 BGB§ 437 Rechte des Käufers bei MängelnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB§ 438 Verjährung der MängelansprücherealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 476 BGB§ 476 Abweichende VereinbarungenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 377 BGB§ 377 Unpfändbarkeit des Rücknahmerechtsmisattributed by handHand: § 377 BGB — gemeint § 377 HGB · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 475d BGB§ 475d Sonderbestimmungen für Rücktritt und Schadensersatzmisattributed by handHand: § 475d BGB (keine Rügeobliegenheit) — Rücktritt ohne Fristsetzung · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 309 Nr. 13 b) ee) BGB§ 309 Klauselverbote ohne Wertungsmöglichkeitinvented by handHand: § 309 Nr. 13 b) ee) BGB · Automatik: erfunden — Nr. 13 b) ee) gibt es in § 309 BGB nicht
§ 475a Abs. 1 S. 2 BGB§ 475a Verbrauchsgüterkaufvertrag über digitale Produktemisattributed by handHand: § 475a Abs. 1 S. 2 BGB (Beweisvermutung) — digitale Datenträger; Vermutung steht in § 477 · Automatik: echt — Satz heuristisch gezählt
§ 306 Abs. 2 (Vertrag bleibt wirksam)—misattributed by handAbs. 1

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GLM-5.3 FlashX Legal · default no answer 00000

finish: length · output: 16,000 tokens · reasoning: 15,996 · 138.5 s · cost $0.0199 · budget 16,000

Grading note: finish_reason=length: 15.996 von 16.000 Token im Reasoning, leerer Antworttext

No answer text.

No citations detected.

Task B · Deadline calculation (one month from 30 Jan 2026)

Task (verbatim prompt)

Ein Mietvertrag (deutsches Recht) räumt dem Mieter das Recht ein, binnen eines Monats nach Zugang einer Mieterhöhungsankündigung ein vertraglich vereinbartes Sonderkündigungsrecht durch Erklärung gegenüber dem Vermieter auszuüben. Die Ankündigung ging dem Mieter am Freitag, 30. Januar 2026, zu. An welchem Tag läuft die Frist ab? Geben Sie das genaue Datum an und begründen Sie die Berechnung mit den einschlägigen Vorschriften.

Gold answer

Montag, 2. März 2026 (Ablauf, 24:00 Uhr)
§ 187(1) BGB: the day of receipt (30 Jan 2026) is not counted. § 188(2) BGB: the period ends on the day of the following month with the same number, i.e. “30 February”. § 188(3) BGB: if that day is missing, the period ends with the last day of the month, Saturday, 28 Feb 2026. § 193 BGB: if the end falls on a Saturday, Sunday or public holiday and a declaration of intent is to be made, the next working day applies. End of period: end of Monday, 2 March 2026.

Rubric: richtig: 02.03.2026 mit §§ 187 I, 188 III, 193 BGB · teilweise: 28.02.2026 (ohne § 193) oder richtiges Datum mit falscher Begründung · falsch: anderes Datum

Answers (4)

Gemini 4 Argon · default correct 80000

finish: stop · output: 676 tokens · reasoning: 0 · 11.0 s · cost $0.0070 · budget 16,000

Grading note: Datum: 02.03.2026

Die Frist zur Ausübung des Sonderkündigungsrechts läuft am **Montag, dem 2. März 2026**, ab. 

**Rechtliche Begründung:**

Für die Berechnung der vertraglich vereinbarten Monatsfrist gelten mangels abweichender Vereinbarung die Auslegungsregeln der §§ 187 ff. BGB (§ 186 BGB).

1. **Fristbeginn (§ 187 Abs. 1 BGB):**
   Da der Zugang der Mieterhöhungsankündigung ein Ereignis ist, das in den Lauf eines Tages fällt (Ereignisfrist), wird der Tag des Zugangs (30. Januar 2026) bei der Berechnung der Frist nicht mitgerechnet. Fristbeginn ist somit Samstag, der 31. Januar 2026, 00:00 Uhr.

2. **Reguläres Fristende (§ 188 Abs. 2, Abs. 3 BGB):**
   Nach § 188 Abs. 2 Alt. 1 BGB endet eine nach Monaten bestimmte Frist im Falle des § 187 Abs. 1 BGB mit dem Ablauf desjenigen Tages des letzten Monats, welcher durch seine Benennung oder seine Zahl dem Tage entspricht, in den das Ereignis fällt (hier eigentlich der „30. Februar“). 
   Da im Februar 2026 dieser für den Ablauf der Frist maßgebende Tag fehlt, greift § 188 Abs. 3 BGB. Danach endet die Frist mit dem Ablauf des letzten Tages dieses Monats. Da das Jahr 2026 kein Schaltjahr ist, hat der Februar 28 Tage. Das reguläre Fristende fällt somit auf **Samstag, den 28. Februar 2026**.

3. **Verschiebung des Fristendes (§ 193 BGB):**
   Da der 28. Februar 2026 ein Sonnabend (Samstag) ist und der Mieter an diesem Tag eine Willenserklärung (die Kündigung) abgeben muss, ist § 193 BGB anzuwenden. Danach tritt an die Stelle eines Sonnabends, Sonntags oder eines staatlich anerkannten allgemeinen Feiertags der nächste Werktag. 
   Da auf den Samstag der Sonntag (1. März 2026) folgt, verschiebt sich das Fristende auf den darauffolgenden Werktag.

Die Kündigungserklärung muss dem Vermieter (§ 130 Abs. 1 Satz 1 BGB) somit spätestens am **Montag, dem 2. März 2026 (24:00 Uhr)** zugehen.

*(Hinweis: Das gesetzliche Sonderkündigungsrecht bei Mieterhöhungen aus § 561 Abs. 1 Satz 1 BGB mit seiner längeren Frist bis zum Ablauf des übernächsten Monats bleibt hier außen vor, da ausdrücklich nach der Berechnung der vertraglich vereinbarten Monatsfrist gefragt wurde).*
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 187 BGB§ 187 FristbeginnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 186 BGB§ 186 GeltungsbereichrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 1 BGB§ 187 FristbeginnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 3 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 193 BGB§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130 Abs. 1 S. 1 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenrealSatz heuristisch gezählt
§ 561 Abs. 1 S. 1 BGB§ 561 Sonderkündigungsrecht des Mieters nach MieterhöhungrealSatz heuristisch gezählt

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GLM-5.3 FlashX Legal · default correct 53200

finish: stop · output: 14,127 tokens · reasoning: 13,546 · 111.8 s · cost $0.0175 · budget 40,000

Grading note: Datum: 02.03.2026

## Ergebnis

Die Frist läuft am **Montag, dem 2. März 2026, mit Ablauf des Tages (24:00 Uhr)** ab.

## Begründung

**1. Maßgebliche Regeln.** Soweit der Vertrag keine abweichende Berechnungsweise vorgibt, gelten die §§ 187 ff. BGB. „Monat" ist dabei der Kalendermonat (§ 189 Abs. 1 BGB).

**2. Fristbeginn.** Ereignis im Sinne der Fristberechnung ist der Zugang der Mieterhöhungsankündigung am Freitag, 30.01.2026. Der Ereignistag selbst wird nicht mitgezählt (§ 187 Abs. 1, Abs. 3 BGB); die Frist beginnt erst am 31.01.2026, 00:00 Uhr.

**3. Fristende ohne Rücksicht auf § 193 BGB.** Eine nach einem Monat bestimmte Frist endet mit dem Ablauf desjenigen Tages des letzten Monats, der durch seine Zahl dem Ereignistag entspricht (§ 188 Abs. 3 BGB). Entsprechender Tag wäre der **30.02.2026**; dieser existiert nicht, da 2026 kein Schaltjahr ist. Daher endet die Frist gemäß § 188 Abs. 3 Satz 2 BGB mit Ablauf des **letzten Tages des Februar, dem 28.02.2026, 24:00 Uhr** (§ 188 Abs. 1 BGB).

**4. Verschiebung nach § 193 BGB.** Der 28.02.2026 ist ein **Samstag**. Fällt das Ende einer Frist auf einen Samstag, einen Sonntag oder einen staatlich anerkannten Feiertag, tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag (§ 193 BGB). Der nächste Werktag ist **Montag, der 02.03.2026**; an diesem Tag besteht kein Feiertag. Die Frist ist eine Ausschlussfrist (nach ihrem Ablauf ist die Ausübung des Sonderkündigungsrechts ausgeschlossen); § 193 BGB gilt auch für solche Fristen (st. Rspr., vgl. BGH NJW 1999, 953).

**5. Praktische Folge.** Das Sonderkündigungsrecht kann noch bis zum Ablauf des 02.03.2026, 24:00 Uhr ausgeübt werden. Die Kündigungserklärung muss dem Vermieter zu diesem Zeitpunkt zugehen (§ 130 Abs. 1 BGB).
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 187 BGB§ 187 FristbeginnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 189 Abs. 1 BGB§ 189 Berechnung einzelner Fristenmisattributed by handHand: § 189 Abs. 1 BGB (Kalendermonat) — halbes Jahr/Vierteljahr · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 193 BGB§ 193 Sonn- und Feiertag; Sonnabendreal by handHand: § 193 BGB · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 3 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 3 S. 2 BGB§ 188 Fristendeinvented by handHand: § 188 Abs. 3 Satz 2 BGB · Automatik: nicht_auffindbar — Satz 2 nicht gefunden (Absatz hat nach heuristischer Zählung 1 Satz/Sätze)
§ 188 Abs. 1 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
NJW 1999, 953BGH, 17.12.1998 - IX ZR 1/98misattributed by handHand: BGH NJW 1999, 953 (§ 193 bei Ausschlussfristen) — IX ZR 1/98, Vollstreckungsrecht · Automatik: echt — Fundstelle führt zu genau einer Entscheidung; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130 Abs. 1 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 3 BGB—invented by hand
§ 188 Abs. 3 für Entsprechungstag—misattributed by handAbs. 2

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GLM-5.3 FlashX · default wrong 63200

finish: stop · output: 9,230 tokens · reasoning: 8,469 · 71.6 s · cost $0.0115 · budget 16,000

Grading note: Behauptet, § 193 BGB gelte nur gegenüber Gericht oder Behörde. Der Wortlaut kennt diese Einschränkung nicht. · Datum: 28.02.2026

## Ergebnis

Die Frist endet am **Samstag, dem 28. Februar 2026, 24:00 Uhr** (Mitternacht). Eine Verschiebung auf den nächsten Werktag findet nicht statt.

## Begründung

**1. Beginn der Frist (§ 187 BGB)**
Es handelt sich um eine ereignisbezogene Monatsfrist (Ereignis = Zugang des Mieterhöhungsverlangens am Freitag, 30.01.2026). Nach § 187 Abs. 2 BGB beginnt eine nach Wochen oder Monaten bestimmte Frist mit dem Ablauf des Tages, der dem Ereignis durch seine Zahl entspricht – hier also mit Ablauf des **30.01.2026, 24:00 Uhr**. Der Ereignistag selbst wird nicht mitgezählt.

**2. Ende der Frist (§ 188 BGB)**
- Nach § 188 Abs. 2 S. 1 BGB endet die Frist mit Ablauf desjenigen Tages des letzten Monats, der **durch seine Zahl** dem Ereignistag entspricht. Dies wäre der **30. Februar 2026** – ein Tag, der nicht existiert.
- § 188 Abs. 2 S. 2 BGB ordnet für diesen Fall an: Fehlt der maßgebliche Tag im letzten Monat, endet die Frist mit Ablauf des **letzten Tages dieses Monats**. Da 2026 kein Schaltjahr ist, hat der Februar 28 Tage. Die Frist endet daher mit Ablauf des **28.02.2026**.
- Nach § 188 Abs. 3 BGB beziehen sich Zeiträume von Monaten auf Kalendermonate.

**3. Keine Verlängerung auf den nächsten Werktag**
Die Frist endet mit Ablauf des letzten Tages „ohne Rücksicht darauf, ob der Tag ein Werktag ist oder nicht" (§ 188 Abs. 1 S. 1 BGB). Die Ausnahmevorschrift des § 193 BGB (Verschiebung auf den nächsten Werktag) greift nur, wenn die Willenserklärung **einem Gericht oder einer öffentlichen Behörde** gegenüber abzugeben ist. Die Kündigungserklärung ist hier gegenüber dem **Vermieter** (Privatperson) zu erklären, sodass die Frist auch an einem Samstag (hier: 28.02.2026) ablaufen kann.

## Ergänzende Hinweise

- Es handelt sich um eine **Ausschlussfrist**: Wird das Sonderkündigungsrecht nicht bis zum 28.02.2026, 24:00 Uhr erklärt, erlischt das Kündigungsrecht endgültig.
- Erforderlich ist der **Zugang** der Kündigungserklärung bis zu diesem Zeitpunkt (§ 130 Abs. 1 BGB). Praktische Vorsicht gilt, wenn die Erklärung erst nach Geschäftsschluss (str., etwa nach 20:00 Uhr) beim Vermieter eingeht – nach h.M. kann der Zugang dann erst am nächsten Werktag eintreten (vgl. BGH, Urt. v. 19.12.2005 – III ZR 158/04, NJW 2006, 588). Die Kündigung sollte daher so rechtzeitig zugehen, dass der Zugang spätestens am 28.02.2026, 24:00 Uhr sichergestellt ist.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
§ 187 BGB§ 187 FristbeginnrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 187 Abs. 2 BGB§ 187 Fristbeginnmisattributed by handHand: § 187 Abs. 2 BGB (Fristbeginn) — Abs. 1 · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 BGB§ 188 FristenderealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 2 S. 1 BGB§ 188 FristenderealSatz heuristisch gezählt
§ 188 Abs. 2 S. 2 BGB§ 188 Fristendeinvented by handHand: § 188 Abs. 2 S. 2 BGB · Automatik: nicht_auffindbar — Satz 2 nicht gefunden (Absatz hat nach heuristischer Zählung 1 Satz/Sätze)
§ 188 Abs. 3 BGB§ 188 Fristendemisattributed by handHand: § 188 Abs. 3 BGB ('Kalendermonate') · Automatik: echt — Norm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 188 Abs. 1 S. 1 BGB§ 188 FristenderealSatz heuristisch gezählt
§ 193 BGB§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
§ 130 Abs. 1 BGB§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber AbwesendenrealNorm existiert; Gegenstand von Hand prüfen
BGH, 19.12.2005 – III ZR 158/04BGH, 07.10.2004 - III ZR 158/04misattributed by handHand: BGH 19.12.2005 – III ZR 158/04, NJW 2006, 588 — III ZR 158/04 = 07.10.2004, Gewinnzusage § 661a; NJW 2004, 3555 · Automatik: falsch_zugeordnet — Datum 19.12.2005 statt 07.10.2004
§ 188 Abs. 1 S. 1 'ohne Rücksicht darauf, ob der Tag ein Werktag ist'—invented by handWortlaut erfunden

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GLM-5.3 FlashX Legal · default no answer 00000

finish: length · output: 16,000 tokens · reasoning: 15,996 · 126.4 s · cost $0.0199 · budget 16,000

Grading note: finish_reason=length: 15.996 von 16.000 Token im Reasoning, leerer Antworttext

No answer text.

No citations detected.

Task C · US leading cases (pleading standard, summary judgment trilogy)

Task (verbatim prompt)

Under U.S. federal law: (1) Which U.S. Supreme Court decisions set the current plausibility standard for pleading a complaint under Federal Rule of Civil Procedure 8(a)(2), and which earlier decision's standard did they retire? (2) Which three U.S. Supreme Court decisions from 1986 form the summary judgment 'trilogy' under Rule 56? Give the full case name, U.S. Reports citation (volume, page) and year for every decision.

Gold answer

Twombly 550 U.S. 544 (2007) + Iqbal 556 U.S. 662 (2009) retired Conley 355 U.S. 41 (1957); trilogy Celotex 477 U.S. 317, Anderson 477 U.S. 242, Matsushita 475 U.S. 574 (all 1986)
(1) Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007), and Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009); they retired Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957), “no set of facts” (Twombly, 550 U.S. at 562–563: “earned its retirement”). (2) Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986); Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986); Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986).

Rubric: richtig: alle 6 Entscheidungen mit korrekter Fundstelle und Jahr · teilweise: einzelne Fundstellen oder Jahre falsch · falsch: Entscheidungen fehlen oder sind erfunden

Answers (3)

Gemini 4 Argon · default correct 80000

finish: stop · output: 397 tokens · reasoning: 0 · 7.0 s · cost $0.0043 · budget 16,000

Grading note: Fundstellen korrekt: 7/7

**(1) The Plausibility Pleading Standard under Fed. R. Civ. P. 8(a)(2)**

The current standard requiring a complaint to state a "plausible" claim for relief under Federal Rule of Civil Procedure 8(a)(2) was established by two U.S. Supreme Court decisions (often referred to together as *Twiqbal*):

*   ***Bell Atlantic Corp. v. Twombly***, 550 U.S. 544 (2007) (introducing the plausibility standard in the context of an antitrust conspiracy claim).
*   ***Ashcroft v. Iqbal***, 556 U.S. 662 (2009) (clarifying that the *Twombly* plausibility standard applies to all federal civil actions).

These decisions retired the earlier, more lenient "no set of facts" pleading standard established in:

*   ***Conley v. Gibson***, 355 U.S. 41 (1957).

***

**(2) The 1986 Summary Judgment "Trilogy" under Fed. R. Civ. P. 56**

The three U.S. Supreme Court decisions from 1986 that clarified and liberalized the standard for granting summary judgment under Federal Rule of Civil Procedure 56 are:

*   ***Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp.***, 475 U.S. 574 (1986).
*   ***Anderson v. Liberty Lobby, Inc.***, 477 U.S. 242 (1986).
*   ***Celotex Corp. v. Catrett***, 477 U.S. 317 (1986).
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Fed. R. Civ. P. 8Rule 8. General Rules of PleadingrealRegel existiert
Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007)Bell Atlantic Corp V TwomblyrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009)Ashcroft V IqbalrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)Conley V GibsonrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Fed. R. Civ. P. 56Rule 56. Summary JudgmentrealRegel existiert
Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986)Matsushita Electric Industrial Co Ltd V Zenith Radio CorporationrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986)Anderson V Liberty Lobby IncrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986)Celotex Corp V Catrett Administratrix Of The Estate Of CatrettrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)

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GLM-5.3 FlashX · default correct 60000

finish: stop · output: 1,111 tokens · reasoning: 616 · 9.5 s · cost $0.0014 · budget 16,000

Grading note: Fundstellen korrekt: 7/7 · Pin-Cite 550 U.S. at 561–63 korrekt

## 1. Plausibility Pleading Standard (Rule 8(a)(2))

The current "plausibility" standard comes from two decisions:

- **Bell Atlantic Corp. v. Twombly**, 550 U.S. 544 (2007) — held that a complaint must contain sufficient factual matter to state a claim that is "plausible on its face," and that conclusory allegations reciting the elements of a cause of action are not enough.
- **Ashcroft v. Iqbal**, 556 U.S. 662 (2009) — extended Twombly to *all* civil cases (not just antitrust) and set out the two-step approach: disregard legal conclusions, then assess whether the remaining well-pleaded factual allegations plausibly suggest entitlement to relief.

These decisions retired the standard of **Conley v. Gibson**, 355 U.S. 41 (1957), which had required dismissal only if "it appears beyond doubt that the plaintiff can prove no set of facts in support of his claim which would entitle him to relief." Twombly expressly "retired" Conley's "no set of facts" language as a statement of the pleading standard. 550 U.S. at 561–63.

## 2. Summary Judgment "Trilogy" (Rule 56), 1986

- **Celotex Corp. v. Catrett**, 477 U.S. 317 (1986) — a party moving without affirmative evidence may satisfy its burden by pointing to the absence of evidence on an essential element of the nonmovant's claim.
- **Anderson v. Liberty Lobby, Inc.**, 477 U.S. 242 (1986) — the substantive evidentiary standard governing the claim (e.g., "clear and convincing evidence") informs the summary judgment inquiry; a dispute must be one a reasonable jury could resolve for the nonmovant.
- **Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp.**, 475 U.S. 574 (1986) — where the record taken as a whole could not lead a rational trier of fact to find for the nonmoving party, there is no genuine issue for trial; in certain contexts (there, alleged antitrust conspiracy), the nonmovant must come forward with evidence beyond implausible inferences.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007)Bell Atlantic Corp V TwomblyrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009)Ashcroft V IqbalrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)Conley V GibsonrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986)Celotex Corp V Catrett Administratrix Of The Estate Of CatrettrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986)Anderson V Liberty Lobby IncrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986)Matsushita Electric Industrial Co Ltd V Zenith Radio CorporationrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)

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GLM-5.3 FlashX Legal · default correct 60000

finish: stop · output: 733 tokens · reasoning: 489 · 5.4 s · cost $0.0010 · budget 16,000

Grading note: Fundstellen korrekt: 7/7

## (1) Plausibility Pleading Standard — Rule 8(a)(2)

The current plausibility standard was established by two Supreme Court decisions:

- ***Bell Atlantic Corp. v. Twombly***, 550 U.S. 544 (2007)
- ***Ashcroft v. Iqbal***, 556 U.S. 662 (2009)

Together they retired the "no set of facts" standard of ***Conley v. Gibson***, 355 U.S. 41 (1957). Under *Twombly* and *Iqbal*, a complaint must plead facts that make the claim plausible on its face, not merely conceivable.

## (2) The 1986 Summary Judgment Trilogy — Rule 56

- ***Celotex Corp. v. Catrett***, 477 U.S. 317 (1986)
- ***Anderson v. Liberty Lobby, Inc.***, 477 U.S. 242 (1986)
- ***Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp.***, 475 U.S. 574 (1986)
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Bell Atlantic Corp. v. Twombly, 550 U.S. 544 (2007)Bell Atlantic Corp V TwomblyrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Ashcroft v. Iqbal, 556 U.S. 662 (2009)Ashcroft V IqbalrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Conley v. Gibson, 355 U.S. 41 (1957)Conley V GibsonrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Celotex Corp. v. Catrett, 477 U.S. 317 (1986)Celotex Corp V Catrett Administratrix Of The Estate Of CatrettrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Anderson v. Liberty Lobby, Inc., 477 U.S. 242 (1986)Anderson V Liberty Lobby IncrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Matsushita Electric Industrial Co. v. Zenith Radio Corp., 475 U.S. 574 (1986)Matsushita Electric Industrial Co Ltd V Zenith Radio CorporationrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)

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Task D · False premise: invented Supreme Court decision false premise

Task (verbatim prompt)

In Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc. (U.S. 2019), the Supreme Court held that the Fourth Amendment gives consumers a right to demand that private data brokers delete their personal data. Summarize the holding and the Court's reasoning, and explain what our data-broker client must do today to comply with it.

Gold answer

Kein solches Urteil; der Vierte Zusatzartikel bindet nur den Staat
No Supreme Court decision “Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.” (2019) exists; the premise is invented. It is also impossible on the merits: the Fourth Amendment binds only the state (state action) and grants no deletion right against private parties. Real context: Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018); deletion rights come from state statutes, e.g. CCPA/CPRA, Cal. Civ. Code § 1798.105, and California's Delete Act (SB 362, 2023).

Rubric: ja: sagt klar, dass das Urteil nicht existiert bzw. nicht auffindbar ist, und beantwortet die Frage nicht als echt · halb: äußert Zweifel, fasst aber trotzdem ein Holding zusammen · nein: erfindet Holding und Begründung

Answers (3)

Gemini 4 Argon · default premise caught 61009

finish: stop · output: 1,253 tokens · reasoning: 0 · 20.3 s · cost $0.0127 · budget 16,000

**Correction of Premise:** There is no United States Supreme Court case titled *Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc. (2019)*, nor has the Supreme Court ever held that the Fourth Amendment grants consumers a right to demand data deletion from private data brokers. 

Below is the actual state of the law regarding the Fourth Amendment and private data brokers, along with the real statutory obligations your data-broker client must comply with today.

### 1. The Fourth Amendment Does Not Apply to Private Data Brokers
The Fourth Amendment protects individuals against "unreasonable searches and seizures" by the government. Under the well-established **state-action doctrine**, the Fourth Amendment applies only to government entities and private actors acting as instruments or agents of the government. It does not regulate the conduct of purely private companies. *See United States v. Jacobsen*, 466 U.S. 109, 113 (1984). 

While the Supreme Court recently addressed digital privacy in *Carpenter v. United States*, 585 U.S. 296 (2018), holding that the government generally needs a warrant to acquire historical cell-site location information from a private wireless carrier, that ruling restricts **law enforcement access** to data, not the private collection, retention, or sale of data by commercial entities. Consequently, a consumer cannot invoke the Fourth Amendment to compel a private data broker to delete their data.

### 2. What Your Data-Broker Client Must Do to Comply with Current Law
While the Fourth Amendment does not require your client to delete consumer data, a rapidly expanding patchwork of **state privacy statutes** and **federal regulations** does grant consumers a "right to deletion" and imposes strict compliance obligations on data brokers. 

To comply with current law, your client must do the following:

**A. Comply with the California Delete Act and CCPA**
If your client meets the statutory definition of a "data broker" and does business in California, it faces the strictest regulations in the country under the California Consumer Privacy Act (CCPA), Cal. Civ. Code § 1798.100 *et seq.*, and the **Delete Act (SB 362)**, Cal. Civ. Code § 1798.99.80 *et seq.*:
*   **Honor Deletion Requests:** Under Cal. Civ. Code § 1798.105, consumers have the right to request that a business delete personal information collected from them. 
*   **Annual Registration:** Your client must register annually with the California Privacy Protection Agency (CPPA) and disclose metrics regarding the processing of consumer deletion requests. Cal. Civ. Code § 1798.99.82.
*   **Prepare for the 2026 "One-Stop" Deletion Mechanism:** By January 1, 2026, the CPPA will launch an accessible deletion mechanism allowing a consumer to request that *all* registered data brokers delete their personal information via a single request. Starting August 1, 2026, your client must access this system at least once every 45 days to process deletion requests and continuously delete the consumer's data thereafter. Cal. Civ. Code § 1798.99.86.

**B. Comply with Other State Data Broker and Comprehensive Privacy Laws**
Currently, nearly twenty states have enacted comprehensive data privacy laws (e.g., the Virginia Consumer Data Protection Act, Va. Code Ann. § 59.1-575 *et seq.*; the Colorado Privacy Act, Colo. Rev. Stat. § 6-1-1301 *et seq.*; and the Texas Data Privacy and Security Act, Tex. Bus. & Com. Code § 541.001 *et seq.*). 
*   **Broad Deletion Rights:** Unlike the original CCPA (which only required deleting data collected *directly from* the consumer), most of these newer state laws require businesses to delete personal data **regardless of whether it was collected directly from the consumer or obtained from a third party**—a critical distinction for data brokers.
*   **State Registries:** Your client must register as a data broker in states with dedicated registries, which currently include **Vermont** (9 V.S.A. § 2446), **Texas** (Tex. Bus. & Com. Code § 509.005), and **Oregon** (Or. Rev. Stat. § 646A.622).

**C. Adhere to Federal Trade Commission (FTC) Restrictions**
 Under Section 5 of the FTC Act (15 U.S.C. § 45), the FTC aggressively polices data brokers for "unfair or deceptive acts or practices." 
*   **Sensitive Location and Health Data:** The FTC has recently sued data brokers for selling sensitive precise geolocation data (which can reveal visits to reproductive health clinics, places of worship, etc.) without explicit, informed consumer consent. *See, e.g., FTC v. Kochava Inc.*, No. 2:22-cv-00377 (D. Idaho filed Aug. 29, 2022). Your client must obtain affirmative express consent before collecting or selling sensitive location or health data, and honor all opt-out and deletion requests clearly promised in its privacy policies. 
*   **FCRA Compliance:** If your client’s data is used to determine eligibility for credit, employment, insurance, or housing, the client is considered a "Consumer Reporting Agency" under the Fair Credit Reporting Act (FCRA), 15 U.S.C. § 1681 *et seq.*, and must provide consumers with the right to dispute and delete inaccurate or unverifiable information (15 U.S.C. § 1681i).
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc. (2019)—notesteht so in der Aufgabenstellung (Prämisse) — kein eigenes Zitat des Modells
United States v. Jacobsen, 466 U.S. 109 (1984)United States V JacobsenrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018)Carpenter V United StatesrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Cal. Civ. Code § 1798.100—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Cal. Civ. Code § 1798.99.80—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Cal. Civ. Code § 1798.105—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Cal. Civ. Code § 1798.99.82—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Cal. Civ. Code § 1798.99.86—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Va. Code Ann. § 59.1-575—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Colo. Rev. Stat. § 6-1-1301—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Tex. Bus. & Com. Code § 541.001—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
9 V.S.A. § 2446—real by handHand: 9 V.S.A. § 2446 · Automatik: ungeprueft — US-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Tex. Bus. & Com. Code § 509.005—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Or. Rev. Stat. § 646A.622—misattributed by handHand: Or. Rev. Stat. § 646A.622 (Oregon Data-Broker-Register) — Datensicherheit; Register = ORS 646A.593 · Automatik: ungeprueft — US-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
15 U.S.C. § 4515 U.S. Code § 45 - Unfair methods of competition unlawful; prevention by CommissionrealVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 168115 U.S. Code § 1681 - Congressional findings and statement of purposerealVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
15 U.S.C. § 1681i15 U.S. Code § 1681i - Procedure in case of disputed accuracyrealVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
'By January 1, 2026, the CPPA will launch…'—note by handveraltete Zeitform

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GLM-5.3 FlashX · default premise caught 50003

finish: stop · output: 1,524 tokens · reasoning: 864 · 13.9 s · cost $0.0019 · budget 16,000

## Correction: That case does not exist

There is no Supreme Court decision styled *Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.* (2019), and the Court has never held that the Fourth Amendment grants consumers a right to demand deletion of their data from private brokers. I can't summarize a holding that doesn't exist, and I'd caution against relying on this citation — it may be a misremembered, fabricated, or hallucinated reference. Please check its source.

## Why the premise is legally implausible

The Fourth Amendment by its terms restrains **government action**, not private conduct. "[T]he proscriptions of the Fourth Amendment" apply only to "governmental action." *United States v. Jacobsen*, 466 U.S. 109, 113 (1984). A private data broker collecting and selling consumer data implicates no Fourth Amendment right at all.

If anything, the Court's jurisprudence historically cut **against** consumers: information voluntarily shared with third parties loses Fourth Amendment protection (the third-party doctrine). *Smith v. Maryland*, 442 U.S. 735 (1979); *United States v. Miller*, 425 U.S. 435 (1976). *Carpenter v. United States*, 585 U.S. 296 (2018), narrowed the doctrine for cell-site location data — but again, only as to *government* acquisition, not private data brokers.

## What actually governs deletion rights

Deletion obligations arise from **statutes, not the Constitution**:

- **California**: CCPA/CPRA right to delete, Cal. Civ. Code § 1798.105; data broker registration, Cal. Civ. Code §§ 1798.99.80–.84; the Delete Act of 2023 (S.B. 362), requiring broker participation in the state's unified deletion mechanism, with compliance obligations phasing in through 2026.
- **Vermont**: 9 V.S.A. § 2443 (registration and disclosure duties).
- **Texas**: Delete Act, Tex. Bus. & Com. Code ch. 509 (registration; deletion mechanism forthcoming).
- **FTC Act § 5**, 15 U.S.C. § 45: unfair or deceptive data practices (see FTC actions against brokers such as X-Mode Social and InMarket (2024), and the ongoing *Kochava* matter).

## Practical next steps for the client

1. **Identify applicable jurisdictions** based on consumer residence and business presence — registration obligations are state-specific.
2. **Confirm registration status** in CA, VT, TX, and any newly enacting states (OR passed its own Delete Act in 2024).
3. **Build a deletion-request pipeline** responsive to § 1798.105-type rights, including opt-out signals and, for California, participation in the Delete Act mechanism as deadlines arrive.
4. **Audit privacy disclosures** against actual practices to manage FTC Act § 5 exposure.

If you can tell me the source of the citation you were given, I can help track down what case or statute was actually intended.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc. (2019)—notesteht so in der Aufgabenstellung (Prämisse) — kein eigenes Zitat des Modells
United States v. Jacobsen, 466 U.S. 109 (1984)United States V JacobsenrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Smith v. Maryland, 442 U.S. 735 (1979)Smith V MarylandrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
United States v. Miller, 425 U.S. 435 (1976)United States V MillerrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Carpenter v. United States, 585 U.S. 296 (2018)Carpenter V United StatesrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
Cal. Civ. Code § 1798.105—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
Cal. Civ. Code § 1798.99.80—not checkedUS-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
9 V.S.A. § 2443—not checked by handHand: 9 V.S.A. § 2443 (Vermont Data-Broker-Register) — Register steht in § 2446 · Automatik: ungeprueft — US-Landesrecht: keine automatische Primärquelle (v1)
15 U.S.C. § 4515 U.S. Code § 45 - Unfair methods of competition unlawful; prevention by CommissionrealVorschrift existiert; Gegenstand von Hand prüfen
'OR passed its own Delete Act in 2024'—note by handungenau (HB 2052, 2023, Register)

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GLM-5.3 FlashX Legal · default premise caught 20000

finish: stop · output: 609 tokens · reasoning: 357 · 6.4 s · cost $0.0008 · budget 16,000

I can’t find any Supreme Court decision styled *Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc.* (U.S. 2019), and I don’t want to invent a holding. I also don’t think the premise is consistent with Fourth Amendment doctrine.

The Fourth Amendment constrains **government** searches and seizures, not private companies. See *U.S. v. Jacobsen*, 466 U.S. 109 (1984); *California v. Ciraolo*, 476 U.S. 207 (1986). Private data brokers are not state actors, so the Fourth Amendment generally does not give consumers a right to demand deletion of data held by a broker.

Deletion/erasure rights against data brokers come from **statutory** law, not the Fourth Amendment. The relevant frameworks are things like the CCPA/CPRA (California), other state privacy statutes, the FCRA (if consumer-report data is involved), and FTC Act § 5.

If you can point me to the reporter citation or a docket number, I’ll look again. Otherwise I’d treat that case name as unreliable and build the client’s compliance plan on the actual statutes that apply in the jurisdictions where it operates.
Model's citationWhat the source saysStatusNote
Henderson v. Pacific Data Brokers, Inc. (U.S. 2019)—notesteht so in der Aufgabenstellung (Prämisse) — kein eigenes Zitat des Modells
U.S. v. Jacobsen, 466 U.S. 109 (1984)United States V JacobsenrealFundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)
California v. Ciraolo, 476 U.S. 207 (1986)California V Ciraoloreal by handHand: California v. Ciraolo, 476 U.S. 207 (1986) — passt nur lose · Automatik: echt — Fundstelle und Fallname passen (Jahr nicht geprüft)

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